Folge 117 - Special Guest Katharina Schneider_ Wie schaffe ich es mit Demut und ohne Ego zum Erfolg_
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Am Anfang muss man tief involviert sein, um sich später zurückzuziehen
“Im Gegenteil kann es sein, dass du am Anfang oft tiefer reingreifst, aber dann natürlich mit dem Ziel, dich schrittweise rauszuziehen.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge von Business Gladiators Unplugged hier ein Hinweis in eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer.
Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge. Wie schaffe ich es mit Demut und ohne Ego zum Erfolg? Willkommen zu dieser besonderen Ausgabe von Business Gladiators Unplugged, wo ich dir einen Einblick geben will in eines meiner vergangenen Online Events, der erste Business Gladiators Deep Dive, wo ich so tolle Gäste hatte und einen Gast möchte ich mit dir in dieser besonderen Folge teilen.
Hier sind wir im gemütlichen Dschungel Setting, im gemütlichen Dschungelsetting bei uns und die Kathi ist das erste Mal bei mir heute im Büro. Kathi, willkommen über den Dächern Wiens, so schön, dass du da bist. Philipp, danke für die Einladung. Es ist wirklich großartig. Also das Büro, ich war völlig beeindruckt. Toll, wirklich ganz was Besonderes.
Kathi, ich freue mich deswegen so sehr, weil ich habe es ja wirklich jetzt genießen dürfen, da neben dir zu sitzen bei zwei Minuten zwei Millionen und genieße den Austausch mit dir so sehr in den Drehpausen und war wirklich überwältigt, weil es gibt ja, und das merkt man, wenn man die Sendung schaut, es gibt ja solche und solche, es gibt eher lautere, angeblich kurz, die eher sozusagen den Mund immer offen haben, wenn es eine Gelegenheit gibt und es gibt die, die dann was sagen, wann es sitzt und die dann was extrem Wertvolles sagen und am Punkt sind und das bist du für mich und ich hab von dir jetzt in diesen kurzen Pausen und in dem Austausch so viel lernen dürfen, dass ich wirklich froh bin, dass du heute da bist. Unternehmerinnen, Unternehmer sind dabei, die können von dir lernen, Ich kann von dir lernen und deswegen wirklich schön, dass du dabei bist. Danke, Philipp, aber das Kompliment kann ich.
Zurückgeben, das mit dem vielen Reden meins, gell? Ich lerne genauso in den Pausen und das ist, glaube ich, das Schöne, dass man immer voneinander lernen kann. Absolut, Kathi, wir werden da immer wieder Leute aus dem Chat natürlich reinholen, den habe ich da. Du musst dich nicht darauf konzentrieren, ich werde es für dich übernehmen.
Mich interessiert einmal eins, Kathi, weil eines ist und das werde ich heute mit allen Gästen besprechen, Man sieht ja, wenn man sich Leute anschaut, immer das, wo sie heute stehen. Und jetzt war ich bei dir schon in deiner Firmenzentrale. Die Kathi hat ein beeindruckendes Gebäude gebaut, wo alle ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag da wirken.
Es ist unfassbar, wenn du dir anschaust, die Dimension von Mediashop heute. Mich interessiert, wenn wir jetzt einmal diese sechzehn Jahre, glaube ich, jetzt sind es zurückspulen, Was war dein Bild damals? Was hast du dir gedacht, wie du gesagt hast, das Übernehmen in einem Mediashop, die das kennen, Das war damals, du nennst das selber, deswegen darf ich es sagen, oder Oldschool Teleshopping nennst du selber. Was hast du dir damals gedacht?
Ich bin wirklich wie die Jungfrau zum Kind gekommen und habe mir dabei nicht viel gedacht, sagen wir es mal so. Also ich habe ein Callcenter aufgebaut, das war eines meiner ersten Start ups mit Work at home Plätzen, das gibt es noch immer. Das habe ich zwei tausend zwei aufgebaut und einer unserer Kunden war im Teleshopping Bereich. Das Teleshopping hatte immer das Problem, dass es extreme Peaks hatte bei den Anrufern, weil es ganz klar Wenn du jetzt im TV was ausstrahlst an und dann ist aber eine halbe Stunde Ruhe. Und aufgrund dessen habe ich ein Callcenter Konzept gemacht und habe eben meine Firma gegründet im Callcenter Bereich.
Und dann ist der zu uns gekommen und hat du der Eigentümer verkauft oder die Eigentümer verkaufen, wolltest es nicht kaufen. Und zu dem damaligen Zeitpunkt waren wir zu dritt. Also mein Ex Mann, der war sozusagen für Finanzen und so zuständig für die Deals, dann war ein Experte im Teleshopping und ich.
Und wir haben das dann wirklich gewagt. Das ist jetzt die Kurzfassung. Das war zwei tausend sechs, zwei tausend sechs im November ist mein Sohn zur Welt gekommen. Und gleichzeitig war es so, dass wir kurz nach der Übernahme draufgekommen sind, dass das ganz anders ausschaut oder tatsächlich ist, wie es aussieht. Also eigentlich war es so, dass wir innerhalb kürzester Zeit wieder Insolvenz anmelden müssten und das Ganze vorbei.
Und das war wirklich keine lustige Zeit, weil ich war drei Tage im Spital, bin nach Hause mit dem Kleinen und musste mich da komplett reinhauen. Also deswegen auch wie die Jungfrau zum Kind, weil das war nicht geplant, dass sie das übernehme. Also das waren wirklich harte Zeiten, das waren keine rosigen Zeiten. Und du hast es vorher erwähnt und ich glaube, das ist das Spannende, wenn du solche Zeiten selber erlebst, dann wird man so kreativ, man entwickelt so viele Ideen. Das ist keine schöne Zeit, wenn du unter Druck stehst. Und das war auch, also wir hatten nie Eigenkapital, wir haben uns immer Fremdkapital aufgenommen, voller Druck. Da geht es wirklich darum, musst du Privatkonkurs anmelden oder nicht, hast ein neugeborenes Kind. Also das war wirklich heftig. Aber ich muss dazu sagen, du wirst dann wirklich kreativ. Du besinnst dich auf das Wesentliche und schaust, okay, welche Assets haben wir, welche usps haben wir und was kann ich daraus machen?
Und im Nachhinein, wenn du mich fragst, würdest du es noch einmal machen, würde ich sagen, nein, niemals. Wenn ich es vorher gewusst habe, aber im Nachhinein habe ich dort so viel gelernt und bin so dankbar für die Erfahrung, weil das hat mich eigentlich dorthin gebracht, wo ich jetzt bin. Das ist so super, dass du das sagst. Ich sage das auch immer. Also Gott sei Dank habe ich das damals auch nicht gewusst alles. Also würde ich sozusagen das Gleiche, könnte ich das jetzt noch mal? Nein, ich glaube, ich glaube, das Gefühl, sowas geht oft nur einmal bewundere die, die das öfter machen.
Also wirklich unglaublich und so toll, dass du das so offen sagst, Kathi, weil, also es sind ja viele Menschen da, die total kämpfen. Also die Wahnsinn, meine Geschichte kommt noch nicht vom Fleck und vielleicht habe ich auch schon einen Druck von einer Bank oder irgendwas. Und einmal zu hören, dass das ein Weg war, wo du sagst, das muss man sich mal vorstellen. Du übernimmst eine Firma eigentlich, gehst mit der Firma gleich direkt in die Insolvenz, Neugeborenes. Also es ist unfassbar eigentlich.
Was hast du dir damals gedacht, dass du dann da drüber gekommen bist? Also was waren deine Gedanken damals, dass du gesagt hast, die dazu geführt haben, dass du jetzt nicht da biege ich lieber gleich woanders wieder ab und suche mir was anderes. Also was hat dich sozusagen da über Wasser gehalten?
Es ist interessant, Ich habe das im Nachhinein auch reflektiert und ich habe Leistungssport früher gemacht und ich glaube einfach, dass das was ist, wo du lernst, über deine Grenzen zu gehen. Und das war genauso dort in der Situation, du lernst über deine Grenzen zu gehen. Das geht natürlich auch nur eine gewisse Anzahl an Jahren, weil dann irgendwann einmal ist es vorbei und man hat Burnout oder so.
Aber mir hat immer dieses Warum angetrieben oder die Sache, das war immer das. Woran du hier baust quasi. Was war das für dich?
Für mich war das einfach okay. Wir haben zu dem damaligen Zeitpunkt war Mediashop nur in Österreich und in der Schweiz tätig und wir waren nur im TV auf drei, vier TV Stationen. Und das war aber diese Idee oder dieses Konzept, dass man sagt, man kann übers TV durch, wir nennen das Infomercials, also diese Werbefilme, kannst du Produkte ganz anders beschreiben, anpreisen.
Du hast viel mehr Emotionen und das hat mir einfach so fasziniert, wo ich mir gedacht habe, das kann nicht alles sein, da ist mehr drinnen und und das war eigentlich der Antrieb zu Na, das schaffen wir. Also das muss gehen. Es ist cool, dass du das sagst, weil ich, Daniel schreibt, so eine Ehrlichkeit, tolle Frau, absolut bewundernswert. Also du kriegst schon super Feedback da im Chat. Es ist ja oft so, im Anschluss wollte ich ein bisschen reden über das Thema Ziele und wie setze ich es, Weil oft ist es einfach wirklich einfach irgendeine Unzufriedenheit mit einem Status quo, wo man sagt, das gibt es ja nicht, dass das nicht geht oder das gibt es ja nicht, dass man das nicht gescheiter machen kann oder dass das noch nicht gibt. Das war bei dir offensichtlich auch so.
Ja, also es ist einfach, ich glaube, du hast es vorher auch schon angesprochen, das Ziele setzen ist ganz, ganz wichtig, weil wenn ich von einem Tag in den anderen hineinlebe und ich sage immer, ich hab jeden Tag dieselben Gedanken, die ich am Vortag habe und Gedanken führen zu meinen Emotionen und zu meinen Handlungen. Das heißt, ich mache jeden Tag dasselbe und da kann ich nicht weiterkommen, wenn ich jeden Tag immer wieder wie in einem Hamsterrad dasselbe mache. Und das sind natürlich Ausnahmesituationen, die dich dann dazu bringen, Spitzenleistungen zu machen, weil du wirst automatisch rausgerissen und musst anders denken. Und ich muss sagen, ich bin grundsätzlich ein Mensch. Manche, die mich kennen, lachen darüber, die sagen, ich bin der Start up Typ und das ist ja So, ich brauche immer wieder was Neues.
Also ich will immer was aufbauen oder was Neues machen. Mir wird dann irgendwann langweilig. Und hast du damals dir schon jetzt, wenn wir beim Thema Ziele noch bleiben und Blick auf die Dinge, hast du damals oder wann war der Zeitpunkt, wo du dir gedacht hast, dass das daraus werden kann, was es heute ist? Also wann ist dir irgendwann Thema?
Das ist am End. Wann hast du das erste Mal sehen können, das Bild von dem, was heute sich manifestiert hat? Das hat eigentlich einige Jahre gedauert.
Also ich habe nie dieses fertige Bild gehabt. Und ich glaube, das ist auch das Wesentliche bei der Zielsetzung. Also ich denke, wenn man sich Ziele setzt, dann sollen das Ziele sein, wo ich zwar klar weiß, wo ich hinkomme, aber wie ich dorthin komme, da gibt es verschiedene Wege und ich kann es nicht eins zu eins planen, dass es genau dieses Ziel ist.
Aber ich kann sagen, mein Ziel ist es, ich will schaffen, dass ich aus der Firma was Großes mache. Ich will schaffen, dass wir sozusagen das Teleshopping revolutionieren. Das ist eine gute Idee. Das ist aber schon ein bisschen Altbauchen, würde man jetzt sagen. Aber die Methodik dahinter, das hat mich immer so fasziniert.
Das ist Marketing und Vertrieb in Perfektion und das war das, was mich eigentlich an getrieben hat. Und das muss man anders machen können. Also so meine ich das mit Zielen. Weil wenn du dich hinsetzt und wenn es da genau akribisch, das funktioniert nicht, weil so funktioniert das Leben.
Ich sage immer, wer das so macht und sagt, nein, das muss dann genau so und so und so. Ich sage immer, das ist bockern mit dem Universum, weil ganz ehrlich, du wirst ein bisschen Flexibilität am Weg, musst du einräumen, weil du musst davon ausgehen, dass du nicht alles weißt, was jetzt auf deinem Weg liegt. Und deswegen diese grundsätzliche Intention zu haben, wo ich sage, das ist meine Absicht. Ich finde da zum Beispiel die Absicht, mit der du in was reingehst, total entscheidend. Ist, glaube ich, ist für die Ziele wichtig. Aber dieses auf der Mikroebene ganz klein, sagt man oft, fürs Manifestieren soll man sich konkret vorstellen, ist wunderbar. Aber ich glaube, die Wendigkeit am Weg brauchst du.
Du weißt nicht, wie er sich genau darstellt. Die ich habe da eine Frage, die bringe ich gleich rein, weil es natürlich total neuerlegend ist. Die Michaela, wie dir das dann konkret damals gelungen ist, dass du das jetzt mit Family einigermaßen schupfst.
Jonglieren, jonglieren. Also mein Glück war, dass meine Eltern und meine Schwiegereltern damals mitgeholfen haben, was sozusagen die Flexibilität mit dem Kind anbelangt hat und das anders hätte es wahrscheinlich nicht geschafft. Also wir kriegen da wirklich cooles.
Vielen Dank fürs Teilen der harten Zeiten. Bewundernswert, so ein Durchhaltevermögen. Wow, Respekt. Katharina Extrem beeindruckend, schreibt die Steffi Also richtig, richtig cool.
Ich hab eine Sache, die vielleicht bleiben wir gleich bei dem anknüpfend, ich weiß ja sagen auch aus der Sendung, und da bin ich so dankbar, dass du heute da bist. Da schauen auch viele heute weibliche Gründerinnen und Unternehmerinnen zu. Und ich weiß, dass du in der Sendung immer besondere Ambition zeigst, da wirklich zu unterstützen. Und ich möchte ein bisschen über dieses Thema auch reden. Jetzt haben wir gerade den Weltfrauentag wieder hinter uns und möchte aber im Kontext Ziele bleiben. Ist es so deiner Meinung nach, Kathi, dass Frauen sich schwerer tun, große Ziele zu setzen?
Also ich glaube, dass es grundsätzlich so ist, dass Frauen weniger Mut haben und sich weniger zutrauen, aber de facto viel, viel mehr können oder könnten, als sie sich selber zutrauen. Ich glaube, dass das irgendwie so die Formel ist. Das erfahre ich immer wieder und lerne es kennen. Ich bringe gerne dieses Beispiel, wenn du eine Bewerbung hast mit zehn Punkten, eine Frau erfüllt acht, zwei nicht, bewirbt sie nicht. Ein Mann erfüllt drei, sieben nicht, bewirbt sich. Und das hat aber jetzt nichts damit zu tun, dass das wertend sein soll, sondern es ist, glaube ich, so eine Grundeinstellung. Und das ist das, was ich immer versuche, den Frauen Mut zu machen, den Schritt zu gehen. Und ich muss ja nicht das Ziel haben, dass ich sage, ich mache jetzt ein Unternehmen, das an die Börse geht, sondern es reicht ja, wenn ich als Frau eine Leidenschaft, eine Liebe, die ich zu einem Thema habe oder zu einem Produkt habe, wenn ich mich da selbstständig machen kann und wenn ich meine Familie ernähren kann. Und ich habe aber, also das, was natürlich die Selbstständigkeit mit sich bringt oder das Unternehmertum, ist natürlich auch diese Selbstbestimmtheit. Und das ist schon was Schönes, weil das ist vergleichzusetzen mit einer gewissen Freiheit, die ich hab natürlich hat es immer ein Risiko.
Aber ich meine, das Leben hat immer ein Risiko. Das ist das Angstthema. Aber diese Selbstbestimmtheit selber zu gestalten, selber Ideen und ich kann machen, was ich will, das hat schon was.
Absolut, absolut. Was hast du jetzt aus deiner Erfahrung? Und ich merke es ja mit den mit den Startup Gründerinnen, die wir in der Sendung sehen, wo du dann ja oft dann nach dem Dreh dann noch mal ein bisschen im Austausch bist.
Was waren so wirkliche Trigger bei dir oder Hebel, Schalter im Kopf, die sie bei dir umgelegt haben, wo du jetzt sagst, die, die heute zuhören, denen willst du die weitergeben, wo du sagst, wie ich das verstanden hab, hat sich bei mir was geändert und ich habe mir entweder vielleicht mehr zugetraut oder weniger Gedanken gemacht oder was auch immer es ist, das einen zurückhalten kann. Also es ist mir wirklich genauso gegangen wie wahrscheinlich sehr, sehr vielen Frauen. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass alle anderen es besser wissen oder gescheiter sind. Und ich kann mich erinnern, wie wir gerade in den schwierigen Zeiten kommen ja dann ganz viele Menschen, die alles besser wissen und die dann erzählen und Berater und dieses und jenes und das muss man machen. Und bei mir war das immer so, ich habe dann so ein Gefühl gehabt oder so ein Bauchgefühl, hab mir gedacht, ich würde so machen und habe aber dann sozusagen naja, der muss ja besser wissen, weil der verkauft sich gut und der hat dieses und so und hab dann darauf gehört und im Endeffekt hat sich aber herausgestellt, das war dann doch nicht so. Und da habe ich dann gelernt, für mich selber mehr Selbstvertrauen in mich selber zu haben und mehr Selbstbewusstsein, dass ich gesagt Ich vertraue mir und ich vertraue auch mein Gespür und mein Gefühl.
Und das war dann wirklich der Trigger, wo ich gesagt Das ist jetzt für mich Gamechanger und ich habe gelernt, Nein zu sagen Und das ist was, was für eine Frau auch ganz wichtig ist. Können wir alle was lernen, glaube ich. Absolut, absolut, absolut.
Was treibt dich heute an, Kathi, eigentlich? Was ist es heute? Weil in den Anfängen ist es ja für viele natürlich auch irgendwann einmal gewisse wirtschaftliche Existenz zu schaffen.
Ich glaube, da ist ja gerade am Anfang auch für viele gleich Du hast eine Idee, die dich treibt und dann gibt es noch wirtschaftliche Existenz. Was treibt dich heute? Also was mich vorantreibt, ist eben immer was Neues aufbauen.
Das sind neue Projekte. Das kann innerhalb der Mediashops sein, das kann in Zusammenarbeit mit der Mediashop sein, das kann außerhalb der Media Shop sein. Das ist was zu kreieren und zu gestalten.
Und für mich ist es wirklich mein wunderschönes Gefühl, was ich habe, ist diese Freiheit, selber was zu gestalten können. Und wenn du dann einen Sinn hast, wenn du Menschen damit einfach Freude machst, wenn du es glücklich machst, das ist das, was mich antreibt. Dabei ist ja auch zum Beispiel eine Facette beim Thema Ziele.
Also du wirst oft merken, dass wenn du mit deinem Ziel und ist ja eines unserer Themen, zu sehr in der Egozone bist, dann wirst du keine Leute finden, die dich auf dem Weg unterstützen. Deswegen ist ja gerade ein Ziel zu haben, wo du sagst, da geht es auch darum, was beizutragen. Sind dann oft auch Ziele, wo andere Leute Da bin ich gerne auch dabei oder da tue ich auch was dazu versus andere Ziele, wo ich sage, da geht es nur um mich oder mich.
Ich mein Wohlstand, meine Karriere, mein weiß ich nicht was. Da muss ich mir sagen, naja, warum sollte da irgendwer dich unterstützen? Dieses Beitragen, glaube ich, ist echt der Schlüssel, oder?
Ja, also ich glaube nicht nur das, sondern wenn man sich selber zu wichtig nimmt und wenn es immer um einen selber geht, man verliert dann einfach den Fokus auf die Sache. Und das leidet dann natürlich schon an der Qualität. Es gibt sogar Studien dazu oder Untersuchung mit börsennotierten Unternehmen, wo das ist wahrscheinlich so wichtig ist.
Und das ist, glaube ich, das Wesentliche. Wenn ich heute sage, ich will was machen, nur dass ich erfolgreich kann man jetzt immer definieren, wie man es will. Aber wenn ich sage, ich mache das jetzt, weil ich will berühmt werden, ich will Geld haben. Das ist so dieses klassische Ego. Das ist natürlich schwierig für sich selber, für sein Umfeld und für alles. Und ich glaube auch, dass bei dem Weg wirst du nie zufrieden sein. Und das ist, wenn es sozusagen um die Sache geht, Egal was man macht, es ist eine Leidenschaft. Dann hat man ja auch und jetzt kommen wir zu der Frage mit dem Work Life Balance zurück, was du gesagt Ich unterscheide das nicht. Wenn ich was mache, was ich als Leidenschaft mache und was ich gerne mache, dann unterscheide ich nicht und sage, ich gehe jetzt arbeiten oder ich bin jetzt zu Hause, sondern dann habe ich so einen Spaß dabei und so Freude, dass das sozusagen, das ist ein Ganzes. Und wichtig sind natürlich schon Ruhephasen, keine Frage, aber das ist für mich der Unterschied.
Jetzt hast du mir gerade den Trigger gegeben für unser eigentlich auch übergeordnetes Ding, weil da finde ich, bist du für mich ein totaler Leuchtturm. Du hast gesagt, man muss einfach immer aufpassen, dass einem Ego nicht zu groß in die Quere kommt. Und ich erlebe das ja bei dir im positivsten Sinne an so vielen Stellen. Und ich erinnere mich mich dann zwei Sachen oder zwei Situationen, die ich gerne teilen würde und dazu was fragen würde. Die eine ist, ich weiß gar nicht mehr, was uns präsentiert worden ist bei zwei Minuten zwei Millionen und ich sitze dort und denke mir, das interessiert mich wirklich nicht. Und ich glaube, ich habe das zu dir so rübergeflüstert und ich glaube, du hast das Verkaufsschlager. Also das ist irgendwie, ich weiß nicht, ob du das kannst du eine Million mal verkaufen.
Und ich hab mir gedacht, ich habe mich wieder zurückge Was bin ich wieder mal für ein Lagaffe? Ich denke, was taugt mir? Was interessiert mich?
An das verschwendet die Kathi keine Sekunde einen Gedanken, sondern die denkt, was taugt meinen Kunden? Wie schauen die auf das drauf? Wie bist du in das reinkommen? Auch diese gnadenlose Perspektive der Kundinnen und Kunden einzunehmen? Das ist ja eine von vielen Ausdrucksformen von Demut und das eigene Ego zurückstellen, zu sagen, es geht nicht um mich, sondern ich bin auch Diener, Dienerin meiner Kundinnen und Kunden. Wie bist du in das reingekommen?
Das finde ich, habe ich einfach so beeindruckend, von dem ich bin, weil wie ein Vollidiot vorkomme. Du siehst wieder mal die Anfänger, die Anfänger denken sich taugt mir das, taugt mir das nicht? Und nebenbei sitzt der Profi, der Eigentlich geht es nur um einen und das sind die Kunden.
Das ist ganz, ganz interessant. Ich habe während meinem Studium in der Gastronomie gearbeitet und unter anderem in einem Kaffeehaus in Puchberg am Schneeberg und das hat ungarischer Konditor geführt und ich kann mich noch ganz gut erinnern, das war der Klassiker mit den weißen Schürzerl und so. Und was da heute servierst du dort und ich kann mich erinnern und ich bin dann gekommen und da hat irgendwer irgendeinen Sonderwunsch gehabt und dann bin ich Der hat den Sonderwunsch und er hat Geht nicht, gibt es nicht.
Wir erfüllen alles, was unsere Kunden wollen, weil der Kunde ist König und steht im Mittelpunkt. Und das war was, was ich mitgenommen habe und habe dann ja jahrelang in der Dienstleistungsbranche gearbeitet, auch im Callcenter. Ich habe selber telefoniert, also habe selber Telemarketing telefoniert. Ich habe immer mit meinem Team mittelefoniert, dass ich die sozusagen motiviere. Und da lernst du, da bist einfach in der Kundenwelt auch drinnen. Und das ist das, was ich immer wieder sage, Auch wenn neue Mitarbeiter kommen, sage ich hört euch die Gespräche an im Callcenter oder telefoniert mit oder geht ins Geschäft und schaut, was die Kunden fragen, was die Kunden wollen.
Vor allem fürs Produktmanagement, fürs Marketing ist das so wichtig, weil es geht um den Kunden. Letztendlich entscheidet der Kunde. Wir zwar können uns überlegen, was wir wollen. Es kann noch so fancy sein. Der Kunde ist der, der es entscheidet.
Eine andere Geschichte, die mir da einfällt dazu ist, war glaube ich gerade vor kurzem on air, Also es war dieser Nasenabsauger für Kinder und die haben uns das präsentiert und haben gesagt, sie sind schon in großen Plänen, wo sie jetzt in Asien dann die Großbestellung machen und du hast sie dann einmal freundlich und charmant, wie immer natürlich, aber doch aufpladdelt und hast Wie viel Kundenfeedbacks habt denn schon? Und die, glaube ich, haben dann na so fünf oder so. Und du hast dann Na Freunde, ehrlich gesagt, das verstehe ich nicht. Ihr tut jetzt da schon groß investieren und habt noch nicht einmal eine Ahnung, wie kommt das an?
Aber das ist schon ein Phänomen, habe ich gefühlt. Das kann man an vielen Stellen beobachten, durchaus in fancy Bereichen. Jeder, der sofort eine App baut, aber noch nie einen Kunden gesehen hat.
Also das sind wirklich viele. Die entwickeln ein Produkt in Perfektion unter Anführungszeichen. Also Perfektion, so wie selber man glaubt, es ist perfekt, aber sie vergessen, dass sie es für Kunden entwickeln. Und deswegen sage ich immer macht einen Prototyp und fangt einmal an mit Umfragen oder Ausprobieren.
Da sage ich extra dazu, vorher im Familienkreis ist Okay, aber dann bitte außerhalb, weil die beste Freundin oder die Familie sagt meistens das, was man hören will, aber dann kann ich auch das Produkt anpassen und das Feedback holen. Also ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig, dass man sagt, es muss nicht fix fertig sein, aber es muss zumindest die Hauptfunktionen haben. Und dann kann ich lernen, weil am meisten lernen wir durchs Kundenfeedback.
Es ist natürlich interessant, weil gleichzeitig, und das würde ich gerne ein bisschen mit dir reden, ist gleichzeitig sind wir uns natürlich einig, viel im Unternehmertum, du hast es vorher auch gesagt, das ist eine gewisse Freiheit und auch Selbstverwirklichung. Wie geht Selbstverwirklichung aus? Es geht nicht um mich versus es geht um meine Selbstverwirklichung. Also wie bringst du das zusammen? Also auf der anderen Seite, viele starten ihr Business, weil sie zum Beispiel einer Profession nachgehen, wo sagen, das ist meins und das taugt mir. Und gleichzeitig ist dieses Überverliebtsein ins eigene Produkt und nicht in die Kunden oft der Grund, warum manche scheitern. Also reibt sich das für dich oder sagst du nein, das geht eigentlich gut zusammen.
Naja, es ist eine Gratwanderung letztendlich, weil auf der einen Seite ist es ja so, dass du sagst, du sollst nicht beim ersten Gegenwind aufgeben, weil das ist auch nicht für den Unternehmer förderlich oder fürs Unternehmertum. Auf der anderen Seite totes Pferd weiterreiten, da bleibt es auch ein totes Pferd. Also es ist wirklich eine Gratwanderung, um zu wie weit muss ich gehen, dass ich durchhalte? Aber wann muss ich eine Reißleine ziehen, wann muss ich selber so weit sein?
Und ich sage immer, sich selber im Spiegel zu schauen ist das Schwierigste. Und das muss man aber sagen, irgendwann muss ich erkennen und muss sagen, jetzt habe ich es dreimal getestet oder viermal getestet und das will keiner. Dann muss ich draufkommen und entweder mache ich komplettes Redesign, ich überlege mir was, ich hole mir das Feedback ein, ich ändere es und ich habe das selber erlebt bei meinem ersten Startup im Callcenter, was ich vorher gesagt habe, das hätte eigentlich damals eine CMS Plattform sein sollen.
Das war im Jahr zwei tausend eins, zwei tausend zwei früh dran, sehr früh, war viel zu früh und ich kann mich erinnern, wir haben damals später, also das war fertig und es hat wirklich schon ganz viele tolle Sachen gehabt und ich bin damals durch quer durch Österreich gefahren, zu Handwerkern, zu Verkäufern, Shops, quer fällt ein und wollte es verkaufen. Und es war wirklich so frustrierend. Es hat nicht funktioniert. Es war einfach noch nicht reif.
Und aus dem heraus, das war dann wirklich, das war dann mehr oder weniger schon der letzte Groschengeld, der irgendwie noch da war, hat sich dann eine ganz andere Geschichte ergeben, weil ich früher im Callcenter gearbeitet habe. Ich sind ja mit einem Callcenter Auftrag gekommen und dann habe ich Ja, okay, ich mach den und aus dem ist dann ein Callcenter entstanden. Und ich glaube, das ist genau das, was ich damit sagen will. Also ersten Gegenwind aufgeben ist zu früh, aber wenn man irgendwann einmal sieht, das geht nicht, dann kann man umsatteln.
Heute rückblickend sage ich es war zu früh. Und das ist natürlich auch oft, das weißt du nicht. Es kann zu früh sein. Wo du dann denkst, die Idee hatte ich schon oder eigentlich war ich schon so weit, aber der Markt war noch nicht so weit.
Absolut. Das ist das, was ich vorhin gemeint habe mit Lüge. Du kannst erfolgreich sein.
Jeder kann mit dieser Sache erfolgreich sein. Du kannst erfolgreich sein, aber vielleicht ist es nicht mit dieser Sache jetzt. Also ich glaube einfach diese Wendigkeit zu haben.
Es ist vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt. Es ist vielleicht nicht die richtige Sache. Ich muss nochmal um.
Ich möchte aber jetzt nur mal einhaken, Kathi, weil du so was unendlich Wertvolles gesagt hast und ich hoffe ehrlich gesagt, alle haben es gehört. Aufgeschrieben, dreimal unterstrichen, auch markiert und fünfmal drunter, nämlich dass beides richtig ist, nämlich einerseits draufdrucken, drauf bleiben, nicht beim ersten Wind umfallen und trotzdem kann der Moment kommen, wo es richtig ist, zu Strategiewechsel, Hakenschlag. Also dass dieses stumpfe und stupide immer mit dem Schädel gegen die gleiche Stolbetonmauer rennen, die wird sich nicht auflösen. Auch das kann sein. Und das finde ich einfach so entscheidend, weil ihr wirklich und kennt ja einige auch die, die dabei sein hatte und erlebt es in Gesprächen immer wieder, dass ich Leute beobachte, die haben eine unternehmerische Gründungsidee, fangen was an, sind wirklich überzeugt, sind begeistert mit Leidenschaft dahinter und hämmern einfach wirklich mit dem Nagel, mit dem Hammer immer auf dasselbe still und Nein, ich muss nur weiter, weiter Und die Antwort Es kann richtig sein, es kann aber auch falsch sein. Und das ist irgendwie, ich finde, da ist eines der großen, wie soll ich sagen, eine der schwierigsten Dinge, finde ich fast eigentlich im Unternehmertum, den Punkt, den du da beschreibst, den Punkt zu erkennen, wo ich Na schwenk und wie triff ihn richtig.
Aber Philipp, da sind wir jetzt genau wieder beim Ego, da kommen wir genau da zurück. Und wir sagen oft sparsam, beratungsresistent, Wenn ich von dem Produkt so mich so festkralle und jedes Feedback, was ich kriege, habe ich fünf Erklärungen, warum es eh anders ist. Nein, aber es ist so. Aber es ist so.
Gebt mir einen Stift, ich muss mitschreiben. Das ist unglaublich. Aber das ist das, was ich mit dem Ego meine, wo ich immer gescheiter.
Bin und sage nein, deswegen ist es der Kunde hat nicht recht, weil es. Ist, wenn ich immer davon ausgehe, dass ich die Gescheiteste bin, dass ich alles weiß, dann habe ich einfach, dann scheiterst ein Traum. Weil das und das ist auch wieder, da schließt sich der Kreis, wie wichtig das Kundenfeedback ist, wie wichtig das Team ist, wie wichtig Mitarbeiter sind, wie wichtig das ist, dass man einfach diese Selbstverantwortung auch weitergibt, diese Selbstbestimmtheit. Ich erkenne das oft, dass man einfach dann, dass die Mitarbeiter dazu da sind, dass sie Dinge abarbeiten, Aber die wollen ja auch, die haben ja Ideen und es gibt so viele Wege, die nach Rom führen. Also ich fasse es jetzt kurz zusammen, weil ich jetzt einiges gesagt habe, aber dieses Ego steht uns im Weg, erfolgreich zu sein, zum Beispiel Produkt oder eine Dienstleistung oder was auch immer zu lancieren, wenn ich nicht bereit bin, auf das Feedback, was ich bekomme, einzuarbeiten, weil dann kann ich es ummodeln, Dann kann ich das Feedback und damit meine ich nicht der Nachbar sagt jetzt, das soll rosa sein und der andere sagt, das ist blau.
Nicht der super gescheite Wirtshaus, der um. Ihn läuft und sagt, sondern dafür brauche ich eben eine gewisse Maße. Ich habe das im Callcenter immer gesagt, das ist ganz interessant. Im Callcenter kann man ganz, ganz viel lernen.
Der Kunde hat sich über das beschwert. Dann ist die Wie viele Kunden haben sich darüber beschwert? Weil einzeln kann es immer sein, weil wir haben alle individuelle Bedürfnisse.
Wenn du aber dann irgendwann einmal mehrere Personen hast, die dasselbe Thema thematisieren, dann weiß ich, dass ich dort ansetzen muss. Also alleinig das. Freunde, ich weiß nicht, wenn ihr das aufgeschrieben habt und doppelt unterstrichen, dann muss ich ehrlich sagen, haben wir ja den Wert schon tausendmal wieder einer gespielt. Es ist unglaublich. Also ich bin jetzt kurz davor, dass ich zahlen möchte für das Event, weil man trinkt so viel Wert, das kann ich nicht einfach so nehmen. Nein, wirklich, das ist. That's it. That's it. Also wir hören einfach auch nicht zu. Kann man das so sagen? Ja, wir hören einfach auch nicht zu, oder?
Aber weißt du, da sind wir wieder beim Ego, wenn ich immer spreche und nicht zuhör. Und du lernst aber mehr beim Zuhören. Halleluja. Hast du das immer schon gewusst? Kathi Nein, Gott sei Dank, es gibt noch Hoffnung. Hast du es aber irgendwie, auf welchem Weg hast du es gelernt? Also jetzt hast du das in der Gastro gesagt, das Beispiel, aber hast du sozusagen jetzt auch im Business, in dem du jetzt bist, irgendwann einmal durch eine unangenehme Erkenntnis gelernt oder war das wirklich? Hast du das vor damals einfach mitgebracht und dann von Anfang an beherzigt?
Ich glaube, es ist einfach, Ich bin, also man kann sagen wissgierig oder viele sagen neugierig, aber ich bin jemand, der sich für viel interessiert oder neugieriger Mensch. Und wenn du neugierig bist und dich für viele Sachen interessierst, dann kannst du schon mal lernen. Also ich habe immer die Leute gefragt Wie ist das?
Wo arbeitest du? Wie funktioniert das? Wie ist das bei deinem Chef? Die anderen haben oft gesagt zu Wieso interessiert dich das?
Weil es einfach spannend findet. Also ich glaube, es ist diese Offenheit zu erfahren und neugierig zu sein. Man sagt immer, der ist neugierig. Das wird immer bewertet. Weiß ich nicht, ob man es bewerten muss. Und dann also natürlich durch viele, viele Erfahrungen und ich habe dann halt auch irgendwann einmal angefangen. Es gibt halt wirklich ganz, ganz viele extrem schlaue Menschen, Meister, Lehrer, vor allem im amerikanischen Bereich. Und da habe ich mich schon sehr viel damit beschäftigt und mit Bewusstsein und mit mentaler Stärke. Und da kommt dann natürlich alles, was du erlebt hast in der Praxis, verstehst dann und dann denkst ah ja, genau.
Jetzt weiß ich warum großartig fantastisch. Kathi jetzt gehen wir mal in die Fragen rein, die da drinnen sind. Wir haben nur eine Viertelstunde, die wir unbedingt, die man unbedingt nutzen wollt. Ihr macht das echt wunderbar. Vielen Dank. Das freut uns sehr. Danke, Elisabeth. Michael Es ist faszinierend, euch zuzuhören. Da drehen sich gerade sehr viele Rädchen in meinem Kopf. Du glaubt Michael mir, ich schließe mich an, schreibt die Cornelia Vielen, vielen Dank.
Wir steigen jetzt ein bisschen in die Fragen ein. Die Helga fragt folgendes. Katharina Die Helga möchte wissen, man lernt so viel beim Zuhören. Was für ein weiser Satz, aber es fällt so schwer, es umzusetzen. Ich versuche es immer und ertappe mich immer wieder beim Reden.
Geht es den anderen auch so oder ist das nur mein Ego? Kathi Ich glaube, einfache Antwort am Meister. Ist noch nie vom Baum gefallen. Ich glaube, so einen Spruch gibt es.
Es ist Übung und es ist auch also ein Tool, was ich empfehlen kann, ist zum Beispiel die Meditation, durch die man einfach sehr viele Dinge visualisieren kann. Und wenn man das jeden Tag übt, dann geht es irgendwann einmal. Der Körper kann nie unterscheiden, ob das jetzt Gedanken sind oder ob das echt erlebt wird. Und da kann man sie sehr, sehr gut trainieren. Und das ist eine Übungssache.
Und gerade wenn du jetzt sagst, Meditation ist ja auch ein Zuhören, Reinhören, jedenfalls ist man ja nicht reden. Also insofern gleich mal praktischer Tipp. Praktischer Tipp für die Umsetzung.
Niki Die Frage taugt mir, weil ich habe natürlich mich auch vorbereitet und habe Kathi ihre Website auch studiert. Und die Niki fragt nä, wie schaffst du es, geduldig zu bleiben? Und ich weiß, dass die Kathi auf ihrer Website schreibt.
Das ist die eine Sache, wo sie selber noch ein bisschen besser werden möchte. Darum gebe ich die Frage jetzt umso lieber weiter. Kathi Wie schaffst du es geduldig oder zuerst einmal schaffst du es, geduldig zu bleiben und wann?
Ja, ich lerne jeden Tag. Also die Geduld ist definitiv ein Thema, das ich lernen darf, weil durch das, dass ich immer wieder was bewegen will und was Neues, bin ich natürlich ein extrem ungeduldiger Mensch. Aber ich habe einfach gelernt und die Erfahrung hat mir gezeigt, eine gewisse Geduld im Leben löst Probleme von selber. Also Viele kennen das, es hat irgendwer ein Problem, er ruft an und wenn du nicht in der Minute zurückrufst nach einer halben Stunde, sagen die meistens, das Problem hat sich erledigt. Das ist jetzt ein banales Beispiel, aber das ist einfach Learning. Ich lerne es genauso.
Ich weiß nur, dass es hilft. Also das ist, aber es ist alles so eine Gratwanderung. Also ich würde schon sagen, oft kriegt man sagt die fünf besten Tipps zum Unternehmertum oder dann kaufst ein Buch und sagst die zehn besten Punkte, um Unternehmer zu sein.
Es ist nicht so einfach. So easy ist die Geschichte. Wenn es so easy wäre, dann würde man nicht solche Challenges haben.
Absolut, absolut. Der Raphael warum kaufen die Leute bei euch am Ende das Produkt? Großartig? Sind es nur die Features oder gibt es etwas anderes, was die Menschen animiert?
Luxus oder ein Gefühl oder whatever? Also übrigens Raphael, ich darf sagen, ich schaue im Urlaub, schaue regelmäßig Mediashop TV, weil es ja dann immer rennt. Die tu sonst nicht Fernsehen da haben, aber im Urlaub schaue ich Mediashop TV und ich denke aus einem Grund, weil ich denke, muss ich mal schauen, wie macht es die Kathi, also wie baut die das auf?
Und ich versuche das dann auch zu zerglauben. Was ist dein Learning? Weil du bist natürlich auch und vor allem auch, du hast es gesagt, das ist am spannenden Schnittpunkt von Marketing und Vertrieb, was du da tust.
Und damit bist du Expertin in dem Bereich wie wenig andere. Warum kaufen die Leute die Sachen? Also das, was wir machen, ist ein Storytelling.
Schon ein Teil der Antwort. Genau. Und ich sage jetzt stell dir vor, du willst einen Mixer kaufen und gehst in ein Handelsunternehmen, dann steht irgendwo eine Riesenanzahl an Mixer nebeneinander, du hast keine Beratung, du kannst keine Frage stellen. Dann kannst du dich hinstellen und kannst in Kleingedruckten irgendwas lesen, Dann steht maximal auf der Verpackung, wie viel Warten hat, wie viel Umdrehungen hat und dann war es schon. Und das, was wir machen, ist, wir zeigen, was du mit dem Mixer machen kannst. Du kannst Babynahrung machen, du kannst Suppen machen, du kannst vegane Speisen machen, du kannst Smoothies machen.
Das wird einfach gezeigt, das wird erklärt. Wenn ich mir das anschaue, dann weiß ich, brauche ich es oder brauche ich es nicht. Und ganz ehrlich, mir geht es selber so, wenn ich mir unsere eigenen Filme anschaue und kaufen.
Großartig, großartig. Grandios, grandios. Ich möchte eine Sache und es ist unfassbar, wie sich der Wert stapelt, den wir da heute abliefern. Also dank dir, Katharina, schreibt euch das auf.
Leute, Menschen kaufen Ergebnisse, die kaufen nicht. Es gibt ja diesen berühmten Spruch mit dem, was du leid wüsstest, dass die leider schief bauen. Dann sag ihnen, wohin sie segeln können. Also Menschen kaufen, um Kathis Wort zu sagen, Menschen kaufen das, was sie damit machen können. Sie kaufen nicht dein Produkt. Sie kaufen das Ergebnis dessen, wie das Produkt ihnen für ihr Leben dient. Das ist das, was die Leute kaufen.
Und jetzt gehst du mal auf deine Website und schaust einmal, was du dort verkaufst. Verkaufst du dort einen Hammer oder verkaufst du dort die Perspektive auf? Angeblich gibt es eine Baumarktkette, dein Projekt. Und dann schaut euch einmal an, zahlt euch ein vormittags glaube ich immer vorrangig oder deine Mediashop Sendungen vielleicht heute noch nachher sebt ein bisschen durch, irgendein Abendslot auf irgendeinem Sender ist sicher gebucht Und dann schaut euch einmal an die Spots und die Infomercials auf Mediashop TV. Dann seht ihr, Menschen kaufen Ergebnisse und ich sage, ich predige das selber seit was grob, wie viel, Ja, und es passiert mir noch immer, auch in der Kommunikation jetzt für den Event da, was verkaufen wir?
Wir sagen ja und der wird da sein und die wird da sein und das ist der Input und nicht, was machst du daraus am Ende des Tages. Also aufschreiben, unterstreichen, Value, das sind die. Emotionen Und was ist der Mehrwert?
Warum soll ich das haben? Also ich habe jetzt, das war ganz, mein Papa hat zu mir gesagt, jetzt habe ich gesehen im Fernsehen, ihr habt so einen Duschkopf, meiner ist jetzt kaputt. Habe ich gesagt, na Papa, ich bring dann mit. Dann haben wir gemeinsam angeschraubt und haben montiert und dann haben wir einen Auftritt und am nächsten Tag hat er mich angekommen und sagt, der ist super. Genau das habe ich gesucht.
Aber das ist es. Wenn du heute einen Duschkopf suchst und du gehst wohin, einen Duschkopf suchen, dann geh mal und schau dir die Verpackungen an und dann schau mal, was da draufsteht bei den Duschköpfen. Und genau darum geht es. Aber das ist ja ein Erlebnis. Ich stehe unter der Dusche, da geht es ja um was.
Da muss ich nicht wissen, ist der jetzt silberglänzend, silbermatt? Das ist dann vielleicht so eine Kaufentscheidung, nicht mehr A oder B. Aber da geht es ja um das Erlebnis, um das Gefühl geht es.
Absolut, absolut. Der Markus Christandl schreibt jetzt gerade noch raus aus der Feature Kommunikation, rein in die Benefit Kommunikation. Markus nicht ganz noch, weil auch Benefits sind sehr aus der eigenen Perspektive gekommen.
Es geht wirklich darum, überleg dir, welches Ergebnis produziert das Ding im Leben deiner Kunden? Wie verändert es das Leben? Was tun sie anders, weil sie das haben?
Was ermöglicht es ihnen? Das ist die Geschichte, in die müssen wir rein. Menschen kaufen keine Produkte, weil Produkte sind sowas von austauschbar, kann man ja wirklich sagen.
Auch auf Mediashop. Die Dinge, die ihr verkauft in vielen Fällen. Also du bleibst beim Duschkopf. Duschköpfe gibt es wie Sound am Meer, aber offensichtlich gelingt es euch noch stärker zu transportieren.
Was ist der Unterschied? Und ich glaube, Menschen kaufen ein Lebensgefühl. Sie kaufen, wer sie sein wollen.
Sie wollen vielleicht die sein, die in der Früh in der Dusche stehen und sich fühlen wie im besten Hotel, weil da der breite Strahl runterrinnt. Das ist es vielleicht. Also da glaube ich, haben wir einen Punkt gelandet.
Wir gehen den muss gleich übernehmen, lieber ne Elisabeth abends noch nicht von der Astrid rüberkopiert worden ist, aber irgendwie gefällt mir die Frage, liebe Kathi, wie gehst du mit nicht so wertvollen Männern um, die sich dir in die Quere stellen und dich als Frau nicht respektieren? Die taugt mir die Frage.
Also ich unterscheide da gar nicht zwischen Männern und Frauen. Das ist das eine. Und interessanterweise in die Quere stellen, das kenne ich gar nicht, weil einfach, ich glaube, ich bin vom Typ so, dass ich sage, für mich ist es ein Miteinander und ich respektiere jeden, weil letztendlich geht es um meine Entscheidung, die ich dann treffe. Also ich kann ja mit jedem kommunizieren, ich kann mir das alles anhören, aber letztendlich ist es meine Entscheidung. Und das habe ich auch lernen müssen, Das muss ich sagen, weil für mich war das, dieses Thema kenne ich. Und da geht es wieder, wir sind wieder beim Ego. Wenn man sich selber so wichtig nimmt, nimmt man das persönlich. Wenn ich aber drüber stehe und wenn ich sage, es ist für mich OK, ich akzeptiere das, Jeder ist in einem anderen Lebenszyklus, jeder hat andere Wünsche und Bedürfnisse und das ist für mich OK. Und ob der jetzt gerade schreit oder ungut ist oder was auch immer, ist es okay.
Aber das betrifft mich nicht. Ich kann lernen und kann meine Entscheidung treffen und das hilft. Da passt super dazu die Frage von Lukas der Du hast vorhin erwähnt, dass du zu Beginn deiner Karriere durch ganz Österreich gefahren bist, um deine Produkte zu verkaufen. Hattest du hier manchmal Angst vor Ablehnung oder warst du immer so selbstbewusst, dass es dir leicht gefallen ist, deine Produkte zu präsentieren?
Ich kann mich gut erinnern, ich bin irgendwie, da habe ich so Österreich Tour gemacht und am dritten Tag bin ich dann in mein Auto reingesetzt und habe nur mehr geheult. Keiner will mich so ein Scheiß. Also natürlich, das hat jeder, Aber es geht darum, was mache ich damit?
Ich kann jetzt sagen, jetzt heule. Also Emotionen sind immer wichtig. Also alles, was ich sage, heißt nicht, dass man keine Emotionen haben soll, Die sind wichtig, aber ich heule, dann ist es draußen. Und jetzt kommt aber genau der entscheidende Was mache ich draus? Sage okay, ich habe jetzt viel gelernt, ich mache es anders oder bin jetzt das Opfer und ich bin so arm und ich kann das nicht verkaufen und gehe in eine Depression rein.
Und ich glaube, das ist das Wesentliche. Es geht nicht darum, dass wir Wir sollen keine Emotionen haben, sondern was mache ich daraus? Großartig.
Sandra Was ist dir bei deinem Team, deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Wichtigste? Was ist ein no Go? Wie würdest du deinen Führungsstil beschreiben?
Das hat auch die Michaela gefragt. Also ich glaube, das, was man unterscheiden muss aktuell ist, dass sozusagen die Mediashop eine gewisse Größe hat, wo ich nur ein kleines Team persönlich führe und ansonsten eben die Geschäftsleitung für die zuständig bin. Aber grundsätzlich ist mein Führungsstil immer, dass ich die Mitarbeiter und den Manager gerne selbst autorisiere. Ich sehe mich eher als Coach und das ist auch das, was mir taugt. Ich habe eine Mitarbeiterin im Unternehmen und das ist für mich das ist so schön zu sehen, wie die wächst, weil da sieht man Potenzial und einfach nur durch Coaching kann man die Mitarbeiter extrem weit führen.
Ich glaube, das Demotivierende, das no Go für mich ist eben bei den Mitarbeitern zu Das hast du zu tun, das musst du tun. Ich habe immer versucht und das versuche ich jetzt Dinge zu erklären, aber nicht, dass ich mich rechtfertige, sondern einfach, dass es der andere versteht, Weil je mehr Informationen habe und je mehr ich verstehe, umso einfacher ist es, in eine Richtung zu gehen. Fantastico.
Vielleicht eine Nachfrage. Du hast gesagt, das Unternehmen hat natürlich jetzt eine bestimmte Größe, das hat einen Impact auf die Art, wie du führst. War das am Anfang anders, also wo du noch tiefer drinnen warst? Also ganz am Anfang, Ihr habt angefangen mit fünf und zwanzig Leute.
Wie war es da? Ja, das war definitiv anders. Nämlich nochmal glaube ich zu Genau.
Also für mich war es damals so, dass alles, was sozusagen neue Bereiche waren, also beispielsweise, wenn wir gesagt haben, wir wollen jetzt in den Handel gehen, dann habe ich das selber gemacht. Ich bin zu den Händlern gegangen, ich bin zu den Einkäufern gegangen, ich habe mich hingesetzt, ich habe meine Watschen geholt, ich habe meine Abfuhr geholt, weil daraus habe ich gelernt. Und sobald ich gewusst habe, so ist der Trigger, so funktioniert es, dann habe ich mein Team aufgebaut und dann hat sozusagen dieses Team von Spezialisten diese Abteilung geleitet. Aber das war quasi dieses Unternehmer und Start up. Aber ich habe mir das immer selber angeschaut und selber aufgebaut und für mich ist es wirklich ein Coaching und du tust dir halt leichter, wenn du selber einmal miterlebt hast.
Auch glaube ich, ein extrem wertvoller Hinweis, dass diese Dinge sich ändern über die Entwicklung vom Unternehmen hinweg. Weil es könnte jetzt passieren, dass jemand sagt, ich bin jetzt ganz am Anfang ab sechs Leute und ich ziehe mich jetzt auf die Rolle als Coach zurück. Dann könnte unter Umständen sein, dass es schwierig wird.
Im Gegenteil kann es sein, dass du am Anfang oft tiefer reingreifst, aber dann natürlich mit dem Ziel, dich schrittweise rauszuziehen. Also das ist ganz wichtig. Gerade am Anfang muss man voll drinnen sein, weil das funktioniert sonst nicht. Also da kann ich nicht sagen, ich gehe jetzt, ich ziehe mich zurück und lasse die Mitarbeiter. Also das ist ganz, ganz wichtig. Das ist ein ganz anderer Führungsstil. Dann.
Kathi, man glaubt nicht, wir könnten da jetzt nur zwei Stunden plaudern, hätten wir ein Riesenhetz Aber wir werden das vielleicht bei anderer Gelegenheit noch mal fortsetzen. Ich kann nur sagen, ein riesen Danke für deine Zeit. Danke, dass du da warst. Ich bin wirklich das eigentlich das einzige Klima für mich ist, dass ich keinen Stift gehabt habe zum Mitschreiben. Aber das Gute ist, die Aufzeichnung wird es geben und da wäre immer das alles nur mehr rein, sondern da waren für mich so viele wertvolle Dinge wieder dabei. Der Chat sagt, es war für die Zuseherinnen und Zuseher extrem wertvoll. Du bist wirklich beeindruckend in dem, was du da tust und wie offen du die Dinge teilst, ist wirklich ein Privileg. Also vielen Dank, liebe Kathi, dass du dabei warst hier bei Business Gladiators Live und uns deine Zeit geschenkt hast.
Philipp, danke für die Einladung. Und das ist einfach, das ist für mich schönste dieser Austausch, weil das ist glaube, das macht richtig Spaß. Herzlichen Dank, war auf meiner Seite. Danke, danke sehr.