Folge 97 - Was zeichnet echte A-Player aus?
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A-Player Bewertungsraster (Schritt 1: Spalten erstellen)
Um A-Player zu identifizieren, erstellt man ein Blatt Papier mit drei Spalten. Die Spaltenüberschriften sind "Streben nach Exzellenz, eigene Ambition", "Wille zu lernen, Demut, Wachstumsorientierung" und "Fähigkeit zu Respekt und Integrität". Dies strukturiert den Bewertungsprozess.
“Du nimmst jetzt diese drei Punkte, schreibst sie dir auf ein Blatt Papier, machst drei Spalten. Erste Spalte, Streben nach Exzellenz, eigene Ambition. Zweite Wille zu lernen, Demut, Wachstumsorientierung. Dritte Fähigkeit zu Respekt und Integrität.”
segmentQuellmaterial (28)
Was zeichnet echte A Player aus? Ja, was zeichnet sie aus? Die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, echte A Player. Ich kriege immer wieder die Frage, Philipp, worauf schaust du bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?
Und ich werde nicht müde, eines meiner Prinzipien zu betonen, das ich aus einem Buch von Jim Collins, From Good to Great mitgenommen habe. Dieses Prinzip heiß first who then? Also entscheide zuerst, mit wem du arbeitest.
Und dann kannst du dich mit der Frage beschäftigen, wo ist eine Person am besten eingesetzt? Das heißt, die Menschen zählen natürlich ist die wichtigste Entscheidung, die du treffen kannst, mit wem arbeitest du in deinem Unternehmen? Und deswegen machen wir das diese Woche zum Schwerpunkt hier bei Business Gladiators Unplugged, dem Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer.
Und wir sprechen wirklich über die Was zeichnet sie aus? Die herausragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eben die echten sogenannten A Player, also die oberste Liga der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und ich hab mir etwas Gedanken gemacht heute im Vorfeld zur Aufnahme dieses Podcast und bin wirklich geistig auch durchgegangen, mein Allstars Team und habe mich gefragt, was sind denn diejenigen, die ich am meisten schätze, Diejenigen, die mich am meisten beeindrucken, diejenigen, die wirklich wie eine Rakete durch die Decke gehen, wo du sagst, mit diesen Menschen will ich mich umgeben.
Und mir sind drei Dinge eingefallen, die ich gerne mit dir in diesem Podcast teilen will. Das Erste und die Erkenntnis ist bei mir über viele Jahre gereift. Das erste ist sicherlich ein eigenes Streben nach absoluter Exzellenz, eine eigene Ambition.
Das zeichnet für mich einen A Player aus. Ich hab wirklich über die Jahre gelernt, du kannst Menschen, glaube ich, wirklich auf Dauer nicht motivieren. Du kannst sie auf Dauer nicht anfeuern. Du kannst sie auf Dauer nicht künstlich in einer Stimmung halten, wo sie Höchstleistungen wirklich liefern, sondern Menschen müssen das von sich aus wollen. Menschen müssen eigene Ambition haben, eigenes Feuer. Sie müssen einen eigenen Antrieb haben, wirklich Großartiges zu schaffen. Und die, die das mitbringen, das sind Menschen, denen kannst du nur mit Freude zuschauen beim Arbeiten. Das sind wahre Götter am Werk, egal in welchem Bereich, ob das in meinen Unternehmen Designerin ist oder jemand, der strategisch arbeitet oder jemand, der in der Kundenberatung aktiv bist.
Du merkst einfach diejenigen, die sie jeden Tag vornehmen, wirklich die Grenze noch ein Stückchen weiter zu verschieben und die wirklich sich vornehmen Menschen mit dem zu beeindrucken, zu begeistern mit dem, was sie tun und dafür wirklich auch bereit sind, was zu tun und zu investieren. Das sind Menschen, ich kann solche Beispiele aus meinen Unternehmen nennen, Menschen, die sich freiwillig die Nächte um die Ohren schlagen, weil sie Webinare oder Online Kurse in den USA besuchen in einer anderen Zeitzone und dafür sie wirklich die Nacht um die Ohren schlagen, einfach um was Neues zu lernen. Nicht, weil ihnen jemand irgendwie gesagt hat, du musst das jetzt absolvieren oder du kriegst jetzt ein Zeitkontingent oder whatever, sondern es sind Menschen, die nutzen die Möglichkeiten, die es ja mittlerweile gibt.
Wissen ist frei, die Harvard University bietet ihre Kurse frei an. Also was, das diskutieren wir über Weiterbildungsbudgets. Alles ist da draußen in teilweise höchster Qualität verfügbar. Natürlich gibt es dann nochmal besondere Formate, wo man vielleicht im One on One Training oder in der Kleingruppe in hochbezahlten Formaten tiefer geht, aber die erste große Welle ist mit dem Wissen da draußen so wunderbar bewältigbar. Es gibt Coaches, die stellen ihr Wissen gratis zur Verfügung.
Ich glaube, alleine aus meinen fast ein hundert Folgen des Podcasts kannst du mittlerweile einen Unternehmerkurs machen. Also alles ist da draußen. Und diejenigen, die nach Exzellenz streben, suchen diese Dinge finden.
Sie ziehen sich diese Dinge rein und machen was draus in der Ambition, wirklich jeden Tag Herausragendes abzuliefern, weil sie einfach Freude haben an ihrem Handwerk, weil sie Freude haben an der Exzellenz, weil sie Freude haben daran, jeden Tag wirklich ihr Bestes zu geben. Das ist wahrscheinlich die erste Kategorie eines A Players, die ich benennen würde. Menschen, die einen eigenen Antrieb haben, das richtig gut zu machen, die du nicht pushen musst die ganze Zeit. Ich kriege immer wieder Fragen natürlich aus der Community, wo es darum geht, wie schaffe ich es, dass ein Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter sich endlich weiter bewegt oder endlich da den nächsten Schritt macht. Und ich sage dir das ganz ehrlich, die wirklichen A Player musst du nicht pushen, Die musst du nicht pushen, die ziehen von alleine und das ist eine Qualität, die ist unbezahlbar und die macht es einfach zu einer so unendlichen Freude, mit solchen Menschen zu arbeiten. Der zweite Punkt, der mir sofort einfällt, wenn ich an A Player denke, ist ein absolut unbändiger Wille, was zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Und um das gleich abzugrenzen zum ersten Punkt, was meine ich damit? Das sind Menschen, denen geht es nicht darum zu glänzen, sondern darum zu lernen. Und das ist ein großer Unterschied.
Es ist ein großer Unterschied, ob du mit einer Einstellung durchs Leben gehst, zu glänzen, einen Schulterklopfer zu kassieren, Klammer auf es Menschen recht zu machen, sie zu beeindrucken oder sie mit Effekten auf deine Seite zu ziehen, oder ob du wirklich einfach daran interessiert bist, einen guten Job zu machen und was zu lernen, Feedback anzunehmen, Feedback einzuholen, kritisches Feedback dankbar anzunehmen, wenn du Ja, ich bin da, um was zu lernen. Menschen, die glänzen wollen, tun sich oft schwer mit Feedback. Dann blättert ja der sprichwörtliche Lack ab. Und das wollen Menschen, die glänzen wollen. Das sind Menschen, die haben ich hab schon oft in meinem Podcast, glaube ich, darüber gesprochen ein statisches Mindset. Denen geht es darum, sich zu beweisen und deswegen tun sie alles, um immer den Schein aufrechtzuerhalten. Das sind Menschen, die auch ungern dann Fehler zugeben. Menschen, die ungern eine Schwäche zugeben.
Menschen, die ungern sagen, dass sie etwas nicht können. Dabei ist es oft wirklich Voraussetzung, um eben einen Entwicklungs und Lernschritt zu machen, genau das zu tun, zu Entschuldige, Chef, Chefin, da stehe ich an, ich brauche kurz deinen Rat. Was tue ich da? Ich habe das und das schon probiert, Das hat nicht funktioniert. Was kann ich besser machen?
Menschen, die kritisch Feedback dankbar annehmen. Das sind Menschen mit dynamischem Mindset. Sie wissen, dass unsere Fähigkeiten Produkte unseres Lernens, Übens und damit auch unser Fehler sind. Und solche Menschen willst du haben.
Es sind Menschen, die gehen mit einer gewissen Demut auch durchs Leben. Nicht mit der Annahme ich kann alles, ich weiß alles, ich bin Superman und ihr werdet jetzt alle erkennen, ich bin Superman. Und nur nicht verwechseln. Das heißt nicht, dass diese Menschen kein Selbstbewusstsein haben, dass sie sich ihrer Fähigkeiten nicht bewusst sind und die wirklich stark zum Einsatz bringen können. Nein, das heißt nicht. Aber es heißt, dass sie mit der Demut durchs Leben gehen, dass sie noch nicht alles wissen und ganz ehrlich Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand noch nicht alles weiß, ist ein hundert Prozent. Und deswegen willst du Menschen, die mit einer Demo durchs Leben gehen, die wirklich was lernen wollen, die sich weiterentwickeln wollen und die auch erkennen, dass sie am Anfang stehen, egal wie weit sie sind. Und du willst keine Blender, du willst keine Menschen, denen es nur darum geht, Eindruck zu schinden. Diese Menschen, das sind oft wie Leuchtraketen, die steigen auf und dann verglühen sie und irgendwann haben sie ihr Repertoire abgespielt und dann merkst oh, da kommt jetzt nichts mehr. Sind die, die oft stark am Anfang sind, stark am Anfang und dann irgendwann nach ein paar Monaten kommt nichts mehr wirklich drauf, Dann haben sie ihr Repertoire abgespielt.
Das reicht oft in Unternehmen, um wen zu beeindrucken. Aber wenn es auf Dauer nicht eine Situation ist, wo man sich weiterentwickelt, dann reicht es für Unternehmen eben nicht, die exzellent sein wollen. Der dritte und letzte Punkt ist für mich dann oft wirkliches Killer Kriterium.
Es ist die Fähigkeit zu Respekt und Integrität. Und ich liebe dieses Bündel. Ich habe dieses Bündel für diesen Podcast hier zum ersten Mal ausgesprochen. Die Fähigkeit zu Respekt und Integrität.
Die Fähigkeit, auf der einen Seite einen unendlich respektvollen Umgang zu pflegen mit meinem Umfeld, meinen Kolleginnen und Kollegen, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, meinen Vorgesetzten gegenüber, gegenüber Kundinnen und Kunden.
Respektvoll zu sein, wertschätzend zu sein. Das ist eine Qualität von Menschen, die nicht zu überschätzen. Es kann nicht genug sein. Du wirst mit respektvollen, wertschätzenden Menschen zusammenarbeiten, anstatt mit irgendwelchen Rotzlöffeln, die sich nicht zu benehmen wissen. Auf der anderen Seite willst du aber keine Ja Sager. Du willst keine Menschen, die dir einfach immer nur das präsentieren, was du sehen willst, sondern du willst auch Menschen haben, die gleichzeitig in der Lage sind, Position zu beziehen, die dir einmal in der Lage sind, einen Konterpunkt zu geben, die auch in der Lage sind, zu sagen, wann ihnen einmal was widerstrebt. Also die die Fähigkeit zur Integrität haben, die Rückgrat haben, die Tür mit zumachen können, sagen können, du Philipp, bei allem Respekt, du weißt, ich liebe dich, ich verehre dich, du bist ein großartiger Chef, ich bin dankbar, hier bei dir sein zu dürfen, aber mich hat heute eine Sache gestört und das muss und will ich dir sagen und es war XYZ und da kann man darüber reden. Und dann entwickelt sich eine Beziehungsebene weiter. Und diese Fähigkeit zur Integrität hat nicht nur persönliche Facetten, sie hat auch eine inhaltliche Facette. Also Menschen, die in der Lage sind, an einem Tisch zu sitzen mit Vorgesetzten, einer Führungskraft, mit vielleicht extrem Senioren und erfahrenen Kräften und an dem Tisch dann zu Freunde, ihr wisst, ich schätze euch alle ungemein, Ihr seid mir an Erfahrung weit überlegen. Und doch ist mir wirklich wichtig, jetzt einmal festzuhalten, ich sehe das komplett anders wie ihr. Mein Blick auf die Dinge ist wie ich glaube, wir sollten einen komplett anderen Weg einschlagen. Das mag Schwachsinn sein, aber mir ist es wichtig, euch darzulegen, wie ich zu der Einschätzung komme. Erstens, zweitens, drittens.
Also Menschen, die einmal fähig sind, in einen Konflikt zu gehen, nämlich in einen konstruktiven Konflikt, das willst du. Und das hat viel mit Integrität zu tun, nämlich du sitzt dann am Tisch und hast dann Gedanken und jemand redet vielleicht irgendwas und besiegt Position in eine Richtung und du denkst na, das stimmt nicht. Dann ist es eine Frage der Integrität, ob du deinen Mund aufkriegst.
Und ich sehe das anders und zwar auf respektvolle Art und Weise. Nicht auf so. Ich muss immer wieder meinen lieben Mentor Manfred Winter zitieren, von ihm habe ich das erste Mal das gehört der Gustl, super wichtig. Gustl und Gustine nennen wir sie super wichtig. Die, die immer alles besser wissen. Also nicht auf eine respektlose Art und Weise. Super gescheit bitte ich we was und nur damit alle zuhören und Selbstinszenierung, das interessiert niemanden wirklich. Fundierte, qualitative Überlegung, die das Ziel hat, was beizutragen.
Das ist gefragt. Und solche Menschen willst du und du willst Menschen, die beides in der Lage sind, unter einen Hut zu bringen. Respekt auf der einen Seite, Integrität auf der anderen Seite. Das ist mein Dreierbündel, wo ich mir denke, das sind wahre A Player. Menschen, die eigene Ambition haben, die ihr Ding richtig gut machen wollen, die nach Exzellenz streben und sich dafür weiterbilden, ins Zeug hauen, sie was reinziehen und jeden Tag ihr Bestes geben, weil es ihre eigene Würde verlangt, das zu tun. Und nicht, weil es irgendeine Zielvereinbarung aus dem Mitarbeitergespräch verlangt. Das zweite, die Fähigkeit zu lernen, zu persönlichem Wachstum. Menschen, die also mit Kritik umgehen können. Menschen, die annehmen können, dass man ihnen sagt, du so macht, du musst es anders angehen, eins zu drei und die dann nicht beleidigt um die Ecken Bing. Menschen, die nicht glänzen und blenden wollen, sondern die wirklich sich weiterentwickeln wollen. Und drittens, Menschen, die Fähigkeit haben zu Respekt und Integrität.
Das sind die wahren A Player. Und wenn du es dann schaffst, dass du da einen Common Sense findest mit diesen Menschen, dass sie bereit und willens sind, auch deine Werte und deine Vision zu teilen, dann würde ich sagen, du hast einen Fit. Dann würde ich sagen, du hast jemanden gefunden, eine Person, einen Mann, eine Frau gefunden, mit dem oder der du einen Weg gehen kannst und sollst.
Und vielleicht ist das jetzt ein Raster, den du hernimmst und einmal in die Übung gehst, in die Umsetzung. Wir haben ja da diesen Podcast, nicht nur zur Berieselung. Ich weiß gar nicht, ob meine Stimme ausreichend angenehm ist, um sie berieseln zu lassen von mir. Wir haben einen Podcast, wo wir was umsetzen wollen.
Und deswegen würde ich dir folgendes empfehlen. Du nimmst jetzt diese drei Punkte, schreibst sie dir auf ein Blatt Papier, machst drei Spalten. Erste Spalte, Streben nach Exzellenz, eigene Ambition. Zweite Wille zu lernen, Demut, Wachstumsorientierung.
Dritte Fähigkeit zu Respekt und Integrität. Und dann schreibst du mal in jede Zeile deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dann machst du dir so ein Raster. Dann wertest du mal durch und sagst, ein Punkt gibt es, wann die Person in diesem Feld ein Leuchtturm ist, strahlt und wirklich alles überragt. Null Punkte gibt es, wenn das okay ist und minus eins gibt es, wenn die Person so circa das Gegenteil demonstriert. Und dann schaust du mal, wie deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abschneiden und dann weißt du mal, wie viele A Player du hast. Wenn du Leute hast, die drei Punkte zusammenkriegen, dann muss ich dir sagen, gratuliere, schau auf diese Leute, schau auf diese Leute und wirklich hilf ihnen weiter zu wachsen. Kümmer dich um die A Player und tu was für sie, dass sie wirklich auch sich entwickeln können. Heb sie auf ein Protest, stärke sie. Und wenn du wen hast mit minus drei, dann würde ich mir auch überlegen, wie du da weiter vorgehst.
Und ich hab folgenden Du machst diese Übung jetzt, setz dich jetzt hin, nimm das Blatt Papier ganz einfach und dann tust du noch Du schreibst mir dein Feedback, du schreibst mir, was rausgekommen ist und was du jetzt gedenkst zu tun. Vielleicht passiert es, dass wir über diese Art und Weise eine entfernte Coaching Beziehung entwickeln. Ich kann ja nicht mit jedem und jeder leider persönlich einsteigen aus meiner Community, aber machen wir es mal so und versuchen wir das und dann freue ich mich auf dein Feedback.
Du kannst es mir schicken an halloilippmarataner com, du schickst es mir über WhatsApp an oder du schickst es mir auf LinkedIn, Instagram, Facebook, wo auch immer du möchtest. Ich freue mich sehr darauf und noch mehr freue ich mich, wenn du nächste Woche wieder dabei bist, hier bei Business Gladiators Unplugged, dem Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer. Mein Name ist Philipp Maderthaner und ich freue mich auf dich. Alles Liebe und bye bye.