Folge 162 - Mindset_ Was ist der Preis des Erfolges_
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Authentizität beinhaltet auch Eigenarten
Authentizität bedeutet, zu den eigenen Eigenarten und der eigenen Art zu sprechen zu stehen, auch wenn diese von anderen kritisiert werden. Philipps Verwendung englischer Ausdrücke ist ein Beispiel dafür. Man sollte sich nicht verbiegen, sondern so sein, wie man ist, denn Menschen werden einen am Ende für diese Einzigartigkeit lieben.
“Es hat mir übrigens auch damals geschrieben, die englischen Ausdrücke, mit denen ich um mich werfe, Es ist Teil meiner Authentizität. Und das ist das, wozu ich dich heute ermutigen will.”
segmentQuellmaterial (24)
Was ist der Preis des Erfolges? Was ist der Preis des Erfolges? Darum geht es in dieser Woche hier bei Business Gladiators Unplugged. Willkommen zurück, wenn du zu den Stammhörerinnen und Stammhörern dieses Podcasts gehörst, wie mittlerweile, muss man sagen, zehntausende Menschen.
Es ist tatsächlich unglaublich. Der Podcast hat in den letzten Wochen und Monaten seit dem Jahresbeginn einen Schub erhalten, der gigantisch ist. Also die Zahlen gehen durch die Decke und ich freue mich wirklich über jeden und jede, die hier neu dabei sind. Also herzlich willkommen hier beim Podcast für Menschen, die Großes bewegen wollen, die große Ziele haben.
Und da ist es natürlich nur würdig und recht zu fragen, wenn du große Ziele hast, was ist eigentlich der Preis des Erfolges? Wir erleben ja eines mittlerweile sehr oft, Menschen sind in sozialen Netzwerken unterwegs, auf Instagram, auf TikTok oder sonst irgendwo. Wir sehen die ganzen erfolgreichen Menschen und sagen dann auf einmal, ja, so wie der oder die, so wäre ich gerne oder das hätte ich gerne oder so, so hätte ich es gerne.
Und die Wahrheit ist natürlich, wir haben keine Ahnung, was wir uns da wünschen. Wir sehen den Preis dahinter nicht. Und die Wahrheit ist natürlich, Erfolg hat ein Preisschild. Das darf hiermit offenbart werden.
Und ich möchte in dieser Folge über was ganz Spezielles, über einen speziellen Aspekt dieses Preises sprechen, nämlich nicht über den offensichtlichen. Und der offensichtliche, damit wir ihn kurz ansprechen, ist, ich kenne niemanden, der extrem erfolgreich ist, der sich dafür nicht sein wertes Hinterteil abgerackert hat, der nicht alles gegeben hat, sein Herzblut, Blut, Schweiß und Tränen, Höhen und Tiefen durchlebt hat, alle möglichen Emotionen durchgegangen ist, dazwischen immer massive Krisen gehabt hat, sich wirklich abgerackert hat, alles gegeben hat, an die eigenen Grenzen gegangen ist, teilweise drüber gegangen ist. Die höchst erfolgreichen Menschen hauen sich rein ins Zeug, als gäbe es kein Morgen. Und ich weiß schon, du wirst jetzt sagen, ja, aber da gibt es doch diesen einen TikTok Milliardär oder Millionär, der hat mit wenigen Minuten jeden Tag, ja bitte hör mal auf mit dem. Ich habe es wirklich mit unglaublich erfolgreichen Menschen zu tun. Millionären, Milliardären, Milliardäre, die in der Früh jeden Tag um Uhr aufstehen und das sieben Tage die Woche da Vollgas geben, weil ansonsten hätten sie das nicht aufgebaut, was sie aufgebaut haben.
Es sind beachtliche Leute, aber genau über den Teil möchte ich heute nicht sprechen, da machen wir vielleicht was eigenes nochmal dazu. Es geht nicht darum, dass der Preis ist, dass du wirklich rein buddeln musst und dass es lang dauern kann, dass es extrem hart ist und dass es sie vielleicht richtig ziehen kann. Das würde ich fast einmal als offensichtlich beiseite stellen. Ich möchte heute über einen anderen Aspekt sprechen und zwar über den Aspekt, dass ein Preis des Erfolges ist, dass du bereit sein musst, auf offener Bühne zu lernen, zu üben, zu scheitern, dich zu blamieren, auf die Schnauzen zu fallen unter Beobachtung aller, muss man sagen, in einer Welt von Social Media. Und die Frage ist, bist du dazu bereit? Bist du bereit, dass dir Menschen dabei zuschauen, wie du ausprobierst, welcher Weg der richtige ist und dass du dazwischen immer wieder mal richtig blöd ausschauen wirst? Und die Frage ist extrem entscheidend.
Ich hab gestern erst wieder eine Session gehabt, eine Follow up Session mit meiner Bootcamp, mit meinen Bootcamp Teilnehmerinnen und Teilnehmern und dann einer der Bootcamp Teilnehmer erzählt, dass er jetzt ja gerade durch das Bootcamp seine Strategie weg gewechselt hat und da richtig gerade in die Gänge kommt, einen Podcast rausgeschossen hat, das Marketing neu aufstellt, die Positionierung neu aufstellt, also wirklich gerade das ganze Business von oben nach unten umkrempelt im Zuge des Bootcamps. Und jetzt hat er gestern erzählt, dass er tatsächlich dann am Abend mit sogenannten Freunden beisammensitzt, die ihm alle die ganze Zeit nur erklären, was das für Blödsinn ist, was er da macht und wie peinlich das ist und ob er mir klar ist, dass er sich da blamiert mit seinem Podcast und dass diese ganze Ausrichtung der Firma sowieso nichts wird. Also er ist mit diesen ganzen, wie ich sie immer liebevoll nenne, Quatschköpfen beieinander, die ihm alle erklären, wie peinlich das ist.
Und ich möchte an der Stelle einfach einmal sagen, das gehört dazu und das können wir uns jetzt, können wir jetzt erfreulich finden oder nicht, aber es gehört dazu zum Preis des Erfolges. Ich möchte euch eine Episode schildern aus meinem eigenen Leben. Ich habe ja vor drei Jahren circa begonnen, wirklich meine Expertise zu teilen. Ich war davor die ersten zwanzig Jahre meines Berufslebens eigentlich immer hinter den Kulissen tätig für andere.
Ich war der Berater, der Kampagnenmacher, der Wahlkampfmacher, hab mich also nie exponiert groß mit meinem Wissen vielleicht dort oder da ein paar fachliche Interviews gegeben oder eine fachliche Keynote gehalten, aber hab also mich nicht verletzlich selbst auf der Bühne gezeigt und hab irgendwann entschieden, es ist der Zeitpunkt jetzt mein Wissen zu teilen. Und zwar einerseits meiner Erfahrung als Kampagnenmacher, aber auch aus meiner unternehmerischen Erfahrung, wo man natürlich ehrlich sagen muss, dass ich jetzt sicher nicht der größte Fisch im Teich bin und auch zu dem Zeitpunkt, wo ich es begonnen habe, nicht war. Und ich habe entschieden, ich werde das tun mit einem Webinar und habe aber dann festgestellt, dass ich einfach die Übung nicht habe, dass ich überhaupt nur ein paar Minuten frei vor mich hin spreche.
Das heißt, ich habe dann Abstand davon genommen, ein Live Webinar zu machen und habe ein aufgezeichnetes Webinar produziert, wofür ich Leute habe anmelden lassen. Und jetzt kann man natürlich sagen, rückblickend, das war, würde ich mal sagen, überschaubar im Vergleich zu meiner heutigen Performance, aber mehr war damals nicht drinnen. Und tatsächlich ist es soweit gekommen, dass ich das Webinar veröffentlicht habe.
Da haben sich sogar viele Leute angemeldet, weil das offenbar interessant war, was ich zu erzählen gehabt habe. Aber es waren natürlich auch einige dabei, die dann da reingepostet haben, was das für Schwachsinn ist, wie peinlich das ist. Und unter anderem hat sich auch ein Journalist hineinverirrt in dieses Webinar, der selber ein Magazin herausgibt und der hat sich dann dazu hinreißen lassen, eine ganze Printseite in einer österreichischen Tageszeitung dem Verriss meines Webinars und meiner Person zu widmen.
Und ich habe mir damals gedacht, ja gibt es denn sowas? Da macht sich einer die Mühe, setzt sich dort rein, Klammer auf, könnt vielleicht sogar ganz gut brauchen die Hinweise, die dort verbreitet werden, Klammer zu und hat dann nichts Besseres zu tun, als seine Lebenskraft darin zu investieren, mich und mein Angebot und meine Expertise lächerlich zu machen und runterzuziehen und das auf offener Bühne. Und ich hab mir damals schon kurz einmal, muss ich sagen, war ich gekränkt, das gebe ich zu, das gibt es ja nicht, warum macht ihr das? Ist ja so gemein. Ich habe den dann auch eingeladen, habe die lade den ein ins Büro. Lustigerweise, wie er dann nicht mehr an seinem Keyboard war und die Tasten nicht mehr unter sich gehabt hat, war diese Überheblichkeit und das strotzende Selbstbewusstsein gar nicht mehr so spürbar. Also manche Leute fühlen sich dann nur mächtig, wenn sie offenbar in die Tasten hauen. Aber ich hab mir wirklich gedacht, warum machen die Leute sowas? Und ich muss ehrlich sagen, es hätte entmutigend sein können. Es hätte dazu führen können, dass ich mir gedacht hätte, na Moment einmal, wenn mich die Leute jetzt hinrichten, wenn ich da jetzt was von mir gebe, dann lass ich das lieber bleiben und sie fahren hierher wie die Geier.
Und das ist ja Extremform ist. Du wirst medial verrissen, aber du wirst ja sonst halt auch auf Social Media verrissen. Aber ich hab mir gedacht, das hilft dir nichts.
Also wenn ich mein Ziel ernst nehme, mein Ziel war, im großen Rahmen was beizutragen, Menschen weiterzubringen, die Ambition haben, die was voranbringen wollen, die was weiterbringen wollen. Wenn das mein Ziel ist und vielleicht einmal vor einer großen Bühne zu stehen, wie ich das jetzt bei meiner eigenen Live Tournee machen darf, dann werde ich da wohl durch müssen. Dann werde ich jetzt aushalten müssen, dass mir diese ganzen Supergescheiden beim Lernen zuschauen und dabei Linienrichter oder Punkterichter spielen und Daumen hoch und Daumen runter machen. Und ich hab weitergemacht und dieser Verries in der Zeitung hat sogar noch Anmeldungen fürs Webinar produziert. Also es war eh eine gute Geschichte, aber es hätte mich entmutigen können. Und deswegen, was ich dir heute sagen will, ist der Preis des Erfolges ist, dass du das aushältst. Weil die Wahrheit ist, ich könnte wahrscheinlich und ich bin, während ich diese Folge aufnehme, kurz vor meiner Premiere meines ersten Solobühnenprogramms, das ausverkauft ist, mit fünf hundert Menschen, die ein Ticket kaufen, um einen Abend mit mir zu verbringen. Ich wäre dorthin nicht gekommen, wenn ich das nicht ausgehalten hätte. Weil die Wahrheit ist natürlich, ich habe nicht einmal ein Webinar halten können durchgehend, Deswegen war das geskriptet und ich habe auch die Dinge noch nicht so gut erklären können, wie ich es heute kann und ich kann es in zehn Jahren noch besser erklären.
Nur wenn ich deswegen nicht anfange, weil ich heute noch nicht gut genug bin, dann werde ich es nie an dem Punkt schaffen, wo ich gut genug bin. Und jetzt ein kleiner Hinweis für die Wir alle wissen, wir sind eh nie fertig, es hört ja nie auf, es geht immer noch besser. Aber was ich dir heute mitgeben will, stell dir wirklich die Wie wichtig sind dir deine Ziele? Und wenn sie dir wichtig sind, dann musst du die Quatschköpfe ignorieren. Dann muss dir wurscht sein, was die von sich geben. Und da muss dir wurscht sein, wann es wirklich diese, ich muss fast sagen, kleinen Gemüter, die andere Leute klein machen, damit sie sich selber nicht so klein fühlen.
Dass diese Gemüter versuchen, die runterzuziehen, ist Teil des Preises des Erfolges. Weil die Wahrheit ist, ich war am Anfang nicht in der Lage zu mehr. Und das kann jetzt dazu führen, dass du nicht anfängst, weil du sagst, ich bin dazu nicht in der Lage.
Oder dass du es machst wie ich und einfach anfängst und dir denkst, ja, ihr könnt gerne mich kommentieren. Aber der Punkt ist, ich werde am Ende derjenige sein, der es durchgezogen hat und ich werde am Ende derjenige sein, der die Höchstleistung erbringen wird, für die ich irgendwann gefeiert werde, Weil ich bin derjenige, der geübt hat und der es ausgehalten hat, auf offener Bühne zu üben, zu scheitern und auf die Schnauze zu fliegen. Und dazu gehören versemmelte Auftritte, dazu gehören Podcasts, die am Anfang schwach sind. All die Dinge gehören dazu. Und genau das habe ich gestern meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Bootcamp gesagt. Wenn ihr euch meinen ersten Podcast anhört, Freunde, der ist wahrlich keine Meisterleistung.
Das ist ganz andere Geschichte wie heute, wo ich einfach da sitze und mir das von der Seele plaudere und mir denke, wenn es ihm gefällt, gefällt es wem Und wenn es niemandem gefällt, gefällt es niemandem. Offensichtlich gefällt es Zehntausenden. Hätte ich mich damals von den Quatschköpfen beirren lassen, dann hätten diese zehntausenden Leute heute das nicht zu hören. Und genau das habe ich meinem engsten Team gestern gesagt oder meinen engsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Und das möchte ich heute dir sagen. Der Preis des Erfolges ist, dass du bereit bist, es dir leid beim Üben zuschauen. Und das war dir früher wurscht, wie du Radlfahren geübt hast und die haben deine Eltern zugeschaut, wie es die dreimal auf die Klappe gehauen hat.
Dann war das nicht so dramatisch, weil du hast so diesen Genierer noch nicht gehabt. Als Kind ist unser Ego noch nicht so ausgeprägt. Das ist der Vorteil, wenn man Kind ist, Weil hätten wir als Kind schon so ein großes Ego wie heute, dann hätten wir nie zu gehen angefangen. Dann wären wir dreimal auf die Schnauze gefallen und dann hätten wir uns Na bitte, das lassen wir lieber bleiben, weil was sagen denn da die anderen? Und wir wären sitzen geblieben. Also wär für die Evolution des Menschen wirklich ein blödes Geschicht gewesen. Gott sei Dank ist das als Kind noch nicht so ausgeprägt, aber als Erwachsene kommt irgendwann das Ego dazu.
Und das zu überwinden in einer, ich sag's wirklich, wie man es denkt, muss der Wurst sein Attitude. Es hat mir übrigens auch damals geschrieben, die englischen Ausdrücke, mit denen ich um mich werfe, Es ist Teil meiner Authentizität. Und das ist das, wozu ich dich heute ermutigen will. Menschen werden, die am Ende für deine Eigenartigkeit lieben. Ich bin, wie ich bin, ich red, wie ich red. Und wem es gefällt, der oder die hört zu und wer nicht, schaltet einfach weiter.
Dazwischen werden sie immer wieder Exponate finden, die ihre Lebensaufgabe darin finden, dich runterzuziehen. Hab Mitleid mit ihnen, dass das wirklich das ist, woraus sie Kraft ziehen. Es ist schlimm genug, aber halte nicht auf damit. Bau an deiner Sache. Und ich hab gestern auch gesagt und damit möchte ich diesen Podcast gern beenden. Die Höchststrafe für diese Menschen, die die runterziehen, ist dein Erfolg. Und genau das wünsche ich dir, weil wenn du irgendwann dort bist, wo du hin wolltest, dann wirst du lächeln, milde all den Typen gegenüber, die dich runterzogen haben, all den Typen gegenüber, die dich belächelt haben und wirst ihnen die Höchststrafe angedeihen lassen. Sie werden mit deinem Erfolg leben. Das ist das Schlimmste, was du denen antun kannst. Und wenn dich das einen Funken motiviert, dann freue ich mich.
Ich wünsche dir wirklich alle Kraft und auch alle Courage, das durchzuziehen. Die braucht es, weil das ist der Preis des Erfolges. Und genau den Erfolg wünsche ich dir.
Wenn ich auf diesem Weg was beitragen kann mit Business Gladiators Unplugged, dann freue ich mich extrem. Noch mehr freue ich mich, wenn du nächste Woche wieder einschaltest hier bei Business Gladiators Unplugged. Mein Name ist Philipp Maderthaner und ich freue mich auf dich. Alles Liebe und bye bye.