Folge 228 - Strategie_ Wie weiß ich, ob eine (Geschäfts-)Idee gut ist_
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Führe Online-A/B-Tests durch, um verschiedene Botschaften oder Produktvarianten zu testen und zu sehen, welche bei der Zielgruppe am besten ankommen. Durch das Messen von Klicks oder Konversionen kann man objektiv feststellen, welche Ansätze im realen Verhalten der Nutzer erfolgreicher sind. Dies ist eine effektive Methode zur Validierung von Annahmen.
“deswegen bin ich auch so ein großer Freund von A B Tastings online, wo man bestimmte Botschaften ausprobiert und schaut klicken leid...”
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Wie weiß ich, ob eine Geschäftsidee gut ist? Ich kriege immer so viele Fragen von Menschen, die nicht nur am Sprung in die Selbstständigkeit stehen, sondern auch von Menschen, die im Unternehmertum drinnen sind und gerade überlegen, in eine neue Richtung zu gehen, ein neues Produkt zu launchen, ein eigenes Angebot zu launchen, eine Company zu launchen. Philipp, wie entscheidest du oder wie weißt du, ob eine Idee eine gute Idee ist? Das schreibt mir unter anderem der Charlie per E Mail.
Er sagt, er ist Mitte dreiig und hat in seinem Leben bisher immer regelmäßig Karrieresprünge machen können, ist eigentlich jetzt recht zufrieden, aber überlegt schon länger den Schritt in die Selbstständigkeit. Er weiß aber nicht, was sozusagen die Maßstäbe sind für eine richtig gute Geschäftsidee. Die gleiche Frage hat die Carmen. Sie sagt, sie hat laufende Überlegungen im Kopf, aber es fällt ihr einfach schwer, sich für eine Geschäftsidee zu entscheiden.
Und ich kriege diese Fragen auch von Menschen, die schon im Unternehmertum drinnen sind. Die Philipp, ich habe da jetzt neuerdings diese neue Idee und ich weiß nicht wirklich, ob ich ihr näher treten soll. Und deswegen habe ich mir gedacht, machen wir eine Folge, wo wir darüber reden, wie weiß ich denn, ob das wirklich eine gute Idee ist, diese neue Geschäftsidee? Und die erste Antwort darauf wird euch allen eine riesengroße Freude bereiten.
Du weißt es nicht, du weißt es nicht, du warst es nicht. Es ist kein intellektuelles Spiel. Und das hören wir natürlich in den Fragen raus vom Charlie, aber auch in der K. Ich überlege die ganze Zeit und ich weiß es nicht. Ich sag dir das auch nicht. Wenn du mit diesen Fragen in deinem Kopf bleibst, hast du keine Chance, es herauszufinden. Es ist absolut ausgeschlossen, dass du durch Denken auf die Antwort kommst. Das heißt, das erste große Problem, das wir haben, ist, dass wir glauben, dass wir durch Nachdenken auf eine Antwort kommen. Wir sind nicht einmal in der Lage, das Wetter von morgen vorherzusagen. Wir leben in einem KI Zeitalter, wo die künstliche Intelligenz am Weg zur allgemeinen Intelligenz ist, aber wir sind nicht in der Lage, vorherzusagen, wo es morgen genau regnet. Also ehrlich, wie willst du vorhersagen, ob eine Geschäftsidee wirklich eine gute ist oder nicht? Oder die Erweiterung eines Portfolios wirklich gut ist. Vor allem, wie willst du es durchdenken, vorhersagen?
Der große Irrtum ist wirklich, dass die Leute ihr Hirn mit einer Glaskugel verwechseln. Es ist ein Irrtum. Das Hirn ist, wie du feststellst, eingebunden oder eingebettet in eine riesengroße Knochenstruktur, originalgenau mit einem Sehnerv verbunden über die Augen. Und that's it. Das ist die Verbindung zur Außenwelt.
Also was wollen wir? Glauben wir wirklich, Wir können durch Denken vorhersagen, was morgen passiert. Dazu hast du viel zu wenig Informationen in deinem Gehirn, nämlich Informationen darüber, was morgen passiert und was andere Leute denken.
Also du kannst es durch Denken nicht lösen. Deswegen Wissen durch Denken ist aus meiner Sicht eine absolut fehlgeleitete Strategie. Jetzt könnte man die Podcast Folge da natürlich gleich mal beenden und könnten Ja, super, das war's.
Ich möchte dir trotzdem zwei weitere praktische Tipps mitgeben, wie ich mich diesen Dingen annähere. Das erste ist, ich stelle fest, ich kann es nicht wissen. Also das heißt, dieser Moment, wo die Sicherheit eintritt, wo ich sage, das ist es, das ist eine geniale Geschäftsidee, das habe ich vielleicht emotional, aber das ist nur emotional. Faktisch habe ich das nicht und das weiß ich. Der zweite Punkt ist aber ich will natürlich was tun, um meine Grundlage für die Entscheidung etwas besser aufzuarbeiten. Und eine Sache, die sich bei mir über die Jahre wirklich hilfreich herausgestellt hat, Ich beginne mich mit der Zielgruppe dieser Idee zu vernetzen. Also ich beginne mich stärker zu verbinden mit den Menschen, für die ich da sein will, mit dieser Idee. Das heißt, ich fange an, mit jenen zu reden, die eigentlich potenzielle Kundinnen und Kunden für diese Geschäftsidee wären.
Aber Achtung, ich mache eines nicht. Ich frage die Leute was hältst du von dieser Idee? Von dieser Frage halte ich nichts da.
Heute ist ganz mit Henry Ford Automobil Pionier, der gesagt hat, wenn er die Leute damals gefragt hätte, was sie wollen, dann hätten sie gesagt, ein schnelleres Pferd. Niemand hat sich das iPhone gewünscht, weil keiner von uns hat sich das vorstellen können. Das heißt, das Wichtige ist, was du herausfinden willst, ist, was für Bedürfnisse Menschen treiben, was für Sehnsüchte Menschen haben, mit was für Problemen Menschen kämpfen und was sie aktuell daran hindert, die Themen zu lösen. Und noch viel spannender, zu welchen Instrumenten oder Hilfsmitteln, die sie als nicht ideal empfinden, sie aktuell greifen, um einen Schritt weiter zu kommen, um Nutzen zu empfinden, um Lösungen herbeizuführen. Und das ist eine hochgradig spannende Geschichte.
Wenn du einmal in die Frage reingehst, was beschäftigt die Leute wirklich und was tun sie aktuell, um das Thema zu adressieren und womit hadern sie vielleicht, dann gehst du nicht rein in die Frage, was braucht ihr, sondern du gehst rein in die Bedürfniswelt. Du verbindest dich also maximal mit den Bedürfnissen von Menschen. Und deswegen ist mein erster Rat immer, wenn jemand sagt, ich weiß nicht, ob die Geschäftsidee gut ist, dann sage ich, du mit wie vielen Kunden hast du ein Schok, für die das in Frage kommen würde? Und dann sagen die Leute meistens eigentlich mit gar noch keine. Und dann sage ich, dann hätte ich folgenden Vorschlag, Du redest einmal mit ein hundert, dann schauen sie natürlich alle groß, fangen wir an mit zwanzig und dann redest du aber nicht und was hältst du von meinem Produkt, sondern du redest mit ihnen über das, was sie beschäftigt und versuchst herauszufinden, ob das was ist, wo du einen Beitrag leisten könntest, stellst ihnen Fragen.
Wir haben völlig verlernt, Fragen zu stellen und wirklich neugierig zu sein aufs Leben der Menschen und auf das, was sie bewegt und beschäftigt, wo sie Hürden und Hindernisse haben. Es gibt ein wunderbares Video, das ich bei meinem Mindset Mastery Event in voller Länge herzeige, wo wir darüber reden, wie ich über Kundenbedürfnisse mehr herausfinde. Da geht es um eine Studie in den USA, die durchgeführt worden ist, wo es darum geht, dass mehr Milchshakes verkauft werden sollen. Und in der Studie werden die Kunden beobachtet. Dann in der Früh, also zunächst einmal wird Verzeihung, im ersten Teil vom Experiment wird das gemacht, was alle machen.
Es werden Leute in eine Fokusgruppe reingesetzt hinter den Spiegel und die dürfen sich dann mit Produkten beschäftigen und dann rauskommt irgendein weichgeschliffenes Produkt, das keiner braucht und sie nicht verkauft. Das war jetzt das Szenario eins, wo ich dir gesagt habe, mach das nicht, frag Leute nicht, was sie wollen. Verzeiht die Marktforscher da draußen an das glaube ich nicht.
Das zweite, was man dann probiert hat, ist, man hat angefangen, die Leute zu beobachten, ihr tatsächliches Verhalten zu beobachten und das liebe ich zum Beispiel. Tatsächliches Verhalten lügt nicht, deswegen bin ich auch so ein großer Freund von A B Tastings online, wo man bestimmte Botschaften ausprobiert und schaut klicken leid, was tragen Sie Leute wo ein? Man hat also Leute beobachtet, wenn sie diese Milchshakes kaufen und hat Aha, schau, die meisten Milchshakes werden in der Früh gekauft zwischen acht und halber zehn und dann hat man die Leute beobachtet und irgendwann hat man die Leute angefangen aufzuhalten und Entschuldigung, darf ich Sie fragen, Sie haben gerade einen Milchshake gekauft.
Was führt Sie daher? Nein, ich bin gerade am Weg in die Arbeit. Und dann haben Sie Hoppala. Die weitaus meisten Leute, über neunzig Prozent derer, die in der Früh einen Milchshake kaufen, sind am Weg in die Arbeit und haben eine lange Pendlerstrecke vor sich und kaufen den Milchshake, damit sie sich ihre Langeweile ein bisschen vertreiben können. Und das ist natürlich jetzt interessant, weil wenn ich weiß, was ist das eigentliche Bedürfnis der Kunden, nämlich die Langeweile zu vertreiben, dann lerne ich plötzlich sehr viel über die Menschen.
Ich lerne zum Beispiel, dass es keine gute Idee wäre, den Milchshaker dünnflüssiger zu machen und den Strohhalm, weil der Milchshake dann innerhalb von zwei Minuten oder innerhalb von einer Minute leer gesaugt wäre und es würde die Langeweile nicht mehr vertreiben. Ich lerne zum Beispiel auch, dass die Leute die second best choice, die sie haben, sowas ist wie ein Bagel oder Banane und nicht zwingend ein Konkurrenzprodukt, ein anderer Milchshake in einem anderen Laden. Das heißt, ich lerne Was ist eigentlich mein wahrer Mitbewerb. Vor allem aber lerne ich was über die Bedürfnisse von Menschen und kann damit lernen, wie könnte ich was machen, womit ich ihnen ihre Bedürfnisse besser stille. Dass es zum Beispiel keine gute Idee ist, große Fruchtstückchen in den Milchshake zu geben, weil er den Strohhalm verstopft.
Wenn du im Auto sitzt und mit einer Hand das Lenkrad hast und in der anderen Hand den Milchshake hast und zuzelst dann dein Milchshake und der verstopft und du kannst es bei Fahrt nicht lösen, nicht sonderlich erfüllend ist. Worauf will ich hinaus? In diesem Beispiel ist Ich möchte, dass du mit den Kunden redest, dass du die Leute beobachtest, die in deine Zielgruppe fallen, dass du mit ihnen sprichst, dass du neugierig bist, dass du was über ihr Leben herausfindest, über über das, wie sie ihrer aktuellen Situation derzeit begegnen und dass du lernst.
Und dann kannst du sie natürlich einmal fragen. So fragen wie wenn du dir von einer guten Fee und du einen Zauberstab hättest und könntest da herbeizaubern, die ideale Lösung für dein Thema, was wäre das? Und dann werden sie dir wahrscheinlich irgendwas Absurdes antworten. Aber dein Job ist dann nicht das zu produzieren, sondern davon zu lernen und zu schauen, okay, wie kannst du diesen Nutzen vielleicht in deinem Produkt oder Angebot verwirklichen Und auf einmal lernen lernst du mehr über deine Zielgruppe, lernst mehr über den Bedarf. Und wenn du das besser verstanden hast, kannst du natürlich viel besser einschätzen, was eine gute Idee ist und was nicht.
Und das hoffe ich, hat dir jetzt das Milchshake Beispiel sehr gut erläutert. Fruchtstückchen, schlechte Idee, Dünnflüssiger machen, schlechte Idee, unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Gute Idee zum Beispiel, weil Abwechslung und Abwechslung immer gut gegen Langeweile. Das heißt. Zweiter Wir reden mit unseren Kunden, ohne ihnen die Frage zu Was hältst du von meinem Produkt? Dritter Punkt. Du schaffst für dich Klarheit und eine Entscheidungsgrundlage.
Was heißt das? Naja, du fängst einmal an, dich damit zu beschäftigen. Was bräuchte es, um diese Idee zu realisieren? Was sind die Kosten?
Was ist das Risiko? Welche Leute fehlen dafür? Welche Ressourcen fehlen dafür? Welches Geld fehlt dafür, damit du Entscheidung hast? Bist du bereit, diesen Weg zu gehen? Ja oder nein?
Und jetzt sage ich dir das eine Wenn du so weit nicht kommst, ist es extrem unwahrscheinlich, dass das für dich eine gute Idee ist. Also wenn du einfach dich ergießt in deinem Brain, wenn du dir einfach in dem ergießt und dich nicht einmal aufraffen kannst, mit Kunden zu reden und Klarheit in der Entscheidungsgrundlage zu schaffen und du die Hürde bereit bist, nicht bereit bist zu nehmen, lass es bleiben. Lass es bleiben.
Das, was auf dich hinter der Tür wartet, ist um eine Million Mal härter als mit ein paar Kunden zu reden oder eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Also wenn du nicht dein Initial Investment bereit bist zu geben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du die Beharrlichkeit hast, ans Ende zu kommen, minimal. Und jetzt vielleicht dazu gesagt noch bevor nicht alle in Depression den Hut draufhauen, gibt es unterschiedliche Typen, die das auf unterschiedliche Weise machen.
Ja, die einen machen gleich einen ausgefeilten Businessplan, die anderen schreiben es auf eine Serviette, die dritten in ein Notizbüchl und schreiben, es geht nicht darum, dass du einen geschliffenen PowerPoint Businessplan machst und den präsentierst. Nein, es geht darum, dass du die Fakten zusammenträgst, dass du dich auseinandersetzt damit. Bei den Kunden musst du da geschliffene Interviews machen, professionelle Settings. Nein, aber ganz ehrlich, wenn du dich für deine Kundinnen und Kunden nicht so weit interessierst, dass du Lust darauf hast, mit ihnen zu sprechen, dann stay out of business, bleib draußen. Der einzige Zweck der Existenz eines Unternehmens ist, seinen Kundinnen und Kunden Nutzen zu stiften. Also wenn du nicht für Menschen da sein willst und dich nicht interessierst für das, dann bist du falsch im Business. Weil Business ist ein Game, das Kunden nutzen stiftet.
Nur darum geht's ein bisschen härter heute. Schott nicht, weil ehrlicherweise, wenn du nur in deinem Kopf drum kreist und es ist nur so eine theoretische Geschichte und du es eh nicht ernsthaft verfolgst, ist es besser, ich trate es jetzt ab und du hörst auf, darüber nachzudenken und denkst lieber über deinen nächsten Urlaub nach, ist viel gescheiter. Und umgekehrt, wenn es dir wirklich wichtig ist und du kommst damit jetzt ins Gehen, dann haben wir auch was gewonnen.
Aber was ich gar nicht mag, ist dieses theoretische dauernd auseinandersetzen und im Kopf bleiben. Da bin ich kein Freund davon, da bist du im falschen Podcast hier bei mir. Das hier ist ein Podcast für Macherinnen und Macher, für Umsetzerinnen und Umsetzer, für Leute, die was angehen.
Dass man dazwischen einmal zweifelt, wunderbar. Dass man dazwischen einmal was nachdenkt, wunderbar. Aber das ist keine Dauerlösung.
Das heißt, meine drei Tipps, wenn du dich fragst, ist eine Geschäftsidee das Richtige für mich? Dann ist meine erste Du kannst es nicht wissen und durch Denken wirst du nicht auf die Lösung kommen. Das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt ist, was du tun kannst und sollst, ist, du fängst an, dich mit deiner Zielgruppe zu verbinden, dich für sie zu interessieren, in ihr Leben einzutauchen, sie zu beobachten, zu lernen über ihre Bedürfnisse. Denk an das Milchshake Beispiel. Und das dritte ist, du schaffst dir eine Entscheidungsgrundlage. Alles was du wissen musst, um für eine Ja oder Nein Entscheidung zu sorgen.
Und dann hast du automatisch den Check drinnen. Wenn du für die Punkte nicht bereit bist, denk über den nächsten Urlaub nach und vergiss die Idee vielleicht zumindest für jetzt nicht alle Ideen haben sind zu jeder Zeit richtig, damit wir am Schluss noch ein bisschen versöhnlich bleiben. Ist nicht so, dass ich immer so konsequent bin.
Ich habe genug Dinge, die in meinem Hirn rumschweben und nicht am Boden kommen. Ich bin nicht überall so execution driven, aber ich weiß es auch zu deuten. Ich weiß mittlerweile, wenn eine Geschichte sehr lange in meinem Kopf ist, aber nicht auf den Boden kommt, dann weiß ich wahrscheinlich, ist einfach jetzt nicht richtig.
Ich hab die Aktivitäten, die ich jetzt gemacht habe, letztes Jahr Bootcamp und Hoch hinaus Show und jetzt aktuell mein Mindset Mastery Programm, das wirklich mein mit Abstand Lieblingsprogramm ist, weil es unfassbar ist in der Wirkung. Also ich darf dir verraten, zwei tausend fünf und zwanzig, also im kommenden April, ist der nächste Termin angesetzt und ich mach drei Prep Sessions mit denen, die sich anmelden. Aber vom letzten Jahr, von denen, die letztes Jahr dabei waren, wo wir kleiner gestartet haben, ich glaube siebzig Prozent kommen wieder, kann man sich das vorstellen. Also dürfte richtig gut sein. Aber was ich eigentlich sagen will, ist, diese Sache ist jahrelang in mir herumgeschwebt im Kopf und ist nicht am Boden gekommen.
Aber das heißt, es war einfach noch nicht die Zeit. Ich war noch nicht bereit, ich war noch nicht reif, es war nicht die Zeit und jetzt ist die Zeit da und jetzt ziehe ich es durch. Und deswegen sage ich dir ehrlich, wäre es besser gewesen, damals weniger drumherum zu kreisen und die Zeit in die Dinge zu investieren, wo ich damals drinnen war. Ja, absolut.
Weil diese gebundene Denkkapazität ist unproduktiv. Also deswegen mach dir auch keinen Vorwurf, wenn du jetzt merkst, das ist offenbar nur irgend so ein Hirngespinst und das treibt mich jetzt eh nicht, Es passt schon, vielleicht kommt es ein andermal wieder, aber dann hör auf jetzt kapazität dort zu binden. Und wenn ich dich jetzt aber motiviert habe und sage, OK, na gut, passt, dann rede ich jetzt mit Kunden und dann schaue ich jetzt die Entscheidungsgrundlage.
Wunderbar, go for it. Ich hoffe, das war ein kleiner Navigator für die Frage, wie weiß ich, ob eine Geschäftsidee eine gute ist. Nicht unwesentlich, und das wäre mein one more thing an der Sache. Nicht unwesentlich ist, ob die Idee dir entspricht.
Es ist weitaus einfacher durchzuhalten, wenn es dir taugt, auch wenn es vielleicht noch nicht so erfolgreich ist. Ich habe das letztes Mal gesagt, wie ich die Mindset Mastery gelauncht habe, habe ich gesagt, also wenn zehn Leute kommen, mach ich es. Es waren fünfzig, aber ich hätte es mit zehn auch gemacht, weil es mir einfach taugt, weil sie einfach Spaß habe. Ich hab den Podcast auch gemacht am Anfang, wie ihn keiner gehört hat, er macht mir Spaß. Also ob es dir taugt und entspricht, das kann ein guter Grund sein, was zu tun. Aber wenn es dir auch um den geschäftlichen Erfolg geht, dann sage ich dir die drei Punkte. Erstens, du weißt das nicht. Zweitens, red mit Kunden. Drittens, schaffe eine Entscheidungsgrundlage.
In diesem Sinne hoffe ich sehr, das war was Nutzenstiftendes für dich. Ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder dabei bist, hier in meinem Podcast. Mein Name ist Philipp Maderthaner, ich freue mich auf dich, alles Liebe und bye bye.