313_ Panikattacken, Shitstorm & Serienkündigungen – Und wie ich trotzdem weitergemacht habe
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Abwärts-Momentum messen, um Tiefpunkt zu erkennen
Das Momentum kann nicht nur aufwärts, sondern auch abwärts gemessen werden, um den Tiefpunkt einer Talfahrt zu erkennen. Wenn die Geschwindigkeit des Abstiegs am höchsten ist und es noch rasanter bergab geht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man sich dem Tiefpunkt nähert. Diese Analyse des negativen Momentums kann als Indikator dienen, um den Wendepunkt besser einzuschätzen.
“Du kannst das Momentum auch abwärts vermessen. [...] Wann ist die Geschwindigkeit am höchsten, Das heißt also, wenn es noch rasanter runtergeht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich dem Tiefpunkt näherst, sehr hoch.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Wenn du diesen Podcast liebst, gerne hörst, regelmäßig hörst, dann ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt. Es gibt auch zwei tausend sechs und zwanzig wieder eine einzige Möglichkeit, mit mir ganz persönlich und intensiv an deinem Business und deinem Durchbruch zu arbeiten. Mein viertägiges Signature Event Business Mindset Mastery findet vom drei und zwanzigste Bis sechs und zwanzigster april in Kitzbühel statt. Es sind vier Tage, die dir den entscheidenden Durchbruch für dieses Jahr bescheren werden. Vier Tage voller Klarheit, Kraft und Entschlossenheit für deine nächsten Schritte.
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Sichere dir jetzt deinen Platz auf philippmarathaner Com. Mindset Mastery und jetzt weiter mit dieser Folge. Ich hab extrem viele Momente gehabt, wo ich kurz davor war, total aufzugeben, habe ich auf einmal einseitige Gesichtslähmung gehabt, brutal mit Schlafstörungen und Panikattacken zu tun gehabt.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das packe. Da habe ich wirklich geglaubt, wenn da jetzt eine Massenkündigung eins ist, bin ich einfach hinnig. Aber die Angst darf dich nie besiegen. Never ever, weil sonst ist es aus und vorbei.
Das hier wird eine der persönlichsten Folgen überhaupt. Ich spreche über mein persönliches Scheitern, darüber, wie mich gesundheitliche Probleme fast an den Rand und zum Aufgeben gebracht haben. Ich spreche über meine erste Firma, wo ich die Unternehmenskultur zum Implodieren gebracht habe und es mich fast mein erstes Business gekostet hätte. Und ich rede ganz offen über meinen Umgang mit den Hatern, die mich schon fast zum Aufgeben gebracht hätten. Also es geht um die Abgründe des Scheiterns in dieser Folge.
Mein Name ist Philipp Maderthaner, bin Unternehmer des Jahres. Ich habe selbst Unternehmen von Null weg gegründet, aufgebaut und groß gemacht, eins davon zum Exit gebracht. Ich freue mich sehr, wenn du Lust hast auf diese Folge. Let's go.
Wir haben den Edis bei mir mit einer tatsächlich spannenden Frage, wo ich selber schon ein bisschen aufgeregt bin, wo sich dann jetzt die Folge hin entwickelt. Edis und ich bin eigentlich selten aufgeregt von der Folge. Also was ist, was für eine Frage hast du uns mitgebracht?
Du bist nicht der Einzige, der aufgeregt ist. Das haben wir zwei seit Jahren und bin sehr aufgeregt, dass ich auch mal dabei sein darf. Also meine Wann warst du kurz davor aufzuhören? Wie hast du dich davon erholt und hast weitergemacht und jetzt im Nachhinein betrachtet, wann hättest du wirklich aufgehört?
Wann hättest du wirklich, Wie viel hat man gefühlt quasi? Die Frage ist natürlich brutal. Jetzt interessiert mich aber natürlich, woher kommt sie? Edi, hast du gerade eine Phase, wo du dir denkst? Bin mir nicht sicher, wie lange das noch geht.
Genau, also ich habe jetzt ungefähr seit eineinhalb Jahren die Phase, wo ich, sage ich mal, wirklich kämpfe, wirklich mich reinhänge, aber ich immer noch in diesem Tal noch drin bin. Ich sehe nicht den Aufschwung. Ja, verstehe. Also ich sage ein paar Dinge, ich befürchte, es wird die erste Folge in meiner Karriere, die vielleicht unstrukturiert wird, aber es ist mir ein Bedürfnis. Ich möchte ein paar Dinge sagen, die mir sehr wichtig sind, weil ich hab einige Male, Edis schon die Situation gehabt, wo ich mir wirklich gedacht habe, ich bin mir nicht sicher, ob ich das packe. Und mir ist es deswegen so wichtig, darüber zu reden, weil wir reden über das zu selten. Und auch ich, obwohl es für mich in Anspruch nehme, rede darüber zu selten.
Und ich weiß, ich habe das einige Male schon gehabt in meiner Karriere. Ich habe in meiner ersten Firma, die ich aufgebaut habe, zum Beispiel einen vollen Bock geschossen, wie es ums Thema Unternehmenskultur gegangen ist. Ich habe die Firma gegründet, aufgebaut mit der Ambition, die beste Firma auf Gottes Erden zu machen, wo ein guter Spirit herrscht, eine gute Kultur, gute Stimmung und habe das wirklich sehr ernst genommen und habe aber übersehen dabei mit meiner Anstrengung, eine positive Unternehmenskultur zu schaffen, übersehen, dass die Leute sich dann irgendwie genötigt fühlen, alles durch die rosarote Brille zu sehen und das Gefühl haben, sie dürfen nichts mehr sagen, was nicht passt.
Und hab damit temporär fast so was wie positiv toxische Unternehmenskultur geschaffen, wo Leute sich wirklich nicht wohlgefühlt haben. Und die ist dann wirklich implodiert, indem ein paar sozusagen da gesagt Nein, das machen sie jetzt nicht mehr mit und dann gekündigt haben und auf einmal das Serienkündigungen gewesen sind, also wo ich wirklich geglaubt Jetzt sprengt es mir die Bude unterm Hintern weg Und ich mir echt gedacht also zuerst einmal natürlich total angefressen gewesen, war natürlich alles in Schuld, außer mir eh klar. Ich hab ewig Jahre gebraucht, um das vollständig zu reflektieren.
Ich hab schnell gemerkt, was ich falsch gemacht habe, aber ich habe Jahre gebraucht, um die volle Verantwortung zu übernehmen. Aber da habe ich wirklich geglaubt, wenn da jetzt eine Massenkündigung eins ist, bin ich einfach hinig, ist vorbei. Und habe mir dann schon gedacht, ich glaube nicht, dass es dann nur mal ange. Also ich hab natürlich gerudert und geschaut, dass das nicht ist. Aber um auch deine Frage zu sagen, was hätte es gebraucht? Naja, also ich glaube, wenn noch fünf Leute mehr gekündigt hätten, weiß ich nicht. Also ich glaube, dann war die Geschichte in sich zusammengebrochen.
Ich hätte die Kundenaufträge nicht mehr erfüllen können. Es wäre mehr hinten vorne alles implodiert. Ich weiß nicht, ob ich mich da davon verfangen hätte.
Es war die Hölle. Es war die Hölle. Noch dazu, wenn du ein Typ bist wie ich, der ja immer allen alles recht machen wollte damals und immer, dass alles super haben und auf einmal sind alle total unhappy oder die Mehrheit unhappy und total. Also eine Katastrophe.
Und da hat nicht viel gefehlt. Es war so nach drei, vier Jahren nach meiner ersten Gründung, da hat nicht viel gefehlt. Ich erinnere mich genauso wie ich angefangen habe, mein Personal Brand Business aufzubauen und das erste Mal in die Sichtbarkeit gegangen bin. Es ist per se ja schon eine Herausforderung, das wissen alle, die es probieren. Und habe damals auch mein erstes Webinar gemacht, wo halt ich bin damals quasi mehr oder weniger frisch aus der Politik ausgestiegen, habe die Agentur gegründet und so weiter und habe Bekanntheit gehabt in politischen Kampagnenführung und so weiter und habe ein Webinar gemacht. Eines der ersten Dinge für mein Personal Brand, wo wo ich gesagt habe, ich teile jetzt sozusagen die Learnings, Was können wir für erfolgreiche Markenführung von der Politik lernen?
Mehr habe ich nicht gebraucht. Also der Hate und Shitstorm war es nicht, aber die Negativität ist auf mich eingeprasselt in einem Ausmaß. Das kannst du dir nicht vorstellen. Also ich habe alles an Hass, was die Leute auf Politik projizieren, direkt abgekriegt Es hat mir dann sogar so ein netter Journalist eine ganze Seite im Standard gewidmet, die er nur dem gewidmet hat, mein Webinar ins Lächerliche zu ziehen, was ja lustig ist.
Habe ich natürlich damals auch immer okay gut, jetzt wäre ich da quasi rausgehängt und da habe ich mir schon gedacht, da war es nicht knapp vorm Aufgeben, das nicht. Aber ich hab mir schon gedacht, puh. Also ich hab mir nur überlegt, ob ich das wirklich will. Hab mir gedacht, ah OK, also das kommt mit dem Gepäck. Ist das wirklich das, was ich da will?
Und habe dann für mich einen Weg gefunden, damit umzugehen. Und eines der schwierigsten Dinge, und auch das möchte ich noch teilen, ist, ich habe es im Podcast ja schon oft geteilt, es gibt unterschiedliche Unternehmernaturen, Es gibt extrem robuste, wo du dich immer Wie machen die das? Die arbeiten gefühlt rund um die Uhr, manche schlagen sich sogar noch die Nächte um die Ohren und haben einen relativ ausschweifenden Lebensstil und performen trotzdem. Ich bin eher anfällig. Es hat bei mir einfach schon oft gesundheitlich zugeschlagen, wenn ich über die Stränge geschlagen hab. Vom Stress, von der Anstrengung hat es mir schon oft einfach zurückgeschleudert. Ich hab damals in einer Phase Anfang von meinem Unternehmertum, wo sehr viel Druck da war und privat gerade umgezogen bin und Büro umgesiedelt hab wegen Wachstum sehr viel Druck gehabt, habe ich auf einmal einseitige Gesichtslähmung gehabt. Also wo du denkst hu, also das war eigentlich nicht der Plan.
Hab nach den Wahlkämpfen brutal mit Schlafstörungen und Panikattacken zu tun gehabt, die mich fast jahrelang, würde man fast sagen, beschäftigt haben und teilweise heute noch beschäftigen, weil es noch immer nicht ganz überstanden ist. Und habe einfach immer wieder, wenn ich sozusagen zu viel auf die PS trug, immer wieder das Backfiring gehabt habe. Letztes Jahr bei meiner Veranstaltung Mindset Mastery, wie ich die zum zweiten Mal gemacht hab, ein hundert Leute in Kitzbühel offenbar gerade davor, in den Wochen davor irgendwie krank gewesen, viel Stress, viel Anstrengung und auf einmal gemerkt, wie mein System zum Revoltieren anfängt vor der Veranstaltung. Also ich hab auf einmal gehabt Panikattacken, Schweißausbrüche in der Nacht in kaltem Schweiß gebadet gewesen, also alle Zustände. Ich hab an dem Tag vor dem Seminar gehabt, einen Ruhepuls von ein hundert fünf und vierzig, also wirklich fertig.
Und da war ich ein Millimeter davor, dass ich die Veranstaltung absage. Einen Millimeter. Und ich meine, das kannst du natürlich ausrechnen. Ich habe dort ein hundert Leute, jeder davon zahlt ein solides Geld, die haben alle Hotel gebucht. Also ich hätte einen hohen sechsstelligen Schaden produziert.
Das ist die eine Facette. Die andere Facette ist aber ich war mir total bewusst und jetzt komme ich ein bisschen auch zum unter Anführungszeichen zur Moral von der Geschicht. Ja, ich war ein Millimeter davor, dass ich das absage und sag okay, ich bin krank, ich kann nicht so. Und immer wenn ich das jetzt Absag ist vorbei. Mich mit dieser Art der Karriere, mit diesem Job, ich hab's gemacht, ich hab's durchgezogen, weil ich gewusst hab, wenn ich es nicht mache, ist vorbei, weil was wird passieren, wenn ich es nicht durchziehe? Ich werde nächstes Mal wieder da stehen und wenn was Ähnliches ist, fix wieder nicht machen. Also mir war klar, wenn ich da jetzt sage, ich ziehe zurück, setze ich den Deckel auf diese Laufbahn.
Und das war so intensiv für mich, dass ich gewusst hab. Und ich habe mir da wirklich ü OK, bin ich bereit dazu? Weil es ist brutal.
Und die Leute, es ist faszinierend, gerade wenn es um dieses öffentliche Thema geht, Alle wollen Öffentlichkeit stehen, alle wollen Social Media Reichweite, alle wollen auf der Bühne stehen und niemand, der es oder alle, die es noch nicht machen, haben keine Ahnung, was sie sich da wünschen. Und jetzt bin ich da in der Micky Maus Liga. Ja, ich bin in der Micky Maus Liga.
Also da reden wir noch gar nicht von den großen Superstars, was die für eine Pressure haben abzuliefern, wenn es sein muss, ob du willst oder nicht, ob du gut drauf bist oder nicht, um einfach Leute nicht zu enttäuschen. Keiner hat auch nur ansatzweise eine Ahnung von dem Druck. Und ich hab den gespürt in jeder Faser meines Körpers, war Millimeter davor, es abzusagen.
Aber ich hab echt einfach gewusst, wenn ich es absage, dann setze ich den Deckel drauf, dann wäre ich da auf die Bahn nicht mehr gekommen. Ich hab davor interessanterweise auch schon in einer anderen Phase immer wieder dann bei Auftritten so Panikattacken gehabt. Die Leute checken das nicht, dass einfach so auftritt. Das sind Hochbelastungs Situationen. Also der Körper ist da wie ein Skifahrer, der sich die Streife runterstürzt. So sind Leute bei großen Bühnenauftritte. Das ist eine Intensität, das kann sich ein normaler Mensch nicht vorstellen.
Und ich habe eine Zeit lang dann immer Panikattacken gekriegt, während der Auftritte sogar. Das heißt, ich hab mein Programm runtergespielt, hab gemerkt, da kommt eine Panikattacke hoch und hab die dann auf offener Bühne vor ein tausend Leuten absurfen müssen, damit ich nicht jetzt davor renn von der Bühne. Das heißt, ich habe oft schon die Situation gehabt, wo ich gewusst hab, aber ich habe immer gewusst, wenn ich nachgebe, war es es. Und nur damit wir uns richtig verstehen, ich habe natürlich danach immer extrem gegengesteuert und korrigiert. Also du kannst fest davon ausgehen, nachdem ich dann da vier Tage Kitzbühel gemacht hab, was für mich vier Marathons heißt, nämlich jeden Tag Kalorien verbrennen. Du kannst fix davon ausgehen, dass ich danach den Fokus zu ein hundert Prozent auf meine Gesundheit geschifftet habe, extrem in die Sanierung. Also natürlich noch nein, aber im Moment habe ich gewusst, ich muss jetzt durchziehen.
Das sind wie die Leute. Ich würde den Vergleich nicht hegen, aber es ist einfach die Geschichte ist der Vergleich, der Tony Robbins sagt, er springt jeden Tag in der Früh in sein kaltes Becken, wo jetzt alle dieses Eisbaden machen, springt er jeden Tag in so einen eiskalten Plansch Pool. Und er sagt also er macht das jeden Tag, egal was ist, er denkt nicht darüber nach. Er springt einfach. Er lernt seinen Körper damit einfach machen machen, nicht diskutieren, machen.
Und ich habe das Gefühl, das ist das, was ich gelernt habe in diesen Phasen.
Die Angst ist normal, aber die Angst darf dich nie besiegen. Never ever, never ever, weil sonst ist aus und vorbei. Und wirklich an vielen Stellen, das waren jetzt nur drei Beispiele, oft schon die Situation gehabt, wo ich mir gedacht jetzt ist aus und vorbei. Aber ich habe auch gewusst, wenn ich jetzt noch geist, dann war es wirklich. Und es ist ja lustig, weil es gibt diese wirklich plumpen, banalen Kalendersprüche, die jeden schon so außer hängen und die alle schon so an Bord haben. Und die Leute ja, du fällst ein hundert Mal hin und du stehst ein hundert einmal auf und diese ganzen Supersprüche und als Kalendersprüche wirklich. Aber am Ende ist es wahr. Du hast nicht verloren, wenn du einfach wieder aufstehst und du hast nicht verloren, wenn du durchziehst. Es ist eine Tatsache. Und das sind einfach diese Beispiele. Ich habe gewusst, wenn ich es jetzt nicht mach, habe ich verloren. So, also ich habe extrem viele Momente gehabt, wo ich kurz davor war, total aufzugeben.
Und der zweite Punkt, den ich mitgeben will, ist, das ist ja die andere Dimension. Also das eine ist, die Erfahrung treibt dich an die Grenze. Das andere ist ja natürlich, du stellst da immer wieder auch die Sinnfrage.
Die Sinnfrage Bin ich am richtigen Weg? Und das ist eine der schwierigsten Fragen im Unternehmertum, weil es gibt keine eindeutige Antwort drauf. Es gibt diese wunderbare Grafik, wo irgendwer nach Gold grabt oder nach Diamanten und ist zwanzig davor, gibt auf und eigentlich hätten nur einmal graben müssen und dann ist es da.
You never know man. Es um dieses Durchhalten geht. Ich habe für mich die Regel definiert.
Es geht nicht darum, ob ich schon dort bin, wo ich sein möchte, sondern ob ich mich in ausreichender Geschwindigkeit in die richtige Richtung entwickle. Was heißt das? Ich versuche das Momentum zu vermessen, wenn ich jetzt eineinhalb Jahre reinbuddel und es rührt sich gar nichts. Ja, finde ich, dann darfst du es hinterfragen. Aber es ist immer die Wie wichtig ist es dir? Es gibt diese Legende von dem Kentucky Fried Chicken Guy, der vier hundert Mal mit seinem oder tausendmal mit seinem Rezept abgelehnt wurde und der heute ist Kentucky Fried Chicken mit tausenden Filialen.
Wenn es dir so wichtig ist, wenn du sprichwörtlich ready to die bist, also wenn du wirklich agierst nach dem Prinzip und wenn es das Letzte ist, was ich tue, weil es dir so wichtig ist, dass du bereit wärst, dass es das Letzte ist, was du tust, naja, dann go for it. Wenn du sagst, ich will einfach es nach vernünftigen Kriterien ausreichend probiert haben, dann ist die Maßzahl entwickelt sich in ausreichender Geschwindigkeit in die richtige Richtung. Und wenn du da auf ein Nein bist und weil du zusätzlich sagst, es kostet mir so viel mehr Kraft, als ich produziere damit, dann ist es normalerweise ein Indikator für einen Richtungswechsel. Und das sind gefühlt die zwei Dinge. Und du hast mich damit wirklich jetzt zu einer Weltpremiere verleitet, nämlich dass es nicht drei Punkte sind, sondern zwei. Das sind die zwei Pole, die ich dir gerne hinstellen möchte.
Das eine ist, in der Situation, in diesem Moment, wo ich alles hinterfrage, wo es wirklich die Angst ist, die mich hindert, musst du deinem Körper lernen und deinem Geist lernen, dass die Angst nichts zu melden hat. Du musst durchstechen. Es hilft nichts. Die zweite Dimension ist aber die mehr strategische Überlegung. Das ist weniger Angst als mehr die strategische Überlegung.
Bin ich da richtig unterwegs oder sollte ich was ändern? Da ist das, was ich da mitgeben will, nicht die Bin ich dort, wo ich sein will, sondern entwickeln sich die Dinge in ausreichender Geschwindigkeit in die richtige Richtung Und oder ziehe ich mehr Kraft daraus, als es mich kostet? Und das sind die zwei Sachen, mit denen ich mich annähern würde.
Macht das Sinn? Nur das, was ich halt gemeint habe, also diese Talfahrt, die kannst du ja nicht voraussehen. Also wie geht's dann runter? Ja, du denkst, wenn es dann anfängt, okay, viel schlimmer kann es ja nicht mehr werden, dann kommt die nächste Stufe und die nächste Stufe und du weißt ja nicht, wie tief es runtergeht. Ich sage mal von der Geschwindigkeit her, Es ist ja so, es ist ja okay, es ist nur ich. Du hast ja irgendwo einen Vergleichswert. Wo will ich stehen? Und dann denkst du, okay, ist es jetzt der Zeitpunkt, wo ich wirklich den Deckel drauf mache oder nicht? Und das ist halt immer schwierig zu beurteilen. Also ich und ich tu mir wirklich schwer damit.
Die mit Abstand schwerste Frage, warum? Weil wir es nicht wissen können. Du hast aber auch da jetzt einen spannenden Punkt gebracht.
Ja, du kannst das Momentum auch abwärts vermessen. Also ich habe jetzt davon geredet, du vermisst das Momentum aufwärts. Du kannst das Momentum auch abwärts vermessen, wann du einen Bungee Sprung machst.
Wann ist die Geschwindigkeit am höchsten, Das heißt also, wenn es noch rasanter runtergeht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich dem Tiefpunkt näherst, sehr hoch. Aber am Ende ist die entscheidende Frage, wie wichtig ist es dir?
Weißt du, was ich mein? Ist es das Ding, wo du sagst, und wenn es das Letzte ist, was ich tue? Es gibt Leute und ich bewundere die, die sagen, das ist es und ob es das wird oder nicht, ist mir wurscht.
Ich mache es auf jeden Fall. Ich bewundere das. Und gleichzeitig finde ich auch, okay, wenn man es nicht ist, sage ich dir ehrlich, wenn man sagt, nein, es muss in einem vernünftigen Zeitraum.
Ich war immer sehr pragmatisch, wie ich meine erste Firma gegründet habe. Ich hab keine Finanzierung von zu Hause gehabt oder irgendein Sicherheitsnetz. Ich hab gewusst, ganz konkret, ich habe mir in meiner Berufskarriere, die davor zehn Jahre gedauert hat, habe ich mir angespart Euro oder nicht einmal gehabt Euro. Ich hab gewusst, wenn die aus sind, muss ich mir wieder einen Job suchen. Also es war gar nicht die Frage, weißt du, was ich mein? Natürlich hätte ich sagen, dann nehme ich einen Kredit auf und so weiter. Ja, für mich war das nicht, weil das passt nicht zu mir. Aber es war ganz klar, ich hab nicht x Tage Zeit, ich hab Zeit, damit es funktioniert. Und wenn es nach Euro nicht funktioniert, dann muss ich mir einen Job suchen und dann kann ich es natürlich nach einer Zeit wieder angehen, keine Frage.
Aber ich hab sozusagen diese Determinante absolut gehabt im Sinne von meine Reserven reichen einfach nicht länger und wenn die aus sind, ist es aus für jetzt mal. Da muss ich wieder umschwenken auf irgendwas Sicheres und vielleicht mache ich dann in zwei Jahren nur mehr einen Anlauf. Ist ja möglich.
Aber so habe ich für mich definiert und das halte ich auch für gesund. Bevor dieser Podcast hier ins Finale geht, eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich.
Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge. Kannst du dir noch zehn Jahre vorstellen, dass du weiter so durst wie jetzt? Ja, auch mit den Ergebnissen. Ja, OK, passt, passt. Okay.
Ich muss ja auch, du musst ja ein bisschen den Hintergrund auch verstehen. Also es ist jetzt nicht so, dass ich Existenzängste hätte. Nur wenn man sich irgendwo den höchsten Punkt ansieht und den Punkt, wo man jetzt steht, dann wünscht man sich doch diesen Punkt zurück.
Ja, verstehe. Aber ich sag dir eins ganz wichtig, Danke für das jetzt nochmal. Und das meine ich nicht auf den Punkt bezogen, sondern grundsätzlich für alle, die so wie der Edis jetzt denken, aber irgendwann war es ja mal so und das möchte ich wieder zurück. So wie es war, wird es nicht mehr werden. Und das meine ich jetzt nicht im Sinne von ich sage jetzt irgendwas. So viel wie du mal verdient hast, wirst du nie wieder verdienen. Das meine ich nicht. Ich meine die Gesamtsituation, die Konstellation, der Kontext, das Umfeld.
Also alles so wie es war, wird es nicht mehr werden. Ganz sicher nicht. Nichts wird mehr so wie es einmal war. Die Welt verändert sich gerade massiv. Unternehmen verändern sich massiv, die Leute verändern sich.
Es wird nicht mehr so wie es war. Also eins kann ich dir Vergiss diesen Referenzpunkt von mir aus nicht falsch verstehen. Nimm ihn monetär.
Also das meine ich nicht. Ich sage jetzt irgendwas. Du hast irgendwann einmal X verdient und willst wieder X verdienen.
Wird das möglich sein? Absolut, absolut. Aber wenn du jetzt sagst Referenzpunkt, da meinen auch viele keine Ahnung, als ich meine Agentur vor fünfzehn Jahren gegründet hab, da waren die Bedürfnisse so und die Aufträge hat uns Selbst wenn man die Tür zugemacht hat, hat es die Aufträge. Tierspalt, einer druckt so wild haben wir uns gar nicht wehren können. Wir haben alles aufrufen können. Die Kunden haben ein Jahr im Vorhinein gezahlt.
Und wenn ich jetzt Ja, aber das ist meine Referenz. So wie es war, wird es nicht mehr werden. Weißt du, was ich mein?
Du kannst wieder so viel verdienen wie damals. Keine Frage. Aber es wird nicht so sein wie damals. Es wird nicht auf die Art und Weise sein wie damals.
Es wird der Kontext, das Umfeld, die Rahmenbedingungen nicht mehr so zurückkommen. Ganz wichtig für uns alle. Für alle, die festhängen an irgendeinem Bild, für irgendwann, gebt es weg.
Viel wichtiger Schaut wie ist heute der Kontext? Wie ist heute der Rahmen? Was passt ins Heute?
Weil so wie es ist, wird es nicht mehr werden. Und deswegen glaube ich, dient dir diese Referenz nicht gerne im Sinne von monetären Zielen. Das ist komplett wurscht. Du kannst zehnmal so viel verdienen wie damals. Es geht alles hundertmal wurscht.
Aber so wie sich damals für dich angefühlt hat, wird es nicht mehr werden. Was? Weil der persönliche Bezug jetzt ein anderer ist wahrscheinlich, oder? Weil der persönliche Bezug jetzt anders ist.
Ja, weil der persönliche Bezug anders ist. Du bist heute anders, das Umfeld ist anders, deine Kunden sind anders, das Geschäft läuft heute anders, der Kontext ist anders, die Technologie ist anders, die Welt ist anders, alles ist anders. Es kann nicht das Gleiche existieren wie vor x Jahr.
Es geht nicht, das geht nicht, es kommt nicht. Und der Wunsch, dass es so zurückkommt, kann dich daran hindern, eine neue Höhe zu erreichen. OK, also definiere einen neuen Gipfel für dich.
Ich sehe ja viel Potenzial in dem, nur ich bin auch noch nicht so mental so weit, dass ich sage, okay, ich schieße jetzt meine ganze Kraft da rein, weil es ist immer noch, sage ich mal, im Hinterkopf, keine Ahnung, also wie soll ich das erklären? Ich weiß, da ist Potenzial drin, aber es ist irgendwie noch nicht der Zeitpunkt, wo ich sage, okay, jetzt ist es, jetzt haust du dich voll rein. Also genau in dem Zeitpunkt, wo ich jetzt stehe, kann ich auch zehn Jahre weitermachen, Das ist überhaupt kein Problem. Aber da ist noch so viel Potenzial dahinter und ich weiß das auch nur es ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
Machst du dein Business nebenberuflich quasi? Nein, Nein. Okay, Okay. Aber warum ist dann nicht der Grund all in zu gehen, Weil ich noch die Struktur so weit bringen will, dass, sage ich mal, der Hintergrund ist ja, ich habe ja vor sechs Jahren gestartet mit meinem Business damals mit deinem Partner, mit deiner Lieblingsaufteilung.
Ja, genau, meine Lieblingsaufteilung. Du bist ein treuer Hörer. Und dann hat eben diese Phase angefangen, wo es dann, sage ich mal, ins Tal runtergegangen ist und wir uns nicht mehr gleicher Meinung waren. Und dann trennt sich einfach die Spreu vom Weizen. Ich bin jetzt allein im Business und ich will die Struktur so aufbauen, wie ich es mir vorstelle. Du hast ganz genau recht gehabt. Wenn man das zusammen gründet, dann will man den anderen nicht auf den Schlips treten, Dann verzichtet man auf gewisse Sachen, man setzt sich irgendwo nicht durch und genau diese Struktur, wie ich sie mir vorstelle, will ich jetzt so aufbauen und genau deswegen gehe ich noch nicht ein hundert Prozent rein. Also erstmal die Strukturen schaffen und dann kann man das Business auch richtig durchziehen.
Ich bin da optimistisch, dass das funktioniert und trotzdem darfst du auch das glaube ich zum Schluss noch mal hinterfragen, weil ich kenne auch das, Es war eines meiner großen Learnings damals bei der Agentur. Du kannst jetzt tot vorbereiten, bis du sozusagen die Handbremse löst.
Die Wahrheit ist, wir wissen nie, wann der richtige Zeitpunkt ist, voll durchzuziehen. Also machst du es besser jetzt, weil du kannst es nicht timen. Glück ist, wann Bereitschaft auf Gelegenheit trifft und Gelegenheit ist immer so. Das heißt, die Frage ist nur, wann ist deine Bereitschaft? Und deswegen, ich glaube, du kannst das nicht timen. Ich glaube, du kannst nur ready sein und ready heißt da sein, Durchziehung reinhauen und dann schauen, dass du die Gelegenheit triffst, die sich auftut.
Aber wo die ist und wann die ist, das kannst nicht timen, glaube ich. Also das würde ich auch noch mal hinterfragen. Okay.
Alright, Edis, das war mir eine große Freude, eine tiefgründige Folge. Vielen Dank. Danke fürs Zuhören, danke fürs treue dabei sein beim Podcast. Danke. Wann du auch so wie der Edis Lust hast, tiefer reinzuhören in den Podcast, aber du überwältigt bist von drei hundert plus Folgen, dann empfehle ich dir fragphilipp AI. Du gehst einfach auf die Seite, tippst deine Frage ein und die KI empfiehlt dir die passenden Folgen rund um deine Frage.
Natürlich hast du die Chance, wie all die Hardcore Fans dieses Podcasts, Du gehst ganz zurück an den Anfang zu Folge eins und ziehst da jede einzelne rein. Ist mittlerweile ein bisschen lange, also vielleicht dann doch eher fragphilipp AI und nächste Woche wieder einschalten hier bei Philipp Martaner am Plug.