Folge 03 - Wie schaffe ich alles in der Zeit, die mir zur Verfügung steht?
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Akzeptanz, nie alles erledigen zu können
Es ist entscheidend, sich von der Vorstellung zu verabschieden, jemals einen Punkt zu erreichen, an dem alle Aufgaben vollständig erledigt sind. Diese Akzeptanz ist fundamental, da das Streben nach absoluter Vollständigkeit ein Ende des persönlichen und unternehmerischen Wachstums bedeuten würde. Man wird immer mehr tun können, als die zur Verfügung stehende Zeit erlaubt.
“Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du irgendwann an den Punkt kommen wirst, wo alles fertig ist, wo alles erledigt ist. Du wirst nie alles gemacht haben, was du machen könntest.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge von Business Gladiators Unplugged hier ein Hinweis in eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer.
Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge. Willkommen zu einer neuen Episode von Unternehmertum Unplugged, Heute mit einer großartigen Frage, die ich immer wieder gestellt Wie schaffe ich das alles in der Zeit, die mir zur Verfügung steht?
Diese Frage kommt immer dann auf, wenn uns klar wird, was wir alles tun müssten oder tun sollten, uns dazu aber nicht in der Lage fühlen, uns überfordert fühlen. Zeitlich überfordert, emotional überfordert, ja manchmal sogar körperlich überfordert. Diese Frage zeichnet das Bild vom Hamsterrad, in dem wir ununterbrochen laufen, aber nicht vom Fleck kommen. Ich kenne das selber nur zu gut und auch wenn ich für mich persönlich einen Weg gefunden habe, ereilt es mich trotzdem immer wieder mal zwischendurch. Es ist menschlich. Wir alle stellen uns diese Frage von Zeit zu Zeit, aber die Antwort darauf ist immer wieder die gleiche und sie wird dir im ersten Augenblick nicht gefallen. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du irgendwann an den Punkt kommen wirst, wo alles fertig ist, wo alles erledigt ist. Es wäre der Tag, wo du aufhörst zu wachsen, der Tag, wo die Entwicklung deines Unternehmens endet oder deine Entwicklung. Du wirst nie alles gemacht haben, was du machen könntest.
Ist das nicht auch eine unglaublich erlösende Erkenntnis? Hat das nicht auch was unglaublich Befreiendes? Wenn ich sowieso nie mit allem fertig sein werde, kann ich mich dann nicht auch etwas entspannen?
Ich finde ja, aber wenn es nicht mehr um die Frage geht, ob ich alles erledigt habe, worum geht es dann?
Aus meiner Sicht ist die wirklich relevante Frage für Menschen, die große Ziele haben. Habe ich heute die Dinge ein Stück weit in die richtige Richtung gebracht, den Stein einen Zentimeter weiter den Hang hinaufgeschoben. Wenn du diese Frage mit Ja beantwortest, dann sei zufrieden mit dir. Morgen geht es ja wieder weiter. Es würde zu kurz greifen, diesen Ansatz mit Prioritätensetzung als eh schon bekannt abzutun. Es geht nicht nur darum zu entscheiden, was heute das Wichtigste ist. Das ist die leichtere Übung und die schaffen viele. Vielmehr geht es darum, beim Rest loszulassen. Erst das macht den wirklich entscheidenden Unterschied. Warum das so ist, ist recht einfach erklä Ich müsste und ich sollte. Das sind die zwei größten Energieverbrenner, die es gibt. Sie bilden gleichzeitig die unproduktivste aller Energieformen. Sie binden geistige und auch emotionale Kapazität in dir, ohne dass sie auch nur irgendetwas bewirken würden.
Das ist in etwa so, als würdest du deine Wohnung aufheizen und dabei alle Fenster öffnen. Es wird nicht warm werden, so wie du deine PS nicht auf die Straße bringen wirst, wenn du dich in Ich sollte und Ich müsste verlierst. Was ist also zu tun? Du brauchst einen neuen Rahmen, mit dem du deine Pläne bewertest und deine Prioritäten setzt. Bisher besteht deine To do Liste vermutlich aus Dingen, die du machst und Dinge, die du machen solltest. Schließe diese Graustufe und unterscheide fortan nur noch zwischen Dingen, die du machst und die du heute, diesen Monat oder dieses Jahr nicht machst. Und dann lass los.
Widme deine Energie zu ein hundert Prozent den Dingen, die du auch tatsächlich machst. Lass es nicht zu, dass Energie unnötig an anderen Stellen gebunden wird. Beginne zu lernen, gut damit zu leben, dass du nicht mit allem fertig bist.
Ich darf dir versichern, niemand, der Großes bewegen will, hat alles im Griff. Oder glaubst du ernsthaft, bei Elon Musk läuft alles rund? Oder Mark Zuckerberg denkt sich, er hat alles unter Kontrolle? Ich kann es dir nur für meinen Teil garantieren. Würde ich mich in der Übung ergehen, darüber nachzudenken, was ich alles noch nicht im Griff habe, wo ich unzufrieden bin, wo ich endlich was tun müsste, was ich alles längst angehen sollte. Es wäre eine wochenfüllende Aufgabe und am Ende wäre nichts passiert. Während ich also diese Zeilen für dich produziere, gibt es gefühlt tausend Dinge, die ich auch tun sollte. Das berührt mich in dem Moment jetzt keine Sekunde. Und wenn ich hier fertig bin, dann kommt das nächste. Am Ende meines Tages werde ich mir einzig die entscheidende Frage stellen nä Habe ich heute die Dinge ein Stück weit in die richtige Richtung gebracht?
Und ich weiß jetzt schon, da dieser Podcast zu Ende ist, dass ich diese Frage mit Ja beantworten werde. Ich wünsche dir viel Energie und Kraft für deine Aufgaben. Schick mir deine Fragen auf philippmadertaner com Podcast und vor allem bleib dran.