296_ 3 brutale Wahrheiten über Produktentwicklung, die dein Business verdoppeln können
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'Billig, schnell, Qualität - such dir zwei aus' Triangle
Das 'Billig, schnell, Qualität'-Dreieck ist ein bekanntes Konzept, das besagt, dass man von diesen drei Attributen nur zwei gleichzeitig erreichen kann. Es verdeutlicht die Kompromisse, die bei der Produktentwicklung und -positionierung eingegangen werden müssen.
“Es gibt im Internet findest du diese lustige Triangle, wo es billig, schnell und Qualität und such dir zwei davon aus.”
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Bei achtzig Prozent der Leute ist das das Problem. Ich liebe dieses Produkt. Dieses Produkt ist so, wie ich es möchte. Folgendes. Um das, wie ich es gerne hätte, geht es genau gar nicht am Markterfolg.
Es geht ausschließlich. Was wollen Kundinnen und Kunden? Gib mir zwanzig Minuten und ich kann dir helfen, dein Business zu verdoppeln, vielleicht sogar zu verdreifachen. Mein Name ist Philipp Maderthaner und ich habe meine erste Firma auf knapp achtstellige Umsätze skaliert. Und zwar mit etwas, nachdem der Markt nicht gefragt hat und das den Kunden eine Menge Arbeit beschert hat. Klingt gut, Ist es nicht. Die Wahrheit ist, mein Unternehmen hätte zwei oder dreimal so groß werden können, wenn ich die drei Modelle verstanden hätte, die in dieser Folge mit dir teile. Let's go. Tatsächlich habe ich es mit meiner ersten Firma weit gebracht. Ich habe damals mit dem Campaign Büro etwas auf den Markt gebracht, nachdem niemand gefragt hat, auf das niemand gewartet hat. Und ich würde meinen, dass damals auch zu dem Zeitpunkt niemand gebraucht hat.
Aber es war noch mehr als das. Es war eine Agentur. Wir haben damals gesagt, immer spasshalber die Agentur, die unseren Kunden Arbeit macht.
Es war eigentlich kein großartiges Angebot. Es hat darin bestanden, dass wir sehr stark strategisch in die Unternehmen und in die Parteien und ngos, mit denen wir gearbeitet haben, neue Konzepte reingebracht haben, die aber am Ende bei den Kunden mehr Arbeit produziert haben. Also eigentlich ein furchtbar unsympathisches Angebot.
Trotzdem ist es mir aber gelungen, über viele, viele Jahre das zu einem Nischenmarktführer zu skalieren mit wirklich soliden Umsätzen und am Ende sogar das Ganze als Nischenplayer an eine große Gruppe zu verkaufen. Also könnte man eigentlich sagen, ein riesengroßer Erfolg. Ja, ich bin mir nicht ganz so sicher mit meinem Blick von heute drauf.
Die Wahrheit ist, ich hätte noch was viel Größeres schaffen können, wenn ich ein paar Konzepte rund um Produktentwicklung, Produktgestaltung, Produktweiterentwicklung verstanden hätte, die ich heute kenne, aber die mir damals nicht bewusst waren. Und genau darüber wollen wir jetzt in der Folge reden. Und ich will dich durch diese Konzepte durchleiten. Und der Trigger dafür ist die grandiose Eva, die eine Frage beschäftigt, weil sie selber ein Produkt hat, wo sich ein bisschen was verändert hat. Eva, oder? Definitiv. Danke für die Einladung. Ich schieße gleich los, würde ich sagen.
Ich habe ein tolles PR Produkt, das ich entlang meiner Kundenbedürfnisse aufgebaut habe und das ist in den ersten Jahren richtig gut gelaufen und ich merke, es gibt so eine gewisse Müdigkeit. Und meine Frage dahingehend, ab wann soll ich denn mein Produkt einfach fallen lassen, was Neues kreieren oder ab wann soll ich denn oder soll ich einfach nur meine Verkaufsstrategie ändern, weil ich sehe, es gibt Änderungen auf vielen Ebenen und ich überlege, was wäre denn jetzt für mich der nächste richtige Schritt? Ja, grandios. Finde ich faszinierend und ist wirklich ein toller Anlass, um ein paar Gedanken zum Thema Produktentwicklung zu teilen.
Ich beschäftige mich mit dem Thema gerade selber sehr intensiv, weil wir an unterschiedlichsten Fronten gerade neue Dinge entwickeln. Und ich habe wirklich das Gefühl, hätte ich das gewusst, was ich heute weiß, hätte ich das damals schon gewusst, dann wäre meine Firma wirklich weiter gekommen. Sie ist weit gekommen, aber sie wäre noch ein Vielfaches weitergekommen. Und darum freue ich mich sehr, die zu teilen. Es sind drei Blickwinkel, Eva, die ich mit dir teilen will.
Der erste sage ich gleich dazu oder vielleicht vorneweg. Vorneweg, Eva, es ist eine gute Idee, dass du zuerst sagst, bevor wir ans Produkt gehen, teste ich nochmal. Ist vielleicht einfach nur am Verkauf was zu schrauben. Das finde ich, das würde ich fast vorneweg schieben. Vorneweg würde ich sagen, nachdem das Produkt lange Zeit funktioniert hat und jetzt weniger funktioniert, würde ich mal schauen, als erstes können wir es anders verkaufen, bevor ich ans Produkt gehe. Also das ist einmal sehr weise, was du sagst. Wenn du dann am Punkt bist, dass du ans Produkt gehst, sage ich dir drei Dinge. Das erste ist und das trifft dich jetzt wenig, aber ich muss es sagen, weil es bei so vielen zutrifft, Kundenbedürfnisse ändern sich. Das ist das, was du gerade vielleicht erlebst. Und was ich so oft da draußen erlebe, ist, dass wir so sehr in unsere Produkte verliebt sind, wo wir eigentlich in unsere Kundinnen und Kunden verliebt sein sollten. Und nachdem du jetzt aber schon so explizit rausgestrichen hast, dass du das Produkt entlang der Bedürfnisse deiner Kunden entwickelt hast und da sehr nahe dran sind, nehme ich das bei dir nicht an. Aber ich muss es sagen, weil ich würde sagen, in achtzig Prozent der Fälle ist es das Problem, dass wir Produktverliebtheit haben, wo ich sagen Ich liebe dieses Produkt.
Dieses Produkt ist so, wie ich es möchte. Dieses Produkt wird vielleicht auch auf eine Art und Weise gestaltet und delivert, die mir sehr zugute kommt. Und zum Beispiel, weil du sagen Es ist ein Gruppenmentoring Programm bei Gruppenformaten. Ich bin ein großer Fan von Gruppenformaten und mach selber, du weißt es, Großgruppe in Kitzbühel und so weiter, weil ich weiß, die Leute profitieren von der Gruppe. Aber natürlich weiß ich auch, gerade wenn es in Gruppenmentoring geht, natürlich profitieren auch wir, die wir solche Gruppenprogramme machen, weil sie natürlich besser und einfacher zu handeln sind, als wir würden alles einzeln machen und natürlich auch ein anderes Pricing ermöglichen.
Was will ich sagen? Es kann sein, dass E mein Produkt genauso gerichtet hätte, wie ich es gerne hätte. Folgendes Problem Um das, wie ich es gerne hätte, geht es genau gar nicht am Markterfolg, sondern es geht ausschließlich darum, was wollen Kundinnen und Kunden.
Und du kannst dir dieses Phänomen, finde ich, auf faszinierende Weise in der Businesswelt anschauen, sogar bei den großen Wenn wir uns erinnern, mein Telefon ist in meiner versteckten Schublade, als damals das iPhone präsentiert worden ist. Auf das hat auch niemand gewartet. Niemand, niemand hätte Wir brauchen das.
Und trotzdem war es ein durchschlagender Erfolg, weil es ein Bedürfnis von Kundinnen und Kunden erfüllt hat und das Leben einfacher gemacht hat. Das heißt, keiner hat aufs Produkt gewartet, aber es hat ein Bedürfnis erfüllt. Fast forward zwanzig Jahre hat uns Apple jetzt präsentiert vor gar nicht allzu langer Zeit eine Taucherbrille. Eine Taucherbrille, die als VR Brille durchgehen soll und die folgendes Problem Keiner kauft, die keiner kauft, weil es schön ist, dass Apple sich dort verwirklicht hat, aber weil es unser Leben nicht bereichert. Wir gehen auf die andere Seite und schauen ein paar Kilometer weiter zu Apple, zu Meta.
Die präsentieren ihre erste Augmented Reality Brille, wo am Brillenglas auch Einblendungen stattfinden und die gesamte Steuerung über Haptik stattfindet, die von einem neuronalen Band abgeleitet wird. Das erkennt, wann die Nerven feuern. Und die haben das eingebaut. Wir sind beide Brillenträger. Eva, du und ich, die haben das eingebaut in eine lässige Ray Ban Brille.
Naja, welche wird sie wohl mehr verkaufen? Diejenigen, die sagen, lässige Brillen, die ihr sowieso alle trägt, haben wir jetzt noch aufgeladen mit der Very Best of AI, um euer Leben zu bereichern oder diejenigen, die sagen, ihr schaut aus als Tät auf einen Tauchgang gehen, das Schnorchel fällt noch, klare Sache, Produktverliebtheit. Und bin mir sicher, auch bei der Apple Taucherbrille haben sie viele Ingenieurinnen und Ingenieure ausgetobt und verwirklicht.
Aber, und das ist mein erster wichtiger Punkt als Reminder für uns alle, es geht nicht um unsere Verwirklichung, nicht ausschließlich um unsere Verwirklichung. Im Wort Verwirklichung steckt auch Wirkung drinnen. Es geht also nur um die Wirkung, die wir für unsere Kundinnen und Kunden stiften. Und im besten Fall agieren wir auf der Schnittmenge, auf der Schnittmenge, wo die Verwirklichung, die uns treibt, sich mit der Wirkung, die unsere Kundinnen und Kunden suchen, überschneidet.
Und dann haben wir ein Match. Aber das ist der erste Punkt. Und es ist mir so wichtig, ich muss es sagen, weil ich weiß, bei achtzig Prozent der Leute, Eva, du warst es wahrscheinlich auch, ist das das Problem, dass ich getrieben bin von dem, was ich gerne in die Welt bringen will.
Und ja, ich bin auch visionärer Geist, aber irgendwann muss sich dein Antrieb treffen mit den Bedürfnissen des Marktes. So, und jetzt, Eva, gehe ich rein mit dir in ein spannendes zweites Konzept, das für mich eine Gamechanger Kaskade war, muss ich da ganz ehrlich sagen, warum ich mir heute sagen traue, wenn ich das verstanden hätte, dann hätte ich meine Agentur damals wahrscheinlich dreimal so groß oder fünfmal so groß aufgebaut. Die Kaskade geht wie Ein hungriger Markt, ist wichtiger als ein geniales Produkt, ist wichtiger als deine Überzeugungskraft. Was heißt das? Und dieses Modell ist inspiriert, ist angelehnt von Alex Hormozi, den ich grandios finde, der wirklich viele, viele tolle Sachen produziert und auch offenbar ein alter Modelljunkie ist, so wie ich das bin.
Wenn du einen hungrigen Markt hast, ein Markt, der dürstet noch was, zum Beispiel bei einer touristischen Attraktion in Dubai bei fünf und vierzig Grad Wasser zu verkaufen, ist ein hungriger Markt, würde ich mal sagen, Aber wirksam. Absolut, absolut. Also ein hungriger Markt hast du, Du hast am Markt, der hat ein Problem, das ist so brennend, dass er gefühlt alles tun würde, um sein Problem zu lösen. Auf so einem Markt kannst sogar mit einem durchschnittlichen Produkt und mit bescheidenen Überzeugungskräften kommen und du wirst relativ erfolgreich sein.
Das ist das, wo wir uns manchmal fragen bei Leuten, die unternehmerischen Erfolg haben, die man kennenlernt, wo man sich denkt naja, schließt sich mir jetzt gar nicht ganz, wo der Erfolg jetzt herkommt. Ja, da sind wir wieder mal überheblich und arrogant, weil was ihnen scheinbar gelungen ist, ist einen extrem hungrigen Markt zu finden. Und das darf man auch so sagen.
Genial auch das darf man auch so sagen. Kurze Unterbrechung in eigener Sache. Dieser Podcast hier wird dir präsentiert von Biogena One, dem ersten offiziellen Partner dieses Podcasts.
Ich habe mich lange Zeit gewehrt, Produkte hier zu präsentieren, aber mit diesem hier ist es definitiv was anderes. Ich bin selbst seit langem begeisterter Kunde von Biogena und vor allem von diesem Produkt hier, Biogena One neun und neunzig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente in einem richtig gut schmeckenden Green Drink Pulver für jeden Tag. Bis vor kurzem ist diese Flasche hier noch unter meinem Schreibtisch gestanden, jetzt steht sie als offizieller Partner auf diesem Schreibtisch, weil ich hier nur Produkte präsentiere, an die ich selbst wirklich glaube, von denen ich überzeugt bin und wo ich selbst auch Kunde davon bin.
Wenn du Lust hast, das auch zu werden, dann geh jetzt auf biogenaone Com und sichere dir dein Starterpaket und jetzt weiter mit diesem Folge. Das heißt also der erste und wichtigste Punkt, weil wir uns ja immer Alles beginnt bei mir heute mit der Für wen will ich da sein? Weil ich auch festgestellt habe, wenn ich die Frage nicht präzise genug beantworte, dann häufen sich die Probleme hinten raus, dass es nur so scheppert.
Und der wichtigste Checkpunkt für mich ist diese Gruppe, für die ich mich da entschieden habe, hungrig. Also hat die wirklich brennt das Problem bei denen in einem Ausmaß, dass sie ihr letztes Hemd verkaufen würden, um das Problem zu lösen? Im besten Fall sage ich jetzt einmal Und wenn du das hast, dann kommst sogar mit einem durchschnittlichen Produkt davon und mit bescheidener Überzeugungskraft. Wenn du das nicht hast, aber ein unendlich geniales Produkt hast du, dann kannst du auch wenn der Markt nicht sonderlich hungrig ist, einen herausragenden Erfolg erzielen. Wenn du nicht einmal das herausragende Produkt hast, aber du bist von der Überzeugungskraft her top of the world. Du verkaufst sprichwörtlich in der Antarktis einen Kühlschrank, dann ist das Produkt überschaubar wichtig und der hungrige Markt auch.
Du kannst trotzdem noch immer einen guten Erfolg hinkriegen. So, und jetzt sind wir beim Knackpunkt. Natürlich, stell dir vor, du meist, du hast alle drei Ebenen mit Checks versehen. Das sind die Sachen, aus denen entstehen Unicorns, wirklich riesengroße Unternehmen. Aber ich habe es dir deswegen geteilt und auch deswegen im Intro mein Beispiel geteilt. Wenn ich ganz ehrlich bin zu mir, dann habe ich damals mein erstes Unternehmen irgendwo am Übergang zwischen wahrscheinlich ziemlich herausragender Überzeugungskraft und einem sehr guten Angebot, würde ich sagen, würde nicht einmal sagen herausragend am sehr guten Angebot bei herausragender Überzeugungskraft. So und jetzt sind wir beim Knackpunkt. Hätte ich das damals erkannt und geschaut, OK, Moment mal, wo ist jetzt wirklich, wo ist der Markt? Wo kann ich das, was ich da habe, wo habe ich da für einen unendlich hungrigen Markt es darauf zugespitzt, das Produkt darauf so optimiert, dass es genial ist und meine Überzeugungskraft, dann hätte ich mein Unternehmen vervielfacht. Aber die Wahrheit ist natürlich, und deswegen fällt es oft nicht auf, Du kannst, wenn du mit einer soliden Überzeugungskraft gesegnet bist, kannst du auch mit Sachen Geld verdienen, wo du keine Welle rettest.
Aber wir dürfen uns immer daran erinnern, Kundinnen und Kundenbedürfnisse und der Hunger unserer Kundinnen und Kunden auf Lösung ist am Ende der größte Leverage und diese Bedürfnisse ändern sich. Und jetzt hast du so schön gesagt, Eva, am Anfang, du hast das Produkt entlang der Kundenbedürfnisse entwickelt. Jetzt ist natürlich eine der spannendsten Haben sich die Bedürfnisse verändert? Fragen die dich heute was anderes als damals? Was nimmst du wahr von deinen Kunden? Was kommt zwischen den Zeilen? Aber ich habe das oft erlebt, weil die Kunden versuchen dich ja ohnehin in Richtung ihrer Bedürfnisse zu dehnen.
Das ist ja auch was, wenn man genau hinhört, der Markt spricht immer. Der Markt spricht immer und die Kundinnen und Kunden, egal was du anbietest, sie versuchen dich in Richtung ihrer Bedürfnisse zu dehnen. So, und das wäre jetzt die Frage Eva an Kommt da was?
Spürst du, dass sie dich in eine bestimmte Richtung ziehen wollen. Ich denke gerade bei meinem Produkt, wenn es um Pressearbeit und um Presse geht, gibt es ein großes Hemmnis und das ist diese Angst vor dieser Sichtbarkeit im großen Stil. Und das ist eine unausgesprochene Angst, weil der Journalist könnte Blödsinn schreiben, ich könnte einen Shitstorm kriegen, meine Nachbarn könnten das lesen und mich kritisieren.
Also das ist eher mehr das Ding, wo ich überzeugen muss, dass wir nicht mit Journalisten zu tun haben, die normalerweise die Politiker attackieren. Große Wirtschaftsbosse attackieren ist Kategorie. Das ist einfach eine andere Kategorie.
Also ich sehe, es gibt einfach so viele Vorurteile, was das betrifft im Kopf, die ich eigentlich zuerst reduzieren muss, bevor sie überhaupt mein Angebot hören. Ja, ja. Und kriegst du auch von ihnen Nachfrage zu einer anderen Form der Unterstützung, außer in dem Format, wo du es jetzt tust.
Entweder sie sagen, bitte Eva, mach du das. Oder sie sagen, do it for me, do it for me. Oder sie sagen, ich würde es gerne lernen, aber ich habe zu große Angst, wobei ich sie nicht nur lehre, sondern auch in die Umsetzung gehe. Und das macht große Angst.
Also das sind schon zwei spannende Sachen. Die eine Sache ist sozusagen, wenn du hörst, dass sie vielleicht das Kundenbedürfnis geändert hat, das oft Ausdruck von Überforderung im Sinne schön danke, Mentoring, aber please quasi get it off my table, weil da stapeln sich die Dinge und eigentlich kann ich gar nicht noch mehr. Dann wäre das so eine mögliche Kunde Kundenbedürfnisveränderung. Das ist die eine Sache. Die zweite Sache ist hochgradig interessant.
Du sprichst an sozusagen ein Wurzelproblem, das vielleicht nochmal dahinter liegt, wo du sagst, naja, es läuft vielleicht deswegen nicht mehr so, weil die Angst vor der Sichtbarkeit steigt. Und ich glaube, das ist evident. Es steigt nicht nur der Druck auf Sichtbarkeit, mit dem Druck steigt auch die Angst vor Sichtbarkeit.
So und jetzt ist aber der Knackpunkt interessanterweise, jetzt bin ich genau bei dem Punkt mit dem hungrigen Markt. Wenn ich davor noch ein anderes Wurzelproblem habe, dann wandert der Hunger woanders hin. Wenn ich dazwischen ein anderes Wurzelproblem habe, dann wandert sozusagen das emotionale Bedürfnis woanders hin. Und auch da kann ich wieder connecten, interessanterweise, weil auch das war bei mir damals, als ich meine erste Agentur aufgebaut hab, Die haben sich dann alle gefürchtet vor Datenschutz und so weiter, um Gottes Willen, also all die Dinge eh klar. Also und auch unsere Aufgabe zu sagen, schau, wir haben da Expertise aufgebaut, wir sind auf der guten Seite des Datenschutzes und all die Dinge. Aber du musst natürlich wissen, wenn du sozusagen dich auch dem verschreibst, dass du die vordergründigen Probleme, sag ich jetzt einmal, zuerst einmal den Boden bereitest, damit du überhaupt dann drauf bauen kannst, dann verlierst du natürlich an Schlagkraft. Das ist eine ganz klare Sache. Das ist jetzt genau das Beispiel vom hungrigen Markt. Weißt du, was ich meine? Wo du sagst, ich muss mir eigentlich so sagen, den Hunger muss ich mir erst bauen einmal, indem ich zuerst einmal die Angst beiseite schaffe, damit auf die Angst und der Hunger auf die verschwundene Angst und der Hunger kommt. Das heißt, du nimmst sehr viel auf dich drauf, was natürlich bedeutet, dass deine Schlagkraft in deiner eigentlichen Kompetenz abnimmt. So, jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Möglichkeit eins ist, du integrierst den Teil in dein Angebot.
Klare Sache, Variante erste Variante zwei ist, du stellst dir die Frage und ich liebe diese Frage, wo sind die Leute, die das schon überwunden haben? Wo finde ich Leute, die da schon den Schritt weiter sind? Weil wir glauben, und ich bin auch ein alter Missionar, ich glaube, du kannst keine so einen Podcast machen, drei hundert Folgen lang, wenn du nicht eine missionarische Ader hast. Ich liebe die Frage, die, die diesen Schritt schon gemacht haben, den es braucht die Angst überwinden, wo sind die? Weil die gibt es natürlich und du hast jetzt schon es ist eine Weggabelung, vor der du stehst und die ich halte für einen Schlüssel zu sagen, sehe ich das als Teil meines Jobs oder verändert das einfach meine Kundengruppe, weil ich sage, nein, also ich bin für die Leute da, die diesen Schritt schon gemacht haben, weil dann kann ich mir die Frage stellen, wo finde ich die? Wo sind die?
Zum Beispiel, um ein Beispiel zu sagen, können nicht tiefgehen jetzt, aber Leute, die als Keynote Speaker unterwegs sind, haben höchstwahrscheinlich ihre Angst vor der Sichtbarkeit schon überwunden. Oder zumindest wird es eine solide Korrelation geben. Es wird auch noch immer welche geben, die sagen, auf der Bühne fühle ich mich wohl, aber in der Zeitung will ich nicht stehen. Also das wird es auch geben, aber es wird eine signifikante Korrelation geben von Leuten, die auf der Bühne stehen, die diese Angst schon überwunden haben. Das heißt also, die nächste logische Folge wä Aha, wo finde ich Leute, die auf der Bühne stehen?
Naja, zum Beispiel Speaker Agenturen. Speaker Agenturen vertreten Leute, die auf der Bühne stehen, vertreten Leute, die die Angst vor der Sichtbarkeit schon überwunden haben. Haben Speakeragenturen Interesse, dass ihre Speaker erhöhte mediale Präsenz haben?
Ich würde mal meinen, ja, weil das gut fürs Geschäft. So, und deswegen, Eva, die Schlüsselfrage ist und deswegen die Kaskade Hungriger Markt, geniales Produkt, hohe Überzeugungskraft. Die Frage ist jetzt schon veränderst du deine Markt oder veränderst du dein Produkt? Und deswegen bringe dir die Kaskade Das Potenzial, auf den hungrigen Markt zu gehen, wird immer höher sein als das Potenzial vom genialen Produkt alleine, wird immer höher sein als das Potenzial von der reinen Überzeugungskraft.
Also ich glaube, das ist die Weggabelung, vor der du stehst. Und lass mir einen dritten Punkt noch sagen und dann freue ich mich sehr, was bei dir aufpoppt. Der dritte Punkt ist natürlich, bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften.
Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.
Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Die Kundenbedürfnisse insgesamt werden immer radikaler, weil die Welt, in der wir leben, das befeuert. Was will ich dir damit sagen?
Es gibt im Internet findest du diese lustige Triangle, wo es billig, schnell und Qualität und such dir zwei davon aus. Also quasi you can't have it all. Ich würde einen Schritt weitergehen und das jetzt übersetzen auf unser Thema Framework, das mir da sehr nah ist.
Kundinnen und Kunden wollen das maximale Ergebnis zum minimalen Aufwand bei maximaler Erreichungssicherheit. Das ist der Grund, warum Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater ein härteres Geschäft haben. Als Ozempic, ja, weil der hungrige Markt Abnehmen ist unendlich hungrig. Und beim genialen Produkt, und das ist jetzt die zweite Ebene, ist die Frage, wer kriegt die Quadratur des Kreises hin? Wer gibt mir das maximale Ergebnis bei minimalen Aufwand, bei maximaler Erreichungssicherheit?
So, und da sind wir natürlich jetzt beim Punkt drinnen, warum Kundinnen und Kunden sagen bitte Eva, kannst du uns das nicht einfach machen? Ja, minimaler Aufwand, maximale Sicherheit, ja, und wahrscheinlich auch maximales Ergebnis. Das ist das, wo Leute reindrängen. Und gleichzeitig ist auch klar, um das so deutlich zu sagen, natürlich haben Gruppenprogramme insofern ihre Berechtigung, weil sie natürlich anderes Pricing haben als Individualbetreuung. Und das ist ja das meiste, die Leute wollen. Und jetzt sind wir beim Punkt maximales Ergebnis, minimaler Aufwand, maximale Sicherheit und das zum günstigsten Preis.
So, und da sind wir jetzt natürlich wieder beim Punkt. Das geht nicht. Aber trotzdem glaube ich, ist dieses Ausleuchten noch was ist die Wahrnehmung eines perfekten Produkts, ist auch noch mal wichtig.
Wenn du anfängst und sagst naja, den Markt will ich nicht ändern, aber ich arbeite auf der Produktebene, dann glaube ich, ist das die Benchmark für dich. Und so kannst du dich über diese Kaskade runter arbeiten und re engineeren. Wenn du mich fragst, Eva, zumindest indirekt hast du das im Podcast, dann sage ich dir ganz klar, ich sagen so dreist und kühn am Anfang, Es ist möglich, dass diese zwanzig Minuten dein Business verdoppeln oder verdreifachen, weil ich wirklich der Meinung bin, dass das der Fall gewesen wäre, wenn ich damals anders abgebogen wäre und sagt halt, ich gehe nicht in die Missionarsrolle, sondern ich gehe auf den hungrigen Markt. Und deswegen ist meine Empfehlung für dich ganz Geh auf den hungrigen Markt.
Die Leute, die diese Angst schon überwunden haben, die gibt es. Die Frage ist wo findest du sie und wie machst du ein unschlagbares Produkt für sie? That's it. Super, da kann ich mir ganz viel mitnehmen. Vielen Dank. Weil auf der einen Seite habe ich auch lange überlegt, brauche ich einfach nur mehr Testimonials, weil du sagst, ich brauche die Leute, die das Problem schon überwunden haben und keine Angst mehr haben vor Sichtbarkeit. Von denen habe ich natürlich auch genug. Dass ich die vielleicht noch stärker einbaue, ist glaube ich immer gut. Meine Zielgruppe ist relativ groß. Ich habe mir die Zahlen angeschaut.
Epus machen neunzig Prozent, neun und neunzig Prozent aller Unternehmen in Österreich aus und auch in Deutschland sogar mehr, also fast ein hundert Prozent des Marktes. Nicht alle sind für mich relevant. Geht dann mehr auf den Dienstleistungssektor. Ich sag mal Gesundheitsbereich und Wirtschaftsbereich, diese zwei, also Menschen, die kein Produkt herstellen.
Deswegen ist natürlich die Überlegung auch jetzt, da soll ich meine Zielgruppe noch ein bisschen nachschärfen. Absolut. Und die Antwort ist mit absoluter Sicherheit ja, Eva, weil EPU klingt natürlich wie ein klarer Zuschnitt und auf eine gewisse Weise ist es das.
Aber du sagst es ja selber, es ist eine unendliche Breite. Du wirst die Gruppe so zuschneiden, dass sie einen unendlichen Hunger hat nach der Leistung, dass sie auch die Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit hat dazu. Und dann willst du für dieses Mini Subset, weil wie viel Kunden brauchst, brauchst nicht tausende Kunden. So auf dieses Mini Subset schneidest du dann das unschlagbare Produkt zu. Macht Sinn.
Macht absolut Sinn. Und ich kann ja mehrere Angebote haben, vollkommen in Ordnung. Da kann ich einfach jetzt mehrere Zielgruppen damit abdenken und einfach noch schärfer werden in dem, was ich anbiete und wen ich ansprechen möchte.
Supi. Eva, ich danke dir sehr. Ich glaube, du hilfst mit dieser Folge vielen Leuten. Mir hätte die Folge vor zehn Jahren extrem geholfen und sie hätte mir wahrscheinlich auch viel Geld beschert. Aber das Schöne ist, wenn ich den Fehler nicht gemacht hätte, könnte ich jetzt nicht davon berichten. Und genau darum geht es in dem Podcast. Eva, danke fürs Dabeisein, danke allen fürs Zuhören.
Bis nächste Woche. Du solltest nächste Woche auf keinen Fall einschalten, wenn du nicht über KI schon wieder hören willst, weil genau darum wird es nächste Woche wieder gehen. Ich habe den Manuel bei mir, der mich ausfragt über meine zentralen Erkenntnisse, Insights und Learnings so far über das Thema KI, wo ich schon echte, tatsächliche Resultate erziele und wie ich es geschafft habe, von Inspiration ins Tun zu kommen.
Darüber reden wir uns sehr tief über meine neuen Projekte und Erkenntnisse. Nächste Woche bei Philipp Maderthaner am Platten.