Folge 29 - Wie finde in den richtigen Marketing-Mix?
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Annahmen und Hypothesen überprüfen
Es ist entscheidend, alle Annahmen und Hypothesen bezüglich des Marketing Mix kritisch zu hinterfragen und zu überprüfen. Der beste Weg, dies zu tun, ist das praktische Ausprobieren und Testen, um herauszufinden, was tatsächlich funktioniert.
“Überprüfe diese Annahmen, überprüfe diese Hypothesen und vor allem probiere es aus.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge von. Business Gladiators Unplugged hier ein Hinweis in eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer. Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com. Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.
Wie finde ich eigentlich den richtigen Marketing Mix? Das ist unsere Frage in dieser Woche in Business Gladiators Unplugged. Willkommen zurück allen Stammhörerinnen und Stammseherinnen und Sehern willkommen allen, die neu dabei sind. Hier geht es jede Woche um eine Frage, die Unternehmerinnen und Unternehmer bewegt. Heute eben um die Wie finde ich den richtigen Marketing Mix? Als jemand, der seit fast zwanzig Jahren im Bereich Marketing und Kommunikation tätig ist, ist das eine Frage, die ich mir durchaus schon des Öfteren gestellt habe. Und ich habe auch festgestellt im Austausch mit vielen Unternehmerinnen und Unternehmern, dass wir immer wieder auch durchaus fundamentale Fehler begehen, wenn es um die Zusammenstellung unseres Marketing Mix geht. Mit Sicherheit der größte Fehler aus meiner Sicht ist der, zu glauben, etwas würde zum guten Ton gehören. Das ist gerade in Zeiten von Social Media, wo wir umgeben sind von vielen Kanälen, die gerade ihren Aufstieg erleben oder in ihrer Sättigungsphase sind, eine Versuchung, der manche Unternehmerinnen und Unternehmer Du musst auf Facebook aktiv sein, wenn du nicht auf Instagram aktiv bist, dann ist dein Business dem Tode geweiht. Wer nicht auf LinkedIn verkauft, hat schon verloren.
Mit solchen Aussagen solltest du vorsichtig sein. Die Frage deines Marketing Mix hat in aller erster Linie einen einzigen relevanten Bezugspunkt und das Wer sind die Menschen, die du eigentlich mit deinem Marketing erreichen willst? Wer sind diese Menschen? Wie leben sie ihr Leben? Welche Medien konsumieren sie? Wie verbringen sie ihren Tag? Wo erreicht man sie, wenn man sie erreichen möchte? Das ist die entscheidendste Frage, der du eigentlich die Hauptaufmerksamkeit widmen solltest. Ein Modell dafür, das oft angewandt wird und oft genutzt wird, sind sogenannte Buyer Personas, also mustergültige Modelle oder mustergültige Beispiel Kundinnen und Kunden, deine Traumkundinnen und Kunden, wenn du so willst, die du im Regelfall in einem Set von drei bis fünf Beispielen dir zusammenstellst. Das sind drei bis fünf virtuelle Menschen, denen du einen Namen gibst, ein Gesicht, ein Geschlecht, einen Beruf, Vorlieben Interessen, Hobbys und wo du dich dann, so tief es nur geht, in diese Menschen hinein denkst. Du stellst dir die Welche Medien konsumieren diese Menschen? Wie verbringen sie ihren Tag?
Was sind die Touchpoints, an denen man diese Menschen auch treffen könnte? Du wirst feststellen, diese Touchpoints sind nicht nur digital, aber sie können es natürlich sein. Vielleicht sind es Menschen, die einen Gutteil ihrer Freizeit in Computerspielen verbringen. Vielleicht bist du davor noch nicht auf die Idee gekommen, in diesen Computerspielen zu werden.
Vielleicht sind es aber auch Menschen, die regelmäßig ihre Zeit in realen Communities verbringen, am Sportplatz zum Beispiel, am Fußballplatz, und du sie vielleicht dort am besten erreichen kannst. Diese Buyer Personas sollen eines für dich Sie soll deine Aufmerksamkeit zu deiner Zielgruppe lenken und dich wegbringen von diesen vermeintlichen Konventionen, die angeblich existieren. Diese goldenen Regeln der Marketingkommunikation, diese goldenen Regeln, welche Kanäle man einfach haben muss und was man tun muss und dass man Videos produzieren muss oder dieses oder jenes tun muss.
Lass das alles beiseite. Tauch ein in die Wer sind diese drei bis fünf Traumkundinnen und Kunden? Und was führen sie für ein Leben? Versetz dich in sie hinein. Stell dir die Was suchen diese Menschen auf Google? Stell dir die Mit wem umgeben sich diese Menschen? Von wem werden sie beeinflusst?
Mit wem haben sie den ganzen Tag zu tun? Was sind vielleicht Touchpoints, wo du diese Menschen indirekt erreichen kannst? Also mach eine detaillierte Aufarbeitung des Lebens deiner Buyer Personas und stell dir dann die In welchen Kanälen glaubst du, diese Menschen zu erreichen?
Und ich kann dir eines Es werden im Regelfall eine Mischung sein aus online und Offline Kanäle. Und es ist nicht einmal garantiert, dass digitale Kanäle immer der wirksamste Weg sind, um Menschen zu erreichen. Ich erinnere mich an ein gutes Beispiel, das vor Jahren bei mir stattgefunden hat.
Eine potenzielle Kundin, Vorständin eines großen Unternehmens, ist an mich herangetreten und hat mich damals in meiner Rolle noch als CEO meines ersten Unternehmens Campaigningbüro gebeten, eine Campaigning Maßnahme für sie zu entwickeln, wie sie ihre Kundinnen und Kunden erreichen kann über digitale Kanäle. Und hat damals vor allem auch Facebook und LinkedIn vorgeschlagen. Und ich habe dann im Gespräch mit ihr herausgearbeitet und ihr die Frage gestellt, wie denn ihre Kundenstruktur so aufgestellt ist, wie viele Kundinnen und Kunden, von wie vielen Kundinnen und Kunden wir hier sprechen. Und sie hat damals gemeint als BB Unternehmen, dass eigentlich sie ihre wichtigsten fünfzig Kundinnen und Kunden eigentlich ganz gut auf der internationalen Landkarte verorten kann. Und ihr wird dann die Empfehlung gegeben, doch diese fünfzig Kundinnen und Kunden am besten persönlich zu treffen zum Gespräch und nicht eine künstliche Welt aufzubauen von Social Media Marketing für eine Zielgruppe, die so klein und so spezifisch ist, dass es viel wirksamer ist, sie im persönlichen Kontakt nutzen stiftend zu überzeugen.
Sie hat diesen Rat dann beherzigt und war damit sehr erfolgreich. Dieses Beispiel soll dir Es gibt nicht die goldene Regel, Nicht jeder Kanal ist für dich der richtige und im Gegenteil. Und auch das lass dir von mir aus eigener Erfahrung sagen. In Kanäle einzutauchen, die für deine Zielgruppe nicht relevant sind, kann unendlich viele Ressourcen verbauen, kann unendlich viele Ressourcen in Anspruch nehmen, ohne dass dabei Wirkung zurückkommt. Und deswegen lasse ich dir als letzten Tipp und Ratschlag bei der Zusammenstellung deines Marketing Mix eines Experimentiere etwas auszuprobieren, etwas zu testen ist der einzig verlässliche Weg, wirklich herauszufinden, was der richtige Marketing Mix für dich und dein Unternehmen ist. Der gute alte Henry Ford hat einmal gesagt, er weiß ja, dass fünfzig Prozent seiner Werbung eigentlich für nichts gut sind. Das Problem ist nur, er weiß nicht, welche fünfzig Prozent. Und da ist schon was Wahres dran. Das ist natürlich in Zeiten digitaler Kommunikation mittlerweile besser geworden, weil wir viele Resultate unserer Kommunikation wirksam messen können, Aber wir tun es trotzdem oft nicht. Und deswegen ist mein letzter entscheidender Ratschlag für deinen Marketing Mix der ändere nicht zu viel auf einmal. Nimm deinen bestehenden Marketing Mix und beginn einen Teil zu ändern und zu adaptieren.
Und dann überprüfe die Wirkung. Überprüfe die Wirkung und schau, ob es was Positives beiträgt. Wenn nicht, zurück an den Start, die nächste kleine Änderung vornehmen. Und so wirst du dich Schritt für Schritt herantasten und herausfinden, welche Kanäle stiften wirklich Wirkung. Wir haben Kundinnen und Kunden in meinen Unternehmen, wo wir mit Printanzeigen tatsächlich valide Resonanz erzielen konnten, aber im Regelfall in sehr spezifischen auch Kunden und Branchenmedien. Wir haben andere Projekte, wo Printanzeigen nicht einmal ein laues Lüftchen erzeugen wo sie eigentlich keine Resonanz produzieren. Das heißt, es gibt nicht die Standardantwort. Die Antwort liegt, wie heute erläutert, einerseits in einem klaren Bild deiner Kundinnen und Kunden, in deinen Buyer Personas, in die du dich richtig gut hineinversetzt, wo du dir ein Bild ihres Lebens machst und damit eine Ableitung triffst, in welchen Kanälen sie sich bewegen, wo du im zweiten Schritt dann versuchst, diese Zielgruppen in diesen Kanälen auch zu erreichen und im dritten Schritt über Experimente herausfindest, was tatsächlich für dich funktioniert. Über all dem steht ein Ratschlag, den ich dir nicht oft genug geben Sei vorsichtig mit selbsternannten Gurus, die dir Diesen Kanal musst du nutzen. Wenn du dort nicht präsent bist, dann bist du nicht dabei. Diese Pauschaleinschätzungen sind meistens nicht sehr fundiert und sollten dir eigentlich zeigen, dass du es vielleicht nicht mit einem Experten oder einer Expertin zu tun hast.
Überprüfe diese Annahmen, überprüfe diese Hypothesen und vor allem probiere es aus. Dann wirst du am Ende bei deinem perfekten Marketing Mix landen. Dabei wünsche ich dir viel Erfolg und ich freue mich, wenn wir gemeinsam bei diesen spannenden Themen dranbleiben bei Business Gladiators Unplugged, dem Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer. Bis nächste Woche. Ich freue mich auf dich. Abonniere uns auf den gängigen Plattformen, überall sind wir präsent.
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