295_ Die 6–12-Monate-Regel_ Woran du erkennst, ob dein Business tot ist – und du’s dir nur schönrede
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6-12 Monate Regel für substanzielle Änderungen
Wenn man sechs bis zwölf Monate lang immer wieder dieselben Anstrengungen unternimmt und sich gefühlt nichts bewegt, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass substanzielle Änderungen notwendig sind. Diese Regel dient als Zeitrahmen, um zu erkennen, wann ein grundlegender Strategiewechsel unumgänglich ist.
“Wenn du immer aufs Gleiche draufhämmerst und es rührt sich [...] in einer Zeitspanne von sechs bis zwölf Monaten gefühlt gar nichts, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du substanziell was ändern musst, extrem hoch.”
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Was für einen Preis bist du bereit zu zahlen und wie wichtig ist dir die Sache?
Wenn du immer aufs Gleiche draufhämmerst und es rührt sich gefühlt gar nichts. Wenn du an dem Punkt stehst und die Conversion findet nicht statt, gibt es aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten, wo das Problem liegt. Diese zwanzig Minuten ersparen dir vielleicht sogar Jahre deines Lebens, Jahre des Rumprobierens, ob dein Business wirklich eine gute Idee ist, Jahre, wo du nicht sicher bist, ob der Durchbruch kurz bevorsteht oder vielleicht doch das Ende.
Mein Name ist Philipp Maderthaner, ich bin Unternehmer, habe mehrere Unternehmen aufgebaut und war Investor bei zwei Minuten zwei Millionen. Ich habe also viele Unternehmen kommen und gehen gesehen, viele, die aufgegeben haben, viele, die zugrunde gegangen sind und viele, die auch den Durchbruch geschafft haben. Ich habe vor allem aber auch in einer meiner Firmen in den letzten Monaten einige harte Entscheidungen getroffen. In dieser Folge leite ich dich durch mein exaktes Framework, mit dem ich entscheide, ob ich es weiter versuche oder ob es Zeit ist weiterzuziehen. Let's go.
Die größte und schwierigste Frage im Unternehmertum ist weiterbohren oder aufgeben. Das ist wirklich die pure Härte. Es gibt diesen lustigen Cartoon, wo einer bohrt und versucht eine Diamantmine freizulegen und einen Zentimeter bevor der Durchbruch ist, dreht er um und geht zurück, weil er sich Halleluja, jetzt bohre ich schon so lange und das bringt nichts. Und ich sage ehrlich, ich habe jedes Jahr mit hunderten Unternehmerinnen und Unternehmern in meinen Seminaren, Veranstaltungen zu tun. Und die Frage ist wahrscheinlich einer der am öftesten gestellten, aber auch gleichzeitig auch nicht der schwierigsten. Wann ist wirklich der richtige Punkt, einen Schwenk zu machen und zu sagen, das bringt eigentlich alles nichts Und wann ist einfach nur Beharrlichkeit gefragt?
Ich habe selber im letzten Jahr sehr spannende Situation gehabt mit einer meiner Unternehmen. Ich hab eine Softwarefirma gegründet vor einigen Jahren, die hat sich eigentlich sehr, sehr gut entwickelt, aber sie hat irgendwann ein Plateau erreicht und wir haben immer mehr investiert, immer mehr Geld in die Hand genommen, alles eigenes Geld, also hunderttausende Euro jedes Jahr von meinem Geld invest, um ins Wachstum zu kommen. Und das Problem ist, die Firma hat sich gleichmäßig entwickelt, aber sie hat kein signifikantes Wachstum produziert.
Und die Frage, die mich wirklich dann oft schon nächtelang gequält hat, was ist es, jetzt? Sollen wir jetzt den Stecker ziehen? Sollen wir weiterprobieren?
Sind wir wirklich vor dem Durchbruch? Und ich habe in dieser Phase mir ein Framework wieder zu Herzen genommen, das ich eigentlich schon vor vielen Jahren für mich entwickelt habe, wo ich gesagt Was ist meine Leitschnur, um auf diese Frage eine Antwort zu finden? Und das möchte ich mit dir in dieser Folge teilen.
Aber es ist eine Frage, die nicht nur mich beschäftigt, sondern viele. Eine davon ist Isabella und die haben wir heute hier bei mir im Podcast. Hallo Isabella. Hallo.
Grüß dich, Philipp. Schön, dass ich noch mal da sein darf. Ich freue mich extrem.
Das treibt dich um, oder Weiterbohren? Macht das alles Sinn oder nicht? Gib uns kurz einen Kontext bei dir.
Ja, danke schön. Also ich habe diesen Cartoon auch wirklich selbst vor Augen und es treibt mich um diese Frage. Also jetzt auch ein Blick auf meinen Kalender, auf meine To do Liste.
Ich bin beschäftigt und ich bin auch überhaupt wirklich bereit, den Pay the Price, du sagst es immer so schön, zu zahlen. Und die Frage ist aber trotzdem, wann ist der Moment da umzuschwenken? Woran weiß ich, dass ich Wirkung erziele mit dem, was ich tue, wenn jetzt nicht gerade unmittelbar Feedback kommt? Und wann weiß ich oder woran merke ich, dass ich eigentlich nur gut beschäftigt bin?
Isabella, du meinst ja vor allem, wenn du sagst unmittelbar Feedback, meinst du auch, dass sich die Dinge auch monetarisieren, oder? Absolut. Weil die eine Sache ist geschäftig, betriebsam, aber das andere ist, was steht in der Bottomline? Also kommt da wirklich was raus? Ist ja genau das, was ich jetzt vorhin gerade gesagt habe. Ich war wirklich investiert, investiert, investiert und noch wenig im Vertrieb eingestellt und noch mehr Marketing gemacht und dieses und das Produkt weiterentwickelt. Das Erste, was wir alle immer sofort tun, es monetarisiert sich nicht gleich. Wir müssen unser Produkt weiter verbessern und dann schraubst jahrelang ein Produkt, Produkt an Produkt. Aber eigentlich bist du vielleicht am falschen Dampfer gewesen und ich erlebe das wirklich oft. Da verlieren sich Leute oft jahrelang in etwas, wo man sagen muss, du musst eigentlich schon längst die Reißleine ziehen und deswegen lass mir dir deine oder meine drei Schritte sagen, in denen ich an diese Sache immer rangehe.
Das Erste ich unterscheide immer zwischen Richtung und Zielerreichung. Was meine ich damit? Die Zielerreichung ist klar, wir tun im Regelfall im Unternehmertum Dinge, damit es sich im Umsatz manifestiert, ist überhaupt keine Frage.
Trotzdem ist es natürlich oft so, dass das manchmal länger dauert, bis Maßnahmen ihre Wirkung entfalten. Manche haben einfach längere Vertriebszyklen, manche Maßnahmen brauchen länger, bis sie Wirkung entfalten. Also wir sehen es nicht immer gleich und deswegen die reine Zielerreichung als Perspektive ist zu wenig ausreichend.
Ich hab in meiner Zeit als Kampagnenmensch, bin ich gestoßen auf die Definition von Momentum, ist ein physikalisches Konzept. Momentum beschreibt die Schubkraft oder die Schwungkraft von einem Massekörper. Das heißt, wann ist Momentum vorhanden? In der Physik sagen sie, wann sich die Geschwindigkeit erhöht, wann sich die Taktung steigert und wenn das Objekt seine Richtung nicht ändert, was ungefähr das ist, was wir alle im Businessalltag tun.
Oder wir hämmern auf eine Sache drauf, bleiben drauf und im Regelfall immer intensiver. So, und jetzt ist aber der Knackpunkt, der dritte Teil, der für Momentum verantwortlich ist, ist, ob sich die Geschwindigkeit, in der wir uns entwickeln, dabei erhöht. Das heißt, es ist noch nicht vielleicht, ob wir das Ziel erreicht haben, aber ob ablesbar ist, dass sich die Geschwindigkeit, in der wir unterwegs sind, erhöht.
Und das sind oft Zwischenparameter, die wir nehmen. Es kann zum Beispiel sein, bei werblichen Maßnahmen kann sein, du hast zum Beispiel noch keine Abschlüsse, aber du generierst Leads. Das wäre sowas, da könntest du jetzt ablesen, ah ja, schau, die Geschwindigkeit erhöht sich. Wenn du jetzt zum Beispiel einen Podcast machst, dann wäre das du beobachtest die Hörerzahlen.
Es gibt sozusagen Zwischenergebnisse, anhand derer du Geschwindigkeit ablesen kannst, mit der du unterwegs bist. So, jetzt ist aber der Knackpunkt, Wenn du immer aufs Gleiche draufhämmerst und es rührt sich und ich sage jetzt einfach, es ist so schwierig eine Zeit zu sagen, aber ich sage jetzt trotzdem in einer Zeitspanne von sechs bis zwölf Monaten gefühlt gar nichts, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du substanziell was ändern musst, extrem hoch. Und wenn ich von substanziell spreche, dann spreche, wenn wir über Marketingthemen reden, ob du überhaupt sozusagen am richtigen Kanal mit den richtigen Botschaften unterwegs bist. Da rede ich auch in der Bin ich mit dem richtigen Angebot unterwegs? Da rede ich von der Frage spreche ich die richtigen Kunden an?
Also da rede ich von substanziellen Fragen und da würde ich immer sagen sechs bis zwölf Monate auf eine Sache draufhämmern, also Richtung nicht verändern, Taktung erhöhen, wenn dann sich gar nichts bewegt, dann ist es unseriös von Momentum zu sprechen. Und das war genau die Entscheidung in meiner Softwarefirma, wo ich gesagt ja Wahnsinn, wir hauen gefühlt immer mehr Ressourcen drauf, aber wie sich die Nadel bewegt ist marginal. Und deswegen haben wir irgendwann gesagt, okay gut, dann machen wir das jetzt radikal anders, haben das so aufgesetzt, dass wir natürlich unser Produkt weiterentwickeln, aber haben eigentlich die Marketingressourcen vom Produkt abgezogen und stecken die jetzt in KI und bauen jetzt gerade die Softwarefirma um in AI Lab, also machen eine substanzielle Änderung, würde ich mal meinen. Haben das Unternehmen strukturell anders aufgezogen, also weniger mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mehr mit KI zum Beispiel die Dinge erledigt, gerade natürlich in der Programmierung und Entwicklung, großes Thema.
Das heißt also wir haben da schon und ich würde sagen, ich habe da länger investiert, also sicherlich jetzt da zwei Jahr, also jetzt länger als ich jetzt dir gerade geraten habe. Ich hab gesagt sechs bis zwölf Monate, ich hab das ausgedehnt wahrscheinlich auf achtzehn bis vier und zwanzig, aber irgendwann habe ich dann schon entschieden und gesagt OK Freunde, wir haben jetzt nur sechs Monate, wenn sich die Nadel dann nicht bewegt, werden wir substanziell was ändern. Und das bin ich eigentlich, da bin ich zum Punkt gekommen, Das ist das, was dir am Ende wirklich Jahre deines Lebens sparen kann. Jahre, Jahre, wo du dich wehrst an der Substanz was zu ändern und zu sagen, okay, vielleicht sind es wirklich verschreibe ich mich den falschen Kundinnen und Kunden, ist das Angebot in der Form nicht gut, gibt es für das Angebot aktuell keinen Markt?
Und dann auch zu erkennen, okay, es ist an der Zeit für einen substanziellen Shift. Und jetzt springe ich vor sozusagen auch Weltpremiere, spring vor auf meinen dritten Punkt, den du schon gesagt hast. Der dritte Punkt ist natürlich, es ist immer die Was für einen Preis bist du bereit zu zahlen und wie wichtig ist dir die Sache?
Wenn du sagst die Sache ist mir so wichtig, dass ich dafür bereit bin, mein Leben zu opfern, ja dann go for it. Weißt du was ich mein? Okay, das sind die meisten nicht. Ich bin also ich habe nur kein Business gehabt, für das ich bereit war, mein Leben zu opfern. Deswegen höre ich dann auch manchmal Sachen auf, weil ich nicht bereit bin, alles zu verlieren, um dieses Business groß zu machen. Bin ich nicht. Bin ich bereit, sehr weit zu gehen und Grenzen zu gehen? Ja, total. Bin ich bereit, alles aufs Spiel zu setzen?
Nein, bin ich nicht. Bin ich auch ehrlich zu mir. Das heißt, der erste Punkt ist, wir unterscheiden zwischen Richtung und Ziel und müssen schauen, ob wir in irgendeiner Form Momentum erreichen.
Es geht gar nicht darum, ob wir das Ziel schon erreichen in der Zeit, sondern ob wir Momentum erreichen. Aber wenn kein Momentum da ist, ja, dann ist irgendwann der Punkt, das ist wie der Klassiker von Momentum ist, Es gibt diese tollen Videos, wo jemand versucht, ein Flugzeug zu ziehen, eine Person zirka Jumbo Chat, der lernt sich am Anfang dagegen. Es rührt sich nichts, nichts, nichts, nichts, nichts. Aber irgendwann kommt ein Millimeter in Bewegung, zwei Millimeter, fünf Millimeter, zehn Millimeter, zwei Zentimeter, vier Zentimeter, zehn Zentimeter, dreiig. Und das nimmt man Momentum. Es nimmt Schwung auf, wenn der sich dagegen lernt und fängt in der Früh an und hängt am Abend noch immer. Da muss er sich irgendwann die Frage stellen, ob das menschlich möglich ist, einen Jumbo Jet zu ziehen und vielleicht umschulen auf lkws ziehen zum Beispiel.
Also es gibt diesen Moment, das will ich sagen. Und wie lange du das tust, kann entweder von der vernünftigen Beobachtung abhängen, ob sich Momentum einstellt oder natürlich ist es bestimmt. Und das ist so der dritte Punkt.
Welchen Preis bist du bereit zu zahlen? Wie viel bist du bereit zu opfern? Dazwischen gibt es einen zweiten Punkt.
Ich habe heute die Reihenfolge aufgebrochen, da möchte ich ein bisschen rein, weil wir ja, wie wir geplaudert haben, darüber geredet haben. Es geht natürlich vor allem um die Frage, wenn sie was im Umsatz monetarisieren soll, geht es auch oft um die Was erwarte ich jetzt eben von Marketingmaßnahmen? Jetzt fange ich am Podcast an, geht in die Sichtbarkeit. Es schreiben mir ja auch Leute, die Philipp, ich hör deine Folgen und sagst Sichtbarkeit, ich mache das, aber es kommt trotzdem nichts. Und jetzt mache ich das aber schon. Variante eins ist natürlich, was möglich sein kann. Es ist noch zu wenig. Ja, es kann auch sein, Es ist immer möglich.
Zu wenig und zu kurz ist immer möglich. Aber der wichtigere Punkt, und das möchte ich dir sozusagen als Mittelblock noch mitgeben. Wir müssen unterscheiden in dem Bereich zwischen langfristigen Maßnahmen und kurzfristigen Maßnahmen.
Und ich stelle sehr oft fest, dass Leute alles reinhauen in die Langfristigkeit, was toll ist. Und um es deutlich auseinander zu filetieren, Marke ist langfristig Sales und Vertrieb ist kurzfristig. Das heißt also, wenn du sehr viel in Marke investierst und das trifft alles, was wir hier gesagt haben, Podcast, Social Media, Keynote, Speaking, ein Buch herausbringen, ist alles Brandbuilding.
Meine Marke ist wahrscheinlich jetzt mittlerweile fünf und zwanzig Jahre in der Making. Ich hab knackige fünfzehn Jahre aufgebaut eine Marke als Campaigner und war in dem Bereich wahrscheinlich einer der renommiertesten, einer der schon sehr weit oben, würde ich sagen, würde wahrscheinlich sagen Top drei vielleicht renommiertesten Campaigning Experten im gesamten deutschsprachigen Raum und wahrscheinlich sogar ein Name darüber hinaus als einziger in dem Jahrgang von mir in Amerika an Preis erhalten. Rising Star Award für Campaigner kriegen nur Amis normalerweise. Also ich war wirklich eine Nummer, aber diese Brand habe ich fünfzehn Jahre lang kuratiert.
Und das Gleiche gilt jetzt für das, was ich da tue. Die Tatsache, dass ich jetzt volle Häuser produziere bei meinen eigenen Events. Ich habe drei Jahre lang da in den Podcast investiert, da hat es nur überhaupt keine Möglichkeit gegeben, irgendwas zu buchen, zu kaufen oder irgendwas verreines. Brandbuilding. Die gute Nachricht ist für mich immer, mein Geschäft ist was anderes. Ich verdiene mein Geld woanders. Also ich habe das aus reiner Überzeugung gemacht. Das he mir war klar, ich halte das ewig durch, aber wann wir es am Ende auch monetarisieren müssen, was ja das normalste auf der Welt ist, dann müssen wir verstehen, dass es nicht nur langfristige Maßnahmen gibt, Brand, sondern auch kurzfristig Sales.
Das heißt also, und das hängt durchaus jetzt mit meinem ersten Punkt zusammen. Wichtig ist, dass du dir auch suchst, Sachen, wo die Response unmittelbarer ist, um wirklich zu erkennen, bist du am richtigen Weg Und ich gebe dir jetzt sozusagen im Unternehmertum die unmittelbarste Sache der Welt. Du setzt dich mit einem potenziellen Kunden, einer potenziellen Kundin hin persönlich und dann reden wir mal drüber, was ich für dich tun kann und dann schauen wir mal, ob wir zum Abschluss kommen. Und das machen wir jetzt einmal ein hundert Mal. Unmittelbarer geht's nicht, Dann weißt du sehr sicher, aber auch nur muss man sagen zu neun und neunzig Prozent. Es gibt immer dieses Beispiel vom General, der Kentucky Fried Chicken gegründet hat und der glaube ich sein Rezept da verkaufen wollte und tausendmal abgelehnt worden ist und beim tausend und ersten Mal hat.
Ja, na klar, die Leidenschaft muss man haben, aber ich verstehe, auch wenn es nicht jeder hat und auch nicht bei jeder Sache, ich würde, wenn ich ein hundert Gespräche führe und auch da wieder nicht zwingend aufgeben, aber substanziell was ändern, nicht Mikroebene. Und das heißt, da ist eben mein zweiter Punkt, du leg einen klaren Filter drüber über deine geschäftige Betriebsamkeit und schau, welche deiner Maßnahmen sind longterm orientiert und welche sind shortterm orientiert. Und die Wahrheit ist natürlich, wenn du ein Business startest, dann kannst du keinen Überhang haben von longterm im Regelfall. Wenn das das ist, womit du auch dein Leben finanzierst, dann musst du einen Short Term Überhang haben und parallel Long Term investieren. Oder du bist in der Lage, wie ich das gemacht habe, du hast eigentlich was dein Leben finanziert, deine Unternehmen oder Angestellten Dasein oder whatever, dann kannst du nebenbei Long Term aufbauen, weil du sagst du ich habe Jahre Zeit, kein Problem, wenn es in fünf Jahren ist, ist es in fünf Jahren, I don't care.
Aber wenn du jetzt auf der sprichwörtlichen Runway stehst und dein Flugzeug zum Abheben bringen musst, naja, dann brauchst du einen Schub. Und das Problem bei den Langfristigen, bei Brandbuilding ist, es baut sehr langsam auf und dann geht es exponentiell so. Ich weiß nicht, wann du das letzte Mal im Flugzeug gesessen bist, Isabella, aber die fangen nicht langsam an, sondern die Triebwerke fahren hoch. Am Anfang bist du wahnsinnig. Also ein Flugzeug braucht am meisten Start, am meisten Energie am Start.
Das heißt, da kannst du nicht auf Long Term bauen. Jetzt ist die Energie freizusetzen. Und das heißt, ich würde als zentralen Punkt empfehlen, schau auf den Anteil kurzfristig versus langfristig.
Wenn du zu langfristig orientiert bist, dann tappst du zu sehr im Dunkeln. Bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften.
Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaffe nicht ohne dich.
Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Das heißt also meine drei Tipps wirklich, damit du dir hoffentlich Jahre ersparst. Schau nicht nur auf die Zielerreichung.
Beobachte, ob du Momentum irgendwo aufbaust und Momentum hast. Du musst in sechs bis zwölf Monaten irgendwo Geschwindigkeit aufnehmen, zumindest in einer Zwischenvariable, in einer Messbahn, die eine Voretappe ist zum manifestierten Umsatz. Das zweite überprüfe deine Maßnahmen auf langfristig orientiert und kurzfristig orientiert und die Wahrscheinlichkeit, wenn du davon leben musst, dann kannst du nicht jetzt einen Überhang an langfristigen Maßnahmen haben. Da brauchst du mindestens die Hälfte, sage ich jetzt einmal Short Term.
Das heißt also Direktakquise, Leid ansprechen, Termine machen, Verkaufsgespräche, Netzwerk abarbeiten, Leute auf LinkedIn anschreiben, die Sachen, Sachen. Und der dritte Punkt ist, wie lange du es tust, ist eine Frage der Runway oder eine Frage des Preises, den du bereit bist zu zahlen. Wie gesagt, ich war für Kentucky Fried Chicken davor schon gewesen. Ich hätte wahrscheinlich noch ein hundert Mal Rezept anbieten aufgehört. Okay, deswegen habe nicht ich Kentucky Fried Chicken aufgebaut, sondern wer andere.
Aber ich bin sehr viel preisbereit zu zahlen. Die meisten sind nicht einmal den Preis bereit zu zahlen, muss man ehrlicherweise sagen. Ja, also ist schon die Frage, wie wichtig ist es dir?
Und natürlich gibt's auch unterschiedliche Möglichkeiten, um diese, um den Schmerz auszutarieren. Eine der Möglichkeiten ist, du verdienst dein Geld woanders und dann auf einmal hast Zeit und kannst sagen, du, ich kann den Podcast nur fünf Jahre machen. Kein Problem, Isabella, das sind meine drei Zugänge, meine drei Schritte rein in diese Frage. Sag, wie resoniert das mit dir und was für Fragen poppen auf.
Wahnsinnig. Ich habe ganz viel mitgeschrieben und ich habe so das Bild jetzt so vorher eben dieses kurz vorm Schatz, jetzt stehe ich wieder oben und mache kurzes Päuschen und schau mal von oben runter, wo. Grabe ich, wie die Lage ist.
Genau wie. Und das, was du auch gesagt hast, mit kurzfristigen Response bekommen, das mache ich ganz viel. Also ich habe auch sehr intensiv und gute Kontakte und Beziehungen zu meinen Kundinnen und da bekomme ich ja, das ist ja, und das ist ja fast schon ein bisschen fies. Ich bekomme wirklich durchgehend gutes Feedback, Wertschätzung und trotzdem an manchen Stellen monetarisiert es sich nicht so, wie ich es gerne hätte. Und das ist für mich und jetzt kommt einfach alles zusammen. Das ist halt für mich wirklich so wie ein kleiner Stolperstein. Du hast das Gefühl, du bist auf einem guten Weg, weil du halt einfach richtig gute Response kriegst und dann eigentlich doch nicht.
Ja, aber das ist ja super Hinweis, Isabella, weil das hast du, also offensichtlich, wenn wir das jetzt als Funnel betrachten, dann hast du es, dass du oben eigentlich offenbar ganz gut im Kontakt bist, dass du auch in meaningful conversations reinkommst, also in sinnvolle Gesprächssituationen, aber dass aus denen dann kein Abschluss entsteht. Und das ist fantastisch, Isabella, weil damit haben wir das Suchfeld.
Das Problem ist die Conversion und damit können wir es jetzt relativ einfach reduzieren, weil du an dem Punkt stehst und die Conversion findet nicht statt, gibt es aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten, wo das Problem liegt. Variante eins ist, die Leute, die oben in den Funnel reinkommen, sind nicht die richtigen für dein Produkt oder Angebot oder eben dein Angebot ist nicht das Richtige für diese Leute. Eins von zwei Product Market Fit. Erster Punkt. Zweiter Punkt ist, ich sag salopp, du versemmelst das einfach im Verkauf. Also du verkaufst nicht wirksam genug, du führst nette Gespräche, aber du sagst nicht, okay, schau am Ende vom Gespräch, gut, ich habe da jetzt zugehört. Aus meiner Sicht ist das und das und das dein Thema, was ich für dich tun könnte, ist A, B, C und D und wäre das, was für dich darf ich Angebot legen. Also du tütest dann nicht einfach und das ist wunderbar, Isabella, weil damit hast du deine beiden Suchfelder. Product Market Fit. Variante eins und es kann sein, du holst die falschen Leute rein für dein Angebot oder dein Angebot ist das Falsche für diese Leute. Je nachdem, wenn du auf die Zielgruppe committed bist und sagst, nein, das sind meine Leute, dann ist vielleicht das Angebot falsch, wenn du aufs Angebot committed bist, ist vielleicht für andere Zielgruppen oder die zweite Variante ist, es ist wirklich an der Zeit, dass du deine Verkaufsskills aufs nächste Level bringst und einfach anfängst einzutüten und verstehst, wann du ein herausragendes Produkt oder Angebot hast, dass es dann unterlassene Hilfeleistung ist, es nicht zu verkaufen.
Es gibt wunderbar, es gibt tolle Folgen jetzt zu Sales, ein bisschen zurückspulen, die ich gemacht habe. Ein paar, wo ich unter anderem meinen lieben Freund Chris Steiner ins Boot geholt habe, der eine echte Sales Maschine ist. Das sind die zwei Suchfelder.
Isabella Und damit sind wir wieder beim Punkt. Es macht keinen Sinn, einfach immer weiter zu hämmern, sondern richtig ist, wenn jemand in der Situation ist, Isabella, jetzt wie du, dann ist richtig zumindest sich einen Blick von außen zu holen, um das irgendwie aufzubrechen, das was du jetzt gerade tust und nicht einfach blind weiterzuhämmern, weil wir sind jetzt am Punkt, dass wir sagen, okay gut, eigentlich, das sind die zwei Suchfelder, okay, mit dem kann man jetzt arbeiten und das ist das, was Menschen Jahre kostet oft ihres Lebens. Einfach blind weiterhämmern und das wirst du nicht tun.
Freue mich sehr. Fantastisch. Isabella, ich danke dir sehr. Du hast uns eine grandiose Folge beschert mit deiner Frage, weil sie wirklich wertstiftend ist. Ich danke dir sehr.
Toi, toi, toi fürs Dranbleiben. Post uns unter die Folgen Folge drunter, wie es weitergegangen ist bei dir und alle, die zugehört haben, natürlich auch unbedingt kommentieren auf Spotify, auf YouTube, auf allen Plattformen, wie euch die Folge gefallen hat. Wir lesen dieses Feedback, wir brauchen dieses Feedback, auch wir, nicht nur die Isabella. Alles Liebe.
Nächste Woche geht es ans Eingemachte hier bei Philipp Maderthaner unplugged. Wir werden daran arbeiten, dein Business zu verdoppeln, zu verdreifachen, wo du jetzt Huhuhu, Moment, Philipp, das ist aber eine kühne Ansage. Dann warte auf nächste Woche.
Ich habe die Eva bei mir. Die Eva hat ein Produkt, das immer schlechter funktioniert und sich jetzt fragt, wie kriegt sie es wieder in die Höhe? Und ich teile mit ihr meine drei Frameworks, wo ich wirklich der Meinung bin, die wären die größten Hebel für mein Business vor zehn Jahren gewesen und ich habe sie jetzt angewendet und mit ihnen wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielt. Du solltest diese Folge also nicht verpassen und am Mittwoch wieder einschalten.