315_ Die 3 größten Fallen beim Skalieren_ Warum Größe allein kein Wert ist
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Alle drei unternehmerischen Rollen sind im Unternehmertum notwendig
Für ein erfolgreiches Unternehmertum sind grundsätzlich alle drei Rollen – Artist/Fachkraft, Entrepreneur und Leader – erforderlich. Jede Rolle trägt auf ihre Weise zum Aufbau und zur Entwicklung eines Unternehmens bei. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zu finden und die Rollen je nach Unternehmensphase anzupassen.
“Und grundsätzlich brauchen wir im Unternehmertum alle drei Rollen.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Wenn du diesen Podcast liebst, gerne hörst, regelmäßig hörst, dann ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt. Es gibt auch zwei tausend sechs und zwanzig wieder eine einzige Möglichkeit, mit mir ganz persönlich und intensiv an deinem Business und deinem Durchbruch zu arbeiten. Mein viertägiges Signature Event Business Mindset Mastery findet von drei und zwanzig bis sechs und zwanzigster april in Kitzbühel statt. Es sind vier Tage, die dir den entscheidenden Durchbruch für dieses Jahr bescheren werden. Vier Tage voller Klarheit, Kraft und Entschlossenheit für deine nächsten Schritte.
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Sichere dir jetzt deinen Platz auf philippmarathaner Com. Mindset Mastery und jetzt weiter mit dieser Folge. Ja, aber ich muss skalieren, ich muss skalieren. Nein, musst nicht.
Es gibt Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer, die verdienen Unsummen, weil sie die besten ihrer Branche sind. Man tu am Weg, größer über alles priorisierst. Kann sein, dass du dadurch Identität verlierst. Am Ende geht es um Erfolg und Erfüllung. Warum wirst du Unternehmerin? Unternehmer, wenn es dir keine Freude bereitet und wenn du dir das nicht überlegst, bevor du skalierst? Die Skalierung deiner Firma kann für dich zum persönlichen und unternehmerischen Albtraum werden. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Name ist Philipp Maderthaner. Ich bin selbst Unternehmer, habe mehrere Firmen von Null weg gegründet, aufgebaut und zu Millionenumsätzen skaliert. Und eines kannst du mir glauben, das hat mir nicht immer Freude bereitet. Ich habe eine Firma zum Exit gebracht, mich auch zurückgezogen und meine Rolle seitdem massiv transformiert.
Worauf ich dabei geschaut habe, was die Fallstricke für mich bei der Skalierung am Weg waren. Darum geht es jetzt in dieser Folge von Philipp Maderthaner Unplugged. Let's go. Wir haben die Alexandra bei uns wohlbekannt. Nicht nur mir, sondern ja auch den geneigten Zuhörerinnen und Zuhörern des Podcast. Du warst scham, Alexandra.
Aber noch viel wichtiger ist, du bist Teil meines Inner Circles, der Alumni Gruppe von meinem Business Mindset Mastery Event. Vor mich sehr dich hier zu haben. Du hast eine Frage zum Thema Skalierung und was macht es mit der eigenen Rolle? Lass uns ein bisschen teilhaben, worum es da geht bei deiner Frage.
Danke, Philipp, dass ich wieder dabei sein darf und dir diese besondere Frage stellen kann, weil ich gerade beim Skalieren bin. Und da möchte ich aber auch gut vorbereitet sein, wenn es um Skalierung geht. Wo siehst du die größte Gefahr, dass Unternehmerinnen und Unternehmer sich beim Skalieren selber verlieren, wenn sie skalieren?
Und wie verhindert man es? Manche, die verlieren den Boden unter den Füßen oder bei der Persönlichkeit rennt es dann zu schnell bei der Skalierung. Was würdest du da mitgeben?
Was ist wichtig hinzuschauen? Eine Sache, die mir sofort kommt, Alexandra, ist, dass natürlich die Skalierung was mit der eigenen Rolle macht. Wir haben ja unterschiedliche Rollen, die wir als Unternehmerinnen und Unternehmer einnehmen, sind vor allem drei und die möchte ich vielleicht kurz einfach notieren, auch für alle die, die nicht Videos schauen.
Es lohnt sich, ihr verpasst meine herausragenden Zeichnungen. Es gibt drei unternehmerische den Artist, manchmal nennt man ihn auch die Fachkraft, den Entrepreneur oder die Entrepreneurin, Entrepreneur und den Leader und die Leaderin. Und grundsätzlich brauchen wir im Unternehmertum alle drei Rollen. Aber natürlich in der Skalierung kann es sein, dass wir an einen Konflikt kommen, an den inneren Die meisten starten ihr Unternehmen als Artist, als Fachkraft. Warum? Weil sie etwas Besonderes können, weil sie eine spezielle Fähigkeit haben, weil sie ein spezielles Talent haben, etwas, was sie sich angeeignet haben, was für andere Leute wertentfaltet. Artist hat was Künstlerisches im Sinne ich beherrsche ein Kunststück, das sonst niemand so gut kann, ist die fachliche Leistung damit gemeint. Das bringt die meisten. Bei den meisten im Unternehmertum ist das die Grundlage.
Viele Leute machen sich selbstständig, weil sie sagen na, das, was ich gemacht hab, macht mir Spaß, aber ich möchte es gerne ohne Chef machen. Und dann machen sie es selbstständig, um einfach das ihrem Fach weiter treu zu bleiben, aber halt in einem unternehmerischen Kontext. Und dann sind sie damit erfolgreich. Und dann passiert etwas, das du ansprichst, auf einmal kommen sie drauf, hoppala, jetzt ist auf einmal was anderes von mir verlangt. Das Unternehmen wächst, das Unternehmen skaliert, Auf einmal sind von mir viel mehr unternehmerische Qualitäten und Führungsqualitäten verlangt. Und dann gibt's dann viele, die sagen, naja, eigentlich, das wollte ich ja gar nicht. Ich wollte ja nur ich sage jetzt irgendwas Tischler sein und Tische machen. Ich wollte nicht Unternehmer oder führen, ich wollte ja nur mein Handwerk machen. Und dann kommen viele in einen ersten großen Rollenkonflikt. Das ist der Grund, warum man bei Unternehmerinnen und Unternehmern sehr oft auch unterscheidet. Zero to one Unternehmer, also Leute, die etwas von null auf eins bringen und Leute, die es von eins auf X oder eins auf N bringen, also die es dann sozusagen wirklich groß machen, weil unterschiedliche Qualitäten gefragt sind. Ich zum Beispiel bin grundsätzlich sehr stark an der Artist und Entrepreneur Dimension, auch wenn viele so wahrnehmen, ich bin eigentlich nur ungern ein Leader, ich habe keine Lust ein Day to Day Business zu führen, es interessiert mich null die Bohne. Ich bin gern Künstler, erschaffe gern Dinge, erfind gern Dinge, bau gern Dinge, entwickle gern Dinge, hebe sie gern aus der Taufe. Ich bin gern Unternehmer, überleg mir gern, wie machen wir Geschäft und wie kriegen wir jetzt die Kunden, Aber ich bin ungern eine Führungskraft.
Das hat einen Grund, warum ich in meiner ersten Firma, wie es eine gewisse Größe gehabt hat, dann überlegt habe, dass ich eigentlich raus will aus der Geschäftsführung, weil es nicht meins war. Das heißt, der erste Rollenkonflikt, Alexandra wartet natürlich auf dich und auf alle, die skalieren, dass eine andere Rolle gefragt wird. Es gibt ein wunderbares Video, du kennst es, weil du in Kitzbühel warst von der Taylor Swift, wo sie erzählt, dass sie, wenn sie Musik nicht so über alles lieben würde und das Performen nicht so über alles lieben würde, dann hätte schon längst den Hut drauf gehauen, weil sie hat so viele Aufgaben, die mit Musik nichts zu tun haben, dass sie Musik so lieben muss, damit sie die anderen Sachen in Kauf nimmt. Und das ist etwas, da kommen viele nicht drüber und deswegen schlägt bei vielen dann das Pendel wieder zurück und die Unternehmen schrumpfen wieder, weil sie dann wieder ihre Fachaufgabe machen können und glücklich sind. Also das heißt, das Erste, was auf uns wartet, wo wir potenziell in einen Konflikt kommen, ist mit unserer eigenen Rolle. Wenn du Unternehmen groß machen willst, ist eines von dir nicht gefragt, nämlich Artist sein.
Du sollst dort Leute haben, die die Fachaufgaben machen. Gefragt für die Skalierung sind vor allem die beiden Dimensionen Leadership und Entrepreneurship ist der erste Punkt. Der zweite Punkt, der bei der Skalierung etwas ist, wo sich viele verlieren, ist Größe allein ist kein Wert.
Was meine ich damit? Ich bin selber jemand, der durch die Gegend geht und sagt, ich will Großes aufbauen und ich will Großes schaffen und werde dabei oft missverstanden und habe es, muss ich gestehen, am Anfang selber missverstanden, weil ich habe immer früher ganz am Anfang gehabt, Großes aufbauen, heiß viele Angestellte. Das war meine Definition von was Großes aufbauen. Mittlerweile bin ich Gott sei Dank in der Evolution ein bisschen weiter und es ist aber noch immer missverständlich von mir in der Kommunikation, weil wenn ich sage Großes aufbauen, meine ich große Wirkung, großen Impact, großen Footprint, große Bedeutung. Das meine ich damit nicht.
Große Struktur oder irgend sowas. Das heißt, Größe allein ist kein Wert. Du wirst feststellen, wenn es dir nur um was Großes geht im Sinne von Große Struktur, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist das nächste, was sehr viele ins Unglück bringt. Das heißt, was eigentlich zählt, ist, dass du deine eigenen Werte identifizierst, die du in die Welt bringen willst. Also nicht Größe zum Selbstzweck wegen der Größe, sondern deine Werte identifizierst, die dir wichtig sind, mit denen du der Welt oder deinem Unternehmen einen Stempel aufdrucken willst.
Das trifft jetzt das Thema der Unternehmenskultur. So viele wachsen und werden groß und wie du sagst, so schön verlieren sich dann, weil sie sich nie überlegt haben, was ist mir eigentlich wichtig, was macht uns eigentlich aus, was sind die Werte, die für mich ein Must Have sind, was kommt mir überhaupt nicht ins Haus? Und wenn du dir das nicht überlegst, bevor du skalierst, dann wirst du wuchern und auf einmal bist du Teil von einem Konstrukt oder im schlimmsten Fall sogar Chef oder Unternehmerin in einem Konstrukt einer Firma, die dir nicht entspricht, die dir nicht einmal taugt, die deinen Werten im schlimmsten Fall widerspricht, wo du in der Früh in die Firma gehst und du denkst, was mache ich da? Die Firma, die läuft nicht so, wie ich das will oder wie man das vorstell auf meine Weise oder verletzt sogar meine Werte, weil man Dinge tun auf eine Art und Weise, wie ich das gar nicht will. Das heißt, wenn du am Weg Größe über alles priorisierst, kann sein, dass du dadurch Identität verlierst und am Ende leiden wirst, weil die Firma dir nicht entspricht.
Das ist mein zweiter Punkt. Und Der dritte Punkt, den wir beachten dürfen, wo ich sehr oft erlebe, dass die Skalierung Krise oder was ähnliches auslöst, ist, wenn wir unsere Ziele nicht groß genug setzen im Sinne von einem Big Picture, einer Vision, sondern nur so im Klein Klein Denken, dann kann es sein, dass wir unsere Ziele relativ bald einmal erreichen. Und das Schlimmste ist, wenn du ein Ziel erreichst und kein Eiches parat hast, dann fühlt sich das nämlich extrem leer an. Und wer das überprüfen will, alle, die den Führerschein gemacht haben, ich darf euch erinnern, du hast immer geglaubt, wenn du mal den Führerschein hast, bist du die Königin oder der König der Welt.
Das ganze Leben wird sich ändern, alles wird ein Wahnsinn und das ist life changing. Und dann darf ich dich daran erinnern, wie lange hat die Freude gehalten? Vielleicht, ich weiß nicht, ein Monat, I don't know, bei manchen Wochen vielleicht zwei Monate, aber dann war es weg. Die, die studiert haben, werden einen Abschluss gemacht, haben sich, wenn ich den Abschluss habe, aber dann ist alles anders. Wie lange hat die Freude gehalten am Monat?
Also die Ziele an sich, das Erreichen unserer Ziele wird uns nicht für die Anstrengung kompensieren. Das kann im Gegenteil eine Leere erzeugen, wenn du nicht am größeren Zweck dienst mit dem, was du da tust. Ich habe das selber erleben dürfen. Ich hab primitive Ziele gehabt im Leben früher, so wie viele. Man hat halt am Anfang der Karriere schlichte Ziele. Du willst einmal eine Million Vermögen haben oder eine Million verdienen im Jahr oder whatever, es ist ja wurscht. Und dann irgendwann oder einen Sportwagen fahren und irgendwann erreichst du es und denkst, okay, und das war es jetzt oder was, Das soll es jetzt gewesen sein. Und dann wirst du draufkommen, dass es, dass du als Zweck für dein Wirken bei der Skalierung mehr brauchst, dass es schon oft um die Frage was willst du in die Welt tragen? Was willst du an Bedeutung, an Wirkung schaffen? Und dass diese Ziele dich weitertragen werden.
Und das heißt, der dritte Punkt, den ich empfehlen würde, du kannst Etappenziele haben, aber hab was großes langfristig groß, Du weißt das, ich sag das immer. Du sollst langfristig große Ziele haben und kurzfristig sollst du Umsetzungsprioritäten haben. Was tue ich, Klammer auf, unter meiner Kontrolle, Klammer zu kurzfristig und was will ich, Klammer auf, außerhalb meiner Kontrolle, Klammer zu langfristig und die Kombination ist sehr gesund.
Bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade kommt, konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.
Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Wenn du mich fragst, was sind so die Stolpersteine, würde wirklich sagen die drei. Das eine ist, die Rolle wird sich verändern und da ist nicht für jeden sicher, ob dir die Rolle, die neue gefallen wird. Ich sag sogar für die meisten Artists, die haben keine Freude mit diesen Rollen und keine Lust da reinzuwachsen.
Und es ist nichts, um das auch deutlich zu sagen, gerade weil Skalierung, so ein geflügeltes Wort, Alexandra und jeder will skalieren und jeder will skalieren. Und ich weiß nicht, ob das nicht auch Ausdruck ist unserer Social Media Zeit, wo es nur um Skalierung geht. Es ist nichts Beschämendes dran, ein Artist zu sein.
Es ist auch nichts Limitierendes dran. Du kannst unglaublich wirtschaftlich erfolgreich werden als Artist. Ich bringe mal das Beispiel Fitnesstrainer. Du kannst Fitnesstrainer sein in einem Low Budget Gym und nimmst für Personal Trainingsstund fünf und dreiig oder du kannst sein der Personal Trainer von einem Hollywood Superstar oder von einem Footballstar und verdienst eine Million im Jahr. Also du kannst auch als Artist wirtschaftlich unfassbar erfolgreich sein.
Und ich hab in der Diskussion und das möchte ich da gerne nur einbringen als Gedankenanstoß für diejenigen, die vielleicht Artist sind und sie denken, ja, aber ich muss skalieren, ich muss skalieren, weil jeder muss skalieren. Nein, musst nicht. Aber worüber du ja nachdenken kannst und das ist was anderes, ist nicht über Skalierung, sondern über Leverage. Jeder von uns kann Leverage kriegen, also ein Hebel kriegen auf die eigene Zeit. Aber das heißt nicht zwingend skalieren. Um ein Beispiel zu sagen, wenn du die daheim in Zukunft von einer Reinigungskraft unterstützen lässt und nicht mal selber putzt, dann ist das Leverage.
Wenn du essen gehst, anstatt selber zu kochen, ist das Leverage, weil du mit dem Taxi fährst, anstatt selber durch die Gegend zu fahren, ist das Leverage. Du gewinnst Zeit. Leute glauben, sie können immer nur sie unabhängig machen, wann sie skalieren. Nein, du kannst an unendlich vielen Stellen Zeit gewinnen.
Warum glaubst Fliegen, Superstars, Privatjet? Wegen der Privacy auf der einen Seite, aber auch, weil sie Leverage kriegen auf ihre Zeit. Und das heißt, es muss nicht jeder von uns skalieren. Im Gegenteil, viele werden nicht glücklich mit den Rollen, die auf sie warten.
Der zweite Punkt Größe allein ist kein Wert. Es geht um deine nicht verhandelbaren Werte, die auch die Kultur deines Unternehmens ausmachen. Um die geht es. Die musst du wahren, damit du auch in einer skalierten Größe noch gerne in die eigene Firma gehst.
Und der dritte Punkt ist sicherlich bei der Zielerreichung. Viele straucheln, wenn sie ein Ziel erreichen und kein eiches parat haben. Dann kommt die große Sinnkrise. Und das löst du nur, dass du entweder schnell ein eiches Ziel parat hast oder im besten Fall einem größeren Zweckdienst. Das sind für mich, Alexandra, die drei zentralen Stellen, Stolpersteine, Fallstricke.
Wenn es ums Thema Skalierung geht, macht es Sinn. Voll? Nein, macht voll Sinn. Auch das, was du gesagt hast, inwieweit man in diese Größe gehen möchte.
Und da bin ich voll bei dir. Nicht jetzt von der Anzahl von den Leuten, von den Mitarbeitern, sondern in meiner Art von meinem Business. Da möchte ich in die Größe gehen.
Absolut, absolut. Ich glaube, da müssen wir einfach auch viel aufbrechen mit so einem Mainstream Bild, das wir alle haben. Am Ende geht es um Erfolg und Erfüllung.
Also es ist nicht nur Erfolg zum Selbstzweck im Sinne von groß Mitarbeiter, Kohle und so weiter. Es soll Freude bereiten. Warum wirst du Unternehmerin? Unternehmer, wenn es dir keine Freude bereitet? Also wir müssen doch unsere Unternehmen so gestalten, dass sie uns auch entsprechen, dass uns Spaß machen, dass wir gern reingehen, dass sie ein Umfeld sind.
Wenn wir uns schon selber entscheiden können, werden wir es doch bitte wohl so machen, wie es uns wirklich taugt. Und das heißt für viele einfach nicht groß skaliert in der Struktur, sondern für viele heißt es ja, ich gehe meinem Fach nach. Ich will zu den Besten gehören. Ich finde Leverage, damit ich mehr aus meiner Zeit raushole, Aber ich skaliere jetzt nicht, um am Ende Leadership Qualitäten und überbordende unternehmerische Qualitäten zu brauchen. Und das ist keine verwerfliche Entscheidung.
Also falls irgendwer da strauchelt, entspannt euch. Es gibt viele Wege zum Ziel. Und wenn das Ziel ist, wirtschaftlicher Wohlstand, dann gibt es unendlich viele Wege.
Es gibt Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer, die verdienen Unsummen, weil sie die besten ihrer Branche sind. Und deswegen horch tief in dich rein. Was ist deine Rolle?
Artists lieben es, ihrer Sache nachzugehen. Die haben eine Liebe und eine Hingabe für die Arbeit, fürs Fach. Lieder lieben es, mit Menschen zu arbeiten, die ganze Zeit über andere Menschen zu wirken.
Und Unternehmerinnen und Unternehmer bauen gerne Unternehmen. Das heißt, die interessieren sich eigentlich oft wenig fürs Produkt, wenig fürs Fach, wenig für die einzelnen Leute. Die bauen Unternehmen zusammen.
Ein sehr erfolgreicher Freund von mir ist irgendwann einmal nach seinem Erfolgsrezept gefragt worden und ich meine, ist wirklich sensationell unterwegs und er war ganz verdutzt, weil für ihn war das eigentlich alles ganz einfach und schlicht, was der tut. Nein, es ist eigentlich eh ganz einfach. Du brauchst sozusagen einen Markt und wenn du einen Markt hast, dann musst schauen die richtigen Leute, die das dann machen und die musst du dann zusammenbringen mit Kapital und dann entsteht da was Gutes draus.
Das heißt, für den ist ein Unternehmen nur die Summe seiner Teile. Weißt du, was ich meine? Das sind Unternehmerinnen und Unternehmer. Ein Leader sagt nein, ich muss mit den Leuten tun, ich muss da und zwar nicht mit den Kunden, ich muss mit dem Team die ganze Zeit wirken.
Und der Artist Nein, ich will einfach eine gute Geschichte machen. Da grinst die Alexandra, Ich glaube, wir haben sie. Und wenn du innerlich gegrinst hast, jetzt bei welcher Sache auch immer, dann hast du einen Pfad, was für dich das Richtige ist.
Ich finde die Frage grandios. Es gibt so viele Fallstricke, wo wir am falschen Bütterskalierung hinterherlaufen. Das heißt, ich hoffe sehr, es war für dich was dabei in dieser Folge, um zu reflektieren, was ist für dich der richtige Pfad? Das ist das Ziel dieses Podcast.
Impulse geben, Erfahrungen austauschen. Genau deswegen sind seit über drei hundert Folgen, wenn du eine Frage hast, dann habe ich eine Bitte, schick sie uns. Schick sie uns auf Social Media, LinkedIn, Facebook, Instagram oder unter drei hundert drei und dreiig ein und dreiig tausend fünf hundert fünf und fünfzig und du kannst sie auch ganz einfach auf fragphilipp AI eingeben und dann empfiehlt dir die KI die passenden Folgen aus über drei hundert, die es bereits in dieser Sammlung gibt.
Ich freue mich sehr, wenn du nächste Woche wieder dabei bist und vielleicht so wie die Alexandra schon mit deiner Frage. Alles Liebe, ciao, ciao. Wenn du das Potenzial hast, das Wachstum deiner Firma vielleicht zu zerdenken und manchmal im Kopf zu sein als mit dem PS auf der Straße, dann schalt nächste Woche unbedingt ein.
Ich rede mit der Katrin darüber, wie viele Schritte soll man voraus sein, kann man Skalierung vielleicht auch zerdenken und was ist der nächste Schritt im Lebenszyklus deines Unternehmens, wann du das erfahren willst, schalt nächste Woche ein bei Philipp Badener am Platz.