Folge 110 - Positionierung_ Wie wähle ich meinen Markt_
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Business Gladiators Deep Dive als Lernformat
Der Business Gladiators Deep Dive ist eine zweistündige Online-Session, die sich intensiv einem spezifischen Thema widmet, wie beispielsweise der Positionierung. Dieses interaktive Format ermöglicht es den Teilnehmern, tiefer in die Materie einzutauchen und konkrete Strategien für ihr Business zu entwickeln. Die Tickets sind limitiert, um eine intensive Lernerfahrung zu gewährleisten.
“Am vier und zwanzigster mai Geht es weiter mit dem nächsten Business Gladiators Deep Dive, einer zweistündigen Online Session, die wir dieses Mal genau ins Thema der Positionierung fokussieren werden.”
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Bevor es losgeht mit dieser Folge von Business Gladiators Unplugged hier ein Hinweis in eigener Sache für alle meine Podcast Hörerinnen und Podcast Hörer.
Am achtzehnter erster. Um achtzehn uhr eins veranstalte ich mein erstes Live Webinar in diesem Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig alle Infos für dich auf philippmarathaner com Durchbruch zwei tausend drei und zwanzig und jetzt viel Spaß mit dieser Folge. Wie wähle ich meinen Markt? Willkommen hier bei Business Gladiators Unplugged.
Das ist eine neue Folge hier für dich für Unternehmerinnen und Unternehmer, die großes bewegen wollen. Heute mit der Wie wähle ich eigentlich den richtigen Markt oder wie definiere ich meinen Markt richtig? Eine Frage, die uns ja immer wieder beschäftigt, nicht nur am Anfang des Unternehmertums, sondern auch wenn wir unser Unternehmen weiterentwickeln oder neues Produkt launchen, ein neues Angebot in den Markt bringen. Und ich habe mir gedacht, ich möchte unbedingt eine Folge zu diesem Schwerpunkt machen, weil ich eine unglaublich inspirierende Konversation gehabt habe in einer meiner letzten VIP Gruppen vom letzten Business Gladiators Deep Dive dort Elisabeth gefragt, die ein Produkt launchen wird, ein Produkt im Bildungsbereich, im Weiterbildungsbereich und sie hat mich gefragt, wie sie denn am besten da Schwung in die Sache bringt, wie sie den Marktstart so richtig kraftvoll machen wird und und wir werden eine eigene Sendung noch dazu machen, wie wir das Marketing von so einem Launch richtig konzentrieren. Ich möchte heute aber unbedingt einmal darüber sprechen, wie wir unseren Markt richtig framen, wie wir unseren Markt auch so definieren, dass wir überhaupt eine Chance haben, mit unserem Marketing erfolgreich zu sein.
Wenn das ein Thema ist, das für dich spannend ist, dann freue ich mich sehr, dass du jetzt dabei bist, will dir aber gleich auch noch einen Hinweis geben, den ich dir nicht vorenthalten will. Am vier und zwanzigster mai Geht es weiter mit dem nächsten Business Gladiators Deep Dive, einer zweistündigen Online Session, die wir dieses Mal genau ins Thema der Positionierung fokussieren werden. Es wird um die Frage gehen, wie schaffe ich echte Begeisterung für mein Angebot, wie schaffe ich echte Begeisterung für das, was ich da tue und um die Kunst der richtigen Positionierung.
Das ist wirklich was, da könnte man Tage drüber sprechen. Aber beginnen wir mal damit, dass wir dem zwei Stunden widmen. Wenn das spannend für dich ist, Schau vorbei auf businessgladiators Com, sichere dir dein Ticket. Die Tickets sind wie immer limitiert. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dabei bist.
Aber jetzt reden wir mal über die Wie wähle ich meinen Markt? Wie definiere ich den Markt so, dass ich überhaupt eine Chance habe zu gewinnen? Und da möchte ich schon eine Beobachtung mit dir teilen. Mein Eindruck ist Viele, die an den Start gehen mit einem neuen Angebot, wählen ihren Markt nicht nur zu unbestimmt nach dem Ich bin für alle da, sondern auch zu groß.
Das mag daran liegen, dass das, was wir heute über Start ups lesen, die alle die Welt erobern, uns so beeinträchtigt, dass wir alle auch von einem Tag auf die anderen die Welt erobern wollen. Es ist nur keine vernünftige Strategie. Ich möchte ein Beispiel bringen, das mir immer sehr plakativ erscheint und das mir ganz gut gefällt.
Viele eifern ja den Gründerinnen und Gründern sozialer Netzwerkplattformen nach und denken sich meine Güte, wäre ich doch nur derjenige oder diejenige, die das nächste TikTok, Instagram oder was auch immer erfunden hätte. Und ich nenne das deswegen gerne als Beispiel, weil gehen wir mal zurück und schauen wir uns das an, was passiert, wenn du heute ein soziales Netzwerk gründest und damit die Welt erobern willst, Dann wirst du wahrscheinlich extrem schwere Herausforderungen von dir haben. Und es wird gar nicht so easy sein, von Anfang an ein globales Netzwerk zu schaffen, wo du Menschen vernetzt. Das hat sich wahrscheinlich auch ein gewisser Mark Zuckerberg gedacht, als er sein Facebook gegründet hat. Viele werden es vielleicht nicht wissen, aber der hat sein Facebook nicht gegründet als globale soziale Netzwerkplattform, sondern hat sein soziales Netzwerk Netzwerk so gegründet, dass er für seine Universität damals für die Harvard University, ein Netzwerk geschaffen hat und dort innerhalb von kürzester Zeit, innerhalb von wenigen Tagen eine Durchdringung geschaffen hat, die ihn de facto dort zum Monopolisten gemacht hat auf dieser Universität, die dafür gesorgt hat, dass so viele Menschen da schon dabei waren und drinnen waren, dass es unbedingt gelohnt hat, sich dort anzuschließen. Hätte Mark Zuckerberg das nicht auf seiner Uni gestartet, sondern hätte Na Moment, wir machen da gleich mal was Großes, wir starten jetzt mal gleich in meinem Bundesstaat.
Dann wäre das schwierig geworden. Dann hätte er weder die Ressourcen gehabt, diesen Markt zu aktivieren, noch hätte er rasch genug die sozialen Netzwerkeffekte in die Gänge gebracht und wäre wahrscheinlich kläglich gescheitert davon eine globale Lösung zu schaffen. Ich glaube, darüber brauchen wir gar nicht sprechen, weil du verstehst schon das Prinzip, er hat sich einen Markt gewählt, den er in Windeseile erobern konnte.
Und das ist der wichtige Punkt. Wenn du wirklich ein Marktsignal senden willst, dann musst du deinen Markt so definieren, dass du auch mit deinen Ressourcen und Kapazitäten in der Lage bist, auch den Markt tatsächlich mit einem Signal zu erreichen. Es bringt nichts, um dir das in ein Bild zu gießen, wenn du mit deinem Angebot wie ein Tröpfchen rote Farbe in die Donau tröpfelst. Das wird die Donau nicht rot färben. Du musst wirklich in der Lage sein, deinen Markt in Windeseile auszufüllen und dort auch eine Wahrnehmung, ein Signal Aufmerksamkeit zu hinterlassen. Und das erfordert natürlich, nachdem die meisten von euch mit beschränkten Ressourcen unterwegs sind, erfordert natürlich, dass wir den Markt entsprechend klein, scharf und spitz definieren.
Und für viele Gründerinnen und Gründer ist das gleich einmal, die kriegen gleich mal eine Krise, weil sie sagen, ich wollte was Großes machen, ich wollte nichts Lokales machen. Ja, das ist schon klar. Du musst dich ja nicht von deiner Vision verabschieden.
Du sollst nur deine Vision Schritt für Schritt angehen und das erhöht einfach die Wahrscheinlichkeit, dass du erfolgreicher bist. Der zweite Punkt, den ich dir mitgeben will, definiere deine Zielgruppe nicht unbedingt nach demografischen Faktoren. Das ist etwas, das ist in vielen Bereichen sehr outdated.
Wenn wir heute sagen, wir haben eine Zielgruppe, das sind Männer über fünfzig oder Frauen zwischen dreiig und vierzig, da muss man sagen, dass diese Zielgruppendefinitionen mittlerweile ausgedehnt verdient haben.
Frauen zwischen dreiig und vierzig oder Männer über fünfzig können von so unterschiedlichen Interessen und Naturen sein, dass es der richtigere Ansatz ist, dass du dir eine Zielgruppe wählst, die in einer bestimmten Lebenssituation ist, in einer bestimmten Lebenssituation ist, die du so konkret wie möglich beschreiben kannst. Eine Lebenssituation, die verbunden ist mit ganz klaren Hoffnungen, Wünschen, Träumen, Sehnsüchten. Eine Lebenssituation, von der du ein Bild malen kannst, ein Bild vom Leben dieser Menschen, wo sie sich bewegen, mit wem sie interagieren, was sie konsumieren, an welchem Plätzen wir sie erreichen, was sie nachts wach hält, was sie dagegen tun. Das heißt, wenn du deine Zielgruppe mit einer Lebenssituation definierst, sogenannte psychografische Faktoren, also wonach streben Menschen? Was haben sie für Wünsche, Hoffnungen, Träume, Sehnsüchte, wo stehen sie im Leben? Dann tust du dir leichter, ein klares Bild zu zeichnen, sogenannte Buyer Persona, mit der du dann auch das Feld absteckst, wie du deinen Markt entsprechend definierst und in der Folge auch weißt, wo du diese Menschen erreichen kannst. Das Problem, wo du deinen Markt zu abstrakt oder zu unkonkret definierst, ist, du hast ja auch keine Antwort auf die Wie erreichst du Menschen tatsächlich? Und genau das soll dir diese Definition durch psychografische Zielgruppen, also durch Zielgruppen in bestimmten Lebensumständen entsprechend erleichtern. Ein Beispiel zum Beispiel Unternehmen, die sich stürzen auf Familien mit kleinen Kindern, die wissen natürlich, dass gerade die Geburt eines kleinen Kindes eine Umbruchsituation in ihrem Leben ist, wo wissenschaftlich erwiesen ist, dass sich das Kaufverhalten massiv ändern. Und gleichzeitig können wir auch annehmen, dass diese Menschen in der Situation bestimmte vergleichbare Bedürfnisse haben, bestimmte Fragen auf Google stellen, sie in bestimmten Foren bewegen, an bestimmten Plätzen anzutreffen sind, bestimmte Themen haben, über die sie vielleicht abholbar sind, vielleicht, dass sie nicht ausgeschlafen sind frühmorgens oder ähnliches. Es ermöglicht dir jedenfalls sehr nahe auf diese Zielgruppen einzugehen, wenn du dann in die Kommunikation gehst, um dort ein Erlebnis zu schaffen, das Leute wirklich abholt.
Das heißt, die zwei Punkte, die ich dir mitgeben will in der Wie wähle ich meinen Markt? Sind vor allem zwei Ratschläge, die, glaube ich, wirklich lohnenswert sind, wenn du sie umsetzt, wovon vor allem der erste Ratschlag dich fordern wird, weil es jeden fordert und auch mich fordert. Der erste Ratschlag ist wähl deinen Markt so spitz und klein, wie es dir nur möglich ist. Das heißt nicht, dass du deine Vision verkleinerst, aber du musst den ersten Schritt so wählen, dass er für dich bewältigbar ist, dass du in der Lage bist, auf dieser Marktgröße auch einen Wumms zu kreieren. Über das werden wir heute noch sprechen und in einer anderen Folge noch sprechen, in der Wie mache ich einen Launch erfolgreich? Also wählen so groß, dass er innerhalb von Windeseile einnehmbar ist und der zweite Ratschlag von mir ist ganz Schau wirklich drauf, dass du Zielgruppen nicht auf die altbackene klassische Weise demografischer Natur definierst, sondern geh tief rein in die Lebenssituationen der Zielgruppen, sodass du wirklich ein klares Bild zeichnen kannst vom Leben dieser Menschen und sie auch dann entsprechend abgrenzen, abstecken kannst, kannst und auch adressieren kannst.
So viel ein erster Anriss zum Thema Positionierung. Wie wähle ich meinen Markt? Mehr dazu gibt es auf jeden Fall am vier und zwanzigster mai bei der neuen Ausgabe von Business Gladiators Live. Die Tickets dazu kriegst du auf Business Gladiators Com. Die Session wird von achtzehn bis zwanzig uhr online sein und wird interaktiv intensiv.
Das kannst du dir sicher sein, weil der Deep Dive hat einen Sinn und Zweck und es ist für diejenigen, die im Podcast dran sind, eine Stufe tiefer zu gehen. Wir haben da immer nur so gute zehn Minuten, zwölf Minuten, wo wir gemeinsam einsteigen und ich möchte aber auch immer wieder mal tiefer gehen und deswegen gibt es Business Gladiators den Deep Dive am vier und zwanzigster mai von achtzehn bis zwanzig uhr. Ich hoffe, die Folge war für dich ein Gewinn.
Ich freue mich sehr, wenn du mir dein Feedback schreibst auf Instagram, LinkedIn, Facebook, WhatsApp unter drei hundert ein und dreiig tausend fünf hundert fünf und fünfzig und ich freue mich auch, wenn du mir deine Frage schickst, die beantworte sie vielleicht schon in einer der nächsten Ausgaben. Bis dorthin freue ich mich auf dich. Alles Liebe und bye bye.