Folge 127 - Special Guest Leo Hillinger_ Wie werde ich zur Marke_
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Andersartigkeit führt oft zu anfänglicher Ablehnung und Neid
Wer aus der Masse heraussticht und Dinge anders macht als andere, muss anfänglich oft mit Ablehnung und Neid rechnen. Diese Reaktionen sind jedoch ein Zeichen dafür, dass man einen eigenen, bemerkenswerten Weg geht und sich nicht der Konformität beugt.
“wenn man irgendwie raussticht und nicht das macht wie alle anderen, da muss man automatisch einmal angerinnt sein.”
segmentQuellmaterial (93)
Bevor es losgeht mit dieser Folge von Business Gladiators Unplugged, hier ein Hinweis in eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer.
Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com. Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.
Wie werde ich zur Marke? Wie werde ich zur Marke? Ich habe mich gefragt, wem stelle ich diese Frage?
Und nachdem es aus meiner Community immer wieder den Wunsch gegeben hat, auch meine Sitznachbarinnen und Sitznachbarn aus zwei Minuten zwei Millionen besser kennenzulernen und wir mit Kathi Schneider ja schon ein wirklich beeindruckendes tiefen Interview hier geführt haben, habe ich mir gedacht, diesmal ist mein Mann Leo Hillinger und deswegen bin ich nach Jois gepilgert im Burgenland und habe meinen lieben Freund Leo Hillinger besucht und mit ihm ein tiefergehenderes Gespräch geführt über seinen Werdegang, über seinen Zugang zur Originalität, über die Frage, wie werde ich zur Marke? Ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Podcast Gespräch mit Leo Hillinger. Leo, danke, dass du Zeit nimmst.
Du bist extrem beschäftigt und zwar so beschäftigt, dass du um halb drei in der Früh schon aufstehst, damit du alles unterkriegst oder was? Ja, mein Problem ist der Schlaf. Ich schlaf relativ wenig und mich beschäftigen sehr viele Dinge in der Nacht und durch dieses Beschäftigen, ich muss immer alles loskriegen und dann schreibe ich auch immer. Ich kann da jetzt mitten in der.
Nacht dann die Nachrichten von dir. Genau. Das Schlimme ist, dass manche zurückschreiben, also wenn zum Beispiel nur, dass du siehst, der Günther, das ist mein absoluter Verkaufschef, schau mal, wann ich da geschrieben hab.
Leo Hieninger schreibt um Uhr, wir schreiben jetzt nicht was er schreibt um Uhr schreibt er Verkaufsschätzung um vier Uhr neun wiederum. Leo, mit dir möchtest du arbeiten. Leo, bist du narisch?
Da gehst du ein nach einer Woche. Die sind irrsinnig viel neidisch, aber ich habe keine Ahnung, warum sie neidisch sind. Mir braucht keiner im Leben neidisch sein, weil für andere ist es kein Leben, für mich ist es Passion.
Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, das muss ich dazu sagen, weil sonst kannst du die Leistung nicht bringen, aber es ist für mich auch kein Arbeiten, weil sie immer sagen, ich arbeite so viel, ich arbeit eigentlich gar nichts, was ich mache ich so gern und egal in welche Richtung das geht das Ganze für mich persönlich und das ist das Allerwichtigste. In jedem Bereich, wo ich investiert bin, bin ich mit Herzblut dabei. Mir macht es so viel Spaß, ich kann sehr viel Kreativität einbringen. Natürlich ist die Hauptgeschichte im Wein, das ist mir das Allerwichtigste, gerade jetzt mit dem, dass ich meinen Sohn vorbereite und meine Tochter vorbereite auf die Übernahme. Ich habe ihnen das klipp und klar gesagt jetzt in Südafrika, dass sie genau nach zehn Jahren arbeiten werden bzw. Im Betrieb führen. Arbeiten tue ich nichts, aber im Betrieb führen und dann müssen die den Betrieb übernehmen. Wenn sie nicht wollen, habe ich auch keinen Stress.
Und dann müssen sie mir zeitnah sagen, dass ich mir eine Möglichkeit einfallen las. Ich habe ein paar Szenarien, die ich machen würde, bin in der nicht B, aber eigentlich gibt's für mein Bums und so keine andere Option und für meine Tochter eigentlich auch nicht. Aber wie gesagt, das sind achtzehn und zwanzig, man weiß nie, was da rauskommt.
Aber gibt es die Marke Hillinger ohne Leo Hillinger? Es kommt ja nicht an Leo Hillinger, der hat zwar jetzt seine eigene Marke, aber vielleicht macht er die Marke vom alten, weiteren Namen hat er schon. Also Etikett braucht er nicht umschreiben, das ist mir wichtig. Und ja, es ist ja nicht so schlecht, was der Alte gemacht hat bis jetzt.
Man muss ja sagen, wir sind doch in mehreren Ländern und die Weingärten sind alle sauber seit fünfzehn Jahren biologisch, also wäre eigentlich nicht gescheit, wenn er es nicht machen würde, würde ich sagen.
Leo, ich möchte kurz sagen, wie ich darauf gekommen bin, dass ich gerne mit dir heute sitzen tät. Ich habe extrem viel in meiner ganzen Geschichte zu tun mit so vielen Unternehmen, die die alle versuchen, mit ihrer Geschichte vom Fleck zu kommen. Und gerade wir beide, was uns ja verbindet, ist die Sendung zwei Minuten zwei Millionen. Und da reden wir immer die ganze Zeit über Innovation und du musst was Neues erfinden. Und ich hab irgendwann mal gedacht, es ist lustig, weil ich bin mir nicht sicher, ob man was Neues erfinden muss. Also offensichtlich ist es so, dass Leo Hillinger den Wein nicht erfunden hat und trotzdem ist es dir gelungen, in einem Bereich, wo es tausende andere gibt, was zu schaffen, wo man sagt, gibt es einen Winzer, der da einfällt und wahrscheinlich jeder, der da drei rennt, sagt, naja, Hillinger zum Beispiel. Also offensichtlich gibt es wenige in unterschiedlichsten Branchen und ich schaue mir verschiedene Branchen an. In jeder Branche findest du jemanden, wo du sagst, der Person oder den Menschen ist es gelungen, in dem Bereich was zu schaffen, was heraussticht. Und das sind ganz wenige Leute, denen das gelingt. Und es sind interessanterweise, und deswegen finde ich es so spannend, es sind nicht Leute, die mit weiß Gott wie viel Millionen Investment vor irgendwem angefangen haben, sondern so wie du mit Blut, Schweiß und Tränen angefangen haben, mit extrem viel Hocken angefangen haben, aber trotzdem offensichtlich, und das möchte ich heute ein bisschen rausfinden, irgendwas verstanden haben, was es braucht, damit ich in einem Bereich, wo es eigentlich unzählige andere gibt, es trotzdem schaffe, was vom Fleck zu kriegen. Und ich möchte heute, wenn ich auch Ziel habe, für die Geschichte rausfinden, wie das geht, weil ich glaube, das ist was, was so viele Unternehmerinnen und Unternehmer motivieren kann, wo du, ja, es ist völlig wurscht, in welchen Bereich du reingehst.
Du kannst überall, wo du bist, original sein und rausstechen und dir ist es gelungen, wie ich glaube niemand anderen sonst. Und auf dieses Geheimnis unter Anführungszeichen will ich ein bisschen heute durchdringen und deswegen habe ich auch gesagt, gibt es die Marke Leo Hillinger ohne Leo Hillinger. Was mich davor noch interessiert ist, es hat irgendwann einmal den Zeitpunkt gegeben, da war der Leo Hillinger, der Leo Hillinger, aber noch keine Marke.
Wann war das? Ja, das war Anfang der er. Aber ich möchte jetzt auf deine erste Frage eingehen und zwar muss man irgendwas neu erfinden. Man muss nichts neu erfinden. Den Wein, den gibt es schon so lang, über Jahrtausende gibt es Wein und man muss nichts neu erfinden. Natürlich war es bei mir nicht so schwierig, wie es jetzt ist, das muss ich gleich dazu sagen.
Vielleicht war es schwierig. Wir haben sechs und achtzig in Main Skandal gehabt und das war wie ein Tsunami gepaart mit einem Vulkanausbruch, alles war hin. Und dann neu anzufangen, mit neuen Ideen zu kommen.
Ich war ja Gott sei Dank in Deutschland drei Jahre, ich war dann in Kalifornien, das habe ich zum Beispiel gar nicht gewusst. Du warst in Kalifornien, du hast da. Auch geschaut, Australien, Neuseeland, Südafrika.
Also ich habe mir wirklich sehr viel angeschaut und und haben mir gedacht, wie kann ich jetzt die Tradition, und das ist das Wichtigste beim Weinmachen. Die meisten glauben immer, sie müssen Schwundbanallen machen beim Weinmachen. Wichtig ist, dass man die Traube, so wie die wachst im Weingarten und die Flaschen bringt.
Neunzig Prozent oder eigentlich ein hundert Prozent ist im Weingarten und dann darfst du im Köhler keine Fehler machen. Techniken, kühlen, heizen. Wir müssen Biologen, wir wollen ja gar nichts verändern. Wir wollen den Wein nur mit kühlen und heizen wollen wir einfach Temperaturunterschiede schaffen. Und das ist das Wichtigste, ob das ein Bakterium ist oder Hefe ist, dass sich die in eine richtige Richtung bewegt.
Also wir arbeiten sehr viel mit der Natur zusammen, auch draußen mit Schädlingen, vor allen Dingen Nützlingen. Wir müssen wissen, wo es den Schädlingen nicht so taugt, dass wir ihm dann sein Lebensraum als solches entziehen können, aber auf natürlichem Wege und nicht mit Spritzmitteln. Und beim Pilz ist genau dasselbe. Und das ist das viel Wissen ist sehr viel Macht in unserem Bereich.
Man muss nicht irgendwas verdammt wichtig erfinden oder wieder zurückgehen, back to the roots. Wir fahren heute auch nicht mit einem Lauterwagen und mit dem Ros nach Wien, sondern wir fahren mit dem Auto nach Wien. Und dann gibt es halt ein paar, die sagen, Tradition, was ist Tradition? Ich muss jetzt nicht verbittert hergehen und wieder zurückgehen und irgendwas machen, wo es früher hat es halt keine Anrebelmaschine gegeben. Nur die Pfarrer haben sich das leisten können. Die Kirchen haben sich gedacht, da kommt in den Himmel, wenn sie jetzt mit der Hand räbelt und dann waren die Weine natürlich besonders gut und du hast draufgestanden, gerebelt. Heute gibt es ganz normale Maschine mit Fliehkraft, wo einfach das Stillgerüst weg ist, das was bitter macht und das was schlecht ist. Und dann gibt es Leute, die hauen das extra rein und dann denke ich, ich weiß nicht, das wissen wir so viel und trotzdem machen wir Fehler. Ich muss jetzt nicht hergehen und alles mit einer Reinzuchthefe machen. Es gibt ja sehr natürliche Hefen, die man selber züchten kann. Das machen wir. Also man muss nichts leicht erfinden. Man sollte eigentlich nur schauen, dass man einen eigenen Weg findet.
Und ich habe meinen eigenen Weg gefunden. Ich hab mich kreidens Fillon der Hillinger, der macht nur Marketing, schlechtes Produkt, gutes Marketing, schneller Tod. Also wenn das Produkt nicht stimmt, kannst du Marketing machen, was du willst.
Aber das ist das, was du sagst. Das eine ist, und das finde ich super, weil auch das glauben mir viele, du kannst mit Marketing alles Mögliche kompensieren. Die erste Basis, was du sagst, ist, du musst dein Handwerk verstehen. Du musst Exzellenz in dein Handwerk bringen. Und wenn du das hast, dann kannst du dir überlegen, wie bringe ich die Geschichte jetzt aus den Staaten.
Aber was war damals? Ich habe tatsächlich das mit Kalifornien, das du warst nicht gewusst. Und wie ich es dann gelesen habe, spannend, weil es ist schon so, dass wie du deine Produktwelten und ich sage bewusst Produktwelten, weil wir werden vielleicht darüber plaudern. Es ist ja auch mehr als Wein inszeniert. Man hat schon das Gefühl, also wenn ich mir so große, tolle Weingüter in den USA anschaue, also man hat das Gefühl, das hat dich schon inspiriert. Also du hast da schon viel reingeholt. Was war der Moment, wo du dir gedacht hast, einen guten Wein machen ist das eine, aber ich muss auch noch was drauflegen. Jetzt eben Marketing, eine Marke aufbauen, mich selber als Person da in die Schlacht werfen. Wann ist dir das bewusst geworden und was hast du damals gedacht in den Anfängen?
Das war mir eigentlich von Anfang an bewusst. Ich habe nichts anderes gehabt wie mein Versorgungsmarketing, wenn du mein Buch schaust, wie ich locker in den Weingärten liege, nur mit Trauben bedeckt im Bett Fässerstämme mit dem Skip und Umfahr durch die Weingärtnerei. Das habe ich von Amerika mitgebracht oder ist mir selber eingefallen teilweise.
Ich hab nur mich als Marketinginstrument gehabt. Anfang der er da hat es auch kein Geld nicht gegeben, sondern nur Schulden, keine Weingärten, keine Kunden. So wird angefangen zum Golfspielen angefangen, dass ich definitiv Kunden überzeugen kann. Bin auf jedes Golf Turnier gekommen. Ich hab mir extra eine Golfmitgliedschaft und Kreditaufnahme für Golfmitgliedschaft, nur dass ich halt zum Kurs bin.
Mir dachte so eine Kundschaft und so habe ich es halt gemacht und Heurigen und Veranstaltungen und Jazz Brunch und Bike Wine und verschiedene Sachen gemacht. Und so habe ich das eigentlich gestartet, das Ganze. Und das war einfach eine harte, reine, brutale Arbeit, So wie in meinem Buch steht Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz und du hast halt nur dich als Markeinstrument, um deine Weine dementsprechend auch zu vermarkten.
Und natürlich willst du dann schauen, was du gelernt hast weltweit und das möchtest du umsetzen Und das muss man halt damals haben. Ich bin verrückt und und alle traditionellen Weinbauern haben gesagt, der ist nicht ganz dicht. Da hab ich mir gedacht, das ist ein gutes Zeichen, weil wenn die schlecht über die reden, das ist ja bis heute so, dass alle, die schlecht über.
Mich reden, die muss ich verdienen, die. Muss man sich verdienen. Den Neid muss man sich verdienen.
Also wenn ich eine Lungenentzündung habe, wollen sie es auch haben. Das ist wirklich so in Österreich beim Zurückzahlen und beim Arbeiten hilft ja keiner. War es neidisch, ist wurscht irgendwas.
Aber es ist lustig, dass du es sagst, weil ich habe ja in der Serie, die ich da mache, also auch Gespräche habe ich zum Beispiel geführt, auch mit dem Josef Zotter. Ich meine, dem ist es auch gelungen in einem Bereich hat er schon klar da nicht erfunden und fährt aber im Programm ist unglaublich. Und was sich durchzieht durch all die Geschichten, ist diese Leute, die das schaffen. Am Anfang hat man es eigentlich für deppert gehalten. Also das ist eigentlich was, das zieht sich durch wie ein Radarfond, aber es ist offenbar so, wenn man irgendwie raussticht und nicht das macht wie alle anderen, da muss man automatisch einmal angerinnt sein. Das ist bei uns offensichtlich so.
Aber muss man sich verdienen. Leo, Also eine Sache, die du sagst, ist ja auch mal ein spannender Zugang zu sagen, ich habe eigentlich nicht mehr gehabt, als mich selber, um mich sozusagen in die Schlacht zu werfen für meine Marke. Ist ja interessant, weil ich glaube, viele heute, ja, und da mache ich ein bisschen Social Media und ein bisschen Instagram, ein bisschen das mit meinem Produkt, aber verstehen sie selber gar nicht so als Hebel für die Marke.
Du hast gesagt, ich kann auf jeden Kirtag tanzen und das wird meiner Geschichte was bringen, oder? Ja, naja, ich hab alle Gelegenheiten nutzen müssen, weil ich ja sonst nichts anderes gehabt hab. Ich hab wirklich meinen Heurigen, das war das erste Instrument, wer nichts wird, der wird wird und wenn er dann nichts wird, wieder Heurigen wird. Und das habe ich eigentlich nicht gemacht und hab's ja nicht gelernt und habe mich trotzdem ins Szene gesetzt, um definitiv meine Marke in Szene zu setzen und so. Und dann haben die Leute mitgenommen und dann habe ich akribisch gearbeitet. Ich habe immer selber kassiert. War wichtig, weil ich habe dann immer gefragt, was willst du mitnehmen? Und ich habe damals schon so färbige, coole Folder gehabt, wo die Flaschen abgebildet waren und Preis zum Hirn trinken und Preis zum Mitnehmen.
Das hat dann jeder gesehen. Das war in der Karte so einbiegt, Holzgarten gehabt von der Mams, die hat mir das so gemacht wie meine Vorstellungen. Das war die Mama, die kreative Person, so wie ich im Haus, hat mir sehr viel geholfen, die Mamsch. Und die hat das umgesetzt mit mir.
Der Vater, der hat noch doppel um neunzehn Schilling verkauft. Also da waren wir heute, glaube ich, nicht mehr da. Aber trotzdem ist es sehr spannend. Was entwickelt haben wir es entwickelt.
Geschenkt kriegt man im Leben mit Sicherheit nichts. Aber wenn man heute schaut, die Marke Leo Hillinger medial extrem präsent. Jetzt hast du nicht nur bist du mein Sitznachbar in zwei Minuten zwei Millionen und ich darf neben dir sitzen. Du hast eine eigene Sendung mit deinem Sohnemann auf Puls vier gekriegt, Du bist sonst medial omnipräsent.
Du bist in Österreich ein Promi. Das kommt ja nicht über Nacht. Das wünschen sich viele. Das kommt ja nicht über Nacht.
Wie bist du das angegangen? Wie bist du das angegangen, um wirklich auch einer breiteren Öffentlichkeit, weil das eine, was du beschreibst, ist zu Du hast jeden Kirtag abgeackert und im persönlichen Nahkampf die Leute einfach überzeugt. Das ist das eine. Das andere ist ja eine breitere öffentliche Bühne, die du ja heute ohne jeden Zweifel in einem Ausmaß hast wie sonst überhaupt niemand. Wie bist du das angegangen damals? Du kannst einfach auch Grüß Gott beim ORF oder wo auch immer ich war, der Leo Hillinger vielleicht schaut mal vorbei. Oder ist das das, was du gemacht hast?
Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich bin dann ein paar Mal bei Veranstaltungen gewesen, wo ich dann interviewt worden bin und das hat irgendwann einmal irgendwie getaugt. Und dann waren so die ersten Sachen. Ich bin dann bei einer Diskussion, bei einer öffentlichen Diskussion damals mit dem Wirtschaftsminister mit Schüssel bin ich aufgestanden, weil alle Bauern gesagt haben, damals haben sie eine Prämie bekommen, dass die Weintrauben am Boden geschnitten haben, weil so viel Überproduktion war und ich bin aufgestanden und hab gesagt, ich brauch keine Förderung und keine Prämie für irgendwen, sondern ich brauch einfach eine gescheite Politik und vor allen Dingen ein faires Steuersystem. Ich mache Qualität und ich kann Qualität immer verkaufen und und nicht Maße. Und da waren ja die hätten es mich fast mit den Missgabeln aufges und so bin ich dann gerade von Kalifornien gekommen, haben gesagt der Schwarzenegger aus dem Burgenland und so das dann angefangen und dann war einmal Zeitung da und so das ist weitergegangen. Dann war das erste war ja das Match, da war ja da waren zwei Promimannschaften gemischt mit mit Profis und dort war ich da und hab dann ja es war halt mit Kranke und mit Frau Hask so Teams und da war ich ganz witzig und gut, weil ich immer einen Schmäh hab und dann war ich beim Rennen das Rennen das mit Armin Assinger und mit den ganzen Profis und so ist das halt dann weitergerannt und beim nächsten Mal wieder und so hat sich das irgendwie entwickelt, das ganze das das kann man nicht vorplanen.
Man muss natürlich eine dementsprechende Rhetorik haben und ein Selbstbewusstsein und vor allen Dingen immer bei den Veranstaltungen dabei sein. Ich meine heutzutage bin ich halt nicht mehr auf jeder Veranstaltung, weil ich es gar nicht schaffe von der Arbeit her und vor allen Dingen, ich kann nicht um halb fünf aufstehen, wenn ich um halb drei ankomme in der Truhe und ich bin ein Mensch. Ich weiß genau ab fünf und dreiig habe ich gewusst, nach zwölf verkaufe ich keine Flaschen Wein mehr. Ich muss nicht der Letzte an der Bar sein, sondern der Herrscher in der Früh auf und das ist mir das Wichtigste.
Du hast ich hab vorhin gesagt eigene Puls vier Sendung mit deinem Sohnemann jetzt und ich habe dich vorher gefragt, wie geht der Marke Leo Hillinger oder Marke Hillinger ohne Leo Hillinger und jetzt kann man eigentlich sagen, wenn man sich die Sendung anschaut, könnte man auch sagen, da findet eigentlich gerade die Generationenübergabe auf offener Bühne statt mitten im Fernsehen Ist es das, was dort gerade passiert? Ja, ich wollte eigentlich mit der Sendung zeigen, dass auch keine Generationskonflikte geben kann. Natürlich gibt es Diskussionen, aber ich werde sicher nicht hergehen und meinem Sohn sagen, was er zu tun hat.
Ich kann ihm nur raten, in welche Richtung und das wollte ich durch die Sendung eigentlich ausdrücken, dass ich zeig schau, der hat eine komplett andere Schule gemacht, Der ist in die Walz gegangen, das ist eine Wanderschule international, Das hat er fünf Jahre gemacht und jetzt macht er Lehrer, jetzt muss er hakeln lernen. Nebenbei arbeitet er noch in einem Nobelheurigen in Dürnstein. Und der Bu der muss jetzt einmal arbeiten lernen und das von der Picke auflernen.
Da bist du halt eine harte Benchmark, habe ich das Gefühl. Oder gibt es, Also ich kriege das ein bisschen im Ansatz, wenn wir uns da sehen an den Drehtagen und so weiter. Und ja, heute, du stehst extrem früh auf, hackelst extrem viel.
Also stell mir schon als kleine Steilvorgabe vor für die nächste Generation, oder? Nein, das gibt es bei mir nicht. Jeder muss sich das selber aussuchen. Wenn mein Sohn sagt, er braucht mehr Life and Work Balance, dann muss er sich das auch so einteilen und er muss aber wirklich schauen, dass er mit der Arbeit zurechtkommt. Ich kann dem das nicht vorgehen. Ich kann nur sagen, mir taugt es so sehr, was ich mach, dass es für mich kein Samstag, Sonntag kein Schlafen gibt oder wenig. Ich habe aber auch meine Zeit, um Sport zu machen tagsüber. Ich fahr halt viel mit dem Rad mein Auto und jeder muss sich das selber und meine Kinder, ich werde meinen Kindern nicht sagen, ich müsste zwanzig Stunden noch hackeln, weil dann haben die keinen Bock, um irgendwas zu machen.
Sie müssen sich das selber einteilen. Die haben eine Verantwortung. Wir haben ein hundert Mitarbeiter nur im Weinbereich und die müssen da sind ja ein hundert Familien dahinter und da müssen sie Verantwortung übernehmen. Das heißt also, wenn sie Fehler machen, dann strahlt es auf die Mitarbeiter aus und ist ganz schlechter Zugang. Und auch bei den ganzen anderen Unternehmen, da muss ich schrittweise erst übergeben.
Das wird in den nächsten zehn Jahren nicht ausgehen, weil ja doch dreiig Firmenbeteiligungen da sind und die wachsen relativ schnell und ich kann hier das nicht. Die sind anders aufgewachsen. Ich komme ja aus ziemlich ärmlichen Verhältnissen und mit Schulden und so. Lernst auch dementsprechend kämpfen und ich kann jetzt nicht sagen, wir sind ärmlich, wenn es nicht so ist. Wir sind zwar jetzt nicht reich, aber wir können uns schöne Sachen leisten. Und warum sie sagen, wir fahren jetzt Weihnachten Silberöster nicht zu Kunden und verbringen dort je zu Weihnachten.
Das sehen wir das ich kann nicht hergehen und daheim bleiben und der braucht aber um Euro Wein und von dem her muss es eine Win Win Geschichte sein und die Leute müssen auch sehen, wir gehen auch gerne essen und leben ja gern, weil das ist ja die Leute, die unsere Weine kaufen. Absolut Und von dem sage ich immer, ich einen gescheiten Umsatz mache, weil die verkaufen eh die Weine.
Leo, du hast vorhin gesagt, es ist ja Leo Hilling ist ja heute weitaus mehr als Wein. Es ist ja tatsächlich so, dass du wie wenig andere deine Marke, die Marke, die du geschaffen hast, deine Personenmarke, das mittlerweile viele viele Dinge umspannt und du mit deiner Marke viele Dinge auflädst. Also jetzt kann man sagen der Wein und du ihr habt euch gegenseitig nach oben gebracht, aber jetzt mittlerweile nutzt du ja schon deine Marke auch um andere Dinge nach oben zu bringen. Also ich glaube es gibt Kosmetiklinie, es gibt also egal wo ich da hinschau auch da im Büro überall steht Leo Hillinger drauf. Am Zucker steht Leo Hillinger drauf, am Tablett steht Leo Hillinger drauf. Also insofern, du bringst mittlerweile deine Marke als Hebel in viele Dinge ein. Dazu muss es mir aber zuerst einmal gelingen, das wirklich groß zu machen. Jetzt haben wir über ein paar Dinge geredet. Das eine ist, du musst die Reihe haben, du musst angreifen im Sinne von du musst präsent sein, du darfst da nicht schott sein, du musst da wirklich die Füss antreten und dort sein, wo deine Kunden sind. Das andere ist, du hast gesagt, wenn es um Medien geht, du darfst dort oder da mal ein bisschen anecken. Es ist ja eine Sache bekannt, das kann man sich im Fernsehen anschauen. Leo Hillinger retter mal wie er an der Schnabi gewachsen ist. Also du lässt dich nicht verbirgen und das ist natürlich ein Profil.
Ich habe andere Geschichten und das finde ich ganz geil. Wir haben, wie du uns einmal eingeladen hast zum Investorendiener, bevor die Produktion angefangen hat, hast du einmal erzählt, dass du ich glaube eine Weinflasche hast du designen lassen oder ich glaube sogar zwei oder Saharadit und ich weiß nicht, ob man das sagen darf, aber ich glaube du hast damals gesagt, um das heißt ein kleines Häusl abbauen können oder ein Pool oder irgend so eine Geschichte es dürfte ein bisschen was kostet haben. Das andere was ich gelesen habe ist, wenn es wahr ist, dass du irgendwann einmal in deinen Anfängen, wie du die Marke geschaffen hast, zur Bank gegangen bist und gesagt hast gelesen du brauchst eine Million Schilling, weil du musst ein gescheites Fest ausrichten, damit die Marke jetzt bekannt wird. Also offensichtlich muss man immer wieder dann einmal auch gescheit am Putz hauen, damit wer was mitkriegt. Und da habe ich jetzt ein Beispiel. Ich nehme eine Star Designerin für die Flaschen um eine Lawine Geld. Ich investiere unendlich viel Kohle in eine fest. Was steckt da für Prinzip für Gedanke dahinter?
Ja, man muss investieren Geld auszuhaben, dass an seiner kommt. Das ist eine klare Geschichte. So Sachen das wollte ich mir leisten.
Ich wollte eigentlich ein Privathaus bauen mit der Zahtit, aber das war dann so viel Geld, dass ich mir dachte, das interessiert mich gar nicht Und das Geld habe ich dann eigentlich mehrere Wohnungen gebaut, die Superchef vermietet, die teilweise schon wieder die Hälfte herin ist. Ich hab dann aber mich entschlossen mit ihr die Flasche zu machen. Entschließt man sich nicht, man bittet darum, oder Und das habe ich dann gekriegt und ich damals hat das gekostet wie ein schönes Haus, ein schönes Privathaus, so viel das gekostet. Aber ich hab mir gesagt okay, lieber Fred mich selber und warte noch ein paar Jahr, aber ich möchte das haben, weil das hat keiner auf der ganzen Welt.
Jetzt ist es gestorben und es wird keinen geben, der das geflaschen hat. Absolut Der Wein, der da drin ist, der kann mit jedem Bordeaux, mit jedem großen Tos kann ich bei jeder Blindverkostung mithaben halten. Das machen wir ständig. Wir machen bei jeder Masterclass, bei jedem Sommer Event, wenn wir irgendwo dabei sind, tun wir den als Piraten rein Und nur dann, wenn der wirklich besteht, dann kann der dementsprechend die Flaschen und der Karton, die zwei Sachen sind ein absoluter Kunstwerk. Es geht nur, wenn du auch ein Kunstwerk drin hast.
Absolut keine Frage. Wenn das dann abstinkt, kannst du die pausen. Aber wollen dir sind das die Sachen, die da in der Nacht einfallen?
Ich muss mit der Sache Flaschen machen. Ja, so Sachen, wenn mir die jeden Tag einfallen, dann brauche ich eine Lawine weil das ist ein Draufzahler. Es ist echt vom Marketing her ist.
Eine Investition in die Marke, kann man so sagen oder Nicht jetzt in Umsatz generieren oder was, sondern das kannst du ja nie einer verdienen wahrscheinlich. Aber es ist eine Investition in die Marke. Genauso wie wenn du sagst zur Bank vor zwanzig dreiig Jahre her, wenn du zur Bank musst sein, weil es war Schillingbetrag. Wenn du zur Bank sagst, du brauchst eine Million Schilling, weil du musst jetzt ein Fest machen, wo du die wichtigsten Leute einlangst, damit deine Marke bekannt wird.
Ich meine, das musst du dir mal trauen, oder? Naja, das ist eigentlich fast ein bisschen geistesgestört, muss man sagen gerade zu dem Zeitpunkt. Gut, dass du sagst, ich hätte mich nicht getraut.
Nein, ist wirklich so. Da muss man echt irgendwie neben der Koppen sein. Ich habe damals war ich eng befreundet mit den Leuten vom Taubenkobi und mit den Eigentümern und mit den Edelböcks. Genau und mit denen habe ich eine Blindverkosung gemacht, weil wir gesagt haben, ich hab gesagt eigene Weingärten, ich habe ja keine gehabt und sieben und eins die ersten kaufen können und dann habe ich es war ein Traumproduzent, mit dem ich eh schon seit Jahren zusammenarbeite und der hat dann verkauft, weil er drei Kinder gehabt und keiner wollte und dann habe ich die ersten Weingärten gehabt, das erste Weingut und Traktor eigenen und Press und alles eigene Sachen. Das war für mich ein Wahnsinn Und dann habe ich die ersten Weine gemacht und gemacht an weißen, roten und Füßen.
Das ist der Hill eins, zwei und drei ganz einfach für die Amerikaner gemacht. Auch was gelernt schon dort. Absolut, ja einfach ist simple is the best Hill eins übrigens sehr zu empfehlen.
Wenn man mich fragt. Wir haben damals alles verkosten dürfen schon ziemlich cool. Ja für mich ist das ganz wichtig gewesen. Ich habe da bei der Blindverkostung habe ich da sehr große Weine der Welt geschlagen damals schon mit dem ersten Hill eins sieben und neunzig Hill zwei hundert neun und neunzig und Hill drei war acht in eins damals und das war wirklich was Besonderes und die Weine kannst du heute noch trinken.
Und ich hab dann gemerkt, ich hab so Selbstbewusstsein gehabt, dass ich gesagt jetzt habe ich die besten Weine der Welt geschlagen oder bin vorne dabei und das. Muss jetzt jedem erzählen muss ich ein Turbo reinlegen. Dann habe ich mir eine Million Schilling aufgenommen, die wir ein Haus bauen die Banker nein, will ich ausbauen, ich will eine Party machen, weil das muss jetzt jeder wissen Und dann so Falteneinladungen gemacht, die keiner aufgebracht hat, aber Shuttle Dienst.
Und dann hast du die Promis dahergeholt alle oder was war die. Damals mit Agenturen zusammengehalten Anfang der er war das unpackbar, dass da einer Agentur geleistet hat. Das kann man sich ja nicht vorstellen, das muss man echt sagen. Das war ja sieben und neunzig, also war das ich glaube neun und neunzig war die Veranstaltung dann. Das war so der erste Schritt.
Aber ich habe damals die Flaschen, die Hilans und zwei hundert fünf und achtzig Schilling verkauft. Da war schon stark, mein Vater glaubt, die verkauft keine pflanzige Flaschen. Wir waren ja in kürzester Zeit, ich glaube nicht einmal einem halben Jahr, wenn wir auskaufen, haben sie wieder alle drei und bis heute ist der Heal eins nach wie vor ein Flagship und das war sehr wichtig Und dann habe ich nachgezogen, okay, wir brauchen jetzt einen Hill für die Menschen, die gern guten Wein trinken, aber jetzt nicht so viel Geld ausgeben wollen Und das war dann der Small Hill, das war so ein Zeichen, das wir gesetzt haben und der war halt dann dieser richtige Schub. Ich hab angefangen, das war der erste er dann zwei tausend zwei und zwei, drei und das waren so richtige, das war voll cool irgendwie Und so hast du dann halt eine Marke aufgebaut und genau um das geht es. Dann habe ich dann erste Krise zwei tausend acht war so, ich weiß nicht warum, das hat mein Großvater schon kennen. Wir haben immer schon vorschauen können, dass irgendwas kommt und man will die Mitarbeiter nicht in ein Risiko reinschicken, sondern man will schauen, dass man da definitiv langfristig denkt Und da habe ich dann mit Hofer eine eigene Marke gemacht und die heißt der Flatlake und da haben sie mich dann ans Kreis genogelt. Der Hillinger verkauft das in Wein bei Hofer. Ich habe für Hofer eine eigene Marke gemacht mit eigenen Produzenten, also gar nicht von mir, aber die Leute waren dann so neidisch und die ganzen Mitbewerber haben sich gefreut und gesagt, jetzt hat er einen Fehler gemacht und jetzt macht man fertig.
Jetzt hat er einen Fehler gemacht mit seiner Marke, weil jetzt geht er ins günstige Segment und jetzt zaubern over ist. Ja nie Leo Hillinger draufgestanden. Es war einfach Flatlake und das ist saugut in Marken und die ist so stark.
Jetzt gibt es fünfzehn Jahre Wahnsinn und. Wir haben alle Krisen, die ganz großen Krisen mit nicht einmal fünf bis zehn Prozent Minus vom Umsatz, haben wir die durchgehen können? Es ist eine sehr wichtige Geschichte, glaube ich.
Und das ist ein Vorzeichen jetzt In der letzten Krise hätten die, die mich damals wirklich schlecht gemacht haben, bei den ganzen Gastronomen bis heute und die Gastronomen, die mich damals ausgehauen haben, grundlos, die waren froh gewesen, die haben ja alle keine Weine verkaufen können, weil wenn du nur in der Gastronomie bist und wir haben uns da Gott sei Dank durch die Krise schön durcharbeiten können. Gibt es was, wo du sagst, das war eigentlich, jetzt haben wir vorgeredet über die Flaschen von der Zaha Dieb, wir haben geredet über das Fest. Gibt es was, wo du sagst, das war eigentlich in den Anfängen die beste Investition in meine Marke an sich? Also wo du wirklich sagst, das war eigentlich für dich so ein Schlüsselpunkt, der wirklich auch deiner Marke zum Durchbruch verholfen hat? Oder war das wirklich einfach so ein stetiger Weg, der einfach immer durch tägliches Anschirm immer das Eizerl weiter nach oben sozusagen? Oder hat es wirklich den Moment gegeben, irgendwo, wo du dachtest, jetzt kommt es ins Rutschen im positivsten Sinne?
Ja, das waren die eigenen Main Gärten, was ich damals in Rus kaufen konnte, zwölf Hektar, kein Geld gehabt, die ersten Schulden auch nicht zurückgezahlt und haben trotzdem noch mal einen Kredit aufgenommen und hab mir gedacht, okay, wenn ich die Trauben zahlen kann, dann kann ich ja die Schulden zurückzahlen. Und ich hab's damals in Schweizer Franken gemacht. Es war einfach perfekt. Endfällig war einfach damals perfekt.
Letzten Jahre war es furchtbar, Aber ja, das war einer der größten Schritte. Dann hilft und dann der große auch finanzielle Durchbruch war dann Smallhill und dann nochmal Flat Lake. Es war so ein richtiger Anstieg für die Marke. Leo Hidinger war sieben und neunzig bis zwei tausend acht, war absolut Highlight.
Also da waren wir in jeder Gastronomie und überall vertreten und dann ist Flett gekommen. Dann haben sehr viele gegen mich gekämpft, was eigentlich ein gutes Zeichen ist, aber das hat mir persönlich wirklich sehr wehgetan, weil ich habe einfach Quatschen gekriegt, die ich nicht verdient hab und das war beim Vater damals schon so, aber dass ich das noch mehr leben muss, das war echt eine harte Partie, weil das war nicht in Ordnung? Das muss ich ganz ehrlich sagen, da haben sie mich ans Kreuz genagelt, ohne dass ich schuld bin und das geht gar nicht.
Das ist ja definitiv eine der Schattenseiten. Man sagt immer wenn man sich weit auslädt und aneckt und original ist und Sachen anders macht wie andere, steigt man ja immer ohne Zweifel andere auf die Füße weil alle die einfach weiter tun wollen wie die letzten zwanzig dreiig Jahre, das wären jetzt nicht die besten Freund von denen die um die Ecken biegen und so Freund, jetzt machen wir das einmal anders. Was sind die Nachteile? Oder würdest du es jedem rückblickend auch mit der Erfahrung, die du hast, würdest du jemanden der am Anfang steht empfehlen und mach das so wie ich stell dich selber in den Ring du mit deiner Person, mit deiner Persönlichkeit und hau die in die Schlacht für deine Marke. Würdest du das jemandem der am Anfang steht empfehlen oder würdest du sagen nein ehrlich gesagt, wo ich mir heute überlegen könnte und Komota richten mit mehr zurückhalten, ich weiß es nicht, weil es hat ja natürlich Schattenseiten brauchen wir überhaupt nichts reden, so wie du sagst, die Leute sind neidig und freuen sich, wenn da mal was falsch ab.
Also es ist ja nicht nur super. Das glaubt man immer, wenn man im Fernsehen schaut. Philipp ganz wichtig ist jeder hat ja auch nicht das Talent. Jeder hat jetzt auch nicht das Talent, dass er seine Person Vordergrund steht.
Das muss man schon ehrlich sagen. Jeder soll seine Talente auch leben, das ist wichtig. Der eine ist eher der Produzent, wenn es den vier stößt, dann verkauft er keine Flasche Wein eher das Gegenteil macht aber super Weine. Der eine ist ein Talent, in dem er Wein macht, der andere Talent, wo er Wein verkaufen kann.
Also jeder muss das leben, was einem am besten kann. Das kann ich jedem empfehlen. Er muss seine Tränte ausfinden und die dann umsetzen und wenn ich ein guter Produzent bin, dann muss man mit irgendeinem guten Verkäufer haben.
Also nur so funktioniert das, dass das so wie ich jetzt ich bin wirklich ein Freak, das glauben die meisten nicht. Bisschen sichtbar nein gibt ihnen so ich. Bin Weinbauer aus Leidenschaft und ein kompletter Weinfreak ich verkoste so viel Wein international dass ich weiß wo ich stehe und ich habe keine Angst dass ich meine Weine blind irgendwo rein tue und ich bin produktionstechnisch stark also auch im Weingarten jeder kann mal vorbeifahren wenn er Leo Hillinger schützt das ist ein biologisch gearbeiteter Weingarten und das sticht auch außer und im Gegenteil aber im Gegensatz dazu bin ich aber einer der gut verkaufen kann oder sich gut präsentiert und mir sind.
Nichts warst du immer so warst du immer so einfach also hat man die immer schon einfach viel geld vier stellen können also war das immer schon so oder ist das gewachsen immer nein immer. Wenn du meine Tochter siehst es ist wie ein Abbild mein Vater damals erlebt heißt der war auch so ich habe durch den vater war eine schwierige Situation insgesamt unsere Beziehung aber es war einmal so super und dann wieder so anders schlecht aber der Vater war der ist erschienen ich glaube den gehört Wirtshaus und da hat er weingeliefert und der hat mit allen kennen und das kann ich ja und meine Tochter kann es auch mein Bur kann es auch der ist ein bisschen zurückhaltender so wie die Mama aber er kann er redet mit jedem ihr müsst nichts blöd und mir gefällt das er muss auch nicht so sein wie ich und das ist das wichtigste man muss eine eigene Persönlichkeit entwickeln und die auch leben meine Tochter die ist eine Rampensau die ist wirklich eine wüte alte aber sie sehr sehr also sie hat jetzt in der Schule das ist so ein bisschen eingeengt sie ist so eine hyperaktive aber die macht ihren Weg und er macht auch seinen weg also ob sie jetzt den Betrieb übernehmen oder nicht ich mache mir die zwei sicher. Kann ich sagen ich habe unix eine Flasche geköpft auf der Flasche ist draufgeschaut ich hab schallend gelacht die Flasche ist von deinem sohnemann auf dem Etikett steht Jack Spitznamen von deinem Sohn und drunter steht und ich liebe ihn dafür without dead also die Abgrenzung ist schon im Gange aber ich glaube er traut sich das und ist da echt motiviert oder.
Ja mit der Situation habe ich erst lernen umzugehen weil ihr wirklich müssen das war schwierige Situation weil wenn er sich so grenzt weißt du dann ist es schon ein bisschen schwierig für den Papa, aber ich habe es jetzt verstanden, dass sein eigenes Projekt ins Leben gerufen hat und genau das, dieses Revoluzzen, ich brauche den Papa nicht und der sagt, dass du ein Step up ist, nehme ich das Auto weg. So hat er zu mir gesagt, jetzt geht das nicht mehr. Ich habe schon so und so viel Flaschen verkauft und das Auto ist schon herin.
Aber es ist doch das beste Zeichen, oder? Dass er willig und fähig ist. Aber die raten fürs Auto. Wenn er das schon herin hat, dann habe ich kein Druckmittel mehr, dann nehme ich dir die Wohnung weg. Dann sagt ich arbeite aber nebenbei einen Heiligen, also irgendwann und sagt, die wird erst sagen.
Und genau das ist, was ich will. Ich will, dass er faktisch ein reißender Wolf wird und kein faules Schwein. Und das ist das Wichtigste.
Wir müssen nicht schauen, dass die Kinder, man kann sich überfordern, meine Frau fühlt sich gut, ich bin wieder zu hart und muss einen Mittelweg finden und man muss halt ein Vorbild sein, finde ich. Ich kann nur den Kindern das vermitteln, dass ich das aus Liebe und Leidenschaft mach und ich gar nichts anderes machen will, wie das, was ich jetzt mache und in alle Phasen meines Lebens. Ich gehe in der Nacht schlafen und freue mich und in der Früh stehe ich auf und freue mich.
Also es geht nicht besser von meiner Seite her. Vielleicht zum Schluss noch, Leo. Medien spielen ja auch im Aufstieg deiner Marke wirklich eine große Rolle. Du hast extreme mediale Präsenz, nicht nur im Fernsehen, die Sendung mit deinem Sohn, zwei Minuten, zwei Millionen. Aber es gibt ja sonst schon, es gibt die Lebens und Erfolgsgeschichte von Leo Hillinger im Fernsehen. Es gibt also unzählige Dinge.
Medien spielen einfach extrem große Rolle. Was siehst du da hat sich jetzt die letzten zwanzig Jahre ein bisschen was geändert. Also das ist ja Medien, das funktioniert ja auch nicht mehr gleich wie heute. Ist da was, wo du sagst, würdest du nur mal jetzt zwanzig Jahre anhängen? Du hast gesagt, Zähne sind geplant, würdest was anders machen als die letzten zwanzig? Ja, bezüglich Marketing, Medien, Marke. Also wirklich da in die Richtung würdest du sagen, nein, da kommen jetzt Sachen daher, da muss man sich jetzt ein bisschen oder würde sagen eigentlich das Prinzip funktioniert vor mir.
Nein, überhaupt nicht. Also man muss sich schon nach der Zeit richten. Die Zukunft ist definitiv so dass die die Generation die neue Generation nicht mehr fernschaut in der Art wie es wir gemacht haben oder wie es wir machen sondern ich merke das bei meinen Kindern die schauen keine fern schauen grundsätzlich keine fern die schauen natürlich Netflix, die schauen einfach YouTube sie machen was Insta, TikTok und genau das dort hauen wir uns schon drauf das werden meine Kinder dann zum Beispiel meine Tochter macht jetzt bei unserer Grafik und Werbeagentur ein Praktikum heuer und das will sich dort in diese Richtung schon meine Leute sind schon gut über ein junges Team die da sehr viel machen aber da geht natürlich einiges mehr nur ist es schwierig dann noch mehr zu machen Wir sind eh schon sehr präsent ich war ja Anfang der er war ich schon im Internet also zu mir ist einer gekommen glaube ich ein und neunzig oder zwei und neunzig und der hat gesagt da gibt es da also da wird so weltweit jeder kann das alles sehen und ich mir gedacht der nimmt irgendwas Nein heute lacht er drüber und der hat gesagt du kannst dann weltweit mit jedem kommunizieren und ich denke mir wieso das geht selber mit dem Handy wer glaubt, dass das irgendwann einmal solche Ausmaße annimmt überall wird ein Foto gemacht Natürlich hat das Vorteile schnelle Information für jeden aber natürlich auch Nachteile weil wenn irgendwer grob irgendwas reinstellt und das hast du eh mitgekriegt die letzten Jahre, wo es mich einen Shitstorm.
Kassieren und für nichts du musst sie. Rechtfertigen für Sachen die du gar nicht da hast Also wie sie gesagt haben die Delta Variante wie von Südafrika bracht und lauter Blödsinn das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen Jetzt musst du rechtfertigen für Sachen die du gar nicht gemacht hast Brutal auch das. Ist Teil wenn du eine öffentliche Person bist also mittlerweile offensichtlich Shitstorm inklusive auch wenn du nicht dabei bist Ja und.
Vor allen Dingen alles wird auseinandergenommen wenn du irgendwas sagst das ist wurscht man hat ja irgendwo einen Schmäh glaubt es ein Schmäh und für einen anderen ist das schon die Oberkatastrophe Also von meiner Seite her ich rede immer so wie man nach Schnabel gewachsen ist wenn ich jetzt über alles nachdenke, dann geht die Originalität verloren Es ist halt schmäh und man muss ja nicht immer alles ernst nehmen und die meisten versuchen nur, wo hat der schon wieder einen Fehler gemacht. Aber deswegen sage ich auch, ich selber werde mich jetzt doch relativ zurückziehen. Also von zwei Minuten zwei Millionen wird es mir nicht mehr geben als Investor, weil genug.
Ja, das sagen eh viel, da muss man schon sagen, aber du bist eh da. Nein. Ja, Leo, da bin ich maximal in der Leer.
Das machst du gut. Aber ich habe jetzt das mit meinem Sohn gemacht. Das freut mich schwer, weil ich wirklich den jungen Leuten Perspektiven öffnen will und den älteren Generationen so wie mir einfach denen sagen in unserer Branche, aber auch in anderen Branchen, bitte lasst sie jungen viere, gebt ihnen eine Chance, weil das ist eigentlich die Message von dieser Sendung gewesen. Ich bin ja nicht so, dass ich jetzt irgendwas erfinden muss, nur dass ich im Fernsehen bin.
Man kennt dich schon, das braucht niemand. Genau die Leute. Es ist eigentlich der Programmchef, der dauernd mit irgendwas anderes zu mir kommt und was sagst du dazu? Und du hat ja auch noch eine gewisse Zeit. Ich war ja voriges Jahr am absoluten Limit, zwei Minuten sind wieder umdreht, dann habe ich eineinhalb Monate ans Hillinger Draht, dann sind die noch mit runtergeflogen nach Südafrik. Ich war wirklich am Zaunfleisch. Die Leute glauben immer, das ist so leicht, aber wie du weißt, sitzen wir da acht, neun Stunden teilweise im Studio und Vollgas und dasselbe ist.
Und nebenbei hat man ja da einen Brotberuf. Nebenbei habe ich dann auch die Ernte September, Oktober und ich habe von August bis Oktober, also insgesamt, wie gesagt, eineinhalb Monate Draht und noch gearbeitet und es war echt nicht einfach. Also man glaubt immer, das ist so einfach. Bei mir ist es so, sie müssen einfach das nehmen, was ich sage und ich gehe nicht fünfmal hin und fünfmal her und wir machen das nochmal, sondern ich bin so, wie ich bin und nehmt mir so, wie ich bin.
Das ist doch die Ansage zum Schluss, Leo, oder? Leo, danke. Ich sag dir, was ich mitnehme für heute. Erstens einmal dein Schlusswort bringt es für mich auf den Ich bin so, wie ich bin und nehmt mich, wie ich bin, ist für mich ein Plädoyer für Originalität. Ich glaube, es gibt so wenig Leute, die trauen sich, original zu sein. Und die Wahrheit ist, wenn man die anschaut, original sein ist glaube ich echt der erste Schritt, dass man rausstechen kann und auch was hinterlassen kann, an was sich Leute erinnern. Das ist das erste, was ich von dir mitnehme.
Das zweite, und da bist du Vorbild ist fast eine schwache Formulierung, weil es ist eine Mischung zwischen Vorbild und gleichzeitig ist es immer ein bisschen einschüchternd. Du sagst immer Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz. Ich glaube Nahkampf und Attacke in den Anfängen. Also die Anfänge ist nichts für die Soundhoundschucher am Anfang musst angreifen. So ist es am Anfang.
Musst angreifen, musst dort sind, wo deine Kunden sind, musst jedes Fessel beackern, jeden Kirtag beackern, was auch immer das in deiner Branche ist und musst dabei sein. Und das dritte, was ich heute mitnehme, ist, was schon beeindruckend ist, eine Investition in Marke ist eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Das ist nicht, was sofort im Umsatz siehst. Du hast die Flaschen erwähnt von der sah dit, wo du sagst, also wenn ich da ans Geschäft denke, dann mache ich nie ein Geschäft mit dem. Du hast ein Batzen Fessel geschmissen in einer Zeit, wo du dafür Geld hast aufnehmen müssen. Investition in Marke zahlt sich on the long run aus und da bist du einfach ein unfassbares Vorbild. Hillinger sieht man nicht nur beim Wein. Riedlinger triffst an jeder Ecke, wo du bist, bei Kosmetikprodukten, bei Wein, bei allen möglichen Sachen.
Es ist wirklich beeindruckend, Leo, was dir gelungen ist. Es ist unglaublich, wirklich als Vorbild für viele Unternehmer, mich eingeschlossen. Danke, dass du die Zeit genommen hast und danke, dass wir bei dir da Weingut sein dürfen. Ich hoffe, das war eine Freude für dich. Genauso wie es für mich war. Der Leo ist ein Original, so viel steht fest. Das war meine Special Episode für dich mit Leo Hillinger, ein weiterer Kollege aus zwei Minuten zwei Millionen.
Schauen wir, wie es weitergeht. Ich werde dir vielleicht noch den einen oder die andere präsentieren. Schalt nächste Woche wieder ein.
Das ist das Wichtigste hier bei Business Gladiators unplugged und schick mir vor allem deine Fragen. Das ist wichtig an die bekannten Kanäle. Ich freue mich sehr, wenn ich deine Frage beantworten kann und wenn du nächste Woche wieder dabei bist hier bei Business Gladiators Unplugged. Alles Liebe und Bye Bye.