Folge 175 - Special_ Das Ö3 _Frühstück bei mir_ mit Philipp Maderthaner zum Nachhören
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Ablenkung durch Hater vermeiden
Um die eigene Energie zu schützen und den Fokus zu bewahren, sollte man den sogenannten "Hatern" auf Social Media nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Es ist eine bewusste Übung, sich von negativen Kommentaren nicht ablenken zu lassen.
“versuche ich wirklich mir da von den berühmten, wie man es ja so schön nennt, Hatern, dass sie dem nicht so viel Aufmerksamkeit schenken.”
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Ja, es war das wahrscheinlich aufregendste Frühstück meines Lebens, das Hitradio Ö Frühstück bei mir mit Claudia Stöckl, wo ich zu Gast sein durfte und mit freundlicher Unterstützung des ORF darf ich dir diese Folge des Frühstück bei mir nun in meinem Podcast zur Verfügung stellen.
Wenn du im Sommer Lust hast auf eine ausgedehntere Dosis Business Gladiators unplugged, dann hör jetzt rein. Frühstück bei mir mit Claudia Stöckl und meiner Wenigkeit. Viel Spaß. Wie geht Karriere und wer will noch Karriere machen?
Business Coach Philipp Maderthaner über Mindset, Mut und Work Life Balance. Jetzt auf Hö. Ein Frühstück heute mit einem fantastischen Blick über Wien. Wir sind im ein und zwanzigste Stock des Icon Tower beim Wiener Hauptbahnhof und schauen bis an den Horizont der Stadt.
Bei mir am Frühstückstisch Philipp Maderdaner, Business Coach, Berater, Keynote Speaker und einer der Gewinner des Ö Podcast Award. Einen schönen guten Morgen. Einen wunderschönen guten Morgen.
Ich freue mich extrem, dass ich da sein darf. Ist mir wirklich eine große Ehre. Danke für die Einladung.
Claudia, du hast Platz zwei bei den Ö Podcast Awards gemacht mit einem Business Podcast Business Gladiators unplugged. Und da gibst du seit drei Jahren Tipps, den Erfolg im Leben gleich am Anfang liegt was ist besonders wesentlich? Schau, ich glaube einfach eine Frage, die sich jede und jeder für sich stellen darf, Passt es für mich so wie es ist? Dann komme ich entweder auf den Punkt ja, es passt, dann ist es wunderbar. Aber wenn du nicht zufrieden bist mit dem, wo du heute bist, dann musst du was tun.
Die Frage ist immer wie stark ist dieses Gefühl und wie bekomme ich Klarheit? Hast du da einen Tipp? Ich habe eine Checkfrage für mich, die stelle ich mir regelmäßig und das ist Welche Entscheidung habe ich innerlich eigentlich schon getroffen, aber ich traue sie mir noch nicht auszusprechen?
Wichtig ist einmal, dass die Dinge am Tisch liegen und diese schonungslose, aufrichtige Wahrheit gegenüber sich selber. Ich glaube, die verändert einfach schon mal alles. Meistens sind die Dinge schon gelöst oder in Bewegung gekommen, wenn man sich selber mal eingesteht. Der Rest ist nur mehr Arbeit.
In deinem Podcast gibt es viele spannende Themen. Du beantwortest immer eine Frage. Ich habe mir ein paar rausgeschrieben. Wie überstehe ich die richtig harten Zeiten? Wie schaffe ich es, groß zu denken? Werden wir noch über vieles reden?
Und eine Frage ist, wie wichtig ist Talent, wenn du jetzt an dich und deinen Weg denkst? Du hast Betriebswirtschaft studiert, hast in der Politik gearbeitet als Pressesprecher, Kampagnenleiter und bist mittlerweile Unternehmer. Wie wichtig war da Talent?
Ich gehöre zu denen, die sagen, Talent wird überschätzt und umgekehrt glaube ich, die Kraft und die Macht von Beharrlichkeit, bei was dranzubleiben, was zu üben, was in die Exzellenz zu bringen, die Macht dessen wird unterschätzt. Ich finde ein total praktisches Beispiel ist, ich hab meinen Podcast, du hast es gesagt, vor drei Jahren gestartet, Mein Team war dabei, als ich die erste Folge aufgenommen habe. Das war eine Vollkatastrophe.
Also ich habe das mir wirklich vorformuliert schriftlich. Ich habe es de facto runtergelesen von so einem improvisierten Teleprompter. Dann war ich total unzufrieden und heute ist ein hundert sechzig Folgen später ist es ein Spaß, eine Freude.
Ich denke mir überhaupt nichts mehr und das ist nicht, weil ich so ein Talent hätte. Ich habe es einfach ein hundert sechzig Mal gemacht. Das gilt für viele Dinge im Leben.
Ich glaube wirklich, die Kunst ist es auszuhalten und es zu ertragen, dass am Anfang halt nicht so perfekt ist. Aber deswegen fangen viele Leute nicht an, weil sie natürlich dann sagen, was sagen dann die anderen? Also dein Erfolgsrezept auf den Punkt gebracht, Wie viel Prozent Talent, wie viel Prozent Fleiß? Und gibt es dann sonst noch eine andere Komponente?
Ich würde sagen zwanzig Prozent Talent oder Stadtvorteil, achtzig Prozent Übung, Beharrlichkeit, dranbleiben, Fleiß, Einsatz wahrscheinlich. Das Glück ist da irgendwo auch dabei. Immer.
Aber da gibt es ja den schönen Glück ist, wenn Bereitschaft auf Gelegenheit trifft und Gelegenheit ist immer. Ich muss ehrlich sagen, die Möglichkeit jetzt da mit dir zu sitzen am Frühstückstisch, ist für mich Glück. Und gleichzeitig habe ich zum Beispiel vor drei Jahren mit dem Podcast hätte ich nicht begonnen, hätte vielleicht den Podcast Award nicht gewonnen und würde heute hier nicht sitzen. Das heißt, ich habe schon auf was investiert, um bereit zu sein.
Jetzt trifft es auf die Gelegenheit und ich glaube, so ist es oft. Also Glück gehört dazu, aber konzentriere mich lieber auf die Dinge, die ich unter Kontrolle habe. Wir starten mit einem ersten Wunschhit ins Frühstück bei mir Nickelback steht auf der Playlist. Welcher Song?
What are you waiting for? Ist für mich wirklich einer meiner großen Power Songs. Bringt mich in die Gänge, Komm ins Tun, ist die Ansage.
Wir frühstücken heute in einem ganz besonderen Home Office. Nein, Office Home, Office Home. Ja, umgekehrt in einem besonderen Office Home, das deine Büroräumlichkeiten.
Philipp, du hast gesagt, zu Hause ist es derzeit noch nicht ganz eingerichtet. Kleine Baustelle noch hier kann man ja sagen. Also es ist zur Perfektion gestylt und konzipiert.
Michael Niederer vom Fernblick, der hat hier das Interior Design gemacht. Beschreib einmal dein Büro, was war wichtig und wie ist das umgesetzt worden? Ich hab vor mittlerweile drei Jahren sind wir einfach in unserem alten Büro. Das war der Teil, wo ich mich unternehmerisch verbreitet habe, neben der Agentur, die ich gegründet habe, auch weitere Unternehmen gegründet habe. Und irgendwann ist einfach dort sehr eng geworden und dann war klar, wir müssen irgendwie ausziehen und uns neu aufstellen. Und dann bin ich auf diesen Icon Tower gekommen und mir hat einfach natürlich der Weitblick begeistert, weil es natürlich schon sehr inspirierend ist. Und dann habe ich mir gedacht, okay, jetzt kannst du einmal im Leben das vom Reißbrett machen und dann musst du es natürlich schon so machen, dass es am Ende dazu führt, dass Menschen gerne ins Büro kommen, egal ob das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, ob das Kundinnen und Kunden sind.
Das war eigentlich der Haupthinter Gedanke bei der ganzen Geschichte. Und deswegen haben wir es eigentlich eingerichtet wie ein kleines Hotel oder zu Hause. Also etwas, was eher cosy ist und nicht diese Kühlheit vom Büro ausstrahlt, wie man es normalerweise erlebt.
Also viele Teppiche, bunte Tapeten, also nicht hier jetzt im Büro, aber in den anderen Räumen. Hier steht eine Palme im Eck. Was ist das?
Eine Lampe, eine Lampe. Aber die Lichtkraft der Lampe ist überschaubar. Sie hat eher dekorative Zwecke.
Ich liebe auch die offenen Bereiche bei uns. Wir haben eine Bar eingebaut mit Blick auf Wien. Wo will man lieber sitzen?
Wir haben einen Jungle, das ist wirklich eine Lounge, wo unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Meetings machen, mit dem Laptop sitzen und arbeiten, vielleicht eine kurze Mittagspause, Kaffeepause einlegen, Also wie eine kleine Flughafen Lounge eigentlich. Also wir haben wirklich sehr viele Zonen und Bereiche, die unterschiedliches Arbeiten ermöglichen und und damit schon der Versuch natürlich ein Arbeitsplatzkonzept zu verwirklichen, das auch in Zeiten, wo man in einer Konkurrenz steht mit Homeoffice oder ähnlichem natürlich Bestand hat. Also dir geht es darum, dass die Mitarbeiter trotzdem ins Büro kommen.
Ich glaube einfach, dass die Besonderheit im Miteinander schon auch da entsteht, wo wir wirklich räumlich und physisch zusammenkommen. Es hat ja einen Grund, warum Menschen sich seit hunderttausenden Jahren ums Lagerfeuer sammeln. Also offenbar haben wir irgendwas in uns, das sich einfach auch zusammenrotten will immer. Aber es hat natürlich zwei Voraussetzungen.
Das eine ist, wir kommen gerne an schönen Plätzen zusammen und das andere ist, wir kommen gerne mit guten Menschen zusammen. Der letztere Teil ist eine Aufgabe der Unternehmenskultur und der erstere ist eine Aufgabe von wie schaffe ich auch ein Office? Und ja, ich finde es wichtig, dass wir uns auch immer wieder sehen und real erleben, weil das, was zwischen Tür und Angel passiert, das ist oft eine Effizienz, die im Digitalen schwer abbildbar ist. Und du kannst heute nichts mehr verordnen, sondern entweder du löst Anziehungskraft aus mit deinem Office, dann kommen die Leute gerne und da brauchst du nicht diskutieren über Homeoffice Quoten. Also es gibt in meinen Unternehmen keine vorgegebene Homeoffice Quote.
So viel darfst du, aber es gibt dafür ein gutes Asset im Köcher, nämlich du hast wahrscheinlich eines der schönsten Büros des Landes und da kannst du Zeit verbringen und es gibt sogar Leute, die bleiben am Abend länger da, weil sie für die Uni noch was machen. Ist vielleicht der schönste Platz, um das zu tun entweder oder ist nicht die Frage. Aber es gilt das sowohl als auch zu gestalten.
Und das versuchen wir. Das führt mich schon zu einer spannenden Frage, auch eines deiner Podcasts. Und wie schaffe ich es, mich länger zu konzentrieren? Manche schaffen das im Büro wenig und zu Hause besser und überhaupt in dieser Welt der unendlich vielen Ablenkungen, also vor allem natürlich des Smartphones und allen Social Media Kanälen. Wie siehst du das?
Das ist tatsächlich eine mega Challenge. Ich glaube, Fokus oder Konzentration ist eine Entscheidung ohne bewusste Entscheidung. Dafür wird es nicht stattfinden.
Und in meinem Fall, ich kann nur sagen, wie ich versuche. Ich blocke mir einerseits wirklich Zeit raus aus dem Kalender, also wo ich wirklich Fokus Time habe. Ich entscheide mich natürlich auch bewusst, wo lasse ich diese Fokus Time stattfinden? Und und dann kommt eigentlich das Wichtigste, was soll das Ergebnis dieser Fokuszeit sein? Also weniger, was will ich tun, weil Das ist auch gefährlich, da verliere ich mich in irgendwas zu tun, sondern was soll wirklich nach der Stunde oder nach den eineinhalb Stunden rausschauen? Und da vielleicht auch ein Kniff von mir, Ich mache mir nichts vor zu glauben, dass ich jetzt acht Stunden Fokuszeit habe am Stück.
Also auch da bleibe ich sehr realistisch und sage, ich nehme vor sechzig Minuten, neunzig Minuten und das kann funktionieren, weil wir merken ja mittlerweile, beobachte ich bei mir selber, ist ja manchmal schon schwierig, einen Film durchgehend zu schauen. Man ist fast diese Daueraufmerksamkeitsspanne, die muss man fast wieder üben. Und ich glaube, die kann man üben, aber man wird scheitern, wenn man sich da zu viel vornimmt, glaube ich.
Kleine Schritte, Zeit der Bewerbungen und Diskussionen um die Arbeitszeit. Business Coach Philipp Maderthaner im großen Interview der Woche auf Österreich. Wir frühstücken in der Zeit, in der die Bewerbungen für Ferialpraktika, für Lehren, Jobs gemacht werden.
Was ist denn für dich als Chef, Du hast mehrere Firmen mit insgesamt sechzig Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Was ist denn da die wichtigste Frage, die du da stellst? Wo willst du hin?
Also was ist dein Ziel? Weil das lässt schon erkennen, wie schaut es mit der Ambition von Menschen aus und sind die dann bereit, was zu tun? Was ist dann eine Antwort, die dich triggert?
Also ich liebe zum Beispiel Menschen, die einfach antreten, um in einer ersten Instanz was zu lernen. Auch die einfach Ich möchte einfach in dem Bereich richtig gut werden. Das taugt mir schon mal total. Was für mich eher schwierig ist, wenn jemand sagt, ich suche halt einen Job, wo ich die Stunden runterdrehe und am Ende möglichst viel übrig bleibt, wird aber keiner sagen. Oder aber man fühlt das vielleicht dann manchmal zwischen den Zeilen, dann respektiere ich das total, aber dann bin ich jetzt als Arbeitgeber der falsche Partner dafür.
Es gibt ja diese übliche Frage eben in den Jobinterviews auf Englisch tell me about yourself. Also was möchtest du eigentlich über dich mitteilen? Was würdest du jetzt denjenigen, die sich bewerben wollen, sagen? Weil viele denken dann, was könnte ich sagen, das einen guten Eindruck macht.
Ich empfehle jedem und jeder einfach bei sich selbst zu bleiben. Und jetzt werden die Leute, die das tun, vielleicht haben, die Angst haben, dann kriege ich vielleicht den Job nicht. Ja, aber wenn du es nicht tust, kriegst vielleicht einen Job der nicht zu dir passt.
Ich habe da eine sehr interessante Erfahrung gemacht mit meinem Verein Zuge Zukunft für Kinder. Da coache ich auch mit anderen über Zoom vierzig jugendliche Studenten, Studentinnen in Indien, die sich dann auch für Jobs bewerben. Einer hat genauso Was soll ich über mich sagen? Ich habe jetzt ein Bewerbungsgespräch.
Soll ich von meiner Herkunft erzählen? Ich komme von der Straße, ich komme aus den Slums. Und er hat dann den Mut gehabt, das zu erzählen. Und er ist genau deshalb genommen worden.
Der Wahnsinn ist auf dieser Welt. Und das hat natürlich viel mit Social Media zu tun. Jeder macht sich Sorgen über seine, ich nenne es bewusst jetzt Eigenartigkeiten, über das, wo man sich selber irgendwie eigenartig fühlt. Dabei ist unsere Eigenartigkeit, unsere größte Stärke, das irgendwann einmal zu drehen. Das fängt bei so Banalitäten an. Also jahrelang, du hast es vorhin gesagt, bei den Fotos, da waren noch keine Locken auf den Fotos. Und ich glaube, Menschen mit Locken können das verstehen. Jeder, der mit Locken auf die Welt kommt, hasst Locken. Ganz ehrlich. Irgendwann habe ich gesagt, was pfeift drauf? Ich hasse es. Ich werde einfach keinen Föhn mehr in die Hand nehmen. Ja gut, aber jetzt bin ich einfach für manche Menschen, die mich irgendwo kennengelernt haben, der Typ mit den Locken. Und manche erinnern sich deswegen an ein Gespräch. Der Typ mit den Locken.
Naja bitte, dann ist es doch wunderbar. Also diese Chance und der Mut, sich zu trauen, in die eigene Echtheit und Originalität zu kommen. Und ich finde die Geschichte wunderbar mit der Herkunft.
Da liegt echt viel drin. Ich habe gesehen auf Instagram, du suchst zum Beispiel einen Social Media Manager, Managerin. Was checkst du da ab?
Jetzt abgesehen natürlich vom Know how, wie man digital arbeitet. Das ist ein super Beispiel, glaube ich, aus dem man, wenn man unternehmerisch aktiv ist, vielleicht sogar was lernen kann. Ich suche jemanden für die Postproduktion von meinem ganzen Content, weil ich bin natürlich sehr viel unterwegs, Keynote Speaking auf Bühnen. Aus all dem entsteht Material, das man im Nachgang verwerten muss für Social Media. Und jetzt habe ich keine Stellenanzeige gemacht mit Anforderungen, sondern ich habe ein Video gemacht auf meinem Instagram Kanal TikTok und auf Facebook und habe einfach Wenn das was für dich ist, schreib mir einfach direkt Nachricht und Da liegt jetzt viel drinnen. Ich verlange jetzt keinen Lebenslauf, ich verlange keine formale Geschichte, sondern die Leute schreiben einfach, hey, ich Rufzeichen hast du bekommen, Rufzeichen, Rufzeichen und ein Link zum Portfolio, was die Person schon gemacht hat.
Ja, das ist die Bewerbung von heute. Also das ist eine ganz andere Niederschwelligkeit. Ich soll auch nicht Anfordernisse reinschreiben, wenn es eigentlich eh nur um drei Dinge geht. Und auch da gibt es ja das Phänomen, wenn ich Gender Diversity will in meinem Team, dann wissen wir ja auch, dass wenn ich zehn Dinge in die Stellenanzeige schreibe, dass Frauen, und das ist wissenschaftlich erwiesen, sich tendenziell nicht bewerben, wenn sie ein, zwei oder drei Punkte von den zehn nicht erfüllen. Und bei Männern reicht es ja aus, wo die sagen, drei Punkte kriege ich hin und den Rest machen wir schon. Es muss einfach sein, es muss auf allen Kanälen sein. Ich glaube, man kann schon viel ändern. Und das ist ja was.
Also wenn ich an meine Agentur denke, ich glaube mittlerweile vierzig Prozent von unserem Business beschäftigen wir uns eigentlich nicht bei den Unternehmen. Kunden zu kriegen, sondern für sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kriegen. Hat sich geändert.
Wir sprechen in der Zeit, in der viele ihre Bewerbungen schreiben und auch in der Zeit, in der sich der Arbeitsmarkt drastisch ändert. Und du hast mir diese Woche schon ein Zitat gegeben und wer die ganze Zeit an Work Life Balance denkt, hat zu wenig Freude im Job. Haben wir am Freitag im Ö Wecker dann diskutiert mit unseren Hörer und Hörerinnen. Die einen haben gesagt, ja, das stimmt. Also wenn man wirklich erfüllt ist, dann denkt man gar nicht so sehr an diese viel zitierte Work Life Balance. Andere nein, das muss beides passen. Also ich arbeite nicht, um zu leben, sondern ich lebe, um zu arbeiten.
Ja, und ich glaube, grundsätzlich dürfen ja auch beide Konzepte nebeneinander existieren. Für den einen passt das eine, für den anderen das andere. Ich gehöre zu denen, die sagen auch Arbeit kann dir Kraft geben und im besten Fall hast du Arbeit, die dir Kraft gibt. Und das wünsche ich eigentlich jedem und jeder. Und ich habe schon den Eindruck, wenn das der Fall ist, wenn dir dein Job Kraft gibt aufgrund der sozialen Interaktionen, die du dort hast oder weil dir das Handwerk Spaß macht oder ähnliches, dann hast noch mehr Leben. Das ist eigentlich mein Konzept.
Wir diskutieren gerade die Vier Tages Woche. In Österreich ging es Ja, darum werden da Sozialleistungen gekürzt, ja oder nein. Aber wie siehst du jetzt überhaupt diese Haltung der Arbeit gegenüber?
Ich mache da lieber weniger, verdiene dann auch weniger, aber meine Ansprüche sind niedriger. Kann man da auch was weiterbringen?
Ich komme ein bisschen zu dem Punkt zurück, wo ich sage, die wichtigste Frage, die sich jeder für sich stellen darf, bin ich zufrieden dort, wo ich bin? Und wenn ich zufrieden dort bin, wo ich bin oder wo ich stehe und komme dann mit weniger aus, dann wunderbar. Aber ich glaube, was man sich nicht erwarten darf, ist, wenn ich sage, na eigentlich möchte ich Großes erreichen oder ich habe große Ziele oder möchte was Großes verwirklichen, dass ich dort mit dem, ich sage jetzt mal, mit der gebremsten Ambition hinkomme, das ist extrem unwahrscheinlich. Also ich denke mir, wenn ich unsere Skifahrerinnen mir anschau, was würde man sagen, wenn die ja, ich hab mir jetzt überlegt, ich trainiere jetzt nur mehr Teilzeit. Naja, was wird passieren? Niemand wird ja mehr rechnen, dass dort irgendwer am Stockerlplatz landet. Also das heißt, wenn ich mit der Ambition durchs Leben gehe, für mich was aufzubauen oder ein größeres Ziel zu erreichen, dann wird es den korrespondierenden Einsatz brauchen. Was ich nur sehe bei uns, wir haben schon aktuell eine sehr skurrile Situation und wir haben auf der einen Seite Menschen, wo wir in einer, wie du sagst, starken Diskussion drinnen sind, dann darf es ein bisschen weniger sein, nach dem Motto, ich komme mit weniger aus und haben natürlich auch generationenmässig sagt man auch, es gibt jetzt eine gewisse Erbengeneration, vielleicht haben die Eltern eine Wohnung und eigentlich Musiker Miete zahlen und dann reicht natürlich auch zwanzig Stunden auf der einen Seite und auf der anderen Seite Menschen, die Vollzeit arbeiten und es reicht aber fast nicht zum Leben. Das macht für mich die Debatte ein bisschen schwierig, weil in einer Zeit, wo wirklich Menschen fulltime reinbuddeln in Jobs, die wirklich hart sind, es reicht am Ende fast nicht. Ich muss sagen, da investiere ich deutlich lieber mein Herzblut und Hirnschmalz und frage mich, was tun wir da, als in der Frage darf es ein bisschen weniger sein? Wir haben da schon fast zwei Parallelwelten, kommt mir vor.
Philipp Maderthaner, Business Coach, Unternehmer und Podcaster. Heute ganz persönlich in deiner Laufbahn hat es jetzt einen Schlüsselpunkt gegeben. Du warst lange Zeit bei der ÖVP angestellt, Pressesprecher und Kampagnenleiter.
Dann irgendwann hast du dich von der Politik abgekehrt und bist selbstständig geworden, Unternehmer geworden. Dein Leitspruch, wie du mir gesagt hast, ist wenn dann gscheit. Und hast dann einen Kampagnenleiter von Barack Obama angesprochen und mit ihm gemeinsame Sache gemacht.
Ich habe tatsächlich auch hier wieder Glück gehabt. In dem Fall ist mir zum Glück gekommen. Meine Unsportlichkeit. Du sagst von dir, du bist der unsportlichste Mensch der Welt.
Es ist wirklich endlos bei Ich bin ein und vierzig und ich habe in meinem Leben, glaube ich, noch nichts gemacht. Also es ist echt eine Katastrophe. Immerhin habe ich schon mal davon profitiert, weil ich war bei einer tollen Konferenz eingeladen, die hat damals veranstaltet auch jemand, der Ö mitgeprägt hat, Rudi Klausnitzer, der hat als großen Keynote Speaker einen der Masterminds der Obama Kampagne eingeladen, der Chef der Agentur, die die Obama Kampagne gemacht hat, zwei tausend acht, die erste natürlich bei der Konferenz, die war am Arlberg und alle waren Skifahren. Und ich bin offensichtlich der einzige Mensch in Österreich, der nicht Skifahrt und habe mich dann tatsächlich an diesem Tag vor lauter schlechtem Gewissen ins Gym, ins Fitnessstudio des Hotels verirrt und habe dort getroffen den zweiten Menschen, der nicht Skifährt.
Und das war der Keynote Speaker dieses Tages und bin mit dem eigentlich net ins Plaudern gekommen. Und dann habe ich mir nach der Konferenz in den Kopf gesetzt und hab Das ist es eigentlich. Ich mache eine Kampagnenagentur und will einen neuen Ansatz reinholen.
Und in den USA. Also Obama war einfach damals State of the Art. Mehr ging nicht in Sachen Kampagne.
Und dann habe ich da echt den monatelang drangsaliert, bis er dann irgendwann gesagt okay, guys, dann wärt ihr jetzt unsere Partner in Europa und das war echt ein Turbo für uns. Und du warst damals dreiig, glaube ich. War dreiig, aber da habe ich mich drüber getraut.
Und das heißt, von ihm hast du was dann genau gelernt. Ich würde sagen, das Kampagnenhandwerk, also die Next Level Campaigning, also wie schaffst du es wirklich Menschen auch in der digitalen Zeit, im digitalen Zeitalter für Ideen, Überzeugungen zu begeistern, zu involvieren sie zum Teil einer Kampagne zu machen, sodass das wirklich eine Bewegung wird. Das habe ich alles dort gelernt.
Und wie begeistert man Menschen? Ich meine, das interessiert so viele, egal ob man Produkte verkauft oder Inhalte, so wie wir Stories verkauft. Ich glaube eines Sache, die ich wirklich in der Politik gelernt habe und die heute wahrscheinlich der wertvollste Teil ist in unserer Arbeit mit großen Marken und Unternehmen, die im Wesentlichen heute unsere Kunden sind, ist, dass sie Menschen eben nicht für Produkte interessieren in Wahrheit. Also die interessieren sich jetzt nicht wirklich, was steht da jetzt alles genau drauf und was kann dieses Produkt oder ähnliches, sondern Menschen kaufen am Ende eigentlich Überzeugungen.
Und eigentlich ist das, wenn wir jetzt bei diesem Porridge oder bei unserem Gebäck, das da am Tisch steht, bleiben, ist das ein super Beispiel. Ich war beim Josef einkaufen und ich glaube, der war ja auch bei dir schon. Der großen Bäcker, einer der großen.
Bäcker und wirklich ein unternehmerisch aus meiner Sicht zutiefst beeindruckender Mensch. Und jetzt muss ich ganz ehrlich sagen, der verkauft ja dort keine Semmeln oder kein Brot, der verkauft sich dort eine Überzeugung und die Überzeugung ist, das alte Backhandwerk hat einen Wert. Also die Leute kaufen dort ja natürlich faktisch Brot, aber eigentlich kaufen sie die Überzeugung, die dahinter steht und zahlen im Übrigen deswegen auch dann mehr Geld für das Brot, weil sie die Überzeugung kaufen. So und jetzt schließt sich der Kreis, wie man Überzeugungen verkauft habe in der Politik gelernt und das hilft uns heute in der Arbeit mit Unternehmen massiv, weil darum geht es eigentlich und geht es.
Auch darum, es zu personalisieren. Brauchst du immer einen Kopf, ganz klar. Schau dir die Unternehmen an. Also Steve Jobs, der war eine Ikone und ist gefeiert worden. Die legendären Präsentationen von dem, wo er Produkte vorgestellt haben, das waren ja heilige Messen, die da veranstaltet worden sind. Und die erfolgreichen Marken haben heute Menschen, die an der Spitze stehen. Elon Musk, ein streitbarer Geist, Elektroautos, habe ich den Eindruck, gibt es viele auf der Welt, aber am meisten reden tun wir schon über Tesla.
Also Personalisierung ist im Social Media Zeitalter des Nonplusultra. Er ist Unternehmer, Berater und war Kampagnenmanager von Sebastian Kurz. Philipp Maderthaner ist heute zu Gast in Frühstück bei mir auf Ö Frischer Kaffee.
Hier auf dem Tisch sehr schönes Porzellan im Schachbrettmuster, alles zu sehen. Wie immer auf unserer Homepage die Slideshow zum Frühstück bei mir heute bei Philipp Maderthaner. Als ich über dich recherchiert und gelesen habe, ist mir sehr oft das Wort groß untergekommen.
Also du liebst Menschen, die großes bewegen, so beschreibst du dich. Du forderst zum Großdenken auf. Birgt das nicht auch Gefahren in sich, dass man sich vielleicht überschätzt oder verspekuliert oder zu sehr ins Risiko geht?
Also birgt das Risiko für Enttäuschung? Ja, das Risiko kommt mit großen Zielen, weil natürlich gibt es keine Garantie, dass die Dinge aufgehen. Aber wenn du dich ehrlich entscheidest für Eigentlich hätte ich schon gern mehr und mehr kann alles Mögliche, mehr Freiheit, mehr Geld, mehr Aufmerksamkeit, dann wirst du die wahrscheinlich rauswagen müssen aus deiner Komfortzone und die birgt das Risiko.
Also welche Checkliste sollten Menschen, die gerne groß denken wollen und vielleicht jetzt Motivation bekommen, durchgehen? Naja, was bist du bereit für einen Preis dafür zu zahlen? Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage, weil was natürlich nichts bringt, ist, ich nenne es immer Ziele Shopping. Also du schaust ein bisschen auf Instagram, was haben die Leute, die ein angeblich so perfektes, tolles Leben haben und dann sagst oh, das hätte ich gern und das hätte ich gern. Aber du blendest sozusagen aus, was notwendig ist dafür, um dorthin zu kommen. Also du kannst einmal fix davon ausgehen, je höher du dir dein Ziel setzt, dass der Preis dementsprechend mitsteigt. Deswegen super, wenn du Wahnsinn, ich will der nächste Elon Musk sein.
Bist du bereit, in der Woche ein hundert zwanzig Stunden zu arbeiten, von der Welt ausgebuht zu werden? Bist du bereit, auch alles zu verlieren? Also es kommt alles mit einem Preis.
Du hast auch die zwei Wahlkämpfe von Sebastian Kurz geführt, zwei tausend siebzehn und zwei tausend neunzehn die Nationalratswahlkämpfe, bist dafür gefeiert worden. Ich habe auch jetzt in der Recherche viele Artikel von deutschen, sehr renommierten Medien gefunden. Der Spiegel, die Süddeutsche, die FAZ, die Zeit. Genau der Kanzlermacher bist du genannt worden. Was ist der heute noch in Erinnerung? Ich habe so gelesen, es war einfach die Mobilisierung, auch an Daten zu kommen. Also Menschen so weit zu bringen, dass sie ihre Handynummer hergeben und dass sie dann auf einen Verteiler kommen und dann immer wieder Nachrichten. Das war offensichtlich ein wesentlicher Punkt.
Der Schlüssel war, einen Wahlkampf nicht als Partei zu führen, sondern einen Wahlkampf zu öffnen für alle, die dabei sein wollen. Das ist das, was dann unter Bewegung zusammengefasst wurde. Und das war sicherlich in der Art und Weise, wie es gelungen ist, sicherlich neu, nämlich einfach eine neue Art und Weise, wie Teil einer Kampagne sein kann.
Also wie war das genau. Du hast einfach jede und jeder, der Lust hatte, dabei zu sein, hat einfach nur entweder eine E Mail Adresse hergeben oder einen Kontakt und hat Möglichkeiten auch bekommen, zu partizipieren, vielleicht eine eigene Kampagne in der eigenen Gemeinde, im eigenen Verein zu machen, im eigenen Umfeld zu machen. Also wirklich Menschen was in die Hand zu geben, damit sie wirklich auch mitmachen können. Man unterschätzt oft, wenn Menschen wirklich eine Überzeugung teilen, dann sind sie auch bereit, was zu tun, weil Menschen gern bei was dabei sind.
Und das war dann die sogenannte türkise Bewegung. Das war das, was man dann in den Medien als türkise Bewegung zusammengefasst hat. Da sind ja teilweise türkise Kuchen gebacken worden oder Fußmatten aufgelegt worden oder Veranstaltungen eben von Überzeugten.
Das Interessante ist ja, weil am Ende, und das können wir im Alltag auch beobachten, so funktioniert markiert. Menschen kaufen ja auch sonst, wenn ich sage, wir gehen in die Mode oder was, dann kaufen Menschen oft Marken, die sie dann sichtbar vor sich her tragen, um etwas über sich auszudrücken. Also genauso ist es dann dort. Also die wollen ihre Zugehörigkeit auch sichtbar machen.
Jetzt ist ja die Geschichte weitergeschrieben worden. Sebastian Kurz ist zurückgetreten. Es wird nach wie vor ermittelt gegen ihn von der wksta wegen Korruptionsverdacht, auch wie sehr es eine Falschaussage im Untersuchungsausschuss gegeben hat und natürlich auch der gefakten Umfragen, die mit dem Beinschab Tool gefakt wurden und dann mit öffentlichen Geldern publiziert, um Meinung zu machen.
Wie siehst du das jetzt als Kampagnenleiter im Nachhinein? War da nicht ein unlauterer Wettbewerb im Spiel? Ich glaube, man darf Menschen nie unterschätzen. Also Menschen, die wählen und die ihre Stimme abgeben, tun das aus einer Überzeugung heraus.
Aber wurde die Überzeugung nicht auch gefärbt, zum Beispiel mit den Umfragen, dass wenn jemand immer als Sieger und Gewinner dargestellt wird, dann färbt das schon ab. Ich glaube, lange oder viele Jahre war Sebastian Kurz politisch aktiv und das war eine Zeit, wo man sich ein Bild von ihm machen konnte. Und ich glaube wirklich, man darf vielleicht nicht unterschätzen, wenn Sie sich ein Bild von jemandem machen als Person und mit dem, was die Person sagt und was sie vertritt. Das ist das, wofür am Ende Menschen sich entscheiden oder wogegen sie sich auch entscheiden. Ich glaube, das ist das eigentliche. Heute ist das nächste Kapitel da, aber das ist nicht der Teil, mit dem ich mich beschäftige.
Aber wie war das für dich persönlich? Ist das nicht ein Wermutstropfen, auch für die Kampagnen, die du gemacht hast, weil man jetzt nicht genau weiß, was ist da im Hintergrund gelaufen. Also würde nicht sagen, dass es ein Wermutstropfen ist, weil für mich war es eine Möglichkeit, an einer Stelle was beizutragen, wo politisch viel in Bewegung gekommen ist. Und dort habe ich meinen Teil des Handwerks beigetragen und der Rest ist wirklich politischer Diskurs. Aber nachdem ich kein Politiker bin, muss ich an dem Gott sei Dank nicht teilnehmen.
Warst du persönlich menschlich enttäuscht von Sebastian Kurz? Ich kenne ihn schon lange und ich kenne ihn als ehrlichen, anständigen, bodenständigen Menschen und an dem Blick auf ihn hat sich nichts verändert. Philipp Maderthaner ist heute zu Gast in Frühstück bei mir auf E.
Also du bist jetzt beim Schinkenbrot. Ich bin beim Schinkenbrot jetzt angelangt mit Avocado drunter heute statt der Butter, weil. Du keine Milchprodukte schon seit Wochen zu dir nimmst als Entschlackungs oder Konzept.
Ja, ich habe einfach ein paar Dinge jetzt gestrichen aus dem Ernährungsplan. Das ist raffinierter Zucker, Weißmehl, Milchprodukte, Alkohol und da schaue ich jetzt gerade ein bisschen wieder mal, nachdem ich keinen Sport mache, muss ich sie irgendwie kompensieren und die Ernährung kann nicht alles leisten, ob ein bisschen was geht. Eine interessante Podcast Folge bei dir ist auch wie halte ich mich von Kleingeistern, Nörglern und Neidern fern? Passt jetzt vielleicht auch ganz gut im Anschluss.
Ich glaube, da braucht man sich nichts vormachen. Da wird es dir nicht anders gehen, wie jedem, der irgendwann entscheidet, sich zu einem gewissen Grad zu exponieren, dass du in einem Social Media Zeitalter immer damit konfrontiert sein wirst, dass es einfach Menschen gibt, die ihr Glück darin finden, andere klein zu machen oder andere runterzuholen quasi von ihrem angeblich hohen Ross. Das ist von manchen eine Leidenschaft. Ich lebe persönlich nach dem Prinzip, dass es überhaupt nichts Großes hat, andere klein zu machen. Also ich bin ein großer Freund von andere großmachen. Das ist das Prinzip, nachdem ich lebe. Und darum tue ich auch nicht auf Social Media da irgendwelchen Menschen patzige Kommentare drunter hauen. Ich glaube, die Energie kann man sich sparen. Das ist immer besser investiert in die eigene Sache. Also ich glaube, wer wirklich für sich auch erfolgreich sein will oder was weiterbringen will, ich glaube, der wichtigste oder einer der wichtigsten Ratschläge, kümmer dich nicht so viel um das, was andere tun und hör auf, andere runterzuziehen oder klein zu machen, damit es dir selber besser geht. Das hat doch nichts Erhebendes. Es ist wirklich das Schönste, wo du andere groß machen kannst. Und deswegen muss ich sagen, ich darf mit so vielen extrem erfolgreichen Menschen arbeiten, die es wirklich weit gebracht haben. Und du hast ja auch so viele tolle, beeindruckende Gäste immer im Frühstück. Ich habe das Gefühl, die richtig großen und Erfolgreichen, die sind wertschätzend, die sind nett, die sind umgänglich. Und das ist eigentlich die Haltung, wo ich mir denke, die Erfolgreichen sind so. Und da bin ich lieber bei den Erfolgreichen dabei, als bei denen, die immer nur nörgeln und andere klein machen.
Das war auch eine ganz besondere Begegnung bei mir mit Robbie Williams. Der Popstar, der Weltstar gibt mir neunzig Minuten One to one Interview und ich war angespannt natürlich, bin da in die Suite hinein und er ist schon dagestanden und hat sich so herzlich bedankt, dass ich gekommen bin. Es sind die großen Leute.
Also das ist mir noch immer so klar in Erinnerung. Also ganz lieb und freundlich und unprätentiös würde man nicht glauben. Das sind wirklich, das ist ja, wenn man das einmal gesehen hat, dann glaube ich, kann man von dem nicht mehr wegschauen. Die richtig erfolgreichen Leute sind extrem wertschätzend, nett, zuvorkommend. Und dann sieht man oft so, man nennt sie so oft Halbstarke, oder? Und die sind dann batzig und ungurt und weiß nicht was.
Und ich finde einfach, du darfst entscheiden, zu welchen du gehören willst. Und darum glaube ich wirklich nicht rumrotzen auf Social Media. Das Einzige, wo ich auf Social Media kommentiere, ist, wenn ich wem drunter schreibe, großartig, sensationell. Weiter so. Da trägst du was bei. Und wenn du andere Leute klein machst, da trägst du nichts bei. Und du outest dich auch wirklich, finde ich, als jemand, der eben nicht erfolgreich ist, weil die Erfolgreichen sind anders. Da bin ich lieber bei den anderen dabei.
Und in dieser Podcast Folge rätst du eigentlich zur Frage, wie man sich von Kleingästern, Nörgeln und Neidern fernhält. Kontaktvermeidung könnte man nun Aber das ist ja nicht immer so einfach. Es ist wirklich nona. Und leider ist trotzdem die einzig richtige Antwort. Es ist wirklich nona, wenn du Menschen hast in deinem Leben, die dich einfach konstant runterziehen.
Aber wenn du jetzt einen Kunden hast und du merkst, da geht es dir nach der Begegnung nicht besser. Ich habe auch schon mal Kunden gekündigt. Ich habe auch schon mal Kunden gekündigt und sagt Wahnsinn, das kann ich mir nicht leisten.
Die Frage ist kannst du es dir leisten, einen Kunden, der die ganze Zeit fertig macht, weiter zu behalten? Weil was du mit der frei gewordenen Energie tun könntest, in was investieren und in neue Kunden investieren, die vielleicht super sind. Also wird das bei jedem und jeder tun. Also Kontaktvermeidung ist die einzig wahre Strategie. Jeder von uns kennt das. Du hast vielleicht irgendwelche Menschen, wo du immer denkst nach einem Gespräch oder nach einem Kaffee oder nach einem Treffen, gehst raus und musst dich mal drei Stunden erholen, damit du wieder einigermaßen auf Schiene kommst. Naja, warum machst du diese Treffen, damit wer anderer nachher mehr Kraft hat oder dir die Kraft rausgesaugt hat.
Mir taugen die Treffen, wo C Leute treffen und ihr wirklich meine Freunde und Freundinnen zählen dazu, wenn sie zwei treffen und beide gehen noch mit mehr Energie raus, als sie reinkommen sind. Das ist super. Wir haben noch eine Mandeltorte vor uns. Du weißt das, oder?
Die selbst von dir selbst gebackene Mandeltorte. Frühstück darf nicht enden, bevor wir die Mandeltorte angeschnitten haben. Wir frühstücken einfach so lange weiter, bis wir zur Mandeltorte kommen.
Es gibt einen Podcast von der Zeit, der Wochenzeitschrift Die Zeit, der heißt alles gesagt. Und da spricht man so lange, bis der Gast dann sagt, der Gast darf sagen, ob nach zwanzig Minuten oder nach fünfeinhalb Stunden. Und das überschreitet selbst meine Interviews. Alles gesagt.
Das ist bei dir gefährlich, oder? Es wäre gefährliche Übung. Es wird euch jegliche Quoten für drei killen, wenn wir da, wenn ich mich da stundenlang zum Besten gebe. Also ich glaube, es ist gut, dass wir es mit deiner Erfahrung hier kompakt halten, weil du sicher das Beste rausholst aus der Sache.
Aber ich könnte natürlich Doga reden. Tust du ja manchmal auch. Tue ich manchmal auch. Tue ich manchmal auch und ich bewundere alle, die sich das antun und dazu hören.
Aber es gibt immer wieder welche, die finden das ganz lustig. Ich blicke da auf Regale über dir an der Wand, einige Buchregale. Also welcher Titel hat dich besonders inspiriert?
Naja, da liegen tatsächlich ein paar oben. Das eine ist From Good to Great. Das ist ein amerikanischer Autor, der wirklich über zehn Jahre analysiert hat, was unterscheidet die guten Unternehmen von den herausragenden Unternehmen. Der hat das wirklich in einer Studie gemacht und dann die Erkenntnisse in ein Buch gepackt. Ist ein Buch, das mich sehr geprägt hat. Also wo der wirklich sagt, was sind die Dinge, an denen man drehen muss, damit ein Unternehmen wirklich herausragend wird und auch damit wahrscheinlich Jahrzehnte ein Jahrhundert übersteht, Weil wir leben ja heute in einer Welt, wo Start ups kommen und gehen.
Aber das Spannende ist ja, wie baue ich was auf, was Generationen überdauert. Und da steigt er ein. Wir haben vorhin schon über die vier Tage Woche, die derzeit diskutiert wird, gesprochen. Teilzeitarbeit, neue Arbeitsmodelle, wie viele Stunden arbeitest du überhaupt in der Woche?
Die Frage ist, was zur Arbeit zählt. Jetzt sind wir in meinem schwierigen Konzept. Ich bin sehr viele Stunden in der Woche aktiv oder beschäftigt und manche Dinge empfinde ich als Arbeit und manche Dinge als pure Freude. Also wenn ich jetzt meine Online Events mache oder ich habe Unternehmerinnen Bootcamp gelauncht, das ist zwar extrem intensiv, stundenmässig, aber es ist einfach das pure Vergnügen für mich. Oder Podcast machen ist ein Spaß. Jetzt zum Beispiel in einem Beratungssetting, wo ich ja nur mehr selten selber bin zu sitzen, Das ist dann schon Arbeit, weil du musst dich dann vorbereiten und dann wirklich oft einstudieren oder Dinge ausarbeiten vorher. Aber ich bin sicher, weiß ich nicht, ein Gutteil meines wachen Tages bin ich beschäftigt. Wobei ich schon eher sagen muss, ich bin wirklich der Morgenmensch. Also ich fange in der Früh an und ich hasse es wirklich am Abend aktiv zu sein. Also das heißt, bei mir endet es dann schon um sieben, sechs, sieben herum ist es irgendwie vorbei.
Aber trotzdem hattest du ja auch die Zeit eines Burnouts. Also so gut scheinst du mit deinen Energien dann doch nicht zu haushalten oder du hattest zumindest die Phase, das hat sogar in einer Gesichtslähmung geendet. Eine Zeit lang hattest du auch schwere Schlafstörungen. Also so locker Sunnyball mäßig mir das jetzt gerade verkaufst, war es dann doch nicht. Wie bist du eigentlich als Wissender? Wie gesagt, du erklärst vielen Menschen ihr Arbeitsleben in diese Krise geschlittert.
Naja, man lernt Gott sei Dank dazu. Also ich bin da heute sicher anders drauf und habe aber wirklich Stationen gehabt im Leben, wo ich über meine Grenzen, zu lange über meine Grenzen hinausgegangen bin. Und wie ist es dann zu dieser Gesichtslähmung gekommen?
Du hast plötzlich gemerkt verschleppter Infekt, das typische, wo man oft jung und verrückt ist, wie es ich war und dann sie denkt naja bitte wegen dem bisschen Schnupfen oder irgendwas und dann werfen wir schnell ein eine Tablette und geht schon weiter. So blöd war ich wirklich. Wie alt warst du damals?
Naja, es muss irgendwie eh Anfang dreiig gewesen sein, also relativ bald nach zwei, drei Jahren der Gründung war es so, dann habe ich dann Infekt verschleppt und dann wirklich, also dann war ich werde ich eines Morgens munter und ich stehe vorm Spiegel im Badezimmer und denke mir da stimmt was nicht. Also irgendwie und bis ich dann ziemliche Panik gekriegt, weil du weißt ja nicht, hast du jetzt einen Schlaganfall oder was immer keine Erfahrung damit gehabt, bin zu meinem Hausarzt gefahren, der wirklich normalerweise ein sehr entspannter Kerl ist, also bevor er Medizin studiert hat, war er in einer HTL, also eher grob grob vom Ansatz her und der sagt normalerweise ge Bitte, also passt schon. Also keine so aufgeregter Arzt. Ich bin dort rein bei der Tür nämlich ange sofort ins Krankenhaus und dann habe ich eigentlich Panik, weil bitte wann der so reagiert dann haben die das sehr rasch diagnostiziert im Krankenhaus eine einseitige Gesichtslähmung wegen eines entzündeten Gesichtsnervs und dann bin ich schon gehängt an der Cortison Infusion und weiß Gott was alles Und dann habe ich mir damals noch immer blöd gedacht, na so Gut, was kommt da jetzt? Wie behebt man das jetzt? Repair, wie kann ich wieder zurück?
Genau, ich habe am nächsten Tag einen Auftritt gehabt, eine eigene Veranstaltung, wo ich einen Bühnenauftritt gehabt habe, eigener Event, wie richten wir das jetzt? Und dann hat er gesagt, naja, also folgender Therapieansatz, du kannst zwei Dinge tun. Etwas Logopädie, also logopädische Übungen und Stressvermeidung. Super, das klingt mir ja jetzt nicht so flott. Hab am nächsten Tag dann noch völlig die Veranstaltung gemacht, geisteskrank, habe mich mit einer Gesichtslähmung auf die Bühne gestellt, habe die Regie angewiesen, dass sie das Bühnenlicht wegnehmen, weil ich hab meine Augen nicht schließen können mehr.
Und hab gesagt, sie dürfen kein Close up machen mit der Aufnahme der Kamera und habe dort meine Präsentation runter. Und danach bin ich in die Auszeit gegangen, weil ich natürlich schon gewusst habe, also behauptet will ich mir das nicht. Wie lange hat die gedauert?
Fast, ich glaube zwei Monate. Und das Bittere ist bei der Geschichte, die sagen dir alle, es kann zwei Wochen dauern, ein Monat, zwei Monate, sechs Monate, ein Jahr und es kann bleiben. Das ist natürlich eine super Sache, aber.
Nach den zwei Monaten ist das wieder. Zurückgegangen und dann habe ich mir das da zurückerkämpft. Aber da habe ich schon ein bisschen die Krise gehabt.
Aber was ist das Learning, das sogenannte, von dem wir immer sprechen, man muss ja aus der Krise etwas lernen. Naja, also eigentlich ganz praktisches Learning. Wenn ich krank bin, bin ich krank. Das ist seitdem wirklich so. Also was ich nicht mehr tue, ist eine Krankheit mit Medikamenten übergehen und weiter performen, das tue ich nicht mehr. Und wenn es noch so, das erst vor zwei Wochen wieder gehabt, wo ich, man weiß es ja heutzutage nicht, was man sich gerade eingefangen hat, wieder kurz einmal flach gelegen bin und es wäre wirklich ein wichtiger Tag gewesen. Wirklich habe ich abgesagt, weil das mache ich nicht mehr aus Prinzip seit damals. Also wenn ich krank bin, bin ich krank.
Philipp Madech, Unternehmer und Podcaster, heute ganz persönlich. Wir leben in einer Zeit, in der es um Aufmerksamkeit geht, um Sichtbarkeit geht. Also gerade wenn man zum Beispiel auf Social Media Kanälen auf sich aufmerksam machen will, auch mit dem Podcast, ist es ja wichtig, Aufmerksamkeit zu bekommen. Du, habe ich das Gefühl, arbeitest mit sehr prägnanten Statements und wie sonst generierst.
Du deine Sichtbarkeit Wir erleben schon einen Wandel, der ist noch nicht ein hundert Prozent sichtbar, aber ich glaube, die Zeiten, wo auf Social Media und Co. Nur die Oberflächlichkeit gewinnt und die inszenierte Oberflächlichkeit den Erfolg liefert, die Zeiten, die werden irgendwann vorbei sein. Ich glaube, es ist der Wandel ganz klar zu authentischen Rollenvorbildern und Menschen, die wirklich sich trauen, ihre Echtheit und ehrlicherweise natürlich damit auch ihre Verletzbarkeit auch zu zeigen. Ich habe das Gefühl, das ist das, nachdem wir immer mehr Sehnsucht haben. Und der Moment, wo ich mich selber getraut habe, das zu tun, war der Moment, wo es wirklich auch vom Erfolg her besser geworden ist.
Also deine Videos zu sprechen, eigentlich transportierst du deine Messages fast ausschließlich über Reels auf Instagram, also Kurzvideos, wenig Fotos, sondern eigentlich immer das gesprochene Wort. Ja, ich bin wahrscheinlich jemand, der im Sprechen eher zu Hause ist. Und ich habe mir irgendwann gedacht, okay, es kann jetzt Audio sein, das ist es im Podcast, aber es kann natürlich auch Videos sein, weil ich schon das Gefühl habe, das ist auch die Emotion, in der du die Menschen erreichst. Und es geht ja nicht nur um Inhalt, sondern es ist ja auch die Kann ich einen Rat von jemandem überhaupt nehmen? Und das hängt oft davon ab, ob die Emotion, die mitschwingt, auch die richtige ist zu jemandem. Es gibt genug Leute, die finden mich furchtbar, dann können sie das keine Sekunde anhören und manche davon entleeren das auch dann als Kommentar unter meine Videos darunter. Aber es gibt auch eben Menschen, denen taugt es extrem und die holt es wirklich ab.
Und ich glaube, herausfinden wirst du es nur, wenn du authentisch bist. Kalt lassen möchte eigentlich niemanden. Also mir ist sehr recht, wenn jemand sagt, der ist furchtbar und mir ist auch sehr recht, wenn jemand sagt, der ist großartig. Und beides ist für mich total in Ordnung.
Also ich habe auch so Kommentare wie Blender und Selbstdarsteller gefunden. Das sind die freundlichen Dinge, Kotzemojis, ja alles der Wahnsinn. Also das wirklich Wörter, wo du denkst, um Gottes willen, irgendwann musst du erkennen, dass diese Menschen auf Social Media eigentlich ihren eigenen Schmerz verarbeiten, weil die kennen mich ja nicht von mir. Jetzt jemand da als Kommentar sich entleert darunter, die Person kennt mich ja nicht, die hat ja keine Ahnung, wer ich bin. Sie find's wichtig, jetzt einmal drauf zu hauen, weil es dann offenbar für die Person selber leichter erträglich ist. Es provoziert halt offensichtlich nur wir darf nie vergessen, wenn einem was provoziert, liegt es nie am Gegenüber, sondern immer bei uns. Also in uns ist irgendwas, das offenbar dann darauf reagiert.
Und deswegen versuche ich wirklich mir da von den berühmten, wie man es ja so schön nennt, Hatern, dass sie dem nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Ich übe das sehr und du gehst. Jetzt auch am fünfzehnter april mit einem Programm auf die Bühne.
Was ist das Ziel dahinter? Willst du jetzt ein Business Kabarett spielen. Oder was ist ehrlich zu sein? Es ist total schwer zu schubladisieren.
Es ist jedenfalls ein Abend am fünfzehnter april in Wien, der Menschen Mut machen soll, ihre Ziele und Träume zu verfolgen. Ich möchte echt was zünden und ich glaube, es ist die Zeit einfach da, was so wichtig ist, dass wir alle unsere Ambition in uns wieder finden und was tun und was beitragen. Weil es kann ja sein, dass es wirtschaftlich noch mal taffer wird.
Und dann möchte ich einfach meinen Beitrag leisten, dass Leute in einer guten, starken Position sind. Und normalerweise tue ich das in meinem Podcast und ich bin ein gebuchter Keynote Speaker. Aber was ich noch nie gemacht habe und die Hosen so voll gehabt habe, bevor ich es gelauncht habe, ist wirklich ein eigenes Programm, sag ich jetzt einmal, auf die Bühne zu bringen. Das ist der Auftakt einer Tour, nennt sich Hoch hinaus, jetzt erst recht.
Haltung und Mindset für eine neue Zeit. Es ist ein zwei Stunden Inspirationsabend, wenn du so willst. Das war bis jetzt wahrscheinlich einer der größten Schritte aus meiner Komfortzone raus.
Wie geht Karriere und wer will noch Karriere machen? Business Coach Philipp Maderthaner über Mindset, Mood und Work Life Balance. Jetzt auf Hö Was ist denn die.
Häufigste Frage, die dir für deine Podcasts gestellt wird? Also mit Business Gladiators unplugged, einer Podcast Reihe, gibst du viele Tipps fürs Businessleben und operierst sehr viel mit deinen Hörern und Hörerinnen, die dir bei WhatsApp meistens ihre Fragen schicken. Die meisten stellen auf irgendeine Art und Weise eigentlich die Wie komme ich ins Tun?
Also die Wahrheit ist, die meisten wissen eigentlich, was zu tun wäre, aber sie brauchen irgendjemand, der ihnen Sicherheit gibt, weil wir natürlich als Menschen schon auch sicherheitsgetrieben sind und am liebsten immer die Gewissheit hätten, dass das, was wir dann tun werden, auch funktioniert. Das Blöde ist nur, die gibt es nicht, die Sicherheit und du wirst es erst rausfinden, wenn du es tust. Und da hast du jetzt vor kurzem sogar ein Webinar gehalten, also ein Seminar online mit zwei tausend fünf hundert Teilnehmern. Also ja, so wie du sagst, also da scheint das Interesse riesengroß zu sein.
Bei dieser Zeit, die wir gerade durchleben. Da passiert gerade irgendwas, weil ich mache diese Dinge ja schon länger. Nur so ein Interesse oder so einen Zustrom hat es eigentlich noch nicht gegeben. Also ich hab Mitte Jänner ein Online Event gemacht, wo man wirklich über Zoom dann teilnehmen konnte und haben sich wirklich Menschen angemeldet. Das ist völlig verrückt. Das ist die kleine Stadthalle, aber es ist offenbar Sehnsucht da.
Es ist einerseits der Drang von vielen Menschen da in der Zeit schon auch was zu bewegen, aber bei manchen natürlich auch Unsicherheit. Wie wird das und wie komme ich gut durch die Zeit, durch das Leitsicherheit. Ja, und was sind eben da deine wichtigsten Anleitungen, wenn man so sagen kann? Also braucht man einen Businessplan oder einen Plan fürs Leben? Ich möchte in den nächsten fünf Jahren, wenn ich ins Tun komme mit meiner Idee das und das erreichen, ist das ganz wichtig?
Ich glaube schon gewisse, ich mag das Wort Vision eigentlich nicht, aber gewisses groß, großes Bild von dem, wo möchte ich hin, sollte ich haben, einfach damit es wirklich wert wird, den Einsatz zu zeigen, weil du fragst dich ja dann immer wieder mal einen Weg, wann es nicht läuft, warum tue ich mir das alles eigentlich an? Und dann solltest du wissen, warum. Warum tust du dir das an? Das finde ich schon wichtig. Aber da würde ich wirklich empfehlen, es langfristig zu sehen und ein langfristiges Ziel für dich zu definieren, weil wenn du dir das zu kurz setzt, dann kriegst relativ rasch Stress. Das Wichtigste ist, und das unterschätzen so viele Leute, das Durchhalten.
Das heißt, ich empfehle meistens den Punkt Überleg dir, wie müsstest du es angehen, dass du es verlässlich ein Jahr durchhältst. Und zum Beispiel hat bei mir jetzt bringe ich es wieder auf den Podcast, das hat für mich geheißen, erstens, der Podcast muss kurz sein. Also wenn ich mir vornehme, ich mache Jede Woche eine Stunde Podcast höre ich noch drei Wochen auf. Ich kenne mich. Zweitens, der Podcast darf nicht nur mit Gästen sein, weil ich weiß, ich kenne mich, wenn ich dann jede Woche wen organisieren muss, irgendwann hau ich den Hut drauf. Und so habe ich den Podcast so designt, dass er so gemacht ist, dass ich wusste so heute ein Jahr lang durch.
Und das kann auch bei einer Diät sein. Vielleicht ist keine gute Idee jetzt so wie ich, da jetzt gleich mal fünf Sachen zu streichen, sondern vielleicht sagst du jetzt, ich esse am Abend nichts Süßes mehr. Du fängst nicht einmal an mit, du isst nichts Süßes mehr, aber du isst am Abend nichts Süßes mehr und du festigst es dann einmal, weil die Wahrheit ist, wir nehmen uns oft einfach zu viel vor und dann brechen wir unter dem zusammen und dann sind wir wieder enttäuscht und super, ich bring schon wieder nichts zusammen.
Und das bringt natürlich genau gar nichts. Also durchhalten ist viel wichtiger oft, als jetzt gleich einen großen Sprung irgendwo zu machen. Also groß denken, weil darüber haben wir schon gesprochen.
Aber mit kleinen Schritten, große Ziele, kleine Schritte fassen wir es so zusammen. Du sagst, die Zweifel und das mangelnde Selbstbewusstsein, nehme ich an, sind da die größten Hürden, die man hat bei den. Absoluten meisten und bei mir ja auch.
Oder die Komfortzone, was am Ende eigentlich fast ein bisschen das Gleiche ist. Komfortzone heißt ja nur, wir tun Dinge, wo wir uns sicher sind, das Laufen. Und außerhalb der Komfortzone ist das, wo die Magie passiert. Aber natürlich ist das Überschreiten verbunden mit Unsicherheit und Zweifeln, die jede und jeder von uns hat alle Zweifel. Ich zweifle. Die Gäste, die du da sitzen hast, das sind teilweise Superstars, die zweifeln genauso.
Nur, und jetzt kommt der Unterschied, Sie haben geübt, wie sie aus diesen Zweifeln wieder rauskommen und ins Tun kommen. Und ich glaube, das übt man einfach mit kleinen Tapsern und kleinen Schritten. Also das ist sicher auch eine meiner Erfahrungen. Die Zweifel und die Ängste hat eigentlich jeder, die irgendwann aufkommen.
Und ich gehe oft am Sonntag um elf aus dem Studio und hab natürlich schon wieder zehn Dinge, die ich besser machen könnte und mir denke, die Frage habe ich nicht gestellt. Und warum habe ich die Frage nicht gestellt? Und warum ist dieser Satz da jetzt nicht drinnen und so weiter.
Und das Tolle ist, wenn ich bei dem Beispiel bleibe, Niemand denkt sich das von dir und jeder denkt, es war ein großartiges Frühstück. Das heißt, oft ist es einfach wirklich wahrscheinlich, dass du schon wieder auf dir rumhockst, während es niemandem auffällt. Niemandem. Und deswegen glauben wir immer, niemand hat Zweifel. Die Wahrheit ist, jeder hat Zweifel.
Du meinst Zweifel einfach abbauen, aber die helfen einem ja dann wieder besser zu werden. Nein. Und vor allem einfach nicht durch die Zweifel ins Wanken kommen. Das Schlimme ist ja, Leute haben Zweifel und denken sich dann ist das nichts für mich? Und das ist ja das Gefährliche. Die Wahrheit ist, jeder hat Zweifel. Und damit wenn du Zweifel hast, ist eigentlich nur der Einzige Ja, OK, gut, dann hab Zweifel und fang jetzt an es zu tun.
Halte dich da nicht lange auf. Es geht niemandem anders und vor Es hilft nichts. Das ist die Tür, durch die du durch musst. Wenn du einen Schritt raus willst aus dem, wie es jetzt für dich ist, dann musst du da drüber und dann kannst du dich Ist es dir das wert? Oder bleibst lieber dort, wo du bist. Und das ist ja das, wo wir dann im Kopf immer Ping Pong spielen und die Kugel rollt von links nach rechts. Ich denke mir meistens dann sehr banal, aber meistens kommt in meinen Kopf dann der Es hilft ja nichts. Also ich muss ja gestehen, ich war vor diesem Frühstück natürlich sehr aufgeregt, weil es ist einfach nicht nur eine große Ehre, sondern es hören auch erfahrungsgemäß viele Menschen zu Lustigerweise immer wenn ich mir um Gottes Willen und wie wird das?
Und hoffentlich mache ich das gut. Dann war meistens der Dritte Es hilft ja nichts. Also ich hab dir jetzt zugesagt, ich werde da sitzen. Also es hilft eh nichts. Wenn ich es nicht gut mache, dann hilft es auch nichts. Und wenn ich es gut mache, freue ich mich.
Also die Alternative wäre, es nicht zu tun und jetzt zum Beispiel nicht die Chance und Möglichkeit zu haben, mit dir da zu sprechen. Das wäre ja traurig. Jetzt haben wir schon sehr viele spannende Inputs für Karriere und Beruf, Jobleben und so weiter von dir bekommen.
Ich möchte noch eine Frage, die du dir auch in einem Podcast gestellt hast, die du dort beantwortet hast, noch kurz vor Ende stellen. Wie werde ich dieses Jahr reich und berühmt? Diese Frage gibt es auch als Podcast Folge. Also das Jahr ist ja doch noch nicht ganz vorangeschritten. Gelingt das noch?
Ja, auch diese Frage ist eine Fangfrage in meinem Podcast. Wer in die Falle rein tappt, wird hören, Es ist keine gute Idee, wenn du dir erstens sehr kurzfristige Ziele steckst, die vielleicht überambitioniert sind, also wirklich dieses Jahr reich und berühmt werden. Menschen, die extrem erfolgreich sind, haben meistens sehr, sehr viel Zeit investiert, sehr viel Kraft, sehr viel Energie. Die wenigsten bedeutsamen Dinge sind über Nacht entstanden. Also heuer diesen Zeitdruck drauflegen ist vielleicht schon keine gute Idee.
Und reich und berühmt werden ist vielleicht auch noch nicht der richtige Zielansatz, weil ich einfach eines gelernt habe, Es geht meistens schneller was voran, wenn du dich weniger darauf konzentrierst, was du willst, als wie du vielleicht anderen Nutzen stiften kannst mit dem, was du tust. Weil plötzlich haben andere Interesse, dich auch zu unterstützen und deswegen vielleicht einmal raus aus der eigenen Egozone gehen bei den Zielen und ja, schön, du möchtest gerne Geld verdienen, aber reden wir mehr über die Was kannst du denn tun, das anderen Menschen Nutzen stiftet? Und wenn du das gut machst, dann wirst du damit auch ein Geld verdienen.
Aber du meinst jetzt Nutzen stiften nicht im Sinn von ehrenamtlich arbeiten, sondern auch Nutzen als Businessmodell. Auch als Businessmodell. Also ich bleibe beim Beispiel meines Podcasts. Man könnte ja auch sagen, es ist eigentlich verrückt, weil ich gebe meinem Podcast eigentlich kostenlos den gleichen Rat weiter wie in einem Beratungsgespräch, das echt Geld kostet bei mir.
Aber die Wahrheit ist, ich tue es, weil ich einen Nutzen stiften will. Und es führt dazu, dass dann natürlich trotzdem Menschen kommen. Und du, Philipp, das klingt großartig.
Könnte man nicht mit dir jetzt arbeiten oder mit deiner Firma arbeiten? Ich gehe auch hier eigentlich in die Vorleistung und trage einmal was bei zuerst, bevor ich Was kann ich kriegen? Was kann ich kriegen? Ich glaube, es ist einfach nicht die beste Strategie im Leben.
Immer zuerst dieses Zug um Zug auf meinen eigenen Vorteil gibt es diese Metapher. Das ist wie wenn ich Kachelofen, gib mir Wärme, dann schmeiße ich da Holz rein. Die Kausalität ist anders. Du wirfst einmal Holz rein, investierst was und dann kommt Wärme zurück. Und das Gefühl so funktioniert es immer. Im Wo siehst du dich in neun Jahren? Da bist du fünfzig?
Ja, die fünfzig, die fühlt sich schon ein bisschen bedrohlich an, muss ich ehrlich gestehen. Jetzt bin ich gerade über die vierzig drüber gesprungen. Nein, nein, eigentlich nicht. Ich habe immer gehabt, der Er ist hart. Beim er habe ich noch so viel Dinge gehabt, wo ich glaub, was muss man schon alles geschafft haben mit dreiig. Also der eigene Ehrgeiz, der eigene Druck. Die vierzig waren irgendwie irgendwie komplett belanglos. Also war ein Geburtstag wie jeder andere, aber fünfzig fühlt sich schon jetzt noch ein bisschen ambitioniert an. Ich hoffe, ich mache mehr noch mehr von den Dingen, die mir Freude bereiten und die mich erfüllen. Und ich bin ja da gerade in einer Transformation, dass ich einerseits natürlich Unternehmer bin mit eigenen Unternehmen, aber auch einen signifikanten Anteil meiner Zeit darin investiere, andere Menschen weiterzubringen Und ich freue mich, wenn der Anteil steigt.
Das ist es. Philipp Mader, Business Coach, Unternehmer und Podcaster heute ganz persönlich. Ich würde sagen, ich bin ein neidloser Mensch, aber es hat sich einen kleinen Anflug von solchen Gefühlen ist dann bei mir gekommen, als ich gesehen habe, du hast Arnold Schwarzenegger zum Interview bekommen. Warum er und nicht Ich habe auch sehr oft gefragt, aber du hast mir in unserem Vorgespräch dann auch erklärt, du hast es sehr, sehr klug angelegt. Da kann ich natürlich nicht mithalten, weil du hast ihm zuerst angeboten, etwas für ihn zu tun, eine Kampagne für seinen Climate Summit. Also wie hat sich das abgespielt?
Also erstens einmal finde ich, Arnold Schwarzenegger ist schon jemand, der uns natürlich sagt, was ist möglich, wenn du eben große Ziele hast und dann bereit bist zu tun, was es braucht. Also er war immer jemand, wo ich mir gedacht habe, ich würde den einfach so gerne mal selber Fragen stellen. Aber und jetzt sind wir beim Punkt, Ich weiß das aus eigener Erfahrung, Wenn ich dem jetzt schreibe und sage ja Arnold Schwarzenegger, ich hätte gerne in meinem Podcast, Du sagst jetzt, du hast dich bemüht, da wird der genau nicht einmal antworten auf mich, weil was tut der in meinem Podcast? Und so ist es natürlich oft. Wir erwarten uns dann schnell einmal von jemandem, dass er was für uns tut und ich habe eines Ursache und Wirkung funktioniert im Leben anders und also schau mal vielleicht, was du beitragen kannst. Und ich habe dieses Prinzip genommen und für mich umgesetzt und habe einfach seiner Climate Initiative angeboten, dass wir was für.
Dich machen und bist also eine Vorleistung. Und hab Wir arbeiten für euch auch pro bono. Dann habe ich mir natürlich irgendwann gedacht, so eigentlich wäre da eine super Idee. Jetzt könnte ich eigentlich mal fragen, wie schaut es aus?
Vielleicht mit einem Podcast nach zwei Jahren, nach einem Jahr. Und dann ein Jahr später hat es dann stattgefunden. Also es war eher ein Weg. Und dann hat er wirklich dazu gesagt und es war ein unglaubliches Erlebnis. Er hat so eine Aura, so ein Charisma, so eine Kraft. Das ist ein Wahnsinn.
Und du hast auch gesagt, es ist die meistgehörte Podcast Folge deiner Reihe Business Gladiators unplugged. Also was hast du mitgenommen von diesem Gespräch? Also eine Sache, die mir sehr prägend in Erinnerung geblieben ist, ist, wo er gesagt hat, warum er glaubt, dass viele Menschen eigentlich nicht große Dinge erreichen, ist, weil sie einfach Angst haben vorm Scheitern.
Und er hat dann gesagt, das ist der Unterschied zwischen einem Besitzerin, Besitzer eines Kaffeehauses und Starbucks. Der eine hat sich entschieden, ein Kaffeehaus zu machen, der andere hat sich entschieden, ein weltweites Unternehmen mit Milliarden aufzubauen. Und jetzt wird man natürlich sagen, okay, vielleicht will nicht jeder, der ein Kaffeehaus hat, Milliardenunternehmen haben, aber ich glaube, wir werden auch übereinkommen. Nicht jeder, der ein Kaffeehaus hat, will unbedingt nur ein Kaffeehaus haben.
Also hätte vielleicht sogar die Lust auf mehr, traut sich aber nicht, weil natürlich die Angst da ist, dass man scheitern. Und was er damit schon richtig sagt, ist, wenn wir ganz ehrlich sind, dann gibt es viele Menschen, die sich ihre Träume nicht eingestehen, weil sie einfach Angst davor haben, was es in der Konsequenz bedeuten würde. Da hat er dich bestätigt. Aber wie du sagst, es ist mehr möglich als man kann.
Also auch wenn du sagst, wollte bester Bodybuilder werden, okay, kann man nur sagen, er hat schon Bodybuilding gemacht und da war er auf dem Track und ist dann mister Universe geworden. Wunderbar.
Aber dann zu sagen, ich wäre jetzt noch Movie Star, sind wir wieder genau bei dem Punkt. Normalerweise würdest du sagen, jemand mit dem Namen, mit diesem Akzent und Dialekt im Hintergrund, wie würde der in Amerika da Meta machen? Und die war genau diese Eigenartigkeit, nämlich dass er irgendwie anders ist, hat bei ihm dazu geführt, dass das ein Markenzeichen wurde. Andere würden Na bitte, ich kann ja nicht akzentfrei Englisch sprechen. Da kann ich auf keinen Fall in die USA gehen, dann Film drehen. Sasir, da du kannst. Und vielleicht ist genau diese Eigenartigkeit, die dich groß machen wird. Also ich glaube, das, was wir oft als Schwäche empfinden an uns selber, kann wirklich unsere größte Einzigartigkeit, unser USP werden. Das hat ja er total gezeigt. Sprache ist ein Markenzeichen.
Das stimmt. Musstest du deine Fragen vorher abgeben? Tatsächlich glaube ich nicht. Und dann in fünfzehn Minuten, Ich glaube, das ist überschaubar. Ich glaube, es sind sieben Fragen. Also wir waren recht knapp durch das.
Tröste ich mich wieder, weil mit fünfzehn. Minuten, dann geht sich bei dir nichts aus, oder? Keine Chance. Also Anni, bleib dir.
Ich nehme mal an, liebe Claudia, dir würde signifikant mehr Zeit schenken. Schauen wir mal. Ich arbeite weiter daran.
Der Moment ist gekommen. Wir haben diese wunderbare Mandel aufgeschnitten. Sie ist saftig gelb und schmeckt hoffentlich. Schmeckt herrlich.
Fast keine Kohlenhydrate, viel Eiweiß und Fett, also eigentlich Keto, also Mandelmehl, Ei, Kokosöl, Kokosöl, Orangen. Wir werden das Rezept auf die Homepage stellen. Philipp, das brauche ich.
Von dir werde ich vielleicht noch Backinfluencer. In meiner zweiten Kayare werfen wir jetzt. Kurz vor Schluss noch einen Blick in die Zukunft, nämlich auch in die Zukunft der Arbeitswelt.
So viele sprechen von künstlicher Intelligenz. Wie siehst du da die Veränderungen in der Arbeitswelt? Werden wir alle ersetzt werden?
Ich beschäftige mich wirklich intensivst mit dem Thema künstliche Intelligenz und finde eine Sache extrem faszinierend, nämlich dass wir bis vor kurzem noch darüber geredet haben, wie uns eigentlich neue Technologie, Digitalisierung, künstliche Intelligenz am Ende alle die Jobs wegnehmen wird, wird. Und gleichzeitig diskutieren wir aber Arbeitskräftemangel. Und deswegen komme ich schon zu dem Punkt, dass ich glaube, vielleicht und hoffentlich kann uns Digitalisierung und künstliche Intelligenz helfen, den Arbeitskräftemangel zu überwinden.
Und es wird natürlich zweifelsfrei eine Verschiebung geben. Also wenn man schon ein bisschen experimentiert hat mit diesen Dingen, chatgpt, diese Online Anwendung künstlicher Intelligenz, wo ich einen Chat fragen kann und dem Aufgaben stellen kann, das wird was bewirken. Also gerade Leute, die vielleicht eine Scheu haben, einen Text zu formulieren, das ist Geschichte und Vergangenheit Weil diese Formulierung macht chatgpt für dich. Schreib ein E Mail, schreib einen Aufsatz, schreib einen kurzen Blogartikel. Also da wird sich schon was bewegen.
Also man gibt diese Anweisung schriftlich und dann bekommst du den Artikel zum Thema Mandeltorten. Du kannst zum Beispiel Schreib eine schöne Geschichte, mit der du Claudia Stöckl im Interview erzählt, warum Mandeltorten für dich eine besondere Bedeutung haben. Und dann formuliert chatgpt eine Geschichte.
Ich habe es nicht probiert. Das wird in unser Leben reinkommen. Und es ist natürlich eine Sache, die glaube ich wichtig ist, dass wir uns vor Augen führen, dass natürlich die künstliche Intelligenz irgendwann Teile der, ich sage jetzt mal, nicht komplexen Wissensarbeit übernehmen wird. Und jetzt bin ich wieder beim Punkt, dass sie im Zweifel deswegen wirklich vielen empfehlen würde zu Geh lieber mit Ambition an deine Sache ran, weil wenn du nicht mit Ambition rangehst, dann willst du nicht an einem bestimmten Morgen aufwachen und die KI übernimmt in zehn Jahren deinen Job. Und deswegen glaube ich schon wichtig, dass wir uns immer wieder darauf besinnen, wo können wir unsere besonderen Qualitäten einbringen, Weil die Zeiten werden sich ändern.
Wir befinden uns in einer Zeit der Inflation, der Teuerung, des Kriegs. Du sagst, es könnte noch wirklich sportlich werden. Was verstehst du darunter?
Angespannt im Sinne von unternehmerisch angespannt damit wirtschaftlich angespannt damit von der Einkommenslage für viele Menschen angespannt. Es ist gerade sehr viel im Umbruch und darum glaube ich, tut jede und jeder gut daran, in der Zeit zu schauen, wie stärke ich mich, Also wie stehe ich robust da, Ob das jetzt wirklich persönlich ist, mental in einer finanziellen Aufstellung. Ich bin lieber vorbereitet, wenn die Zeiten tough werden. Ich glaube schon, es könnte noch tougher werden.
Keine sehr optimistische Prognose zum Schluss, aber. Eine ehrliche, eine ehrliche. Und Unternehmerinnen, Unternehmer können natürlich schauen, dass sie ihr Unternehmen rüsten für diese Zeit. Jeder bei sich selber kann sie vielleicht rüsten, indem man vielleicht überlegt, okay, ist es jetzt wirklich die Ausgabe? Ist die jetzt wirklich zum richtigen Zeitpunkt oder nicht? Pessimismus, Optimismus.
Die Frage ist, was mache ich daraus? Und da sind wir wieder beim Positiven. Ich glaube, Konzentration auf das, was wir.
Selber unter Kontrolle haben, dann bedanke ich mich, Philipp. Und bevor wir zum Frühstück bei mir Fragebogen kommen, gibt es für dich noch einen Wunschhit. Katy Perry kommt jetzt dran.
Katy Perry Roar, auch ein Powersong, der für mich einfach dafür steht, dass du dich zeigen sollst in deiner Authentizität, in deiner Echtheit, wie ein Löwe eine Löwin gestärkt dastehen sollst, um für das einzutreten, was dir wichtig ist. Und für das steht Katy Perry. Und deswegen habe ich den Sohn gewählt.
Philipp Maderthaner, heute ganz persönlich der Frühstück bei Fragebogen. Ich bin Unternehmer aus Leidenschaft. Meine beste Investition war meistens wirklich, wenn ich in mich selber investiert habe, weil das ist die Investition, die da immer bleibt und die keiner wegnehmen kann, egal wie es gerade läuft. Ich bin immer wieder Seminare, Weiterbildungen, Bücher, Trainings, Events, wo ich hingeflogen bin in die USA, einfach immer wieder schauen, dass ich mich stärke.
Da habe ich mich wirklich verschuldet. Meine Wohnung bis unter die Schädeldecke, also sie gehört nicht mir, sondern der Bank. Betrunken war ich zuletzt als angetrunken, zuletzt wahrscheinlich zu Silvester und seit zweite Jänner. Seit erstem trinke ich keinen Alkohol mehr.
Und das hast du bis jetzt durchgehalten. Lustigerweise wirklich dieses in geselliger Runde dann kein Glas zu trinken, war fast am schwersten von dem ganzen Programm mit Zucker und Co. Und mittlerweile ist es Man kann ja alles wirklich festigen. Es ist faszinierend, wie schnell man sich an Dinge gewöhnt.
Die meisten Likes habe ich bekommen für. Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ich weiß nur, dass eines meiner meistgesehensten Videos eines ist, wo ich beim Reden den Bauch nicht eingezogen hatte und sich darunter eine Diskussion entbrannt hat, ob man den Bauch jetzt einziehen muss oder nicht. Was durch die Interaktion bei diesem Video dann dazu geführt hat, dass es so oft gesehen wurde.
Das heißt, man kriegt auch Reichweite. Wenn Menschen sich kritisch an dir abarbeiten, dann dienen sie dir eigentlich, dass du mehr Leid erreichst. Das war auf jeden Fall vor deiner Zeit ohne Zucker.
Bauch ist ein bisschen kleiner geworden. Das trotz Mandeltuchen. Ja, so wenig haben wir gar nicht gegessen.
Dieses Buch hat mich geprägt. Mindset von Carol Dweck. Da geht es eigentlich sehr um das, dass wir von einem statischen Mindset in ein dynamisches kommen heißt so viel wie nicht so viel über Talent reden, sondern dass wir über Üben und Dranbleiben eigentlich mehr verwirklichen können, als wir glauben. Die Magie vom dynamischen Mindset ist das Wort noch.
Und je öfter man das einfügen kann, ich noch nicht, umso mehr führen wir uns vor Augen, was nicht ist, kann noch werden. Mein Lieblingspodcast ist der einer, das bist du, liebe Claudia, Frühstück bei mir. Und der zweite ist Gary Vaynerchuk, ein US Unternehmer, der hat auch einen eigenen Podcast.
Herzklopfen hatte ich zuletzt. Naja, als du angerufen hast, habe ich mich wirklich niedersetzen müssen, weil das war schon sehr, sehr aufregend. Meine letzte Liebe, Liebeserklärung machte ich als.
Heute früh in deiner Beziehung. Genau, verliebt war ich zuletzt immer noch. Mein Erfolgsrezept, tu mehr als notwendig und geh in die Vorleistung. Egal ob es mit Wertschätzung ist, mit Freundlichkeit, mit Empathie oder auch mit einer Leistung. Trag einmal was bei und frag erst dann, was du dafür kriegst.
Mein Leitsatz im Leben, wenn, dann gescheit. Das wollte ich schon immer sagen. Hör mal auf damit. Immer Recht haben zu wollen. Gibt vielleicht immer mehr als eine Wahrheit. Tun wir nicht immer. Wenn wer anders denkt, ihn gleich runterziehen. Schauen wir mal einfach. Vielleicht kommen wir noch drauf und lernen was dazu.
Das Frühstück bei mir. Gästebuch. Liebe Claudia, ich danke dir sehr für diese unglaublich große Ehre, dein Gast gewesen sein zu dürfen. Du machst den Sonntag von so vielen Menschen besonderer und interessanter und dafür ein großes Da.
Viel Erfolg weiterhin. Dein Philipp. Lust auf mehr Ö Podcasts Jetzt auf. OE, ORF, AT Podcast und in der Ö App.