Folge 199 - Ziele_ Geht es 2024 auch ohne Ziele_
Entities
47
Relationen
70
Chunks
28
Themen
35
headphonesAudio
hubWissensgraph
Aktive Teilnahme an der Community: Feedback geben
Eine Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an der Community ist das Geben von Feedback zum Podcast. Hörer sollen mitteilen, wie ihnen die Folge gefallen hat, was sie umsetzen und welche Fragen sie haben.
“Sei auch aktiver Teil. Schreib uns zurück, wie hat dir die Folge getaugt, was setzt du um, was hat es schon gebracht? Hast du eine Frage?”
segmentQuellmaterial (28)
Geht es zwei tausend vier und zwanzig auch ohne Ziele. Happy New Year hier bei Business Gladiators unplugged. Ich hoffe, du bist fantastisch in dieses neue Jahr gestartet. Zwei tausend vier und zwanzig Neues Jahr, neues Glück, hoffentlich für dich. Das wünsche ich dir. Ich wünsche dir wirklich für dieses Jahr nur das Beste, dass die Dinge, die du in Angriff nimmst, für dich in Erfüllung gehen.
Und ich hoffe, dass diese erste Folge in diesem neuen Jahr, das dazu den ein oder anderen Beitrag leisten kann. Geht zwei tausend vier und zwanzig auch ohne Ziele? Das ist ja fast eine Provokation, oder? In einer Zeit, wo wir gerade durch Social Media scrollen und uns wieder mal unsere ganzen Fake Gurus und Pseudo Coaches entgegenschwappen, die alle über Ziele und ähnliche Dinge reden.
Und wenn du keine Ziele hast, bist du sowieso der größte Loser. Stimmt das wirklich? Also brauche ich eigentlich Ziele?
Ich möchte dir darauf heute ein paar Antworten geben und dir zum ersten einmal sagen, warum ich eigentlich kein großer Freund von Zielen bin und das mache. Ich mag dich überraschen, aber ich werde dir gleich sagen, warum. Der Hauptgrund, warum ich kein Freund von Zielen bin, ist, die meisten Leute haben Wünsche und keine Ziele.
Das ist ein großer Unterschied. Die meisten Leute haben Sachen, wo sie Das hätte ich gerne und da wäre ich gern und das würde ich gerne erreichen und glauben damit Ziele zu artikulieren. In Wahrheit artikulieren sie nicht mehr als Wünsche. Und der große Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Ziel ist die Bereitschaft dafür, das zu tun, was notwendig ist. Und das bringen die meisten Leute einfach nicht mit. Sie schreiben lange Listen von Dingen, die sie gerne hätten. Nur Dinge haben zu wollen, ist weder eine Kunst, noch was Besonderes, an den Dingen zu arbeiten, das reinzulegen, was es braucht.
Das ist es, worum es eigentlich geht. Der zweite Grund, warum ich Ziele nicht so gern habe, ist das, was ich gerne Ziele Shopping nenne. Kannst du dir jeden Tag anschauen auf Instagram, wo du durch scrollst und siehst, schau, der oder die macht dieses oder jenes. Das möchte ich jetzt auch. Du übernimmst Ziele von anderen. Ziele Shopping nenne ich das und stehst am Ende da mit Zielen, die dir persönlich gar nichts bedeuten und dich dementsprechend auch nicht motivieren. Und der dritte und letzte Grund, warum ich kein Freund von Zielen bin, ist, die meisten Leute sammeln Ziele wie kleine Trophäen oder wie Artefakte, die Sie irgendwo ins Regal stellen und noch ein Ziel dazu und noch ein Ziel dazu und die Zieleliste wird immer länger, immer länger und Sie haben dann Ziele und arbeiten richtig. Tun Sie eigentlich an keinem davon. Also es gibt viele gute Gründe, kein Freund von Zielen zu sein.
Wenn ich vielleicht ein One More Thing noch hinzufügen will, dann ist es Bill Kill, der gesagt hat, wir unterschätzen völlig, was wir in zehn Jahren schaffen können und wir überschätzen, was in einem Jahr möglich ist. Darum bin ich eben kein Freund der klassischen Zielsetzungslehre. Aber natürlich, und das wird jetzt wahrscheinlich nicht überraschen, endet dieser Podcast nicht hier, sondern natürlich gehöre ich zu denen, die sich gerade am Anfang des Jahres extrem intensiv damit beschäftigen.
Wo wollen sie hin? Was wollen sie voranbringen? Worauf will ich mich konzentrieren? Was will ich produzieren in diesem Jahr? Worauf habe ich richtig Lust? Wo möchte ich was bewegen?
Ich setze mich sehr stark mit meiner Ambition auseinander, aber ich versuche dem Ganzen diesen klischeehaften Zielestil zu nehmen. Und ich tue das, indem ich es auf drei Teile konzentriere oder drei zentrale Schlüsselfragen konzentriere, die ich dir heute gerne mitgeben will. Die erste Schlüsselfrage ist für Worauf will ich mich in diesem Jahr konzentrieren? Fokus in dein Jahr zu bringen ist wahrscheinlich das Entscheidenste für deinen Erfolg. Wenn du wirklich in dem Jahr den Mut hast, auch Dinge nicht zu tun, Dinge, die du eh schon lang vor dir herschleifst und auf deiner Liste stehen hast, aber irgendwann einmal jetzt bereit sein darfst zu erkennen, dass sie vielleicht keine Ziele sind, die deinem Herzen entstammen, sondern eben du sie irgendwo geshoppt hast oder einfach angesammelt hast, diese Dinge endlich einmal hinter dir zu lassen und eine harte, kraftvolle Entscheidung zu treffen. Was ist das, worauf ich mich wirklich konzentrieren will in diesem Jahr?
Wo will ich meinen Laser hinlenken? Was ist das, wo ich auch Sachen weglassen will, Sachen auslassen will, um etwas anderes zu stärken? Ist es die Kundenzufriedenheit, die einfach dein Jahr zum Beispiel prägen soll? Finde ich eine ganz großartige Ambition. Zum Beispiel ist es das Unternehmenswachstum, wo ich schon wieder ein bisschen kritischer bin, weil ich sage dir, Unternehmenswachstum ist am Ende ja nur ein Ergebnis von Kundenbegeisterung. Das heißt Kundenzufriedenheit zum Beispiel oder Kundenbegeisterung finde ich einen großartigen Fokus.
Für ein Jahr willst du deine persönliche Weiterentwicklung und Exzellenz in den Fokus stellen? Also was ist das, worauf du dich wirklich lasermässig konzentrieren willst, wo du dir sagst, da nehme ich ich mir für dieses Jahr einen Fokus da in dem Bereich habe ich wirklich vor, was zu bewegen und echt einen Unterschied zu machen, wo ich am Ende des Jahres zwei tausend vier und zwanzig da sitze. Und diese Konzentration hat mir richtig was gebracht und mich vorangebracht.
Also Leitfrage Nummer eins Worauf willst du dich in diesem Jahr konzentrieren? Worauf willst du wirklich einen Fokus setzen? Und damit verbunden natürlich auch die Was lässt du in diesem Jahr jetzt endlich Und du verzeihst es endlich?
Was lässt du endlich hinter dir? Was lebst schon ewig lang mit, wo du sagst, das möchte ich weiterbringen, aber du tust nichts Und es wird einen Grund haben, warum du nichts tust, weil es entweder dir nichts bedeutet oder du eben deinen Fokus nicht darauf lenkst. Aber triff jetzt diese kraftvolle Entscheidung und sag okay, also entweder rückt es jetzt in den Fokus oder ich lasse es ziehen.
Es ist was unglaublich Befreiendes, einmal Dinge runterzustreichen von der eigenen Prioritätenliste, weil einfach dieses Gefühl, wieder den Fokus zu gewinnen, extrem viel Kraft produziert. Die zweite Leitfrage, die ich dir mitgeben will Welche Ergebnisse willst du produzieren? Und das ist für mich was anderes als ein Ziel. Ein Ziel ist für mich ein Haben Wollen. Haben Wollen, das oft sehr ego getrieben werden sein kann. Haben Wollen, das manchmal auch aus einer intellektuellen Auseinandersetzung aus Dingen hervorgeht. Die andere Frage dazu Welche Ergebnisse willst du produzieren?
Das wiederum ist auch sehr kräftig. Das habe ich für mich irgendwann gelernt, dass es für mich einen großen Unterschied Schritt macht, ob ich mir eine To Do Liste schreibe, was muss ich erledigen oder eine Outcome Liste schreibe. Was ist das Ergebnis, das ich produzieren will? Und das Interessante ist, das Ergebnis löst eine ganz andere Kraft und Motivation aus. Also welches Ergebnis willst du produzieren? Ist vor allem auch eine messbare Größe. Das kommt schon sehr nahe natürlich an den Zielbegriff ran oder würden andere wahrscheinlich als Ziel auch formulieren. Aber stell dir die Frage vielleicht in dem Bereich, auf den du dich konzentrieren willst. Welches Ergebnis willst du in dem Bereich produziert haben am Ende des Tages? Und dann kannst du dir die Frage stellen, okay, was sind die größten Hebel, um dieses Ergebnis zu produzieren? Was ist das, was wirklich Leverage in die Sache reinbringt? Nicht ein To Do List für Sachen schreiben, sondern Dinge, die wirklich Leverage bringen und wo du dir denkst, wenn ich das mache, dann kommt richtig was in die Gänge. Was sind die zwanzig Prozent der Dinge, die für achtzig Prozent des Ergebnisses verantwortlich sind?
Und die gibt es in jedem Bereich und es lohnt sich wirklich einmal auszuleuchten. Also Leitfrage Nummer zwei ist, welches Ergebnis oder welche Ergebnisse willst du am Ende des Tages, Monats, Jahres, Quartals, Mein Vorschlag Jahr? Welche Ergebnisse wirst du am Ende des Jahres produziert haben? Und was sind die großen Hebel in dem Bereich?
Und die dritte und letzte Leitfrage dazu ist, und die liebe ich sehr Wo hast du richtig Lust drauf, was zu tun? Wo liegt die Lust, was zu tun? Auch ganz faszinierend. Alle haben immer gern die Ergebnisse. Die wenigsten haben Lust und Freude darauf, das zu tun, was notwendig ist. Dabei ist die Tatsache wenn du keine Lust und Freude am Weg empfindest, ist die Wahrscheinlichkeit unendlich niedriger, dass du den Erfolg am Ende des Tages einheimst. Steve Jobs hat schon mal gesagt, warum ist es so wichtig, dass du Leidenschaft hast für das, was du tust? Die Antwort war ganz Weil du es sonst nicht aushältst. Also wo hast du so richtig Lust drauf, es zu tun? Stell dir die Frage, wo macht dir der Weg Freude? Wo investierst du richtig gern?
Wenn du denkst das taugt mir, da taugt mir der Weg. Alleine ist schon Belohnung für mich, der Outcome. Das Ergebnis ist noch die Kirschen obendrauf, aber es zu tun macht mir Freude.
Und auch dort notierst du dir die Dinge und plötzlich hast du einmal einen ganz anderen Fokus auf deine ich nenne es jetzt einmal Jahresplanung. Du hast nicht diese banalen Ziele, die du dir irgendwo einheimst, weil du irgendwo an der Bar mit irgendwem über deine Wünsche diskutierst oder die Ziele, die du dir einheimst, weil du durch Instagram scrollst oder die Ziele, die schon seit Jahren bei dir auf der Liste herumliegen. Hau das einmal alles weg und bring einen neuen Blick auf das Thema Jahresplanung.
Drauf und versuch das mit diesen drei Leitfragen zu tun. Worauf willst du dich in diesem Jahr gnadenlos konzentrieren? Was ist die eine Metric, die du ins Zentrum deiner Aktivitäten stellen willst?
Ist es die Exzellenz? Ist es die Kundenzufriedenheit, die Kundenbegeisterung? Ist es die Sichtbarkeit? Ist es das, wie viel Nutzen du stiften willst?
Was ist das, was du wirklich ins Zentrum stellst, das zentrale KPI, an dem du den Großteil deiner Aktivitäten ausrichten willst? Zweite Welches Ergebnis oder welche Ergebnisse willst du produzieren, weil Ergebnisse motivierender sind als To Do Listen? Und dritte Wo verspürst du richtige Lust aufs Tun?
Und aus den drei Dingen baust du dir dann deinen Jahresfokus und dann wirst du merken, dass das was ist, was dich wahrscheinlich mehr beflügelt als einfach nur die Zieleliste. Die Zieleliste ist so lang lustig, solange sie in der Fantasie stattfindet. Für die meisten Leute nimmt die Zieleliste Attraktivität schon nach einer Woche ab, nach drei Wochen ab, weil du siehst, naja, so Wahnsinn, da geht nur langsam was weiter. Ja, warum? Weil wir eben völlig überschätzen, was in einem Jahr möglich ist und unterschätzen, was in zehn möglich ist. Das heißt nicht, bei großen Dingen sind die Fortschritte nicht immer in dem Ausmaß spürbar.
Und deswegen meine Empfehlung für dich auch einmal diesen Fokus anders zu legen, nämlich einen Schwerpunkt zu setzen mit einer zentralen Priorität, mit einem zentralen KPI, einem zentralen Fokus am Ergebnis oder Ergebnissen, die du für dich definierst, die am Ende stehen wollen und den Aktivitäten oder den Dingen, wo du auch Lust auf den Weg hast, die dich in dieses Jahr rein begleiten. Und dann hast du hoffentlich eine runde Sache benannt, die dich motiviert, jetzt dich ins Getümmel zu stürzen in diesem neuen Jahr zwei tausend vier und zwanzig Ich hab wirklich große Freude und bin bereit und möchte anbieten, in diesem Jahr wieder an deiner Seite zu sein. Lass uns diese Zeit gemeinsam gehen.
Ich werde jede Woche reinhauen hier in den Podcast. Aber und jetzt kommt das große Aber ich möchte auch von dir was in diesem Jahr Ich möchte, dass du aktiverer Teil dieser Community bist. Das ist mir wirklich ein Anliegen und lass mir das in dieser Direktheit auch sagen am Anfang dieses Jahres, wenn du zu denen gehörst, die Nutzen nehmen aus diesem Podcast, dann sei aktiver Teil dieser Community. Ich hab bewusst am Ende vom Jahr die Folge gemacht zum Thema Demut auch wo ich darüber geredet habe, man muss einmal was investieren, dass was zurückkommt. Üben wir das gemeinsam in dieser Community, diese Gewohnheit nicht nur zu nehmen, sondern auch was zu geben. Das ist die Winner Skill Nummer eins. Ich hab aus gutem Grund die Folge gemacht dazu. Das wird dir Erfolg bescheren und wenn die Community hier dir einen Rahmen bietet, das zu üben, dann wäre es mir eine große Freude.
Also sei nicht nur konsumierender Teil dieser Community und zieh dir die Botschaft Podcast Folge rein, was mich freut, weil ich liebe es, dass du davon profitierst, dass du es in die Umsetzung bringst, dass du was davon hast. Sei auch aktiver Teil. Schreib uns zurück, wie hat dir die Folge getaugt, was setzt du um, was hat es schon gebracht? Hast du eine Frage? Und bleib einfach dran. Am liebsten, wenn es nach mir geht über meine WhatsApp Line unter. Da erreichst du mich und mein Team.
Wir schauen uns das jede Woche an. Ich konsumiere wirklich alles, was reinkommt. Ich kann nicht immer antworten, aber sei aktiver Teil, nimm dir das vor, dann haben wir einfach ein großartiges Jahr gemeinsam und ich sage dir eines dieser Podcast wär nicht dort, wenn ich nicht so viel Rückmeldung kriegen werde und ich habe, wie du dir vielleicht vorstellen kannst, auch vor, diesen Podcast auf die nächste Stufe zu heben in diesem Jahr. Ich habe richtig viel Ambition damit. Ich will, dass das der Nummer eins Business Podcast ist für alle, die was großes bewegen wollen und da brauche ich deine Unterstützung dazu, weil wenn du da nicht mitmachst, dann werde ich nicht beflügelt, dann mache ich da keinen guten Job und das will ich tun. Und deswe mein Appell an zwei tausend vier und zwanzig ist da gehen wir gemeinsam durch dieses Jahr.
Schalt nächste Woche wieder ein bei Business Gladiators unplugged. Schreib mir jetzt an die WhatsApp Line unter drei hundert drei und dreiig ein und fünfzig schalt wieder ein. Ich freue mich auf dich. Happy New Year, dein Philipp Maderthaner. Bis bald, alles Liebe und bye bye.