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Folge 75 - Welchen Nutzen hat Social Media für mich persönlich?

transcriptAbhängigkeitAufmerksamkeitAuthentizitätDigitalisierungErfolgsfaktorenFokusFrustrationGesellschaftliche EntwicklungGlaubwürdigkeitInformationsverarbeitungInspirationKommunikationKonfliktlösungMindsetNutzenstiftungPerfektionismusPersönlichkeitsentwicklungPrioritätenProduktivitätRealitätSelbstführungSelbstschutzSelbstwertSocial MediaToolsTransparenzUmfeldgestaltungUmgang mit NegativitätUmsetzungskraftVergleichWahrnehmungWissensaufnahme

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Relationen

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hubWissensgraph

Erkenntnis

Authentizität und Verletzlichkeit zeigen ist wichtig

Es ist eine wichtige Ambition, in öffentlichen Auftritten und Inhalten so echt und authentisch wie möglich zu sein. Das Zeigen von Verletzlichkeit und Imperfektion hilft, eine realistische Perspektive zu vermitteln und dem idealisierten Bild der sozialen Medien entgegenzuwirken. Dies fördert eine glaubwürdigere und nachvollziehbarere Kommunikation.

Originalzitat

Es ist wirklich meine Ambition, in meinen Auftritten in meinem Podcast so echt wie möglich zu sein.

Verbindungen (3)

segmentQuellmaterial (22)

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Welchen Nutzen hat Social Media für mich persönlich? Willkommen bei Business Gladiators unplugged. Mein Name ist Philipp Maderthaner und das ist meine Podcast Show für dich als Unternehmerin, als Unternehmer, als Mensch, der Großes bewegen will. Ich bringe jede Woche eine neue Folge mit einer Frage, die hoffentlich viele Menschen bewegt. Die meisten dieser Fragen stammen direkt aus meiner Podcast Community und ich habe sie erhalten, weil mir jemand geschrieben hat auf Instagram, Instagram, auf LinkedIn, auf Facebook oder per E Mail an Hallo ippmarathaner com. Heute möchte ich über eine Frage sprechen, die mich vergangene Woche getriggert hat.

helpWelchen Nutzen hat Social Media für mich persönlich?
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Ich hatte einen Auftritt in Deutschland vor fünf hundert Schülerinnen und Schülern und habe mit ihnen gesprochen über Erfolg, darüber, wie man im Leben seine Ziele erreichen kann, glücklich werden kann und Erfüllung finden kann. Und dabei ist zwangsläufig auch die Sprache auf Social Media gekommen. Auf die Frage Wie nutze ich Social Media? Einer der jungen Menschen hat mich Philipp, wie nutzt du Social Media? Ist das etwas, was du intensiv konsumierst, was dir was bringt? Wie setzt du es ein? Und ich habe mir gedacht, das ist tatsächlich ein Thema, das viele von uns bewegt, weil wir ja jeden Tag, das sagt die Statistik, sehr viel Zeit in diesen Netzwerken auch verbringen. Und ich möchte dir meine Strategie gerne mitgeben, weil ich davon überzeugt bin, dass wir in diesem Bereich auch falsch abbiegen können. Social Media kann uns konsumieren, kann uns benutzen.

auto_storiesPhilipps Auftritt vor Schülern und die Frage nach Social Media Nutzung
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Ich glaube, das ist der wichtigste Ausgangspunkt, den wir an dieser Debatte hier voranstellen können. Es ist die Nutzen wir diese Kanäle oder nutzen sie uns? Konsumieren wir diese Kanäle oder konsumieren sie uns? Was meine ich damit? Ich meine damit, dass diese Kanäle natürlich darauf ausgelegt sind, deine maximale Aufmerksamkeit zu konsumieren, dich in einen Sog hineinzuziehen, um Stunden um Stunden jede Woche zu verschlingen.

helpNutzen wir diese Kanäle oder nutzen sie uns?lightbulbSocial Media ist darauf ausgelegt, maximale Aufmerksamkeit zu konsumieren
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Und das halte ich für wichtig, dass wir dabei über einige Dinge auch sehr klar sprechen. Eines davon ist und ich werde nicht müde, das zu betonen, das, was du auf Social Media siehst, ist nicht die Realität. Ich muss wirklich sagen, für viele Menschen, und da schließe ich mich ein, ist der Konsum von Social Media ein Frustrations und Depressionsprogramm.

lightbulbSocial Media ist darauf ausgelegt, maximale Aufmerksamkeit zu konsumieren
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Oder wir lesen das, wir konsumieren das. Wir sehen all die Menschen mit ihren wunderbaren Leben, Perfektion, schlank sind sie sportlich sind sie die perfekte Familie? Sie verdienen mit Millionen in kürzester Zeit das Business läuft, die Mitarbeiter sind begeistert, alles ist super easy und die Wahrheit ist, das ist nicht die Wahrheit. Social Media ist nicht die Realität. Alle Menschen zeigen auf Social Media vor allem das, wie sie gesehen werden wollen. Wir produzieren dort Ideale, wir produzieren dort eine heile Welt, ein Bild von uns, wie wir gerne gesehen werden möchten. Wenn du also den Fehler machst, das als die Realität zu nehmen, dann wirst du rasch frustriert sein, weil du wirst draufkommen, bei dir funktioniert es es nicht so leicht, bei dir geht es nicht so schnell, du hast nicht alles im Griff. Und dann bist du frustriert, weil du dich ja benchmarkst gegen diese perfekten Menschen, die dir auf Instagram die heile Welt präsentieren. Das ist der erste Punkt, wenn wir über Social Media sprechen.

lightbulbSocial Media als Frustrations- und DepressionsprogrammlightbulbSocial Media zeigt Ideale und eine heile Welt, nicht die Realität
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Du musst aufpassen, dass du es nicht mit der Realität verwechselst, dass du einen Filter einbaust und es als das erkennst, was es ist, nämlich das, was Menschen dir zeigen wollen. Und ich schließe mich da nicht aus. Ich versuche meine Welt hier sehr authentisch und real zu machen und wirklich dann die heile Welt zu präsentieren.

lightbulbSocial Media nicht mit Realität verwechseln und Filter einbauenbuildStrategie 1: Social Media nicht mit Realität verwechseln
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Aber auch ich bin nicht davor gefeit, dir vor allem auch das zu zeigen, was ich dir jetzt zeigen möchte. Es ist die Ausnahme, dass mir Folgen passieren, wie jene, die du gerne suchen kannst im Podcast, nämlich die muss ich immer motiviert sein. Ich habe die Folge aufgenommen in meinem Schrankraum an einem Tag, wo ich wirklich so demotiviert war, wo es mich null gefreut hat, den Tag in Angriff zu nehmen, wo ich richtig frustriert war und mir dann gedacht hab, okay, aus dem mache ich jetzt eine Podcast Folge und habe genau diese Frustration und diese Verletzlichkeit und diese Imperfektion auch gezeigt. Es ist wirklich meine Ambition, in meinen Auftritten in meinem Podcast so echt wie möglich zu sein.

lightbulbAuthentizität und Verletzlichkeit zeigen ist wichtigauto_storiesPhilipps Podcast-Folge über Demotivation im Schrankraum
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Aber auch ich habe natürlich Momente, die ich nicht auf Social Media teile, wo ich mir wirklich denke, es ist wirklich hart, jetzt wieder mich zu motivieren oder ich hab Probleme, die mich wirklich herausfinden. Dann ist nicht immer ein Mikrofon dabei. Also es gilt für alle, es gilt auch für mich, weder mich noch andere.

lightbulbNiemand ist der perfekte Benchmark
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Der perfekte Benchmark. Das ist der erste Punkt, den ich dir mitgeben will. Der zweite Punkt ist für Entziehe dich im besten Fall Debatten auf Social Media.

lightbulbNiemand ist der perfekte BenchmarkbuildStrategie 1: Social Media nicht mit Realität verwechselnbuildStrategie 2: Debatten auf Social Media meidenbuildStrategien zur bewussten Social Media Nutzung
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Auf Social Media hat sich eine rechthaberische Bubble entwickelt. Der Höhepunkt dieser rechthaberischen Bubble ist Twitter. Diese Plattform meide ich, seit ich zurückdenken kann.

lightbulbSocial Media hat eine rechthaberische Bubble entwickeltauto_storiesTwitter als Höhepunkt der rechthaberischen Bubble
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Ich habe dort ein Profil, aber ich lese, wen noch kommentiere. Ich weiß eigentlich nicht, warum ich das Profil hab, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass sie vielleicht die Plattform noch irgendwann mal ändert. Aber das ist der Höhepunkt für mich Und mittlerweile auch auf anderen Plattformen, wo Debatten stattfinden, in Kommentaren, in Foren, in Diskussionsthreads, wo es darum geht, dass Menschen recht haben wollen und Stunden ihrer Zeit investieren, um andere von ihrem eigenen Standpunkt zu überzeugen. Und ich hab für mich eines Während die anderen versuchen, recht zu haben, arbeite ich daran, erfolgreich zu sein.

auto_storiesTwitter als Höhepunkt der rechthaberischen Bubble
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Ich kümmere mich nicht um diese Debatten. Es interessiert mich nicht, jemanden auf Social Media zu überzeugen. Was ich hier tue, ist ein Angebot zu machen. Wem es gefällt, gefällt es, wem es nicht gefällt, gefällt es nicht. Aber ich diskutiere nicht.

lightbulbFokus auf Erfolg statt auf Rechthaberei in Debatten
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Ich versuche nicht recht zu haben. Ich nehme auch nicht in Anspruch, Recht zu haben. Präsentiere hier das Modell meiner persönlichen Erfahrungen. Das ist mein Modell der Erfahrungen. Ich sage nicht, das ist die Wahrheit. Ich sage auch nicht.

lightbulbEigene Erfahrungen als Modell präsentieren, nicht als absolute Wahrheit
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Das ist der einzige Weg, wie es funktioniert. Dementsprechend möchte ich mich auch nicht in Debatten vertiefen und hier Zeit aufwenden, die ich besser verwenden kann und um proaktiv meine eigene Agenda voranzutreiben. Du musst erkennen, wenn du dich in Social Media verlierst in den Debatten anderer, dass du damit auch die Agenda anderer befüllst und nicht deine eigene Agenda vorantreibst. Das ist der zweite Gedanke, den ich dir mitgeben will. Und der dritte Gedanke Versuch auch, so gut es dir gelingt und die Algorithmen tun natürlich das ihre, um dich daran zu hindern. Versuch, so gut es dir gelingt zu selektieren, was und wen du auf Social Media kommentierst. Verzeihung, was und wen du auf Social Media konsumierst.

lightbulbEigene Agenda vorantreiben statt sich in Debatten zu verlieren
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Du solltest durchforsten, was die Menschen, die in deinem Newsfeed aufscheinen, willst du die wirklich alle lesen? Du solltest schauen, welchen Seiten folgst du. Ich habe das maximal reduziert für mich, maximal reduziert.

buildNewsfeed durchforsten und Seiten/Personen ausmistenbuildStrategie 3: Konsum auf Social Media selektieren
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Ich versuche es wirklich zu einem Stream zu machen, der die Dinge abbildet, die mir gut tun. Ich versuche nicht, Menschen, Dinge oder Sachen in meinem Stream zu haben, die mich frustrieren, die mich ärgern, die ich einfach nicht sehen will. Ich versuche es zu einem wirklich inspirierenden Element zu machen und versuche da wirklich das maximal auch zu kürzen und einzuschränken, was ich dort tatsächlich sehen kann, was mir ausgespielt wird und was ich dort konsumiere.

lightbulbSocial Media Stream inspirierend gestalten
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Das ist etwas Arbeit, zum Beispiel einzustellen, dass du nur mehr Dinge deiner engsten Freunde sehen kannst, auszumisten bei den Seiten und Personen, denen du folgst. Aber es ist Arbeit, die sich lohnt. Das ist Arbeit, die sich lohnt und die ich dir wirklich empfehle, um wirklich zu selektieren.

buildEinstellungen für engste Freunde und Ausmisten nutzenbuildNewsfeed durchforsten und Seiten/Personen ausmisten
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07:2907:51audio

Ich folge auf Instagram wirklich nur einigen wenigen Menschen, die ich persönlich kenne und ansonsten Seiten, die mich inspirieren. Ich folge zum Beispiel schönen Hotels, weil ich mag gern schöne Hotels und deswegen sehe ich gern die Bilder, um mich da immer wieder mal daran zu erinnern, was gibt es für schöne Plätze auf der Welt. Ich folge sonst wenigen inhaltlichen Angeboten.

auto_storiesPhilipps selektives Folgen auf Instagram (wenige Personen, schöne Hotels)
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Das mache ich sehr selektiv, weil auch da habe ich festgestellt, wenn ich sehr vielen Dingen folge, dann werde ich am Ende des Tages wahnsinnig, weil ich dann nicht in die Umsetzung komme. Das heißt, ich empfehle dir sehr überleg dir auch, welcher inhaltlichen Lehre du am Ende des Tages folgen willst. Wenn der Podcast hier was für dich ist, wo du sagst, ja, das taugt mir, das ist cool, dann nimm den Podcast hier, aber nimm nicht zehn andere Podcasts, weil sonst bist du over inspired und under executed.

lightbulbZu viele Informationsquellen führen zu 'over inspired and under executed'
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Das ist tatsächlich etwas, was ich dir nicht empfehlen will. Es geht um die Umsetzung und da kannst du nicht dich jeden Tag mit tausend Dingen aufladen, dann kommst du mit der Umsetzung nicht hinterher. Das heißt, das sind für mich drei Strategien, die du einsetzen kannst, damit du soziale Netzwerke für dich nutzt und sie nicht dich benutzen. Ich nutze sie natürlich auch beruflich und professionell, deswegen sind wir wahrscheinlich auch in Kontakt gekommen, aber das ist ein eigenes Thema. Für mich war heute wichtig, dir etwas mitzugeben, wie du für dich persönlich diese Netzwerke auch einsetzen kannst und nicht zum Opfer wirst der Welle, die da jeden Tag über dich einschwappt. Ich empfehle dir das wirklich sehr. Denk drüber nach, reflektiere es und lass mich wissen, was du denkst.

buildStrategien zur bewussten Social Media NutzunglightbulbUmsetzung erfordert Fokus und Vermeidung von ÜberladunglightbulbZu viele Informationsquellen führen zu 'over inspired and under executed'
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Schreib mir an hallo liebmarathanert com, schreib mir auf Instagram, auf LinkedIn, auf Facebook, so du deine Profile jetzt nicht sofort löscht. Also lass mich wissen, was du denkst, wie dir die Folge gefallen hat, ob es Fragen gibt, die ich für dich in diesem Podcast beantworten kann. Ich freue mich sehr und noch mehr freue ich mich natürlich, wenn du nächste Woche wieder dranbleibst, hier bei Business Gladiators Unplugged, dem Podcast für und Unternehmerinnen und Unternehmer.

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Mein Name ist Philipp Maderthaner. Du findest alles über mich auf Philipp Maderthaner Com. Ich freue mich auf nächste Woche. Alles Liebe und bye bye.

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