Folge 37 - Special vom Junge Wirtschaft Summit: Begeistern. Wachsen. Großes bewegen.
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Algorithmen entscheiden, wer verkauft
In der heutigen digitalen Welt entscheiden Algorithmen oft darüber, welche Produkte oder Dienstleistungen den Kunden angezeigt und somit verkauft werden. Die Sichtbarkeit in Suchmaschinen und sozialen Medien ist entscheidend, da Features und Funktionen allein nicht mehr ausreichen, um die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu gewinnen. Dies verschiebt den Fokus vom Produkt auf die Auffindbarkeit.
“Also natürlich ist es so, dass hier Algorithmen oft entscheiden, wer verkauft am Ende. Also es sind nicht Features, die uns interessieren.”
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Begeistern, wachsen, Großes bewegen. Das ist das, worüber wir heute sprechen. Und ich glaube, das ist das vor allem, was wir als Unternehmerinnen und Unternehmer ja alle wollen. Wir wollen begeistern mit unserer Idee. Wir wollen begeistern mit dem, was wir tun, mit unserem Angebot. Menschen begeistern und erreichen. Wir wollen wachsen. Wir wollen, dass da was Großes draus wird. Wir wollen, dass wir erfolgreich sind, dass unser Unternehmen wächst, dass wir vielleicht größer werden, mehr Umsatz machen, mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Und wir wollen auch Großes bewegen für uns ganz persönlich und für andere. Wir wollen uns vielleicht an Wohlstand aufbauen.
Wir wollen was erreichen für unser Team. Wir wollen was erreichen für die Menschen, denen wir als Unternehmen jeden Tag Nutzen stiften. Das ist das, was viele Unternehmerinnen und Unternehmer antreibt.
Das ist der unternehmerische Traum, wenn man so will. Es ist zumindest mein unternehmerischer Traum. So viel kann ich sagen.
Ich bin immer mit großen Zielen ans Werk gegangen, in meinem Tun immer die Ambition gehabt, wirklich was zu schaffen, das bleibt was zu schaffen, das groß ist, worauf man selber stolz sein kann und worauf auch andere staunend oder zumindest mit Freude und Begeisterung blicken. Und da gibt es aber auch den Moment, da sitzt man dann im Auto und denkt sich, verdammt, wieso hebt man meine Geschichte nicht ab? Wieso geht sie nicht durch die Decken? Wieso bleibe ich einfach stehen oder tritt auf der Stelle? Wieso kommt es nicht im positivsten Sinne ins Rutschen? Ich kann mich noch gut erinnern an diesen Moment bei mir vor mittlerweile einigen Jahren, wo ich genau diese Emotion gehabt habe, wo ich mir gedacht habe, ah, irgendwie ist richtig, aber so richtig durch die Decken geht es nicht.
Es kommt nicht ins Rutschen, es wird viel mehr gehen, aber es gelingt mir nicht, dieses mehr herauszuholen. Oder der Moment, wo du im Bett liegst und dir Halleluja. Was habe ich da für ein Monster geschaffen mit meinem Unternehmen.
Ein Monster, das mich jeden Tag auffrisst, das mich auffrisst und mir jeden Tag zehn Stunden abbringt, zwölf Stunden abbringt, sechzig Stunden Wochen, siebzig Stunden Wochen mich im Hamsterrad hält. Was habe ich für ein Monster geschaffen, das mich da jetzt auf einmal frisst? Oder der Moment, wo du im Büro sitzt und auf einmal biegt Corona um die Ecke und es heiß Lockdown, Shutdown und auf einmal ist alles anders Homeoffice für alle Veranstaltungen werden abgesagt.
Krise, Krise, Krise. Egal welche Krise um die Ecke biegt, ob das jetzt persönlicher Druck ist, den man sich macht, ob das im Unternehmen eine Krise ist oder eben eine große Krise, die um die Ecke biegt. Krisen tun mit uns immer das Gleiche. Sie nehmen uns in Wahrheit gefangen. Sie nehmen unsere Aufmerksamkeit gefangen, sie nehmen unseren Fokus gefangen. Sie bringen uns auf einmal von unserem großen Bild, das wir haben, von dem großen Traum, auf einmal ins Hier und Jetzt. Genau da, wo gerade die Probleme sind, genau da, wo die Baustellen sind, genau da, wo es brennt. Du wirst es wahrscheinlich kennen, wenn du in deinem Unternehmen und es wird dir nicht anders gehen wie mir, nehme ich mal an, dass es immer wieder die Phasen gibt, wo du dann auf einmal Feuerwehr spielst und dann ist dort der Brandherd zu löschen und auf einmal passiert dort wieder was und da muss man einschreiten und da ist was schief gegangen. So wie es im Kleinen passiert, passiert es im Großen passieren. Tut aber bei uns immer das Gleiche.
Krise bringt den Fokus weg. Krise bringt den Fokus ins Jetzt und in das, womit wir gerade kämpfen. Und genau das ist eigentlich das Falsche. Und warum das falsch ist, das können wir eigentlich.
Jeder von euch und alle, die zusehen, die ihr den Führerschein gemacht habt, da lernen wir das eigentlich schon. Wenn du in eine Kurve fährst, worauf sollst du dich konzentrieren? In dieser Kurve? Auf der linken Seite ist eine Mauer und rechts geht die Kurve.
Worauf sollst du schauen? Auf die Mauer. Nein, das Erste, was du in der Fahrschule lernst, du schaust nicht auf den Randstehen, du schaust nicht auf die Mauer, weil sonst passiert nämlich was.
Du fährst rein, du fährst rein, sondern du schaust wohin. Du schaust dorthin, wo du hin willst. Du lenkst den Fokus dorthin, wo du hin willst.
Und genau das ist die Übung, um die es für uns jetzt auch geht. Krise hin oder her. Und ich weiß, dass viele Unternehmen gerade irrsinnig kämpfen, unverschuldet in unglaublich schwierigen Situationen sind, wo das Wasser bis zum Hals steht, wo sie auf Hilfe angewiesen sind, auf Unterstützung angewiesen sind, wo sie kämpfen, wo sie sich wirklich den Weg aus der Krise jetzt einmal wieder herauskämpfen müssen. Und wenn du in diesem Modus bist, dann ist es richtig, dann konzentriere dich genau darauf wenn du im Überlebensmodus bist, dann gibt es jetzt nicht denken an Übermorgen und so weiter. Dann ist jetzt das, was zu tun ist, zu tun. Dann konzentrierst du dich darauf, wo kriegst du Geld her, wo kriegst du Liquidität her, wo kriegst du Spielraum her, wo kriegst du Hilfe her, wo kriegst du Unterstützung her. Aber wenn dir das Wasser jetzt nicht bis zum Hals steht, dann hast du einen Job.
Und das ist deinen Fokus wieder dorthin zu lenken, wo er hingehört, nämlich in die Kurve hinein, dort, wo du hin willst, Das, um was es eigentlich geht. Krisen sind die Zeiten, wo es darum geht, dass wir uns wieder an unseren unternehmerischen Traum erinnern. Krisen sind die Zeiten nicht, wo wir den beseitigen und auf die Seite legen und begraben. Krisen sind die Zeiten, wo wir unseren unternehmerischen Traum wieder hervorholen und uns die Frage wieder mal stellen, warum machen wir das eigentlich alles? Die Frage kommt ja oft in Vergessenheit, in diesem täglichen Herumstrudeln, in dem Hamsterrad, in dem wir oft drinnen sind, wo wir von einem Termin in den nächsten hupfen, von einem Kunden zum nächsten, von einem Problem zum nächsten, jeden Tag viel abarbeiten, immer schnell hintereinander. Was wir in den Momenten vergessen, ist eigentlich, warum wir Unternehmerinnen und Unternehmer sind, was der unternehmerische Traum ist, der uns treibt.
Es gibt einen Spruch, ich liebe diesen Energy goes where attention flows. Die Energie geht einfach dorthin, wo die Aufmerksamkeit ist. Und wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit immer nur dorthin schauen, was ist ein Problem und wo kämpfen wir gerade, dann kann es sein, dass wir langfristig nicht die Kurve kratzen, dass wir langfristig nicht die Richtung verfolgen, um die es uns eigentlich geht.
Und genau aus dem Grund, aus dem Grund gilt es in solchen Zeiten wie jetzt auch wieder drauf zu schauen, was ist das, was uns eigentlich antreibt, was ist der unternehmerische Traum, worum geht es uns eigentlich? Und natürlich ist das nicht leichter geworden, da sind wir uns ja total einig. Natürlich ist der Wettbewerb härter geworden. Natürlich ist es nicht die super easy time für die größten Erfolge. Ob das stimmt, darüber werden wir heute gleich noch reden.
Der Wettbewerb ist härter geworden, das steht ja völlig außer Frage. Es ist alles schneller geworden. Wettbewerb findet heute in High Speed statt.
Ich hab mir unlängst einmal angeschaut, man muss sich vorstellen, es ist zwischen der Börse in London und der Börse in New York. Vor mittlerweile vielen Jahren ist ein Kabel am Grund des Ozeans gelegt worden, damit die Internetverbindung, also die Geschwindigkeit, damit in der Deals stattfinden, in der Geschäft gemacht wird, um fünf Millisekunden sinkt. Das heißt, der Börse Deal hat durch dieses Kabel sechs tausend Kilometer Unsummen an Millionen verschlungen.
Sechs tausend Kilometer Kabel haben um fünf millisekunden das Geschäft schneller gemacht. Fünf Millisekunden, also von fünf und sechzig Millisekunden dauert ein Aktiendeal jetzt nur mehr sechzig Millisekunden. Ein Wimpernschlag dauert übrigens ein hundert Millisekunden, nur damit man sich ein bisschen was vorstellen kann.
Das heißt, Geschwindigkeit und Schnelligkeit und Vorsprung kann man sich kaufen, wenn man die Kohle in der Tasche hat. Für die Großen ist das kein Problem, für kleine, mittlere Betriebe kann das überfordernd sein. Das heißt, der Wettbewerb ist schneller geworden. Die großen Unternehmen Amazon und Alibaba mit ihrer Optimierung aller Lieferketten über die ganze Welt zeigen ja vor, wie das funktioniert. Und sie tun daneben auch noch sie fluten den Markt mit Angeboten und haben damit massive Preiskämpfe ausgelöst. Das heißt, auch der Wettbewerb um den günstigeren Preis ist härter geworden.
Das ist nicht nur schneller, es ist auch billiger, was wir heute sein müssen. Und dann kommt zu aller Krönung noch die große Chance für uns Unternehmerinnen und Unternehmer, Facebook, Google, der Zugriff auf neue Märkte, auf ungeahnte Märkte, wo wir neue Zielgruppen erreichen können. Naja, das ist schon die gute Nachricht. Absolut. Beschäftige mich mit dem seit mehr als zehn Jahren. Ja, wir können da neue Kundenschichten erreichen. Ja, wir können Menschen erreichen. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute Nachricht ist nicht nur wir kennen das, alle anderen können das auch.
Das heißt, es ist auch ein neues Marktgeschrei ausgebrochen. Ein Marktgeschrei, wo sie auf dem Marktplatz so viele tummeln wie noch nie zuvor, wo so viele Menschen versuchen, ihre Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen, wie noch nie zuvor. Jeder von euch, der vielleicht hoffentlich nicht jetzt, aber danach wieder reinschaut in seine sozialen Kanäle miteinander. Wer reinschaut in seine sozialen Kanäle, wird ja sehen jeden Tag, womit eure Streams, eure News Streams geflutet werden.
Jeder will euch Aufmerksamkeit, jeder will euch was verkaufen, jeder hat den besten Deal für euch, jeder hat die Abkürzung Jeder hat die schnelle Lösung für euch. Das heißt auch die Angebote werden geflutet und wir müssen damit auch immer lauter sein in diesem Marktgeschrei. Und irgendwann kommen wir zu dem Punkt, dass wir naja, Moment einmal, schneller, billiger, lauter.
Kann das wirklich die Lösung für mich sein? Oder ist es vielleicht eine Lösung, die nur für einige wenige funktioniert, die nur für die wirklich Großen funktioniert? Ist das wirklich ein Wettbewerbsmodell für mich als Unternehmerin oder als Unternehmer, mit dem ich erfolgreich sein kann in einer Welt, wo mittlerweile ein stinknormales Taschenradio weniger kostet als ein Josef Brot?
Ist jetzt wirklich dann der Wettbewerb, wo wir über den Preis gehen, dass wir glauben, damit das Rennen zu machen? Bin mir nicht sicher. Also schneller, billiger, lauter ist nicht die Lösung. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Dieser Wettbewerb ist nicht zu gewinnen.
Und deswegen bin ich so fundamental davon überzeugt, dass es eine neue Formel für unternehmerischen Erfolg braucht. Eine neue Formel für unternehmerischen Erfolg. Weil wenn der Wettbewerb auf dieser rational funktionalen Ebene von Preis, Geschwindigkeit, Lautstärke nicht zu gewinnen ist, dann müssen wir einfach das Spülfeld wechseln.
Es gibt doch dieses wunderbare Sprichwort, oder? Wenn du die Regeln nicht verändern kannst, dann wechsle doch einfach das Spielfeld. Die Regeln des Wettbewerbs, wie er in den weitesten Teilen dieser Welt und auch bei uns hier funktioniert, die werden wir nicht ändern. Jetzt nicht ändern. Es kann sein, dass durch größere Krisen größere Umwälzungen kommen und sich damit aber Auswirkungen auf den Wettbewerb zeigt. Aber wenn wir den Wettbewerb nicht ändern können, dann ist unsere Aufgabe, das Spielfeld zu wechseln.
Genau deswegen müssen wir neue Formeln für unternehmerischen Erfolg finden. Ich bin davon überzeugt, dass das Spielfeld schneller, billiger, lauter nicht das Spielfeld ist, mit dem kleine und mittlere Betriebe, aber auch große Unternehmen in Zukunft nachhaltig, langfristig und gut performen können und erfolgreich sein können. Ich glaube, dass unser Spielfeld ein anderes sein muss.
Es geht darum, begeisternder zu sein. Es geht darum, mitreißender zu sein. Es geht darum, die Dinge erfüllender zu gestalten. Ich werde gleich darüber sprechen, warum das so ist und wie das funktioniert.
Ich möchte aber auch noch sagen, warum ich glaube, erkannt zu haben, dass das funktioniert. Es ist das, was ich eigentlich über viele Jahre in der Politik gelernt hab. In der Politik habe ich gelernt, was es braucht, um Menschen zu begeistern und zu bewegen, was es braucht, um Menschen, die und so ehrlich müssen wir mal sein in der Politik ja nichts dafür kriegen.
Das ist ja kein Austausch, wie wenn ihr heute geht zum Billa, legt zehn Euro auf den Tisch und nehmt euer Einkaufssackerl mit. In der Politik kriegst du nichts, kein materieller Austausch. Und trotzdem sagen Menschen Teilhabe, trotzdem sind Menschen dabei, trotzdem zahlen Menschen Begeisterung, trotzdem wollen Menschen mitmachen, trotzdem wollen Menschen dabei sein, trotzdem wollen Menschen Geld spenden, trotzdem wollen Menschen ihr Zeit beitragen, trotzdem passieren all diese Dinge.
Also es muss eine Ebene geben, wo du Menschen ins Boot kriegst, obwohl du nicht auf einer transaktionalen Ebene mit ihnen interagierst. Also Zug um Zug, so wie man heute eigentlich irgendwann einmal Geschäft verstanden hat. Geschäft hat man irgendwann mal so verstanden, dass Zug um Zug am Ladentisch ein Austausch passiert.
Geld gegen Ware, das ist eigentlich die Urform von Business. Und ich glaube, dass diese Form von Business einen zu engen Blick macht. Und ich glaube das deswegen, weil ich gesehen habe über die letzten zehn, fünfzehn Jahre, wo ich mich mit dem Thema beschäftige, dass du Menschen auf einer völlig anderen und neuen Ebene erreichen kannst, dass Menschen bereit sind, Teil von etwas zu sein, völlig egal, wie es auf der transaktionalen Ebene ausschaut.
Und ich möchte heute mit euch darüber sprechen, mit dir darüber sprechen, wie ich glaube, dass das funktioniert, was ich glaube, dass wir entwickeln müssen, um Gladiatoren in dieser neuen Wettbewerbsarena zu werden. Und ich sage deswegen Gladiatoren, weil ich mein, dass wir Unternehmerinnen und Unternehmer gerade in so angespannten Zeiten wie diesen uns die Frage stellen müssen, wie stärken wir uns, wie marschieren wir stark da durch, wie verfolgt man entschlossen unseren unternehmerischen Traum, egal was links und rechts gerade passiert. Und ich glaube, dass wir drei Dinge tun müssen, drei Dinge adaptieren müssen, drei Dinge neu denken müssen, drei Dinge stärken müssen, um die es geht.
Das erste ist, ich bin davon überzeugt, wir brauchen eine neue kommunikative Stärke, wir brauchen eine neue kommunikative Stärke für unsere Unternehmen. Und ich sage das deswegen, weil ich ja weiß, das ist ja ein, ich würde fast sagen, Schicksal von Unternehmerinnen und Unternehmern, dass wir ja oft glauben, naja, wenn wir nur unseren Job gut machen, wenn wir unser Angebot qualitativ hochwertig ist, dann muss das doch reichen für Erfolg. Deswegen gehe ich heute nicht hier auf das ein, was ja Standardvoraussetzung ist.
Und Standardvoraussetzung ist, ihr macht einen herausragenden Job. Standardvoraussetzung ist, ihr habt ein herausragendes Produkt. Standardvoraussetzung ist, ihr habt ein herausragendes Angebot und exzeptionelle Dienstleistung.
Weil auch das hat sich ja verändert. Früher hast du für großartige Dienstleistungen, hast du großartige Entlohnung gekriegt. Für sehr gute Dienstleistungen hast du sehr gute Entlohnung bekommen und für gute Dienstleistungen hast du gute Entlohnung gekriegt. Heute ist es Für gute Dienstleistung kriegst du eigentlich fast keine Entlohnung mehr. Für sehr gute Dienstleistung kriegst du gute Entlohnung, aber für herausragende Dienstleistung kriegst du noch immer herausragende Entlohnung.
Es ist dieses der Winner takes it all Prinzip. Aber das allein reicht nicht aus. Das heißt, wir brauchen eine neue kommunikative Stärke als Unternehmerin, als Unternehmer. Das zweite ist, wir brauchen eine neue kulturelle Stärke. Und das dritte ist, wir brauchen eine neue innere Stärke, die auch unser Selbstverständnis als Unternehmerin, als Unternehmer definiert. Und genau über die drei Stärkefelder will ich mit dir heute hier sprechen. Lass uns zuerst sprechen über die kommunikative Stärke, über Kommunikation in unserem Unternehmen.
Ich hab vorhin schon gesagt, als Unternehmerin, als Unternehmer unterliegen wir oft dem Missverständnis, dass wir glauben, es geht wirklich um unser Produkt. Wenn wir da einen guten Job machen, dann wird es schon funktionieren, dann wird schon klappen, dann wird es schon laufen. Und Tatsache ist, das alleine reicht nicht aus. Und einer der Gründe ist Menschen, das ist natürlich wahrscheinlich schwierige oder tragische Botschaft jetzt für jeden und jede, die da jetzt zuhören. Menschen interessieren sich nicht für dich, für dein Produkt, für deine Firma. Sie interessieren sich in allererster Linie für sich selbst. Und jetzt kann man um Gottes willen Wahnsinn, egozentrisch, furchtbar, alle Egoisten, niemand interessiert sich für wen anderen. In einer ersten Instanz interessieren wir Menschen uns in allererster Linie für uns selbst, für unsere Träume, für unsere Hoffnungen, für unsere Wünsche, für unsere Sehnsüchte, das, was uns antreibt, das, was wir aus unserem Leben machen wollen, das, was uns heute beschäftigt, was wir erreichen wollen.
Es ist nicht unsere Aufgabe als Konsument, als Konsumentin, uns um irgendwen zu kümmern, um irgendein Unternehmen, einen Anbieter, einen Dienstleister, ein Produkt zu kümmern. Warum sollten wir? Es wird uns doch alles einfach gemacht und vor die Tür gelegt.
Wir interessieren uns für Wo will ich hin? Wie will ich mich entwickeln? Was habe ich mit meiner Familie vor? Was will ich beruflich tun? Was brauche ich dazu? Wie geht es mir gerade? Was ist für mich gerade wichtig?
Wie will ich mich verwirklichen? Wo suche ich Erfüllung? Dafür interessieren sich Menschen. Und was tun wir als Unternehmerinnen, als Unternehmer? Wir quatschen über unser Produkt qua qua Feature Funktion. Das kann das. Es ist so toll, es ist so super.
Das können wir, Das machen wir, als ob das irgendwen interessiert. Produkte und so ehrlich müssen wir doch sein, oder? Produkte, Das gilt ja gleichermaßen für Dienstleistungen. Produkte, Dienstleistungen, all das wird ja immer austauschbarer.
Das entscheidet im Wesentlichen ja heute Google, was uns angezeigt wird. Wir geben ein Was brauchen wir? Was suchen wir? Und Google sagt schau, da ist die Lösung und was oben steht gewinnt. Gibt es ja den Witz, Was ist der beste Platz, um eine Leiche zu verstecken? Seite zwei auf Google, da findet sie niemand.
Also natürlich ist es so, dass hier Algorithmen oft entscheiden, wer verkauft am Ende. Also es sind nicht Features, die uns interessieren. Das ist es nicht.
Wir interessieren uns für uns selber, für unsere eigenen Ziele, für das, was wir wollen, für das, was wir verwirklichen wollen und Unternehmen, denen es gelingt, uns dort abzuholen, das zu adressieren. Die Deckungsgleichheit herstellen zwischen dem, was uns als Konsumentinnen und Konsumenten bewegt auf einer emotionalen Ebene und dem, was Unternehmen auf einer emotionalen Ebene versprechen. Das sind die Unternehmen, die am Ende des Tages das Rennen machen werden.
Das heißt, es geht weniger um Produkte, es viel mehr um zum Beispiel die Überzeugungen dahinter. Woran glaubst du? Woran glaubst du bei diesem Produkt?
Warum glaubst du, dass das die Lösung ist? Die Menschen brauchen? Aus welchem Ärgernis heraus ist diese Lösung oder dieses Angebot entstanden?
Was regt dich furchtbar auf und hat letztlich dazu geführt, dass du das tust, was du tust? Oder was hast du einfach für dich in deiner Lebenssituation oder in der Lebenssituation anderer Menschen entdeckt, was Menschen einfach zurückhält? Wo du gesagt Bist du jetzt da, um eine Lösung zu bringen?
Ich zum Beispiel stehe heute aus einem einzigen Grund da. Ich bin Unternehmer aus absoluter Leidenschaft und aus tiefster Überzeugung. Und ich habe wirklich in den letzten Jahren erfahren dürfen, dass es einen Weg gibt als Unternehmer Erfolg und Erfüllung unter den Hut zu bringen. Dass es möglich ist, ein Unternehmen aufzubauen, das wächst, das gedeiht und es mich gleichzeitig nicht auffrisst, das mir auch ermöglicht, meinen unternehmerischen Traum zu verwirklichen. Und genau da möchte ich jetzt einen Beitrag leisten, weil ich einfach sehe, dass so viele Unternehmerinnen und Unternehmer sich jeden Tag abstraucheln, abhackeln, tothackeln und es schaut trotzdem nichts raus.
Und da kann ich nicht zuschauen. Das ist mein Antrieb jetzt Menschen was mitzugeben, Menschen was mitzugeben, die in einer Situation sind, in der vielleicht ich auch schon mal war. In einer Situation, wo ich mir gedacht ich buddel rein und es kommt nicht. Oder in einer Situation, wo ich mir gedacht habe, ich halte es nicht mehr aus, dieses Hamsterrad, Ich will raus und da will ich was beitragen.
Und wenn es dir jetzt genauso geht, dann haben wir vielleicht jetzt eine Verbindung aufgebaut.
Wenn ich dir jetzt anfange runter zu leiern, was meine Firmen tun und anbieten, dann schaltest du den Livestream jetzt aus und bist weg. Das ist aber genau das, was du vielleicht tust. Du grafst den Kunden vor und sagst, das können wir, das können wir, das können wir immer nur in der Ego Perspektive. Wir haben so ein tolles Produkt, wir sind so super, kauf uns doch, tu doch, anstatt die Menschen dort abzuholen, wo sie sind, in ihrem Leben, in ihren Träumen, in ihren Bedürfnissen. Und genau darum geht es. Und es ist aus einem einfachen Grund so entscheidend, weil wir auch, und das erleben wir ja, wenn wir selber auf Einkaufstour gehen oder Einkaufstour heißt ja heute mittlerweile eine völlige Reizüberflutung. Wir können ja gar nicht mehr erfassen, was es da draußen alles gibt. Also suchen wir die Einfachheit. Also suchen wir die Einfachheit in den Antworten und Features, Funktionen, Leistungsmerkmale sind halt einmal nicht einfach. Aber wenn wir jetzt sagen, dieses Produkt beinhaltet eine klare Überzeugung, bleiben wir doch beim Brotbäcker deines Vertrauens, der findet das einfach ein Brot vier und zwanzig Stunden oder acht und vierzig Stunden rosten muss und dann doppelt gebacken werden muss, weil sonst ist es kein anständiges Brot, wenn du das auch glaubst dann wirst du dort einkaufen. Ob das Brot jetzt einen Euro mehr oder weniger kostet, wird dann vielleicht keine Rolle spielen, weil du Das ist ein anständiger Bäcker, der nimmt sein Handwerk ernst, der meint es richtig ernst, der lässt sich Zeit, Lass den Teig ruhen, dann backt er es doppelt. Müssen da nicht andere machen, die schnell, schnell Bäckerei Und der legt richtig was rein, Herzblut rein und das holt dich ab.
Und dann sagst du ja, da, bei dem kaufe ich ein, weil das taugt mir, das unterstütze ich. Und es ist ganz interessant, dass auf dieser emotionalen Ebene ganz andere Denkprozesse stattfinden. Während wir in einer komplexen Welt ja nur bedingt Informationen verarbeiten können, in einer Komplexität, ist auf der emotionalen Ebene eine Entscheidung sehr rasch getroffen.
Es gibt diese mittlerweile Nobelpreis dekorierte Theorie vom schnellen und langsamen Denken. Wir müssen Menschen ermöglichen, Impulsentscheidungen zu treffen in unserer Kommunikation. Und Impulsentscheidungen sind immer Emotionen. Impulsentscheidungen sind nie Features, Funktionen, Komplexitäten.
Impulsentscheidungen ist Ich kaufe, was ich sein will, Ich kaufe, wer ich sein will, Ich kaufe, was ich ausdrücken will zu sein. Wenn wir das mal verstanden haben, dann wissen wir, dass wir eigentlich ganz was anderes verkaufen, dass wir kein Produkt verkaufen, sondern dass wir ein Gefühl verkaufen, dass wir vielleicht Verwirklichung verkaufen. Und dann werden wir in unserer Kommunikation völlig andere Wege gehen. Damit wir das erreichen, müssen wir aus meiner Sicht ein neues Kommunikationsmodell anwenden, in dem, wie wir auch auf Kundinnen und Kunden zugehen.
Ich nenne dieses Modell ansteckende Begeisterung. Ich will eigentlich fast keinem Unternehmer, keiner Unternehmerin absprechen, dass jeder im Regelfall mit wirklicher Leidenschaft und Begeisterung am Werk ist, nur meistens eben mit Leidenschaft und Begeisterung fürs eigene Produkt. Und dann sprudelt es natürlich auch und dann Gespür, ja, Emotion.
Aber trotzdem springt der Funke nicht über. Damit der Funke überspringt, braucht es nämlich neben dem, wofür ich brenne als Unternehmer, als Unternehmerin noch zweite Dimension. Die Dimension, die der Schlüssel dafür ist, dass der Funke überspringt.
Und das ist Bedeutung für andere. Das heißt, ansteckende Begeisterung des Konzeptes ich für mich definiert habe, findet statt am Schnittpunkt von dem, was wichtig für mich ist, wofür ich brenne und was gleichzeitig Bedeutung für andere hat. Und wir müssen eines lernen, dass wir unsere Kommunikation auf die Bedeutung für andere konzentrieren.
Und wenn du heute kritisch gehst auf deine Unternehmenswebsite und da mal ganz kritisch drüber gehst und überprüfst, was kommuniziere ich da? Kommuniziere ich da, was mir wichtig ist, was ich ausdrücken will? Oder kommuniziere ich da, was Bedeutung für das Leben meiner potenziellen Kundinnen und Kunden hat?
Dann wirst du vielleicht Da gibt es Raum nach oben, da kann man noch was tun. Kommunizierst du ein Werkzeug, das du Kunden verkaufst und bist ganz stolz, wie ausgefeilt dieses Werkzeug ist? Oder verkaufst du deinen Kundinnen und Kunden das Ergebnis, nachdem sie streben?
Warum ist das so wichtig? Das ist aus einem einzigen Grund so wichtig, weil Menschen Verwirklichung suchen. Menschen suchen Verwirklichung. Wir sind absolut und das ist ja in den weitesten Teilen der Gesellschaft, mit denen wir da auch unternehmerisch agieren, leben wir in Wohlstandsgesellschaften. Das heißt, die Grundbedürfnisse sind im weitesten Sinne gesättigt. Was nach den Grundbedürfnissen kommt, ist, dass Menschen wirklich danach streben, sie zu verwirklichen.
Und das heißt, sie wollen sie verändern, Sie wollen was ausdrücken, sie wollen zeigen, wer sie sind. Und deswegen musst du schauen, dass du ihnen diese Transformation verkaufst, dass du ihnen diese Ergebnisse verkaufst, dass du ihnen diesen emotionalen Nutzen verkaufst und damit für dich auch anerkennen, dass du ein anderes Produkt im Schaufenster stehen hast, als du eigentlich geglaubt hast. Ich kenne einen wunderbaren, tollen, beeindruckenden Unternehmer, der hat sich auf das Thema Heiz und Kühltechnik spezialisiert und der hat sich irgendwann entschieden. Er verkauft nicht Heiz und Kühlsysteme, er verkauft Wohlbefinden.
Und jetzt werdet ihr vielleicht Naja, das ist eher ein nettes Schlagwort. Da habt ihr schon recht. Wenn es nur ein Schlagwort wäre, wäre es zu wenig.
Aber der nimmt es ernst. Der nimmt es ernst. Der geht in ein Kundengespräch anders rein.
Der stellt nicht die Was brauchen Sie für ein Heizsystem? Da stellt die Wie wollen Sie sich Was ist das angenehmste Gefühl, das Sie sich wünschen, wenn Sie in Ihrem zukünftigen Wohnzimmer sitzen? Was macht für Sie Wohlbefinden dort aus? Und hört sich an, was die Leute sagen? Und dann sagt Ich glaube, für dieses Wohlbefinden müssen wir machen ABC.
Das ist genau der Schiff, von dem ich red, der Bäcker, von dem ich gesprochen habe. Der verkauft nicht Brot, der verkauft alte Backtradition, neu belebt. Das ist das, was wir eigentlich kaufen wollen.
Da sind wir dabei, da sagen Jawohl, das ist eine Überzeugung, da stehe ich dahinter. Das heißt, Menschen kaufen Überzeugungen, sie kaufen Gefühle, sie kaufen Verwirklichung immer und überall, sie kaufen nicht Produkte. Und genau dazu müssen wir eine neue kommunikative Stärke entwickeln.
Und das ist die erste Dimension von drei Dimensionen, um die es mir heute geht. Die zweite Dimension ist, ich glaube, wir brauchen eine neue kulturelle Stärke. Was meine ich damit?
Eine neue Stärke in unseren Unternehmenskulturen. Der Begriff der Unternehmenskultur ist ja nicht nur hochgradig strapazierter, sondern in Zeiten von Employer Branding ja ein hochgradig missbrauchter, möchte ich fast sagen. Unternehmenskultur ist nicht Employer Branding.
Und lasst euch das von einem sagen, der zehn Jahre lang Kampagnen gemacht hat für alles Mögliche. Du brauchst wahrscheinlich keine Employer Branding Kampagne. Die meisten, die irgendwann einmal zu mir kommen und Bitte, wir brauchen eine Employer Branding Kampagne. Und dann hast du ein bisschen geredet mit ihnen und bist sehr rasch eigentlich auf den Punkt. Nein, ihr braucht keine Employer Branding Kampagne. Ihr habt einfach schlechte Führung in eurem Betrieb. Ihr habt einfach wirklich eine schlechte Unternehmenskultur. Das Miteinander in eurer Firma ist echt unterirdisch. Da wird euch keine Employer Branding Kampagne der Welt helfen.
Und ich zitiere ja selten die Werbung. Ich bin da unverdächtig, weil die klassische Werbung durchaus ja immer mein Reibebaum war in meiner Vergangenheit. Aber David Ogilvy, ein wirklich legendärer Werber in den Hochblütezeiten der Werbung, die ja schon einige Jahrzehnte her sind, hat irgendwann einmal nothing kills a bad product faster than good advertising. Nichts hat schlechtes Produkt schneller zusammen als gute Werbung.
Das heißt also, wenn du eigentlich eine miese Kultur hast, überschaubare Führung und einen schlechten Team Spirit, und dann knäuelst du drauf die tollste Employer Branding Kampagne der Welt, dann wird sie nicht nur kein Erfolg werden, dann wird sie ein Schuss ins Knie. Das heißt, wir reden, wenn wir von neuer kultureller Stärke sprechen, nicht von Employer Branding Wir reden nicht von Oberfläche, wir reden davon, dass Unternehmen starke, echte Kulturen von innen heraus entwickeln müssen. Und glaubt mir, ich hab die letzten zehn Jahre damit beschäftigt, was große Bewegungen ausmacht, was Movements ausmacht, habe da viel erleben dürfen im politischen Bereich für Unternehmen, die das mittlerweile für auch sich adaptiert haben.
Und diese Kraft von diesen Movements, wo Menschen aus tiefster Leidenschaft und Überzeugung dabei sind, wo Menschen was beitragen, diese Kraft zu übersetzen auf Unternehmen, das ist pure Magie. Meine ersten Anfänge, die noch nicht klassisch unternehmerisch waren, aber doch schon mit einem unternehmerischen Spirit, wenn man so will, waren in Schulzeiten. Ich war damals in der Schülervertretung aktiv und war Chef einer Schülerorganisation. Da habe ich mich das erste Mal der klassische Gschaftelhurber, würde man heute sagen, oder das erste Mal verwirklichen dürfen in der Gestaltung einer Organisation, in der Gestaltung eben einer Kultur.
Und ich kann mich noch genau erinnern, und das ist mittlerweile, muss man ja leider sagen, die weißen Haare zeigen es dann doch schon zwanzig Jahre her. Ich kann mich trotzdem noch erinnern, als ich damals im Büro gestanden habe, in diesem Ehrenamtsbüro und mir gedacht Es ist unglaublich, was die Leute da leisten. Es ist beeindruckend, was die Leute beitragen. Die sind alle freiwillig dabei, kriegen kein Geld dafür, hauen sie rein, nehmen das wie einen Job. Und ich habe mir damals Ich kann mir gar nicht vorstellen, stell dir vor, das wäre jetzt in einem Betrieb und die würden so gar nicht dafür Zeit kriegen.
Was würde dann passieren? Was wäre, wenn wir einen Betrieb hätten, der den Spirit des Ehrenamtes in sich tragen würde? Und genau darum geht es in einer starken Unternehmenskultur. Genau darum geht es in einer starken Unternehmenskultur, dass wir etwas schaffen, wo Menschen so gern dabei sind, aus so tiefer Überzeugung dabei sind, dass es nicht mehr Arbeit ist, sondern Verwirklichung und natürlich auch Leistung, ist ja keine Frage, Aber das ist das Ziel von starker Unternehmenskultur. Nicht Employer Branding Kampagne, wir machen ein paar Videos, sondern eigentlich den Spirit einer Ehrenamtsorganisation in einem Umfeld zu haben, wo die Leute aber natürlich sehr wohl Geld für ihren Job kriegen, also Geld fast on top kriegen. Das macht eine starke Unternehmenskultur aus.
Und genau davon habe ich mich damals auch leiten lassen und habe mich wirklich über die Jahre immer wieder gefragt, was braucht es, um diese kulturelle Stärke zu entwickeln. Und das Fundament für diese Frage ist aus meiner Sicht zunächst einmal eine zentrale Erkenntnis. Es ist die Erkenntnis, dass wir Menschen Rudeltiere sind.
Wir sind einfach gern Teil von einem Rudel. Wir sind gern Teil einer Gruppe. Wir sind Teil gern eines größeren Ganzen.
Menschen haben sich schon immer organisiert. Früher in Stämmen und heute heute. Früher in Stämmen, auch in Familien und heute heute in Organisationen, in Unternehmen und teilweise in sozialen Netzwerken. Menschen organisieren sich immer und überall und Menschen tun das rund um gemeinsame Werte und Überzeugungen.
Das ist der Kitt, der Menschen zusammenhält. Wir sind dort, wo wir hingehören. Unternehmenskultur richtig gemacht ist eine glasklare Antwort auf die Bin ich hier richtig?
Unternehmenskultur richtig gemacht, sagt einem Mitarbeiter, einer Mitarbeiterin oder auch einem Bewerber, einer Bewerberin in der Sekunde bin ich da richtig? Fühle ich mich da wohl? In meinem Unternehmen berichten uns Bewerberinnen und Bewerber, dass sie, wenn sie bei der Tür reingehen, schon irgendwo gespüren, da ist was anderes.
Sie spüren diesen Spirit, der bei uns herrscht, dass da was anderes ist, dass da anders miteinander umgangen wird, dass da offensichtlich andere Werte zählen als in der Maße der Unternehmen. Und es ist nicht nur sichtbar und erlebbar, es ist offensichtlich spürbar, wenn die bei der Tür reingehen, dass sie Halt, Moment, da ist was anders. Und bei einigen löst es aus, da ist was anderes. Hier will ich sein. Und bei anderen löst es was aus, dass sie Hier ist was anderes. Schritt zurück.
Bin mir nicht sicher. Das ist der Job von Unternehmenskultur. Wir wollen dort sein, wo wir richtig sind.
Wir wollen vor allem dort sein, wo wir uns sicher fühlen. Das ist ein Anspruch, den wir Menschen an Gruppen stellen. Egal ob das die Familie ist, egal ob das eine Organisation ist, egal ob das ein Unternehmen ist oder Verein ist oder ein Freundeskreis ist, der ja auch eine Kultur hat. Wir wollen dort sein, wo wir uns sicher fühlen. Wir wollen dort sein, wo wir uns verwirklichen können und wir wollen dort sein, wo wir wachsen können. Das sind die wichtigsten Bedürfnisse, die Menschen mit einer anständigen Gruppe verbinden. Wir wollen sicher sein.
Wir wollen uns verwirklichen können und wir wollen wachsen können. Diese Bedürfnisse haben natürlich unterschiedliche Ausprägungen oder unterschiedliche Konsequenzen. Bleiben wir beim Bedürfnis, sicher zu sein, wie man das gerade jetzt in dieser Corona Krise erlebt. Die Corona Krise hat einem Bedürfnis in Unternehmen massive Hochkonjunktur beschert, nämlich dem Sicherheitsbedürfnis, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen sich sicher fühlen und dort die Corona Krise natürlich einen Schock produziert in vielen Unternehmen, wo es Kassen hat von heute auf morgen ins Homeoffice.
Und da hat es tatsächlich Unternehmen gegeben, wo sich dann die Chefs oder Chefinnen wochenlang nicht gemeldet haben bei ihrem Team abgetaucht, weg vom Fleck. Aus meiner Sicht das größte Verbrechen, das man überhaupt tun kann. Einmal mehr in dem Kontext, in dem wir jetzt darüber sprechen, nämlich dass der Job von Kulturen ist, Sicherheit zu geben, einen sicheren Rahmen zu schaffen, auch füreinander da zu sein, zu Da geht die Reise hin.
Das haben wir vor. So ist die Lage. Einmal mehr in so einer Krise, wie jetzt die Corona Krise produziert, wo ein Kapitän, eine Kapitänin auf der Brücke stehen muss und sagen Freunde, das ist der Kurs, den wir fahren. Das ist das, womit wir rechnen. Wir haben noch nicht alle Antworten, aber wir sind dran.
Also die Leute gespüren lassen, dass jemand da ist, der für einen sicheren Rahmen sorgt. Und einen sicheren Rahmen zu setzen, heißt auch Regeln zu schaffen. Chefs und Chefinnen, Unternehmerinnen, Unternehmer.
Du hast den Job, die Regeln festzulegen, in denen das Miteinander in deinem Unternehmen stattfindet. Wenn du das der Demokratie übergibst, wenn du das dem übergibst, dass ihr sagt, streitet euch das aus oder macht euch das aus, dann wird das passieren, was in den meisten Unternehmen passiert, wo schwache Führung ist. Es gibt Gruppenkämpfe, es gibt Intrigen, Es gibt Reibung, aber keine gute Reibung, sondern Reibung, die die Produktivität aufreibt. Reibung, die Effizienzverlust produziert. Reibung, die Produktivität auf der Strecke lässt. Reibung, die nur deswegen passiert, weil einer oder eine seinen Job nicht macht.
Und der Job heiß Setze den Rahmen, in dem das Miteinander stattfindet und gib die Richtung vor. Das ist die Aufgabe. Und die zweite Aufgabe ist, dass Kulturen einen Rahmen schaffen müssen für Verwirklichung und Wachstum des Einzelnen. Das ist das, warum wir uns wo anschließen, warum wir Teil eines größeren Ganzen sein wollen, warum wir wo dabei sein wollen. Wir wollen ja wo dabei sein, wo wir auch damit ausdrücken wollen, wer sind wir und wo gehören wir dazu. Wir wollen wo dabei sein können, wo ein fruchtbarer Boden ist für unser eigenes Wachstum, wo wir gefördert werden, wo wir gefordert werden. Diesen Rahmen zu schaffen, ist die Aufgabe von Unternehmenskultur.
Und ich kann dir eines Ich habe viele, viele Jahre in die Kultur meines Unternehmens investiert mit viel Zickzack Bewegungen, manchmal richtig abgebogen, manchmal falsch abgebogen. Aber eines weiß ich heute mit absoluter Sicherheit. Kultur ist aus meiner Sicht das ultimative Kriterium dafür, ob du in Zukunft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden und binden wirst oder nicht. Wir haben im Intro darüber gesprochen, warum bei manchen Unternehmen die Bewerberinnen und Bewerber Schlange stehen, bei anderen nicht. Das ist mit einer reinen Employer Branding Kampagne nicht zu erledigen. Die Strahlkraft von Kultur ist es, die Menschen in ihrem Bann zieht. Wenn du ein Gebilde schaffst, wo Menschen mit gemeinsamen Werten miteinander jeden Tag arbeiten, ein High Performance Umfeld schaffst, wo Menschen jeden Tag miteinander an Höchstleistungen arbeiten, wo Begeisterung herrscht, wo die Leute gern dabei sind, dann strahlt das, dann strahlt das aus und dann zieht es Menschen in der Folge auch an. Weil was tun die Leute, die reden darüber, ich hab heute so eine wunderbare Unterstützung gehabt, beeindruckender Profi, was ich das oder ich bin frisch angekleistert, damit ich in der Kamera nicht glänze. Eine tolle Visagistin, die mich heute unterstützt hat und wirklich einen großartigen Job gemacht hat, mich da heute salonfähig machen für die Kamera. Und die erzählt mir, dass sie mit einer Mitarbeiterin von uns verwandt ist und dass die immer so begeistert erzählt von ihrer Arbeit. Das heißt, Begeisterung ist ansteckend, sie zieht Kreise. Keine Employer Branding Kampagne der Welt kann das machen. Und vielleicht wird die Kollegin, die mir das heute erzählt hat, irgendwann einmal mit jemandem, mit dem sie im Gespräch ist, sagen, du, ich habe da Unternehmen gehabt, bei denen, glaube ich, geht es ganz gut. So diese Kraft, die deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben als Multiplikatoren, auch in der Anziehungskraft für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist nicht zu unterschätzen. Und darüber hinaus passiert, wenn du deine Unternehmenskultur stärkst, vor allem eins. Es ist wirklich der Schlüssel zu einem Tor unerschöpflicher Ressourcen. Ich habe vorhin gesagt, es ist der Spirit des Ehrenamts, wo Menschen bereit sind, was beizutragen, wo Menschen bereit sind, die Extrameile zu gehen, wo Menschen bereit sind, auch füreinander einzustehen, füreinander da zu sein, sie zu unterstützen, an was zu arbeiten, was ihnen taugt. Dieser Spirit ist mit Geld nicht zu erzeugen. Und deswegen braucht es aus meiner Sicht neben dieser neuen Kommunikativen Stärke auch diese neue kulturelle Stärke, auf die du in deinem Unternehmen bauen solltest. Ich komme zum letzten Punkt, den ich dir heute gerne mitgeben will. Wir haben viel gesprochen über das, was du im Außen tun kannst, was du im Außen, in der Kommunikation in deinem Unternehmen bewirken kannst, was du im Innen tun kannst mit deiner Kultur, wie du sie stärkst und wie du diese beiden Dinge damit auch in Synchronizität bringst. Ich glaube, eine der größten Schwierigkeiten von vielen Unternehmen ist, dass ja Innen und Außen nicht zusammenpassen. Ich hab irgendwann einmal gesagt und ich mag den Spruch, weil alles, was sich reimt, ist gut, sagt man so schön, oder? Zwischen Schein und Sein soll keine Lücke sein. Das ist ein guter Leitsatz, den du dir mitnehmen sollst. Wenn die Lücke zwischen Außen und Innen zu groß wird, dann kommst du genau in die Gasse, dass du nicht begeistern wirst.
Was ist Begeisterung? Begeisterung ist am Ende des Tages das Ergebnis übertroffener Erwartungen. Wenn die Erwartungen aber im Außen so hoch pusht und dann in der Performance, in der Leistung, da den Limbo machst und mit kleiner Leistung, dann wirst du enttäuschen.
Dann wirst du enttäuschen. Sind die Unternehmen, die die größten Super Webseiten haben und da denkst du, wow, da bin ich jetzt bei einem Unternehmen gelandet, Das ist eigentlich State of the Art, globale Liga Und dann gehst du bei dir rein und trinkst den Kaffee aus Bobbechern und schmecken tut auch nicht. Sind die Unternehmen, die bei ihren Kunden vor Ort auf dicke Hose machen und dann kommst du ins Unternehmen und die Leute sitzen auf hinnigen Sesseln. Zwischen Schein und Sein soll keine Lücke sein.
Diese ultimative, authentische Kraft von Unternehmen, die mit nichts zu schlagen ist, aus meiner Sicht, diese ultimative, authentische Kraft von Unternehmen entsteht dann, wenn du dein Außen und dein Innen in absolutem Gleichklang, in absoluter Synchronisation bringst. Das heißt, deine kulturelle Stärke sich mit deiner kommunikativen Stärke matcht. Und dazwischen gibt es eben eine Dimension, die möchte ich mit dir heute nicht ausblenden. Ich hab über die Jahre festgestellt, sie ist, man kann nicht auf sie verzichten. Es ist nicht komplett. Wir können da jetzt nicht reden von Unternehmer zu Unternehmerin oder zu Unternehmern und können deine innere Stärke ausblenden dich als Unternehmer Persönlichkeit ausblenden und sagen nein, es ist alles nur Marketing und es ist alles nur Kultur.
Nein, wenn dein Unternehmen noch nicht durch die Decke gegangen ist, dann kann es auch sein, dass einer der zentralen Engpässe du bist. Es ist keine angenehme Botschaft, aber am Ende ist es so. Am Ende geben wir unseren Unternehmen so viel mit als Unternehmer, als Unternehmerin. Ihr Potenzial, ihr Big Picture, ihre Vision. Wie groß wir manche Dinge denken können, entscheidet oft darüber, wie groß unser Unternehmen werden kann. Ob wir uns als Unternehmerin, als Unternehmer zum Bottleneck machen, zum Flaschenhals oder nicht, entscheidet manchmal darüber, ob wir die nächste Wachstumshürde nehmen.
Und ich bin von einer Sache zutiefst ü Unternehmertum ist Hochleistungssport. Ist übrigens der einzige Hochleistungssport, den ich betreibe, aber den extrem intensiv dafür. Unternehmertum ist Hochleistungssport. Aber das Problem ist, wir handeln oft noch nicht danach. Wir benehmen uns nicht wie Hochleistungssportler.
Was tut der typische Unternehmer? Und ich habe wirklich das große Geschenk, insbesondere im letzten Jahr, wo ich jetzt meine operativen Tätigkeiten in meiner ersten Firma beendet habe und mich wirklich nur mehr auf die Arbeit mit Unternehmerinnen und Unternehmern konzentriere. Ich habe wirklich das Geschenk gehabt, mit so vielen beeindruckenden Unternehmerpersönlichkeiten zu arbeiten, zusammenzukommen, mich auszutauschen.
Menschen, die unendlich erfolgreich sind, Menschen, die in der Mitte stehen, Menschen, die am Anfang stehen und ich beobachte schon der Normalzustand des Unternehmers ist Ich zum Schluss die Hackl siebzig Stunden die Woche, achtzig Stunden die Woche, es muss gehen, es muss gehen. Krank ins Büro, immer mehr, immer drauf, immer gib ihm. Und jetzt provoziere ich euch ein bisschen. Achtung, nicht gleich abschalten. Ihr kommt da durch, ihr schafft das.
Und glauben dabei auch noch, sie sind Profi und glauben, das wäre professionell. Es wäre professionell zu Na, ich muss das schaffen und ich bin derjenige, der hält das aus und achtzig Stunden und ein Termin nach dem anderen und fünfzehn Minuten Takt und während ich im Antermin bin, schon acht Telefonate und fünf SMS nebenbei und vielleicht beim Autofahren auch noch. Und die glauben wirklich, das ist professionell. Die glauben, so machen das die Profis.
Also wenn ich mir die Hochleistungssportler anschaue und ich habe vor einiger Zeit ein tolles Gespräch führen dürfen, das auf meinem Instagram Kanal auch verfügbar ist mit Christoph Strasser, dem Race Across America Sieger, sechsfacher Sieger von Race Across America. Vier tausend Kilometer mit dem Radl durch Amerika, ich glaube in acht Tagen oder sieben Tagen und in den sieben, acht Tagen kumuliert, glaube ich, acht Stunden Schlaf ein. Wahnsinn. Der liefert schon ab in der Zeit, das ist überhaupt keine Frage.
So wie du als Unternehmerin, als Unternehmer auch abliefern sollst, wenn es weit ist. Aber ich wüsste schon, was der tut. Der trainiert, der erholt sich, der lässt sich coachen und der arbeitet an seinem Kopf. Aus meiner Sicht alles Dinge, die die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer nicht tun. Und das unterscheidet uns von den meisten Spitzensportlern. Ein Spitzensportler kämpft nicht alleine oder glaubt ihr wirklich, der Dominik Thiem marschiert da alleinig durch die Gegend und dazwischen gewinnt einmal die US Open. Nix.
Da gibt es super Trainer, Physiotherapeuten, Coaches, eine ganze Mannschaft, die sich da um alles kümmert, die nur darauf abzielt, es ihm so gut wie möglich zu bereiten. Das heißt, Profis, nehmen Sie Unterstützung. So fängt einmal damit an und du glaubst, du bist ein Superstar, wenn du deine Arbeit nicht abgibst und wenn alle um fünf Uhr heimgehen, nur der Chef sitzt bis Öffner du glaubst, das ist richtig eine gute Sache. Nein, ist es nicht. Profis nehmen Sie Unterstützung. Profis nehmen Sie Coaches. Profis nehmen Sie Trainer. Profis nehmen Sie Sparring Partner.
Profis holen Sie Leute, die ihnen das Leben auch angenehm bereiten. Ich bin heute da und bin begleitet von zwei herausragenden Mitarbeitern von mir, die sich darum kümmern, dass ich das heute da möglichst klasse habe. Nicht, weil ich so abgehoben bin oder mir nicht allein mein Wasser tragen kann, aber weil mein Job jetzt hier ist, gescheit was zu machen für dich. Das ist die erste Haltung, die ich dir mitgeben würde. Echte Unternehmer Hochleistungssporthaltung. Heiß Profis nehmen Unterstützung.
Profis investieren in sich und das machst du ja schon. Das ist ja ein erster Schritt, den du da tust heute, in dem du da bist. Du investierst ja in dich.
Lass es damit nicht bewenden. Bleib da dran. Schau, was kannst du tun? Schau in was für Settings kannst du dir bringen, Mit wem kannst du arbeiten? Wer kann die unterstützen? Der erste Punkt.
Der zweite Punkt, das ist mir persönlich ein Herzensanliegen. Profis schauen auf sich oder glaubt ihr wirklich, der Dominik Thiem hat sich die drei Tage vorm Match ruiniert, damit er dann bei den US Open am Platz wackelt, komplett fertig, um sie dann zu gewinnen? Nein, nichts. Die haben ein genaues Konzept von Regeneration, Training, Leistungsphasen und all diese Dinge.
Wo ist dein Endkonzept? Dein Konzept ist leisten, leisten, leisten, leisten, schlafen, leisten, leisten, leisten. So geht es nicht.
Du musst auch auf dich schauen. Es hat überhaupt nichts Nobles, auch gerade in solchen Krisen nicht. Es hat überhaupt nichts Nobles, dich selber zu vernachlässigen, weil am Ende, im schlimmsten Fall haut es dich um. Und dann werden natürlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Danke, Chef, danke Chefin, dass du dich so fertig gemacht hast, dass dich jetzt umhaut, wir keinen Chef mehr haben und die Firma in die Schieflage kommt.
Danke vielmals, das war so großzügig von dir, so nett, so super. Danke, dass du dich fertig machst und fast umbringst. Da sind wir richtig dankbar.
Nein, sie werden es nicht sagen. Die werden Hey, bitte, hallo. Hättest nicht ein bisschen auf dich schauen können?
Wir brauchen die da. Also das ist eine Aufgabe in einem Mindset eines Unternehmerhochleistungssportlers, einer Unternehmerhochleistungssportlerin. Und der letzte Punkt und auch der sollte ich Hochleistungssportler verstehen sich als Übende. Die wissen, dass sie nicht perfekt sind.
Ich bleibe beim Dominik Thiem. Ich habe keine Ahnung von Tennis, aber wenn der seinen Aufschlag übt, einmal wird es zu weit gehen, einmal wird es kurz gehen und einmal wird ein Treffen. That's it. So arbeiten Profis. Das ist üben. Also nobody's perfect.
Auch du nicht. Und deswegen verabschiede dich von diesem Anspruch, dass bei dir alles immer laufen muss. Ich verspreche dir was und gebe dir ein Geheimnis mit. Wir sind ja quasi unter uns von Schirm zu Schirm. Bei mir läuft nichts perfekt. Kleines Geheimnis. Jeden Tag passiert irgendein Sch. So ist es, so ist es. Ich kann nicht mehr machen, als jeden Tag mein Bestes geben. Ich verstehe mich als Übender.
Manchmal gelingt es mir, manchmal nicht. Ich stehe heute das erste Mal da in so einem fantastischen Studio Setting. Ihr seht es nicht. Es ist wie ein Fernsehstudio ohne Publikum. Sind überall Kameras, riesengroße Bühne, alles.
Es ist dunkel vor mir und ich red eigentlich die ganze Zeit nur in ein rotes Licht in einer Kamera, die einige Meter von mir wegschaut und dieses Licht springt sogar die ganze Zeit von links nach rechts, sodass ich den Blick immer wechsle. Habe ich noch nie gemacht. Habe ich das heute perfekt gemacht? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Zum ersten Mal gemacht, Mir sind ein paar Dinge aufgefallen, nächstes Mal mache ich es besser.
Und das Mindset möchte ich, dass du dir mitnimmst für deine Unternehmerzeit und du kannst es auch deinen Mitarbeitern sagen. Ich sage das meinen Mitarbeitern genauso. Ich sage Freunde, wenn ihr wollt, dass ihr da wen habt, der perfekt ist, dann gebe ich euch eine Sache mit. Sucht euch wen anderen, sucht euch wen anderen, dann müsst ihr heute gehen, weil das wird nichts mehr mit mir und der Perfektion, das kommt nicht mehr. Also macht es auch klar, damit seid ihr auch weniger verwundbar. Verwundbar sind diejenigen, die jeden Tag so tun, als wären sie perfekt. Diejenigen, die sagen, was weiß ich, die sind auch nicht verwundbar. Das heißt, das sind die drei Stärken, die ich dir heute als Input mitgeben will. Wir reden darüber, dass wir begeistern, wachsend, großes bewegen wollen, dass wir unseren unternehmerischen Traum verwirklichen wollen, dass wir weiterkommen wollen, dass wir wachsen wollen und dass es einfach trotzdem nicht leichter geworden ist. Und das sind die drei Stärken, wo ich sage, wenn du auf die baust, du, dann wirst du dich abheben.
Dann wirst du dich abheben und wirst den Wettbewerb auf einer anderen Ebene definieren und wirst andere auf der Strecke lassen.
Du brauchst die neue kommunikative Stärke, du brauchst die neue kulturelle Stärke und du brauchst die neue innere Stärke. Und damit ich dich am Ende meines Vortrags nicht allein lasse, möchte ich dir ein Geschenk machen. Du siehst rechts von dir die Agenda und in dieser Agenda hat dir die Regie freundlicherweise einen Link gepostet. Der Link führt dich zu einer Seite, wo ich dir gratis und kostenlos wirklich null komma null null Euro eine digitale Version von meinem Buch bereitstellen will. Da geht es vor allem um den letzten Teil, um deine innere Stärke und ich schenke dir das. Es gibt keine Verpflichtung, es gibt gar nichts. Es kommt nicht dann auf versteckte Kosten, irgendwas dazu, nichts ein Geschenk ohne irgendeine Gegenbitte.
Ich kann dir nur eines Wenn du irgendwie dranbleiben willst, dann steig da jetzt ein, trag die ein, zieh dir das Birchl runter.
Ich freue mich sehr, wenn wir in Kontakt bleiben. Ich freue mich auch sehr, wenn wir im Anschluss dann darüber auch plaudern, was du auf den anderen beiden Ebenen der kulturellen Stärke und der kommunikativen Stärke tust. Check ein bei meinem Podcast. Ich freue mich sehr. Ich danke dir jetzt sehr für die Stunde, die du mit mir gemeinsam da verbracht hast und will dir wirklich nur mal gratulieren. Es gibt viele, die sind jetzt gerade im Hamsterrad und wurschteln einfach dahin und es gibt die anderen, die sind jetzt hier und da geht es gar nicht um mich, dass ich so gescheit wäre oder so gescheite Sachen zu sagen, hätte ich gestern bei den Speakern eingecheckt. Das war fantastisch. Es geht darum, dass du was für dich tust, dass du deinen Horizont aufmachst und dass du dich dann für irgendwas entscheidest, wo du weitermachst. Ich möchte dir dieses Angebot heute machen. Wenn du mit mir dranbleiben willst, check dir dieses Buch, vielleicht bringt es dir was und wenn nicht, schreib mir. Ich freue mich sehr. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis bald.