DEEP DIVE_ Wirkung statt Ego so begeisterst du Menschen wirklich
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Agenturgründung: Kunden beauftragen aus Überzeugung trotz Nachteilen
Bei der Gründung seiner Agentur vor zwölf Jahren beauftragten Kunden das Unternehmen aus absoluter Überzeugung, obwohl es kleiner, teurer und jünger war als etablierte Wettbewerber. Dies geschah, weil die geteilten Überzeugungen und der Blick auf die Dinge bei den Kunden Resonanz fanden.
“wie ich vor zwölf Jahren oder dreizehn Jahren die Agentur gegründet habe... Und trotzdem haben unsere Kundinnen und Kunden uns aus absoluter Überzeugung beauftragt. Und wir waren aber kleiner, teurer, jünger”
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Hallo, Servus liebe Leute, herzlich willkommen in unserer nächsten Folge des Unplug Tip Dives mit Philipp Maderthaner.
Dieses Mal zu den letzten zwei Wie kann ich Menschen für Produkte begeistern? Und natürlich alles rund um das Thema Sichtbarkeit, Content und Social Media. Philipp, herzlich willkommen bei uns im Studio.
Deine oberste Prämisse Menschen interessieren sich für Menschen und nicht für Produkte. Das lebst du in deinen eigenen Firmen seit Tag eins auch. Ja, sehr. Also tatsächlich, Also ich muss es ergänzen. Menschen interessieren sich für Menschen und ihre Ideen, für ihre Ideen, für ihre Überzeugungen, für ihre Gedanken. Und wenn du das Paket hernimmst, dann würde ich sagen ja, das ist der Common Sense. In all den Unternehmen, die ich gegründet habe.
Jede meiner Firmen, wenn ich sie begonnen habe, gibt es so was wie ein Gründungsdokument. Da ist noch gar nicht so die Was bieten wir an, sondern es ist die Frage Wie schauen wir auf die Dinge? Wovon sind wir überzeugt?
Woran glauben wir Identität? Und darüber reden wir. Wir nennen das dann die Heilige Messe. Gibt es eine Podcast Folge dazu? Was ist eine Heilige Messe?
So und das wird dann von Menschen verkörpert und dafür interessieren sich Leute. Es gibt in unserer Firma nicht einmal eine Folie bei den Business Gladiators, wo irgendwie draufsteht, unser Produkt oder Angebot oder irgendwas gibt es gar nicht. Aber wenn jemand Wir verschicken dann schon Angebote irgendwann. Aber das gibt es nicht, weil wenn wir wo reden können und präsentieren dürfen, dann langweilen wir Menschen ja nicht mit unserem Produkt, sondern mit dem, was sie erreichen können, mit dem, wovon wir überzeugt sind, mit dem, was wir schon gelernt haben.
Ich meine, das ist vielleicht oft Tension, weil mich das triggert. Aber wie strukturierst du den Vertrieb? Dann ist das sozusagen die einzige Vertriebsaktivität.
Nicht die einzige Vertriebsaktivität, wenn du so willst, ist darüber reden, wie wir auf die Dinge blicken. Ist die einzige Vertriebsaktivität. Das findet nur auf unterschiedlichste Weisen statt.
Das tut das Team auf LinkedIn, das tut Alexander Zauner in seinem Podcast Leaders of Transformation. Das tun wir bei Veranstaltungen, die wir machen. Das tun wir in One on One Gesprächen.
Also ja, über diese Dinge reden wir und irgendwann kommen dann die Leute und sagen, das war spannend, wie könnte das für mich ausschauen? So, und dann kannst du natürlich drüber reden und sagen, okay, na Schau, so und so setzen wir die Dinge auf. Und das ist auch nicht einfach sozusagen irgendwie dein Kapriz, sondern das hast du in Amerika handwerklich gelernt, oder?
Ja, einerseits ja, weil ich natürlich aus der Politik kommend als Marketer in der Politik hast du kein Produkt. Es geht nichts über den Ladentisch, du hast nichts zu verkaufen. Alles, was du zu verkaufen hast, sind Ideen, Ideen, Vorhaben, Überzeugungen, Überzeugungen, Das kannst du dort und das zu verkaufen lernst du dort. Und deswegen, wenn ich die Conclusion habe, die Leute interessieren sich nicht für Produkte, ja stimmt. Das andere zu verkaufen, das habe ich ganz gut gelernt.
Ist das dann wirklich umlegbar auf Tischlerbetrieb, auf jedes Business, das man sozusagen im Wirtschaftsraum betreiben kann. Es gibt Unternehmen, die sind in einem absolut transaktionalen Geschäft und haben sich dafür entschieden und da trifft das nicht zu. Also das heißt, ich sage jetzt einmal, du bist Schraubenproduzent, BB produzierst diese eine spezifische Schraube, die du dir patentieren hast lassen und zwar produzierst du eins komma drei Milliarden Stück im Jahr und an jeder Verdienst an Cent. Das ist belanglos für dich, was ich hier erzähle, weil du bist im Cross Show Geschäft und es geht um andere Dinge. Es gibt Unternehmen, die sind in einem anderen Feld, Die sind im Feld, da zählt Preis, da zähl schneller, billiger, lauter.
Das ist ein Feld, ich glaube mal. Und in dem Feld gibt es auch einige, die verdienen sehr gut in dem Feld. Wenn du Market Leader bist zum Beispiel. Ich glaube grundsätzlich, in dem Feld willst du tendenziell nicht sein. Ich bin ein Freund des anderen Felds, das ist begeisternder, überzeugender, Mitreißender.
Ich bin in dem Feld, wo Menschen aus Überzeugung ein Produkt kaufen, aus Überzeugung einen Dienstleister beauftragen und da willst du lieber sein, weil da geht es natürlich auch teilweise weniger um Preis, da ist mehr Loyalität drinnen, da ist mehr Bindung drinnen und du die Leute verlierst, weil du ein Centirer wirst, ist eine harte Geschichte. Aber es gibt beide Welten. In beiden Welten gibt es Unternehmen, die Geld verdienen, erfolgreich sind. Also es gibt nicht nur das eine oder das andere. Es ist ja nicht nur das eine oder das andere erfolgreich. Es gibt beides.
Ich sage nur, wenn ich es mir aussuchen kann, bin ich im Feld, wo Menschen mich aus Überzeugung beauftragen. Und ich meine, das trifft auf jede meiner Firmen zu, wie ich vor zwölf Jahren oder dreizehn Jahren die Agentur gegründet habe. Ich glaube, es gibt Agenturen, auf die war ja kein Mensch.
Und trotzdem haben unsere Kundinnen und Kunden uns aus absoluter Überzeugung beauftragt. Und wir waren aber kleiner, teurer, jünger, jünger. Aber sie haben uns aus absoluter Überzeugung.
Beauftragt, weil du über deine Überzeugung gesprochen. Hast und weil die gesagt haben, das klingt uns vernünftig. Wenn wir so auf die Welt, so schauen wir auch auf die Dinge. Bei den Business Clan etwas das Gleiche. Wir sind dort tatsächlich, ich weiß nicht, ob gewollt oder ungewollt, aber immer wieder im Wettbewerb mit den ganz großen internationalen Unternehmensberatungen und kriegen dann aber Mandate, obwohl du eine globale, sehr bekannte Beratung beauftragen könntest, kriegen wir das Mandat? Naja, offenbar, weil die Überzeugungen und den Blick auf die Dinge, den wir teilen und den Zugang, an dem wir glauben, das löst eine Resonanz aus.
Bleiben wir dann dabei in dem Segment, wo Menschen gerne von Menschen kaufen ihre Ideen und Überzeugungen. Wie mache ich dann, also du sagst, man muss selber Chefredakteur seines eigenen Fachmediums sozusagen gedanklich werden, um den Content richtig zu produzieren. Wie ist das wirklich für eine einzelne Unternehmerinnen zum Unternehmer umsetzbar?
Wie viele Ressourcen fließen da rein? Womit sollte man beginnen? Das Gute ist im KI Zeitalter immer weniger Ressourcen, vor allem in der Post Production kannst du ja so viel mittlerweile auslagern.
Aber was ich mit diesem Zitat meine, ist einfach nur, du musst ins richtige Mindset kommen.
Die Leute tappen rein und glauben wirklich, sie gehen auf Social Media und es würde sich jemand für sie oder für ihr Produkt interessieren. Die Leute interessieren sich für nichts und niemanden. Sie interessieren sich für sich selber. Das, was sie gerade bewegt, beschäftigt. Und wenn du dort dann fit rein hast, dann hast du die Aufmerksamkeit. Aber diese Ego getriebene Content Strategie, was ich gerne sagen möchte, ich habe oft Leute, die sitzen bei mir in die Seminare, aber ich habe so viel zu sagen und ich sage immer, das Problem ist, es interessiert niemanden. Die Frage ist, was interessiert die Leute? Und da musst du dich entscheiden. Jetzt kommt ein guter, den habe ich gesagt in meiner Inner Circle Gruppe, das ist mein elitärster Kreis an Menschen, mit denen ich arbeite Das sind Leute, die waren alle schon in Kitzbühel und arbeiten mit mir weiter. Das ist der Unterschied, wo du die Frage Worum geht es dir? Geht es dir um Verwirklichung oder geht es dir um Wirkung? Und das sind zwei komplett unterschiedliche Broschüre. Wenn du Wirkung willst und damit Erfolg, dann musst du dich am Gegenüber orientieren und nicht an dem, was du willst. Wenn du sagst nein, ich bin mit Verwirklichung zufrieden, ich kenne jemanden, der hat das zehnte Buch rausgebracht, Die zehn Bücher haben miteinander ein Hundertstel verkauft von meinem einen Buch. Aber jetzt überleg dir, dass er es öfter schreibt. Geht's dem um Wirkung? Null, null null. Weil sonst kann der nicht nach zehn erfolglosen Büchern das elfte schreiben, Weil dann müssen sich die Frage stellen, okay, wie mache ich das, dass das, was ich da beitragen will, auch landet?
Und das heißt, wenn du Wirkung stiften willst, dann musst du raus aus dem Ego, musst rein in die Empathie und ansonsten ist es schön, dann ist Verwirklichung. Aber dann erwart bitte nicht von irgendjemandem irgendetwas. Erwarte nicht, dass die Leute dein Zeug kaufen. Erwarte nicht, dass die Leute dir zuhören.
Dann sagst du, ich mache es eh für mich, aber zu sagen, ich mache es für mich und die anderen sollen es super finden den Deal, verstehe nicht. Apropos Sichtbarkeit. Einerseits Post Production immer einfacher.
Gleichzeitig sagst du auch in mehreren und auch in dieser Folge auch die Algorithmen sorgen für die Distribution. Das heißt, die oberste Prämisse hau raus. Meinst du das wirklich in dieser Radikalität? Und wir machen das ja auch gerade.
Wir haben keine Ahnung, ob das irgendwen interessiert. Wir haben die Absicht, einen Nutzen zu stiften. Wir haben grundsätzlich Freude, das zu machen. Es sind zwei wichtige Voraussetzungen. Und wenn es Nutzen stiftet, machen wir es weiter. Und wenn die Leute sagen nein, ehrlich gesagt, eine Viertelstunde in der Woche, das als Impuls reicht mir, aber ich will dann nicht noch tiefer reingehen. Wenn das das findet, dann hören wir es auf. Ist ja kein Problem. Dann finden wir zwar uns was anderes, gehen wir auf den K Super Punkt, super Punkt. Wir beide haben genug Gelegenheiten, vor Kameras zu Also das ist jetzt nicht unser.
Ich würde es wirklich sagen, das können wir jetzt gleich sagen. Wir messen uns an der Wirkung. Und wenn es wirkt, werden wir es weitermachen. Wenn nicht, werden wir sagen, haben wir versucht einen Nutzen zu stiften, beitragen.
Wenn es nicht wirkt, dann gehen wir auf den Kaffee. Ist kein Problem. Ein großer Learning in dem Kontext, das.
Muss ich auch sagen. Aber wenn es jetzt uns darum ginge, wir sind Wahnsinn, weil wir haben so viel Weisheit noch und so viel Wissen und was wir alles geben, dann wäre jetzt da eine Episode drei Stunden sechzig, Stunden acht und fünfzig und wir würden jede Woche eine produzieren. Niemand würde es hören, aber wir wären glücklich, weil wir drei Stunden neun und fünfzig jede Woche vor der Kamera sitzen. Aber das ist es ja nicht. Ich glaube, das muss jeder für sich entscheiden. Ganz ehrlich reinhören, worum geht's? Worum geht es? Geht es dir um dich oder geht es um die Wirkung?
Aber erwarte nicht beides. Sag nicht, ich will mein Ego befriedigen und alle sollen applaudieren. Falsche Welt. Lustig.
Man kommt da immer wieder zu deinem fast schon einen, den prägendsten, weil es so viele gibt, einen der prägendsten Grundsätze. Die Unternehmen haben ihre Daseinsberechtigung, indem sie den Kunden einen Nutten stiften. Das ist die einzige und da beitelt es die Leute immer ab, wenn man das sagt.
Der einzige Zweck der Existenz eines Unternehmens ist, seinen Kundinnen und Kunden Nutzen zu stiften, dann sagen ihm alle bitte Entschuldigung, was ist mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Entschuldigung, was ist mit Innovation oder Freunde? Wenn du keine Kundinnen und Kunden hast, die das als Nutzen empfinden und damit Geld dafür zahlen, wie viel Innovation wirst du machen können?
Wie viel wirst du investieren können in deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Wie viel wirst du Gehält erzeugen können? Wie wirst du Great place to work sein, wenn keine Kohle fließt?
Und Kohle fließt für Nutzen? Das nennt man Business. Auch, hast du gesagt in der Folge, Du musst auch bereit sein, Schwachsinn zu produzieren oder Dinge zu produzieren.
Haben wir von Ed Sheeran gelernt. Haben wir von Ed Sheeran gelernt. Super Zitat. Wie geht es dir?
Bist du sozusagen in der Ich liebe. Es, ich liebe es, ich liebe es, Aber es war nicht immer so. Also wenn du meine ersten.
Absolut. Wenn du meine ersten Podcast Folgen, also zu den, Er gibt es ja gar kein Video, aber wie ich am Anfang vor sechs Jahren Videos produziert habe, habe ich die Nerven weggehauen. Weil es nicht so flüssig war und dann hat mir das nicht gefallen und so. Mittlerweile ist mir das alles erstens komplett wurscht und zweitens, ich liebe es, Dinge auszuprobieren und rauszufinden. Ich komme wieder zu unserem Setting zurück. Ich meine, jetzt könnte man sagen, almost drei hundert Folgen, nur die Füße stillhalten. Oder jetzt habe ich alles so perfekt, jeden Mittwoch seit drei hundert Wochen und auf einmal kommt jetzt am Samstag was dazu und sagen wir mal, wir hören nach fünf Folgen auf, dann habe ich irgendwann fünf hundert Folgen, aber alle sehen, aha, da hat er fünf uhr am Samstag gemacht und dann hat er wieder aufgehört. Also wenn ich mit dieser Imperfektion nicht leben kann, dann darf man gar nichts anfangen.
Und das kann man jedem auch am Beginn mit auf den Weg geben. Ja, weil der Punkt ist doch der. Und das hat mir immer sehr geholfen. Während ich auf offener Bühne auf die Schnauzen fall, lerne und besser werde, sind alle, die im Publikum sitzen, immer noch gleich weit.
Das heißt, auch wenn dann irgendwelche Quatschköpfe, ah, schau was er da gemacht hat und jetzt sein Podcast, das ist aber auch noch nicht sonderlich eloquent, habe ich immer gedacht, während du quatsch, werde ich besser. Ich habe mir das wirklich notiert, weil das muss man sich wirklich zu Gemüte führen. Dieses, wie nennst du die Muppets am Spielfeldrand?
Ja, du musst entscheiden, was willst du sein? Willst du am Spielfeld stehen oder willst du im Publikum sein? Und nicht falsch, ich bin auch oft im Publikum. Weißt du, was ich mein? Wenn ich schön essen gehe, bin im Publikum, da sitze ich da und konsumiere und dann sage ich vielleicht, oh, das hat mir jetzt nicht geschmeckt und vielleicht denkt sich der Koch drinnen, ja, ich habe heute was Neues ausprobiert, während du meckerst, werde ich besser. Und fair enough. Also ich bin oft auch im Publikum, Weißt du, was ich meine?
Aber in meiner Craft bin ich am Spielfeld und da denke ich mir wirklich immer, wenn wir gescheit reden, bitte, Aber. War dir das immer wurscht? Nein, wie hast du das längste Zeit?
War es mir nicht wurscht. Es hilft einmal sehr, dass du irgendwann mal gewaltig auf die Schnauze fäust und feststellst, das Leben geht weiter. Das hilft einmal extrem, dass du irgendwann so richtig hindonnerst.
Also ich Zum Beispiel auch, ich war vor mittlerweile sehr langer Zeit, fünfzehn Jahre, sechzehn Jahr, ich war wirklich ab damals schon in meiner ersten Karriere, das war noch lange vor den Wahlkämpfen für Sebastian Kurz und irgendwas war ich davor schon, habe ich einmal so einen Lauf gehabt, da war ich gefühlt so Kampagnen Wunderkind. Also alles was der angreift, kampagnenmässig, wird Gold. Und in der Attitude habe ich das dann irgendwann auch von mir selber geglaubt Und dann haben sie mir geschickt und haben gesagt so du machst jetzt in Wien einen Wahlkampf für Oppositionspartei Und wenn ich ich habe den versenkt, dann ist natürlich die halbe Wahrheit, weil die Wahrheit hat viele Gründe gehabt. Aber ich liebe es zu sagen, ich habe es versenkt, weil ich habe aus dem so viel gelernt, aus dem ganzen Learning. Niemals hätte ich so erfolgreich die Agentur aufbauen können, wäre ich da nicht so auf die Schnauze gefallen. Hätte gelernt, ich bin kein Kampagnenwunderkind. Hätte gemerkt, mein Trick siebzehn funktioniert nicht überall. Hätte gemerkt, ah, das Spielfeld ist viel breiter, Werkzeugkoffer ist viel detaillierter. Hätte ich das nicht gemerkt und hätte es nicht so versemmelt, wäre ich nie so erfolgreich mit der Agentur.
Und deswegen liebe ich es zu sagen, ich habe es versemmelt, obwohl man mit Fug und Recht wahrscheinlich auch behaupten könnte, es hat diesen jenen diesen Grund gehabt. Aber ich liebe es voll in die Accountability zu gehen und zu Das habe ich voll verkackt. Und so bin ich ja dann natürlich in den Zeitungen durchgewurschtet worden. Ja, natürlich, natürlich.
Und auf einmal war aus dem Wunderkind ein voll Loser. Und du merkst, ich bin eigentlich nur immer der Gleiche. Interessanterweise, ich habe diesen weißen Rat beim Austeilen war ich früher schon ganz gut beim weißen Rat erklären, tu mich selber später, weil das war genau das, was ich dann auch einem sehr lieben Freund von mir, der politisch sehr erfolgreich war und am Anfang geächtet, am Anfang immer gesagt hab du es wurscht was, irgendwelche Umfragen, mach einfach was, glaubst, dass gescheit ist. Und da war er ganz mies in den Umfragen und dann irgendwann war er echt ein Superstar. Und auch wieder, es gilt noch immer, es ist belanglos. Also es ist nicht das Urteil der Leute, Du bist der Gleiche, ich bin der Gleiche. Heute Wie gestern. Weißt du was ich meine?
Was kann man Jüngeren vielleicht in unser Publikum mitgeben? Zum Beispiel, ihr habt jetzt zwei coole Gründerinnen gab es zum Interview und dann haben sie auf Instagram die Storys repostet, die wir gepostet haben und einer hat mir dann geschrieben, haben sich einige Hater gemeldet, weil sie Ich hab vergessen, was ich gesagt hatte, aber nichts Verwerfliches, einfach etwas über ihn. Unternehmertopf. Was kann man ihnen mit auf den Weg geben? Wie kommst du in eine Haltung, wo dich das nicht trifft?
Kann man daran arbeiten? Gibt es ja. Also der erste und einfachste Weg ist nicht lesen.
Also ich habe zum Beispiel gewisse Foren einschlägiger Tageszeitungen, wo ich auch immer wieder mal vorkam und wenn ich medial präsent war, ich lese nie die Kommentare zu den Geschichten. Nie, Never ever. Es ist nur Hate. So, das ist mal das.
Also nicht lesen macht einfach extrem leicht. Das zweite ist dann, das ist Evolutionstufe zwei, ist absolutes Mitgefühl gegenüber diesen armen Taifin, die einfach jeden Tag Leute klein machen müssen, um sich nur ansatzweise von einer minimalen Größe zu fühlen. Ist wirklich, es ist erbärmlich. Also wenn du das brauchst im Leben, dass du auf andere so drauf haust, damit es selber besser geht, dann zeugt das davon, dass du selber nicht viel zu bieten hast, wofür sie mir leid tun, muss ich wirklich sagen. Und das dritte ist das, was ich vorher gesagt habe. Es ist wirklich, während ihr kommentiert, baue ich ja. Ja, hat mir extrem geholfen.
Auch da, wie bei uns jetzt fiel auch Trial and Error Modus, weil was funktioniert oder was funktioniert? Die Antwort ist, du wirst es erst rausfinden, wenn du rausgehst. Du machst das nicht. Es gibt keine Sicherheit davor. Also du musst bereit sein, auf offener Bühne zu scheitern. Und wenn du das nicht bist, wirst du nichts Großes bauen können.
Und da sagt der Kommunikationsexperte schlechthin, ich meine, das ist ja wirklich, man muss sich auf der Zunge und es ist. So, du weißt es vorher nicht und ich komme aus einem Bereich, eben in der Politik überlegst du alles mal vorher, was kann sein und so weiter und so fort. Und selbst dort passieren die Dinge. Es ist nicht kontrollierbar. Du hast keine Kontrolle darüber, was andere Leute über dich denken. Also konzentrier dich auch nicht drauf. Die schlechtesten Keynotes, die im Leben gegeben habe waren die, wo ich Applaus erheischen wollte, die waren bescheiden und die, wo mir alles wurscht war, die sind abgegangen wie Schmidts Katze. Du weißt nicht, was Menschen denken. Du hast es nicht unter Kontrolle.
Also achte auch nicht darauf, wenn wir jetzt uns überlegen, was denken jetzt alle, die jetzt zuhören, führen wir kein normales Gespräch mehr. Stimmt, stimmt. Wenn man noch einmal auf die Produktkommunikation oder Kommunikation im Falle des Tischlers Digital Betriebs dann geht, verbunden auch mit den Dingen, über die wir jetzt diskutieren, wie erzeugt man sich das Paket richtig? Was könnten für ihn oder für vergleichbare Firmen so die ersten Schritte sein? Wie überlegt man sich überhaupt in so einem Setting, Was kann mein Content Plan sein?
Oder ist das heute? Das Coole ist, du brauchst ja heute nicht einmal mehr sonderlich selber kreativ sein. Also chatgpt ist dein Sparring Partner, würde. Würde ich sofort sagen. Und dann da kommen die Vorschläge her und dann ist es an dir, was auszuprobieren. Und da musst halt aushalten, dass die Leute, gerade wenn du jetzt ein regionaler Betrieb bist, dass die Leute in der Gemeinde vielleicht sagen, was ist mit ihm jetzt los?
Bildet sich ein, dass plötzlich das und. Jener meine Güte, jetzt glaubt, er muss auf einmal auf große Influencer machen. Meine Güte, kenne ich aus dem Fußballbereich. Leute, die sich dann vielleicht zusätzlich ein bisschen als Trainer engagieren und Content machen und in der Gruppe wird dann belächelt und so.
Dort gilt derselbe Ja, I'm building my business. Ja, genau. Während du quatschst. Das ist die Antwort. Es ist nur wirklich, Sie müssen einem leid tun. Sie müssen einem leid tun. Oder wenn du es noch größer wirst, dann sagst Während du Quatsch, baue ich ein Imperium. Super.
Und ein wesentlicher Grundsatz Die Wirkung kann man nicht kontrollieren. Hast du Kontrolle? Hast du nicht.
Manche Leute lachen dir ins Gesicht und finden dich furchtbar. Manche Leute haben versteinerte Miene und jubilieren innerlich auch das habe ich festgestellt. Ich warme, ein Auftritt kommt, da war ich wirklich verunsichert, weil eine hat mich so stoisch und starr angeschaut die ganze Zeit, wirklich fast mit böser Miene. Und ich hab um Gottes willen, um Gottes willen. Und nachher kommt sie her und das war grandios. Und ich sag sie haben so ernst geschaut die ganze Zeit.
Na so schau, wenn ich konzentriert mitverfolge. Am besten ist. Du konzentrierst dich nicht darauf, aber du kannst ja Wirkung messen. Nicht durch Meinungen, sondern durch tatsächliche Ergebnisse. Was meine ich jetzt damit? Wenn ich jetzt zum Beispiel in Kitzbühel Dinge vermittle und nachher berichten mir Leute von dem, was sie umgesetzt haben und was es produziert hat, dann habe ich da Erfolg. Umgekehrt, dass jetzt jemand mir eine Meinung abgibt, was die Person jetzt findet, dass ich jetzt so ein Vier Tages Event mache, was tue ich mit dem?
Also an Ergebnissen messen oder wenn du auf Social Media aktiv bist, schau wie viele Leads du generierst, das passt super. Was die alle kommentieren, ist belanglos. Da gibt es ja genug Beispiele, gerade in diesem ganzen Trainer Coaches Bereich, die hoch polarisierend sind, wo jeder sich denkt, bitte was sind das für abgehalfterte Typen?
Ja, sie verdienen Kohle und es steht ihnen zu. Es ist total okay. Wirklich die nächsten Schritte jetzt im konkreten Fall optisch oder was auch immer sagen, kann man dann sehr banal, sehr, sehr, sehr konkret gefragt.
Chatgpt einfach das ist meine Überzeugung, ich bin das und das, daran glaube ich. Bitte mache mir auf dieser Basis, in. Dem Betrieb bin ich und jetzt sagen wir, entwickeln wir mal ein paar Content Formate für folgenden Kanal oder zeig mal zuerst einmal, welchen Kanal würdest du mir empfehlen?
Dann entwickelst mal ein paar Content Formate für den Kanal. Dann sag vielleicht noch dazu, was dir eher liegt. Bist du eher der Typ schreiben, eher der Typ sprechen, hast ein Problem mit Video.
Ja, so auch da, es muss nicht jeder Video machen für Ich hab am. Anfang mir mit Video interessanterweise schwer getan, was wirklich nicht leicht ist eigentlich. Und dann bin ich über Zeit reinkommen und mittlerweile ist es Covid hat natürlich massiv geholfen, weil davor habe ich Kinos gemacht und auf einmal rätst nur mir einen roten Punkt rein.
Aber es muss nicht Videos sein. Wenn du gerne zeichnest, dann tu zeichnen. Es wird abgehen wie nur was.
Mach gerne Comics, mach Grafiken, whatever. Es ist wurscht. Finde deinen Ausdruckskanal oder deine Ausdrucksform. Mach's auf deine Weise, aber machen und.
Mach dir keinen Stress über die Wirkung, weil die kannst du nicht kontrollieren, vor. Allem über das, wie es bei Menschen ankommt. Die Wirkung, die tatsächliche Wirkung kannst du messen. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht Meinung verwechseln mit Ergebnissen. Also nochmal, es können dir fünfzig Leute unter deinem Beitrag kotzen, wenn er drei und siebzig Leads produziert, gratuliere ich dir. Weißt du, was ich meine? Also es kann beides gleichzeitig existieren. Das können fünfzig Leute dich mit Hate übergießen und du kannst maximal Abschlüsse machen. Beides kann gleichzeitig sein. Aber ich orientiere mich an den Ergebnissen, nicht an den Meinungen. Weil was soll ich machen?
Ist das einer der größten Fehler, die man im Thema Sichtbarkeit machen kann, Sich an der Meinung. Deswegen posten die Leute nichts, weil sie immer Angst haben, was denkt wer? Ab dem Zeitpunkt, wo du sagst, eigentlich mir wurscht, was wer denkt. Gehst raus und das erste Posting ist das Schlimmste und das zweite ist weniger schlimm. Und beim hundertsten ist es dir komplett wurscht. Selbst wenn dein T Shirt nicht gerichtet ist und dein Bauch rausblitzt, Weißt du, was ich meine?
Es ist irgendwann einfach scheißegal. Super. Nicht über Produkt reden, sondern über Überzeugungen und den Menschen. Danke für den tollen Austausch. Happy Samstag. Euch auch. Danke fürs Dabeisein und bis zur nächsten Folge.