Folge 30 - Wie komme ich mit meiner Botschaft an?
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Beispiele für Filtermechanismen in der Kommunikation
Moderne Kommunikationsfilter umfassen Spamfilter und Papierkörbe in E-Mail-Konten, Werbeblocker im Online-Bereich sowie die Fernbedienung zum Zappen im Fernsehen. Auch in direkten Gesprächen können Menschen "auf Durchzug schalten". Diese Mechanismen zeigen, wie Empfänger unerwünschte Botschaften aktiv abwehren.
“E Mail Konto, wo der Spamfilter oder der Papierkorb... Werbeblockern... Fernbedienung... auf Durchzug zu schalten.”
segmentQuellmaterial (12)
Bevor es losgeht mit dieser Folge von Business Gladiators Unplugged hier ein Hinweis in. Eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer. Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com. Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge. Wie komme ich mit meiner Botschaft auch an? Das ist die Frage, die in dieser Woche im Zentrum dieses Podcast steht. Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Business Gladiators Unplugged, dem Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer und den Fragen, die sie bewegen.
Wie komme ich mit meiner Botschaft auch an? Diese Frage stellen sich Unternehmerinnen und Unternehmer immer dann, wenn sie etwas an ihre Zielgruppen vermitteln wollen, vor allem natürlich an Kundinnen und Kunden, an den Markt, an neue potenzielle Interessentinnen und Interessenten. Immer dann stellt man sich die Was muss ich tun, damit ich mit meiner Botschaft auch tatsächlich durchdringe?
Und genau in dieser Frage liegt auch schon das erste Problem. Der erste Punkt, den wir verstehen müssen, ist, dass dieser Sendungsdrang, mit dem wir alle völlig natürlich ausgestattet sind, dass dieser Drang uns auszudrücken, das zu vermitteln, was uns wichtig ist, das zu vermitteln, was wir glauben, dass an unseren Produkten, Angeboten und Dienstleistungen, an unseren Unternehmen so herausragend ist, dass genau dieser Sendungsdrang schon mal die erste Hürde darstellt, die uns daran hindert, erfolgreich zu sein.
Es ist oft unser Ego, das uns antreibt, bestimmte Dinge vermitteln zu wollen. Es ist oft unser Ego, das uns antreibt, ein bestimmtes Bild zeichnen zu wollen, weil wir uns danach wohler fühlen, weil wir eine bestimmte Botschaft gesendet haben. Es ist aber nicht das Senden einer Botschaft, die uns zum Erfolg führt, sondern es ist die Botschaft, die auch tatsächlich empfangen wird. Ich möchte sie an einem einfachen Beispiel plakativ darstellen. Es ist sehr einfach, wenn man ein wenig Geld in die Hand nimmt, mit einer Postwurfsendung alle Haushalte einer ganzen Nation, einem ganzen Land zu erreichen. Es ist das Einfachste auf der Welt. Und danach kann man sich kann stolz auf die Schulter klopfen und kann sagen unglaublich, ich habe an alle Menschen in diesem Land eine Botschaft gesendet. Aber was ist das wirklich wert? Was ist es wirklich wert, wenn am Ende dann genau dieselben Menschen ihren Postkasten öffnen und das tun, was die meisten tun, nämlich den Werbeinhalt zu nehmen und ihn automatisch in den bereits bereitgestellten Papierkorb zu verfrachten, der im Regelfall unter dem Postkasten schon mal präventiv positioniert ist.
Das heißt, die gesendete Botschaft ist für sich nichts wert. Es ist die empfangene Botschaft, die den Wert einer Kommunikation darstellt. Das heißt, wir müssen in einem ersten Schritt zunächst verstehen, dass dieser Sendungsdrang, den wir alle in uns tragen, dieser Wunsch, was zu vermitteln, gleichzeitig die größte Hürde ist, um erfolgreich zu sein.
Das bringt mich zum zweiten Punkt. Wie funktioniert es eigentlich? Wofür interessieren sich Menschen? Wie erreichen wir Menschen? Wofür sind Menschen wirklich offen, auch in der Kommunikation? Da gibt es eine schockierende Botschaft für viele von uns. Die Botschaft Menschen interessieren sich im Regelfall nicht für deine Produkte, dein Unternehmen, deine Angebote, deine Dienstleistungen.
Menschen interessieren sich vor allem für sich selbst, für ihre eigenen Probleme, Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen, Träume, Ziele. Das heißt, erst dann, wenn es dir gelingt, deine Botschaft, dein Angebot zum Instrument für die Erfüllung der Ziele oder Wünsche deiner Kunden zu machen, dann hast du eine Chance, auch mit deinen Angeboten und Botschaften durchzudringen. Das heißt, und das ist mein dritter Punkt für dich, der erste Schritt, den wir tun müssen, ist, was bewegt unsere Kundinnen und Kunden?
Was hält sie nachts wach? Was treibt sie? Wonach sehnen sie sich? Was ist ihnen wichtig?
Was beschäftigt sie? Was ist die Frage, die sie mit sich herumtragen und in unserer Kommunikation im ersten Schritt bei dieser Frage anzusetzen und danach Schritt für Schritt einen Transfer zu machen und dein Angebot und deine Botschaft, deine Message mit ihren eigenen Sorgen, Wünschen, Hoffnungen, Sehnsüchten zu verknüpfen. Erst wenn es dir gelingt, den Schritt dort hineinzusetzen, was deine Kundinnen bewegt und sie mitzunehmen auf einer Reise, wo du ihnen letztlich auch vermittelst, wie deine Botschaft, deine Message Teil ihrer Lösung sein kann, erst wenn du diesen zwei Schritt machst, hast du die Chance, tatsächlich durchzudringen.
Niemand hat heute die Möglichkeit mehr, jemanden mit der eigenen Kommunikation zwangszubeglücken. Wir sind alle ausgestattet mit allen Filtern dieser Welt, nicht nur in unserem E Mail Konto, wo der Spamfilter oder der Papierkorb, der schnell zur Hand ist, dafür sorgt, dass wir mit unerwünschten Nachrichten nicht behelligt werden, nicht nur mit Werbeblockern, die wir in unserem Online Verhalten einsetzen, um von unerwünschter Werbung nicht behelligt zu werden. Auch nicht nur mit der Fernbedienung, mit der wir immer in der Hand haben, wenn wir wegzappen und wenn wir den Kanal wechseln. Nein, auch in der direkten Unterhaltung haben wir die Möglichkeit, mit ganzem Herzen und ganzer Hingabe und ganzer Zuwendung in einem Gespräch präsent zu sein oder zwischen unseren beiden Ohren einfach auf Durchzug zu schalten. Das heißt, wir haben als Empfänger immer die Macht, darüber zu entscheiden, welche Kommunikation, welche Botschaft lassen wir an uns heran. Und deswegen werden diejenigen am Ende erfolgreich sein, die mit ihrer Botschaft bei mir anknüpfen, die mit ihrer Botschaft bei meinen Problemen, Wünschen, Träumen, Sehnsüchten und Fragen anknüpfen und mich dann auf einer Reise mitnehmen und mir letztlich gerne auch ihre eigene Botschaft vermitteln. Wer sich aber im ersten Schritt nicht aufs Gegenüber einlässt, wird in dieser Flut an Kommunikation, die da draußen existiert, untergehen. Diese Form von Empathie ist wichtiger denn je. Und die, die diese Empathie einsetzen, die, die bereit sind, aus meiner Sicht von ihrem hohen Ross herunterzusteigen, sich davon zu verabschieden, in der ersten Sekunde ihre eigene Message transportieren zu wollen, sondern sich auf ihre Kundinnen und Kunden einlassen, dort anknüpfen, wo die stehen.
Wer das schafft, wird am Ende erfolgreich sein und wer das schafft, wird am Ende mit seiner Botschaft auch ankommen. Das war eine neue Ausgabe von Business Gladiators Unplugged, einer kurzen und knackigen Eingebung rund um die Frage, wie komme ich mit meiner Botschaft auch an. Ich freue mich sehr, wenn du nächste Woche wieder dabei bist, dann steht eine neue Frage im Zentrum, so wie wir jede Woche eine Frage behandeln, die Unternehmerinnen und Unternehmer bewegt.
Wenn du eine Frage hast, dann schick sie mir. Log dich ein auf meiner Seite philippmarathaner com Podcast in unserer Podcast Community und du hast dort die Möglichkeit, deine eigene Frage zu stellen oder abonniere den Podcast einfach auf allen gängigen Plattformen. Ich freue mich sehr, wenn du nächste Woche wieder dabei bist. Bis bald.