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311_ Klarheit, Kraft & Kümmern_ Wie du dein Team in die Verantwortung ziehst, statt selbst alle Probleme zu lösen

transcriptAgilitätAmazonCommunityCommunity-AufbauDelegationDruckEntscheidungsfindungEntscheidungsqualitätErfahrungErfolgsfaktorenEvent ManagementEventgestaltungEventsExperimentierenFehlerkulturFragekulturFührungFührungsherausforderungenJeff BezosKlarheitKommunikationKraftKundenbeziehungenKundenfokusKümmernLernenLiteraturMarketingMassenmarktMeetinggestaltungMethodenMindsetMitarbeiterführungMitarbeiterverhaltenNetworkingOrganisationsentwicklungOrganisatorischesPersönlichkeitsentwicklungPodcastPraxiserfahrungProduktivitätReflexionRisikobereitschaftRisikomanagementRollenverständnisSelbstbestimmungSelbstreflexionStrategieTeamarbeitUmgang mit AngstUnsicherheitUnternehmenskulturUnternehmenswachstumUnternehmertumVerantwortungWarnsignaleWerte

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Illustration

Amazon's Customer Obsession und der leere Stuhl im Meeting

Amazon ist bekannt für seine "Customer Obsession", die tief in der Unternehmens-DNA verankert ist. Früher stand in ihren Meetings ein freier Stuhl, der den Kunden repräsentierte, um bei Diskussionen immer die Kundenperspektive zu berücksichtigen und Entscheidungen konsequent am Kundennutzen auszurichten.

Originalzitat

Amazon ein Vorbild, die haben nicht ohne Grund Customer Obsession, also Besessenheit von ihren Kunden in ihrer DNA drinnen. früher stand dort in den Meetings ein freier Stuhl, der repräsentiert den Kunden

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segmentQuellmaterial (41)

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Bevor es losgeht mit dieser Folge ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Wenn du diesen Podcast liebst, gerne hörst, regelmäßig hörst, dann ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt. Es gibt auch zwei tausend sechs und zwanzig wieder eine einzige Möglichkeit, mit mir ganz persönlich und intensiv an deinem Business und deinem Durchbruch zu arbeiten. Mein viertägiges Signature Event Business Mindset Mastery findet vom drei und zwanzigste Bis sechs und zwanzigster april in Kitzbühel statt. Es sind vier Tage, die dir den entscheidenden Durchbruch für dieses Jahr bescheren werden. Vier Tage voller Klarheit, Kraft und Entschlossenheit für deine nächsten Schritte. Und als Mitglied meiner Podcast Community habe ich einen besonderen Bonus für dich. Du kriegst Zugang zu drei exklusiven Online Deep Dives zu den drei Schlüsselthemen für zwei tausend sechs und zwanzig Strategie, AI und Personal Branding.

auto_storiesBusiness Mindset Mastery Event 2026buildExklusive Online Deep Dives als Event-Bonus
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Alles on top obendrauf. Sichere dir jetzt deinen Platz auf philippmarathaner Com. Mindset Mastery und jetzt weiter mit dieser Folge.

auto_storiesBusiness Mindset Mastery Event 2026buildExklusive Online Deep Dives als Event-Bonus
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Halt den Mund und lass sie machen. Die meisten Führungskräfte gehen ja immer durch die Gegend und glauben, sie müssen auf alles Antwort haben und das sind selten die Erfolgreichsten. Wir wissen alle nicht, was richtig ist. Der einzige Zweck der Existenz von Unternehmen ist, seine Kundinnen und Kundennutzen zu stiften. Alles andere ist eine Folge davon. Es ist dein Business. Ganz einfach Entscheidungen treffen, Klarheit vermitteln in jeder Sekunde.

lightbulbFührungskräfte müssen nicht auf alles eine Antwort habenlightbulbZweck der Existenz von Unternehmen: Kundennutzen stiften
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Das ist die Aufgabe von Führungskräften und das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung. Mein Name ist Philipp Maderthaner, bin selbst Unternehmer. Ich bin auch Autor eines Bestsellerbuchs, Nummer eins Bestseller zum Thema Leadership führen oder geführt werden. Und ich darf CEOs beraten mit teilweise zigtausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

lightbulbAufgabe von Führungskräften: Entscheidungen treffen und Klarheit vermittelnauto_storiesPhilipps Erfahrung als Unternehmer und Bestsellerautor
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Und heute teile ich meinen drei Schritte pro Prozess mit dir, wie du in die Klarheit kommst, was du willst und wie du das auch deinem Team vermittelst. Let's go. Ja, man fühlt sich als Führungskraft wirklich oft extrem gechallenged. In jedem Moment sollst du die richtigen Antworten haben, in jedem Moment sollst du wissen, wo es langgeht. Immer sollst du in allem klar sein. Das ist natürlich unmöglich. Und trotzdem gibt es ein paar Dinge, die wir berücksichtigen können, wenn es darum geht, in die Klarheit zu kommen. Ein Thema, das auch die Angelika gerade extrem intensiv beschäftigt oder Angelika herzlich Willkommen.

buildDrei-Schritte-Prozess zur Klarheit und Teamvermittlung
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Hi, hallo Philipp und danke, dass ich heute mit dabei sein darf. Ich freue mich sehr. Angelika ist auch Teilnehmerin meines Kitzbühel Seminars, Teil meines Inner Circles. Freue mich wirklich sehr.

auto_storiesAngelika als Teilnehmerin von Kitzbühel Seminar und Inner Circle
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Wir haben uns vor einem guten Monat in Kitzbühel kennengelernt. Ich muss sagen, bin immer noch extrem dankbar und beflügelt, was da alles passiert ist. Und als Hauptthema habe ich dort für mich mitgenommen, wie meine Mitarbeiter besser fordern und fördern kann. Ich habe das Glück, dass mein Unternehmen sehr aufstrebend ist und sehr stark nach oben zeigt, was aber auch heißt, dass einfach immer mehr oder immer öfter Gegenmeinungen oder Meinungen kommen, mit denen ich dann konfrontiert bin und ich aber auch immer stärkeres Team brauche. Ein Team, auf das ich mich verlassen kann, das mehr Selbstverantwortung übernimmt. Und da lasse ich mich einfach gerade noch sehr leicht von Gegenmeinungen verunsichern und würde eben gerne von dir wissen, Philipp, wie schaffe ich das, mehr innere Klarheit zu haben in Zeiten, wo es einfach so viel wächst und so viel sich tut rundherum und ich doch in vielen Sachen doch noch recht unsicher oder mich schnell verunsichern lasse?

auto_storiesAngelikas Herausforderung mit Team-Selbstverantwortung bei WachstumhelpWie schaffe ich mehr innere Klarheit in Wachstumsphasen?
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Ja, es ist insofern eine tolle Frage, weil ich glaube, unter dem Druck stehen wir alle und auf jeden von uns prasseln jeden Tag x Meinungen ein und du fragst dich was ist das Richtige? Ich möchte ein paar Dinge mitgeben. Vielleicht vorneweg, du weißt es ja, mein Buch führen oder geführt werden, wer Lust drauf hat.

auto_storiesBuch 'Führen oder geführt werden'helpWas ist die richtige Entscheidung unter Meinungsdruck?
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Es ist ein schlankes Buch, schnell gelesen, schnell konsumiert, aber hoffentlich nicht mit weniger Insight ist über Thalia gut erhältlich. Es ist ein Modell drinnen. Das ist mein Führungsmodell, Den Leadership Kompass, den ich entwickelt habe. Der hat im Wesentlichen drei Klarheit, Kraft und Kümmern als zentrale Aufgaben von uns als Führungskräften. Und Klarheit ist eben eines davon.

buildLeadership Kompass: KlarheitbuildLeadership Kompass: Klarheit, Kraft und KümmernbuildLeadership Kompass: KraftbuildLeadership Kompass: Kümmern
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Das heißt, du beschäftigst dich schon mit einer wirklich elementaren Frage, nämlich unserer Qualität als Führungskraft auch wirklich Antwort zu geben, sagen, wo es langgeht oder jedenfalls zu entscheiden. Und ich möchte ein paar Dinge dazu sagen. Angelika das eine Du weißt vielleicht nicht immer, was du willst. Oft tun wir uns leichter zu wissen, was wir nicht wollen. Und darin liegt sehr viel. Das könnte man sagen, das ist jetzt eine Banalität, aber da muss man vorsichtig sein.

lightbulbAufgabe von Führungskräften: Entscheidungen treffen und Klarheit vermittelnbuildLeadership Kompass: KlarheitbuildLeadership Kompass: Klarheit, Kraft und Kümmern
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Viele von uns tun sich schwer am weißen Brett zu identifizieren, Was will ich denn? Ich empfehle allen immer mal damit zu Was taugt mir gar nicht? Was habe ich ungern? Was möchte ich in meinem Unternehmen nicht? Und einmal auch einfach über dieses Ausschlussprinzip zu kommen und damit einmal stärker zu werden in gewissen Abgrenzen, wie der Hase in deinem Betrieb laufen soll. Das ist eine Sache. Und fast einmal, ich würde sagen, ein Quick Fix, wenn man sich schwer tut, immer herauszufinden, was will ich eigentlich? Dann ist ein Überprüfungskriterium oft. Vielleicht fällt dir leichter ein, na was willst du denn nicht? Weil da ist oft der menschliche Reflex ein bisschen einfacher gebaut. Dazu eine andere Facette. Du sagst, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen, dann oft mit unterschiedlichen Meinungen und du weißt dann oft nicht, was die richtige ist. Ich sag dir was, Angelika Ich auch nicht.

buildSchritt 1: Klarheit durch Ausschlussprinzip finden
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Und damit hast du einen großen Schritt schon gemacht, weil die meisten Führungskräfte gehen ja immer durch die Gegend und glauben, sie müssen auf alles eine Antwort haben oder sie müssen selber alles wissen. Und das sind selten die erfolgreichsten. Darf ich dir ehrlich sagen? Die erfolgreichsten Führungskräfte sind die, die viel Fragen stellen.

lightbulbErfolgreiche Führungskräfte stellen viele FragenlightbulbFührungskräfte müssen nicht auf alles eine Antwort habenbuildSchritt 1: Klarheit durch Ausschlussprinzip finden
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Ich sage da Ich bin in meiner Softwarefirma und jetzt mittlerweile KI Leib, weil wir es gerade umbauen, bin ich ein deutlich besserer Chef, als ich jemals in meiner Agentur war.

auto_storiesPhilipps Führungserfahrung: Agentur vs. Softwarefirma
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In der Agentur habe ich mich natürlich ausgehängt in allen möglichen Bereichen, habe immer alles gescheit gewusst. In der Softwarefirma habe ich keine Ahnung und mit KI habe ich Anwenderkenntnisse, aber technologisch kenne ich mich überhaupt nichts aus. Das heißt, ich stelle dort Fragen noch und nöcher. Ich weiß faktisch nicht, Angelika, was richtig ist. Ich habe wirklich keine Ahnung. Alles, was ich tun kann, ist anzunehmen, dass die Leute es vielleicht wissen, die dort arbeiten. Und ich versuche es durch Fragen herauszufinden. Und eines hast du, Angelika das weiß ich. Und viele, die zuhören, haben das auch. Wir haben ein gutes Gespür. Wir merken genau, wenn wir bei jemandem tief nachbohren und merken au we, da kommt nichts, Da kommt ein Herumgeeiere, ein Herumgestottere, ein Das habe ich mir jetzt so noch nicht angeschaut. Da bin ich mir nicht Deine Aufgabe als Führungskraft ist gar nicht immer zu wissen, was das Richtige ist. Deine Aufgabe ist herauszufinden, ob deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Entscheidungen vorbereitet haben. Und das tust du zum Beispiel, indem du massiv nachfragst und nachbohrst und wenn dann jemand unsicher wird und ausflüchtig wird, dann ist die einzig korrekte. Ich habe den Eindruck, du bist da noch nicht ganz sicher bei der Sache. Also vielleicht nochmal eintauchen. Leute, wenn sie wirklich sich reingehauen haben und sie sich wirklich mit einer Sache beschäftigt haben, dann können sie dir mit einer Entschlossenheit gegenübertreten und Sicherheit vermitteln, die auf dich überspringt und und die dir ermöglicht zu sagen, das klingt mir nach einer vernünftigen Idee. Jetzt gibt es folgenden Spezialfall, Angelika. Es kann auch passieren, dass du, die gibt es immer wieder, meistens männlich, jünger männlich, mit übersteigertem Selbstbewusstsein, die ja alles können und alles wissen, die treten dir dann gegenüber mit Stolz geschwellter Pros. Na selbstverständlich, so ist es. Haben aber in Wahrheit hinterm vorhin keine Ahnung und du bohrst nach und sie bleiben noch immer selbstbewusst. Dort ist der wichtige Punkt, Angelika, dass du auch die Leute in die Verantwortung ziehst. Also nicht, dass sie nicht nur lustige Entscheidungen treffen dürfen, sondern dass sie auch die Verantwortung dafür tragen. Also auch allfällige Konsequenzen von schlechten Entscheidungen auch auf sie Konsequenzen haben, zum Beispiel auf eine Prämie, zum Beispiel auf eine Aufstiegschance. Also dass sie wirklich merken, dass die Verantwortung, die sie gern dir rüberschieben wollen, eigentlich auf ihren Schultern ruht. Aber diesen Spieß umzudrehen, das ist deine Aufgabe. Erst wenn deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter merken, wir sind nicht nur da zum gescheit reden, sondern wir tragen wirklich die Verantwortung. Erst ab dem Zeitpunkt werden sie es ernst nehmen. Ich bring dir ein praktisches Beispiel. Ich hab zum Beispiel früher immer wieder und ist ja heute noch so, in meiner Beratungsfirma gibt es Kundenpräsentationen und die werden vorbereitet im Vorfeld vom Präsentationstermin und die Leute arbeiten dann rein und irgendwann lasse ich mir das dann sagen und dann tue ich da Nachbarn und wenn ich dann merke, naja, also da kommt jetzt wenig, dann sage ich na Freunde, da werden wir wohl noch eine Runde drehen müssen, sagen ja Chef, aber die Präsentation ist ja schon Morgen sage ah weh, ich glaube, das wird eine lange Nacht. Nicht für mich, ich gehe heim. Natürlich, aber für diejenigen, die verantwortlich sind, die sind in der Verantwortung. Und auch wenn wir dann einmal einen Bock schießen, dann nehme ich meine Leute natürlich gegenüber dem Kunden in Schutz, ist ja keine Frage, Aber intern tragen sie die Verantwortung. Also ich würde ja nie meine Leute raushängen beim Kunden, aber intern tragen sie die Verantwortung. Das heißt, der Schlüssel dabei Es kann sein, dass du nicht selber immer die Klarheit hast, aber du sollst sie bei deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen.

lightbulbAufgabe der Führungskraft: Gute Entscheidungen der Mitarbeiter prüfenlightbulbErfolgreiche Führungskräfte stellen viele Fragenauto_storiesPhilipps Führungserfahrung: Agentur vs. Softwarefirma
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Und das tust du durch absolutes Nachbohren. Du testest sie, du testest sie durch Fragen, Fragen, Fragen, Fragen, Fragen, ob die Dinge gut gemacht sind. So und wenn dann einer mit übersteigertem Selbstbewusstsein immer sagt, na alles super und dann schießen wir gemeinsam einen Bock, dann wirst du das am nächsten Tag nachbesprechen, wirst du sagen, du, mein Eindruck ist, du warst recht selbstbewusst, aber das Ergebnis sagt was anderes. Was hast du gelernt? Und dann wirst du sehen, ob die Person fähig ist zur Selbstreflexion zum Beispiel. Wenn nicht, dann haben wir ein Problem. Das heißt, der erste Punkt ist einmal, der easy way ist, du musst die Klarheit gar nicht immer bei dir suchen oder das, was du willst oder wie du es willst. Manchmal ist es einfacher, du weißt, was du nicht willst und manchmal ist es besser, du suchst es nicht bei dir, sondern bei deinem Team und baust damit auch Verantwortungsbewusstsein auf. Und das tust du durch Fragen und durch Accountability. Das ist mein erster Punkt. Der zweite Punkt ist, wenn du sagst, Angelika, ich weiß dann oft, ich lasse mich sehr schnell beeinflussen von was wer sagt. Dann sei dir bewusst. Jeder Mensch trifft Entscheidungen anders und daran ist nichts richtig oder falsch. Beobachte dich, was du brauchst, um eine gute Entscheidung treffen zu können. Bei mir zum Beispiel ist es total Ich weiß das, ich bin ein reaktiver Typ, mir haust eine Holz her, sagst ja oder nein und du kriegst sofort eine Antwort. Das funktioniert bei mir. Ich kenne aber auch andere, die müssen sich zurückziehen. Ich kenne Leute, die müssen am Ende dann Listen schreiben und Gegenüberstellung für wieder. Ich kenne Leute, die müssen eine Nacht drüber schlafen. Ich kenne Leute, die müssen das mit jemand anderem nachbesprechen Und durch das, dass sie mit wem anderen drüber reden, kommen sie drauf und es ist nichts richtig oder falsch.

lightbulbAufgabe der Führungskraft: Gute Entscheidungen der Mitarbeiter prüfenbuildKonsequenzen für schlechte Entscheidungen der MitarbeiterbuildMitarbeiter durch Nachfragen in die Verantwortung ziehenauto_storiesPhilipps Umgang mit Kundenpräsentationen und MitarbeiterverantwortungbuildSchritt 1: Klarheit durch Ausschlussprinzip finden
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Es gibt nur korrekt für dich korrekt? Wie triffst du korrekte Entscheidungen? Und dann kannst du dich zurückerinnern. Du überlegst einfach in der Vergangenheit Dinge, die du schon mal gut entschieden hast. Wie waren diese Entscheidungen? Wie sind die Zustand gekommen? Was war das für ein Umfeld von den Entscheidungen? Und vielleicht, was ich bei dir jetzt raushöre, ist in der Hitze des Gefechts ein tausend Leute sagen ein tausend Sachen. Ist jetzt für dich offenbar dann nicht das Ideale. Aber ich sag dir was. Es steht nirgendwo geschrieben, dass jeder immer auf alles sofort eine Antwort geben muss. Vielleicht ist es korrekt, dass Leute Entscheidungen anders aufbereiten.

buildSchritt 2: Eigenen Entscheidungstypus erkennen und System anpassen
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Beim Jeff Bezos fängt jedes Meeting bei Amazon an mit einer schriftlichen Unterlage, einer sechsseitigen oder maximal sechsseitigen schriftlichen Unterlage, wo die Frage des Meetings ausführlich behandelt wird und am Ende eine Empfehlung steht und das wirklich hergeleitet wird schriftlich. Und jedes Meeting beginnt damit, dass alle das lesen, weil er gesagt hat, er hat irgendwann festgestellt, keiner bereitet sich auf Meetings vor, also preisen sie das einfach ein. Aber diese Unterlage, das ist das ist Meisterklasse. Also das müssen die besten Businessunterlagen sein, die die Menschheit je gesehen hat. Und da ist alles schriftlich aufbereitet.

buildJeff Bezos' Meeting-Praxis: Schriftliche UnterlagenbuildSchritt 2: Eigenen Entscheidungstypus erkennen und System anpassen
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Vielleicht würde dir das helfen. Weißt du, was ich mein? Vielleicht ist bei gewissen Sachen, sagst du deinen Leuten Das ist wunderbar. Freunde, ihr bereitet zwar eine onepager auf und die onepager hätte ich gern bis achtzehn uhr und am nächsten Tag um neun können wir darüber reden. Es ist völlig belanglos. Angelika, Es ist dein gutes Recht, ein Operating System einzurichten, wie es dir entspricht. Es ist dein Business. Ganz einfach. Du entscheidest. Und wenn jemand Warum ist das so? Dann sagst du Weil ich die Chefin bin. Ganz einfach. Deswegen läuft es so. Und dann bleibt nichts mehr übrig zu fragen. Das ist mein zweiter Punkt.

buildJeff Bezos' Meeting-Praxis: Schriftliche UnterlagenlightbulbRecht auf eigenes Operating System als FührungskraftbuildSchritt 2: Eigenen Entscheidungstypus erkennen und System anpassen
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Und der dritte Punkt, und den gebe ich dir auch noch mit, ist manchmal können wir, wenn wir völlig überfordert sind, weil tausend Möglichkeiten durch die Gegend fliegen, manchmal ist es einfach notwendig, dass wir einen Filter drüberlegen über diese Informationen. Du musst dir das vorstellen wie eine Excel Tabellen mit Einträge. Manchmal muss man diese Tabelle dann filtern, dass man nur die Dinge sieht, die relevant sind. Und einer der bewährtesten Filter aus meiner Sicht ist die Was ist das Beste für unsere Kundinnen und Kunden? Ich liebe diesen Filter. Also Es gibt immer tausend Gründe, was zu tun, aber da legen wir mal den Layer drüber und sagen, was wäre das Beste für unsere Kundinnen und Kunden. Und auch da übrigens Amazon ein Vorbild, die haben nicht ohne Grund Customer Obsession, also Besessenheit von ihren Kunden in ihrer DNA drinnen. Ich weiß nicht, ob es noch immer so ist, aber früher stand dort in den Meetings ein freier Stuhl, der repräsentiert den Kunden, dass der immer Teil vom Meeting ist, dass man, wenn man diskutiert, dann auf den Stuhl hinschauen kann, okay, was würden unsere Kunden wollen? Und das ist ein Layer, den du drüberlegen kannst und damit vielleicht schon wieder ein paar Möglichkeiten ausfiltern kannst. Das heißt zusammengefasst, Angelika drei Erstens, wenn du die Klarheit bei dir nicht hast, was du willst, dann hast du vielleicht manchmal die Klarheit darüber, was du nicht willst. Oder du findest die Klarheit, was das Richtige ist bei deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, indem du sie durchbohrst mit Fragen, um zu schauen, ob das substanziell ist, was die da haben oder ob es einfach nur irgendein Gequatsche ist. Irgendjemand sagt was Gescheites und geht wieder weiter. Das Zweite, Du findest deinen Entscheidungstypus raus und überlegst dir, was dir dient und baust und richtest dein Operating System darauf aus. Und das dritte ist, du legst einen Filter drüber, was würden sich unsere Kundinnen und Kunden wünschen und auf einmal reduziert sich die Zahl der Optionen.

auto_storiesAmazon's Customer Obsession und der leere Stuhl im MeetingbuildSchritt 2: Eigenen Entscheidungstypus erkennen und System anpassenbuildSchritt 3: Kundenfokus als Filter für Entscheidungen
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Bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und auch Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich hab viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.

buildPodcast-Wachstum durch Abonnements und Weiterempfehlungen
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Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Über allem, Angelika steht, und das ist mir wirklich wichtig für alle, die da hadern oder sich schwertun. Wir wissen alle nicht, was richtig ist. Jeden Tag treffe ich ein hundert Entscheidungen, wo ich nicht weiß, was richtig ist. Ich kann es erahnen, mit mehr Erfahrung vielleicht besser machen, aber wissen tue ich gar nichts.

lightbulbUnsicherheit bei Entscheidungen trotz Erfahrung
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Ich kann es nur versuchen, ausprobieren Und das meiste im Leben, und auch da wieder, das ist die Amazon Show jetzt offensichtlich, weil jetzt zitiere ich zum dritten Mal Amazon, aber irgendwie passt es offenbar, die sind Meister darin. Ein weiterer Quote von Jeff Bezos ist, dass er Entscheidungen immer in zwei Kategorien einteilt.

buildEntscheidungen durch Ausprobieren treffenauto_storiesJeff Bezos' Einteilung von Entscheidungen in zwei Kategorien
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Ist jetzt eine One Way Door Decision oder eine Two Way Door Decision? Was heißt das? Das heißt, es gibt Entscheidungen, die sind wie eine Tür, wie ein Notausgang. Da geht es nur raus, aber du kommst nie wieder rein. Das heißt, wenn du durch diese Entscheidungstür durchgehst, gibt es kein Zurück. Das sind zum Beispiel riesengroße Investitionen. Baue ich jetzt die Fabrikshalle um fünfzig Millionen Euro oder nicht? Das ist sehr schwer revidierbar. Die weitaus meisten unserer Entscheidungen sind aber Two Way Door Decisions. Das sind wie diese Schwenktüren, die du in Restaurants oft siehst, wo Service ein und ausgeht in die Küche, Du gehst ein in die Kuchel und kannst durch die gleiche Tür wieder zurückgehen.

lightbulbDie meisten Entscheidungen sind revidierbar (Two Way Door Decisions)buildJeff Bezos' Entscheidungskategorien: One Way Door vs. Two Way Door
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Das heißt, diese Entscheidungen sind revidierbar. Du kannst sie entscheiden und wenn du merkst, es funktioniert nicht, dann änderst du das wieder. Und das trifft auf die weitaus meisten Entscheidungen zu.

lightbulbDie meisten Entscheidungen sind revidierbar (Two Way Door Decisions)buildJeff Bezos' Entscheidungskategorien: One Way Door vs. Two Way Door
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Das heißt, das darf uns ermutigen, dass wir uns nicht immer fürchten, dass wir mit jeder Entscheidung alles aufs Spiel setzen. Es stimmt einfach nicht. Angelika Was von den Punkten resoniert mit

lightbulbErmutigung zur Entscheidungsfindung durch Reversibilität
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dir ein bisschen, ganz vieles. Ich habe versucht ein bisschen mitzuschreiben nebenbei schon, wenn ich den Podcast nochmal nachhören kann, das ist gut, er ist online und du kannst ihn hundertmal hören.

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Das Thema, dass nicht immer alles an mir liegt, das hilft mir schon wirklich gut weiter. Ich habe immer so das Gefühl, die warten alle nur darauf, dass da die Hiobsbotschaft kommt, alle weiterhalten können. Aber das werde ich mir auf jeden Fall nur mehr vornehmen oder nur mehr an die Fahnen heften.

lightbulbWarnsignal: Mitarbeiter warten auf Hiobsbotschaft der Führungskraft
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Angelika das ist schon ein Warnsignal, weil das heißt, dass du wirklich was ändern darfst, wie du deine Führung lebst. Also wenn alle immer mit großen Augen auf dich schauen, dann ist ein verlässliches Zeichen dafür, dass du an einer anderen Dimension Jetzt sage ich nochmal das Buch, nehm Klarheit gibt es eine weitere Dimension, die nennt sich Kraft. Im Bereich Kraft steckt vor allem das Zutrauen drinnen. Dann ist es schon ein Warnsignal, dass du auf dieser Ebene mehr tun darfst. Also wenn das nächste Mal jemand zu dir kommt und Chefin, was machen wir da?

buildLeadership Kompass: KraftlightbulbWarnsignal: Mitarbeiter warten auf Hiobsbotschaft der Führungskraft
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Dann ist die einzig korrekte Antwort Angelika was tätest du sagen? Oder noch besser, klingt ein bisschen straighter. Was ist dein Vorschlag? Vorschlag habe ich jetzt keinen.

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machenbuildMitarbeiter nach Vorschlägen fragen
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Dann würde ich vorschlagen, dass du nochmal in dich gehst und zurückkommst, wenn du einen Vorschlag hast. Also irgendwann einmal habe ich das in ein Akronym gepackt. Das Akronym lautet HDM LSM.

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machenbuildMitarbeiter nach Vorschlägen fragen
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Ist jetzt nicht so super leicht zu merken. HDM LSM Halt den Mund und lass sie machen. Halt den Mund und lass sie machen.

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machen
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Das heiß Sei nicht überall diejenige, die gleich die Antwort hat. Sag schwierige Frage. Was sagst du?

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machen
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Das klingt nach einer argen Challenge. Da bin ich froh, dass du diese Challenge hast. Oder was ist dein Vorschlag? Du hast keinen Vorschlag.

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machenbuildMitarbeiter nach Vorschlägen fragen
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Da würde ich nochmal nachdenken. Oder er me for lo que estés. Und dann stellst acht Fragen, was du nachbarst. OK, was ist damit? Was ist damit? Was ist damit?

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machenbuildMitarbeiter durch Nachfragen in die Verantwortung ziehenbuildNachbohren bei fehlender Sicherheit
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Und wenn du das Gefühl hast, da breitet sich aus eine wohlwollend zufriedenstellende Sicherheit, Dann sagst Gut, mir scheint, du hast dir das überlegt. Let's go. Und wenn bei dem ersten Mal nachfolgen schon nichts mehr kommt, würde ich sagen, ich glaube, du denkst nur ein bisschen nach. Das ist schon ein Warnsignal, Angelika, dass du, dass du das sehr nach einem Modell unterwegs bist, wo du sagst ich muss den Job meiner Leute machen, sicher

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machenbuildMitarbeiter durch Nachfragen in die Verantwortung ziehenbuildNachbohren bei fehlender Sicherheit
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noch sehr, in sehr, sehr vielen Fällen. Ja, der Filter, der gefällt mir recht gut. Der kommt filtern, nachdem wir wirklich im Massenmarkt unterwegs sind und heuer schon Gäste bei uns begrüßen haben dürfen.

auto_storiesAnwendung des Kundenfokus-Filters im Massenmarkt
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Ist es was, was man einfach nie zu wenig machen kann? Die Sicht des Kunden? Absolut.

lightbulbBedeutung der Kundensicht
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Im Zweifel ist die einzig wesentliche Perspektive. Der einzige Zweck der Existenz von Unternehmen ist, seinen Kundinnen und Kunden Nutzen zu stiften. Alles andere ist eine Folge davon. Ein toller Arbeitsplatz sein ist eine Konsequenz dessen. Ausschüttungen, Gewinne ist eine Konsequenz dessen.

lightbulbZweck der Existenz von Unternehmen: Kundennutzen stiften
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Aber ich glaube tatsächlich, Angelika, wenn wir so drüber reden. HDM, LSM ist dein Stichwort. Ja, zieh sie in die Verantwortung. Zieh sie in die Verantwortung und alle, die Lust haben, führen oder geführt werden, wie wir Teams zum Erfolg navigieren. Noch immer gut erhältlich bei Thalia. Wer Lust drauf hat, bestellen. Wir arbeiten jetzt auch in Kürze am Audiobuch, also das könnte auch noch was sein. Dann schauen wir mal. Für die, die nicht lesen wollen, die müssen hören. Angelika, danke fürs Dabeisein. Vielen Dank für deine Frage.

buildHDM LSM: Halt den Mund und lass sie machen
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Hat mich sehr gefreut. Alles Liebe nach Graz. Nächste Woche solltest du unbedingt dranbleiben, hier bei Philipp Maderthaner Unplugged.

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Es kommt eine grandiose Folge, es kommt eine Zeitmaschine, mit der kannst du mit mir zurückgehen, zehn Jahre an meine Anfänge und ich kann dir sagen, was ich gelernt habe oder was ich heute anders machen würde als damals. Und ich sag dir, diese Folge wird bares Gold und Zeit wert sein, weil das ist das, was wir uns alle wünschen, oder Back in time hätte ich das damals anders gemacht. Was die drei Dinge sind, die ich anders gemacht hätte, Darum geht es nächste Woche bei Philipp Maderthaner Unplugged.

auto_storiesRückblick auf zehn Jahre UnternehmertumlightbulbWert des Lernens aus vergangenen Fehlern
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