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297_ KI-Hype vs. Realität_ Warum 90_ nur reden und 10_ wirklich umsetzen

transcriptAlgorithmenAnpassungsfähigkeitAutomatisierungBewertungBusinessChancenContent MarketingDigitalisierungEffizienzEffizienzsteigerungEntscheidungsfindungErfolgsfaktorenErgebnisseErkenntnisseExperimentierenExpertiseFlexibilitätFührungHerausforderungenInformationsquellenKooperationenKundenbeziehungenKünstliche IntelligenzLernbereitschaftMarketingMethodenMindsetMotivationOrganisationsentwicklungOutsourcingPersonal BrandingPodcast-ProduktionPraxiserfahrungProblemlösungProduktentwicklungProduktionProduktivitätProfessionalitätProjektmanagementPseudo GurusRealitätRentabilitätStrategieSubstanzToolsTrendanalyseUmsetzungUmsetzungserfolgUnternehmertumVerhandlungWahrnehmungWissensaufnahmeZukunftsfähigkeit

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hubWissensgraph

Erkenntnis

Anzahl der KI-Sprecher übersteigt die der Anwender

Es gibt eine deutliche Diskrepanz zwischen der Anzahl der Personen, die über Künstliche Intelligenz sprechen, und jenen, die sie tatsächlich anwenden. Der Hype führt dazu, dass viele über KI referieren, ohne selbst praktische Erfahrungen oder messbare Ergebnisse vorweisen zu können. Dies erfordert eine kritische Prüfung von Informationen und Quellen im KI-Bereich.

Originalzitat

Das erste ist, das Ausmaß der Menschen, die darüber sprechen, übersteigt das Ausmaß der Menschen, die tatsächlich bereits was damit tun.

Verbindungen (3)

segmentQuellmaterial (49)

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Wenn das etwas ist, worauf man jemanden trainieren kann, dann kann das auch eine KI.

lightbulbKI-Anwendung für trainierbare Aufgaben
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Jeder der großen Anbieter hat mittlerweile eigene Guides herausgebracht. Geh jetzt auf Raplit Com, lovable Com. Es ist komplett wurscht.

lightbulbVerfügbarkeit von KI-Guides großer Anbieter
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Du willst ins Tun kommen und das Beste, um ins Tun zu kommen, ist, du nimmst dir Ich hab mit KI schon hunderte Stunden gespart und zigtausende Euro. Mein Name ist Philipp Maderthaner, ich bin Unternehmer und habe schon mehrere Millionen Unternehmen aufgebaut und eines davon sogar verkauft. Ich kann keine Zeile programmieren und trotzdem bin ich beim Thema KI schon weiter als die meisten in dieser Folge Teile mit dir, wie ich mich Schritt für Schritt von Faszination und Inspiration in die reale, messbare Umsetzung bewegt habe mit real messbaren Ergebnissen. Let's go. Wenn wir für jedes Mal, wenn das Wort KI fällt, einen Euro bekommen würden, dann würde das alleine schon reichen, Reichtum auszulösen. Es ist in aller Munde.

auto_storiesPhilipps persönliche KI-ErfolgsgeschichtelightbulbUmsetzung als Schlüssel zur KI-Nutzung
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Der Hype ist groß, aber was ist wirklich hinter dem Hype? Es gibt mittlerweile Studien, dass die wenigsten noch reale, messbare Ergebnisse mit KI produzieren, wiewohl es mittlerweile in die Unternehmen reinkommt. Aber tatsächlich Umsetzung, echte Resultate erzielen noch die wenigsten. Ich muss ehrlich sagen, ich hab vor zwölf bis achtzehn Monaten damit begonnen, mich zu beschäftigen und das Thema ist überfordernd. Das ist ja das, was das Feedback von allen ist, die da eintauchen. Aber der Schlüssel ist, dass wir von dieser Makrofaszination in die Mikroumsetzung kommen am Ende des Tages. Es werden diejenigen massiv profitieren, die in den nächsten Monaten es schaffen, ihre Stunden aufzubauen. Die berühmten Stunden, die dich zum Experten, zur Expertin in einem Bereich machen. Nicht zwingend zum KI Experten an sich, aber zum Experten, zur Expertin, Wie wir die Dinge in die Anwendung bringen.

lightbulbProfit durch Aufbau von Anwendungs-Expertise in KIhelpWas ist wirklich hinter dem KI-Hype?lightbulbWenig messbare KI-Ergebnisse trotz HypelightbulbÜbergang von Makro-Faszination zu Mikro-Umsetzung
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Dafür müssen wir tief eintauchen. Dafür müssen wir aber vor allem auch ausprobieren. Und ich glaube, das ist ein Thema, das meinen heutigen Gast auch beschäftigt.

lightbulbNotwendigkeit von tiefem Eintauchen und Ausprobieren
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Der Manuel ist selber mittendrin, oder? Manuel, was beschäftigt dich? Ja, korrekt, danke Philipp. Also mich beschäftigt das Thema KI als Unternehmer. KI genauso wie du gesagt hast, ist ein riesengroßes Thema, sehr, sehr umfangreich. Und meine konkrete Frage ist, lieber Philipp, was sind deine drei Top Erkenntnisse im Thema KI für Unternehmen?

helpWas sind die drei Top-Erkenntnisse im Thema KI für Unternehmen?
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Was sind deine Erfahrungen, wo du sagst, die drei Erkenntnisse, die möchtest gerne weitergeben. Ja, der Punkt den wir besprochen haben, ist ja tatsächlich das Schwierigste an der ganzen Sache. Es ändert sich die ganze Zeit, es wird immer wieder stetig neu überschrieben. Aber ich möchte dir die drei Erkenntnisse vielleicht vorneweg geben und dann ein paar Zugänge geben. Wie habe ich geschafft, vom Makro ins Mikro zu kommen? Vielleicht vorneweg die drei Erkenntnis.

lightbulbStändige Veränderung und Überschreibung im KI-Bereich
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Das erste ist, das Ausmaß der Menschen, die darüber sprechen, übersteigt das Ausmaß der Menschen, die tatsächlich bereits was damit tun. Ich glaube ums fache. Wir erleben einen massiven Hype. Jedes dritte Posting auf Social Media suggeriert, dass die Leute eh schon alle voll im Einsatz sind. Die Wahrheit ist, die meisten quatschen und die meisten gehen nicht hinter den Hype. Das ist die erste Erkenntnis. Also es wird viel aufgeblasen, viel erzählt, viel besprochen, aber wenn du nur eine Stufe tiefer gehst mit den Leuten, dann merkst du, es ist eigentlich nicht viel da. Und das ist die erste Erkenntnis.

lightbulbAnzahl der KI-Sprecher übersteigt die der Anwender
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Was auch immer du tust in dem Bereich oder mit wem auch immer du interagierst, mach eine Substanzprüfung und schau, ob da mehr da ist. Also lass dir zeigen, messbare Resultate, die Leute mit der Arbeit mit KI schon erzielt haben. Es ortet aktuell ein bisschen aus in einen intellektuellen Wettbewerb. Wer kann besser zitieren, wer kann besser was berichten, was im letzten Video CEO vom Sam Altman war oder sonst irgendwas. Aber darum geht es überhaupt nicht. Es geht nicht darum, wer hat am meisten Content konsumiert zu KI, Wer schafft messbare reale Ergebnisse? Wer ist weiter als der Hype?

lightbulbFokus auf messbare reale Ergebnisse statt Content-KonsumbuildSubstanzprüfung bei KI-Interaktionen
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Und das zu überprüfen bei den Leuten, mit denen du interagierst, aber ehrlicherweise auch den Leuten, denen du folgst. Zu diesem Thema ist aus meiner Sicht der erste Punkt und der erste Insight. Der zweite ist, die meisten Dinge, die da gerade rumgeistern, haben eigentlich mit KI nichts zu tun und sind im Wesentlichen nicht mehr als bessere Prozessautomatisierung halt fancier gestaltet, ehrlicherweise.

lightbulbÜberprüfung der Substanz von KI-Experten und Influencern
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Wir dürfen nie vergessen, wir sind noch immer, also die erste große Digitalisierungswelle, die erste große Internetwelle hat ja schon rund um die er losgelegt. Das heißt, die ist jetzt nach fünf und zwanzig Jahren schon durchaus in ihrer Reife. Und gleichzeitig, wenn man anschaut in den KMU ist die Digitalisierung der KMU auch fünf und zwanzig Jahre später erschreckend niedrig. Das heißt, die weitaus meisten sind noch weit, weit weg von tatsächlicher KI Anwendung und sind eigentlich noch, ich würde fast sagen Internet Prozessdigitalisierung und Automatisierung.

lightbulbNiedriger Digitalisierungsgrad in KMUlightbulbViele KI-Anwendungen sind fortgeschrittene Prozessautomatisierungen
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Auch da wieder die Blenderinnen und Blender da draußen, die es durchaus in beiden Geschlechterformen gibt, die verkaufen dir aktuell alles unter KI. Die Wahrheit ist, und das ist auch eine meiner Erkenntnisse, ein Großteil der Dinge, die uns da gerade präsentiert werden, vor allem aktuell noch in dem Bereich Prozessautomatisierung. Also gerade wenn du dir anschaust, gehypte Plattformen wie N, mit der auch ich arbeite und an meine Teams arbeiten, die grandios sind, aber die in weitaus meisten Anwendungsfällen eigentlich einfach als Prozessautomatisierungskette eingesetzt werden, wo echte KI tatsächlich noch wenig Rolle spielt.

lightbulbBlender verkaufen Prozessautomatisierung als KIauto_storiesNutzung von N als ProzessautomatisierungskettelightbulbViele KI-Anwendungen sind fortgeschrittene Prozessautomatisierungen
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Das ist die zweite Erkenntnis. Die dritte Erkenntnis ist, und da komme ich jetzt langsam in die praktische Ecke, du willst ins Tun kommen und das Beste, um ins Tun zu kommen, ist, du nimmst dir ein ganz konkretes Pilotprojekt. Wenn du versuchst, KI in seiner Ganzheitlichkeit zu greifen und zu schauen, OK, da jeden Tag, was ist es, was ich für mein Unternehmen tun kann, kommt jeden Tag eine neue Information rein und du wirst nicht fertig werden. Das Wichtigste ist, du nimmst dir ein Pilotprojekt, du nimmst dir eine Sache her, wo dein Eindruck ist, dass KI einen Mehrwert leisten könnte.

lightbulbKonkretes Pilotprojekt als Weg zur KI-Umsetzung
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Mein Vorschlag ist immer, du nimmst dir irgendwas her, was da jetzt aktuell richtig auf die Senkel geht. Also irgendwas, was sagst, das nervt mich massiv. Das ist eine Tätigkeit, die zieht mir den letzten Nerv. Sie ist gleichzeitig eine wiederholbare Tätigkeit, die nach klaren Regeln eigentlich durchgeführt wird. Was ist im Übrigen die Benchmark für sowas? Naja, wenn du es einem Mitarbeiter, einer Mitarbeiterin unter Anlernen und klaren Vorgaben mit quasi sops, mit Standard Operating Principles, also mit Prozessvorlagen weitergeben kannst, dann kannst du das auch an der KI weitergeben.

buildAuswahlkriterien für ein KI-PilotprojektlightbulbWiederholbare, regelbasierte Tätigkeiten für KI-Automatisierung
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Also das heißt, du suchst dir was raus, was dir den letzten Nerv zieht und wo du, wo du sagst, das ist eh eigentlich eine wiederholbare Tätigkeit, wo ich jemanden darauf anlernen könnte, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du ein Potenzial für ein KI Projekt gefunden hast. Und dann gehst du in ein Pilotprojekt. Und das ist eigentlich der Knackpunkt. Du hast jetzt dort zwei Möglichkeiten.

lightbulbKI-Potenzial in nervigen, wiederholbaren Tätigkeiten
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Du gehst alleine in das Pilotprojekt rein, indem du sagst, ich spüle mich einfach, ich bin Kategorie Düftler, ich spiele mich so lange, bis ich es heraußen habe heute für valide Sache. Ich habe das an vielen Fronten gemacht und habe damit wunderbare Sachen schon erzählt. Ich hab zum Beispiel einen KI Avatar gebaut für mich.

buildVorgehensweise für KI-PilotprojektebuildVorgehensweise für KI-Pilotprojekte: Option 1: Selbst tüfteln
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Also ich könnte eigentlich mich aus dem Podcast jetzt zurückziehen und habe einen KI Avatar, einen KI Klon, der einerseits visuell mir entspricht, aber ich habe auch sozusagen eine KI Stimme trainiert mit einem separaten Tool. Ich habe den Avatar mit heygen gemacht, ich hab die Stimme mit Eleven Labs trainiert, habe die beiden zusammengeschlossen und habe jetzt ein brauchbares Setup, wo ich genau in diesem Setting über Sprachanweisung am Podcast zum Beispiel produzieren könnte, problemlos.

auto_storiesPhilipps KI-Avatar und KI-Stimme für Podcast-Produktion
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Variante zwei ist, du beauftragst einen Freelancer, eine Freelancerin, die in dem Bereich tätig sind, im Bereich KI Implementierung und holst da wen an Bord, mit dem oder der gemeinsam du ein Projekt machst. Ich mach, bei mir ist es nicht entweder oder ich mach beides. Also ich hab aktuell in meiner Holding und auch im AI Lab, das aus meiner Softwarefirma heraus entstanden ist, wir haben aktuell sechs Pilotprojekte am Laufen, wo wir Externe auch reingeholt haben, mit denen wir die gemeinsam machen, damit wir auch was lernen, was sechs ganz konkrete Use Cases sind, wo wir arbeiten an der Realisierung konkreter Ergebnisse. Eines davon zum Beispiel ist, wir arbeiten an Philipp AI. Das ist, dass wir auf Basis von dem ganzen Content, den wir da jetzt draußen haben, ein eigenes Sprachmodell trainieren. Also jetzt gibt es natürlich auch da die Tools mittlerweile, Delphi AI zum Beispiel, wo du, wenn du in der Beratung drinnen bist, dir einen KI Klon einfach mit Hochladen deiner Bücher, Podcasts, Postings und so weiter machen kannst. Aber ich mag das, diesen Teil möchte ich nicht unbedingt auf einer Third Party Plattform, deswegen schauen wir jetzt gerade, wie wir unser eigenes Modell trainieren. Nehmen dazu natürlich bereitgestellte Small Language Models, die es ja gibt, die du dir lokal auf deinen Rechnern installieren kannst und die fangen wir jetzt an zu trainieren mit all dem Wissen, das es da von mir gibt. Das machen wir nicht alleine, da holen wir uns leider zu an Bord.

auto_storiesEntwicklung von 'Philipp AI' als eigenes Sprachmodellauto_storiesPhilipps sechs Pilotprojekte mit externen PartnernbuildVorgehensweise für KI-Pilotprojekte: Option 2: Freelancer beauftragen
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Oder wir haben zum Beispiel entwickelt und ein Pilotprojekt ist, wir haben eine Podcast Recommendation Engine. Also wir haben immer wieder das Thema, dass mir Leute schreiben und sagen, Philipp, ich hätte eine Frage und Die Wahrscheinlichkeit, dass die Frage schon beantwortet ist, liegt aktuell bei circa neunzig Prozent. So, folgendes. Aktuell sitzt da eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter und Moment, ich glaube die Frage gibt es schon. Such dann durch und schreib zurück. Du, da gibt es schon eine Folge. Hör doch die Folge X, wie ich gerade gesagt habe.

auto_storiesEntwicklung einer KI-gestützten Podcast Recommendation Engine
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Wenn das etwas ist, worauf man jemanden trainieren kann, dann kann das auch eine KI. Wir haben jetzt eine KI trainiert, wo du einfach sagst, Philipp, das ist meine Frage und die KI hat nur einen Job, nämlich dir relevante Folgen aus meinem Podcast zu empfehlen und dir gleich sozusagen reinzuladen als Player, damit du sie sofort starten kannst. Auch etwas, was wir in unserem Leib entwickeln. Aber du hast eben beide Möglichkeiten, du selber tüfteln. Ein anderes Beispiel.

auto_storiesEntwicklung einer KI-gestützten Podcast Recommendation EnginelightbulbKI-Anwendung für trainierbare Aufgaben
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Ich habe das schon im Podcast geshared. Ich hab vor einigen, vor wenigen Monaten das Thema gehabt in einer meiner Firmen, dass ich mit der Ressourcenplanung nicht zufrieden war. Die haben das einfach nicht anständig geplant im Sinne der Rentabilität. So was habe ich gemacht. Eines der wirksamsten Führungstools. Du gibst einen Rahmen vor Framework vor, das in das andere Leute reinreporten. Ich habe eine Excel Tabellen aufgestellt, hab gesagt, OK, es ist ja ganz schlicht in einem Professional Service Business. Die Ressourcen sind die Leute auf der einen Seite, die Kunden sind die Projekte auf der anderen Seite und du hast bestimmte Stunden für bestimmte Projekte. Dann machst du eine Summe in der Spalte. Das Projekt darf nicht mehr als so und so viele Stunden haben und der Mitarbeiter und die Mitarbeiterin sollte nicht weniger als so und so viel Stunden haben und dann ist die Geschichte rentabel.

lightbulbFramework als wirksames Führungstool für Reportingauto_storiesProblem mit Ressourcenplanung in Philipps Firma
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Also Professional Service und Dienstleistungsbusiness ist eigentlich recht schlicht. Ich habe diese Excel Tabelle erstellt und habe mir gedacht, ist eigentlich nicht cool, weil eigentlich wäre cooler, wir hätten ein Tool. Dann habe ich ein bisschen geschaut. Natürlich finde ich nichts.

lightbulbSchlichtheit des Professional Service Business
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Da habe ich gedacht, gut, das ist doch eine gute Gelegenheit. Bin gegangen wraplit Com und habe mit Vibe Coding, das heißt mit Programmieren durch textliche Anweisung von jemandem, der vom Programmieren keine Ahnung hat. Dadurch habe ich mir ein Ressourcenplanungstool entwickelt. Das heißt, ich habe zum ersten Mal in meinem Leben selber eine Software gebaut mit so einem Web Coding Tool und das habe ich dann auch veröffentlicht, weil Replit es auch gleich ermöglicht, dass du das Hosting dort übernimmst und die Delivery.

auto_storiesPhilipp entwickelt Ressourcenplanungstool mit Vibe Coding
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Das heißt, dass das gleich richtig alles ist, dass wirklich jemand auf einer Internetdomain verwenden kann und das habe ich dann weitergegeben und jetzt können die mit Drag Drop, können Projekte anlegen und Drag Drop ziehen sie die Mitarbeiter drauf. Also eigentlich sehr lässig. Das habe ich in der Eigentüftlerei gemacht.

auto_storiesPhilipp entwickelt Ressourcenplanungstool mit Vibe Coding
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Was alle diese Dinge gemeinsam haben, ist, ich habe mal gesagt, was ist ein Projekt, was ist ein Use Case Und dann habe ich mich entschieden, ist es ein Use Case, wo ich selber tüftle oder ist es ein Use Case, wo ich jemanden an Bord habe. Und im besten Fall machen wir gemeinsam. Und ich habe beide dieser Dinge am Laufen.

buildEntscheidungsprozess für KI-Pilotprojekte (Tüfteln vs. Expertise)
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Und das ist, glaube ich, wirklich der Schritt, damit wir vom Makro ins Mikro und letztlich ins Machen kommen. Makro ist klar, wir beschäftigen uns mit der grundsätzlichen Entwicklung und ja, da ist super. Natürlich, wenn jeden Tag kommt ein eiches Posting rein, ein eiches Reel, das ist jetzt der heißeste Schmarrn. Ich darf nicht mehr eh schon Wissen sagen, weil mein Podcast ist jetzt auf Apple Podcast als anstößig mittlerweile markiert, weil ich fluche meinen Podcast grandios, haben wir gut gemacht, aber ich bin in guter Gesellschaft. Gary Vaynerchuk ist es auch, Also das ist kein Problem. Die Makroebene ist super, wir kriegen jeden Tag den heißesten Schmarrn reingehyped, aber das ist am Ende nur Aufregung, das ist nichts Produktives.

buildDrei Ebenen der KI-AuseinandersetzungbuildEbene 1: Makro (grundsätzliche Entwicklung)lightbulbHype auf Makroebene ist oft nur Aufregung, nicht produktiv
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Wenn wir wirklich auf Makro agieren wollen, ist es eigentlich wichtig, dass wir uns einmal an der Substanz beschäftigen, mit der Entwicklung. Jeder der großen Anbieter hat mittlerweile eigene Guides herausgebracht, Grundlagen, Wissen rausgebracht. Wir werden das in die Show Notes posten, den Prompting Guide von chatgpt, eine von chatgpt selbst veröffentlicht, ein Prompting Guide, den Agents Guide, also wie KI Agenten baue, von chatgpt veröffentlicht, der Prompt Engineering Whitepaper von Google. Wir werden alle diese Dinge in die Show Notes geben. Das heißt, es gibt Grundlagenwissen von den Unternehmen selbst. Das ist eine Makroebene, die macht Sinn, um sich mal die Fundamente anzuschauen. Und wenn du sagst, ja, das ist aber komplex, es ist ganz einfach, dann lad dieses Papier hoch auf chatgpt und sag so, lieber Freund der Berge, jetzt erklären wir das einmal für Anfänger und dann gehst du das durch. Das heißt, das ist die Makroebene, die Mikroebene ist, dass wir uns damit beschäftigen, in die Frage zu kommen, was sind relevante Showcases, Use Cases in unserem eigenen Business. Und die Suche ist im Regelfall nach wiederholbaren Tätigkeiten, die nach klarer Anweisung durchgeführt werden können. Das Tolle ist, dass durch die Sprachmodelle mittlerweile eine analytische Kompetenz durch die KI dazukommt.

buildEbene 1: Makro (grundsätzliche Entwicklung)buildEbene 2: Mikro (relevante Use Cases im eigenen Business)auto_storiesNutzung von ChatGPT zur Erklärung komplexer KI-DokumentelightbulbRelevante KI-Use Cases sind wiederholbare TätigkeitenlightbulbVerfügbarkeit von KI-Guides großer Anbieter
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Das heißt, es ist nicht nur mehr, wenn dann sonst, also nicht mehr nur Excel Formel, sondern es ist jetzt Excel Formel mit einer Kontextintelligenz. Und sich da zu überlegen, was sind Anwendungsfälle. Und die Paradeanwendungsfälle sind eh bekannt, das ist Customer Support.

lightbulbKI-Sprachmodelle bringen analytische Kompetenz und Kontextintelligenz
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Die Paradeanwendungsfälle ist natürlich in allem, was Produktion, also Creative Production betrifft. Die Paradeanmeldungsfälle ist alles, was Automatisierung mit Kontextwissen betrifft. Also zum Beispiel ein eigener Auftrag wird angelegt, was soll dann passieren?

lightbulbTypische Anwendungsfälle für KI
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Oder keine Ahnung, du entwickelst ein Tool, wo deine Außendienstmitarbeiter ankommen, anrufen können und dort einfach dem Tool erzählen, was sie bei dem Auftrag jetzt gemacht haben. Und das Tool generiert dann einen fertigen Lieferschein zum Beispiel. Also du gehst wirklich rein und sagst, was sind die Everyday Tasks, wo ein riesen Hebel drinnen ist und dann nimmst du dir einen Use Case.

auto_storiesKI-gestützte Automatisierung von Lieferscheinen für Außendienst
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Das ist Mikro und machen ist dann die Ebene, wo du so selber tüfteln oder mit Expertise oder beides. Ich bin ein Freund von immer, komme immer mehr weg von entweder oder ich bin ein großer Freund von sowohl als auch. Ich glaube, wir sollten alle tüfteln und einfach uns nicht fürchten. Geh jetzt auf Raply Com, Lovable Com, es ist komplett wurscht. Starte einen Account und und sag einmal irgendwas, was du lustig findest, eine Website, die du schon immer mal machen wolltest. Gib ein Command und dann schau, was passiert. Es kann nichts passieren, es ist nur spülen. Spiel herum.

buildEbene 3: Machen (selber tüfteln oder Expertise nutzen)lightbulbSowohl selbst tüfteln als auch Expertise nutzenbuildVorgehensweise für KI-Pilotprojekte: Option 1: Selbst tüfteln
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Und die zweite Variante ist, du holst dir Expertinnen, Experten an Bord. Hier habe ich nur eine Sache, die ist mir extrem wichtig. Hol dir Leute an Bord, die in der Lage waren, messbare Ergebnisse zu produzieren und mach mit ihnen auch Deals, die sie aufs messbare Ergebnis festnageln. Also nicht ich zeig dir wie und so, vergiss ich zeig dir wie. Entweder wir automatisieren jetzt diesen Prozess und bringen KI rein und er ist am Ende fertig und spart jede Woche x Stunden oder Wir haben kein Deal, also mach ordentliche Deals mit diesen Externen, die wirklich darauf abzielen, messbare Leistung zu produzieren.

buildMachen: Expertise an Bord holen mit ergebnisorientierten Deals
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Aber der wichtigste Insight und der wichtigste Rat ist Comments tun. Die Erschlagenheit von all den Hypes und Inspiration, die da draußen sind, die wird dich nicht weiterbringen. Da stehst du davor wie das Kaninchen vor der Schlange.

lightbulbWichtigster Rat: Ins Tun kommen
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Und ich selber bin ein leidenschaftlicher Probierer. Also ich habe einen N Account, ich hab einen Replit Account, ich habe alle Premium Accounts bei allen KI Modellen, ob das Perplexity ist, ob das chatgpt ist, ob das Manus ist. Ich habe überall die Top Top Accounts.

auto_storiesPhilipps Leidenschaft als Probierer von KI-Tools
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Also ich zahl jeden Monat, glaube ich, ein tausend fünf hundert locker an Fees für alle Top Tier Accounts. Ja, aber wie will ich sonst die Dinge ausprobieren? Bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache.

auto_storiesPhilipps Leidenschaft als Probierer von KI-Tools
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Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.

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Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Es gibt Low Hanging Fruits, wo wir den Wert reinholen. Ich hab eh gesagt, alles was jetzt Kategorie Content Creation ist oder ähnliches.

lightbulbLow Hanging Fruits der KI-Anwendung
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Ich habe in meinem Leben noch nie einen Photoshop angegriffen, aber dank Nanobanana, muss ich sagen, kann ich mit meinen Fotos eigentlich alles machen. Und ich nutze das. Ich habe unlängst mir gedacht für LinkedIn Posting, ich brauche jetzt ein Foto, wo ich eigentlich zwei Magneten so zueinander halte, weil war die Story, die ich erzählt habe. Ich habe keine zwei Magneten zu Hause und auch kein Foto. Deswegen habe ich einfach ein anderes Foto genommen.

auto_storiesPhilipps Nutzung von Nanobanana für Bildbearbeitung
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Hab Nanobanana gesagt, du bitte gib mir zwei Magneten in die Hand, die entgegengesetzte Pole haben und sich abstoßen. Erledigt. Fünfzehn Sekunden später Foto fertig gepostet, ab die Post. Das heißt, Low Hanging Fruit ist das eine, aber das ist ja wirklich nur die Spielerei.

auto_storiesPhilipps Nutzung von Nanobanana für Bildbearbeitung
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Interessant wird es, wenn du wirklich anfängst, Prozesse mit Kontext und KI Intelligenz zu automatisieren vor Selektion deiner E Mails zum Beispiel Ich habe eine dritte, muss ich doch auf die letzten Meter auf der Machen Ebene noch eine dritte Option. Das erste ist das Tüfteln. Das zweite ist, du hast Expertise an Bord und das dritte ist, du kaufst dir mal eines der KI Tools, die für einen bestimmten Use Case sind und schließt eine Lizenz ab, zum Beispiel Customer Service KI und nimmst das einfach mal und probierst quasi mit einem fertigen Tool rum. Das ist eigentlich die dritte Sache. Aber egal was es ist tun, KI wird keinen Wert entfalten, wenn wir sie nicht in die Anwendung bringen.

lightbulbAutomatisierung von Prozessen mit Kontext und KI-IntelligenzbuildMachen: Option 3: Fertige KI-Tools lizenzieren
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Und das ist ja die größte Gefahr oder das größte Bubble Risiko jetzt gerade, dass alle Hype zahn und alle pumpt, aber niemand bringt was auf den Boden damit und dann haben wir wirklich ein Problem. Manuel, was liegt dir am nächsten von diesen möglichen Strategien, die ich skizziert habe? Also ich finde es sehr inspirierend, gerade das Thema mit dem Pilotprojekt, weil das ist was, was man wirklich greifen kann, dass man wirklich gefühlt sehr große Schritte wirklich auf einen Use Case herunterbricht und da die ersten Erfahrungen sammelt und auch die Kombination. Das habe ich immer jetzt für mich selber mitgenommen und für mein Unternehmen wirklich einen Seiten viel Sachen selber auszuprobieren, aber auf der anderen Seite die Augen und Ohren offen halten für professionelle Anbieter, die nachweislich Ergebnisse liefern und da Kombination draus machen.

lightbulbGefahr des KI-Hypes ohne Umsetzung
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Absolut, absolut. Also ich glaube immer, ich bin ein großer Freund des Tüftelns, aber es hat auch ein Ende.

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Es ist nicht unser Job, dass wir die ultimativen KI Experten werden. Wir sind als Unternehmerinnen, als Unternehmer dafür verantwortlich, dass die Resultate auf den Tisch kommen. Das heißt nicht, dass du am Ende alles technisch verstehen musst. Mein Geschäftsführer von meinem AI Lab versteht hundertmal mehr als ich und ich muss manchmal hat er das Bedürfnis, das mir zu erklären, weil er selber so fasziniert ist von den Dingen. Ich sage immer, du erklär mir es nicht. Ich muss nicht alles verstehen Es reicht, wenn ich verstehe, was hinten rauskommt und wenn ich die grundsätzliche Funktionsweise verstehe. Also solide Expertise an Bord holen, glaube ich heute wirklich für sehr entscheidend. Und auch diese Ebenen, die Makroebene durchzuspielen, die Mikroebene mit den Use Cases und Down probieren, Expertise oder einfach fertige Off the shelf Tools in die Implementierung bringen und herumprobieren. Auch das ist eine Möglichkeit. Ich habe vorher viel genannt.

lightbulbUnternehmerische Verantwortung für Resultate, nicht technische Expertise
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Jetzt kann man sagen, ich will mein Philip AI selber entwickeln, aber wer das nicht will Delphi AI, du machst deinen digitalen Klon und lädst die Sachen hoch und am Ende hast du diesen Klon ohne irgendeine Programmiertätigkeit. Also man muss auch nicht alles selber machen. Manches willst du vielleicht selber machen. N Du kannst deinen Account anlegen, aber es gibt mittlerweile ausreichend Freelancer, die auf N Automatisierung spezialisiert sind.

auto_storiesNutzung von Delphi AI für digitalen Klon
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Spül rum und hol wen rein, aber geh rein, weil am Ende wirst du die Effizienz brauchen, die uns KI beschert. Irgendwann wird sich die Spreu vom Weizen trennen, nämlich diejenigen, die nichts gemacht haben und diejenigen, die was gemacht haben. Und das wird irgendwann für die anderen nicht mehr aufzuholen sein.

lightbulbNotwendigkeit der KI-Effizienz für zukünftigen Erfolg
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Und deswegen glaube ich, jetzt ist die Zeit. Alright. Manuel, danke sehr für die coole Frage. KI Thema ist Trending, nicht nur auf Social Media, auch im Podcast. Also tatsächlich gehören die zu den meistgehörtesten Folgen. Also vielen Dank, dass du uns eine weitere bescherst und danke allen, die heute dabei waren.

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Freue mich sehr, wenn wir uns nächste Woche wieder hören. Alles Liebe. Ciao, ciao. Nächste Woche spricht Philipp mit Philipp. Nein, kein Selbstgespräch, sondern ihr einen anderen Philipp bei mir, der im Kontext KI ein Beratungsbusiness hochziehen will.

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Und wir reden über die Wie skaliere ich so ein Business in diesen Zeiten? Egal ob du in der Beratung bist oder nicht. Hör unbedingt rein.

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Wir reden sehr viel über die Was kaufen Menschen wirklich? Was sind die echten Bedürfnisse? Wofür sind sie bereit, Geld zu zahlen? Nächste Woche bei Philipp Maderthaner am Platz.

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