Folge 128 - Mindset_ Warum tun wir uns das an als Unternehmer_in_
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Bedeutsamkeit im Heute leben
Diese Methode betont die Wichtigkeit, das Gefühl der Bedeutsamkeit nicht nur auf große, zukünftige Erfolge zu verschieben, sondern es bereits im Alltag zu erfahren. Es geht darum, bewusst nach Möglichkeiten zu suchen, im Leben einer einzelnen Person – sei es ein Mitarbeiter, Kunde oder Community-Mitglied – eine positive Wirkung zu erzielen. Dies stärkt das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.
“Und das Gleiche gilt für die Bedeutsamkeit Auch die Bedeutsamkeit, die ist ins Heute zu bringen.”
segmentQuellmaterial (28)
Warum tun wir uns das an als Unternehmerin, als Unternehmer? Das ist die große Frage. Warum tun wir uns das eigentlich an als Unternehmerin, als Unternehmer? Warum ziehen wir uns das rein?
Es ist so oft wirklich hart. Es ist manchmal schmerzvoll, Es ist nicht immer mit bester Reputation ausgestattet, aber trotzdem haben wir offenbar Lust darauf. Trotzdem sind wir mitten im unternehmerischen Geschehen. Und ich liebe diese Frage nicht, weil sie so offen wär von der Antwort, sondern weil ich glaube, dass es wirklich entscheidend ist, dass wir uns immer wieder mal darauf rückbesinnen, Warum sind wir in dieses Spiel unter Anführungszeichen überhaupt eingestiegen?
Und genau diese Rückbesinnung möchte mit dir in dieser Folge gerne machen. Warum tun wir uns das an als Unternehmerin, als Unternehmer? Warum tust du dir das an? Was war der Gedanke, dass du dir damals gedacht hast, du steigst ein ins Unternehmertum, du wagst den Schritt in die Selbstständigkeit, du springst ins kalte Wasser? Was war die Hoffnung, die damals damit verbunden war?
War der Wunsch nach absoluter Freiheit, dieser berühmte unternehmerische Traum, wo ich mir meine Zeit einteilen kann, wie ich will, wann ich will, wo ich will, die volle Freiheit hab, wann ich arbeite, wo ich arbeite, wie ich arbeite, mit wem ich arbeite, wie viel ich arbeite. Das ist ja oft eine Sehnsucht, die mit dem unternehmerischen Traum verbunden ist. Dieses wirkliche Gefühl der unternehmerischen Freiheit, nicht unter Anführungszeichen geknechtet zu sein, was man angeblich als Mitarbeiterin, als Mitarbeiter, ja, ist das angeblich, habe ich bewusst gewählt, weil ich glaube tatsächlich, dass es auch da eine Entscheidung ist. Aber das ist die Sehnsucht, die wir oft mit Unternehmertum verbunden.
Oder war es der Wunsch nach finanzieller Freiheit? War es wirklich der Traum, da ein Vermögen aufzubauen, reich zu werden, dir aufzubauen, damit du nicht mehr arbeiten musst? Also ist das Unternehmertum für dich wirklich ein finanzieller Hebel gewesen in der Hoffnung, die du damit am Anfang verbunden hast?
Und oder war es vielleicht tatsächlich der Antrieb, was Großes, Bedeutsames zu schaffen? Hast du gesagt, ich trete an, um wirklich was zu verändern, die Welt aus den Angeln zu heben, was Großes zu schaffen, etwas zu schaffen, worauf andere aufschauen oder wo andere mit dir gemeinsam stolz drauf sind, wo du wirklich was bewegst? Was war es bei dir?
Was war es am Anfang? Was waren die Gedanken, die dich bewegt haben am Anfang. Ich kann es dir bei mir kann ich es dir sehr einfach erzählen.
Bei mir war der Schritt ins Unternehmertum ein sehr unspektakulärer. Ich bin fast sagen zuerst einmal fast reingerutscht. Das war fast ein Akt der Verzweiflung. Mir ist nichts Besseres eingefallen.
Ich habe meinen Job damals gekündigt gehabt und wollte auf zu neuen Ufern, habe mir gedacht, ich schlage jetzt eine Konzernkarriere ein, mach ein MBA oder was auch immer und hab mir dann aber irgendwie gedacht, das taugt mir nicht oder irgendwie spricht mir das hinter und fahr nicht an. Und hab dann eigentlich mir gedacht, okay, was kannst du, was hast du die letzten Jahre daraus gemacht? Und hab dann einfach mich dazu entschieden, das auf selbstständiger Basis unternehmerisch zu machen, aber eben auf eine Art und Weise, wie es noch niemand gemacht hat. Das heißt, bei mir war schon der Antrieb sehr stark, was Besonderes zu schaffen, etwas zu schaffen, das vorher in dieser Form noch nicht da war. Ich weniger die finanziellen Motive gehabt. Ich habe mir schon gedacht, ich würde gerne ein gutes Auslangen finden und habe immer für mich auch hohe, ambitionierte finanzielle Ziele gehabt, habe aber das Unternehmertum jetzt nicht als Mittel zum Zweck gesehen. Auch das Thema der unternehmerischen Freiheit war für mich nicht wirklich der große Antrieb. Ich habe auch in meinen Führungsaufgaben davor sehr viele Freiheiten genossen, war zwar natürlich eingespannt in ein Werkel, ein Rädchen im Getriebe und damit jetzt nicht wirklich frei, aber habe nie mich so eingeengt gefühlt damals. Das heißt, mein Hauptantrieb war eigentlich tatsächlich was Großes, Bedeutsames zu schaffen, aber ich hab festgestellt, das ist bei jedem und jeder auch ein wenig anders. Und deswegen wünsche ich mir sehr, dass du dir heute mal die Frage Was war eigentlich der Grund, warum du da reingegangen bist in dieses Spiel, das so oft uns vor so brutale Herausforderungen stellt, das nicht wirklich immer nur eitel Wonne ist und Honigschlecken ist.
Was war der Grund? War es die Freiheit? War es wirklich diese Sehnsucht, komplett frei zu sein? War es Finanzielles oder war es das Motiv der Bedeutsamkeit?
Und was ist das vielleicht heute? Hat sich das verändert? Wo stehst du heute? Ich merke zum Beispiel bei mir, dass der Aspekt der unternehmerischen Freiheit bei mir exponentiell angestiegen ist.
In der Zeit, wo ich Unternehmer geworden bin. Also wenn du mich heute in ein Korsett reinpresst, dann kriege ich Beklemmungen. Das ist bei mir tatsächlich sehr dramatisch geworden. Das ist einer der Gründe, warum ich mich letzten Endes aus vielen operativen Funktionen aus meinen Unternehmen rausgezogen habe, warum da Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer aktiv sind. Weil wenn ich das Gefühl hätte, müsste die ganze Zeit in einem Korsett wirken, dann würde mir das die Luft zum Atmen nehmen. Das hat sich aber erst die letzten Jahre bei mir entwickelt. Warum stelle ich dir diese Frage heute? Da wirst du vielleicht Philipp, es ist nett, dass du mich daran erinnerst, aber ich lebe gerade das absolute Gegenteil. Das ist wahrscheinlich nicht so unwahrscheinlich oder so abwegig, weil ich sage dir auch, ich komme ja immer wieder regelmäßig vom Weg ab, von dem Weg ab, was ich mir eigentlich vorgenommen habe, mit meinem unternehmerischen Traum zu verwirklichen. Es ist nicht immer so, dass ich in dieser absoluten Freiheit agiere.
Ich finde mich auf einmal oft dann wieder, dass ich mich wieder in Situationen begeben habe oder in Rollen begeben habe oder in Settings begeben habe, wo ich auf einmal mittendrin im Geschehen bin, mitten im Korsett bin, total im Geschirr hänge und da in engem Raster wirken muss und mich selber in diese Situation gebracht habe. Ich finde mich immer wieder mal in größeren Zyklen wieder, dass das, was ich tue, an Bedeutsamkeit verloren hat, nicht nur für mich, sondern vielleicht auch für andere. Und dann muss ich dem Ganzen wieder neu was initiieren, muss dem Ganzen wieder Vision geben.
Auch dazu gibt es eine Podcast Folge. Und finanziell gibt es natürlich immer die Wellen im Unternehmertum. Das heißt, ich stell dir diese Frage nicht, um dich darauf hinzuweisen, schau einmal, ob es eigentlich läuft bei dir, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du gerade alle deine unternehmerischen Träume lebst, ist extrem gering. Und das sagt nicht einmal was über deine unternehmerische Qualität aus, sondern das liegt einfach daran, dass wir immer wieder mal dazu tendieren, das aus den Augen zu verlieren, was uns wirklich wichtig ist. Und darum stelle ich dir heute in diesem Podcast die Warum tust du dir das an?
Worum geht es dir wirklich? Und dann habe ich eine Empfehlung für dich und auf das möchte ich heute diesen Podcast reduzieren. Auf diese eine zentrale Empfehlung.
Stell dir die Wie kannst du ein bisschen davon, worum es dir geht, Egal ob das jetzt Freiheit ist, ob das finanzielles Motiv ist, ob das Bedeutsamkeit ist, Wie kannst du ein bisschen davon in dein Heute hineinbringen? Wie kannst du ein bisschen davon schon heute leben? Weil ich stelle schon eines Wenn wir große Träume haben, wenn wir große Ziele verfolgen, wir tendieren oft dazu, dass wir darauf hoffen, dass der ganze Payoff, also das ganze Erleben, die ganze Erfüllung, das ganze Glück dann eintritt, wenn das Ziel erreicht ist und stellt dann oft enttäuscht fest, dass es erstens, wann es eintritt, nicht so besonders ist, wie wir vermutet haben.
Und stellen auch manchmal fest, dass sie diese Zielgrenzen auch immer wieder verschieben, sodass es vielleicht gar nicht wirklich diesen Zeitpunkt gibt, wo man Jetzt bin ich da, jetzt habe ich es erreicht. Und deswegen ist es so wichtig, wenn du einen unternehmerischen Traum verfolgst, wenn du was verbindest mit deiner Entscheidung, Unternehmerin und Unternehmer zu sein. Und das ist so eine großartige und tolle Entscheidung, weil ich sage dir Unternehmerinnen und Unternehmer, das sind die Menschen, die die Welt verändern. Wenn du diese Entscheidung getroffen hast, dann willst du dir überlegen, wie bringst du diesen unternehmerischen Traum ins Heute? Und genau dazu will ich die animieren und möchte vielleicht auch nur ein paar Gedanken mitgeben. Wie kann das funktionieren, wenn du Freiheit denkst? Und ja, Philipp, du bist ein bisschen lustig, Du sagst mir lebt eine unternehmerische Freiheit, Ich bin gerade eingespannt, vier und zwanzig sieben, nimm dir eine Stunde raus, diese Woche eine Stunde, eine Stunde und dann verlass einfach das Büro und tust was, was dir richtig taugt und erinnerst dich selber damit daran, dass du es kannst. Ich mache das manchmal, ich habe manchmal dann die Tendenz, ich packe dann einfach zusammen und verschieb vielleicht sogar einen Termin, wenn er intern ist, pack mich zusammen und gehe eine Stunde spazieren. Da gibt es einen wunderschönen Park in der Nähe meines Büros, des Schloss Belvedere, wunderbar, prächtig, prunkvoll, weitläufig, alles, was mein Herz erhält, vielleicht scheint dann sogar noch die Sonne und in der Stunde werde ich mir bewusst, was für ein Glück habe ich doch, dass ich das machen kann. Das heißt, ich bring die unternehmerische Freiheit ins Jetzt.
Wenn es was Finanzielles ist, dann wirst du Philipp, du bist ein Spaßvogel. Du sagst leb deinen unternehmerischen Traum mit der finanziellen Freiheit, aber Es läuft gerade nicht, die Kohle ist nicht da. Also wie soll ich das machen?
Dann sage ich dir eines, dann gönn dir was Kleines. Gönn dir was Kleines. Erinner dich heute daran, dass du das tust, um dir auch ein schönes Leben zu ermöglichen.
Geh einfach vielleicht einmal schön essen und klemm die ein hundert Euro, die du dafür am Tisch haust, klemm die zur Seite oder die ein hundert fünfzig Euro. Und dann machst du einmal ein tolles Dinner und setzt dich wohin und lässt es richtig gut gehen. Die ein hundert fünfzig Euro musst du irgendwo rein verdienen.
Das wird funktionieren. Aber erinnere dich daran, dass es dieses Leben gibt und dass es das ist, was du anstrebst. Und vielleicht ist es bei dir nicht essen. Ich denke immer bei Belohnung als erstes ans Essen. Das ist vielleicht mein Fehler. Vielleicht ist es bei dir was anderes.
Es gibt so viele Leute, die haben einen großen Traum und wollen einmal eine Yacht chartern für ein paar Wochen. Vielleicht fängst du an, dass dein Boot dir mietest für einen Nachmittag. Das heißt, koste schon mal ein bisschen was von dem, was du da an Sehnsucht hast, was du da anstrebst, wenn du einmal ein tolles Haus haben willst. Vielleicht fängst du aber damit an, dass du eines besichtigst und erinnerst dich daran fängst, wirklich an das zu fühlen, was du da erreichen willst.
Und das Gleiche gilt für die Bedeutsamkeit Auch die Bedeutsamkeit, die ist ins Heute zu bringen. Es ist nicht immer so, dass wir jeden Tag die Welt retten, auch wenn das auf vielen Webseiten zu lesen ist. Aber überleg dir mal heute, ob du im Leben einer Person Wirkung stiften kannst, ob du im Leben einer Person was bewirken kannst, einer Mitarbeiterin, einem Mitarbeiter, Kundin, einem Kunde.
Für mich ist jede Nachricht, die ich bekomme aus meiner Podcast Community, ist für mich sowas. Wenn mir jemand schreibt auf Instagram, WhatsApp, auf LinkedIn, auf Facebook, auf allen Plattformen, die ich so habe, dann hebt mich das. Das gibt mir genau das Gefühl, worum es mir ursprünglich ging, nämlich was Bedeutsames zu tun.
Und wenn mir jemand Philipp, danke, die Folge hat mir richtig getaugt. Die hat mir richtig geholfen. Dann erfüllt mich das in meinem unternehmerischen Traum. Das heißt, was ich mir von dir wünsche. Stell dir heute mal die Warum tust du dir das an?
Und zwar nicht in einer resignativen Art, sondern eben in einer Rückbesinnung dessen, worum es dir geht. Und dann versuch, wie kannst du etwas davon ins Heute bringen oder vielleicht, wie kannst du auch was korrigieren, um stärker wieder auf diesen Pfad zu kommen. Es ist so unendlich wichtig, dass wir uns das immer wieder vor Augen führen, weil Unternehmertum ist wirklich eine Entscheidung und du sollst was davon haben. Du hast es verdient, du gehst ins Risiko, du leistest was, du übernimmst Verantwortung gibst Menschen vielleicht einen Arbeitsplatz leistest, Nutzen am Markt. Du tust viel, das heißt, du sollst auch was davon haben. Und diese Podcast Folge soll dich daran erinnern, dass du die Entscheidung triffst. Was ist das für dich und wie kannst du es tatsächlich verwirklichen. Ich hoffe, die Folge ist eine Inspiration für dich. Das ist mein Ziel und ich wünsche mir sehr, dass du mir sagst, wie es dir damit geht, was dein unternehmerischer Traum ist und mir schreibst, bitte hab keine Hemmschwelle. Du tust mir wirklich was Gutes damit. Du tust es nicht für dich, sondern du tust es für mich. Wenn du mir was Nettes schreibst und sagst, wie hat dir die Folge gefallen, wie setzt du es um, was ist es für dich, was hat dich inspiriert.
Ich brauche dieses Feedback, um voranzugehen. Nur wenn ich dieses Feedback bekomme, ist garantiert, dass dieser Podcast weitergeht. Also wenn du wirklich Lust hast auf die nächste Folge, dann habe ich eine Hau jetzt in die Tasten. Geh auf Instagram, LinkedIn, Facebook, wo auch immer du bist, schreib mir oder schreib mir auch über WhatsApp unter und schreib mir, wie es dir damit geht. Ich freue mich sehr und brauche dieses Feedback wie ein bisschen Brot und brauche diese Rückmeldung.
Ich hoffe, die Folge war eine Freude für dich und ich freue mich vor allem, wenn wir uns nächste Woche wieder hören, hier bei Business Gladiators Unplugged. Mein Name ist Philipp Maderthaner und ich freue mich auf dich. Alles Liebe und bye bye.