304_ Warum du 2026 nicht täglich Content produzieren musst, um sichtbar zu werden
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2026 ist das Jahr für Sichtbarkeit
“zwei tausend sechs und zwanzig ist das Jahr, wo es darum geht, Dinge in die Sichtbarkeit zu bringen.”
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Wir leben heute nicht mehr in Zeiten von Social Media, wir leben in Zeiten von Interest Media.
Das heißt, wir posten was und der Algorithmus liefert das zu denen, die es interessiert. Du fängst an mit einer polarisierenden Aussage, du fängst an mit einer Frage, du fängst an mit einer direkten Ansprache. Es ist wirklich besser, du rätst ins Handy, als du machst gar nichts.
Wenn zwei tausend sechs und zwanzig das Jahr sein soll, wo du endlich in die Sichtbarkeit kommst, dann ist diese Folge hier für dich. Mein Name ist Philipp Maderthaner. Ich habe viele Unternehmen aufgebaut, groß gemacht, große Marken erschaffen. In meiner Rolle damals als Kampagnenmacher und auch für meine eigenen Firmen. Mein Personal Brand Brand Business habe ich innerhalb von zwölf Monaten auf siebenstellig skaliert und in meinem Leben sind wahrscheinlich schon ein hundert Millionen Euro plus Marketingbudgets durch meine Hände gewandert.
Ich habe sie also platziert, gespendet, habe darüber entschieden, wie man aus Geld vernünftig Marke kreiert mit großen und mit kleinen Budgets. Wie das wirklich funktioniert, wie man in die Sichtbarkeit kommt, darüber reden wir jetzt. Let's go. Neues Jahr, neues Glück.
Die Vorsätze sind groß und einer der Vorsätze bei vielen Sichtbarkeit endlich die Marke hochbringen mit allen Benefits, die da mitkommen. Und die Benefits sind ganz Wer bessere Marke hat, ist weniger angreifbar. Wer bessere Marke hat, hat höhere Preise, aber keine Marke ohne Sichtbarkeit.
Und deswegen rede ich heute mit der Juliane. Die Juliane hat einen großen Bäckerbetrieb im Mühlviertel und übernimmt den jetzt von ihrer Familie und hat zur Übernahme dann wahrscheinlich ein paar Fragen. Das werden viele sein, aber über welche reden wir heute?
Juliane Ja, danke Philipp. Freut mich sehr, dass wir sie in dem Setting wieder sehen. Freue mich auch. Die Juliane ist Teil von meinem Inner Circle. Freue mich wirklich sehr.
Da besprechen wir regelmäßig strategische Fragen, aber ich freue mich extrem, dass wir es auch im Podcast tun. Danke auch. Ja, das Jahr neigt sich dem Ende und natürlich mache ich mir sehr viel Gedanken um das Thema Schwerpunkte zwei tausend sechs und zwanzig, Ziele zwei tausend sechs und zwanzig aber auch die Sichtbarkeit. Und gerade im ersten halben Jahr, wenn wir jetzt einmal sagen bis Juni zwei tausend sechs und zwanzig wo würdest du empfehlen, dass man einfach Schwerpunkte setzt?
Was sind da deine Gedanken dazu Was ist dein Ziel? Juliane Mein Ziel ist auf der einen Seite mehr Sichtbarkeit, einfach mehr Wahrnehmung bei den Kunden zu erhalten. Für uns ist einfach die Art und Weise, wie wir unsere Produkte produzieren, sehr am Leben orientiert.
Und das ist natürlich eine schwierige Message, das dann einfach in der reizüberfluteten Medienwelt zu transportieren. Was heißt sehr am Leben orientiert? Das heißt, bei uns ist es so, wir arbeiten mit ursprünglichen Getreidesorten, getrocknet, Keimerhalten, dass der Keimling erhalten bleibt und direkt in die Teigschüssel hineingemahlen und quasi das Ziel ist einfach so viel Leben wie möglich im Lebensmittel zu erhalten.
Schön, das ist doch mal was Gutes. Aber natürlich, wenn die Story nicht erzählt ist und die Story nicht landet, dann entfaltet die Geschichte auch nicht ihren Wert. Was im das große Problem so vieler Marken ist, so viele da draußen.
Juliane definieren sich über ihr Produkt und wenn ich nur ein tolles Produkt habe, aber dann, wenn das stimmen würde, dann wäre ich, weiß nicht, das beste Burgerrestaurant in deiner Stadt. Größer als McDonald's ist es aber nicht, sondern es kommt eben natürlich darauf an, auch wie bringst du die Dinge in die Sichtbarkeit? Und ich würde ehrlich sagen, zwei tausend sechs und zwanzig ist das Jahr, wo es darum geht, Dinge in die Sichtbarkeit zu bringen.
Es ist für uns alle an der Zeit. Und jetzt bist du im produzierenden Handwerk und im Gewerbe.
Juliane Da hast du tatsächlich einen Vorteil. Du produzierst ein physisches, haptisches Produkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass KI uns die Frühstückssemmel wegrationalisiert, ist extrem gering. Das ist der Vorteil an der Sache. Aber trotzdem ist eines auch für dich gültig, Juliane Und das ist die Überflutung mit Botschaften, mit Informationen, mit Reizen wird nicht nur zunehmen, sie wird explodieren durch KI. Das sehen wir. Das Ausmaß an Content, das produziert wird, ist ein Vielfaches mittlerweile. Und da hinein kommt die Herausforderung. Und deswegen lass mich ein paar Gedanken sagen, wirklich zum Thema Markenaufbau und Sichtbarkeit im Jahr zwei tausend sechs und zwanzig die erste und die wichtigste Frage, die wir uns alle stellen dürfen, für wen sind wir da? Das ist die Frage, die im Marketing und im Markenaufbau viel zu kurz kommt. Die meisten gehen auf Social Media, machen irgendwelche lustigen Videos oder reißen den Kasperl.
Also Wer nur auf Entertainment abzielt, wird ein Problem kriegen. Warum? Entertainment entfaltet keinen nachhaltigen Wert. Wenn du morgen aufhörst, entertainende Videos zu posten, wirst du niemandem fehlen. Warum? Entertainment wird in der Sekunde von wem anderen kompensiert und wahrscheinlich sogar von KI kompensiert. Nicht nur wahrscheinlich, du brauchst nur den Stream aufmachen. Mittlerweile gibt es hunderttausende lustige KI Videos, wo den Leuten die schrecklichsten und schrägsten Dinge passieren und die uns zum Lachen bringen, Aber sie sind in Wahrheit mit KI gemacht. Also das Entertainment Game ist ein wirklich schlechtes Spiel zu spielen, wenn es darum geht, Marke aufzubauen und Sichtbarkeit zu gewinnen. Es ist nur auf den ersten Eindruck, scheint uns das einfachste, weil du schnell einmal Views und Reichweite und so weiter kriegst. Aber was ist denn das zu Ende gedacht? Zu Ende gedacht heißt es, du musst jeden Tag was Lustiges posten, um im Spiel zu bleiben und irgendwann ist die KI vielleicht lustiger als du und dann bist du weg.
Das heißt, wir dürfen nicht auf Entertainment setzen, sondern der viel wertvollere Punkt ist aus meiner Sicht Education, also den Leuten wirklich nutzenstiftende Beiträge zu bringen. Nutzenstiftend heißt, dass die Beiträge etwas für die Menschen tun, dass sie danach inspirierter sind, gestärkter sind, gescheiter sind, Was lernen, Irgendwo connecten. Und dazu ist Voraussetzung, dass wir uns zuerst einmal die Frage Für wen sind wir da?
Wer sind diese Menschen? Wer sind diese Menschen? Und diese Menschen so exakt wie möglich beschreiben.
Und dann könntest du eine Sache tun, Juliane Und das gilt für alle, die heute zuhören. Du gehst auf chatgpt und sagst chatgpt folgende Du bist und dann beschreibst du im besten Fall in zwei Absätzen die Person deinen Kundinnen und Kunden. Avatar Du bist eine ich sage jetzt irgendwas Mutter von drei Kindern, von denen eins schulpflichtig ist und zwar eins schon draußen studiert, eins noch ganz klar. Die lebt zu Hause so und so und so, dass ist ihr Job, sie arbeitet Teilzeit, am liebsten macht sie das Kochen tut sie das schreibst alles, was du über diese Person weißt.
Und dann schreibst du am Wenn es um dann zum Beispiel deine täglichen Backwaren oder Lebensmittel oder sonst irgendwas geht, was sind die ein hundert wichtigsten Fragen, die dich beschäftigen und dann lass chatgpt die Arbeit machen. Und diese Fragen sind die erste Guidance für deinen Content. Das sind die erste Guidance für deinen Content, wo du sagst, okay, was für ein educational value kann ich mit meinem Content schaffen?
Weil was du ja machen willst, ist Menschen Einblick zu geben in dein Tun, in dein Wirken vor allem, bitte Juliane, in deine Überzeugungen. Dein Unternehmen ist extrem geleitet von Überzeugungen. Wenn du sagst, wir glauben an das Ursprüngliche. Das ist ja schon eine massiv abgrenzende Überzeugung zum klassischen Mainstream. Also Einblick zu geben in das, wie du tickst, wie es läuft und damit einen Mehrwert zu stiften. Und diese ein hundert Fragen können eine erste Richtschnur sein. Damit haben wir eine Grundlage geschaffen.
Der zweite Punkt ist, du fängst an dazu Content zu produzieren. Die einfachste Variante ist, und dazu braucht niemand ein Superstar sein, du nimmst dein Handy, schaust in die Kamera und sagst die erste Frage, viele fragen sie und dann sagst die erste Frage, die vor chatgpt steht und ich sage euch einmal, wie das bei uns läuft. So und dann stellst du das online. Wird das jetzt eine Flut schon an Likes und Views hervorrufen?
Nein, wahrscheinlich nicht. Aber es ist der Anfang. Kannst du so ein Video besser machen, indem du vielleicht deine Leute im Betrieb interviewst, indem du vielleicht Sachen mitfilmst und diese Schnitte dahinter klemmst? Absolut. Kannst du das besser machen handwerklich von der Videoproduktion? Absolut. Aber das ist der Anfang.
Der Anfang ist, dass jemand auf Social Media geht, irgendjemand scrollt durch und die Leute fragen sich, woher weiß ich das, dass mich das beschäftigt? Das sind die Momente, die wir schaffen wollen. Und das Gute ist, der Algorithmus tut das Seine dazu. Der Algorithmus, Wir leben heute nicht mehr in Zeiten von Social Media, wir leben in Zeiten von Interest Media. Das heißt, wir posten was und der Algorithmus liefert das zu denen, die es interessiert. Das heißt, du kannst extrem spitze Videos machen auf spitze Zielgruppen und der Algorithmus wird sie dorthin liefern, wo sie hin kann.
Was also auch bedeutet, du musst dich nicht für eine Person entscheiden, für die du da bist, sondern du nimmst die fünf typischen Personas her von euch, beschreibst sie extrem detailliert, lässt dir die ein hundert Fragen geben und die ein hundert Fragen sind die Guidance für deinen Content und den kannst du dann natürlich machen von komplett basic. Das ist das, was ich gerade gesagt habe. Du redest ins Handy rein, zu total advanced und engagierst da jemanden, der die Kamera macht und Schnitte macht und ein bisschen Material dazu filmt. Aber das ist es. Und das nächste, was du dann tun kannst, Juliane, du optimierst diesen Content handwerklich.
Das heißt, du erkennst zum Beispiel an, dass du nicht in einem Beitrag oder in einem Posting nur den Inhalt vermittelst, sondern dass es einfach bestimmte handwerkliche Regeln gibt, den Inhalt aufzubereiten. Zum Beispiel, dass die ersten ein bis drei Sekunden entscheidend sind, dass man auf Social Media also nicht eine Geschichte aufbaut mit es war einmal und dann fängt man an und der Höhepunkt der Geschichte ist am Schluss. Nein, auf Social Media ist der Höhepunkt am Anfang.
Das heißt also, du fängst an mit einer polarisierenden Aussage, du fängst an mit einer Frage, du fängst an mit einer direkten Ansprache. Du machst also einen verbalen Hook, einen Haken und der Haken steht symbolisch für das Wir scrollen durch Social Media und auf einmal kommt der Haken und wir bleiben hängen. Deswegen heißt es Hook.
Und das heißt, du setzt am Anfang einen verbalen Hook und du setzt vielleicht einen visuellen Hook, Was zum Beispiel bedeutet, jemand macht, du nimmst ein Glas in die Hand und trinkst. Das ist ein visueller Hook. Es fällt ein Tassen runter, ist ein visueller Hook. Jemand schupft den Teig in die Höhe und fangt ihn. Es ist ein visueller Hook. Du machst das dir zum Ofen zu, zum Backofen, ist ein visueller Hook.
Das heißt, dann hast du einen visuellen Hook, du hast einen gesprochenen Hook. Und das dritte ist, du machst dazu noch einen geschriebenen Hook am Anfang, dass die Leute wissen, ah, drei Dinge, auf die du bei deinem Brot achten solltest. So, und auf einmal haben wir einen Beitrag und das bringst du dann in die Konsistenz.
Das ist das Wichtigste. Die meisten Leute glauben, ja, ich poste einmal und dann wird es schon Volume is King. Im besten Fall solltest du anstreben, dass du jeden Tag was postest. Das heißt, du wirst auch Fokus brauchen auf einen Kanal, weil du wirst nicht fünf verschiedene Kanäle bedienen können. Und dann schaust du, dass du in die Konsistenz kommst. Mein Rezept dafür sage ich, der gleich Juliane ist, ich würde das im Leben nicht aushalten.
Jeden Tag ein Video zu produzieren. Es würde mich fertig machen, Ich halte es nicht aus, es macht mich wahnsinnig, es interessiert mich nicht, ich habe keine Lust drin, ich mag es nicht. Deswegen machen wir das anders. Ich produziere einmal im Monat alle Videos fürs ganze Monat an einem Tag und dann ist wieder neun und zwanzig Tage Ruhe. Dann habe ich mich wieder erholt von diesem Social Media Schock und dann mache ich das Ganze nur mal.
Das ist mein Weg und das ist auch händelbar und administrierbar. Und wenn du es so machst, Juliane, dann ist es auch kein Problem, dass du sagst, du engagierst einmal für den einen Tag. Wir reden von Kameramann, jemand, der ein Handy bedienen kann. Also die Handykamera ist heute besser als jede Kamera. Selbst mein Kameramann, den ich für die Drehtage habe, der filmt mit dem Handy. Und das kann man für einen Tag, wenn man es geblockt macht, natürlich machen. Kein Problem. Wenn ich sage, ich filme jetzt jeden Tag ein Video, jeden Tag einen Kameramann engagieren ist ein bisschen teuer.
Das heißt also, der zweite Punkt ist, du fängst einfach an Content zu machen und es ist wirklich besser, du machst dieses ganz basic Video, du redest ins Handy, als du machst gar nichts. Und der dritte und letzte Punkt, Juliane, um wirklich sozusagen in diese Sichtbarkeit zu Ich glaube wirklich an Long Form Content. Das ist de facto das, was wir zwar da jetzt gerade machen, diesen Podcast Longform heißt im Wesentlichen ist alles über sechzig bis neunzig Sekunden. Alles drüber ist eigentlich schon Longform. Und manche treiben das an die Spitze, wie ein Joe Rogan, der dreistündige Podcasts macht. Dann gibt es die normalen Longform, die machen eine Stunde. Dann gibt es den Philipp Maderthaner, der macht zwanzig Minuten. Aber ich bin mir sicher, eine Longform ist auch eine Fünf Minuten Geschichte. Und da würde ich dir, das ist mein dritter Punkt, empfehlen, dass du einen Longform machst, was am Ende ein Erzählformat ist, ein Format, wo du tiefer gehst.
Und das Spannendste wäre, du entwickelst dort ein Format, wo du andere Leute reinholst. Also was du nicht alleine machst. Das könnten jetzt zum Beispiel Leute aus deiner Zielgruppe sein. Du könntest zum Beispiel zu Leuten heimgehen und mit ihnen Brotbacken nach eurer Methode und während dem Brotbacken mit ihnen ein interessantes Gespräch führen. Das heißt, du verbindest deine Welt, deinen Kontext mit einfach interessanten Gesprächen. Und das ist das Tolle, Die Gespräche müssen überhaupt nichts tun haben im Backhandwerk.
Du kannst mit denen übers Leben reden, weil du gesagt hast, hat mir total gefallen. Du hast gesagt, unsere Produkte sind sehr nahe am Leben. Also das wäre doch das Schönste, wenn du einen Podcast hast, der nahe am Leben ist mit seinen Themen, aber wo es jetzt nicht um eure Produkte geht, sondern wo ihr einfach spannende Gespräche führt.
Aber vielleicht ist der Kontext, ihr macht nebenbei was, so wie die klassische Kochshow. In der klassischen Kochshow wird gekocht, aber wird auch viel geplaudert. Wenn du dir ans schaust, die berühmtesten kulinarischen Serien auf Netflix, Chefstable zum Beispiel, dann wirst du merken, mittlerweile geht es glaube ich nur mehr zu dreiig bis vierzig Prozent ums Essen in die Serien.
Zu sechzig bis siebzig Prozent geht es um die Geschichten der Leute, die da drinnen sind. Und dahingehend würde ich dir empfehlen ein Longform Format zu entwickeln, weil Longform wirklich Bindung aufbaut und es bietet dir vor allem eine Möglichkeit auch interessante Kooperationen zu machen. Du kannst auf einmal mit Leuten reden, die eine Reichweite haben. Zum Beispiel, es gibt genug Influencerinnen, Influencer in bestimmten Bereichen, die vielleicht interessante Schnittmengen zu deinen Kunden haben. Vielleicht machst du mit denen was und außerdem kannst du aus Langform dazu noch danach. Das kannst du wieder klein teilen und viele kurze Beiträge daraus machen. Aber das wären meine Grundsäulen für mein Sichtbarkeitsgame. Das Wichtigste ist, für wen bin ich da und was sind die Fragen, die die Leute beschäftigen. Das zweite ist, ich fange ein ganz einfaches Content Format an, wo ich am Ende diese Fragen beantworte sinngemäß und das ich handwerklich aber optimiere.
Und das dritte wäre ein Long Form Format. Das kann überall sein übrigens, das kannst genauso machen auf einer Social Media Plattform, egal ob das Instagram ist oder TikTok ist. TikTok vielleicht weniger, aber Instagram kannst genauso längere Videos posten. Das kannst auf YouTube machen.
Du kannst einen echten Podcast machen. Why not? Alles das trägt zum Markenaufbau bei. Und das Wichtigste ist, in den wenigsten Fällen muss um euch ein Produkt gehen.
Es reicht, wenn es um eure Überzeugungen geht, das woran ihr glaubt. Und gleichzeitig bist du in einem spannenden Bereich, wo natürlich das Produkt, wie es gemacht wird und was dahintersteckt, da interessant ist. Viele Leute würden dich wahrscheinlich interessieren, was sind jetzt diese ursprünglichen Getreidesorten?
Was macht Getreidesorte ursprünglich? Wo kommen die her? Kann man mit den Leuten reden, die die anbauen?
Was denken sie die verstehst? Menschen kaufen Story. Das ist das, warum Leute für das eine Produkt mehr zahlen wie fürs andere.
Auf einer funktionalen Ebene ist der Unterschied zwischen Brot und Brot nicht so groß. Jetzt kann man ja in der Qualität Aber am Ende Ich iss fünf Scheiben Brot, habe am Ende fünf Scheiben Brot gegessen. Das eine tut mir vielleicht nicht so gut, das andere tut mir besser, aber es ist Brot funktional. Aber was die Leute wirklich kaufen, ist die Geschichte dahinter.
Sie projizieren was rein von ihren eigenen Werten, von ihren eigenen Überzeugungen. Sie wollen die Leid dahinter sehen, Sie wollen die Überzeugungen dahinter sehen und wenn sie das tun, dann zahlen sie mehr dafür, Dann greifen sie vielleicht und das wirst du erreichen. Juliane Aus Überzeugung zu eurem Produkt.
Genau das ist das Ziel. Bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.
Und jetzt weiter ins Finale. Von dieser Folge macht es Sinn. Es macht richtig viel Sinn.
Und das über chatgpt so Personas zu entwickeln, auf die Idee bin ich ehrlicherweise noch nicht gekommen. Aber großartig, weil man weiß ja ungefähr, wer die Kunden sind. So ist es. So ist es.
Und das Interessante ist, ich habe für mich festgestellt, die meisten Leute haben eine Redehemmung auf Social Media und ich für mich hab Der Podcast ist das Beispiel. Juliane was ist das Konzept von diesem Podcast? Es kommt jemand in die Show, stellt mir eine Frage und ich gebe eine Antwort.
Ich mache den gleichen Schmäh. Ich kann mich nicht hersetzen und einfach von mir drauf losprabbeln, ungefragt und denke mir dauernd wen interessiert das? Er will das ja braucht es so denke ich mir, ja okay, die Juliane interessiert es offensichtlich und wenn es noch mehr sind schön. Aber sonst habe ich es für dich gemacht.
Ich mache den Podcast für dich und alle anderen hören zu und ich freue mich, wenn alle anderen auch profitieren. Also mir hilft diese Frage in den Schuh rein, dass ich anfange Content zu produzieren. Nein, ist stark und eine super Idee und das hilft sicher sehr vielen. Ich höre ja oft einen Podcast beim Autofahren und es waren immer wieder Punkte dabei, wo ich mir dachte, ja guter Ansatz. Es sind ja oft auch wieder, man macht sehr viel Gedanken, informiert sich, aber es holt einen dann oft ein bisschen wieder auf einen neuen Pfad.
Was ist der Kanal, wo du denkst, der ist für dich der Richtige und dein Angebot?
Ich glaube momentan, also Social Media technisch glaube ich Instagram, ja und Richtung Podcast habe ich ehrlich gesagt mir noch nicht so viel Gedanken gemacht, aber es ist ein sehr guter Ansatz. Und man muss Podcast Juliane nicht immer so groß denken. Also wirklich, das kann eine fünfminütige Konversation sein oder eine zehnminütige. Die Leute glauben immer, sie müssen alle epische Sendungen produzieren. Nein, ist nicht notwendig. Und vielleicht auch zu deinem Kanal. Ich verstehe die Wahl mit Instagram und sie ist naheliegend und gleichzeitig ist der Kanal immer härter. Also Instagram ist wirklich schon mittlerweile so saturiert, so überlastet, dass es wirklich ein harter Kanal ist. Ich weiß nicht, wie deine Kundschaft ausschaut, ob es nicht da oft sogar interessanter ist zu sagen, du machst eine aktive Facebook Strategie. Das machen die wenigsten. Aber just for info, wenn ihr nicht gerade auf die dreizehn bis Jährigen seid. Es sind unendlich viele Menschen im sehr kaufkräftigen Alter auf Facebook. Also ich würde wirklich abwägen.
OK, ja super, super Juliane war mir eine große Freude. Und für alle diejenigen, die überlegen jetzt zwei tausend sechs und zwanzig aktiv zu werden und endlich in die Sichtbarkeit zu gehen, euch möchte ich sagen, es gibt viele Folgen zum Thema Sichtbarkeit rein. Wir blenden es im Video ein, damit ihr die Querverweise hab. Also für diejenigen, die nicht Videos schauen auf YouTube und auf Spotify gibt es den Podcast mit Video, dort auch die Einblendung mit den zusätzlichen Folgen rund um das Thema Sichtbarkeit. Also man kann sich da schon einen kleinen Minikurs zusammenstellen mit diesem Podcast.
Und deswegen hört rein und ich freue mich, wenn wir uns nächste Woche wiedersehen. Danke, alles Liebe. Ciao. Juliane, du kennst sicher die Stimme in deinem Du musst mehr machen, mehr arbeiten, mehr Einsatz, sonst fällst du zurück. Du wirst von allen überholt, weil hauen sie alle mehr ins Zeug als du. Kannst du wirklich erfolgreicher sein, wenn du weniger tust?
Das ist die Frage, die die Alexandra beschäftigt. Und wenn dich die Antwort interessiert, dann schalt am Mittwoch ein hier bei Philipp Maderthaner unplugged.