268_ Enthüllt - das ist meine Podcast-Strategie!
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50% der Ressourcen in Marketing investieren
Es ist eine gute Strategie, etwa 50 Prozent der verfügbaren Zeit oder Ressourcen ins Marketing zu investieren. Diese hohe Investitionsquote ermöglicht langfristigen Markenaufbau und die Etablierung eines Schwungrads, das nachhaltiges Wachstum fördert.
“warum es eine gute Idee ist, fünfzig Prozent deiner Zeit oder Ressourcen im Marketing zu stecken.”
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Wenn du erfahren willst, was die Hidden Agenda hinter meinem Podcast ist, dann bleib jetzt dran.
Wir werden darüber reden, welches Businessmodell steht dahinter, was ist ein Flywheel und welche Rolle spielt der Markenaufbau dabei. Viel Spaß mit dieser Folge. Wir haben den Markus bei uns, ein bekanntes Gesicht, jedenfalls für mich Teilnehmer meiner Mindset Mastery. Freue mich sehr, Markus, dass du dabei bist und ich bin gespannt, welche Frage dich bewegt.
Servus Philipp und Team. Bin ganz beeindruckt, was du da aufgezogen hast. Dein Studio schaut aus wie eine Late Night Show oder irgend so was in die Richtung. Und selbst als Podcaster kann ich mir vorstellen, dass das nicht nur der doppelte Aufwand ist zu früher nur mit Ton, sondern ein Vielfacher auch was die Sarah jetzt organisieren muss.
Jetzt müssen wir uns ja da abstimmen, nicht nur zu jeder Tages und Nachtzeit quasi dir eine Sprachnachricht senden. Und da hat sich mir die Frage aufgedrängt, ja was hat sich der Philipp da wohl dabei gedacht auf gut Deutsch? Was ist denn dein Geschäftsmodell dahinter? Warum machst du das? Warum bist du den Schritt gegangen?
Also in einer Sache kann ich dir bestätigen tatsächlich, wir produzieren den Podcast jetzt mit einem vielfachen Aufwand von vorher. Wirklich vielfach. Also während wir da heute produzieren an diesem Produktionstag, ist ein Team von fünf, sechs Personen im Einsatz den ganzen Tag. Und du sagst es völlig richtig, auch im Vorfeld die Koordination, Dispo der Fragen, wen nehmen wir rein und all die Dinge.
Also der Aufwand ist ein Vielfacher, aber ich habe den Schritt aus großer Überzeugung gesetzt und das hat nicht nur mit dem Feedback zu tun, das wir kriegen. Sagen alle ja wie du, das schaut aus wie Late Night Show. Das schaut grandios aus.
Wenn sich übrigens wer fragt, wo ist denn dieses Studio von Philipp? Ich kann es verraten, das ist bei unseren Freunden von Steiner live in Wien. Das heißt, wir produzieren das in einem High End Studio, haben das individuell equipped jetzt auch für meine Show, sodass das immer das gleiche Setting ist, haben also richtig, richtig investiert.
Da hast du völlig recht, Markus. Und jetzt bist du nicht der Erste, der die Frage stellt, Moment einmal Philipp, was ist denn da dein geheimer Plan dahinter? Und ich möchte ihn gerne teilen, weil geheim ist er nicht wie das wenigste bei mir, ehrlicherweise der Podcast hat ja unter anderem das Ziel, auch hinter die Kulissen blicken zu lassen und echte Einblicke zu geben.
Und ich möchte vorweg eines sagen und das ist mir sehr, sehr wichtig, weil ich glaube, dass es ein guter Weg ist, um Dinge zu beginnen. Es hat der Podcast in der Covid Zeit begonnen, eigentlich ohne jeden Hintergedanken und mit dem ausschließlichen Fokus in dieser Zeit Nutzen zu stiften. Das war der Auftakt für diesen Podcast. Das war die Zeit, was für viele extrem tough und ich hab mir gedacht, man muss was tun und hab mir gedacht, okay, passt, ich starte jetzt den Podcast.
Das heißt, der Existenzzweck oder der Trigger, um die Sache zu starten, war ausschließlich davon geprägt, Nutzen zu stiften. Und ich halte es grundsätzlich für einen sehr guten Start, weil ich auch eines glaube und das bringt mich zu meinem ersten Punkt, Markus. Wenn du einer Sache zu früh oder zu eng ein Businessmodell auferlegst, dann tut es der Sache nicht gut und dann hemmt es die Sache vielleicht am Wachstum. Und jetzt weiß jeder, der mich kennt, weiß ich bin jetzt kein Feind vom Geldverdienen. Also ich hab gern Dinge, die erfolgreich sind, die auch wirtschaftlich erfolgreich sind, Aber wenn du es dir leisten kannst, dass du manche Dinge am Anfang einmal ein bisschen vom Druck fernhältst, sich entweder sofort zu monetarisieren oder noch im schlimmeren Fall sich sofort in sich zu monetarisieren.
Also das heißt jetzt wirklich dem Podcast den Druck aufzuerlegen, dass der Podcast für sich von Anfang an kostendeckend, profitabel oder ähnliches sein muss, dann wird das eine harte Geschichte. Erstens einmal bin ich, glaube ich da mit der falschen Intention am Werk, weil der Podcast ist deswegen gewachsen, weil ich offensichtlich ehrlich demonstrieren konnte über die letzten Jahre, dass ich da was beitragen will, dass ich Nutzen stiften will. Deswegen wächst er jedes Jahr. Zweitens, würde ich die harte Rechnung machen, würde ich viele Dinge nicht tun. Also würde die harte Rechnung machen und der Podcast müsste in sicher Profit Center sein, würden wir da so jetzt nicht sitzen. Also das heißt, der erste Punkt vorweg ist, oder der erste Punkt überhaupt ist, ich habe kein Monetarisierungsmodell im engeren Sinn auf dem Podcast. Also ihr merkt jetzt auch, ich habe jetzt keine Werbeeinschaltungen und ich kriege laufend Angebote natürlich von Unternehmen, die in dem Podcast eine Werbeeinschaltung machen wollen, weil die natürlich auch nicht blöd sind. Die wissen, da ist ein sehr qualitatives unternehmerisches Publikum, das natürlich eine traumhafte Zielgruppe ist für viele. Und ich weiß auch von anderen in anderen Branchen, hab erst am Wochenende wieder Gespräch geführt, dass sozusagen Podcast Werbung, wenn du sie gezielt auswählst, unglaublich effektiv sind, weil da immer eine sehr qualitative Audience im Regelfall dahintersteht.
Aber das habe ich nicht. Also ich habe kein Monetarisierungsmodell. Ich habe überlege tatsächlich, ich spiele mit dem Gedanken, vielleicht irgendwann einmal Partnerschaften zu bauen für den Podcast, aber wandern nur auch mit Unternehmen und Marken, die in meinem Leben jetzt schon eine Rolle spielen, die ich dann auch gerne aus Überzeugung teile, aber ich werde keine bezahlte Werbung machen für ein Auto, das ich selber nie fahren würde. Das heißt, es gibt kein Monetarisierungsmodell im engeren Sinne.
Und das ist mein erster Punkt. Das tut der Sache glaube ich gut, dass ich nicht sage, der Podcast für sich muss jetzt Geld verdienen, ich muss von dem Podcast nicht leben, Es ist belanglos. Im Gegenteil, ich kann mir sogar leisten, dass ich für den Podcast Geld ausgebe. Der Sache ist mein erster Punkt.
Der zweite Punkt und der ist jetzt wenig überraschend und ich habe ja auch schon darüber gesprochen, ist, ich habe sehr früh in meinem Leben erkannt, dass Marke an extremen Hebel für Geschäftserfolg bilden kann und damit auch Personal Brand, aber genauso auch Corporate Brand, dass Marke einen extrem großen Hebel bilden kann. Der Unterschied machen wir es ganz schlicht. Also es wissen alle, ich bin eigentlich, ich berate de facto fast nie und zwar deswegen, weil ich keine Zeit habe, eigentlich wenig Lust habe und wenn, dann ist es so teuer, dass neun und neunzig Prozent Nein sagen.
Aber der Grund, warum ich so hohe Preise aufrufen kann, auch mit meinen Unternehmen so hohe Preise aufrufen kann, ist, weil es ein Markenaufschlag gibt. Und das ist das Gleiche, wie wenn du zu einem deiner, sagen wir mal, du gehst in der Früh zum Starbucks und holst dir dein Kaffee, dann kostet der Kaffee mehr als im Kaffeehaus um die Ecken, obwohl du dich anstellst und ihn dir selber holst, Muss man ja immer dazu sagen, na warum kostet der mehr? Naja, ist ganz einfach.
Du zahlst hier nicht den Kaffee, sondern du zahlst auch für die Marke und dass du die Marke in Form des Bechers mit dem Logo vor dir hertragen darfst.
Das heißt, Markenkapital ist etwas, das hat Geldwert und Markenkapital hat natürlich gerade bei Personal Brands viel damit zu tun, wie steht es mit der Sichtbarkeit. Jetzt weiß ich zum Beispiel, dass meine Zeit im Fernsehen bei zwei Minuten zwei Millionen extrem viel für mein Markenkapital beigetragen hat. Ist im Übrigen der Grund, wie ich mir rechtfertige, dass die Investments, die ich getätigt habe, nicht so erfolgreich waren. Also man kann auch das als Markenaufbau am Ende des Tages sehen. Also Sichtbarkeit und vor allem Sichtbarkeit in Kombination mit Positionierung trägt extrem viel bei zum Markenaufbau. Und das führt dazu, dass du auf der Langstrecke im Wesentlichen wahrscheinlich bessere Margen hast und bessere Preise aufrufen kannst. Aber da ist natürlich Marke und das ist der Punkt. Marke ist extrem langsam, Sales ist schnell. Und wie jetzt auch alle merken, ich mache in dem Podcast keine Sales, sondern der Podcast ist für mich, und das ist sicherlich der entscheidendste Punkt für mich, ist ein Instrument des Markenaufbaus. Das heißt, ich investiere long term in den Aufbau meiner Marke und damit auch meines Geschäftserfolgs. Also das heißt, er hat eine gewisse Umwegrentabilität.
Also der erste Punkt, den ich gesagt habe, war, es liegt keine Monetarisierung im engeren Sinn drauf und das halte ich auch für gut. Der zweite Punkt, den ich gesagt habe, ist, er dient dem Markenaufbau und der ist aber durchaus long term. Und der dritte Punkt ist, und das ist schon sehr spannend ist, das hat sich aber erst jetzt auf der Strecke ergeben, der Podcast ist Teil geworden eines unternehmerischen Schwungrads, eines Flywheels.
Und Flywheel ist ein Konzept, das ist geprägt von Jim Collins. Jim Collins in seinem Buch From Good to Great, ich zitiere das Buch immer wieder, kann es wirklich nur empfehlen, der hat dieses Konzept geprägt und Flywheel heißt im Endeffekt, dass du eine Kette von Maßnahmen baust oder eine Kette von Ereignissen baust, wo die eine die jeweils nächste beflügelt. Und ich bringe es gleich in die Praxis, es hat sich rausgestellt, je mehr Leute meinen Podcast hören, umso mehr Leute besuchen meine Veranstaltungen.
Je mehr Leute meine Veranstaltungen besuchen, meine Podcast hören, umso mehr Anziehungskraft entfaltet mein Business. Das heißt, ich habe eine Kette, die offenbar vom Podcast beflügelt wird. Das heißt, ich weiß, wenn ich oben mehr reinstecke in den Podcast, kommt unten mehr raus. Und diese Kette hat sich über Zeit gezeigt. Das ist jetzt keine, wo ich jetzt einen direkten Zusammenhang habe, weil ich habe jetzt nicht, ich tue jetzt im Podcast ja nicht Leads da ausfassen und die dann bombardieren. Aber es hat sich gezeigt, es gibt einen Zusammenhang.
Wann mehr Leute den Podcast hören, kommen mehr Leute zu den Veranstaltungen. Wenn mehr Leute zu den Veranstaltungen kommen, dann hilft das auch unserem Business. Und das heißt ja, der Podcast ist mittlerweile Teil eines Schwungrads, wo ich sagen kann, ich kann genau rechnen, dass es sich lohnt, am Ende zu investieren.
Aber jetzt habe ich gerade vor einiger Zeit Erfolge gemacht zum Thema Marketing. Sie trägt den Titel, glaube ich, warum es eine gute Idee ist, fünfzig Prozent deiner Zeit oder Ressourcen im Marketing zu stecken. Naja, du kannst es dir ausrechnen. Also wenn ich jetzt hernehme, was ich mit meinen Unternehmen und mit meinen Aktivitäten Geld verdiene, naja, dann kann ich den Podcast da locker finanzieren. Das Problem ist nur, die meisten haben einfach diese Investitionsquote nicht, weil sie halt immer die low hanging fruits abgrasen wollen, weil sie sofort monetarisieren wollen. Nur das sofort Monetarisierte ist immer zu einem geringeren Preis, zu einer geringeren Marge, als wenn du über Zeit Marke aufbaust, ein Schwungrad aufbaust. Und das ist am Ende genau das, was ich mit dem Podcast hier tue. Das heißt, die drei Punkte, Markus, keine Monetarisierung im engeren Sinn, Es ist ein Markenaufbau und ja, es ist Teil eines Schwungrads, wo man sich sogar entspannt zurücklehnen kann und sagen kann, ich muss nicht einmal da jetzt, wie oft rede ich überhaupt über mein Geschäft?
Das tue ich de facto nicht. Ich bring Beispiele. Manchmal erwähne ich, dass es Veranstaltungen gibt von mir.
Ja, natürlich, ich glaube ja dran, das ist ja was Gutes, es hilft ja den Leuten. Aber ich muss ja nicht einmal da jetzt in jedem Podcast die Sales Machine anlaufen lassen, sondern es ist ein natürliches Schwungrad, wo eines das nächste beflügelt. Und wenn du so willst, ist das die Hidden Agenda hinter meinem Podcast, wo ich mir auch denke, es ist gerechtfertigt, jetzt den erhöhten Aufwand.
Und die Wahrheit ist, ich würde mal meinen, der Aufwand der Podcast Produktion in Zeit und Geld, würde ich sagen, hat sich wahrscheinlich verzehnfacht jetzt. Also davon reden wir. Wir reden jetzt davon, dass wir jetzt da Ten X Investment gemacht haben mit dem Podcast.
Würde ich würde ich irgendwann, vielleicht lassen wir das so abrunden und dann reden wir gern drüber. Markus was für Fragen offen bleiben. Würde ich jetzt jemandem empfehlen so zu beginnen? Nein, so totaler Plätze Stress dich nur hätte mich maximal gestresst, wenn ich den Podcast von Anfang an so gemacht hätte und jeden Monat da Geld verbrennt, hätte ich das hätte mich maximal gestresst. Also ich würde nie so beginnen. Aber die Wahrheit ist, es ist jetzt einer der meistgehörten, wenn nicht der meistgehörte Business Podcast des Landes. Naja, dann werden wir irgendwo auch am qualitativsten von allen Podcasts produzieren können und der Aufwand ist verzehnfacht.
Und das heißt, ich bin jetzt selber wieder in einer Situation, wo ich sage, gut, das ist jetzt wieder Investment nach vorne. Vorher war es kein Investment mehr, das war nur meine Zeit. Markus was tauchen für Fragen auf?
Ja, danke für den Einblick. Ja, sind jetzt ganz viele Fragen, aber wie du gesprochen hast, ist mir auch klar. Du sprichst wirklich sehr selten darüber, was du sonst so machst.
Ich kenne das Seminarangebot. Allerdings deine sonstigen Themen sind eigentlich auch nicht im Seminar groß getestet. Wie sonst so ist nicht, dass dann ein Seminar eine halbe Verkaufsveranstaltung ist, das machst du nicht.
Die Frage, was mir dann stellt also das einmal eine Einschätzung, das heißt im Gegensatz zu den ganzen Online Themen, wo du sagst, okay, man kippt Geld rein und dann misst du und dann Monat später hast du dann mal zehn Umsatz und was auch immer diese Hebel dahinter sind, ist ja das komplette Gegenentwurf. Marke ist Long Term Investment. Marke ist Long Term Investment und deswegen.
Hat der Wechsel auf deinen Namen, nicht auf den Firmennamen, sondern auf deinen Namen quasi, dass du diese Marke du als Person mittragst und egal was du machst oder das dafür verwenden kannst. Genau, also es ist, wenn du so willst, auf Dauer aufgebautes Markenkapital. Ich habe mir bewusst entschieden, das eben mit meinem Namen zu machen, weil ich das Bindeglied zwischen meinen Businesses bin.
Aber es ist ja zum Beispiel auch so, dass mein Freund und Business Partner Alexander Zauner, der macht seinen eigenen Podcast mit Leaders of Transformation. Das heißt, wir schauen, dass die Businesses natürlich das selber tun, aber übergeordnet, unter Anführungszeichen bin ich mit meiner Marke das Bindeglied für meine Unternehmen und man darf die leiten. Und das ist der Knackpunkt.
Ich bin ein großer Freund auch von einem klaren Pitch. Wenn du was jetzt zu geben hast, wenn jemand gehört hat, mein Webinar, ich scheue mich überhaupt nicht dort zu okay, Freunde, wenn euch das jetzt getaugt hat, dann so könnt ihr mit mir weiterarbeiten, weil ich einfach auch gelernt habe, dass die Leute auch klare Ansage wollen. Umgekehrt darf man die Leute nicht unterschätzen. Die Leute sind ja nicht blöd, weil du jetzt sagst, richtigerweise, ich tue jetzt ja meine Seminare nicht zur Heizdeckenfahrt verkommen lassen, wie das andere amerikanische Gurus machen, wo du von vier Tagen hast du eineinhalb Tage Sales. Das mache ich nicht, weil ich mir denke, die Leute sind alle smart. Also wenn jemand draufkommt, die Welt von Philipp finde ich spannend.
Die Leute, die den Philipp umgeben, finde ich super. Ich will mit ihnen arbeiten, dann wissen sie, wo sie uns finden. Also es ist ein spannender Tanz, muss ich sagen, zwischen einem klaren Angebot und auch wenn man was zu geben hat, einen klaren Pitch und gleichzeitig aber auf der Langstrecke ein Prinzip anzuwenden, das ich gerne Verkaufen durch Nicht Verkaufen und das ist eigentlich Marke.
Marke ist Anziehungskraft, ist Verkaufen durch Nicht Verkaufen und das andere ist Pitch, ein klares Offering und klares Sales. Und die Antwort ist, es braucht immer beides. Hast du da noch so einen Tipp, wie man das jetzt verteilt, so quasi die Aktivitäten in aktives Verkaufen und Marketing Und obwohl ich in deinem Umfeld bin, ich habe es noch nicht richtig wahrgenommen, wie du das dann machst, dass tatsächlich Überleitung von zum Beispiel dem Podcast hin zu deinem Geschäft gibt?
Naja, zwei Dinge. Je mehr Investment in Marke du dir leisten kannst, umso besser. Also die Höhe des Anteils ist im Regelfall eine Frage, was du dir leisten kannst. Die Wahrheit ist nämlich wirklich, je höher, umso besser. Es gibt ein paar Luxusmarken, die machen keine Verkaufs Promotion. Ich glaube, das war der Chef von Louis Vuitton, der sagt jetzt nicht, da gibt es ein Kleid um drei tausend Euro. Nein, das ist ein Bullshit, Der macht nur Marke und longterm hebelt das natürlich alles aus. Also die Antwort ist beim Anteil, je mehr du dir leisten kannst, umso besser.
Gary Vaynerchuk alle wissen, ich schätze ihn sehr und der inspiriert mich sehr, der natürlich auch massiv in seine Personal Brand investiert. Der sagt, er kann sich leisten, er spielt seine Businesses de facto auf null Gewinn und alles, was übrig bleiben würde, investiert er in Markenaufbau. Da muss man sagen, also der beschäftigt ein Team alleine das jetzt sein Social Media Team und Team Gary Vee sind um die dreiig bis vierzig Leute.
Jetzt kann man sich mal vorstellen, die Payroll, was da abgeht. Also das heißt, je mehr du dir hier leisten kannst zu investieren, umso besser. Das ist die eine Sache. Die zweite Frage habe ich tatsächlich jetzt glatt vergessen. Die zweite Frage, Achso, wie der Übergang zu den Businesses ist genau, Naja, ich sage jetzt einmal fast wie durch Zauberhand.
Das liegt daran, dass es natürlich zwischen den Themen, die ich bespreche und den Themen, die meine Businesses behandeln, eine Schnittmenge gibt. Das heißt, ich rede über Transformation, Unternehmenstransformation, Leadership, Unternehmenskultur und es gibt Leute, die dann wirklich Unterstützung wollen, diese Philosophie umzusetzen und die gehen dann eben zu den Business Gladiators. Ich rede über Kommunikation, Kampagne und dergleichen.
Und Leute, die es umsetzen wollen, die gehen zum Campaigning Büro. Also der Übergang fließt durch Zauberhahn. Könnte man da mehr promoten wahrscheinlich, aber das mache ich jetzt einfach nicht.
Vielleicht mache ich das auch mal noch klarer und sage, Freunde, im Übrigen, wenn ihr da wen braucht, dann geht's zu den Business Gladiators, geht zum Campaigning Büro. Es wäre auch daran nichts Verwerfliches. Ich habe das Gefühl, über die Marke funktioniert es aktuell recht gut, aber auch hier wird nichts dagegen sprechen, es aktiv zu tun.
Und wenn du erst Ratio willst, jetzt fällt mir nur ein, Gary Vaynerchuk hat eines seiner ersten Bücher war Jab, Jab, Jab, Right Hook, was im Endeffekt sinngemäß so viel heiß Stift nutzen, Stift nutzen, Stift nutzen und dann frag um etwas oder anders investiere in Marke, investiere in Marke, investiere in Marke und dann verkauf was. Also der hat jetzt einmal mit seinem ersten Buch die Ratio definiert mit zum Beispiel ist natürlich schon sehr viel, aber auch da wieder Fifty Fifty, bist schon sehr selling. Das Problem ist, die meisten Leute verkaufen in Dauerschleife und investieren nichts in Marke und Beziehung. Und das ist eigentlich schon ein Problem. Damit verbrennst du natürlich viel mehr Leads, weil wenn du auf jemanden zehnmal draufhämmerst mit dem Verkauf, der tut die auf stumm schalten versus wenn du jemanden bedienst in einer Community und investierst. Und Markenaufbau und ich sage jetzt mal jedes fünfte, sechste, bei mir ist es, also meine Ratio leite ich mir jetzt gerade her, wahrscheinlich ist jedes siebte bis zehnte E Mail, das ich ausschick, ist ein konkretes Angebot. Also wir reden damit von einem Siebtel oder einem Zehntel, was Verkauf ist und der Rest ist Markenaufbau.
So, aber das heißt natürlich auch, dass wenn ich verkaufe, dann brechen wir nicht gleich alle weg. Also ich verbrenne nicht so viele Menschen und Leads und schau eher, dass wir gut gemeinsam in einer Community organisiert bleiben und immer wieder push. Es sind unterschiedliche Philosophien. Ich glaube nur am Ende gewinnt die stärkere Marke.
Und ist das unabhängig? Siehst du das so von der Zielgruppe oder gibt es Bereiche, du bist ja da eher im höherpreisigen Bereich unterwegs, im BB Bereich, wo das besser funktioniert und andere Bereiche, wo man mehr Verkaufsdruck braucht. Ja, je niederpreisiger und je transaktionaler Commodity mäßig es ist, umso weniger stimmt das hier. Ich muss aber ehrlich sagen, ich würde ja niemandem empfehlen, dort zu sein. Das kommt immer dazu. Es ist extrem schwer, der oder die Beste zu sein, wenn du der oder die Billigste bist oder sein musst. Es ist extrem einfach, der Beste zu sein oder die Beste, wenn du der oder die Teuerste bist. Also ich verstehe, es gibt diese Segmente niederpreisig, transaktional, commoditized.
Ja klar, dort kommt es vielleicht am wenigsten an, Aber jetzt sage ich mal Tesa oder ein Kleenex oder ein Tempo. Ich meine ehrlich, jetzt würde ich mal sagen, ein Taschentücher ist eine Commodity. Es ist nie der Preis, es ist margengering. Aber offenbar ist mit Marke gelungen, das Produkt und das Geschäft besser zu machen.
Also es ist sehr wohl auch in anderen Bereichen, wo das passiert. So ist es nicht. Ich sage immer Tempo Taschentücher, das ist jetzt schon eher am unteren Ende angesiedelt, aber trotzdem baut man offenbar auf Marke.
Also am Ende, glaube ich, gibt es immer wenig Ausreden. Ist der eine Weg schwerer, der andere einfacher Vielleicht, aber ich glaube immer, es geht für alle. Vielen Dank, Philipp, vielen Dank für deine Ausführungen, für deine.
Ich danke dir, Markus. Danke fürs Dabeisein, danke allen fürs Zuhören und bis nächste Woche bei Philipp Maderthaner unplugged. Alles Liebe. Ciao, ciao. Wann dir dieser Podcast gefällt, wenn er dir Freude bereitet, Nutzen stiftet und du ihn vielleicht sogar regelmäßig hörst, dann habe ich heute eine Bitte an Ich brauche deine Unterstützung, damit der Podcast aufs nächste Level schafft. Was du dafür tun kannst, ist ganz einfach. Du abonnierst ihn auf deiner bevorzugten Plattform.
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