Folge 87 - Wo finde ich das Problem?
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Als Führungskraft oder Unternehmer darf man kein Verständnis vom Team erwarten
Führungskräfte und Unternehmer sollten nicht erwarten, dass ihr Team volles Verständnis für ihre Situation, ihre Lasten oder ihre Entscheidungen aufbringt. Das Team hat eine andere Rolle und andere Prioritäten, und die Führungskraft hat sich bewusst für die Position an der Spitze entschieden, die diese Erwartungshaltung ausschließt.
“Du brauchst nicht darauf hoffen, dass du Verständnis hast. So oft bin ich in Situationen, da würde ich mir Verständnis wünschen von meinem Team”
segmentQuellmaterial (40)
Bevor es losgeht mit dieser Folge von Business Gladiators Unplugged, hier ein Hinweis in eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer.
Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com. Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.
Wo finde ich das Problem? Wo finde ich das Problem? Im Team läuft was nicht, Im Unternehmen läuft was nicht. Die Dinge kommen nicht voran, wie sie sollen. Wo finde ich das Problem?
Und ich habe für dich eine unangenehme Wahrheit. Es lohnt sich ein Blick in den Spiegel. Und bevor du jetzt sofort den Podcast abdrehst, lass mich ein paar Worte dazu sagen.
Natürlich sind wir als Unternehmerinnen, als Unternehmer, als Führungskräfte immer wieder dem Umfeld ausgeliefert, der Marktsituation. Gerade die Corona Pandemie hat das ja gezeigt. Das kann so schnell gehen, dass von einem Tag auf den anderen sich Dinge ändern.
Aber das ist Teil des Unternehmertums. Unternehmertum bedeutet, du steuerst ein Schiff durch raue See, wie der Seegang ist. Das hast du nicht in der Hand. Ob hoher Wellengang ist, ob es Sturm ist, ob es windig ist oder nicht, das hast du nicht in der Hand. Aber das Steuer, das hast du in der Hand.
Und deswegen empfehle ich Führungskräften, Unternehmerinnen und Unternehmern regelmäßig bei der Was ist eigentlich das Problem? Einen Blick in den Spiegel. Ich kenne das nur zu gut aus eigener Erfahrung. So oft komme ich in die Situation, dass ich mich dann in Momenten, wo es nicht läuft, dann über andere ärgere, wo ich mir dann Meine Güte können dieses nicht einfach hinkriegen Oder warum ist das jetzt so ein Problem? Oder warum machen die das nicht gut? Oder warum läuft das nicht?
Die Wahrheit ist, am Ende kannst du die Kausalkette in jedem Unternehmen zurückverfolgen bis an die Spitze. Du bist es als Führungskraft, als Unternehmerin, als Unternehmer, der oder die den Rahmen schafft, den Rahmen schafft, in dem gewirkt wird. Du bist der oder diejenige, die Werte setzt, die dafür verantwortlich sind, ob ein Team gut zusammen funktioniert oder nicht. Du bist der oder diejenige, die Führungsstandards setzt, die dafür sorgen, ob ein ordentliches Miteinander stattfindet. Du bist der oder diejenige, die dafür verantwortlich ist, die richtigen Ziele zu haben, damit Menschen auch auf was hinarbeiten.
Am Ende darfst du dich in den Spiegel schauen. Und das ist wahrscheinlich das Bitterste am Unternehmertum. Man kann nicht sagen, es ist ungerecht. Man kann sagen, es ist, man kann sich selber bemitleiden. Und glaub mir eins, dabei ertappe ich mich auch selber immer wieder. Ich bin dann unendlich traurig, weil ich bin so arm. Ich bin derjenige, der ganz alleine und einsam dann für die Dinge verantwortlich ist, der niemanden mehr hat, auf den er sich rausreden kann.
Ja, so ist das Unternehmertum. Willkommen im Club. Das ist es. Du trägst die Verantwortung. Du hast dich dazu entschieden, voranzugehen.
Du brauchst nicht darauf hoffen, dass du Verständnis hast. So oft bin ich in Situationen, da würde ich mir Verständnis wünschen von meinem Team, dass die sich mehr in meine Lage reinversetzen, mehr in meine Situation oder mehr sehen, was ich schon alles tue, was ich leiste, was ich beitrage. Es ist wunderbar, aber du hast dir diesen Job ausgesucht. Du hast dir den Job ausgesucht, hier an der Spitze zu agieren und deswegen kommst du nicht drumhin, dich dafür verantwortlich zu fühlen. Und das ist wirklich eine schmerzhafte Erkenntnis in so vielen Fällen. Und ich kann dir echt sagen aus meinen eigenen Themen, die ich seit Beginn des Unternehmertums und immer wieder bis heute habe, Ich erlebe mich immer wieder in diesem wirklichen Prozess, wenn was schief läuft, wenn was nicht läuft, dann ist es zuerst einmal Trauer, traurig, meine Güte, wie arm bin ich? Dann ist es wütend auf die anderen, dass es nicht funktioniert hat. Dann ist es Selbstmitleid. Was bin ich nur für ein Opfer, dass ich mich jetzt damit beschäftigen muss? Aber irgendwann, und es gelingt mir immer rascher, komme ich drauf, naja, wer wird wohl die Verantwortung tragen? Das bin ich.
Was habe ich nicht gut genug gemacht? Habe ich die Menschen rund um mich nicht ausreichend gefordert? War ich nicht klar genug? Habe ich nicht genug den Rahmen gesetzt? Habe ich keine klaren Ziele vorgegeben? Habe ich mich vielleicht weich waschen lassen? Habe ich meine Integrität verletzt? Habe ich mich nicht getraut zu sagen, worum es mir wirklich geht? Ich glaube, die wirkliche Königsdisziplin im Unternehmertum ist, damit umzugehen, dass du nicht immer den Applaus kriegen wirst von allen. Ich stehe oft genug und habe das auch schon oft genug erwähnt. In meinem Podcast vor meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sage ihnen, Freunde, wenn ihr wen wollt, der perfekt ist, dann habe ich einen verlässlichen Sucht euch ein anderes Unternehmen. Ich bin nicht perfekt, ich werde Fehler machen, ich weiß nicht alles. Ich versuche mein Bestes, marschiere manchmal in die falsche Richtung, manchmal erkenne ich Dinge zu spät. Mit den Konsequenzen muss ich eh leben. Das ist mein Schicksal als Unternehmerin, als Unternehmer. Aber wenn wer will, dass ich perfekt bin, dann muss ich echt sagen, dann arbeitet es besser nicht mit mir. Und deswegen, glaube ich, musst du wirklich damit leben lernen, dass Menschen, die anschauen, auch aus dem Team und über dich urteilen. Und das hättest du besser machen müssen oder da hätte ich mir mehr von dir erwartet. Natürlich ist es leicht, aus dieser Position, leicht aus der Position eines Mitarbeiters, einer Mitarbeiterin Erwartungen zu artikulieren. Erwartungen sind immer einfacher, als dann was zu tun und was zu lösen.
Aber es hat dich niemand gezwungen, dich an die Spitze des Unternehmens zu stellen. Du hast die Entscheidung getroffen, Unternehmerin zu sein, Unternehmer zu sein und mit dieser Entscheidung einhergeht, dass du verantwortlich gemacht wirst. Ob das jetzt gerecht ist, ungerecht, fein oder nicht fein, die Frage stellt sich nicht. Es ist eine logische Konsequenz der Position, die du einnimmst.
Das gilt auch als Führungskraft, egal auf welcher Ebene. Du sollst bei Fehlern in den Spiegel schauen. Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Tugenden überhaupt. Und wirklich möchtest Führungskräften auf allen Ebenen mitgeben. Du sollst bei Fehlern in den Spiegel schauen.
Du sollst dir mal die Frage stellen, was kannst du besser machen? Und das heißt nicht immer, was kannst du besser machen? Wie kannst du härter arbeiten? Wie kannst du mehr auf dich nehmen und in die Selbstkasteiung gehen? Nein, was kannst du besser machen in der Führung? Musst du deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr fordern? Musst du klarere Ziele vorgeben? Bist du vielleicht zu sehr auf Everybody's Darling unterwegs? Traust du dich nicht einmal Kante zu zeigen oder deine Integrität zu wahren? Also auch das meine ich mit was kannst du besser machen?
Besser machen heißt nicht, wie kannst du es allen anderen recht machen? Das ist nicht gemein. Im Gegenteil, ich glaube, das ist die fatalste Strategie überhaupt.
Ich glaube, es ist Oprah Winfrey, die dafür im Englischen den perfekten Namen gebracht hat, die disease to please, die nennt dieses Gefallenwollen wirklich eine Krankheit. Und ich glaube, es ist eine Krankheit, vor der wir uns alle heilen müssen. Aber es fällt so unendlich schw. Weil auch ich genieße es so sehr, wenn mein Team mich liebt und alles toll findet. Und ich glaube ganz ehrlich, dass ich gerade in einer Phase bin, wo wir in einem meiner Unternehmen so viel wieder auf den Kopf stellen, dass ich nicht von allen geliebt werde und dass nicht alle sich Was ist das für ein toller Kerl?
Wie super macht er das? Damit muss ich leben. Gefällt es mir und genieße ich es? Nein, tue ich nicht. Es verletzt mich, es trifft mich, es macht mich fertig. Aber es ist nicht zu ändern.
Ich habe die Position gewählt. Ich habe gewählt, dieses Unternehmen zu gründen. Ich habe gewählt, es zu verantworten. Also werde ich wohl damit leben müssen, dass über mich geurteilt wird. Ist Urteilen per se eine Strategie, die ich empfehlen würde?
Nein, natürlich nicht. Ich glaube, es ist total anmaßend zu urteilen. Das ändert nichts daran, dass es Menschen tun und dass es in manchen Rollen natürlich leichter ist zu urteilen. Aber ich glaube, du darfst dich damit abfinden. Es passiert, es passiert. Du kannst damit beginnen, es selber nicht zu tun. Du kannst damit beginnen, es selber nicht zu tun und andere Leute als verständnislos abzustempeln oder als ambitionslos, nur weil sie nicht mit dem gleichen Einsatz ans Werk gehen wie du.
Es ist dein Unternehmen, nicht ihr Unternehmen. Deswegen ist die Frage total absurd von Führungskräften oder Unternehmerinnen Unternehmern. Warum sind die nicht mit dem gleichen Commitment dabei, wie ich es bin? Naja, weil du der Unternehmer bist. Die Unternehmerinnen Du hast das entschieden. Die haben das nicht entschieden. Die haben entschieden, Sie wollen gern Angestellte sein mit einem klaren Portfolio, mit viel Einsatz, keine Frage. Aber die wollen am Abend wahrscheinlich nach Hause gehen und ihre Ruhe haben. Würden sie das nicht wollen, hätten sie selber Unternehmen gegründet. Also tut sich nicht beschweren, dass das ein Unterschied ist zwischen dir und deinem Team. Diesen Unterschied hast du dir ausgesucht. Und vor allem fall nicht in die Falle hinein, in die so viele Menschen oder viele Führungskräfte rein tappen, dass sie irgendwann in der Situation sind, dass sie sagen rund um mich sind alles Idioten. Das ist wirklich fatal. Ich erlebe das immer wieder. Es gibt ja tatsächlich unglaublich Chefs, Unternehmerinnen da draußen, die sagen das über ihr Team. Die sagen, rund um mich sind alles Idioten. Und die einzige richtige Antwort ist, es wird einen Grund haben, warum die dann für dich arbeiten. Die werden sich in guter Gesellschaft fühlen.
Wenn du so über dein Team denkst. Wenn es wirklich so sein sollte, dass du ein Team um dich versammelt hast, das nur Idioten sind, dann schau dich in den Spiegel und stell dir die Frage, warum das so ist. Es ist dir dann nicht gelungen, ein Team zu formen. Es ist dir nicht gelungen, die richtigen Leute auszusuchen.
Es ist dir nicht gelungen, sie zu fordern. Es ist dir nicht gelungen, sie weiterzuentwickeln. Und jetzt kannst du zwei Wege wählen.
Weg eins ist, du hast vielleicht jetzt schon unzählige Folgen von dem Podcast gehört und denkst na jetzt reicht's aber, so ein frecher Hund, was traut sich der? Jetzt reicht es, Den werde ich nicht mehr hören. Und ziehst dich zurück in deine Welt, wo du dann wirklich dich weiter suhlen kannst in deinem Selbstmitleid und in der Ansicht, dass rund um dich alles die Versager sind, aber du der Einzige oder die Einzige, die wirklich da ehrlichen Gewissens dabei ist.
Oder du gehst in die Wachstumshaltung, schaust dich in den Spiegel und stellst dir immer die Was kannst du besser machen? Was kannst du besser machen? Wie kannst du besser führen? Wie kannst du das Team besser an Bord holen?
Wie kannst du sie auch besser fordern? Ich kann das nicht oft genug betonen. Wir reden hier nicht von Weichwäscherei. Wir reden hier nicht davon, wie kannst du netter sein?
Und vielleicht ist das notwendig. Vielleicht bist du einer, der die Leute überfordert und es geht eigentlich darum, dass du ein bisschen netter bist und ein bisschen umgänglicher. Aber die meisten von euch wird es so sein, dass sie nette Leute sind und dass sie eher zurückstecken und dann das Team nicht entsprechend fordern und sagen nein, nein, ich übernehme das lieber selber. Und dann gehen sie am Abend heim und ärgern sich. Also such die Probleme nicht immer zuerst im Außen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wurzel des Problems irgendwo bei dir liegt, in einem Verhalten von dir, in einem Glaubenssatz von dir, in einer Überzeugung von dir, in einer Routine von dir, in einer Gewohnheit von dir, Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch.
Ich habe eine Phase gehabt in meinem Unternehmen, da bin ich draufgekommen, es ist für mich ein Wahnsinn. Ich stelle fest, das Ausmaß an Ergebnisorientierung ist eigentlich eine Katastrophe. Ich bin total unzufrieden, bin total unzufrieden, wie wir wirklich Ergebnisorientierung leben. Also wie wichtig es uns ist, einfach herausragende Ergebnisse zu produzieren und uns nicht darin zu suhlen, wie schöne Arbeit wir leisten. Und irgendwann habe ich festgestellt, surprise, surprise, das liegt daran, dass ich selber auf Ergebnisse eigentlich im Umgang auch mit meinen Führungskräften nur bedingt Wert lege. Und ich habe das dann begonnen zu ändern und Überraschung, Überraschung, es ist dann weitergegangen. Das haben dann die Führungskräfte auf ihre Führungskräfte übertragen, die auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das Gleiche ist beim Thema Konfliktfähigkeit und Klarheit irgendwann festgestellt. Ich habe das Gefühl, die Leute rücken nicht raus mit der Sprache irgendwie, die behalten das für sich. Und dann bin ich irgendwann draufgekommen, die kriegen nicht mit, dass ich eigentlich jemand bin, der den Konflikt und die Reibung extrem liebt. Mir taugt es, wenn mir wer gegenüber sitzt mit einem richtig klaren Standpunkt. Also begonnen das wieder stärker zu pflegen und in den Vordergrund zu rücken und siehe da, es bewirkt was.
Leute trauen sich wieder, was kann man ändern, was kann man beisteuern. Also verwechsel das nicht, wenn ich sage, du sollst überlegen, was kannst du besser machen. Verwechsel das nicht mit dem, dass du einfach netter sein sollst oder allen alles recht machen sollst. Disease to please, sagt Oprah Winfrey, Die Krankheit gefallen zu wollen, davon sprechen wir nicht. Du sollst dein Job machen und dein Job ist, Menschen Erfolgserlebnisse zu bescheren. Und dazu muss man manchmal auch fordern, dazu muss man einfordern, dazu muss man Leute pushen. Aber es lohnt jedenfalls bei der Frage, wo ist eigentlich das Problem, einmal in den Spiegel zu schauen und nicht nur das Problem bei den anderen zu suchen. Wenn du eine Verhaltensweise bei deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entdeckst, die dir nicht taugt, dann ist es wieder mal ein wunderbarer Beweis an der Stelle, dass das alles unplugged ist. Mein Handy hat gerade geklingelt. Wenn du in dein Team schaust und dir passt was nicht, dann musst du zuerst einmal schauen im Spiegel, was an dir vermittelt deinem Team das. Ich hab vor kurzem eine Debatte gehabt mit einem Führungskräfteteam. Die haben sich unendlich beschwert über die Unpünktlichkeit in ihrem Team und ich habe sie dann einmal freundlich darauf hingewiesen, dass sie zu der Training und Coaching Session mit mir selber alle zwischen drei und sieben Minuten zu spät gekommen sind und dass das unendlich respektlos ist und sie sich nicht wundern brauchen, wenn jemand bei ihnen nicht Wert auf Pünktlichkeit legt, weil sie selber einfach richtig missern in der Sache. Dann haben sie einmal geschaut. Also darum geht's. Schau in den Spiegel, wenn du nach den Problemen suchst, nach der Wurzel des Problems suchst, was hast du selber vielleicht noch nicht verinnerlicht und strahlst damit auch in dein Team aus. Es ist so eine wertvolle Frage, aber sie erfordert wirklich viel Reflexion. Sie erfordert auch viel Leidensfähigkeit, weil es einfach schmerzhafte Erkenntnisse sind, die da gewonnen werden.
Und es ist jedenfalls ein Weg, der lohnend ist. Mein Eindruck ist, und das hat sich in den letzten Monaten in meinem Unternehmen verstärkt, immer öfter komme ich einfach drauf. Es ist meine eigene Lernerfahrung, die das Unternehmen oft hindert, seine Lernerfahrung zu machen. Das heißt, ich muss einmal was bei mir lernen, bevor es das Unternehmen lernen kann.
Und deswegen kann ich dir nur raten, geh in diese Reflexion. Wenn du es alleine nicht schaffst, nimm dir einen Coach. Ich habe das schon oft erwähnt, Ich habe eine Armada an Coaches, mit denen ich arbeite, immer noch Bedarf, je nachdem, worum es gerade geht. Also nicht mit allen gleichzeitig und auch nicht die ganze Zeit. Ich hab nicht fünf Coaching Sessions die Woche, sondern ich habe mittlerweile mein Setup an Menschen, die mich in meiner High Performance unterstützen und auf die greife ich zu.
Und genau darum geht es. Du brauchst so ein Setup. Das können Unternehmerinnen, Unternehmer sein, die gleich erfolgreich oder besser noch erfolgreicher unterwegs sind wie du. Lass dir nicht von irgendwelchen Typen was erklären, die keine Ahnung haben, die selber noch nichts gemacht haben und nichts zusammengebracht haben und dir so in einem Bargespräch erklären, wie du Dinge tun solltest, obwohl sie es selber noch nie gemacht haben. Du brauchst jemanden, der dir ehrlich dienen will. Das kann ein neutraler Coach sein, Das kann aber auch jemand sein, der dir ein Vorbild ist.
Es kann auch dieser Podcast sein, um das auch klar zu sagen. Ich versuche und du merkst, ich hab dich in dieser Folge extrem gefordert und gepusht, einmal da an deine Grenze zu gehen. Vielleicht hast du schon längst abgebrochen und hörst das gar nicht mehr und sagst mit dem Typen bin ich durch. Das kann auch der Podcast sein. Wenn du dich jetzt nach dieser Session hinsetzt und einmal für dich reflektierst, dann bin ich dein Coach über diesen Podcast. Das wäre mir wirklich eine Ehre.
Also nutze es wirklich. Nutz die Möglichkeit, tiefer zu gehen und in den Spiegel zu schauen und auch dir die Frage zu Wo bin ich? Die Wurzel des Problems, Ein Glaubenssatz von mir, eine Haltung von mir, eine Überzeugung, ein Verhalten, eine Gewohnheit. Wo praktizierst du selber was, das du ausstrahlst? Es gibt den alten Der Fisch fängt am Kopf zum Stinken an. Na ja gut, es wird schon wohl wahr sein, wenn er sich so lange hält. Und genau darum geht es auch bei diesem Grundsatz in den Spiegel zu schauen. Wenn du jetzt noch dabei bist, dann hast du meinen unendlich großen Respekt. Also Hut ab. Du wirst es weit bringen. Das sage ich dir. Wenn du dir sowas reinziehst, wo dir jemand so Gas gibt, dann muss ich wirklich sagen, ich ziehe meinen Hut vor dir. Aber da möchte ich dir nochmal sagen, kann es nicht oft genug betonen, geh jetzt nicht in die Selbstkasteiung, Geh jetzt. Ich bin so schlecht, ich bin so furchtbar, ich mache das nicht gut. Also nicht jetzt selber runter machen.
Die Tatsache, dass du den Podcast bis hierher hörst, zeigt mir, dass du herausragend unterwegs bist, Dass du jemand bist, der gute Ambition hat, der es gut machen will. Und da hast du Respekt verdient, auch von deinem Team. Also hör auf, dir die Knut zu geben.
Reflexion ist nicht über dich urteilen. Reflexion ist nicht, dich niederzumachen. Reflexion ist einfach klar festzuhalten, ganz nüchtern, Was kann ich tun? Was kann ich besser machen? Wo kann ich besser werden, ohne ein Urteil darüber zu treffen?
Versucht es nicht, ich Idiot, krieg das nicht hin. Nein, es funktioniert anders. Einfach feststellen. Ich fordere mein Team noch nicht ausreichend. Noch ist übrigens, ihr habt das sicher schon oft erwähnt, eines der Zauber und Schlüsselwerte in dem Bereich. Ich fordere mein Team noch nicht ausreichend passt, kann ich ändern, werde ich machen.
Also versuche es nüchtern zu formulieren, die Thesen oder die Erkenntnisse, die du da im Spiel gewinnst, ohne dich selber fertig zu machen. Respekt, dass du dranbleibst. Die Folge ist auch eine längere Folge geworden. Respekt, Hochachtung, wirklich großartig, dass du das tust. Ich freue mich, dass du nach der Folge nicht nur dranbleibst, sondern vielleicht auch nächste Woche wieder einschaltest. Dann bist du wirklich eine Heldin, ein Held für mich. Ich freue mich drauf. Ich danke dir sehr. Wenn du eine Frage hast, dann lass mich das noch sagen, dann schick sie mir unbedingt Facebook, Instagram, LinkedIn oder eben an die neue WhatsApp Line für diesen Podcast. Ich empfange auch Audionachrichten bis zu einer Minute oder kurze Textnachrichten an oder international unter sechs hundert sechs und siebzig drei hundert drei und dreiig eins fünf fünf.
Schreib mir und vielleicht ist deine Frage schon in den nächsten Ausgaben vorn dabei. Bis dorthin, alles Liebe und bye bye.