259_ New Work, New Rules - so läuft’s auch mit der Generation Z!
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Allgemeine Erzählung tendiert zu 'darf es ein bisschen weniger sein'
Die öffentliche Meinung und der Zeitgeist entwickeln sich zunehmend in eine Richtung, die einen geringeren Arbeitseinsatz befürwortet. Diese Erzählung suggeriert, dass weniger Leistung akzeptabel oder sogar wünschenswert ist, was sich auf die allgemeine Arbeitsmoral auswirkt.
“Wir leben in einer Zeit, wo die allgemeine Erzählung sich in eine Richtung entwickelt, die da heiß Darf es ein bisschen weniger sein?”
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In dieser ist zwei und dreiig das neue Vollzeit. Was ist los mit der Arbeitsmoral der Generation Z? Ich extrem arbeitswillige junge Leute bei mir in meinen Teams, die voll andrucken wollen. Und ja, es gibt auch die anderen Und die gleiche Story kann ich dir mit jeder Generation erzählen.
Was ich aber sehr wohl beobachte Wir leben in einer Zeit, wo die allgemeine Erzählung sich in eine Richtung entwickelt, die da heiß Darf es ein bisschen weniger sein? Ich glaube wirklich, dass es hier dagegen zu halten gilt. Und zwar nicht nur, indem wir uns beklagen, sondern indem wir zeigen, dass alles Fortschritt auf dieser Welt wir am Ende des Tages Leute verdanken, die bereit waren, einen Meter mehr zu gehen. Weil es ist ja nicht nur so, dass wir in einer Zeit sind, wo immer mehr Leute weniger arbeiten wollen. Wir leben in einer Zeit, wo es überhaupt weniger Leute gibt, die arbeiten.
Was meine ich damit? Demografischer Wandel. Jedes Business darf sich darauf einstellen. Wie kann ich mehr mit weniger Leuten erreichen?
Und wenn du dem dich nicht stellst, wirst du verlieren. Es gibt aus meiner Sicht nur wenige Motive, warum ich Leute aus der Generation reinkriege. Das eine ist, sie sind da, weil sie was lernen können.
Das zweite Motiv ist, wir haben den Rudolf aus Amstetten, Forstheimat, nachdem ich ganz aus der Nähe abstamme und komme. Rudolf, freue mich sehr. Schön, dass du dabei bist, freut mich dabei zu sein.
Rudolf, was bewegt dich? Was ist deine Frage? Schieß los. Also ich habe die Frage bei dir in Instagram dazu geschrieben, die da ist zwei und dreiig das neue Vollzeit.
Was ist los mit der Arbeitsmoral Generation Z? Und ganz kurz zum Die Frage stammt daher, dass sie seit ungefähr zwanzig Jahren Marketingteams forme, aufbaue und führe. Und wenn ich da kurz zurückblicke, vor fünfzehn Jahren habe ich auf Marketingjobs zwischen fünfzig siebzig bis zu ein hundert Bewerbern gehabt und im letzten Monat ein und fünfzig von denen fünfzig zu löschen waren sozusagen. Und das Thema Vollzeitarbeit ist so eine Sache.
Hinter mir ist der Spruch im Büro Hard work beats talent Talent. Und die Frage ist wo sind die Jungen, die heute noch hart arbeiten wollen? Naja, tatsächlich.
Also ich habe die Frage auf Instagram ja gesehen und wir haben gesagt, wir nehmen es unbedingt rein, weil ich sage dir ehrlich, natürlich und da wird es dir nicht anders gehen. Wenn du mit Unternehmerinnen, Unternehmern zusammenstehst, ist das wahrscheinlich die am meisten diskutierte Frage oder die, wo ich am öftesten angesprochen werde und darum haben wir gesagt, die nehmen wir unbedingt rein, weil ich habe dazu schon ein paar Blickwinkel, die ich gerne mit dir teilen will. Das eine ist Rudolf, ich sehe das weniger als Generationenthema, um ganz ehrlich zu sein, als mehr als und das macht es jetzt nicht besser als Zeitgeist Thema. Was meine ich damit?
Meine Beobachtung ist zweierlei. Das eine ist, ich hab extrem arbeitswillige junge Leute bei mir in meinen Teams, die voll andrucken wollen und ja, es gibt auch die anderen und die gleiche Story kann ich dir mit jeder Generation erzählen. Was ich aber sehr wohl beobachte ist, wir leben in einer Zeit, wo die allgemeine Erzählung sich in eine Richtung entwickelt, die da heißt, darf es ein bisschen weniger sein?
Und das wird natürlich jeden Tag befeuert und bestärkt, wenn du Medien konsumierst, Social Media konsumierst, aufmachst und es wird der nächste New Work Trend entgegengeschleudert. Meistens erfunden in den USA, für die, die es noch nie gehört haben, Bare Minimum Monday, ganz großes Konzept aus den USA. Du sollst am Montag bitte nur nicht viel arbeiten, damit du am Dienstag nicht schon wieder erschöpft bist.
Also am Montag Chepo Mali, nicht zu viel einsteigen. Das ist das neueste New Work Konzept aus den USA, ganz grandios. Davor hat es gegeben Quiet Quitting, wo alle sagen, kommt aus den USA, was ich bezweifle immer gesagt, das kommt eigentlich aus Österreich.
Haben wir erfunden, heißt Dienst durch Vorschrift bei uns. Also das gibt es bei uns schon länger. Also all die Dinge, die wir jed jeden Tag konsumieren, stärken vielerorts das Gefühl, dass wenn du hohen Einsatz zeigst, dass du eigentlich der Depp bist.
Und das ist natürlich eine Erzählung, die uns nicht stärken wird. Aber ich habe wirklich den Eindruck, es ist keine Generationenerzählung. Es ist eine allgemeine Erzählung, die sich breit macht und Leute sind unterschiedlich empfänglich dafür.
Und das ist einer der Gründe, ich sage das, wie es ist, Rudolf, warum ich diesen Podcast mache, warum ich Bühnenauftritte mache, warum ich mein Event Programm mache. Ich glaube wirklich, dass es hier dagegenzuhalten gilt. Und zwar nicht nur, indem wir uns beklagen, sondern indem wir zeigen, dass diejenigen, die sind Cycling, auch was schaffen können, was erreichen können, was aufbauen können, was weiterbringen können und dass alles Fortschritt auf dieser Welt wir am Ende des Tages Leute verdanken, die bereit waren an einen Meter mehr zu gehen. Ich sitze in diesem fantastischen Studio, das baut auf Technologie, auf Innovation, auf so viele Dinge, die wir Menschen verdanken, die irgendwann einmal gesagt haben, na das reicht nicht, das ist nicht genug, da müssen wir Gas geben, da müssen wir andrucken, da geht noch was. Und wenn die das nicht gemacht hätten, da hätte man schon lieber ausschauen, die jetzt nicht so prächtig diesen Podcast produzieren können. Und ich glaube, das dürfen wir uns immer vor Augen führen. Alles Fortschritt auf dieser Welt verdanken wir Menschen, die sie ins Gesicht gelegt haben irgendwann einmal. Und deswegen bin ich Fackelträger für diese Sichtweise, für dieses Mindset. Aber du hast recht, ich glaube auch die Zahl derer, die bereit sind, das zu tun, wird tendenziell weniger. So, jetzt kann man natürlich sagen, oh je, oh je, was machen wir da auch dazu habe ich ja schon Podcasts gemacht.
Ich empfehle sehr auch die Serie von mir, Winter is coming, ist schon ein bisschen länger her, hab ich so eine kleine Trilogie gemacht, wo es unter anderem darum geht, dass Effizienz, also wie wir uns aufstellen, um effizienter das zu tun, was wir tun müssen und effizienter heißt im Endeffekt weniger Leid dafür brauchen, dass das das Gebot der Stunde sein wird. Weil es ist ja nicht nur so, dass wir in einer Zeit sind, wo immer mehr Leute weniger arbeiten wollen. Wir leben auch in einer Zeit, wo es überhaupt weniger Leute gibt, die arbeiten. Was meine ich damit? Demografischer Wandel.
Also da reden wir noch gar nicht über Stunden Woche, sondern wir reden darüber, dass anhand der Österreichzahlen der Geburtenjahrgang, der heuer in Pension geht, sind Leute, der Geburtenjahrgang, der heuer anfängt, sind Leute. Und wenn das so ist, wie du erlebst, Rudolf, dass die nur zwei und dreiig Stunden arbeiten wollen und wir dann der Mathematik Herr sind, dann werden wir durchrechnen können und kommen an bei fünf und vierzig Prozent der Workforce von vorher. Und das kann man eine Trendrechnung nennen. Das heißt, jedes Business darf sich darauf einstellen, wie kann ich mehr mit weniger Leuten erreichen? Und wenn du dem dich nicht stellst, wirst du verlieren.
Und die gute Nachricht ist, ich habe vor kurzem Erfolge gemacht zum Thema KI. KI wird ein Teil der Antwort sein für viele, nicht für alle. Aber mein erster Punkt ist einmal grundsätzlich, es gilt gilt, dass wir uns dieser allgemeinen Erzählung entgegenstellen die für mich jetzt nicht nur Generationenerzählung ist. Der zweite Punkt ist und das möchte ich uns schon vor Augen führen, gerade wenn wir reden jetzt über Generation Z und jetzt nächste Thematik ist schon Generation Alpha, wie werden die sich verhalten? Ich glaube eine Sache für uns ist wirklich wichtig zu erkennen, weil wenn wir das nicht verstehen, dann werden wir auch keinen Zugang finden zu der Generation.
Die haben andere Möglichkeiten, sie sind nicht zwingend faul, sie haben einfach andere Möglichkeiten ihr Geld zu verdienen. Wenn du heute die Möglichkeit hast über ich sage jetzt irgendwas, die einen machen Krypto Trading, die dritten machen die flippen auf irgendwelchen Plattformen irgendwelche Sachen, ob das jetzt Baseballkarten sind oder sonst irgendwas kaufen Sachen die günstig ein verkaufen so weiter, bauen ein kleines E Commerce auf. Das sind Dinge, die passieren nicht irgendwo in den fernen USA, sondern die passieren da bei uns.
Ich habe vor kurzem gehabt, haben wir einen Praktikanten gehabt in einer meiner Firmen, sechzehn Jahre jung, so noch Schüler in einer Handelsakademie und der wollte im Sommer nebenbei da bei uns arbeiten und lässiger Bursche und hat irgendwann gefragt, ob er zehn Minuten bei mir haben darf. Hab ja das interessiert mich eh, habe ich mit dem einen kleinen Termin ausgemacht und der setzt sich dann her und ich hab dann gesagt bevor wir irgendwas reden, sag mir mal was machst du da? Also warum bist du da? Du bist in der Handelsakademie, du hast eigentlich Ferien, was tust du da? Er hat sich gedacht, er möchte was lernen da und verstehen wie wir bestimmte Dinge machen, weil das kann ihm für sein Business helfen und ich hab ihm dann zum angeschaut hab was heißt für dein Business helfen? Du bist sechzehn Bursche, was machst du? Du bist in der Hack.
Nein, weil er hat in den letzten Jahren aufgebaut so ein Freelance Business, wo er Webseiten baut und hat sich da hochgearbeitet auf einer dieser Freelancer Plattformen zu einem der Top drei Anbieter und hat im letzten Monat damit ich glaube Euro verdient. Das heißt der Bursche ist sechzehn Jahr, geht in die Schule, hat nebenbei ein Business angefangen und hat letzten Monat Euro verdient und er hat dann gesagt na es ist schon hart, weil neben der Schuh ist zach, wer kann dann nur am Abend und am Wochenende, also Es hängt sich schon rein, also weit weg von Faulheit, aber der weiß natürlich, wie er zur Kohle kommt. Und jetzt hat er aber das mit dem Website Business, das wird jetzt nicht mehr lang machen, weil möchte er gerne E Commerce Brand aufbauen und er hat schon einen Produzenten, ich glaube irgendein Pflegeprodukt oder irgendwas, der produziert was und jetzt checkt er gerade das Packaging und während das verschiffen wird und dann wird er E Commerce aufbauen.
Also in der Welt lebt der, der kann das, er kann sich selber lernen, er kann es machen. Also der wird nie, nie in meiner Agentur landen, nie. Es ist so, er ist jetzt da, weil er das Gefühl hat, in der jetzigen Phase, wo er ist, kann er von uns da noch was lernen. Deswegen ist er da, das lernt er und dann ist er weg und wendet es auf sein Business an.
Das heißt, der zweite Punkt ist, diese Generationen haben Möglichkeiten und die werden mit KI noch mal vervielfacht. Wir reden aktuell über die Frage, wann wird es das erste Ein Personen Unicorn geben, also die erste Person geben, die aus einem EPU ein mit einer Milliarde bewertetes Unternehmen baut, weil es über KI so gehebelt ist, dass keine Mitarbeiter braucht. Das sind Fragen, die werden gerade diskutiert. Das heißt, ich glaube, wenn wir nicht anerkennen, dass der einzige Weg, junge Leute an Bord zu kriegen, das mit dem Geld, das wird nichts. Das heißt, es gibt aus meiner Sicht nur wenige Motive, warum ich Leute aus der Generation reinkriege. Das eine ist, sie sind da, weil sie was lernen können und da ist extremer Hunger da, den ich wahrnehme, sich Fähigkeiten anzueignen, die man irgendwann einmal dann gewinnbringend einsetzt. Das zweite Motiv ist schon wo dabei zu sein. Das hat sehr viel mit Kultur zu tun, also schon Teil einer Unternehmenskultur zu sein, wo eine gewisse Zugehörigkeit ist, wo ich mit anderen Leuten bin. Das sind schon Leute, die nicht zwingend alleinig daheim die ganze Zeit mit ihrem Computer sitzen wollen. Die gibt es auch, die Nerds hat es immer geben, aber ein Gefühl der Zugehörigkeit ist etwas, was diese Menschen schätzen.
Und das dritte ist, an was Sinnstiftendem zu wirken. Und das sind drei komplett andere Prioritäten, als das bei anderen Generationen sind. In meiner Generation war es Wohlstand aufbauen, andrucken, Karriere machen. Das ist es da nicht. Aber das heißt, über andere Motive kriege ich diese Generationen rein, Aber ich muss anerkennen, dass sie Möglichkeiten haben. Vor allem die High Performerinnen und High Performer haben massive Möglichkeiten.
Das heißt, wenn ich da nicht eines der drei Motive treff, kriege ich die nicht. Weil ich meine ehrlich, wenn der mit Wochenendarbeit und Abendarbeit Euro verdienen kann, weil er auf einer Plattform Freelance was anbietet, naja, dann werden wir den nicht in eine klassische Anstellung kriegen. Außer so wie bei uns jetzt. Er ist da und denkt sich erst, ihr kennt was, was ich nicht kann und wenn ich jetzt ein Jahr bei euch bin, kann ich es vielleicht auch und danach mache ich wieder mein Ding. Das ist mein zweiter Punkt. Und mein dritter Punkt, den habe ich jetzt schon bisschen angeteasert, der spielt natürlich da rein. Das ist eines Generationen. Das andere ist technologische Entwicklung.
Der allgemeine Wandel, den wir jetzt in den nächsten wenigen Jahren mit KI erleben werden, wird, ich sage jetzt einmal, vieles davon auflösen oder ist für mich persönlich, wenn ich draufschaue, fast eine fehlende Variable in der Gleichung. Was meine ich damit? Den einen Punkt habe ich schon gesagt, ja, immer weniger Leute sind überhaupt im Arbeitsleben, demografisch und viele davon wollen weniger arbeiten.
Das heißt, wir haben weniger Workforce da. So viel fürchten sie, dass KI uns die Arbeit wegnimmt. Ich muss immer lachen und denke mir, aha, spannend. Ich stelle mir eher die Frage, wer macht die Arbeit? Also ich hoffe, dass KI einen Teil der Arbeit machen wird. Das ist die Geschichte und ich vermute, das ist jetzt eine gewagte Hypothese, da lehne ich mich weit raus. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass am Ende oder am Weg KI dazu führt, dass wir tatsächlich weniger arbeiten müssen, dass es weniger Arbeit zu tun gibt, also die Leute mehr Zeit zur freien Verfügung haben. Ich kann mir sogar vorstellen und möchte jetzt inhaltlich nicht werten, aber in der Konsequenz, dass das wirklich dann am Ende landet bei etwas wie Grundeinkommen, bedingungsloses Grundeinkommen. Die Leute arbeiten weniger und haben Zeit zur Verfügung und das kann alles ein Zukunftsbild sein.
Und jetzt kommt mein großes Aber. Die Leute, die in so einem Umfeld herausragenden Einsatz zeigen, werden auch in so einem Umfeld herausragenden Return erzielen. Dem Durchschnitt wird es wahrscheinlich in einigen vielen Jahren besser gehen, Aber eins ändert sich nicht. Wenn du dir am Durchschnitt orientierst, wirst du auch Durchschnitt bekommen. Das heißt für diejenigen, die nicht Durchschnitt wollen für sich, und da meine ich jetzt Durchschnitt auch an Wohlstand finanziell, die sollten sich nicht am Durchschnitt orientieren. Für die wird es noch immer heißen, sich ins Zeug legen. Und das wird die Entwicklung der nächsten Jahre absolut begünstigen.
Und die andere Sache, die ich schon jedem immer mitgeb Du musst im Leben immer die Frage stellen, worauf willst du dich verlassen, Wenn wir wirklich am Ende das so sein wird, dass KI gute Teile der Arbeit erledigt, wir kriegen alle bedingungsloses Grundeinkommen, willst du in der Abhängigkeit sein? Die Frage darf sich ja jeder stellen, oder willst du dabei sein, die was aufgebaut haben, Qualifikation haben, Fähigkeiten haben, einen Wert stiften können. Das Ganze hat ja auch was zu tun mit einem Selbstverständnis. Und da muss ich sagen, und so schließt sich jetzt der Kreis zu dem, was wir am Anfang gesagt haben. Als Intro habe ich mir einfach vorgenommen, jetzt Fackelträger zu sein und dafür einzutreten, dass wir eben nicht zurücklernen, weil das kann sein, dass wir immer weniger hackeln müssen, alles gut. Aber es ist ja nicht nur eine Frage von verdienen müssen, sondern es ist ja auch eine Frage, was ist mein eigener Anspruch ans Leben, an das, was ich bewirke, an das, was ich weiterbringen will. Und ich habe den Eindruck, dass wir damit auch unverändert Menschen in allen Generationen erreichen.
Nie alle, nie alle, keine Frage. Aber es gibt sie, die Leute, die Vollgas geben wollen und auf die soll man bauen. Und letzter Satz, damit ich es ganz konkret mache, eine Ableitung, die in einer meiner Firmen schon zu tragen kommt. Ich bin ein großer Verfechter des Ansatzes. Less people paid more. Was heißt das?
Im besten Fall hast du ein Team mit viel weniger Leuten als früher, die aber viel mehr verdienen, Weil wir haben eins alle miteinander schon gelernt. Wenn du jemanden hast, der Vollgas gibt, der es ins Zeug hat, der will, der andere Kompetenz hat, solche Personen arbeiten oft für zwei in Wahrheit, aber sie verdienen selten wie zwei. Also muss ich da ehrlich sagen, ist mir lieber, die Person verdient in Zukunft für zwei und ich spare mir, dass ich mich mit wem rumschlag, der eigentlich nicht will.
Also das heißt, wir werden unsere Systeme auch umbauen müssen und das wird die große Aufgabe der nächsten Jahre. Also so in dem Fall sind es nicht fünf Cent, Rudolf, sondern drei Cent. Zur Frage, ist zwei und dreiig das neue Vollzeit oder wie ist es mit der Arbeitsmoral der Generation Z. Das eine ist, ich würde es nicht nur als Generationenthema sehen, sondern als allgemeinen Zeitgeist, dem wir uns wirklich gegenüberstellen müssen. Das zweite ist, konkrete Generationen oder die jüngeren Generationen haben Möglichkeiten.
Wenn wir das nicht anerkennen, dann werden wir überhaupt nicht an die Raum kommen. Und das dritte ist, da ist ein allgemeiner Wandel im Gange, aber der wird nicht ändern, dass High Performance Leid den meisten Return kriegen. Also würde ich mich, wenn ich nicht den Durchschnitt will, mich auch nicht am Durchschnitt orientieren. Rudolf, wie landet das bei dir? Was sind deine Erfahrungen dazu?
Also du kannst jetzt da leider meinem Schreibtisch rundherum nicht sehen, aber es sind ungefähr acht Post its angeklickt. Also schon mal vielen Dank für den Input und das Thema Zeitgeist versus Generation Z. Das Teil Ja, weil es in Wirklichkeit eine Sache durch alle generell Und ein wichtiger Punkt, den ich mir notiert habe, sind die Motive, weil diese drei genannten Motive, wenn man die nicht trifft, dann trifft man das Interesse dieser Personen offenbar überhaupt nicht mehr.
Und ein dritter Punkt, den ich für mich als Thema gefunden habe, ist, dass wir natürlich auch mit einer Erbengeneration zu tun haben und gar nicht notwendig ist, so besonders viel zu arbeiten, weil jeder ohnehin, was heißt jeder, viele ohnehin mit einer oder zwei oder mehr Immobilien schon mal geboren werden. Du hast völlig recht. Du hast völlig recht.
Und ich glaube, zurück zu den Motiven. Es ist am Ende Wir beschäftigen uns um unsere Kundinnen und Kunden geht immer sehr stark mit der Was ist deren Bedarf? Was sind die Bedürfnisse?
Wie richten wir es aus, dass wir das treffen? Und die Wahrheit ist natürlich, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmermarkt ist genauso ein Markt und er funktioniert wie ein Markt. Und das sind die Bedürfnisse.
Wenn man an denen vorbeischießen, werden wir niemanden kriegen. Es ist faszinierend. Ich glaube tatsächlich, warum das in meinen Firmen immer ganz gut verwirklichen konnte, ist, ich habe eine absurde Episode und die möchte ich vielleicht am Schluss noch teilen. Eine absurde Episode, die ich immer wieder mal teile, an die mich erinnere, als ich noch im Ehrenamt tätig war. Ich war mal ehrenamtlicher Vorsitzender einer Schülerorganisation und da war echter Spirit und echter Drive. Und ich erinnere mich noch, als ich damals mir gedacht hab, bist du narisch, Die hauen sich alle rein. Wie muss das erst sein, wenn dann im Arbeitsleben, die sogar nur Geld kriegen dafür, da muss überhaupt alles aus sein.
Und natürlich war der Gedanke naiv, weil dort läuft es anders. Und deswegen habe ich für mich mir vorgenommen, ich möchte in meinem Unternehmen eigentlich den Spirit einer Ehrenamtsorganisation. Also ich kürze das Geld aus der Gleichung raus. Das heißt, ich will die Leute wirklich für das begeistern, was wir da tun. Ich will Überzeugungstäter bei uns an Bord haben. Ich will Leute, denen das wichtig ist, was wir da tun. Alles das, was du in einer NGO eigentlich hast. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir natürlich am Ende des Monats auch Geld zahlen. Aber das ist nicht der Grund, warum die Leute da sind. Also es ist schon eine Mindset und Haltungsfrage.
Wie sehe ich mich? Das entscheidet darüber, Kriege ich in diesen Zeiten noch Leid oder kriege ich es nicht? Rudolf, ich danke dir acht Post its, das klingt nach Arbeit.
Ich wünsche dir viel Freude beim Umsetzen und sag danke, dass du dabei warst. Alles Liebe nach amstäten. Ciao, ciao. Wenn dir dieser Podcast gefällt, wenn er dir Freude bereitet, Nutzen stiftet und du ihn vielleicht sogar regelmäßig hörst, dann habe ich heute eine Bitte an Ich brauche deine Unterstützung, damit es der Podcast aufs nächste Level schafft.
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