314_ Mental Load meistern_ Wie du den Druck im Kopf senkst & mehr PS auf die Straße bringst
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Akzeptanz, nie fertig zu werden, ist gesunde Realitätsannäherung
Die Akzeptanz, dass man aufgrund der menschlichen Kapazitätsgrenzen niemals 'fertig' werden wird, ist eine gesunde Annäherung an die Realität. Dieses Bewusstsein befreit vom Druck des Perfektionismus und der ständigen Selbstvorwürfe. Es ermöglicht, den Fokus auf Fortschritt statt auf Vollständigkeit zu legen und so den Weg in die Depression zu vermeiden.
“unsere Ausgangslage schon mal fast nicht zu meistern ist. ... Das da heiß Du wirst nie fertig werden.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Wenn du diesen Podcast liebst, gerne hörst, regelmäßig hörst, dann ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt. Es gibt auch zwei tausend sechs und zwanzig wieder eine einzige Möglichkeit, mit mir ganz persönlich und intensiv an deinem Business und deinem Durchbruch zu arbeiten. Mein viertägiges Signature Event Business Mindset Mastery findet von drei und zwanzig bis sechs und zwanzigster april in Kitzbühel statt. Es sind vier Tage, die dir den entscheidenden Durchbruch für dieses Jahr bescheren werden. Vier Tage voller Klarheit, Kraft und Entschlossenheit für deine nächsten Schritte.
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Sichere dir jetzt deinen Platz auf philippmarathaner Com. Mindset Mastery und jetzt weiter mit dieser Folge. Auseinandersetzung ist nicht Umsetzung.
Es muss getrennt sein von der To Do Liste. Egal wie ich es mache, ich wäre sowieso nicht fertig. Das ist der verlässliche Weg in die Depression.
Ob ich ein hundert sechs und neunzig andere Dinge habe, die wichtig sind, ist belanglos. Testfähige heute durch no matter what. In deinem Kopf lebt ein Monster.
Was für ein Monster das ist und warum es wertvollen Arbeitsspeicher da oben blockiert, darüber reden wir jetzt in dieser Folge. Wie du deine mentale Load senkst und die PS auf der Straße erhöhst. Darum geht es in dieser Folge von Philipp Marathan unplugged.
Mein Name ist Philipp Maderthaner, ich bin Unternehmer des Jahres, habe mehrere Unternehmen gegründet, aufgebaut und mit Millionen Umsätzen groß gemacht. Bin Berater von Top CEOs mit Milliarden umsetzen. Und jetzt für dich in dieser Folge meine drei Strategien, wie du deine mentale Load runterbringst und die High Performance für dich maximierst. Let's go.
Und wir besprechen das mit der Daniela. Vielen Dank für die Frage. Daniela. Ich sag dir eins, du tust so vielen in dieser Community einen Gefallen, weil es einfach das Thema ist, das glaube ich wirklich eine Mehrheit beschäftigt. Ich erlebe das immer wieder auch bei meinen Events in Kitzbühel und Co. Am Ende geht es wirklich darum, wie kriegen wir unseren Kopf in den Griff und am Ende die PS auf die Straße. Deswegen vielen, vielen Dank und schieß los. In welchem Kontext beschäftigt es dich und wie kann ich helfen?
Ja, hallo, danke für die Einladung. Ich freue mich, dass ich da sein kann. Zum Thema Mental Load war mein Gedanke, ob du Ratschläge hast, Tipps hast für uns, besonders diejenigen, die selbstständig sind.
Genau das, was du vorher gesagt hast, dieses kleine Männchen, das im Kopf immer arbeitet und sagt, was man noch alles zu tun hätte. Wie gehst du damit um? Wie priorisierst du? Was denkst du?
Wie kann man das am besten lösen und was ist wirklich wichtig und was kann man vielleicht doch verschieben? Ja, da hätte ich mal gerne deinen Input dazu. Die wichtigste Sache vorweg ist ja, es ist, ich habe das Gefühl, fast das unternehmerische Gehen oder ist fast die unternehmerische DNA an sich, dass wir eben in der Lage sind, permanent zu sehen, was möglich ist.
Wir dürfen nie vergessen, dass dieser Druck, dieser Stress, dass das ja Ausdruck ist einer Sache, die uns vermutlich erst zu Unternehmerinnen und Unternehmern oder High Performerinnen und High Performern gemacht hat, nämlich die Qualität, dass wir immer mehr sehen als andere. Also bevor wir das einfach wichtig fast als Kontext zu geben, weil natürlich kann mich genauso in meinem Schädel schwirren regelmäßig tausende Dinge rum. Absolut. Aber es ist immer wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass es genau exakt auch die Qualität ist, die uns erst in die Lage versetzt, unternehmerisch was zu bewirken. Und warum ist es so, dass wir so oft darunter leiden, dass im Kopf der Wirbelsturm tobt und auf der Straße noch nichts spürbar ist? Um es sprichwörtlich zu sagen, wenn wir uns mit der Frage beschäftigen, möchte ich für eine Sache mal grundlegendes Bewusstsein schaffen und die ist mir extrem wichtig. Wenn wir schauen, was jeden Tag auf uns einprasselt, und zwar nicht nur jeden Tag, sondern jede Sekunde auf uns einprasselt.
Da gibt es ja, es gibt Schätzungen, die gehen auseinander, dass wir bis zu elf Millionen Informationsbits pro Sekunde unterbewusst verarbeiten. Unterbewusst, wenn wir auf eine bewusste Ebene gehen, geht das zusammen, Ich muss das jetzt fast auf eine H Linie zeichnen, die Proportion stimmt nicht mehr ganz. Geht es zusammen auf fünfzig Bits pro Sekunde auf einer bewussten Ebene. Und jetzt kommt das finale Problem, Daniela, umsetzen und unseren Fokus widmen. Um tatsächlich etwas daraus zu machen, können wir im Wesentlichen nur einer Sache Und hier beschreibt man am Ende das zentrale Dilemma, dass die Fähigkeit zur Verarbeitung von Information immer um den Faktor elf Millionen größer sein wird als die Fähigkeit zur Umsetzung.
Und das ist am Ende des Tages eine physische Barriere, evolutionäre Barriere, die wir haben, dass wir immer in der Lage sein werden, mehr wahrzunehmen, als wir am Ende des Tages umsetzen können. Und mir ist so wichtig, dieses Bewusstsein am Anfang jetzt einmal zu schärfen, weil ich rede ja jeden Tag Tag mit Leuten, die genau in dieser Situation sind. Und ich sage dir eins in meinen Programmen, ob das jetzt Mindset Mastery ist oder aktuell in meinem Momentum Programm. Es ist ein Hauptthema der Leute, dass sie sagen, da oben geht es ab, aber sagen, es ist in Ergebnissen noch nicht spürbar. Und es ist mir so wichtig, immer mal das Bewusstsein zu schärfen, dass unsere Ausgangslage schon mal fast nicht zu meistern ist.
Wir haben um einen Faktor elf Millionen mal mehr Fähigkeit zur Verarbeitung von Information als die Fähigkeit zur Umsetzung. Das heißt, wir haben jeden Tag automatisch das Dilemma Jetzt haben wir auf zwei Ebenen Möglichkeiten anzusetzen. Daniela Die eine ist und diesmal extrem wichtig, die eine ist exakt dieses Bewusstsein zu manifestieren. Das da heiß Du wirst nie fertig werden. Und das mag vielleicht jetzt eine schockierende Nachricht sein und vielleicht beendest jetzt gleich den Zoom Call, aber mir hat es Es war für mich ein Gamechanger. Der hat für mich stattgefunden vor befürchte es war mittlerweile mindestens zwanzig Jahre, vielleicht fünf und zwanzig ich hab meine ersten Karrierewege in der Politik gemacht, im politischen Management und politische Kommunikation gearbeitet und man muss schon sagen, Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker, die fahren ein Programm, das unfassbar und auf die prasseln Informationen ein, auf einer bewussten Ebene noch mal um den Faktor zehn mehr. Und es war für mich ein Gamechanger.
Ich hab dann einmal angefragt, den ich sehr bewundert habe, weil ich habe das Gefühl gehabt, der ist immer recht entspannt und bitte, wie machst du das? Und der hat Es ist relativ wurscht, wie ich es mach, egal wie ich es mache, ich wäre sowieso nicht fertig. Also egal wie produktiv, mit wie viel Hacks ich an die Sache rangehe, es ist völlig belanglos. Es wird immer mehr da sein, als ich machen kann.
Und was jetzt in einem ersten Schritt vielleicht als Selbstaufgabe klingt, ist einfach nur eine gesunde Annäherung an die Realität. Dein Ziel ist nicht, ich sage jetzt einmal das Zero Inbox Prinzip, die Leute immer den Maileingang auf Null haben wollen, auf dein Leben anzuwenden. Das ist der verlässliche Weg in die Depression, sondern es beginnt mit der Anerkennung, dass wir immer mehr rumschweben haben werden, als wir machen können.
Also ist die entscheidende Frage schaffen wir es heute, den sprichwörtlichen Ball einen Zentimeter, Millimeter, Meter weiter in die richtige Richtung zu bewegen? Also es ist nicht die Sind wir dort, wo wir sein wollen, sondern schaffen wir es heute einfach als kleines Stück mehr in die richtige Richtung Und dann war es ein guter Tag. Also wir müssen aufhören, den Tag darin zu bewerten, ob wir wirklich alles geschafft haben, was möglich gewesen wäre.
Wenn wir visionäre Geister sind, wenn wir unternehmerische Persönlichkeiten sind, dann werden wir immer um ein Vielfaches mehr Möglichkeiten sehen, als unsere Kapazität für die Umsetzung ist. Das ist die Natur. Und es ist der erste und wichtigste Punkt, der mir sehr wichtig ist. Ich möchte einen Zusatz machen zu dem Punkt und der ist nicht die Lösung, aber er ist eine gewisse Milderung für dieses vermeintliche Dilemma. Und das ich empfehle allen in meinen Programmen, fast einer der ersten Schritte.
Überleg dir, wie du den Intake reduzieren kannst. Was heißt das? Wir setzen uns natürlich auch jeden Tag bewusst oder unbewusst einem Schwall an Eindrücken aus. Der durchschnittliche Mensch verbringt stundenlang jeden Tag am Handy scrollend. Na was tut das?
Das haut in diesen Trichter noch mehr rein, die ganze Zeit. Und da unten wird es aber nie breiter. Das heißt also, wir erhöhen den Druck. Das heißt, der Intake oben hat natürlich Auswirkung auf den Druck unten. Je mehr oben reinpresst, umso stärker unten der Druck. Und natürlich haben wir als Menschen die Möglichkeit, den Intake bewusster zu gestalten. Entscheide dich, womit du deinen Kopf, deinen Geist nährst jeden Tag. Und mit wie viel ist es notwendig, dass du in der Früh, ich sage jetzt irgendwas, alle Zeitungen liest online ist es notwendig, eine Stund auf Instagram oder TikTok zu scrollen? All diese Dinge tun wir relativ unbedacht, aber sie sind der essentiellste und größte Beitrag, wenn es darum geht, diesen Druck in diesem Trichter aufrechtzuerhalten.
Das heißt, Schritt eins ist, und das empfehle ich allen dort, wo du den Intake reduzieren kannst, tu es. Das heißt weniger Screentime, das heißt nicht Sachen dir reinziehen. Ich nenne das Theorietourismus.
Leute, die zu haben und was umsetzen wollen und sind dann Theorietouristen. Also zuerst hören sie den einen Podcast, setzen nichts um, dann hören sie den nächsten Podcast, setzen nichts um, dann lesen sie ein Buch, setzen nichts um. Alles was die tun ist, sie schaufeln immer mehr oben drauf und unten kommt immer weniger raus. Auseinandersetzung ist nicht das gleiche wie Umsetzung. Die Leute fühlen sich oft so, als würden sie was umsetzen, weil sie sich so viel auseinandersetzen. Ich habe ein Buch gelesen, ich habe einen Podcast gehört. Nein, Auseinandersetzung ist nicht Umsetzung.
Und das heißt, oben zu reduzieren ist aus meiner Sicht der einzige Hebel für Linderung eines in seiner Gesamtheit unlösbaren Dilemmas, weil es wird immer mehr Information sein als mehr Umsetzung. Das heißt, es ist einerseits Wahrnehmen und Annehmen der Realität. Ich wär nie fertig. Es wird immer mehr oben geben als unten Und zweitens trotzdem bewusste Akte setzen, den Intake zu reduzieren.
Du zahlst da sechs verschiedene Experten zu einem Thema rein, entscheid dich für zwei oder für einen und geh da tiefer. Du findest ein Buch ist vielleicht die Lösung deines Problems. Les dieses Buch so oft, bis das umgesetzt hast, bevor es dein Eiches liest. Das sind absurde Ratschläge. Die Leute lachen immer. Ich mach das, da liegen Bücher auf meinem Tisch und in meinem Regal hinten, die habe ich elf Mal gelesen, elf Mal und ich hab wahrscheinlich aktuell sechs Prozent umgesetzt.
Also ich werde es nicht zum letzten Mal gelesen haben. Stattdessen lesen die Leute immer neue Sachen werden immer gescheitert. Nur wir sind uns einig, gescheit sein ist keine Qualität für Umsetzung. Ja, also erster Punkt ist erkenne, erkennen, annehmen und es gibt ein Raum für gewisse Linderung, indem du den Intake reduzierst. Geh eine Stunde in Void, statt dass der Stund auf Instagram bist, wird deinem Druck deutlich mehr gut tun als die Stunde auf Instagram, weil in der Stunde auf Instagram siehst du wieder ein tausend Sachen, die du eigentlich tun müsstest oder tun solltest.
Was mich zum zweiten Punkt bringt, Liebe Daniela, ich habe ein Buch damals geschrieben, das heißt alles wird gut. Der Titel ist missverständlich, vor allem deswegen, weil ich es in der Corona Pandemie geschrieben habe und alle haben geglaubt Das ist sozusagen jetzt das Heilsbuch. Die Wahrheit ist, ich habe es genau für Menschen wie dich geschrieben, die sich selber einen extremen Stress machen.
Hab dazu auch ein Workbook entwickelt und in diesem Workbook gibt es ein Modell genau für diese Frage. Und dieses Modell beschreibt das sogenannte Measy Monster. Measy Monster ist ein Akronym für müsste ich, sollte ich?
Und es beschreibt ein Monster, das in deinem Kopf lebt und dir jeden Tag und das müsstest du noch tun und das solltest du noch tun und da solltest du noch. Und die Wahrheit ist, es bindet unproduktive Energie. Du musst dein Gehirn vorstellen wie ein Computer mit limitiertem Arbeitsspeicher.
Was passiert, wenn du auf dem Computer mit limitiertem Arbeitsspeicher sechs und neunzig Programmfenster offen hast und danach versuchst du ein Programm aufzumachen, das gerade wirklich wichtig ist für dich. Fotobearbeitung. Was macht der Computer? Er stürzt ab.
Er sagt reagiert nicht. Sagt mein MacBook immer und dann musst beenden, reagiert nicht. Das ist genau das, was wir jeden Tag tun.
Wir haben alle sechs und eins Programmfenster passiv offen. Für den Fall müsste ich, sollte ich. Und wenn wir das eine entscheidende aufmachen, um das es wirklich geht, rührt sie nichts. Na warum?
Weil der Arbeitsspeicher unproduktiv gebunden ist. Was ist also der logische Schlüssel? Chris Frage bei dir.
Eins nach dem anderen machen, eines nach dem anderen machen. Fenster schließen, Fenster schließen. Vielleicht ist auch der eigene Perfektionismus das
Problem dazwischen oder dazu der Perfektionismus. Daniela ist insofern das Problem, weil du glaubst, dass wenn du ein Fenster schließt, du es nicht mehr aufmachen könntest. Aber das darf ich dir nur als Experiment nahelegen, das auf deinem Computer mal zu probieren.
Du wirst die Textverarbeitung schließen und danach versuchst du das Dokument, das du geschlossen hast, an dem du weiterarbeiten solltest, wieder aufzumachen. Du wirst erstaunt feststellen, es funktioniert problemlos. Kurze Unterbrechung in eigener Sache.
Dieser Podcast hier wird dir präsentiert von Biogena One, dem ersten offiziellen Partner dieses Podcast. Ich habe mich lange Zeit gewehrt, Produkte hier zu bauen, präsentieren, aber mit diesem hier ist es definitiv was anderes. Ich bin selbst seit langem begeisterter Kunde von Biogena und vor allem von diesem Produkt hier. Biogena One neun und neunzig Vitamine Mineralstoffe, Spurenelemente in einem richtig gut schmeckenden Green Drink Pulver für jeden Tag. Bis vor kurzem ist diese Flasche hier noch unter meinem Schreibtisch gestanden.
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Es geht darum, das eigene Hirn auszutricksen und zu Du kannst dich jeden Tag in der Früh hinsetzen und dir die sechs und zwanzig Dinge aufschreiben, die du heute tun müsstest und solltest. Aber dann machst du mir einen Gefallen.
Dann entscheidest du dich für die eine Sache, die du heute machst und alle anderen streichst durch. Ich habe das am Anfang immer wirklich theatralische Übungen gemacht. Ich habe die da wirklich durchgestrichen, durchgestrichen, durchgestrichen. Du kannst es sogar runterreissen und wegschmeißen. Und das Tolle ist, du kannst sie immer wieder neu auf die Listen setzen. Also es ist nicht vorbei. Aber wenn es dir darum geht, echte Wirkung zu erzeugen, dann wirst du Programmfenster schließen müssen, damit ausreichend Arbeitsspeicher da ist für die Programmfenster, um die es wirklich geht. Und du wirst lachen. Es ist in den Settings, in denen ich arbeite, in den Programmen, Es ist das Nummer eins Ding.
Da bin ich gnadenlos, um das den Leuten einzuhämmern, weil ganz ehrlich, du fährst vier Tag nach Kitzbühel zu mir, du gehst heim mit einer Ladung an Möglichkeiten, das nur so scheppert. Und meine wichtigste Aufgabe dort ist, dass ich die Leute zwinge, Ich zwing sie, sich für eine Sache zu entscheiden, die sie wirklich umsetzen. Und da bleibe ich a pain in the aß und sie können mir alles erzählen. Mich interessiert nur die eine Sache und dann kannst du die nächste aussuchen. Aber was ist mehr wert, Daniela? Ein tausend Dinge oder ein hundert Dinge, die du eigentlich umsetzen müsstest oder eine Sache, die du wirklich umgesetzt hast.
Und das größte Missverständnis ist, die Leute haben Angst, wenn es einmal Fenster zumachen, na weiß ich nicht dann was, dann passiert nichts. Du machst es einfach wieder auf. Und das bringt mich zum dritten Punkt, das ist jetzt wirklich ein technischer mein System sozusagen, um meinen Geist zu beruhigen, ist, dass ich eine Kombination habe aus zwei Instrumenten, die ich dir nahelegen will.
Das erste Instrument ist das sogenannte Backlog. Im Backlog, nicht zu verwechseln mit der To Do Liste. Es sind zwei völlig unterschiedliche Listen. Im Backlog dürfen Dinge stehen. Kein Problem. Du darfst alles hinschreiben, was du tun müsstest oder tun solltest. Nur es muss unter der Überschrift Stein Möglichkeiten Backlog. Und dann hast du eine zweite Liste und das ist die todo Liste. Und du kannst die einmal in der Woche, einmal im Monat und einmal im Quartal und einmal im Jahr hinsetzen im Rahmen einer sogenannten Thinking Time und kannst und darfst eine Sache übertragen vom Backlog auf die To Do Liste.
Was passiert damit? Du hast erstens mit dem Backlog die Sicherheit, dass du nicht vergisst, welche Fenster du offen hattest. Das ist ja die größte Sorge. Wenn Leute Fenster am Computer schließen, haben sie die größte Sorge. Sie vergessen dann der Stories und widmen sich dem nicht mehr.
Du hast eine Liste, die kannst du auch ins Bett legen. Wenn dir in der Nacht was einfällt, darfst du auch was draufschreiben. Die einzige Bedingung ist, es muss getrennt sein von der todo Liste, weil der große Fehler, den die Leute machen, ist, sie nehmen den Backlog und nehmen es als To Do List. Und da bin ich genau in der Sache. Am Ende ist nichts da. Der Backlog ist der Parkplatz für den Mental Load.
Und die To Do Liste ist das, wo es keine Entschuldigung gibt. Zum Beispiel, wir haben heute den Podcast Produktionstag da. Ich werde heute neun Folgen produzieren.
Ob es mich gefreut oder nicht, ist belanglos. Ob ich gut drauf bin oder nicht, ist belanglos. Ob ich gut geschlafen habe oder nicht, ist belanglos. Ob ich ein hundert sechs und neunzig andere Dinge habe, die wichtig sind, ist belanglos.
Das ziehe ich heute durch, no matter what. So, wenn der Podcast vorbei ist, kannst du sicher sein, dass ich heute Morgen sitzen werde und schau, was ich aus meinem Backlog herausziehe. Natürlich, klar, wir wollen ja weiterkommen.
Aber die Trennung dieser beiden Instrumente ist entscheidend. Und aus meiner Sicht ist die Kombi eine gute von Backlog auf der einen Seite und Thinking Time auf der anderen Seite. Und Thinking Time heißt nur, du setzt dich ohne Störung.
Dann wohin mit diese zwei Listen, Backlog und ein leeres Blatt Papier für die To Do Liste. Und du darfst dann Dinge übertragen. Du darfst jeden Tag was übertragen auf einer Tagesebene. Du darfst jeden Monat was übertragen als Monatsschwerpunkt. Du darfst jedes Quartal was übertragen als Quartalschwerpunkt und du darfst jedes Jahr was übertragen als Jahresschwerpunkt, aber nicht fünf Sachen.
Was im Übrigen auch möglich ist, ist du darfst was sozusagen aus dem Backlog übertragen und gleich wieder streichen, weil es delegiert ist. Ist auch erlaubt für alle die, die ein Team haben, also Leverage drauf zu bekommen. Aber der Schlüssel ist mit diesem Bewusstsein, mit den drei Aspekten, die ich dir genannt habe. Das erste, wir wären sowieso nicht fertig. Es ist ausgeschlossen. Du wirst immer mehr Möglichkeiten sehen, als du Umsetzungskraft hast. Du kannst den Intake reduzieren, was ich allen empfehle. Also du kannst gerne sechzehn Podcasts hören, kein Problem. Es wird deine Umsetzungskraft nicht erhöhen, das verspreche ich dir.
Gescheiter ist, du hörst an und den wiederholt. Das Gleiche gilt für Bücher, das Gleiche gilt für Newsletter. Also diesen Trichter zu beeinflussen und gleichzeitig anerkennen, es wird eh nicht fertig. Das zweite ist das MISI Monster zu erkennen, dass diese passiven Prioritäten Arbeitsspeicher blockieren für die aktiven Prioritäten und zwar auf eine völlig unproduktive Weise Arbeitsspeicher blockieren. Und das dritte ist die faktischen Instrumente mit Backlog und Thinking Time, eine Trennung von, wenn du so willst, Posteingang und Postausgang.
Also Posteingang sind die Ideen, die da einfallen. Postausgang ist das, was als todo auf die Reise geht, bevor dieser Podcast hier ins Finale geht. Eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.
Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Was landet da, Daniela? Was sind für Gedanken, die ausgelöst werden?
Ja, das ist Alles sehr spannend. Ich glaube, ein bisschen setzen lassen, aber grundsätzlich bin ich voll bei dir. Natürlich, ich glaube, dass diese Thinking Time wichtig ist. Ich glaube auch, dass diese zwei Listen wichtig sind.
Aber ich glaube, dass man auch ein Instrument, vielleicht hast du da auch einen Tipp dafür braucht, um auch mal so ein Reset zu machen. Und ich bin mir nicht sicher, ob das Reset einfach etwas ist. Ich gehe jetzt auf den Berg rauf und bin einmal, weiß ich nicht, vier und zwanzig Stunden nicht erreichbar oder länger. Keine Ahnung.
Als Selbstständiger ist man ja ständig eigentlich erreichbar. Oder ist es etwas, ist es eine Liste, die man wirklich auch durchstreicht, so wie du es vorher gesagt hast. Was ist es aus deiner Sicht?
Wie kann man so einen Restart machen? Danke für die Nachfrage. Es hilft mir noch mal was rauszukehren.
Da war der Teil nicht sozusagen präzise genug. Das ist tatsächlich begraben in dem Misi Monster Konzept. Das kannst du auf die Spitze treiben. In dem Fall nenne ich es dann gern Müllentsorgung. Müllentsorgung heißt ein Ritual des Aufhörens, Dinge zu tun oder ein Ritual des Prioritäten, Ziele, To Dos gehen lassen. Allen bekannt. Mann der schlechten Metaphern in meine Events bringe ich dann normalerweise immer an die Wand die Kate Winslet, die den Leonardo dicaprio Cabrio sinken lässt in der Titanic.
Du musst manchmal Dinge einfach loslassen, auch wenn du sie so sehr liebst. Und das nenne ich dann, das kannst du wirklich plakativ machen. Deswegen habe ich gesagt, du machst die Listen und du streichst das dann durch. Ist wirklich wichtig. Du machst das, was du alles müssen solltest und dann streich durch. Oder wenn es wirklich sozusagen so ein großer Reset sein soll, dann bin ich ein großer Freund von Du haust da tolle Dinge an Kart an die Wand und entsorgst sie dann wirklich. Du kannst das verbrennen, wegschmeißen, alles.
Ich bin ein großer Freund dieser plug lukrativen Prozesse und die auch regelmäßig zu tun. Wir als Menschen haben unglaubliches Talent, Dinge anzufangen und sind extrem schlecht im Dinge aufhören. Und ich mache das zumindest jedes Jahr.
Ich lasse jedes Jahr und dann Ziele, wenn du so willst, oder Prioritäten, die sich dann offensichtlich als doch nicht so wichtig herausgestellt haben, weil ich es nicht angegangen bin. Also es hat ja oft Wir sagen immer, ich gehe Ziel nicht an und dann tue ich mich selber kasteien. Was bist du wahnsinnig? Bist du das noch immer nicht angegangen? Schon mal drüber nachgedacht, dass es einfach nicht wichtig genug ist für dich? Weißt du, was ich mein?
Also wir machen uns alle unendlich Vorwürfe, weil wir irgendwo nicht dran sind. Vielleicht ist uns einfach nicht wichtig genug. Das ist der Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Ziel. Der Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Ziel ist die Bereitschaft zu tun, was notwendig ist.
Und Wünsche haben wir alle Fülle, ist ja keine Frage. Aber ich erkenne sehr oft am Jahresende und zum Jahreswechsel, dass manche Dinge, die mir vornehme nur Wünsche waren und keine Ziele. Dann lasse ich sie ziehen.
Ich hätte tausend Sachen gern. Aber das ist auch das nächste Problem. So viele Menschen wünschen sich das Ergebnis, aber haben keine Lust auf den Weg. Die Frage ist nicht, was hättest du gern, sondern was willst du gern tun? Ja, wo wir gern trauen sein, wo wir gern Zeit investieren. Viele Leute wollen einen erfolgreichen Podcast, den Zehntausende hören. Die wenigsten haben Lust, sie regelmäßig hinzusetzen. Ich stehe bei drei hundert plus Folgen. Also ich mache das seit über sechs Jahr jede Woche, keine einzige Woche ausgelassen.
Freut mich jetzt mal. Nein, absolut nicht. Absolut nicht. Ist es mir verdammt wichtig, weil ich weiß, welche Rolle dieser Podcast für meine Community spielt. Du kannst aber sowas davon ausgehen. Und dann gibt es andere Dinge, die hätte ich gerne, aber mache ich nicht.
Und bevor ich sie auf meiner und da bin ich natürlich ein Schritt weiter auf meiner miese Liste lasse als passiver blockierter Arbeitsspeicher, lasse ich sie regelmäßig gehen und ziehen. Und das, was du Reset nennst, nenne ich Müllentsorgung. Also weil die Prinzipien, die ich jetzt gesagt habe, also miese Monster, Backlog Thinking Time, das ist sozusagen der permanente Prozess auf einer zumindest wöchentlichen Basis. Wenn du sagst, jetzt ist einmal Zeit, dass wir überhaupt sauber machen da im Hause, na dann ist es gut, einmal in den Rückzug zu gehen. Ob alleine oder mit jemandem zusammen, ist eine Typusfrage. Also ob du ein Gegenüber brauchst, ein Sparring brauchst, kann Coach Coaching sein, kann ein Team sein oder ob das wirklich im Rückzug ist.
Und dann zu schauen, was sind denn die Dinge, die Arbeitsspeicher mentalen Arbeitsspeicher belegen bei mir und das weiß jeder von uns sofort. Und dann zu sagen, okay, ich lasse es ziehen. Und nochmal, auch hier jetzt wieder Daniela und das ist so wichtig.
Jeff Bezos nennt es eine Two Way Door Decision. Es gibt diese Türen, meistens Notausgänge, die sind One Way Doors. Also du gehst aus, da steht da drauf, nicht rausgehen, weil du kommst nicht mehr rein.
Das sind große Entscheidungen, irreversibel. Die Entscheidung zum Beispiel eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen, zählt dazu. Es gibt aber eine Fülle an Entscheidungen, das sind Two Way Door Decisions. Das heißt, du kannst die dir eingehen und wenn hinter der dir das nicht so ist, wie es dir gefällt, kannst wieder rausgehen. Das trifft auf einen Großteil der Entscheidungen zu, auf einen Großteil.
Und deswegen auch wenn du Dinge ziehen lässt und eineinhalb Jahre später drauf kommst, verdammt, das war voller Go for it, go for it. Aber das Ziel muss sein, Arbeitsspeicher freizukriegen. Und wenn du das Bedürfnis hast, dazu brauchst du jetzt einen größeren Reset. Super. Wenn du das Gefühl hast, das geht jetzt rein mit der Routine, mit dieser wöchentlichen auch super. Und für viele ist es eine Kombination aus beiden. Spannend, macht Sinn.
Macht auf jeden Fall Sinn. Wann wird die Müllentsorgung stattfinden und welche Rahmen hast du vor Augen? Ich hab lustigerweise schon die letzten Wochen so eine Art Müllentsorgung gemacht und ich habe auch ähnliches mit Listen und Streichen und einfach mal eine Priorität mal ausgesucht, die ich an diesem Tag gemacht habe, wobei es ein bisschen darum gegangen ist.
Ich habe es ein bisschen in drei verschiedene Spalten versucht zu legen und habe da etwas Persönliches, etwas im Haushalt, etwas für den Job reingegeben und habe eigentlich pro Segment eine Sache geschafft. Das hat mir schon so ein bisschen ein Reset gegeben. Da war ich einen richtig langen Spaziergang, habe ich gemacht mit meinem Hund und auch da wieder nachgedacht, wie kann man das eigentlich optimieren.
Und ich glaube schon, dass man sich einfach so selber ein bisschen eine Strategie zur Seite legen sollte, wie so ein Reset funktionieren kann. Du kannst nicht andauernd im Full Business plus die ganze Zeit sein. Ein hundert Prozent seiner Illusion und ein hundert fünfzig sowieso. Ist auszuschließen.
Ist absolut auszuschließen. Und das ist nur die Social Media Realität, die uns was anderes vermittelt. Nur es ist keine Social Media Realität, ist Social Media Illusion.
Also es müsste eigentlich einen Warnhinweis geben. Auf die Zigarettenpackel gibt es immer einen super Hinweis. Rauchen tötet am Handy, müss der Hinweis sein.
Sie verlassen die Realität und sie betreten. Reine Illusion. Und das macht uns fertig. Ich danke dir sehr, Daniela.
Ich glaube, du hast mit deiner Frage vielen geholfen. Ich danke dir. Ich freue mich.
Ich freue mich über deine Erfolgsberichte. Das gilt übrigens für alle. Also wenn ihr den Podcast hört und was daraus umsetzt, weil darum geht es. Das ist genau das, was wir jetzt gerade geredet haben, dann schreibt uns, mich interessiert es brennend, was hast du aus dem Podcast schon erfolgreich umgesetzt?
Lass uns unbedingt daran teilhaben. Und natürlich schalt nächste Woche wieder ein, würde mich sehr freuen. Im Übrigen auch wenn du Lust hast auf mehrere unterschiedliche Folgen zu verschiedenen Themen, geh auf fragphilipp AI. Wir haben eine KI entwickelt, die dir den Weg bahnt durch die mittlerweile Bibliothek von drei hundert Folgen, um deine richtigen, für dich passenden Folgen zu finden. Fragphilipp AI. Bleib nächste Woche dabei bei Philipp Marathan unplugged.
Alles Liebe, Ciao, ciao. Schalt nächste Woche ein. Da reden wir über die Fallstricke der Skalierung. Was macht Skalierung und Geschäftswachstum mit uns persönlich als Unternehmerinnen und Unternehmer? Was sind die Fallstricke und wie verhindern wir, dass am Ende das für uns zum persönlichen Albtraum wird, wo uns die eigene Firma keinen Spaß mehr macht, die eigene Rolle nicht mehr taugt und wir eigentlich nicht mehr in dem Ausmaß unseren unternehmerischen Traum leben, wie wir uns das gewünscht haben.
Schalt nächste Woche ein. Ich spreche mit Alexandra hier bei Philipp Maderthaner Ampl. Bis nächste Woche.