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Folge 104 - Mindset_ Wie sehr darf ich mich auf mein Glück verlassen_

transcriptEffektivität: UmsetzungEffektivität: Vorausschauende PlanungEffektivität: VorbereitungErfolgsfaktoren: ChancenErfolgsfaktoren: ZufallGesellschaftliche Entwicklung: ArbeitsweltKommunikation: Audience EngagementKommunikation: FragekulturKommunikation: Social MediaMarketing: Podcast-ProduktionMarketing: Podcast-WachstumMindset: AnpassungsfähigkeitMindset: FokusMindset: KontrolleMindset: Positives DenkenMindset: VertrauenMitarbeiterführung: RecruitingPersönlichkeitsentwicklung: SelbstmanagementPersönlichkeitsentwicklung: WachstumPersönlichkeitsentwicklung: WegfindungUnternehmertum: DefinitionUnternehmertum: KrisenmanagementUnternehmertum: VisionWahrnehmung: Realität

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Relationen

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Themen

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hubWissensgraph

Erkenntnis

Alleiniges Vertrauen auf positives Denken und Glück

Die Annahme, dass allein positives Denken, das Anzünden von Räucherstäbchen und das Senden von Hoffnung ans Universum ausreichen, um Erfolg, Reichtum und Erfüllung herbeizuführen, ist ineffektiv. Ohne eigene Anstrengung und Handlungen bleiben die Umstände unverändert. Dies kritisiert eine passive Haltung gegenüber dem Leben.

Originalzitat

jeder, der nur ansatzweise ein bisschen was am Kasten hat und das mit einer gehörigen Portion positivem Denken versieht... Das wird dann schon passen.

Verbindungen (4)

segmentQuellmaterial (8)

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Wie sehr darf ich mich auf mein Glück verlassen? Hier sind wir wieder bei Business Gladiators unplugged.

helpWie sehr darf ich mich auf mein Glück verlassen?
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Willkommen allen, die hier jede Woche so fleißig dabei sind. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine treue Community von Hörerinnen und Hörern, Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte, Menschen, die wirklich was bewegen wollen. Sie alle sind hier versammelt beim Podcast Business Gladiators Unplugged und ich freue mich wirklich unglaublich. Ich fühle mich so geehrt. Jede Woche steigende Hörerinnen und Hörerzahlen, unglaublich nette Feedbacks auf allen Kanälen, auf Social Media, über meine WhatsApp Line. Ich bin wirklich extrem dankbar, dass ich das machen darf. Ich habe mir nie gedacht, dass dieser Podcast von so langer Dauer ist, als ich die ersten Folgen aufgenommen habe. Ich gestehe, war unplugged noch etwas mit Krücken versehen. Ich habe mir noch wirklich einiges aufgeschrieben davor. Und heute ist es wirklich für mich ein Vergnügen, diese Folgen aufzunehmen und frei von der Leber weg zu plaudern und wirklich auch zu wissen, dass es Nutzen stiftet. Also vielen Dank, dass du dabei bist. Ich werde versuchen, heute das Gleiche wieder zu schaffen. Wir sprechen über eine Frage, die ich über Instagram bekommen habe. Ich habe mir angewohnt, vor den Aufnahmen immer wieder mal zu fragen, ob es denn Fragen gibt. Und da schreibt mir Hallo Philipp, was sagst du zum Thema? Es kommt, wie es kommen soll. Christine schreibt also hier zum Thema Schicksal, Glück. Wie sehr sollen wir darauf vertrauen, dass alles gut wird? Und dem möchte ich die heutige Folge widmen. Wie sehr darf ich mich jetzt auf mein Glück verlassen oder auf Schicksal verlassen oder auf Fügung oder was auch immer. Und darüber spreche ich extrem gerne, weil ich bin einer Sache gegenüber extrem kritisch. Ich bin ja selber auf Social Media nur mehr in wenigen Fällen als Konsument unterwegs und ziehe mir rein, was dort passiert, weil ich glaube, dass es uns wirklich in vielen Bereichen fertig macht. Die Realität, die uns dort präsentiert wird, Realität unter Anführungszeichen, ist ja in Wahrheit keine jede und jeder präsentiert sich dort so, wie er oder sie gern gesehen werden möchte. Und wir glauben dann oft das, was wir dort hören. Und das ist einfach jeder, der nur ansatzweise ein bisschen was am Kasten hat und das mit einer gehörigen Portion positivem Denken versieht, vielleicht ein paar Räucherstäbchen anzündet, Kerzel noch dazu und ein bisschen Hoffnung ans Universum schickt. Das wird dann schon passen. Also ist ja wirklich die ernste Frage, wie sehr stimmt das? Oder wie sehr sollen wir uns auf Glück oder Fügung oder Schicksal verlassen? Und meine Antwort darauf ist extrem klar. Ich glaube, es gibt zwei Teile, die du im Blick haben solltest. Der erste Teil ist der, den du selber kontrollierst. Das ist der Teil, wo du selber darauf Einfluss hast, wie gut machst du deinen Job, Wie gut machst du deine Arbeit, wie haust du die rein?

lightbulbAlleiniges Vertrauen auf positives Denken und Glückauto_storiesPhilipps Podcast-Entwicklung von Skript zu freiem SprechenlightbulbVerzerrte Realität auf Social MediahelpWas sagst du zum Thema: Es kommt, wie es kommen soll?helpWie sehr darf ich mich auf mein Glück verlassen?
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02:4503:18audio

Tust du wirklich alles, was du tun kannst, um erfolgreich zu sein? Tust du wirklich alles, was du tun kannst, um ein großartiges Ergebnis für deine Kundinnen und Kunden zu produzieren? Hast du deinen Teil des Jobs gemacht? Arbeitest du an deiner persönlichen Weiterentwicklung? Arbeitest du an deiner fachlichen Weiterentwicklung? Versuchst du jeden Tag ein Stück besser zu werden? Legst du höchste Standards an dich an im Umgang mit deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Versuchst du was beizutragen auf dieser Welt? Versuchst du anderen Menschen Nutzen zu stiften und sie weiterzubringen?

helpTust du wirklich alles, was du tun kannst, um erfolgreich zu sein?
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Das sind Dinge, die hast du unter Kontrolle. Das, was du jeden Tag tust, hast du unter Kontrolle. Und ich nenne das einfach so, dass du deinen Job machst. Das, wozu du da bist, das ist die Ebene. Da gibt es kein Räucherstäbchen, da gibt es kein Kerzerl, das du anzündest. Da gibt es nicht ein Zurücklehnen am Sonntag am Sofa oder die ganze Woche am Sofa und glauben, das Räucherstäbchen wird dich zu Reichtum, Glück und Erfüllung führen. Daran glaube ich nicht, sondern ich glaube daran, dass du einen Beitrag zu leisten hast. Ich glaube nicht, dass du einfach alles nur durch positives Denken herbeiführst. Du kannst in einer Baracke wohnen und durch positives Denken bleibt die Baracke eine Baracke. Damit du dort rauskommst, musst du was tun. Musst du dich reinhauen, Musst du für andere Menschen was tun, Musst du was beitragen, was leisten, dich ins Zeug hauen, besser werden. Das heißt, du musst deinen Teil des Jobs erledigen. Das ist der eine Teil, den ich möchte, dass du im Blick hast. Der andere Teil, den ich in dein Blickfeld rücken möchte, ist natürlich, dass es Dinge gibt, die du nicht unter Kontrolle hast. Es ist absurd zu glauben, du könntest dein ganzes Leben vorausplanen. Es ist ja wirklich jeder, der schon ein bisschen an Lebensplanung gemacht hat, wird sich schnell an den Spruch erinnern. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Du kannst die Abzweigungen, die dir das Leben präsentiert, nicht vorhersehen. Du kannst auch Abzweigungen erst dann entscheiden, wenn sie sich auftun. Du bist bei so vielen Dingen Passagier, mehr als es dir lieb ist. Ich kann alleine, wenn ich in meinem Leben zurückdenke, was sich da ergeben hat, wieder in den letzten Wochen. Ich habe einen Gedanken gefasst, eine neue Vision für mein Unternehmen als Gedanken gefasst, wo ich mir gedacht Ja, so werde ich es machen, so will ich es machen. Und dann eines kann ich dir versichern, Dann habe ich meinen Allerwertesten aber sowas von bewegt, habe mich ins Zeug gehauen, hab geschaut, die richtigen Leute für diesen Move aufzustellen, hab auf LinkedIn Leute angeschrieben, habe Leute kennengelernt, getroffen, geschaut, wer ist der oder die Richtige, wen kann ich an Bord holen? Hab richtig, richtig reingegriffen, habe mich nicht verlassen und super, ich habe die Vision gefasst und die richtigen Leute werden mich finden. Ich lehne mich jetzt zurück, zünde mein Kerzerl an und der Rest wird sich ergeben. Nein, ich habe meinen Allerwertesten bewegt und habe alles Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt und ich muss dann schon sagen, Himmel und Hölle waren ganz gütig zu mir. Sie haben dann wirklich mir Menschen präsentiert und Möglichkeiten präsentiert, die ich so nicht erwartet hätte. Es sind Dinge aufgegangen, die mir an meinen kühnsten Träumen nicht erwarten können, dass Menschen plötzlich verfügbar sind, dass sie Lust und Laune haben, mit mir zu arbeiten. Aber die Wahrheit ist, diesen Teil hatte ich nicht unter Kontrolle. Mein Teil des Jobs war, richtig Gas zu geben, zu schauen, was brauche ich für diesen Change strukturell, personell, finanziell, in allen Belangen das zu tun, was ich zu tun habe. Aber ob jetzt jemand gerade verfügbar ist, ob jetzt jemand Lust und Laune hat, zu uns zu wechseln, ob jetzt jemand die Vision teilt oder nicht, das sind Dinge, die habe ich nicht unter Kontrolle. Das heißt, es gibt einen Teil, da muss ich darauf vertrauen, Da muss ich darauf vertrauen, dass wenn ich meinen Teil des Jobs gemacht habe, sich der Rest fügen wird. Und das mag für dich jetzt esoterisch klingen, aber es ist am Ende des Tages, würde man meinen, ganz pragmatisch, es gibt Dinge, im Leben, die hast du nicht unter Kontrolle. Ich habe in meinem Buch Alles wird gut für diejenigen, die es gelesen haben, ein Kapitel drinnen, das heißt glaube ich eh genau Vertrauen. Da geht es um meine Geschichte, wo ich über Rückschlüsse oder einen Rückblick in meinem Leben darlege, wie ich in meine Rolle als Unternehmerin, als Unternehmer gekommen bin. Und ich führe das zurück bis auf ein Erlebnis in meiner Kindheit, wo ich zufällig am Nachmittag mich meiner Mutter angeschlossen habe, bei einer Freundin, deren Tochter gerade für eine Prüfung auf einer Schule gelernt hat, die mich dann interessiert hat, wo ich dann am Ende die Aufnahmeprüfung gemacht habe, dort hingegangen bin, dort Leute kennengelernt, über die ich wieder woanders hingekommen bin und so weiter und so fort. Also tausende Verzweigungen liegen zwischen dem Zeitpunkt damals und dem, wo ich heute stehe. Und nichts davon hätte ich kontrollieren können, nichts davon hätte ich hervorsehen können, nichts davon hätte ich im Großen beeinflussen können. Ich habe meinen Teil des Jobs immer gut gemacht. Ihr habt versucht gute Arbeit zu leisten, ihr habt versucht immer besser zu werden, ihr versucht Exzellenz abzuliefern. Also ich habe meinen Teil des Jobs gemacht und beim Rest vertraut.

auto_storiesPhilipps Lebensweg als Unternehmer durch zufällige Begegnungenauto_storiesPhilipps Suche nach Mitarbeitern für neue UnternehmensvisionlightbulbPositives Denken ohne Handeln ist ineffektivbuildPrinzip "Deinen Job machen"buildTeil 1: Kontrollierbare Dinge tunbuildTeil 2: Auf Unkontrollierbares vertrauenlightbulbUnvorhersehbarkeit des Lebens und Grenzen der Planung
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Und das ist die Antwort, liebe Christine, auf deine Frage, auf deine Frage, was sagst du zum Thema Es kommt, wie es kommt? Ich sage ja, das mag schon sein, aber wenn es kommt, dann solltest du vorbereitet sein. Das ist meine Antwort an dich. Wenn es kommt, dann solltest du deinen Teil des Jobs gemacht haben. Dann solltest du bereit sein und alles getan haben, was an dir liegt, damit du eine Chance auch nutzen kannst. Dann brauchst du dich nicht nur auf das Glück zu verlassen, sondern du hast deinen Teil getan. Und genau das ist das, was dich dir und euch allen, die ihr hier zuhört, mitgeben will. Konzentrieren wir uns nicht den ganzen Tag darauf, was wir nicht beeinflussen können. Ich glaube, wer das in der Pandemie noch nicht gelernt hat, worauf wartest du? So viele Dinge, die du nicht unter Kontrolle hast. Wenn du dich den ganzen Tag auf die konzentrierst, dann sitzt du noch immer zu Hause und wartest auf eine bessere Welt.

auto_storiesDie Pandemie als Beispiel für UnkontrollierbareslightbulbKonzentration auf KontrollierbareslightbulbVorbereitung zur Nutzung von ChancenhelpWas sagst du zum Thema: Es kommt, wie es kommen soll?
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Es sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Unternehmertum ist tun und die ihren Beitrag leisten und die ihren Teil des Jobs machen.

lightbulbUnternehmertum ist Handeln und Beitrag leisten
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Und genau dazu will ich dich animieren. Und wenn dieser Podcast hier einen Beitrag geleistet hat dazu, dann freue ich mich sehr und verbinde es auch mit einer Bitte an dieser Stelle, egal wo du den Podcast hörst, auf itunes, auf Spotify, wo auch immer du mir gefallen. Und gib dem Podcast jetzt eine ordentliche Sterne Wertung, wenn du ihn zu schätzen weißt und hinterlass mir dein Feedback auf den unterschiedlichen Plattformen, damit du auch andere Menschen inspirierst, hier einzuschalten. Das ist das, was du tun kannst heute. Du kannst dafür sorgen, dass andere Menschen Zugang zu dieser Erfahrung, zu diesen Blickwinkeln, zu diesen Sichtweisen haben. Und darum bitte ich dich heute und natürlich auch darum, dass du nächste Woche wieder dabei bist bei Business Gladiators Unplugged, meinen Podcast für dich, für Menschen, die Großes bewegen.

buildPodcast-Empfehlung zur Inspiration anderer
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Schreib mir gern deine Frage für nächste Woche auf LinkedIn, Facebook, Instagram, auf meiner WhatsApp Line unter und schalt nächste Woche wieder ein. Ich freue mich auf dich. Alles Liebe und bye bye.

buildFrageeinreichung für zukünftige Podcast-Folgen
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