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'Bare Minimum Monday' als Ausdruck der Individualisierung
Der Trend des "Bare Minimum Monday" – am Montag nur das Nötigste zu tun, um am Dienstag nicht schon wieder müde zu sein – ist ein Ausdruck der steigenden Individualisierung. Er zeigt die geringere Bereitschaft, sich für das Kollektiv zu verausgaben und die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.
“Der beste Trend „Bear Minimum Monday, hat das schon mal wer gehört? Hat das grandios. Mein Lieblingstrend „Bear Minimum Monday.”
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Wanna be somebody to someone. And if the sun starts setting, the sky goes cold and if the clouds get heavy and start to fall, i need somebody to call my own. I wanna be somebody to someone. Someone to you.
Someone to you. Dankeschön. Someone to you. Danke sehr. Someone to you. Du wirst keine Wiese stehen und die Antwort ist nicht so wichtig. Nein, warte, jetzt kommt der Ernst der vorheriger. Die möchte es nur noch mal sagen. Nicht für mich gleich. Ich habe so mit so einen Applaus.
Das kann ich euch aus zehn Jahren Tätigkeit versichern. Es ist für mich natürlich auch klasse so, brauchen wir jetzt nicht reden, aber ich kann es, wenn es sein muss, auch ohne erziehen. Tut das für euch. Ihr investiert, damit ihr nachher was rauskriegt. Jetzt fängt die Geschichte gleich anders an. Jetzt wissen wir, es ist losgegangen und wir tun wieder weiter. Jetzt gleich eine andere Geschichte. Also ich arbeite so deutlich lieber, kennt ihr euch auch, überlege ich vielleicht für euer Meeting. Da grinst schon einer.
Kannst du mal gescheit die Mussi aufdrehen, zum Beispiel. bin ich zufrieden und unzufrieden mit mir zugleich. Das ist ein Zustand, mit dem ich in meinem Leben sehr oft konfrontiert bin. Auf der einen Seite habe ich nichts vom Plan eingehalten für die erste Session. Auf der zweiten Seite bin ich extrem zufrieden, über was wir geredet haben. Weil ich wirklich denke, wir haben eine Grundlage geschaffen.
Eine Grundlage, die es eigentlich geht. Und wenn ich sage, diese eigentlich geht, dann bin ich mir dessen ja bewusst, dass ihr alle – ich habe es vorher schon gesagt – mit so unterschiedlichen Themen und Fragestellungen hergefahren seid. Die einen haben ihre Challenges mehr marktseitig, was zum Geldkunden gewinnen, Sichtbarkeit, Marke aufbauen. Die anderen haben es eher nach innen, wo ich sage: „Wie ziehe ich das Team mit? Wie baue ich ein Team auf? Wie flegt man die hinten auseinander? Also unterschiedlichste Themen. Aber ich sage euch was: Ich halte diesen Blick auf die Dinge – da sind wir wieder – für veraltet.
Ich bin selber jemand, der in beiden Welten aktiv war und ist. Ich habe lange Zeit eine Marketer-Karriere hinter mir gebracht. Ich habe mit dem Alexander gemeinsam eine Firma aufgebaut, rund das Thema Leadership, Transformation und Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur. Und ich habe mich immer gefragt: „Wie passt das zusammen? Ich habe immer gedacht: „Was ich mir anfühle, das würde ich so viele verschiedene Dinge tun. Und irgendwann bin ich draufgekommen: Es gibt einen extrem kleinen roten Faden, der sich durch alles zieht, was ich in meinem Leben mache. Thank God. Es geht immer darum, wie begeistern und bewegen wir Menschen. Das ist es. Und das ist völlig belanglos, ob das jetzt noch innen ist, damit die Leute mitziehen, damit wir einen Drive in die Firma kriegen, ob das noch außen ist, dass wir eine Anziehungskraft bei Kundinnen und Kunden entfalten. Es geht immer darum: Gehen die Leute mit uns? That's it. Und ich sage euch eins: Die Wahrscheinlichkeit, wenn ihr jetzt nicht gerade ... Es gibt so wenig Bereiche auf der Welt, wo du alleine erfolgreich sein kannst.
Das hat ein ganz tolles Podcast-Interview, wirklich tolles Podcast-Interview. Das fällt mir schwer, das nehmen wir dem Alexander zu empfehlen. Nein, weil Alexander macht einen gradiosen Podcast, Leaders of Transformation. Wirklich sehr hörenswert. Also falls ihr nicht schon Doppelhörersatz bei uns, dann solltet ihr es jetzt werden. Er interviewt wirklich beeindruckende Leute. Deswegen fällt es mir jetzt schwer, weil das war leider im Standard-Podcast, CEO-Podcast, dessen Aufstieg der Alexander mit einem Auge beobachtet. Und da war jemand zu Gast, der Der mich sehr beeindruckt, weil ich ihn auch kennenlernen durfte, Hans-Peter Hasselsteiner, im Interview. Der ist auch lange Zeit neben mir gesessen bei zwei Minuten, oder ich neben ihm, muss man korrekt sagen. Entschuldigung. Ich neben ihm gesessen bei zwei Minuten, zwei Millionen im Fernsehen und durfte ihn doch kennenlernen und auch darüber hinaus.
Und ist einfach beeindruckend, was dem gelungen ist, Aufbau der Strabag. Und der hat auch gesagt, er hat das Gefühl, eigentlich alleine bringt es gar nichts zusammen. Da kannst du eigentlich nur Wirst Schriftsteller werden, vielleicht, aber selbst dann ist es ganz alleine schwierig. Aber Schriftsteller oder irgendwas in der Forschung, aber auch da arbeitet er eigentlich schon oft in Teams.
Also es gibt diesen Anlassfall fast gar nicht, wo du für deinen Erfolg nicht andere Menschen brauchen würdest. Und das ist dieser rote Faden. Wer Großes schaffen will – und das ist meine Annahme für jeden und jede von euch, die ihr das hat, ehrlich gesagt, sonst fahrt es nicht her da. Wer Großes schaffen will, wird dafür andere Menschen brauchen, das Wohlwollen beitragen und unterstützen anderer. Sonst wirst du nichts Großes schaffen. Du wirst alleine nichts Großes aufbauen. Punkt, Ende der Durchsagen. Wer jetzt sagt: „Ich bin EPU, ich bin schon alleinig, du hast Kundinnen und Kunden, oder?
Und ohne die schaut es dunkel aus. Also jeder und jeder von uns braucht andere Menschen, um erfolgreich zu sein. Und deswegen heute diesen Blick auf die Dinge mit: „Das ist jetzt Marketing und das ist Führung, ich finde, das ist wirklich old school. Führung ist Marketing, Marketing ist Führung. Also, wir kennen da keinen Unterschied. Es geht in beiden Bereichen darum, Menschen in Richtung eines gemeinsamen Ziels zu bewegen. Es ist nichts anderes, sie teilen sich teilweise sogar die Instrumente. Also würde ich wirklich uns nahelegen, wenn wir an unserem eigenen Erfolg arbeiten, einen Blick zu wählen, der da heißt, egal in welchem Geschäft ihr seid's, ihr seid's im People Business. Und die Größten der Großen wiederum haben das natürlich schon erkannt, ja, äh... Über Starbucks werde ich noch ein paar Geschichten erzählen, vielleicht, ja. Äh, die begleiten mich leidvoll seit zehn Jahren. Ähm...
Ich meine, es ist beeindruckend, was denen gelungen ist, aufzubauen, weltweit. Es ist unfassbar. Ja, ich mein, natürlich, wenn du aus einem Kaffeeland kommst wie Österreich, ist schwer vorstellbar, dass du mit so was weltweit so ein Geld verdienen kannst. Aber wenn du schon im Ausland warst, dann weißt du warum. Außerhalb Italiens, nicht überall ist der Kaffee so gut.
Also die Leute sind dankbar. Aber der, die haben schon früh verstanden, und das ist die Grundlage deren Erfolgs, dass der Gründer und CEO Howard Schultz gesagt hat: „Nur dass wir kein Missverständnis haben.
Wir sind keine Coffee Company serving people. Wir sind im People Business Serving Coffee." Also, übersetzt gesagt: „Wir sind nicht im Kaffeegeschäft und servicieren Menschen. Wir sind im People Business und servieren Kaffee." Und dieser Blick auf die Dinge, im People Business zu sein. Ich würde behaupten, das hat einen Grund, warum die so erfolgreich sind.
Weil jetzt, noch mal, gibt es in unterschiedlichen Ländern unterschiedlichen Kaffee. Wunderbar. Aber eines sind wir uns einig: Die Kunst dieses Unternehmens liegt nicht in der Herstellung vom Kaffee. Nein, ich rede jetzt nicht über den Geschmack vom Kaffee. Ich meine nur, es könnte auch wer anderer einen guten Kaffee machen, ne? Das ist jetzt nicht die Kunst. Du musst eine gute Kaffeemaschine kaufen, du musst einen guten Kaffee kaufen und dann hast du einen guten Kaffee. So. Also, ich glaube mal, das Produkt und natürlich, das hat seinen Standard, keine Frage, aber das Produkt alleine reicht nicht aus, um so einen Aufstieg zu rechtfertigen, sondern es ist das, was sie rundherum gebaut haben. Und da ist ein Teil eine gewisse Anziehungskraft, über die werden wir morgen ein bisschen reden. Nicht nur von Starbucks, sondern grundsätzlich wie schaffe ich diese Anziehungskraft.
Aber ein anderer Teil ist das Selbstverständnis als People Business. Jetzt bin ich wieder beim Punkt. Jetzt darf ich dir den Kugelschrei-- Ach so, du schreibst gerade, nehme ich dann weg. Entschuldigung. Ähm, jetzt bin ich wieder beim Punkt. Was ist das? So, wenn's ein Kugelschreiber ist, mache ich das damit, wenn's für einen lufträumen Schnitt ist, mache ich was anderes damit.
Wenn ich auf mein Unternehmen - danke - drauf schaue, als People Business, agiere ich anders, als wenn ich sage, wir sind im Kaffeegeschäft. Wo sehe ich meinen wahren, mein wahres Differenzierungspotenzial, wenn ich im People Business bin? In der Art und Weise, wie ich mit Leuten tue. Und zwar nach innen und außen.
Und das ist das Problem, das viele haben, dass sie so verliebt sind in ihr Produkt und ihr Angebot ein ausgezeichnetes Produkt, das ist die Bottom Line der ganzen Rechnung. Also, das ist die Standardvoraussetzung. Wenn du kein ausgezeichnetes Produkt hast, brauchst du gar nicht antreten. Umgekehrt reicht ein ausgezeichnetes Produkt allein nicht aus, um erfolgreich zu sein. Ja?
Die sind jetzt auch nicht so und sagen: „Bitte, unser Kaffee schmeckt gut, also das wird ja wohl reichen." Nein.
Der sagt: „Wir sind People Business." Und genau auf diesen Blick möchte ich euch gerne einschwören. Den Blick nach vorne, auf die Tage. Ich nenne sie in meinen Inputs eh nicht so, aber ihr werdet feststellen, man kennt wahrscheinlich, könnte man sagen, morgen reden wir vielleicht ein bisschen mehr über Marketing und am, am Samstag reden wir vielleicht ein bisschen mehr über Führung. Aber es ist belanglos, weil i sage euch eines, als jemand, der zwanzig Jahre mit Marketing vertraut ist, Marketing führt Menschen. Aber so was von. Besser als vieles andere. Marketing führt Menschen. Ja? Und als jemand, der schon Unternehmen, oder Unternehmen führt und geführt hat, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, und das werden alle hier bestätigen können, die das auch haben, Führung hat sehr oft mit Marketing zu tun. Du musst einfach schauen, dass die Sachen richtig landen und gut landen und die Leute mitziehen. Manchmal musst du deine Initiativen nach innen vermarkten. Also es ist diese Unterscheidung fast absurd. Wir reden immer von der Frage: „Wie bewege ich Menschen?" Und wenn das unser Common Sense ist, dann werdet ihr jetzt vielleicht auch verstehen, warum fangen wir unsere erste Session einmal mit so Grundprinzipien an? Ja, weil's, wir bauen das von unten rauf, ja? Wann wir im People Business sind, dann geht es genau um diese Grundprinzipien. Ich möchte euch ein bisschen die Struktur geben für diese Tage. Ja? Ich habe analysiert, dass... Ich bin ein alter Methodenjunkie und Modelljunkie. Das wird man feststellen, es gibt für alles, gibt's a Modell, a Methode. Äh, das ist einfach, weil ich mir die Dinge immer selber erklären muss, ja? Äh, wenn i das Gefühl hab, ich hab was verstanden, wie was funktioniert, weil ich's ausprobiert und gemacht habe, dann muss ich's in eine Form bringen, wie ich's mir selber erkläre und meistens kommen da Modelle raus, ja? Und so habe ich auch für diese Tage, die wir da gemeinsam verbringen, ein Modell entwickelt, wo ich gesagt habe: „Was sind nun-Was macht diese erfolgreichen Menschen so kraftvoll und so erfolgreich? Was sind diese Driving Forces? Was sind diese Zutaten, die es braucht, damit wir unser Geschäft aufs nächste Level bringen? Und ich habe vier an der Zahl identifiziert und die möchte ich mit euch jetzt kurz teilen. Und die vier werden auch die Struktur sein für unsere Tage. Es sind vier Kräfte, die aus meiner Sicht den Erfolg bestimmen. Bitte. Das erste ist die Wurzelkraft und über die haben wir jetzt schon angefangen zum Reden. Also jetzt spiegelt's. Ja. Ach so, ja, ich verstehe das. Ja. Ahhhm By the way, ist ahhh, ahhh, so, so Folien, wo viel draufsteht.
Ihr werdet sehr feststellen, bei den meisten steht nichts drauf. Ja ahhh, oder nicht viel, wo viel draufsteht. Die stellen wir euch natürlich nachher zur Verfügung. Braucht ihr sie nicht anschreiben, wortwörtlich. Ja. Ahhhm Aber meistens steht eh nur ein Wort drauf, wenn überhaupt. Die Wurzelkraft ist das, worüber wir jetzt schon begonnen haben zu sprechen. Es fängt mit uns an, es fängt mit uns an. Die Wahrscheinlichkeit, dass wenn dein Business nicht läuft, es irgendwas mit dir zu tun hat, ist extrem hoch.
Du bist Problem und Lösung zugleich in den meisten Fällen. Und das kannst du in allen Themen finden. Ja, ahhh, wir werden noch mehr über das Thema der Menschenführung reden. Im Übrigen hat okay an der Stelle gesagt, wer sind EPU herinnen? Hand hoch. Ja. Ahhhm Nur nicht dem Missverständnis unterlegen, dass Führung jetzt, wenn wir über Führung reden, jetzt für euch kein Thema war, weil ihr keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habt. Du musst deine Kundinnen und Kunden führen. Du musst jeden Menschen, wo du möchtest, dass dieser Mensch ein Teil oder Beitrag zu deinem Erfolg leistet, musst du führen am Ende des Tages. Wenn ich da rausgehe und mir einen Kaffee bestelle, führe ich. Wenn ich da einchecke in dem Hotel und mir das da so riecht, wie ich es gerne hätte, führe ich. Also, dass wir alle nur nicht in die Fallen reintappen. Ahhh Das ist für mich nicht sind für mich. Wenn du für deinen Erfolg Menschen brauchst, ist jedes dieser Themen für dich. Erstens. Zweitens, es ist sehr wahrscheinlich, dass Problem und Lösung bei dir liegt, weil es nun mal so ist. Ja, ahhh gerade wenn man über Führung redet, gibt es immer wieder die Superchefs, die sagen Wir treten uns solche Leute ein, weil ich muss sagen, wir senden ja Signale nach außen. Also zu uns kommen meistens nur klasse Leute. Ja, es ist so, du musst einfach nur a bissl abflauen, über das werden wir reden. Über das reden wir morgen. Du musst ein bisschen einen Pflock einschlagen, damit die Leute wissen, ob sie bei dir richtig sind. Damit die anderen gleich schnell weg. Ja. Zu einem Konkurrenten empfehlen, damit die sich umschlagen mit die Gustl. Ja. Es gibt Chefs, die kommen und die sagen: „Ja, Wahnsinn, ihr müsst uns helfen mit der Unternehmenskultur. Meine Mitarbeiter alles Flaschen.
Es ist klinische Diagnose, die sogenanntes Kellermeister Syndrom, fühlt sich von Flaschen umgeben. Und wir sagen bei diesen Leuten im Regelfall nur darauf, dass wir einen Grund haben, warum sie die sie sammeln. Weil es eben so nicht ist. Weil nicht immer so ist, dass die anderen alle Idioten sind. Die Kunden sind Idioten, weil sie verstehen das Produkt ja nicht.
Nein, die Wahrscheinlichkeit, dass das Thema bei uns liegt, ist extrem hoch. Und das ist das, was wir beim Thema Wurzelkraft besprechen. Wow sogar mit Zoom. Yeah. Heute. Schaut, aber ahhh
ihr seid grandios. Wirklich? Ja. Ich liebe es. Ich liebe es, über Exzellenz reden wir auch noch. Aber ihr werdet es merken. Es ist ein Wahnsinn. Ja. Ich muss das vorgreifen. Das ist Exzellenz. Die Regie sitzt jetzt dahinten, haut das an die Wand. Merkt ein Teilnehmer sieht es nicht gescheit, ja, oder? Wahrscheinlich mehrere. Einen habe ich erwischt. Ja, was machen die sofort? Stellt sofort alles um. Zack, reingezoomt. Fertig. Haben die jetzt hinten Baut. Der Kellermeister würde sagen ja, sollt euch gescheit hinschauen.
Sind nicht immer die anderen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Problem bei uns liegt, ist extrem hoch. Also wenn sich dein Business nicht läuft, fangt bei dir zu suchen an, ganz gnadenlos und nicht im Sinne der Selbstkasteiung. Gell, im Sinne von ahhh Ich bin so ein Idiot. Ich kriege nichts weiter. Ahhh Ganz entspannt, nüchtern. Okay, wo läuft's noch nicht? Was kann ich besser machen?
Wir werden über das Reden. Aufrichtigkeit heißt das Thema. Also Furselkraft, erster Punkt. Zweiter Punkt ist Anziehungskraft. Das wird unser großer Schwerpunkt morgen sein. Ich habe euch gesagt, eines der Ziele ist, und das ist eine Erfahrung, die ich machen durfte es gibt. Es gibt Wege und Mechanismen, die dazu führen, dass Menschen mit dir arbeiten wollen. Das ist so! Schöne Grüße. Es war aber sehr angenehmer Ton. Es war sehr angenehm. Nichts Disruptives. Ahhhm Prinzipien, die dazu führen, dass Menschen mit dir arbeiten wollen. Egal ob das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, ob das Kundinnen und Kunden sind. Es gibt Prinzipien, die dazu führen, dass Leute die Nähe zu dir suchen und du nicht nur pushen, pushen, pushen musst die ganze Zeit. Und das ist der zweite Teil, über den wir reden werden. Der dritte Teil
ist die sogenannte Steuerungskraft. Es ist wunderbar. Du kannst dir das anschauen bei diesen ganzen Influencern. Nichts gegen Influencer, ist eh super.Die haben alle hohe Anziehungskraft. Viele. Aber was sie nicht haben, ist Steuerungskraft. Ja? Also sie haben ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, hohes Maß an Anziehungskraft. Aber die wenigsten sind in der Lage, das in etwas zu lenken, was am Ende zu was führt, zu einem echten Business führt, zu einer echten fruchtbaren Zusammenarbeit führt. Bei den weitaus meisten ist es so, wenn sie morgen zum Posten aufhören, sind sie weg. Ich verrate euch ein Geheimnis: Wenn ich morgen zum Posten aufhöre, bin ich genauso da wie gestern. Also Anziehungskraft alleine ist zu wenig, ja? Wir dürfen lernen, aus dieser Anziehungskraft tatsächlich das in PS zu verwandeln, die aus'm, aus'm, auf'n Boden kommen. Das nenne ich Steuerungskraft. Da geht's sehr viel um das Thema Führung, aber eben Menschenführung, nicht nur Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung, also nicht jetzt eng betrachtet. Wenn ich euch vorher das Beispiel erzähle, dass ich in dieses, äh, Hotel meiner Wahl da fahr und da freien sich alle... Dann hat das mehrere Gründe. Das eine ist, ich bin offensichtlich nett, ja, und respektvoll und wertschätzend. Das andere ist aber auch, ich-- die nehmen mich führend wahr, dort, ja? Und deswegen orientieren sie sich an mir, an meinen Bedürfnissen.
Und dahinter stecken ganz schlichte Prinzipien, über die werden wir reden. Eines davon ist, kleiner Teaser, könnt's euch anschauen wieder bei den super Erfolgreichen. Super erfolgreiche Leute agieren nach dem Prinzip
„Everybody is on your team". Die haben das verstanden, dass Führung nichts zu tun hat mit der Frage: „Habe ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder irgendwas?" Sondern egal, wo die sind, führen die. Und egal, wo die einmarschieren, ob das ein Hotel ist und ihr, a-a-a-, äh... Väterlicher Freund von mir, mittlerweile verstorben und, aber hochgeschätzt von mir, der war so jemand, der egal, wo der war, der hat sofort alle Leine inkassiert. Der war am Schluss dann im Krankenhaus, längere Zeit. Aber wenn du dorthin gekommen bist auf Besuch, hast du das Gefühl gehabt, er führt dieses Krankenhaus.
„Geh, Frau Rosamunde, wenn Sie so nett sind, ich hab folgendes mit dem Herrn Doktor habe ich besprochen. Eins, zwei, drei. Darf ich Sie bitten? Sie sind grandios. Unglaublich, wie Sie das machen." Ja?
Also der ist mit denen eingestiegen in einem Ausmaß, da legst du die Ohrwascheln an. der Secret Boss von diesem Krankenhaus. Glaubt's ihr, dem hat's da dann irgendwas gefehlt? Nein, der hat jedes Schnickschnack und Sonderwünschen gehabt, was er nur wollte, weil er anständig mit den Leuten umgegangen ist, respektvoll und wertschätzend war und weil er verstanden hat, dass Menschenführung in jeder Situation greift und nicht nur jetzt, wo ich mit meinem Team zu tun habe. Und das ist eines der Kerninstrumente von der Steuerungskraft und über das werden wir uns, äh, voraussichtlich-- also, bitte, bei dem, bei dem, alles, was ich mit Zeitplan sagen, müsste jetzt überall unten a Sternerl kommen, mit Vorbehalt, voraussichtlich am Samstag sprechen. Unser dritte und letzte Teil, und des ist natürlich jetzt wenig überraschend am Sonntag.
Über das habe ich schon ein bisschen gesprochen. Das da ist keine intellektuelle Veranstaltung. Ja? Hier geht's nicht um Bücherwissen. Ihr werdet auch feststellen, ich zitiere relativ wenig Bücher. Ich les auch nicht so viel, muss ich ehrlich sagen. Also und wenn, dann lese ich die immer gleichen öfter, weil ich sie noch nicht verstanden habe, weil ich noch nicht umgesetzt habe. Es gibt zum Beispiel ein Buch, das ich, das ich... From Good to Great, über das rede ich vielleicht dann und dann. Das habe ich jetzt, glaube ich, schon zehn oder elf Mal gelesen. Ich hab's noch immer nicht verstanden. Also ich hab's wahrscheinlich verstanden zu fünfzehn bis zwanzig Prozent. Was bedeutet, ich werd's wohl noch ein zwölftes Mal lesen. Und... Ich kauf-- Bücher kaufen tu ich nur. Ja, also, mein Regal ist voll, aber ich les sehr wenig, weil es bringt mir nichts, oben immer mehr reinzuhauen und unten immer weniger umzusetzen. Das ist aber das, was die meisten tun. Die meisten, denken sie, lesen immer mehr und lesen immer mehr und zahlen sich immer mehr verschiedene Sachen rein und wundern sich, warum sie auf der Ergebnisebene nicht weiterkommen. Ja, ganz einfach, ich hab's euch vorher erklärt. Informationsverarbeitungskraft, Umsetzungskraft. Das wird Trichter, der ist oben so breit und unten so dünn wie a Nadel. Umsetzungskraft: eins. Informationsverarbeitungskraft: zwischen vierzig bewusst und elf Millionen unbewusst, also ein Vielfaches. Und dann sind alle in irgendwelche Runden und diskutieren dann: „Ja, da habe ich gelesen, eine Sache ist hochgradig interessant." Und dann redet er damit: „Ja, ich bin mir nicht sicher, ob ich das so sehe." Alle haben es noch nie ausprobiert. Keiner hat im Leben irgendwas noch umgesetzt, aber sie diskutieren. Auf LinkedIn hast du das jeden Tag live erleben. Da posten es dir die Leute sogar. „Ich bin nicht sicher, ob ich dieser Theorie folge." Gustl. Gibt's übrigens, nur dass wir das korrekt machen, auch in weiblicher Form. So, Augusta. Es is die, es kommt diese, es kom-- es kommt in beiden, in beiden Geschlechtern. Also es gibt nicht nur die Gustl, es gibt auch Augusta. Ja?
Ähm, ist niemand ausgenommen. Also das sind diese vier Elemente, die den Unterschied machen. Und über die werden wir uns in den nächsten Tagen unterhalten.
Mit der Wurzelkraft habe ich schon ein bissl begonnen jetzt. Ich habe zur Wurzelkraft ein Modell entwickelt. Diejenigen, die beim, beim-- Wer war beim Strategietag? Hand hoch. Ja.Ahm, ihr kennt das Modell schon, aber wir werden es von ein paar anderen Seiten ausleuchten. Heute. Und morgen. Das Modell, das ich dazu entwickelt habe, ist das sogenannte Triple Mindset. Ja, das Triple Mindset ist ein Mindset Modell, das ich entwickelt habe für Leader und Leaderinnen in Zeiten des Wandels. Ja.
Hast du also eine Antwort auf die Frage, was sind die Qualitäten, die wir in unseren Führungspositionen? Und ich wiederhole mich, die jede und jeder von euch hier hat. Egal ob ihr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das ist völlig belanglos. Ihr seid alle in führenden Positionen. Ihr führt eure Unternehmen. Ihr führt Gespräche. Ihr führt Kundinnen und Kunden. Ihr führt vielleicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Also, was sind die Qualitäten, die es für Menschen in führenden Positionen braucht? In Zeiten, die freundlich.
Ähm, intensiv sind? Ja. Und ich habe dazu ein Modell entwickelt, das Triple A genannt. Mittlerweile weiterentwickelt ist das Triple A Plus. Es ist immer Work in Progress.
Das ist die Geschichte. Und dieses Modell bildet drei zentrale und eine Zusatzqualität ab, die ich euch jetzt im Überblick zeigen will.
Die erste Qualität von Leadern in Zeiten des Umbruchs ist die Fähigkeit zur Antizipation, also die Fähigkeit, nach vorne zu schauen und zu erkennen, was kommt. Die zweite Fähigkeit ist die Fähigkeit zur Aufrichtigkeit. Ehrlich, unaufgeregt zu sagen, Wo stehe ich bei der ganzen Geschichte? Etwas, was einfach gesagt ist und schwer getan. Das Dritte ist die Fähigkeit zur Anpassung, aus meiner Sicht die Schlüsselfähigkeit evolutionär. Ja, der Mensch ist ein grandioses Wesen. Wir haben viele Nachteile. Aber eines ist wirklich eine unserer großen Stärken. Wir sind im Vergleich zu anderen Wesensarten deutlich anpassungsfähiger. Und die Fähigkeit zur Anpassung entscheidet in den nächsten Jahren aus meiner Sicht über Sein oder Nichtsein. Bei uns allen hier. Und das Plus, das ich jetzt dazu entwickelt habe, ist im Kern jetzt steht da drin ist die Ambition. Ja, und ich möchte über diese Qualitäten sprechen. Ich möchte euch nur gleich sagen über die Anpassung reden wir am Sonntag. Das ist Teil der Umsetzung. Das heißt, ich möchte mit euch das jetzt einmal aufmachen, dieses Modell und ein bisschen einsteigen. Aber über die Fähigkeit zur Anpassung reden wir am Sonntag.
Wann wir über Ambition, über Antizipation reden, dann ist ja eines völlig klar Die Zukunft, das ist immer 8:00 nach der Zukunft. Sie ist ungewiss, ja. Also sie ist nicht vorhersehbar. Daran zweifelt niemand von uns. Wer daran zweifelt, empfehle ich immer einen Blick in den Wetterbericht. Und dann morgen in der Früh vor die Tür gehen und dann schauen, was wirklich passiert. Ja, also wir sind im Regelfall trotz KI und allen möglichen Innovationen, die die Welt schon produziert hat, noch immer nicht in der Lage, verlässlich das Wetter vom nächsten Tag vorherzusagen. Ja. Du kannst die Zukunft nicht vorhersehen, aber du kannst gewisse Dinge antizipieren. Und das ist die erste Qualität, über die ich mit euch reden will. Die Zukunft ist vielleicht ungewiss und sie ist nicht vorhersehbar. Aber sie hinterlässt Spuren. Ja. Oder anders formuliert Die Zukunft ist schon da. Aber sie ist ungleich verteilt. Das heißt also, die Saat der Getreide? Ja. Die Zukunft ist schon da. Aber sie ist ungleich verteilt. Das heißt, die Saat von dem, was morgen ist, die ist doch schon irgendwo. Sie ist nur nicht so groß. Dominant. Wichtig. Das heißt, man muss a bisserl genauer hinschauen. Die Sachen kommen selten aus dem Nichts. Ja. Selten aus dem Nichts. Das heißt, die wahre Kunst ist, sich zu üben in der Kunst der Beobachtung, in der Kunst der Beobachtung. Und zu schauen, was passiert da draußen in den Bereichen, die für mich relevant sind. Ich sage, nicht jeder von uns muss das Weltgeschehen erfassen. Es ist unmöglich.
In Bereichen, die für uns relevant sind. Was tut sich bei meinen Kundinnen und Kunden? Wie leben die ihr Leben? Ändert sich was in deren Bedürfnissen? Ändert sich regulatorisch was?
Gibt es große technologische Durchbrüche? Whatever. Den Blick nach außen zu wenden und zu schauen. Ah, kommt da was auf?
Und kommt da was auf? Mani gewinnt etwas an Momentum. In der Startup Welt wird man sagen Traction, also Zugkraft. Ja. Gewinnt was an Momentum. Also hast du pflanzt fünf Pflanzerl ein und schaust jeden Tag nach.
Aber irgendwann merkst du die eine, die schießt, die schiebt ordentlich an, aber da merkt ah, schau da, da muss ich hinschauen. Auf die anderen schaust dann vielleicht weniger. Und diese Kunst der Beobachtung ist das, was wir die Fähigkeit zur Antizipation nennen. Und ich sage euch eins Die. Wir leben wahrscheinlich in einem der dynamischsten Umfeld, das überhaupt seit langem gegeben hat. So viel, was sich jetzt tut. Und man muss wahrscheinlich sagen es ist noch nicht so einfach gewesen. In diesem Umfeld erfolgreich sein zu sein und gleichzeitig auch ehrlicherweise noch nie so schwierig. Warum noch nie so schwierig? Na ja, die Ansprüche der Leute steigen. Das ist das Erste. Es wird jeder, der Kundinnen und Kunden hat, dass das Gefühl, die Ansprüche steigen stetig. Ja, wenn du früher herausragend abgeliefert hast, hast herausragend Zeug gekriegt. Wenn du sehr gut abgeliefert hast, hast du sehr gut bei gut, gut, bei durchschnittlich durchschnittlich. Wenn du heute herausragend ablieferst, kriegst du immer herausragend gezahlt. Bei sehr gut kriegst gut bezahlt, bei gut kriegst durchschnittlich bezahlt und bei durchschnittlich kriegst gar nichts mehr.Das ist das wie sich's aufbaut. Warum? Na ja, weil wir in einer Welt leben, wo für die meisten Branchen alles zu jeder Zeit in völligem Überfluss für jeden verfügbar ist. Und wenn ich jetzt sage, naja, das ist wirklich unfair. Dann sage ich eich ja, äh, das sind jetzt nicht irgendwelche Kundinnen und Kunden, die Ansprüche haben. Das seid ihr genauso. Ich weiß nicht, wer hat in den letzten sechs Wochen oder in den letzten zwei Monaten bei Amazon bestellt irgendwann einmal? Ja, hoch. Schön unkompliziert, oder? Warum seid ihr nicht zum regionalen Händler gegangen und habt das dort bestellt? Es ist kein Vorwurf.
Der Mensch ist so gestrickt. Der Mensch sucht den einfachsten Weg. Es gibt die, die, die Geschicht von Amazon, den-- ich hab jetzt vergessen, es ist eh wurscht, es ist nur eine plakative Zahl, damals war es der one hundred million dollar Button, ja? Sie haben einen Button eingeführt, die Amazon haben damals in der, im Nutzererlebnis eine Kleinigkeit verändert. One Click, ja? Ähm, und haben, äh...
Nein, das war noch mal was anderes. Ähm, früher hast du vorm Kaufen deine Lieferanschrift und alles eingeben müssen. Und dann haben sies umgedreht, habens gesagt, du kannst zuerst alles machen, ganz am Schluss musst du deine Zeichnungen geben. Mit der Änderung haben die Leute das Gefühl gehabt, ah, das ist alles einfacher, die Sachen sind sofort im Warenkorb und du musst nichts tun. Zack, hundert Mille mehr. Das nächste war der One Click Buy Button. Wenn du alles gespeichert hast, kriegst du nur noch einen Klick, du brauchst gar nichts mehr tun. Leute wollen's gerne einfach haben. Das macht's für uns, als diejenigen, die im Business sind, natürlich hart. Aber es bringt nichts, über Ungerechtigkeit zu reden, weil am Endes haben wir alle miteinander Kundinnen und Kunden. Das Zweite, was es härter macht, ist, die Differenzierung wird immer härter. Du hast eigentlich das Gefühl, alles ist schon erfunden, alles gibt's schon und alles gibt's tausendfach, ne? Jetzt hab ich vorher gesagt, ich war bei zwei Minuten, zwei Millionen mit Hans-Peter Hasselsteiner.
Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so viel veganes Zeug gegessen wie dort. Und nicht falsch verstehen, ist eigentlich ehrlicherweise wahrscheinlich fuffzig Prozent vegan sonst, ja? Aber die haben uns dort abgefordert mit dem sechsundzwanzigsten veganen Riegel, den sie erfunden haben. Und irgendwie haben sie alle gleich geschmeckt und gleich ausgeschaut haben sie auch. Und jetzt weiß ich nicht, wann ihr das letzte Mal im Supermarkt wart beim Vegan-Regal. Das war vor zehn, fünfzehn Jahren, war das so ein Schlu... so ein, so ein... Zwischen zwei Regale haben sie so Kisten reingestanden, vor fünfzehn Jahren. Da waren dann die veganen Sachen gestapelt. Jetzt, das musst du abgehen. Und jetzt weiß ich nicht, ob's die sechszehnte Mandelmilch wirklich braucht, aber ich weiß, dass es hart sein muss, sich zu differenzieren in dem Bereich, weil es alles im Überfluss gibt. Also, dass, ja, auch das macht's härter. Und das Dritte, was es härter macht, ist, die Ressourcen sind im Umbruch, ne? Jetzt haben wir so lange Zeit drüber geredet und es ist interessant, weil die Debatte wandelt sich natürlich jetzt. Aber jetzt haben wir so lange drüber geredet, dass Firmen keine Leute finden, die arbeiten. Das heißt, zu wenig Leute, die arbeiten gehen wollen. Und jetzt kann man natürlich sagen, das eine ist schon mal ganz eine schlichte Sache demografisch, ne? Äh, wenn man das irgendwann anschaut, der Geburtenjahrgang, der heuer in Pension geht, sind hundertfünfundzwanzigtausend Leute. Der Geburtenjahrgang, der heuer noch kommt am Arbeitsmarkt, sind fünfundsiebzigtausend Leute. Und folgendes Problem, diese fünfundsiebzigtausend wollen nicht vollzeit arbeiten. Also kannst du es gleich einmal durchdividieren und du kommst am Ende bei wahrscheinlich fünfundvierzig Prozent der Workforce raus von früher.
Also dass Unternehmen Knappheit haben, du musst noch gar nichts falsch gemacht haben. Und hast Knappheit. Und das war lange Zeit jetzt das Thema. Das Thema wird in die andere Richtung jetzt gehen, nicht jetzt morgen, ja? KI wird eine andere Dynamik bringen für viele und wird vieles verschieben. Brauchen wir uns überhaupt nichts, nichts vormachen.
Es wird-- Du hast jetzt schon Statistiken in den USA, die da heißen, dass, äh, gerade in den Wissensberufen die Einstiegsjobs brechen komplett weg. Ja klar, ich mein, wenn die AI und die alle auf dem Level von einem Einsteiger, von einem, von einem Konzipienten in einer Anwaltskanzlei performen, dann stelle ich keinen mehr ein, brauche ich keinen Rechtsanwaltsgehilfen. Das auch in den Beratungsfirmen Präsentationen bauen. Der ursprüngliche Job von einem angehenden Unternehmensberater. Na ja, bitte. Wenn das jetzt die KI macht, dann brauche ich keinen mehr. Das heißt, wir sehen jetzt schon in den USA beginnen, dass die Einstiegsjobs flächendeckend wegbrechen. Das heißt, jetzt kommt wieder ganz anders Thema kommen. Es wird wann von... „Wahnsinn, wir haben viel zu wenig Leute", auf einmal wird's ein „Wahnsinn, wir haben viel zu viel Zeit". Weil Leute auf einmal weniger Arbeit haben. Und das wird nicht morgen passieren. Aber ich sage nur, es sind Dinge in Bewegung, die verändern, wie wir Business tun. Und wenn wir darüber reden, wie antizipieren wir, was kommt, dann ist es unsere Aufgabe, auf solche Dinge zu schauen. Und lasst mich vielleicht noch einen Satz sagen, ja? Die-- Wir haben ja gemerkt in den letzten Jahren, dass auch sich die Bedürfnisse von Menschen, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter massiv verschieben. Ja? Jetzt v-versuche ich das in einem sehr neutralen Begriff zu bringen und jeder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, glaube ich, gespürt das und merkt das, ja? Äh, wir erleben ein steigendes Maß an Individualisierung. Das heißt, Leute sind immer weniger bereit, sich dem Kollektiv unterzuordnen oder einzuordnen und sind nicht mehr bereit, die kollektiven Bedürfnisse über die eigenen individuellen Bedürfnisse zu stellen.
Das ist abstrahiert, das, was passiert. In der Praxis lässt sich das dann so wie Work-Life-Balance, Homeoffice-Der beste Trend „Bear Minimum Monday, hat das schon mal wer gehört? Hat das grandios. Mein Lieblingstrend „Bear Minimum Monday. Du sollst bitte am Montag nur nicht zu viel arbeiten, dass du am Dienstag nicht schon wieder mit bist. Also am Montag schön pomally spielen, das nur das Bare Minimum machen, damit du am Dienstag nicht schon ausgelaugt bist.
Es ist interessant, weil sagen alle, der Trend kommt aus Amerika. Ich glaube es ja nicht. Das haben wir schon lange erfunden. Der heißt bei uns „Dienstagvorschrift. Ja, oder? Also das glauben mir mal alle, die Armis erfinden alles, aber bei der Sache glaube ich das nicht. Das sind dann die Schlagzeilen, die wir dazu lesen. Aber auch da jetzt wieder: Wir sind hier ja nicht da in diesem Kreis, um wie aufgescheichte Händeln über die Schlagzeilen zu diskutieren. Wir sind da, unseren Blick auf die Dinge zu schärfen.
So, was heißt? Wir müssen einmal eine Ebene höher gehen und schauen: Was passiert da? Und was passiert ist?
Wir kommen in ein Zeitalter der massiven Individualisierung, was also heißt, die individuellen Bedürfnisse vom Menschen Und das wird Konsequenzen haben, weil aktuell viele Unternehmen, Organisationen, Strukturen, Institutionen darauf bauen, dass alle sich schön und brav ins Pyramidensystem einfügen und schön brav alle ihr Rädchen drehen, das ihnen zugeteilt ist. Das ist ein System, das ist jetzt über 400 Jahre lang entwickelt worden, seit Beginn der Industrialisierung. Wie die Industrialisierung angefangen hat, der zentrale Aspekt der Industrialisierung war die Arbeitsteilung.
Dass man begonnen hat, Arbeit zu teilen und zu spezialisieren und Strukturen aufzubauen, wo diese spezialisierten Rädchen alle ineinander greifen. Jeder hat seinen Platz und jeder bleibt brav an seinem Platz, damit oben was Tolles rauskommt.
So, und jetzt sage ich euch was und das ist jetzt nicht Philipp, der Hellseher oder irgendwas. Das ist Philipp, der für euch sich die Mühe macht und wo er ein paar wirklich harte Bircher lässt, die niemand lesen wird. Nein, das ist nicht nur das.
Ich beschäftige mich sehr mit den Themen, weil wenn du Menschen bewegen willst, was ist das Wichtigste, wenn du Menschen bewegen willst? Du musst wissen, was Menschen bewegt. Du musst wissen, was Menschen bewegt. Du kannst niemanden bewegen, im Sinne von schieren. Wer Menschen bewegen will, muss wissen, was Menschen bewegt.
Deswegen beschäftige ich mich mit solchen Themen. Ich glaube, zweites ist wirklich knochentrocken, teilweise unglaublich. Es gibt nur eine Sache, die ich noch weniger mache wie Sport und das Geschichte. War wirklich schlecht, immer. Und durch solche Sachen wie Durchwälzen, es ist die Hölle für mich. Deswegen brauche ich dann, muss ich Hörbuch und Buch gleichzeitig. Weil wenn ich das nicht mache, höre ich nach zwei Zeichen auf zum Lesen. Aber wir müssen deswegen draufschauen, weil wir verstehen müssen, was Menschen bewegt. So.
Und da stehen wir vor einem extrem großen Umbruch. Und der Umbruch heißt, wir kommen aus einem sehr, sehr langen Zyklus der Planung. Ja, Planung, Struktur, Arbeitsteilung, das Kollektiv.
Und wir gehen in der Zeitalter, das du hast, das Individuum zuerst. Und jetzt sind wir jetzt ist das praktische Beispiel, Freunde, zu dem, was ich euch vorher gesagt habe. Die Zukunft ist schon da, sie ist nur ungleich verteilt. Die Spur, die man da jetzt einfach lesen war, da brauchst du nicht super smart sein. Da siehst du us. Homeoffice, Work-Life-Balance, da brauchst du nur hinten nachzugehen. Das ist ja nicht einfach jetzt passiert, wo man sagt: „Hoppeler, was ist jetzt? Da drehen jetzt alle durch. Nein, das baut sich auf. Das baut sich auf und da merkt man: „Oh, schau, da nimmt was Momentum auf. Und ich meine, ich bin leidenschaftlich, wenn ihr den Podcast hört, dann kennt ihr mich da gut, ich mir gerne einholze. Und ich werde auch gleich sagen, warum. Weil ich eine Sache nicht ertragen kann, dass dieses ganze Gewäsch rund New Work ... Ich habe nichts. Jeder soll tun, wie er will. Ich habe auch. Meine Teams sind teilweise remote. Mein Digital Director, der kommt aus Mexiko, der war jetzt zwei Monate in Mexiko und der Vorfahrer ist im Betrieb gesessen. Das ist mir doch alles Wurst.
Aber das ist High Performance. Mein Problem mit der ganzen Geschichte ist, dass dieses New Work-Gewäsch immer kommt mit so einem Beigeschmack, der da heißt: „Nein, nur nicht zu viel tun. Nur nicht zu viel tun. Nur ein bisschen runterfahren lassen. Nur nicht Ambition, nur nicht zu hochgreifen. Schön low key spielen. Und das ist es, was mich aufregt, weil wir damit junge Menschen nämlich aus meiner Sicht straight ins Verderben führen. Weil, eins sage ich euch gleich und so viel darf ich vorausschicken: Ambition wird das Einzige sein, was uns in einem voll ausgeprägten KI-Zeitalter noch bleibt. Das Einzige, wo es uns brauchen wird.
Weil eins kann die KI nämlich nicht: Die kann nichts wollen. Und ich will jetzt nicht in philosophische Diskussionen reinkommen: Kann die KI irgendwann ein Bewusstsein entwickeln? Ich weiß nicht. Ist nicht mein Thema. Aber wollen kann sie nicht.
Das ist etwas, das wirklich uns Menschen auszeichnet. Wir haben die Fähigkeit zur Ambition. Das ist was zutiefst Menschliches. Das ist die ultimative Domäne, die uns bleiben wird. Dass wir die sind, die sagen: „Da geht noch was, oder „Da gehört was gemacht, oder „Da wollen wir nicht. Und deswegen haue ich immer so hart hin auf dieses New Work-Gewäsch, weil es immer im Gebäck kommt mit diesen.Das darf so ein bisschen weniger sein. Lande ein bisschen zurück und das ist gefährlich, Leute. Weil um euch mache ich mir keine Sorgen, das sage ich gleich ja, weil die, die mit Ambition rangehen, werden im KI Zeitalter befähigter werden denn je. Und besser ausgestattet mit Tools, mit Equipment, allem die, die was wollen und die einen Zug aufs Dorf haben. Und die brauchen, mache mir null Sorgen. Die, die sie zurücklernen, die könnten als Fischfutter deinen. Und das ist die Zäsur, an der wir stehen. Kommend aus. Wirklich? Man muss sich vorstellen, ein Zyklus, der sich 400 Jahre lang aufbaut. Industrialisierung, wo es wirklich nur darum gegangen ist. Wie kann man diese Systeme perfektionieren, wo ein Rädchen ins andere greift? Und wie perfektionieren wir die Geschichte?
Und auf einmal sagen diese Rädchen Moment einmal in meiner Gespann sei da drin. Was ist mit mir? Das heißt, diese Systeme werden massiv unter Beschuss stehen. Ich möchte also. Und ich hätte sie oben mit einer Firma mit 300.000 Leuten. Spitze. Ja. Und ich meine, ich könnte es ja lesen. Heute wieder wer hat wieder geschrieben? Heute? Das ist aber jetzt ungemütlich. Jetzt ist spannend. Ich bin auf lautlos, weil mein iPad lädt. Und diese Dadeln sagen jetzt auf einmal Jetzt geht's um mich. Das heißt also, große Strukturen werden extrem unter Beschuss stehen. Das wollte ich sagen. Wir haben ja gelesen. Heute schon wieder irgendwer schon wieder gesagt zwölf tausend Leute weniger. Nestlé. Nestlé. Zwölftausend oder 12.000 Leute, glaube ich. Nach der Reihe jetzt. Ja, also jeden Tag irgendwer. Das sind die Vorboten, Leute. Unternehmerinnen und Unternehmer bleiben mit Ambition. Um die mache ich mir keine Sorgen. Diejenigen, die nicht bereit sind und willig sind, unternehmerisch und mit Ambitionen an die Sache zu gehen. Für die könnte es eng werden. Also wenn du nur ausführend, nur exekutiv, nur eben Dienst der Vorschrift. Wir sehen. Bitte Richtige Frage. Na bitte. Mit Mikrofon. Das ist jetzt gefragt. Ja, sicherlich. Förmlich angerichtet. Endlich.
Endlich Hab ich es. Ja, ja. Frage Was ist, wenn ich von so Bremsern oder Nicht Weiterentwicklern abhängig bin? Speziell öffentlicher Dienst?
Ja, Ich wollte gerade sagen, das hilft mir schon. Da kann ich sagen Ein paar Sätze noch dazu. Genau dieser öffentliche Dienst. Ich habe einmal eine Zeit lang gearbeitet, deswegen war es das. Ja. Bin ausgebrochen dort. Ja und. Aber es gibt natürlich viele Geschäftsfelder, viele Firmen oder Firmenchefs, die eigentlich abhängig davon sind. Und wie gehst du damit um? Wenn du eigentlich fast nicht auskommst, weil das vielleicht Teil deiner Kundschaft ist, Teil deiner Geschäftspartner etc..
Schau die Danke für die Frage. Vielen Dank. Ähm, ich kann da nur paar Dinge dazu sagen. Die eine Sache ist und über das werden wir auch bei der Anpassungsfähigkeit noch reden. Grundsätzlich gilt Wir können uns immer nur auf die Dinge konzentrieren, die wir unter Kontrolle haben. Alles andere ist ein verlässlicher Weg in die Depression. Das ist und das ist jetzt ein Kind nein, ist eine klinische Definition. Wenn du dich zu sehr also Depression, konzentrierst dir entweder zu viel auf Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, auf die Vergangenheit. Das da wirst du. Buckel? Ja. Also das heißt, das erste ist einmal und das beantwortet die Frage nur zum Teil.
Ist aber deswegen nicht weniger richtig. Wir konzentrieren uns auf die Dinge, die wir kontrollieren können. Und jetzt sage ich dir was ganz Hartes und das ist ein Vorausgriff auf das Thema Anpassungsfähigkeit. Wann ihr. Und ich habe das bringe ich ein Beispiel dazu, wenn ihr als Unternehmerinnen und Unternehmer. 100,0 % anpassungsfähig seid oder anpassungsbereit will ich es fast nennen, kann euch nichts passieren. Und was heißt jetzt das? Ganz wild übersetzt. Solange ich als Unternehmer bereit bin, am Ende bestehende Dinge über den Haufen zu werfen, vielleicht sogar in ein neues Geschäftsfeld reinzugehen, vielleicht sogar mit neuen Kunden. Worauf hin? Je nachdem, wie radikal anpassungsfähig du bist, kann dir nichts passieren. Es ist ausschließlich das Festhalten am Bestehenden, das uns am Ende in solchen transformativen Phasen absaufen lassen kann. Ich bringe euch ein praktisches Beispiel.
Ja, das habe ich jetzt eigentlich gut reingepasst. Ich habe ein paar Firmen. Eines davon ist eine Softwarefirma. Ja. So bin i bit produziert. Software als Service, also eine Software, die man quasi lizenzieren kann online und mit der man dann arbeitet. Ist im Marketingsegment verortet. Ja
wir haben dort gemerkt, also wir investieren da eigentlich jetzt schon doch ein paar Jährchen, sondern auf ein solides Level kommen und und haben dann versucht systematischer Vertrieb ähnliche Dinge viel investiert und es ist nichts weiter gegangen. So jetzt mittlerweile. Fahrt das Ki Pflänzchen so raus. Wird diese Software in.
Und jetzt bitte verzeiht für alles, was mit KI zu tun hat Zeitschätzungen. Niemand kann irgendwas sagen zu Timings. Also ich sage jetzt 1235 Jahre. I don't know. Ich weiß es nicht.
Ja.So wird diese Software in 1234 Jahren noch geben? Auf keinen Fall. Wenn ich beobachte, was im KI Bereich passiert diese Firma ist tot. Wie im Übrigen die weitaus meisten Application Softwareanbieter
ein absolutes Problem haben, weil alle alles tun werden, damit sie inhaliert werden. So, was habe ich jetzt gemacht? Jetzt kann man sagen Uh, scheiße, kann ich nicht kontrollieren, weil was OpenAI macht und wie die fahren ist außerhalb meines Einflusses. So wie bei dir der öffentliche Dienst. Was kann ich aber machen?
Ich bin am Ende Unternehmer. Ich habe eine unternehmerische Entscheidung getroffen und die unternehmerische Entscheidung hat geheißen Wir stören den Betrieb und das Investment tut komplett ein, und zwar jetzt und nicht dann, wenn das Wasser schon einschießt. Unten jetzt bauen das komplette Team ab, bis auf eine Person, die wird sozusagen die Wartung und Instandhaltung und Software Weiterentwicklung dieses Produkts verantworten und alle anderen Ressourcen. Bauen wir ein KI Team auf und gehen in KI Entwicklung rein. So, das heißt also, ich habe mich entschieden für Selbstkannibalisierung. Ich habe gesagt, ich gebe das einfach komplett auf. Und zwar nicht dann, wo ich muss, sondern jetzt, wo ich noch kann. Fortgeschweder, super profitabel. Ja klar, jetzt ist kein Team mehr dahinter produziert, aber wir nehmen das Geld und Hans voll in KI Entwicklung rein. So, und das meine ich mit das wäre jetzt wahrscheinlich fast die radikalste Form von Anpassungsfähigkeit. Die letzte Barriere sozusagen. Bist immer dann du als Unternehmerin, als Unternehmer. Am schwersten ist das. Und jetzt bin ich wieder beim Punkt. Wenn du natürlich große Strukturen hast, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hohe Investments dort, dort wird es richtig tough und schwierig. Aber gleichzeitig muss man sagen Ich tue jetzt nicht Weltuntergang mal! Es wird viele Branchen geben, die werden sich herausragend entwickeln. Also ist jemand zufällig? Ist irgendjemand so Freizeit? Wirtschaft? Ja. Gratuliere. Jackpot. Ja. Nein.
Die Leute werden viel Zeit haben. Ich mache das ernst. Ich meine das ernst. Ich weiß nicht, ob das in fünf Jahren oder in zehn Jahren ist. Ich weiß nicht, ob das in fünf Jahren oder in zehn Jahren ist. Aber die Leute werden viel Zeit haben. Ja, ist gut. Ist gut. Das erste habe ich mir gestern gedacht. Eigentlich wieder ganz gut. Ich müsste eigentlich sofort Golfplätze kaufen anfangen. Es ist das Beste überhaupt. Die Leute werden viel Zeit haben. Auch das ist möglich. Ja. Schwierigkeit tut mir natürlich personalintensiv und das Harte wird Leute. Das sage ich. Das Harte wird der Übergang. Ich befürchte, der Übergang wird vielleicht nicht so gemütlich. Weil meine Hypothese ist. Diejenigen, die jetzt auf LinkedIn alle groß Work Life Balance. Die trifft es als erstes. Ich sage das nicht ohne eine gewisse Genugtuung. So, also es wird in diesen Wissensberufen am Ende unendlich weniger Leute brauchen. Es wird in den arbeitsintensiven Berufen, die jetzt fast unerträglicher Weise komplett unterbewertet sind. Ob das jetzt Pfleger ist, ob das Gastronomie ist, ob das in der Produktion, also am Bau, wo. Wo richtig gehackelt wird, die wird es ja noch immer brauchen. So, und für die wird es hoffentlich dann mehr Kohle geben. Aber es wird, befürchte ich, dauern, bis sozusagen die Schnapperl fallen. Dass die Leute immer sagen Oh, jetzt muss ich vielleicht was anderes machen. Das heißt, wir werden wahrscheinlich in diesen personalintensiven Bereichen wird es einen Übergang geben, der tough wird. Also wenn ihr mich fragt, was ich heute trete, schon voll über Anpassung. Ich will das gar nicht. Wo ihr mich hinführt, wie ich am Sonntag reden. Aber jetzt muss ich das noch fertig sagen. Ja, das Gebot der Stunde, wenn man in solche Zeiten hineingeht, ist Effizienz. Du wirst schlank, nicht abgemagert. Schlank und effizient in diese Zeit hineingehen. Du wirst nicht unendlichen Ballast haben und Ballast kann vieles sein. Ja, können ausgewachsene Strukturen sein. Das können Entscheidungen sein, die schon lange vor der herschiebt. Die eine Filiale, die schon seit Jahren nicht rennt. Aber du willst das nicht zusperren. Sperre jetzt zu. Die unnötigen Sachen, wo man jetzt die Entscheidung treffen darf Da ist jetzt Schluss, da rinnt jetzt kein Geld mehr rein, weil wir stärken uns für einen Übergang, wo man Resilienz. Weiß nicht, ob Resilienz das richtige Wort ist, wo man für den Übergang auch eine gewisse Resilienz braucht. Das ist, glaube ich, das Gebot der Stunde. Weil wie smooth der Übergang wird, weiß ich nicht. Aber was ich weiß ist, dass auf der Metaebene. Sie der Bedürfnis Tenor verändert und der Bedürfnis Tenor heißt Leib sagen meine Bedürfnisse, das Individuum zuerst. So, aber das damit mir jetzt noch einmal bekräftigen nicht Weltuntergang. The good News ist jeder der versteht mit dem ein Geschäft zu machen wird extrem gut fahren, wird er extrem gut fahren.
Aber wir müssen es verstehen und solche Dinge lasse ich mir nicht einfallen, sondern solche Dinge beobachte ich. Und das meine ich, wenn ich über Antizipation spreche. Antizipation heißt eigentlich nur eins Es ist ein bisschen missverständlich, aber man verzeihe ich wollte drei a ja, Eigentlich ist einfach hinschauen, weil richtig antizipieren. Wir wissen es nicht.
Aber eigentlich ist einfach hinschauen. Genau hinschauen, was passiert. Ja, was passiert.Weil die Zukunft schon da ist, aber ungleich verteilt. Und das ist der zweite Punkt. Weil manche Dinge, es gibt diesen schönen Spruch „Die Geschichte wiederholt sich, weil manche Dinge eh nicht. Also du kannst Muster erkennen. Es passieren gewisse Dinge in bestimmten Abfolgen. Es gibt einen, das ist einer der Schinken, wo ich mich durchgearbeitet habe und noch durch viele mehr.
Haben wir den Neil Howe, den Fast Turning? Haben wir auch drinnen eigentlich? Nein, gell? Das Buch nicht, aber die Zyklen, die auch. Aber die? Die Zyklen. Nein, die Zyklen brauche ich nicht.
Das Buch, aber das macht nichts. Das suchen wir dann raus. Ein Geschichts und Gesellschafts-und Wirtschaftsforscher, sehr viel nan, in den USA, hat sich die Mühe gemacht Geschichte, Gesellschaft, wirtschaftliche Entwicklung und so weiter studiert und hat eine erstaunliche Entdeckung gemacht.
Es wiederholt sich alles. Ja, und was der jetzt in großer Forschung gemacht hat, da kennt es jeden Unternehmer, der schon länger im Geschäft ist, empfehle ich euch mal, ich mache das immer, wenn ich wen treffe neu und merke, ah, der ist auch schon dreißig, vierzig Jahre im Geschäft, dann rede ich mit denen und die sagen mir dann: „Haben wir alles schon gehabt. Brigitte lacht, oder? Haben wir alles schon gehabt. Jetzt geht es wieder runter, jetzt geht es wieder rauf. Das haben wir alles schon. Mit der Runde bin ich schon dreimal gefahren. Ja Nein, das sagen die völlig unaufgeregt. Und er sagt: „Geh bitte. 2008, was da passiert ist, war mein Geschäft schon wieder hinig. Und dann danach haben sie wieder ...
Das, was die in einer wirklichen bezaubernden, praktischen Schlichtheit sagen – ich liebe das, weil es einfach ein Es ist eine reale Beobachtung –, hat der in seiner Forschung wirklich vertieft und hat festgestellt, die Dinge wiederholen sich. Und du kannst bestimmte Entwicklungen ableiten, tatsächlich, aus der Vergangenheit. Und jetzt kommt was wirklich Faszinierendes. Der hat festgestellt, auch wirtschaftlich und gesellschaftlich Entwicklung, entwickelt sich in Zyklen. In Zyklen, wo es nach oben geht, nach unten geht, nach oben geht, nach unten geht. Und er hat festgestellt und das ist für mich das Faszinierendste: So ein ganzer Zyklus, ein sogenanntes Säkulum, dauert ungefähr ein Menschenleben. Und ich natürlich, nicht gescheit nur, ich habe wirklich lang gebraucht, bis ich verstanden habe, wie unfassbar genial das ist. nichts aus der Vergangenheit. Also wir durchleben alles immer genau für die Dauer von einem Menschenleben, aber wir sagen, das Wissen schafft es nie darüber hinaus. Das heißt, er hat festgestellt, auch so ein Zyklus, so ein Durchlauf, dauert ungefähr im Menschenleben, also achtzig bis hundert Jahre. Genau, aber er hat eine Bandbreite angegeben.
Und er hat auch festgestellt, dass jeder dieser Zyklen vier Abschnitte hat. Und er nennt es Frühling, Sommer, Herbst und Winter, was ich sehr charmant finde, weil es genauso ist, wie sich diese Phasen anfühlen. Ein Frühling, wo alles easy ist, aufregend, Aufbruchstimmung, Zeit für Wachstum, Entwicklung. Der Sommer, wo harte Arbeit angesagt ist und es richtig hart hergeht. Der Herbst, wo es eigentlich einfach läuft, Zeit der Ernte, war auch die Zeit, wo die Dinge ein bisschen auseinander fallen. Und der Winter, wo es zäh ist, wo es langsamer wird, härter, die Zeit der größten Herausforderungen, aber auch der größten Chancen.
Und er sagt, jeder dieser Zyklen dauert ungefähr eine Generation. Also das heißt wiederum, da haben wir mal pie zwanzig Jahre. Alle zwanzig Jahre kommt eine neue Generation. Es ist das, wo immer die Medien ganz aufgeregt schreiben: „Gott, das entstellt sich vor. Jetzt gibt es die Generation Alpha. Wer hätte das gedacht? Alle zwanzig Jahre kommt eine neue Generation und dann wollen wir sie wieder entdecken. Und eine Generation ... Eine Generation dauert circa die zwanzig Jahre und vier Generationen sind ungefähr im Menschenleben und so lange dauern diese Zyklen. Und der hat festgestellt, seit vierhundert Jahren drehen wir uns in dem Radl. Seit vierhundert Jahren drehen wir uns in dem Radl, wo die Dinge genau in dieser Abfolge passieren.
Und das Interessante ist, dass er auch den Zusammenhang eben gestellt hat, dass jeder dieser Zyklen auch natürlich die Generationen beeinflusst, die in diesen Zyklen leben. Und da bringe ich jetzt eine Analogie oder ob
Analogie ist das richtige Wort, das ist eine Abfolge, ah, die wirklich bestechend ist und die ihr wahrscheinlich alle sofort erfassen könnt. produzieren starke Menschen. Starke Menschen produzieren harte Zeiten. Ah, Entschuldigung. Harte Zeiten produzieren starke Menschen. Starke Menschen produzieren gute Zeiten. Gute Zeiten produzieren schwache Menschen.
Schwache Menschen produzieren harte Zeiten. Und dann geht die ganze Gaudi wieder von vorne los. Das ist jetzt so ein Schinken, jetzt zeige ich ihn einmal kurz her.
Also wenn Sie mal wer durchquälen will, es ist wirklich ein Wahnsinn. Der hat das in einer bestechenden Weise analysiert. Es ist gigantisch und es gefällt mir deswegen so, weil es uns für die Antizipation neben den.Sachen, dass wir sagen, wir beobachten aktuelle Entwicklungen. Natürlich auch die Möglichkeit gibt, ein bisschen Einordnung zu treffen. Aber wo stehen wir denn insgesamt? Ja, jetzt bin ich wieder beim Punkt, wo ich kontrollieren kann. Ja. Äh, gehen wir zurück zu den Zyklen, bitte. In welcher Phase sind wir jetzt gerade?
Glaubt Winter ist es. Jetzt kommt aber der Knackpunkt und der ist jetzt wichtig. Läuft's im Winter für alle schlecht? Nein. Für diejenigen, die Fellmäntel verkaufen, läuft's im Winter sensationell. Ich meine das ernst. Das ist genau das Beispiel. Wir dürfen nicht davon auszugehen, dass es Winter wird. Alles furchtbar? Na. Aus dem Winter Eisverkauf ist vielleicht schwächer. Also das heißt, die Zeiten sind keine. Kein Urteil darüber, dass jetzt für uns alle bergab geht. Aber sie sind ein Kontext, der was bedeutet. Ein Kontext, der uns sagt, dass in Zeiten des Winters Menschen vielleicht andere Bedürfnisse haben, das Geld vielleicht bei sich halten, in Nice to have vielleicht nicht mehr so investieren. Es ist faszinierend. Er hat im Übrigen das alles. Also das, äh, dass die, äh, vergessen. Ähm. Luxusverkäufe usw ja, oder generell diese, diese, äh, wie nennt man es, nicht Luxusverkäufe? Ähm,
Status. So ja, ähm, gehen im Winter zum Beispiel tendenziell zurück oder wachsen nicht so stark. Ja, also einfach alles was jetzt nice to have ist, hat im Winter harte Zeit. Umgekehrt haben die Dinge, die im Winter als essenziell empfunden werden, Hochkonjunktur. Und deswegen war das plakative Beispiel Wer Mantel verkauft es im Winter gut dabei wäre Eislutscher verkauft schwach.
Damit sind wir wieder bei einer Frage der Anpassungsfähigkeit. Bitte Frage nachher mit Mikrofon. Ich habe da nur eine Verständnisfrage. Heißt das aber, dass der Zyklus, der Zyklus für jeden anders ist? Oder ist der Zyklus der, was? Den Winter? Der was den Wintermantel verkauft?
Der hat ja dann praktisch im Frühling eine. Herausragende Frage. Herausragend. Wirklich herausragende Frage. Wirklich herausragende Frage. Deshalb der erste Teil der Antwort ist Meine Metapher hinkt dahingehend.
Also das eine ist recht. Es hat nämlich nicht nur. Es gibt nämlich nicht nur den allgemeinen Zyklus. Jedes Unternehmen Und das heißt, es ist nicht alles gleich geschalten. Du hast völlig recht.
Aber, und jetzt sind wir beim Punkt. Was es für uns tut, ist. Es lässt uns verstehen an Metakontext einfach ja an Was ist das grundsätzliche Programm, das da gerade über die Bühne geht?
Und wir sehen es steht nicht da, weil Winter. Wo? Was ist im Winter? Wodurch ist Winter geprägt? Steigende
politische, geopolitische Spannungen. Erstens ja. Zweitens sehr, sehr intensiv war das Hinterfragen bis hin zu Zerbrechen von von Institutionen, Medien und Co. Ja. Drittens Die Spending Laune unter Anführungszeichen, leicht gedämpft.
Es ist lustig, ich schreibe schon wieder über Wirtschaftswachstum, was ich ganz witzig finde. Es hat Gott sei Dank endlich mal einer die Rechnung gemacht und gesagt Ich weiß nicht. Habt ihr schon abgezogen beim Wirtschaftswachstum?
Das, was gerade jetzt in AI reingepumpt wird? Für die aufmerksamen Leser sie bauen gerade um achtzig Milliarden, bauen sie gerade Datacenters. Ja und und und. Also noch um noch viel mehr baust du die Energiegrundlage usw. Also hat irgendwer schon die Rechnung gemacht und hat vom Wirtschaftswachstum einfach nur mal das abgezogen. Was jetzt gerade so die AI Bubble ist? Dann kommst du nämlich drauf, dass du das wegnimmst. Hammer. Keins. Überraschung. Ja. Also während alle sagen ja, wir sind über alles schon super. Es wird gerade ein irrer Betrag investiert in den Aufbau von KI, Infrastruktur und generell in KI Unternehmen. Wenn du das alles ausrechnest, ist keines mehr da. Und deswegen verstehe ich manche, wenn manche, manche die Stirn runzeln, wenn sie die Zeitung aufschlagen und sich denken Weißt du, was die reden? Ja, und umgekehrt aber auch. Und da hast du völlig recht, muss das nicht heißen, dass es für dein Unternehmen schlecht läuft. Aber was für uns wichtig ist, wenn wir die Fähigkeit der Antizipation meistern wollen, ist, dass wir in der Lage sind, den Allgemeinkontext zu interpretieren und zu verstehen und einfach für uns abzuleiten. Was heißt das jetzt für mich und wo? Oder noch besser Wo kann es etwas für mich bedeuten? Ja. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es für viele von uns in den nächsten Jahren substanziell was bedeuten wird, ist extrem hoch. Es wird viele Bereiche geben, die werden extrem profitieren und es wird viele Bereiche geben, die werden extrem transformieren.
Die gute Nachricht ist Die erfolgreichsten Unternehmen der Welt.Sondern im Winter entstanden. Schau, tun wir noch mal die Grafik her. Ein paar bekannte Namen dabei, würde ich sagen, oder? Sind nachweislich alle in Winterphasen entstanden. Ja, warum? Na, diejenigen, die es schaffen, im Winter sich gut aufzustellen, sind diejenigen, die im Frühling andrucken, als gäbe es keinen Morgen. Deswegen rede ich von Effizienz. Nicht aushungern. Ich möchte es nur mal sagen, weil es gibt da herinnen viele, die sind gerade vollgas auf Wachstumskurs. Ist alles super. Nicht aushungern, aber Effizienz, nichts Unnötiges. Mach nichts, keine Nice-to-haves. Ja? Es ist wie im Winter. Obwohl ich keinen grünen Daumen, also bin ich völlig unverdächtig, aber ich habe mir sagen lassen, man schneidet im Winter die Pflanzen zurück. Ja. Und was passiert? Ich habe es sogar einmal gemacht, einen Feigenbaum, zurückgeschnitten, wo ich mir gedacht habe: „Jetzt ist es aus. Weil ich mir wirklich gedacht habe, ich muss mich entschuldigen, habe ich geschenkt gekriegt zum Geburtstag. Ich muss den Freund anrufen und was soll ich tun? „leider, weils hat er umgebracht. Jetzt ist es vorbei. Der ist da gestanden, das hat nicht mehr wie ein Baum ausgeschaut. Also ein Schatten seiner selbst. Aber ich glaube, im Frühling ist es nicht recht und im Sommer. Ich glaube, das ist nicht recht. Der war das Doppelte vom Vorjahr.
Das ist die Mechanik, von der wir sprechen. Also der Winter ist nicht die Zeit für unnötige Ausgaben. Der Winter ist nicht die Zeit für Nice-to-haves. Der Winter ist die Zeit, wo du alles in deinem Business auf Herz und Nieren überprüfst
und wo du ein genaues Auge drauf hast, Was tut sich da draußen? Gibt es Fragen dazu? Bitte.
Du hast die Antizipation Ja, bitte. Ja. Du hast die Antizipation ja eingeleitet mit dem Satz: „Es ist noch nie so einfach oder so leicht, gerade erfolgreich zu sein und es ist zeitgleich aber nicht so schwer, erfolgreich zu sein. Jetzt sind wir viel, für auf die schweren Dinger eigentlich eingegangen. Jetzt täte mich interessieren, wo sind die leichten Dinge, wo du sagst: „Okay, jetzt sind gerade Faktoren da, einfach erfolgreich zu sein? Was soll man da schauen?
Danke für die Frage. Der Zugang zu Wissen, Märkten und Tools war noch nie so einfach wie heute. Ich sage es noch mal: Der Zugang zu Wissen, Märkten und Tools und Werkzeuge waren noch nie so einfach wie heute.
Wir haben eine ... Also jetzt in der letzten Welle des Internetzeitalters, die erste Welle vor Information ist demokratisiert worden. Ja? Die zweite Welle ist Vertrieb, ist demokratisiert worden.
Du hast früher für Vertrieb die großen Gatekeeper gehabt. Du hast bei Werbekampagnen was gerade was ... Da hast du überhaupt nicht eine gekennet, weil du was gerade was investieren hast müssen. Das ist alles weg. Jeder kann heute auf die Plattformen gehen, wo die Kunden schon sind.
Es ist absurd. Für uns ist das selbstverständlich, aber Freunde, das war nicht selbstverständlich. Also Vertrieb ist demokratisiert und zugänglich. Und jetzt kommt das Dritte und die Welle ist absurd. Zuerst Information, dann Distribution, jetzt Kreation. Und mit Kreation meine ich jetzt nicht nur im Sinne von, ihr seid ein Marketer, Kreation im Sinn von Kreativität, sondern Kreation im Sinn von Erschaffung, wird jetzt demokratisiert.
Wir kommen in eine Zeit, wo, das habe ich vorhin gesagt, wenn du jetzt bei einer Softwarefirma bist,
wird sich in fünf Jahren oder in drei Jahren, ich sage jetzt einfach immer drei. Einigen wir uns drauf. Ich sage immer drei und Mahn zwischen eins und zehn. Ja, die Wahrheit, die sie weiß nicht. Ich will nicht sagen, ich weiß nicht, ich habe keine Ahnung, aber es hat niemand Ahnung in dem Bezug. Jeder in einer Rolle mit Ambition wird sich in drei Jahren die Software selber bauen. Jetzt schon. Wenn jemand wie ich, der keine Ahnung hat. Ich habe in meiner Agentur ein Thema gehabt mit Ressourcenplanung. Da habe ich noch mal mitgeholfen, weil ich gesagt habe: „Jetzt wirst du es gescheit machen. Tagt ihr das her? Ihr wird euch effizient. Ich sage das, damit ihr das auch wisst. Alles, was ich euch erzähle, brauchst du nicht zu glauben, erzähle ich in meiner eigenen Firma auch. Also es kommt aus der Realität. Ich habe schon Freunde, Effizienz ist angesagt. Sagt mal her, Ressourcenplanung, zag, wie ist Personalplanung? Haben sie was geschickt und gesagt: „Nein, so machen wir das nicht. Habe ich mir gedacht: „Okay, mache ich in der Excel-Matrix. Das ist das schlichteste Geschäftsmodell der Weltagentur. Du hast Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und du hast Aufträge und das muss halt zusammenpassen. Also eigentlich nicht so schwer. Habe ich eine Excel-Tabelle gemacht, habe ich gedacht: „Das ist auch blöd irgendwie. Dann habe ich das erste Mal mit der Umi gespült und an einem Wochenende, und mittlerweile ging es wahrscheinlich noch schneller, habe ich eine Software gebaut für Ressourcenplanung, nach meiner Vorstellung, wie ich wollte die Art der Ressourcenplanung. Und dann habe ich sie dann geschickt und gesagt: „So, mit dem macht ihr es jetzt. Also ich kanns, ich, der ??? Kannst du auch im Code schreiben kann, kann Software programmieren. Das heißt, auch die Erschaffung von Dingen ist in einem Ausmaß demokratisiert. Das ist unfassbar, ja. Das heißt, am Ende und damit bin ich eigentlich beim Übergang zum Thema Ambition: Menschen, die Ambition haben, hatten es noch nie so einfach, diese Ambition zu verwirklichen.Weil ich sag, noch nie so einfach heißt es nicht einfach, gell? Weil es kommt ja immer auf der anderen Seite was dazu. Äh, wenn ich jetzt überall sag, voller Stolz, jede und jeder kann, dann heißt das leider auch, jede und jeder kann, ne? Also, Distribution für alle. Ja, es sind dann auch alle dort, ne? Und du kämpfst um Aufmerksamkeit, zum Beispiel, ja? Aber es gibt diese, diese Hürden nicht mehr. Diese... Natürlich gibt es immer Branchen, wo du, wo du eine Produktion hast und die ist extrem kapitalintensiv und all die Dinge, keine Frage. Aber in sehr vielen Bereichen sind die Hürden, um etwas zu machen, einfach so unendlich niedrig, dass es die beste Zeit ist für Menschen, die was machen wollen. Ja? Also es war noch nie zugänglich unternehmerisch zu wirken. Das ist eigentlich overall, ähm, finde ich das, was auf der, am Easy Way liegt, ja? Macht Sinn? Danke. Gibt's noch? Bitte. Das ist super. Es geht schon mit Fragen, dass das das dachte man. Spricht für euch?
Ich bin noch beim Winzer und habe eine Frage. Weil mein Geschäft geht schon auf die Hoffnung des Frühlings, nämlich die neue Generation jetzt im Winter zu schaffen.
Schau, ähm, ist auch eine exzellente Frage, ehrlicherweise. Ähm, ein paar Dinge dazu. Nach der Rechnung dieses, äh, äh, Forschers, den ich zitiert habe, dauert dieser Winter irgendwo zwischen zwanzig bis zwanzig, dreißig, daumen mal Pi. Ja? So. Also ist schon noch was, ne? Ähm, auf deine Frage kann ich sozusagen jetzt schon auf den nächsten Aufbruch abzielen? Ja. Wirst du damit jetzt Momentum generieren können? Sehr unwahrscheinlich. Ja? Jetzt bin ich nämlich bei Punkt, die Zukunft ist schon da, sie ist ungerecht verteilt. Wird's die Leute schon geben, die schon einen Schritt weiter sind? Ja. Ist das die Masse oder der Mainstream? Nein. As simple as that, ja? Weil die Allgemeinbedürfnisse liegen woanders. Gibt's eine Nische? Und das gilt wieder für euch alle. Gibt es eine Nische, wo Leute andere Bedürfnisse haben, schon weiter sind und so weiter?
Ja, gibt's natürlich. Du bist EPU, oder? Ja, okay. Schau, hat das, kann das reichen, sozusagen, den, den, den guten Verdienst für EPU zu machen? Absolut. Des ist ja-- Drum glaub ja ich so sehr an EPU.
Ich glaube, es ist die, die einzige unternehmerische Form, von der ich mir sicher bin, dass sie in der nächsten Phase eine riesige Bedeutung hat. Von der ich mir sicher bin, ja? EPUs befähigt mit KI-Tools, Systemen, vernetzt. Das hat-- Das ist fix das nächste Modell, ja?
Unternehmen wird's auch mit kleinen Teams funktionieren. Die ganz großen Strukturen, da bin ich mir nicht so sicher, wie das funktioniert, ja? Aber wird's reichen können für dich als EPU? Absolut. Würdest du daraus jetzt-- und jetzt sind wir beim Punkt, würdest du daraus jetzt ein, ein machen wir's groß, ein richtig globales Business jetzt skalieren können? Wahrscheinlich nein. Ja? Es gibt für alles... Das ist ja der Wahnsinn vom Unternehmertum. Es gibt für fast alles einen Markt. Was? Äh, die Frage ist immer nur: In welcher Größe? Und kann der Ma-- Die wahrscheinlichste oder die, die, die, die niedrigste Hürde ist: Kann der Markt reichen, um ein EPU Tagesfülle zu betreiben? Damit hast du Chancen natürlich am höchsten. Was jetzt sagen willst, "Nein, ich möchte da Global Brand aufbauen", würde ich sagen: Uff, schwierig jetzt.
Also, man kann schon antizyklisch unterwegs sein, aber du wirst, und das samma uns, glaub ich, samma uns klar, du wirst nie einen Anti-Mainstream schaffen. Das ist, das ist nicht. Ja? Gibt's Nischen in solchen Phasen? Absolut, ja? Gibt's Ausnahmen? Absolut, ja? Aber ich glaube, was für uns wichtig ist, dass wir Blick darauf haben, wo liegt, wo liegt der Mainstream? Ja? Zeigt uns noch mal die, die Triple A, bitte. Also das heißt, die Fähigkeit zur Antizipation ist einfach die Fähigkeit, genauer hinzuschauen und zu schauen, wo tut sich was in den Bereichen, die für mich relevant sind? Und eines der wirksamsten Tools aus meiner Sicht ist, dafür nachher meine Kundinnen und Kunden zu sein. Das ist das Wichtigste, weil das ist, das sind die Sachen, wo's Unternehmen dann wirklich die Füße ausreißt, wenn's substanzielle Änderungen in den Kundenbedürfnissen gibt und ich krieg sie net mit. Also dass, wenn ich ein Suchfeld wählen würde, als erstes, wo ich sag, wo schau ich als erstes hin, wenn's drum geht zu antizipieren? Würde immer sagen, als erstes schau ich immer zu meine Kundinnen und Kunden, wie's denen geht, was die umtreibt, was die beschäftigt, was ihnen aktuell wirklich wichtig ist. Ja? Und vielleicht nicht nur beobachte ned nur, was sie mir erzählen, sondern beobachte auch, wie sie sich verhalten, was sie wirklich tun. Also merke zum Beispiel bei einem Produkt, dass das jetzt einfach weniger gekauft wird als früher. Da denk ich: "Hm, was ist da?" Und dann geh mal rein und bohre nach, ja?Also es geht nicht um Zukunft vorhersagen, es geht einfach nur um genauer hinschauen. Und das ist die erste Qualität von Leaderinnen und Leadern in Zeiten des Wandels. Diesen Blick hinaus machen. Da uns in der Mitten und da werden wir morgen, äh, dann sehr intensiv einsteigen, weil ich möchte euch nicht überziehen, äh, weil wir heute auch unseren Welcome-Cocktail haben. Ähm, morgen werden wir sehr intensiv einsteigen zum Thema Ambition, ja. Weil ich sage euch wirklich, wie es ist. Das wird die treibende Kraft sein von der Zeit, in die wir reingehen. Und, äh, und da möchte ich morgen mit euch einsteigen. Äh, ich könnte wirklich leidenschaftlich werden bei dem Thema, weil ich so viel Blödsinn darum herum sehe. So viel Leute sagen: „Äh, eh, und tue ich nicht zu viel ʼne einhauen?„ und liebe... Ich verstehe schon. Ja, eine gewisse Verdrossenheit. Stimmt schon, junge Leute haben heute andere Möglichkeiten als noch vor zehn Jahren. Also es wird schon auch ein Unsling als Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, äh, da unseren Blick zu ändern, weil ja, die können heute anders Geld verdienen. Ich kann heute problemlos-- Ein sechzehnjähriger Bärste, der bei uns Praktikum gemacht hat. Der ist sechzehn, aber der hat schon zwei Onlineshops aufgebaut, wo er Sachen verkauft. Na ja, ist ja kein Problem, bitte. Kann ja heute jeder. Kann ja heute jeder.
Ich glaube nicht, dass der jemals einen normalen Job annehmen wird. Kann mir nicht vorstellen. Kann ich mir nicht vorstellen. Also das heißt, es ist schon beides. Es ist dieses: Wir dürfen uns nicht die Ambition aberziehen lassen, aber wir müssen auch respektieren, dass sich die Welt ändert und Leute mit anderen Bedürfnissen daherkommen und andere Möglichkeiten haben. Es ist schon beides. Ja? Und der wird... Ich glaube nicht, dass der jemals einen Job macht. Ich glaube auch nicht, dass der jemals auf die Uni geht. Ich würde ihn auch mal nicht raten. Entschuldigung. Aber... Ja, es ist schon beides. Ja? Leute, ich glaube, es ist keine gute Idee, jetzt da reinzusteigen und zu sagen: „Ich werde jetzt da drei Minuten in Ambition einsteigen. Ich werde das machen mit, äh, drei vernünftigen Hinweisen, die ich da eingeblendet bekomme, äh, in organisatorischer Natur. Die erste gute Nachricht ist: Ihr habt es den ersten Tag gut gemeistert. Also auf das könnt ihr mal extrem stolz sein. Ich glaube, es sind auch noch alle da. Ist wer gangen? Nein? Natürlich könnten sie jetzt nicht melden, aber, ähm, wir haben ja gesagt, wenn nach der ersten Pause mehr wie drei Leute kommen, tun wir weiter. Also insofern muss ich sagen, bin ich stolz auf euch und stolz auf uns. Ja?
Äh, vielen Dank dafür. Wir haben heute um achtzehn Uhr fünfundvierzig, äh, einen Welcome-Cocktail, äh, für euch vor dem Abendessen. Wir haben uns gedacht, das wäre nett, dass sie alle leider ein bisschen kennenlernen, ähm, und dass man ein bisschen ins Plaudern kommt. Äh, und dann um neunzehn Uhr dreißig das gemeinsame Abendessen, äh, im Restaurant, im Restaurant Streif im zweiten Stock, ja? Äh, und morgen um neun Uhr dreißig pünktlich, äh, den Start. Ich habe jetzt noch den Hinweis gekriegt: „Jetzt tut's bitte, nachdem wir unseren Schluss, äh, ... gemacht haben, bitte die Plätze heute noch wechseln. Ja?
Also ihr stellt euch ein Kärtchen, äh, noch wohin. Dann habt ihr es wie in Italien mit dem Handtuch, äh, für morgen, für morgen gleich alles reserviert. Ihr könnt auch ein Handtüchlein herlegen, wenn ihr wollt. Na ja, nicht, dass wer morgen um sechs in der Früh in den Seminarraum kommt und ein Handtüchlein herlegt. Nein, das wollten wir vermeiden. Also könnt ihr alle morgen in Ruhe ein Natzerl machen.
Spätestens für die, die eingetragen haben, um sieben Uhr, äh, ist, äh, das Activity Program. Ihr habt uns einen herausragenden ersten Tag beschert. Ich bin sehr stolz auf euch. Ihr habt das gut gemacht. Ich danke euch sehr. Es macht große Freude mit euch. Wir sehen uns morgen um neun Uhr dreißig. Ich danke euch. Vielen Dank.