Folge 243 - Positionierung_ Was, wenn tausend andere das Gleiche machen_
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"Business Gladiators Unplugged" Premiere
Die aktuelle Episode wird als "Premiere" des "Business Gladiators Unplugged" Podcasts bezeichnet. Dies deutet auf ein besonderes Format oder einen besonderen Start der Sendung hin.
“Philipp Marathon unplugged Premiere.”
segmentQuellmaterial (44)
Was, wenn tausend andere das Gleiche machen? Willkommen zurück bei Philipp Maderthaner unplugged. Ich hoffe, willkommen zurück, weil ich hoffe, du gehörst zu jenen, die regelmäßig reinhören. Wir haben eine großartige Folge für dich.
Großartig deswegen, weil wir immer wieder jetzt Menschen live zuschalten in diesem Podcast, was die Unterhaltungen noch prickelnder, spannender und hoffentlich noch relevanter macht. Heute mit dem Christoph. Christoph hallo. Hallo, freue mich sehr. Christoph, was bewegt dich?
Was ist deine Frage? Also meine Frage heute an dich, Philipp, ist, wie kann ich mich von anderen Unternehmen mit einem ähnlichen Angebot abheben? Also ich bin Werbeagentur und da ist es natürlich schwierig, weil da gibt es natürlich mehrere.
Da gibt es ein paar. Die Frage taugt mir extrem. Bei Werbeagenturen oder Agenturen generell ist es, wie du sagst, tatsächlich offensichtlich, also wie ich das letzte Mal geschaut habe, waren es, glaube ich, oder so alleinig in Österreich ungefähr Daumen mal Pi, die das Gewerbe angemeldet haben. Und ich habe das ja selber vor dreizehn Jahren war meine erste Firma Agentur.
Aber die Wahrheit ist, die Frage, die du stellst, hindert extrem viele Leute davor, überhaupt den ersten Schritt zu gehen. Dich offensichtlich nicht, weil du bist schon im Geschäft. Aber es gibt so viele Leute, die ja, also ich würde das ja gerne, aber das machen schon so viele. Und natürlich ist es nicht leicht, in einen Teich reinzuspringen, wo schon viele unterwegs sind. Es gibt ja diese berühmte Blue Ocean Strategie, die sagt, du sollst unbedingt in einen Markt rein, wo noch niemand drinnen ist. Und über das zerbrechen sich die Leute an den Kopf und sagen, um Gottes willen, da komme ich auf nichts drauf und deswegen lasse ich es lieber bleiben. Aber die Wahrheit ist natürlich die bloße Tatsache, Christoph, dass viele Leute in diesem Markt sind, hast überhaupt nichts für die Möglichkeiten, die du hast, dich zu differenzieren.
Also bist du in der gleichen Branche wie meine erste Firma. Deswegen wissen wir beide auch, ich habe damals nicht die erste Agentur gegründet. Du hast nicht die erste gegründet. Ich habe nicht die erste gegründet.
Aber was noch viel spannender und interessanter ist, Leute wie der Josef Zotter haben die Schokolade nicht erfunden. Leute wie der Leo Hillinger, das ist nicht der einzige Winzer auf der Welt. Trotzdem kennen wir sie. Trotzdem gelingt es offenbar auch. Ich weiß gar nicht, wie viel Winzer. Es gibt Chocolatiers, gibt es wahrscheinlich ein bisschen weniger Winzer, ein bisschen mehr.
Aber Tatsache ist, es gibt natürlich massiv Möglichkeiten, dich zu differenzieren. Ich fange mal mit der ersten an und die erste ist die naheliegendste. Ich sage aber gleich dazu auch die schwierigste in zweierlei Hinsicht.
Die erste ist, du machst es besser, günstiger, einfacher. Im besten Fall alle drei oder im besten Fall zwei von drei oder eins von drei. Also je mehr von den dreien du schaffst, umso besser. Warum ist es die größte Herausforderung, nämlich Positionierung über besser, günstiger, einfacher?
Naja, die meisten Leute reden sich das ein. Also die meisten Leute sind nicht ehrlich, wenn es um diese Frage geht. Die meisten Leute sagen, ich gehe in diesen Markt rein, da sind zwar schon so viel, aber ich werde es einfach viel besser machen als alle anderen. Die ehrliche Kannst du wirklich zu den Besten der Welt gehören, in dem, was du tust? Und von nichts anderem reden wir in einer Social Media Welt, in einer Welt, die global vernetzt ist, in einer Welt, wo jedes Angebot zu jedem Zeitpunkt überall verfügbar ist. Die kannst du zu den Besten der Welt gehören, in dem, was du tust. Ehrlich zu beantworten überfordert die meisten Leute, weil es natürlich auch nicht lässig ist, sich einzugestehen, nein, ehrlicherweise zu den Besten der Welt.
Das geht sich noch nicht aus. Aber genau davon reden wir. Also wenn wir davon reden, du machst es besser, günstiger, einfacher, dann heißt es, du gehst in die unter Anführungszeichen klassische Wettbewerbssituation rein, wo das Betriebssystem der Welt so ausschaut, dass es nach dem Prinzip the winner takes it all mehr oder weniger funktioniert. Das heißt also denjenigen, denen es gelingt.
Und am Ende reden wir bei diesem ersten Punkt eigentlich vom Thema Innovation. Also bist du innovativ genug, sodass du besser bist und oder günstiger und oder einfacher für deine Kundinnen und Kunden. Schaffst du also ausreichend Innovation, dann bist du in der klassischen Wettbewerbssituation. Und wenn es dir da gelingt, wirklich Leading Edge zu sein, dann kannst du abgrasen, aber ist extrem hart. Nichtsdestotrotz. Und deswegen ist es mir wichtig, jetzt glaube ich, in der Agenturbranche aktuell eine Herausforderung wie wohl finde ich immer im Thema einfacher, unter Anführungszeichen sehr wohl, gerade für Dienstleistungsbetriebe extrem viel zu holen, ist günstiger, empfehle ich in dem Bereich fast gar nicht, wo du bist. Und besser ist richtig hart, weil du weißt, gegen wen du da antrittst. Aber das ist der erste Punkt. Besser, einfacher, günstiger, klassische Wettbewerbssituation. Und wenn du da was reißt, dann kannst du richtig abgasen. Und es gibt eben Branchen, wo das möglich ist, wo du durch eine technologische Innovation, durch eine Produktinnovation, durch Erfindung, whatever, auf einmal vor bist.
Wenn das nicht ist, dann kommt die zweite Möglichkeit in der Positionierung, die empfinde ich persönlich als einfach, aber ich sage jetzt bewusst dazu, ich persönlich nicht alle, wie ich damals meine erste Firma gegründet habe, das Campaigning Büro, habe ich mir genau das gedacht, was du jetzt gesagt hast, Christoph, nämlich bist du narisch, ich war eine Agentur, auf mich werden sie gewartet haben. Also ich werde der Erste sein, der um die Ecken birgt. Nein, wäre ich nicht. Und ich habe mir damals wirklich diesen Gedanken gefasst und ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich mir gedacht habe, ja okay, passt, ich mache eine Agentur, aber ich mache es auf meine Weise. Und in diesem meine Weise steckt jetzt sehr viel drinnen. Das heißt, ich habe mir schon überlegt, was geht mir an diesen ganzen anderen in meiner Branche extrem am Senkel. Und da habe ich genug gefunden, muss ich ehrlich gestehen und finde ich heute noch genug. Und ich habe mir dann gedacht, okay, wie kann ich Agentur so bauen, dass die Dinge, die mir am Mainstream extrem am Senkel gehen, bei mir anders sind.
Also meine Stilnote, wenn du so willst, mit einem brutalen Stempel draufdrucken. Und Stilnote kann jetzt viel heißen. Stilnote kann heißen, meine Persönlichkeit draufdrucken, das kann heißen, meine Werte draufdrucken, also meinen Way of Doing einfach draufdrucken.
Und wenn du der Spur jetzt nachgehst, dann wirst du merken, das ist im Wesentlichen das, ich sage jetzt einmal Josef Zotter, Leo Hillinger Prinzip.
Das ist zu sagen, ja, das kann schon sein, dass Schokolade gibt, Wein gibt, aber ich habe es bis jetzt noch nicht gemacht. So und jetzt, warum sage ich, für mich ist das die einfachste Möglichkeit? Naja, warum ist es für andere oft nicht die einfachste Möglichkeit? Dieser Positionierungszugang setzt voraus, dass du deine volle Persönlichkeit auf den Tisch bringst, deine volle Authentische Persönlichkeit mit allen Ecken und Kanten auf den Tisch bringst. Das wollen nicht alle und ich sogar bewusst, das können auch noch nicht alle. Ich weiß es von mir. Dieser Weg, die eigene Persönlichkeit auf den Tisch zu bringen, ist ein Weg, ein Prozess, weil du glaubst natürlich am Anfang, du machst dich extrem angreifbar, Was werden die Leute denken, was werden die Leute sagen und so weiter und so fort. Der Josef Zotter kommt aus Prinzip mit zwei verschiedene Schuhe anzeigen. Er sagt uns damit nur eines, es ist mir komplett wurscht, was du über mich denkst. Es ist mir egal, es interessiert mich nicht. Er macht Blutschokolade, kauft keiner, interessiert ihm nicht, ist ihm komplett wurscht. Er macht es, weil er es leiwand findet. Er testet Schokolade grundsätzlich nicht, bevor es in Verkauf geht, sondern er sagt, nein, haben wir eine und das Z, was nicht geht, fliegt aus. Aber wir machen einfach, wir machen unser Ding crazy, wütend, kreativ und der bringt die volle Persönlichkeit auf den Tisch und sagt, ob es ihm gefällt oder nicht. Und es ist so, die einen sagen, der Zotter ist ein Irrer und die anderen sagen, der Zotter ist ein Genie und die einen sagen, der Philipp Marathan ist grandios und die anderen sagen, er ist ein Vollpfeifen.
Also das heißt, die zweite Variante ist, einmal mehr sage ich da, wenn du in einer Branche bist, Professional Services ist der einfachste Weg. Warum? Weil natürlich deine Persönlichkeit und auch das Thema Personal Branding der schnellste und wirksamste Weg zum Markenaufbau ist. Es gibt kein Schnullern. Die Leute unterschätzen und ich sage das, du bist in der Branche offenbar, Christoph, ich bin in der Branche lang.
Die Leute unterschätzen in einem Ausmaß, was es braucht eine Consumer Brand aufzubauen. Es ist unfassbar. Ich würde mal sagen, sie unterschätzen so einen Faktor oder Faktor oder Faktor eine Million nicht um Faktor zehn. Also die Leute glauben, du kannst eine Marke aufbauen, die Menschen kennen, Herr Bitte, ich habe erst jetzt wieder gelesen, Red Bull hat seine Ergebnisse veröffentlicht und ich glaube, sie haben eins komma sechs Milliarden Euro Umsatz gemacht, wenn ich richtig mich erinnere. Und die Marketingausgaben liegen bei zwei und fünfzig Prozent. Also das heißt, die pumpen jedes Jahr knackige acht hundert Millionen ein jedes Jahr seit Jahrzehnten, damit wir wissen, dass Red Bull Flügel verleiht und dieses Feeling spüren. Und die Leute glauben wirklich, sie bauen irgendeine Marke auf.
Also es ist unrealistisch. Umgekehrt ist es faszinierend, wie schnell unter Anführungszeichen es geht, nämlich nicht wirklich objektiv schnell, aber relativ schnell. Es geht mit Persönlichkeit, mit Authentizität, mit Imperfektion, mit Outgoing, eine Personal Brand aufzubauen und mit der dann deine Unternehmensmarke zu hebeln am Ende des Tages. Das ist auch mein Weg gewesen immer. Also ich habe eine Personal Brand aufgebaut, bin bekannt für bestimmte Dinge und mit der Personal Brand kann ich jetzt nach der Reihe Dinge hochziehen, weil ich immer meine Personal Brand als Hebel benutzen kann.
Campaigning Büro ist eine Nischenmarke. In der Branche kennen es Leute. Business Gladiators ist eine Nischenmarke, aber ich kann es mit meiner Marke hebeln.
Deswegen ist es der einfachste Weg. Aber nur dann, wenn du bereit bist, sozusagen dich selber in die Waagschale zu hauen. Ich kann mich immer nur erinnern, es gibt auf meinem YouTube Kanal, auf YouTube im Podcast, den Josef Zotter gibt es auf YouTube in der vollen Länge, also empfehle ich sehr anzuschauen, ist gigantisch.
Den Leo Hillinger gibt es auch im Audio Podcast und ich erinnere mich, der hat wirklich, glaube ich, wörtlich gesagt, warum er sozusagen so auf sein Personal Brand gesetzt hat. Seine wörtliche Antwort Ich habe ja nichts gehabt, nichts anderes. Ich habe ja nur mich gehabt. Also ich habe kein Geld gehabt, ich habe keine Mittel gehabt, ich hab kein Werbebudget gehabt, ich habe nur mich gehabt. Also es war nur ich, der in der Lage war, auf jeden Kirtag zu tanzen und der hat noch nicht einmal Social Media gehabt als Hebel.
Das heißt also, Möglichkeit zwei Du bist in der Branche, die vielleicht austauschbar ist, aber du druckst dem über deine Persönlichkeit einen brutal persönlichen Stempel auf, bevor jetzt gleich alle schreien und ja, ich will ja nicht bitte eine der letzten Folgen mit der Corinna Hindenberger Zeit gegen Geld verkaufen und dann wollen alle nur mit mir arbeiten. Ich hab das Campani Büro aufgebaut und als ich damals übergeben hab, haben wir gehabt fünfzig oder sechzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das heißt nicht, dass die Leute nur bei mir, mit mir hat gar niemand mehr gearbeitet. Oder einer meiner großen Mentoren, Gary Vaynerchuk, ich meine, der hat zwei tausend Leute bei Vaynermedia. Also es ist auch nicht so, dass der mit jedem dann selber arbeitet, nur weil er es über die Personal Brand hebelt. Also Personal Brand der wirklich direkteste Weg.
Aber wenn du es nicht schaffst, deine Persönlichkeit auf den Tisch zu bringen und das heißt einfach Ecken, Kanten, Ablehnung, dann wird es nicht fahren. Zweite Möglichkeit war das. Dritte Möglichkeit vielleicht ein One more thing sozusagen zum Thema Persönlichkeit reinbringen, ist natürlich, diese Persönlichkeit darf sich im ganzen Erlebnis dann widerspiegeln. Vielleicht ehrlicherweise.
Heute machen wir was wü Business Gladiators. Also erstmal Business Gladiators. Philipp Marathon unplugged Premiere.
Wir machen heute nicht drei Punkte, wir machen heute vier. Die End is near. Der Christoph hat es geknackt zum ersten Mal seit zwei hundert vierzig Podcasts.
Es sind nicht drei Punkte heute, es sind vier. Ich muss einen eigenen draus machen. Also damit dritter Punkt zur Differenzierung, Brand Experience.
Warum glaube ich so sehr dran? Ich glaube wirklich, Menschen kaufen am Ende Emotionen. Es ist schön, wenn du auf einer funktionalen Weise Agenturdienstleistungen verkaufst oder irgendwas anderes, Also Grafikdienstleistungen. Das ist die funktionale Leistung.
Aber die Frage ist, was verkaufst du auf einer emotionalen Ebene? Da gibt es einfach viele Möglichkeiten, Menschen ein gutes Gefühl zu bescheren in der Weise, wie sie mit dir zusammenarbeiten. Das kann Freude sein, das kann ein erhabenes Gefühl sein. Es gibt ja diese Hochgefühle, die wir Menschen suchen Freude, Abwechslung.
Wir wollen uns besonders fühlen, wir wollen uns sicher fühlen, wir suchen Gefühle. Und wenn du schaffst, auf eine besondere Weise das in der Brand Experience zu geben, dann kann auch die bloße Brand Experience die Möglichkeit sein. Zur Differenzierung. Da fällt mir jetzt spontan ein, aus irgendeinem Grund, wahrscheinlich weil es auf Instagram ein Trend war, hat es eine Zeit lang gegeben, wo du das Gefühl hast, gehabt hast, dass in deinem Instagram Feed die ganze Zeit, zumindest bei mir, vielleicht ist meine Sucht, nur Zimtschnecken ausspült.
Also es war die ganze Zeit nur Zimtschnecken, Zimtschnecken, Zimtschnecken, Zimtschnecken. Jetzt ist gefühlt jede Bäckerei, wo ich einmarschiere, hat Zimtschnecken. Aber es hat jetzt eröffnet vor doch einiger Zeit. Mittlerweile hat es ein Franchise gegeben, die haben diese Zimtschnecken auf ein Hollywood Niveau gehoben mit ihrer Brand Experience, wo du wirklich glaubst du gehst in die Du marschierst in Instagram rein, um dir deine Zimtschnecke zu holen. Das tut jeden Tag Schlangen aussteigen, um sich Zimtschnecken zu kaufen.
Sie verkaufen aber auf einer funktionalen Ebene nur Zimtschnecken. Die sind jeder Bäckerei gibt, aber sie haben die Brand Experience so gestaltet, dass Menschen lieber dort sind als da. Dritter Punkt Brand Experience und eben Premiere.
Vierter Punkt, unglaublich. Vierter Punkt für die Positionierung, auf den schaue ich immer gern drauf ist. Du kannst dir überlegen über die Einschränkung auf eine ganz spezifische Zielgruppe der Relevanz zu erhöhen.
Du hast recht, es gibt Agenturen, es gibt zigtausend Unternehmensberatungen, es gibt weiß ich nicht wie viel Winzer und weiß nicht wie viel was. Aber die Frage ist, wie viel Spezialagenturen für, ich sage jetzt irgendwas Zahnärzte gibt es und ich gehe dann nur eins weiter und sage, wie viel Spezialagenturen für Zahnärzte mit Privatkassenvertrag gibt Würfelspezialagenturen für Zahnärzte mit Privatkassenvertrag, die sie auf, ich weiß nicht, Kiefererneuerung spezialisiert haben. Also du kannst jetzt natürlich das Spiel bis zum Ende treiben und irgendwann bis tatsächlich in deinem Blue Ocean drinnen, wo nur du schwimmst und wo aber hoffentlich natürlich der Markt noch groß genug ist. Ich lustigerweise diskutiere gerade mit jemandem in meinem Bekanntenkreis, der macht sich gerade selbstständig.
Mit dem habe ich unlängst diskutiert genau über diese Frage. Der hat zum Beispiel Du soll ich mein Angebot nur für Frauen machen? Hab ist eine Möglichkeit natürlich. Und das machen viele sehr erfolgreich. Einer meiner lieben Freunde, Chris Steiner, hat damals die größte Frauenfitnessstudio Kette aufgebaut, einfach weil er gesagt hat, Fitnessstudios gibt es genug, aber Lifestyle Ladies geheißen ein hundert Millionen Umsatz, abgefahren, weil er es einfach spezialisiert hat. So gibt es unterschiedliche breitere oder schmälere Formen der Spezialisierung, die Corinna Hindenberger macht Marketingberatung für Frauen am Weg in die Selbstständigkeit. Klare Sache.
Und das ist jetzt schon sehr grobschlächtige Differenzierung, weil Frauen Männer ist. Also da kann man schon einmal schauen, geht man wo tiefer rein, Aber dann bist du natürlich in der brutalen Relevanz drinnen und mit Relevanz steigt zum Beispiel auch der Preis. Also das werde ich jetzt Jetzt hätte ich natürlich, wenn ich ein bisschen mehr aufgepasst hätte, aber das ist das Zeichen dafür, dass es unplugged ist. Wenn ich ein bisschen mehr aufpasst hätte, hätte ich gesagt drei, eins, aber ich war unachtsam bei dir. Jetzt haben wir heute das erste Mal vier Punkte, aber das würde ich sagen.
Also erster wirklich die Verlockung ist groß, aber am härtesten. Du gehst über besser, günstiger, einfacher, also über Innovation. Zweiter Punkt my way, also dein Stil, deine Werte, dein Way of doing, deine Persönlichkeit auf den Tisch bringen und das Ganze mit Personal Brand hebeln.
Dritter Du gehst über Brand Experience. Ist im Professional Service Bereich hart, sage ich auch dazu, wie wohl ich zum Beispiel schon Ich würde sagen, bei meinen Unternehmen würde ich sehr wohl sagen Unternehmensberatung und auch bei der Agentur damals würde ich sehr wohl sagen, dass wahrscheinlich ein Viertel bis ein Drittel Brand Experience war. Also wie fühlen sich die Leute, wenn sie mit uns arbeiten?
Wir schauen da sehr gut drauf über alle Touchpoints. Und vierter und letzter Du erhöhst die Relevanz über Einschränkung der Zielgruppe. Das wären jetzt einmal so vier Takes auf Positionierung in einem Bereich, wo es schon viele gibt. Macht das Sinn? Christoph? Ja, das macht sehr viel Sinn. Danke für das.
Christoph hat ersetzt es nicht aufmerksam genickt und hat einen sehr konzentrierten Blick mir entgegengebracht, während ich da meinen Monolog vom Stapel gelassen hat. Was glaubst du ist für dich am ehesten? Christoph. Wird eher der Weg zur Personal Brand sein.
Also wenn du bereit bist, dich zu zeigen, wann du bereit bist, authentisch einfach auf den Tisch zu hauen und zu provozieren. Und provozieren meine ich jetzt nicht, dass man absichtlich ihre Dinge sagt, aber ich provoziere auch, indem ich einfach die Dinge ungefiltert so sage, wie ich sie sage. Weil einfach manche finden es gescheit, manche finden es dumm, aber wenn du das tust, hast du eine große Chance. Im Übrigen, und jetzt kommt das große Geheimnis, Christoph, sind die Dinge auch kombinierbar. Man muss sich jetzt nicht für eine Sache entscheiden. Ich hab vorher schon gesagt, bei mir war wahrscheinlich ein Viertel bis ein Drittel war Brand Experience, wahrscheinlich nur mal fünfzig Prozent war Personal Brand und dann war vielleicht nur mal ein Viertel sogar einfacher, besser, wirksamer.
Also du kannst natürlich die Dinge kombinieren. Coole Sache. Christoph, vielen Dank. Hast du noch eine Frage am Schluss oder wie schauen wir aus? Danke, das war sehr selbsterklärend.
Danke für die Zeit. Vielen Dank. Ich danke dir sehr für die Frage und wünsche dir viel Erfolg. Für alle, die so wie der Christoph jetzt darüber nachdenken, mit Personal Brand zu starten. Auch dazu gibt es natürlich schon eine Folge. Ich habe die Nummer nicht im Kopf, aber scrollen hilft. Da gibt es schon allerhand dazu. Unbedingt reinhören. Ich finde es einen der wirksamsten Wege. Also viel Erfolg alle, die an ihrer Positionierung wirken. Christoph, danke fürs Dabeisein. Und an alle anderen, wenn du eine Frage hast, schick sie mir an meine WhatsApp Line unter, gerne über E Mail oder meld dich auf einem unserer Kanäle für eine der nächsten Live Consultations, so wie der Christoph heute.
Freue mich sehr, wenn wir uns bei dieser Gelegenheit kennenlernen. Bis dorthin, bis nächste Woche. Alles Liebe und bye bye.