273_ Du provozierst_ Gut so! Wie du dich von Meinungen anderer unabhängig machst
Entities
75
Relationen
79
Chunks
40
Themen
61
headphonesAudio
hubWissensgraph
Ablehnung, sich von anderen klein machen zu lassen
Es besteht eine klare Ablehnung, sich von anderen klein machen zu lassen oder sich in deren "Schuhplättchen" pressen zu lassen. Man möchte nicht, dass andere erst dann glücklich sind, wenn man selbst klein ist. Diese Haltung unterstreicht den Selbstwert und die Selbstbestimmung.
“ich mag nicht, dass jemand mich in sein kleines Schuhplättchen pressen will und erst dann glücklich ist, wenn ich klein bin.”
segmentQuellmaterial (40)
Wie gehst du mit Menschen um, die sich von dir provoziert fühlen? Darum geht es in dieser Folge. Wir werden darüber reden, wie du dein Umfeld aktiv gestaltest und wie du dafür sorgst, dass dich Meinungen anderer nicht in die falsche Richtung lenken. Darum geht's jetzt Hör rein.
Wir haben den Florian bei uns, der heute offenbar mit dem goldenen Löffel aufgewacht ist. Also für alle, die auf YouTube oder auf Spotify mit Videos dabei sind. Vor mir sitzt der Florian mit einem goldenen Löffel in der Hand. Und bevor ich dich frage, Florian, was deine Frage ist, muss ich dich fragen, was es mit dem goldenen Löffel auf sich hat.
Der goldene Löffel. Lieber Philipp, einmal vielen, vielen Dank, dass ich da sein darf, dass ich dabei sein darf, dass ich dir meine Frage stellen darf. Der goldene Löffel steht bei mir für Exzellenz, für Premium, Frühstück für Premium und Müsli und für bestes und knusprigstes Müsli.
Das ist mein Markenzeichen, der goldene Löffel. Großartig. Also Personal Branding schon mal drei Hagerl.
Und ich muss ja sagen, das Gute ist, ich bin wirtschaftlich unabhängig, deswegen darf ich den Podcast Ungenierte Schleichwerbung machen. Der Florian macht grandioses Müsli, so viel darf ich sagen. Ich liebe es sehr zu empfehlen. Aber heute geht es nicht um Florians Müsli, sondern um so eine Frage. Florian, schieß los.
Vielen Dank, lieber Philipp. Meine Frage ist, du hast erwähnt in meinem Nebensatz, dass du Personen, die dich triggern oder von denen du getriggert wirst, dass du die aus deinem Leben weitgehend verbannst oder halt eliminierst oder sozusagen auslöscht. Diese Frage hat mich sehr intensiv beschäftigt. Ich glaube, sie ist, was du gesagt hast, so glaube ich, zwei, drei Monate her. Und diese Frage beschäftigt mich wirklich intensiv, weil triggern, wo fängt triggern an? Heißt es triggern, dass man nervt? Heißt es triggern, wer sozusagen mich stört oder mich irgendwie wieder auf die Palme immer wieder bringt oder auf den Löffel, je nachdem, wie man es bei mir sieht.
Es gibt natürlich da sage ich mal, sei es im privaten Umfeld Partner, persönliche Partner, Lebenspartner, aber auch natürlich berufliche Partner wie Lieferanten, Kunden, aber natürlich auch Mitarbeiter. Das heißt, wo ist da die Grenze, Philipp, Oder was ist für dich triggern und wie handelst du das dann wirklich in der Praxis? Ich möchte Florian zwei Dinge unterscheiden jetzt.
Das eine ist, wenn ich mich recht erinnere, sozusagen war die Aussage meiner persönlichen Erfahrung, Wer sich von mir provozieren lässt, ist nichts für mich. Ja, das ist sozusagen einmal das, glaube ich, was dich getriggert hat offenbar. Und ich möchte zuerst einmal darauf eingehen. Sie hat aber noch Du hast einen zweiten Aspekt jetzt eingebracht, den möchte ich nachher noch beantworten, nämlich was ist, wenn mich jemand provoziert? Also das ist ja nur mehr ein anderer Kaffee, Aber lass uns zuerst über das Original sprechen.
Und das Original war, dass ich für mich in meinem Leben erkannt habe, wer sich von mir provoziert fühlt, ist nichts für mich. Ich habe eines festgestellt im Leben, nämlich dass ich not for everyone bin. Das war ein Lernprozess. Und dass es natürlich auch immer wieder dazu kommt, dass wenn ich in meiner authentischen Art bin, dass das Menschen provoziert, dass das Menschen triggert, dass es welche gibt. Klar, die finden das super, aber es gibt auch welche, die finden das katastrophal.
Also ich habe erst jetzt wieder vor einiger Zeit gehabt, mein mein Webinar Durchbruch zwei tausend fünf und zwanzig und da bin ich immer sehr stark auch in der Sichtbarkeit. Da schalte ich Werbung und alles Mögliche. Du kannst dir nicht vorstellen, was da teilweise zurückkommt.
Ist ein Wahnsinn. Also da schreiben Wahnsinn, Deine Fratze ist zum Kotzen. Da schreiben Wenn ich deine Podcast Werbung noch einmal höre, dann schleudere ich das drum gegen die Wand.
Sie geben mir sowas von auf den. Also das schreiben Leute. Es raffen sich Leute auf in ihrem Leben, setzen Sie an einem Computer oder an ihr Handy und tippen solche Mails rein.
Ich habe dem Herrn dann übrigens zurückgeschrieben den Link zu Spotify Premium und ob er sich das nicht leisten will, weil dann hat er meine Werbung nicht mehr. Er hat dann nicht mehr geantwortet. Ich habe ihm natürlich dann noch viel Erfolg gewünscht und alles Gute.
Also es ist ganz offensichtlich, dass ich Menschen provoziere, wenn ich so bin, wie ich bin. So, jetzt sind wir aber bei einem Knackpunkt. Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Möglichkeit eins ist, ich ändere, wer ich bin, um diese Leute nicht mehr zu provozieren. Möglichkeit zwei ist, ich schau, dass ich die Leute von mir provoziert fühlen aus meinem Sicht und Hörfeld kriege. Es gibt dazwischen jetzt nichts.
Weißt du, was ich mein? Es ist unnötige Reibung im Spiel, wenn wir diese permanente Koexistenz haben. Ich bin in meinem authentischen Art und Leute fühlen sich provoziert von mir, was ja nichts anderes heißt, als dass ich ihnen irgendwas vorführe, was sie nicht aushalten. Der einzige Weg für diese Leute ja nur ist, dass sie mich dann klar machen, runterziehen, damit ich wieder in ihr Framework reinpasse. So, das heißt also, wovon wir eigentlich sprechen, ist, ich sag's jetzt bewusst hart formuliert, der Kampf um die Frage, in wessen Framework leben wir in meinem oder in dem der Leute, die sich von mir provoziert fühlen? Weil die Provokation endet ja nur, indem ich mich anpasse.
Das heißt, ich gehe in deren Framework rüber, wo ich so bin, dass die es aushalten. Und das sind oft Kleinigkeiten. Also ich hab lustigerweise erst gestern haben wir geplaudert im Familienkreis, dass das extrem ungewöhnlich war. Ich bin der Erste meiner Familie, der studiert hat. So und ich meine, brauche ich dir nicht sagen, was man in unserer Familie bis zu dem Zeitpunkt über. Ich zitiere die Studierten, was wir von denen gehalten haben.
Recht überschaubar, recht überschaubar, sag ich dir. Das heißt aber nur, dass ich natürlich damit provoziert habe, weil ich habe nichts anderes gemacht, als vorgezeigt. Na ja gut, also ich kann studieren, das hat natürlich wem gezeigt, vielleicht hätte ich es auch gekonnt. Die Auseinandersetzung, die tut natürlich extrem weh.
Dann muss ich einfach den anderen runterholen. Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Gehe in das Framework von dem anderen oder bleibe ich in meinem eigenen.
Deswegen sage ich, Florian, wer sich von mir provozieren lässt, ist nichts für mich, weil ich nicht vorhabe, mein Leben nach den Maßstäben von anderen zu leben. Deswegen ist eigentlich die einzige Konsequenz, entweder die gehen irgendwie lernen, umgehen, dass sie das aushalten, mich aushalten oder sie können nicht Teil meines Umfelds sein. Also das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt, und jetzt gehen wir gleich ins Spiegelbild rüber, Was kannst du auch lernen, wenn dich jemand provoziert? Weil es gibt ja damit auch die zweite Seiten, was ich mein und ja, und das ist ja mindestens genauso spannend. Im Regelfall provozieren uns Menschen, die entweder so sind wie wir oder wie wir gern sein möchten. Das ist die Regel, das Vorein ich weiß, das geht richtig rein. Es provozieren uns entweder Menschen die so sind wie wir, weil sie uns eine Qualität vorführen, die wir eigentlich an uns selber nicht mögen. Aber wenn wir es bei wem anderen sehen, sehen wir es sehr deutlich.
Oder sie hüpfen uns eben, sie konfrontieren uns mit etwas, wo wir eine bessere Version von uns sein könnten, es aber halt noch nicht zusammengebracht haben.
Das war jetzt das Studierenbeispiel. Und beides ist natürlich extrem schmerzhaft, aber beides ist natürlich jetzt für uns, wo wir jetzt weiter sind und über diese Dinge schon reflektieren, ein extrem wertvolles Suchfeld für persönliche Weiterentwicklung. Ich glaube nicht, dass jetzt der Kollege, der mir geschrieben hat, ich muss jetzt mal kotzen, wenn ich dich auf Social Media sehe. Ich glaube nicht, dass der diese Wortmeldung als Instrument der persönlichen Reflexion verstanden hat. Das sehe ich jetzt weniger. Aber für uns beide, wo wir jetzt da schon drüber reden, ist, wenn dich jemand provoziert, ist das ein unendlich wertvolles Suchfeld für persönliche Reflexion. Zeigt mir die Person was, was sie an mir selber nicht mag? Oder zeigt sie mir etwas, was ich gerne hätte, aber was ich einfach noch nicht aus den Stauden gebracht habe und mir einred, dass es eh okay ist, aber in Wahrheit ist es nicht okay. Und das ist ein extrem spannendes Suchfeld. Das heißt, wir haben also jetzt die zwei Dinge auseinandersortiert. Florian Das eine ist, wenn sich jemand von mir provozieren lässt, ist er nichts für mich, weil ich bin einfach nicht da, um die Menschheit zu bekehren.
Ich sage immer, wenn deswegen gefällt, was ich da mach willkommen. Wenn nicht, Papa, schalten Sie weiter. Und jetzt regt sich der natürlich furchtbar auf, weil meine Spotify Werbung, die kann er sich nicht aussuchen. Aber auch hier gibt es mit dem Premium Abo einen wunderbaren Weg, um den Philipp Maderthaner die Beschallung zu vermeiden. Also das ja, kann man ja machen. Also das ist das Erste.
Und von diesen Menschen, die sich von mir provoziert fühlen, da suche ich keine Nähe.
Ich formuliere es jetzt einmal sehr soft und in den meisten Fällen sind es ja irgendwelche anonymen Leute, die sich durch Social Media kotzen. Aber wenn es in meinem engeren Umfeld ist, dann suche ich die Ferne, weil ich mag nicht, dass jemand mich in sein kleines Schuhplättchen pressen will und erst dann glücklich ist, wenn ich klein bin. Das mag ich nicht, deswegen will ich keine Nähe zu diesen Personen und keine Nähe haben. Im Übrigen, Florian, dein Intro, du hast mich sehr scharf offenbar in Erinnerung, wie ich es formuliert hab. Es gibt unterschiedliche Härtegrade in der Sache. Keine Nähe haben, das kann heißen, du hast wirklich faktisch keine Nähe. Also du suchst keinen Kontakt mehr zu den Leuten. Keine Nähe kann aber auch sein, wenn das Gefühl der Unvermeidung Berührungspunkt ist mit der Person. Du schaltst einfach auf Durchzug nach dem Motto, du lässt es einfach nicht. Du machst einfach, du segelst auf einer Oberflächlichkeit, bringst eine halbe Stunde Gespräch drüber und dann bist du wieder weg.
Also das ist auch eine Option. Aber das ist der erste Teil. Der zweite Teil ist, du hast auch ein Reflexionsfeld für dich, wenn dich jemand provoziert.
Und der dritte und letzte Punkt ist für mich immer die Erkenntnis, dass unser Umfeld so ultimativ entscheidend ist. Das rundet jetzt das Ganze ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass du in einem Umfeld, das dich klein haben willst, groß wird, ist extrem gering. Es kann sein, dass du so einen Kampfesgeist entwickelst, aber ist extrem gering. Also ein gutes Umfeld ist so maßgeblich für Erfolg, ist der erste Teil.
Und der zweite Teil ist, und das möchte ich allen sagen, die zuhören. Du kannst dein Umfeld aktiv gestalten. Du kannst entscheiden, wen triffst du, wen triffst du nicht. Du kannst entscheiden, mit wem suchst du Nähe, mit wem suchst du es nicht. Du kannst entscheiden, wem hörst du wirklich zu und wen nicht.
Also Umfeld ist gestaltbar und Umfeld hat den größten Impact wahrscheinlich auf unseren Erfolg überhaupt. Ich bin jetzt nicht der Freund von Kalendersprüchen, aber diese fünf Menschen, von denen du da durchschnittlich bist, also die fünf Menschen, mit denen du dich umgibst, von denen du der Durchschnitt bist, da ist was Wahres dran. Und deswegen wäre das so meine Abrundung, Florian, wenn ich sage, darum geht es.
Also Provokation ist ein super Suchfeld für Umfeldgestaltung und für persönliche Weiterentwicklung. Ob du provozierst, dann eher die Ferne suchen und eher weglegen oder ob du provoziert wirst. Suchfeld für Reflexion, in jedem Fall aktive Umfeldgestaltung.
Das wäre es. Von meiner Seite ist es gut präzisiert für dich, Florian, jetzt großartig. Du bist einfach ein Server mich auf diesem Gebiet und darum habe ich dir auch die Frage gestellt und ich bin extrem dankbar, dass ich sie stellen durfte und das mit dem Framework. Großartig.
Lieber Philipp, vielen, vielen Dank. Freue mich wirklich sehr. Florian, es ist gerade, also ich kann nur sagen, schaut euch das wirklich an.
Der Florian sitzt mit dem goldenen Löffel da und das zeigt uns ja eines. Ich habe ja immer wieder Leute bei mir im Podcast und auch in meiner Community, Gott sei Dank, die sich trauen, Florian Wascher, wie ich das Wort interpretiere, alle anderen darf es kurz einmal abeideln. Menschen in meinem Podcast, die sich trauen, eigenartig zu sein, nämlich ihre eigene Art zu haben.
Und jetzt haben wir genau beim Punkt ihre eigene Art zu haben. Und der Florian sitzt jetzt da mit seinem goldenen Löffel, weil der steht für ihn für was. Abgesehen davon erinnert man sich dann an den Typen im einen Löffel.
Passenderweise macht der Florian Müsli. Also er ist ultra smart, wie er das macht. Und gleichzeitig braucht ja jetzt wohl keiner glauben, dass jetzt nicht eine Summe X an Menschen sich denkt. Was ist denn das für ein Ira, der da mit dem goldenen Läffi um mich sitzt? Und jetzt sind wir beim Knackpunkt. Jetzt kann der Florian sich entscheiden. Sind diese anonymen Quatschköpfe jetzt der Maßstab für sein Leben?
Er legt seinen goldenen Löffel ab, verzichtet auf die Erinnerbarkeit, verzichtet auf die Alleinstellung, verzichtet auf die Uniqueness, damit die Quatschköpfe happy sind? Oder denkt er sich einfach, ehrlich gesagt, Freunde, ihr könnt euch denken, was ihr wollt. Am Ende bin ich der Typ mit dem goldenen Läffi, an den sich die Leute erinnern, wenn sie das nächste Mal mein Müsli im Supermarkt sehen und ihr werdet es kaufen und bei mir wird die Kasse klingeln.
Also red so deppert, wie ihr wollt. Am Ende ist es die Tatsache, dass ihr darüber redet. Tragt ja schon zu meinem Erfolg bei.
So, und das ist die praktische Entscheidung, von der wir reden. Also insofern, Florian, du bist ein fantastischer Protagonist auch für diese Frage. Ich liebe es sehr, dass du sie stellst und danke dir wirklich sehr.
Ich danke dir, lieber Philipp, von Herzen wirklich vielen, vielen Dank. Schön, dass du dabei warst. Florian, alles Liebe, Ciao, ciao, bye, bye.
Wenn dir dieser Podcast gefällt, wenn er dir Freude bereitet, Nutzen stiftet und du ihn vielleicht sogar regelmäßig hörst, dann habe ich heute eine Bitte an dich. Ich brauche deine Unterstützung, damit es der Podcast aufs nächste Level schafft. Was du dafür tun kannst, ist ganz Du abonnierst ihn auf deiner bevorzugten Plattform. Du hinterlässt mir in den Kommentaren, wann dir eine Folge gefallen hat und du teilst ihn auf Social Media.
Ich will, dass das mehr ist als ein Podcast. Ich will eine Community von Menschen, die Großes bewegen wollen. Und ich bin extrem dankbar, wenn du mir dabei hilfst.