Folge 135 - „Winter is coming“ 2_3_ Wie gehe ich mit Minderung (statt Wachstum) um_
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Beziehungen sind die härteste Währung im Unternehmertum, besonders in Krisenzeiten.
Beziehungen, sowohl zu Kunden als auch zu Mitarbeitern, stellen die wertvollste Währung im Unternehmertum dar. Sie sind besonders in Krisenzeiten von unschätzbarem Wert, werden aber oft unterschätzt, wenn es um die Vorbereitung auf Herausforderungen geht.
“Beziehung ist wirklich die härteste Währung, die es überhaupt gibt im Unternehmertum. Und gleichzeitig die am Unterbewusstsein schätztesten, habe ich den Eindruck, wenn es darum geht, sich auf wirklich herausfordernde Zeiten vorzubereiten.”
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Winter is coming, worauf müssen wir uns einstellen? Teil zwei, die Minderung. Na, da geht es ja gleich richtig los, oder? Bei dieser Serie Winter is coming, worauf müssen wir uns einstellen? Die Minderung.
Ich gratuliere dir mal, dass du überhaupt einschaltest zu dieser Folge. Das ist so irgendwie das Gegenteil von dem, was wir uns in den letzten Jahren erzählt haben, oder? Da ging es nur um Wachstum größer, höher, weiter. Ich selber erinnere mich ja auch an das Feeling, das ich hatte und das mich begleitet hat und plötzlich reden wir über die Minderung. Also das kann einen schon ganz schön auf den Boden holen, aber keine Sorge, wir wollen das auch gleich verorten. Wichtig ist, wenn du jetzt bei dieser Folge einsteigst, dann hoffe ich, du hast unbedingt auch Folge eins gehört oder Teil eins dieser Serie gehört, wo es darum geht, wie gehen wir mit all diesen Prognosen um. Ich möchte aber jetzt bewusst nach der Reihe in ein paar Themenfelder einsteigen mit dir, wo Entwicklungen zu beobachten sind und wo ich den Eindruck habe, wir als Unternehmerinnen, als Unternehmer sollten uns darauf vorbereiten.
Und worüber reden wir, Wenn wir über Minderung sprechen, dann reden wir über Themen, die in den letzten Wochen und Monaten ja eigentlich in aller Munde sind. Einschränkung. Ich glaube niemand, der in der Corona Pandemie unterwegs war, hat nicht sofort Bilder vor sich, wenn es um das Thema Einschränkung geht. Die meisten von uns waren in Lockdowns zu Hause, manche von uns sogar in Quarantäne. Also Einschränkung ist ja tatsächlich sowas wie das Wort des Jahres zwei tausend zwanzig und tatsächlich hat sich dieses Phänomen der Einschränkung der Minderung aber mittlerweile über viele Bereiche ausgeweitet.
Wir haben gesehen, dass durch Corona oder nicht durch Corona, ich hab keine Ahnung, das Thema Lieferketten ein großes Problem geworden ist. Wer heute eine Küche bestellt, so wie ich, der darf nicht nur viele Monate darauf warten, sondern am Ende hat er vielleicht noch auch ein Pokerspiel, ob die Küche tatsächlich dann zum Verein. Und so geht es in vielen, vielen Bereichen, wo plötzlich mal ein Auto bestellen will und man darüber redet, ob ein Auto in anderthalb Jahren kommt oder nicht.
In vielen Bereichen darum, dass wir in der Minderung sind, was die Verfügbarkeit von Produkten oder Angeboten betrifft, dass das Auswirkungen hat am Ende auf die jeweiligen Unternehmen. Das darf natürlich jedem klar sein. Es wird eine Auswirkung haben, wenn ich ein Auto kaufe und das erst in eineinhalb Jahren kommt, dann hat es ja Auswirkungen auf das Wie produzieren diese Unternehmen?
Wie verdienen diese Unternehmen ihr Geld? Wann verdienen diese Unternehmen ihr Geld? Das heißt, wenn Rohstoffe nicht verfügbar sind und Unternehmen deswegen ihre Produktion drosseln, dann heißt es, diese Unternehmen verdienen weniger. Dann heißt es, in diesen Unternehmen arbeiten weniger Leute. Dann heißt es, diese Unternehmen machen weniger Umsatz und wahrscheinlich auch weniger Gewinn.
Das heißt, damit auch die Wirtschaftskraft sinkt. Das heißt, sie werden wahrscheinlich weniger Leute beschäftigen. Das heißt, wir erleben sehr starke Kette der Minderung in diesen Bereichen. Arbeitskräfte.
Wir reden seit Jahren über das Thema Fachkräftemangel und ich habe einige Folgen produziert zur Frage, wie kriegen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber unabhängig davon brauchen wir uns einer Sache nicht verschließen, nämlich dass es extrem herausfordernd geworden ist, richtige und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord zu holen. Und ich werde dazu eine eigene Folge in dieser Serie machen, weil schon alleine die Arithmetik uns sagt, dass hier was in Bewegung ist, das fundamental ist. Ich gebe nur einen kleinen Teaser. Allein in Österreich ist der Jahrgang, der jetzt in diesem Jahr in Pension geht, Leute. Der Jahrgang, der jetzt nachrückt ins Berufsleben, sind Leute.
Und diese Leute wollen aber bekanntlich andere Arbeitsmodelle weniger arbeiten. Vier Tage Woche, zwei und dreiig Stunden Woche. Das heißt, die bringen nicht die gleiche Arbeitskraft wie die anderen.
Das heißt, wir reden de facto von einer Halbierung, wenn man es durchrechnet, der Workforce. Dass das Auswirkung hat. Ich glaube, das wird jetzt niemanden überraschen. Das heißt, wenn wir weniger als Unternehmen an Wertschöpfung generieren können, weil wir weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung haben, dann wird das eine Auswirkung haben.
Wir reden über Minderung der Wirtschaftskraft. Die USA sind in einer Rezession, Europa steht wirklich besser da. Das heißt, wir reden darüber, dass die Wirtschaftsleistung zurückgeht, dass gleichzeitig Geld in der Beschaffung teurer geworden ist, weil die Zinsen steigen und damit versucht wird, die Geldmenge im Umlauf zu beeinflussen. Das heißt, wir reden tatsächlich von einem Umfeld, wo sehr viel an Minderung drinnen ist.
Die Minderung schlägt aber letzten Endes vor allem auch zu, in dem wie Menschen ihr Leben leben. Die Corona Pandemie hat uns allen gezeigt, wie wenig man teilweise braucht und was alles möglich ist und mit wie viel Einschränkung wir leben können. Und jetzt kann ich dir eines Ich habe ja mittlerweile auch zwanzig Jahre berufliche Laufbahn hinter mir und hab wirklich nicht Startvorteil gestartet.
Also meine Eltern haben mir eine wirklich großartige Ausbildung ermöglicht und das ist ein wichtiges Startkapital. Ich habe jetzt keinen finanziellen Polster gehabt. Das heißt, ich habe das, was ich hier habe, mir selbst erarbeitet. Und ich kann mich gut erinnern, dass es Zeiten gab, wo ich noch gearbeitet habe, wo ich schon den Euro fünfmal habe umdrehen müssen, wo die Palette an Lebensmitteln, die ich mir gekauft habe, eher eingeschränkt waren und eher, ich würde mal freundlich formuliert sagen monoton waren, um da möglichst effizient zu wirtschaften. Mit dem Ich bin in einer kleinen Wohnung gewohnt, ich bin nicht wirklich ausgegangen, essen gegangen oder sonst irgendwas.
Das heißt, mit der Einschränkung umzugehen, da kann ich mich gut erinnern. Und gleichzeitig habe ich mich auch in der Corona Pandemie an viele Dinge zurückerinnert gefühlt, wie wenig man braucht. Man geht halt dann nicht aus, man geht nicht auswärts essen, man bleibt zu Hause, man verbringt die meiste Zeit daheim und braucht tatsächlich eigentlich weniger zum Leben.
Viele Muss ich wirklich dreimal im Jahr auf Urlaub fahren oder muss ich zweimal im Jahr auf Urlaub fahren? Brauche ich wirklich das zweite Auto oder brauche ich überhaupt ein Auto? Brauche ich so viel Gewand im Kleiderschrank oder ist es an unterschiedlichen Stellen überflüssig?
Und ich rede jetzt nicht nur vom Aspekt der Nachhaltigkeit, der für viele Menschen mittlerweile eine große Rolle spielt, sondern ich rede einfach von dem, dass man nach und nach drauf kommt Ist das, was wir uns da in den letzten Jahren alles reingezogen haben, tatsächlich für unsere Lebensfreude und unser Lebensglück notwendig oder ist da vielleicht auch weniger ausreichend? Und als Unternehmerin, als Unternehmer ist es aber unsere Aufgabe dann darauf zu schauen, was heißt das? Wenn Leute am Ende draufkommen, sie kommen mit weniger aus, dann kaufen sie weniger ein, sie konsumieren weniger Dienstleistung, die Unternehmen machen weniger Umsatz, verdienen weniger Geld und wir sind wieder in der gleichen Spirale, die wir vorhin besprochen haben. Das heißt, selbst der Hausverstand sagt uns, dass wir potenziell in Zeiten reinmarschieren, wo sich das Wirtschaftsleben, die Wirtschaftsleistung und auch das Umsatzpotenzial für Unternehmen ein wenig zusammenschrumpft. Und ich habe jetzt keine Ahnung wie viel und ich hab keine Ahnung wo, aber die Logiken, die ich jetzt gerade vorhin beschrieben habe, die scheinen mir schlüssig. Mir scheint schlüssig, dass wenn ein Unternehmen weniger Rohstoffe hat und weniger produzieren kann, es damit weniger Umsatz macht, weniger Leute beschäftigt, die weniger verdienen, damit weniger kaufen und so weiter und so fort. Also die Kette, da habe ich mein Betriebswirtschaftsstudium nicht dafür gebraucht, um die herzustellen. Das heißt, es kann sein, dass wir uns in eine Phase der Minderung begeben, wo wir kommen aus einer Phase, die heißt größer, höher, weiter, die Fülle, Es kann von allem nicht genug geben, die Konsumgesellschaft, die globalisierte. Und was heißt das jetzt für uns als Unternehmerinnen als Unternehmer? Was heißt das für uns, wenn es am Ende vielleicht vorbei ist in deiner Branche oder in deinem Bereich mit den Wachstumszeiten, mit größer, höher, weiter, Was heißt es, wenn vielleicht jetzt einmal Jahre kommen, wo der Umsatz einmal zurückgeht?
Das heißt vor allem eins, und darüber möchte ich mit dir sprechen, weil wir wollen ja da jetzt nicht nur schwarz malen, sondern wir wollen ja vor allem darüber reden, wenn das stimmt, was wäre richtig zu tun? Und da habe ich eine klare Antwort für dich. Wenn das stimmt, dann wäre es richtig, sich jetzt um die Substanz deines Unternehmens zu kümmern. Wenn das stimmt, dann wäre es jetzt richtig, am Fundament zu arbeiten. Wenn das stimmt, dann wäre es jetzt richtig zu schauen, dass dein Unternehmen so stark dasteht, so effizient dasteht, so schlagkräftig dasteht, so unverwüstlich dasteht, dass egal wie groß ein Sturm wird, es davon nicht weggefegt wird. Und ich glaube, es gibt ein paar Bereiche, wo ich tatsächlich darauf setzen würde, da intensiv reinzusteigen. Es macht mehr denn je Sinn, dich jetzt um deine Finanzen zu kümmern.
Und so du das nicht eh schon in der Corona Pandemie gemacht hast, dann bitte ist jetzt der Zeitpunkt, Es gibt so viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die schauen nicht aufs Geld, kalkulieren nicht ihre Margen, haben ihren Wareneinsatz, ihren Personaleinsatz nicht durchkalkuliert, haben kein Controlling drinnen, haben keine gute Umsatzplanung, haben alle diese kaufmännischen Aspekte nicht im Blick, dass es fahrlässig ist, so in so eine Zeit zu gehen. Wenn ich sage, schau auf deine Finanzen, dann meine ich, schau, dass dein Unternehmen jetzt gut dasteht. Wenn du Kredite hast, überprüfe deine Kredite, wie sind die abgesichert?
Mit welchen Zinssätzen? Sind es fixe Zinssätze, sind es variable Zinssätze? Kannst du was umschulden?
Schau deine Personalausstattung an. Ich finde es ja ganz interessant, es werden jetzt gerade die Unternehmen geprügelt, die Menschen freisetzen. Gerade jetzt große Start ups, die immer die Wachstumsstory erzählt haben, die größe Höher Weiter Story haben in den letzten Monaten primär dadurch geglänzt, dass sie wesentliche Teile ihrer Belegschaft, oft zehn, zwanzig, fünf und zwanzig Prozent ihrer Belegschaft freigesetzt haben.
Und das ist natürlich keine Freude, oder? Das ist natürlich nichts Schönes. Und gleichzeitig tun diese Unternehmen das, was ihre Pflicht ist als Unternehmen zu tun, nämlich dafür zu sorgen, dass ihr Unternehmen den Winter gut übersteht. Und lustigerweise fällt mir gerade ein, gerade in gehypten Bereichen wie der Krypto Szene vom Kryptowinter, und der bringt viele Unternehmen dazu, da jetzt zu agieren.
Aber am Ende tun diese Unternehmen nur das, was zu tun ist, nämlich ihre Unternehmen vorzubereiten auf eine Zeit, die vielleicht schwierig wird. Und das heißt vor allem, der Unternehmen soll so schlank dastehen, dass es noch exzellente Leistung liefern kann, aber es soll keinen Ballast mit sich tragen. Es soll keine überbordende Ausstattung im Sinne von, ob das jetzt Warenlager ist, ob das Ressourcen sind, die du einkaufst für dein Unternehmen, aber auch natürlich, was die personelle Ausstattung deines Unternehmens betrifft. Es werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in deinem Unternehmen sind, nicht bedanken, wenn das ganze Unternehmen über den Jahrgang geht, weil du nicht rechtzeitig gegengesteuert hast. Dass das für diejenigen, die ihr Unternehmen verlassen müssen, extrem schmerzhaft ist, das steht ja völlig außer Frage. Und dass man sich um die anständig kümmern soll, steht auch völlig außer Frage. Aber wenn du ein hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hast und eigentlich sagt deine Umsatzprognose fürs nächste Jahr, dass du nur siebzig brauchst oder fünfzig brauchst, dann ist es deine Aufgabe, jetzt was zu tun. Und die restlichen fünfzig werden sich nicht bei dir bedanken, wenn das ganze Unternehmen den Bach runtergeht, nur weil du diese Schritte nicht gesetzt hast. Und jetzt sind wir bei genau dem Punkt, wo Steve Jobs gesagt hat, wenn du bei allen beliebt sein willst, dann verkauf am besten Eis, aber werd nicht Unternehmer. Es ist jetzt die Zeit, wo die Sonnenscheinunternehmer nicht mehr gefragt sind.
Jetzt ist die Bist du in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen? Bist du in der Lage, die Substanz deines Unternehmens zu schützen? Und das beginnt bei deinen Finanzen, die du in Ordnung kriegen musst.
Und wenn du über die Jahre jetzt in der Illusion gewirtschaftet hast, alles wird immer besser, besser, besser, dann stell dich jetzt mal der Wie würde es denn für dein Unternehmen wirken, wenn es nächstes Jahr nicht zehn Prozent rauf, sondern zwanzig Prozent runter geht? Was wäre dann? Was würdest du tun?
Und dann setzt du dir einen Punkt, wo du sagst, was sind die Indikatoren, auf die du achten wirst, um diesen Punkt herbeizusehen, damit du rechtzeitig handelst. Und wenn er nicht kommt, dann brauchst du nichts tun. Aber wenn er kommt, dann weißt du, was zu tun ist.
Der zweite Punkt, auf den du schauen solltest, sind deine Beziehungen. Was meine ich damit? Damit meine ich vor allem natürlich die Kundenbeziehungen und die Beziehungen zu deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich glaube, das ist die Qualität, die entscheidend ist, ob du gut durch eine Krise kommst oder nicht. Stehen die Leute, um die es geht, an deiner Seite, wenn es heiß wird oder kalt wird, oder tun sie das nicht?
Und dazu musst du in deine Beziehungen investieren, in Kundenbeziehungen investieren, in langjährige Kundenbeziehungen investieren, damit die auch dann da sind, wenn es hart wird. Und das Gleiche gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beziehung ist wirklich die härteste Währung, die es überhaupt gibt im Unternehmertum. Und gleichzeitig die am Unterbewusstsein schätztesten, habe ich den Eindruck, wenn es darum geht, sich auf wirklich herausfordernde Zeiten vorzubereiten. Weil das eine ist Excel, das andere ist die Beziehungsebene.
Und ich glaube, da solltest du wirklich investieren und jetzt darauf achten, dass du für die Leute da bist, auf die du wirklich baust. Weil wenn du das tust, wenn dann der Hagel, der Sturm oder Ähnliches einsetzt, dann wird es zu spät sein. Und der dritte Punkt, den ich entscheidend finde, ist jetzt auf die Exzellenz und Qualität deiner Arbeit zu schauen. Ein Unternehmen, das exzellenz in seiner Arbeit liefert, ist weitaus schwieriger ersetzbar und verzichtbar als ein Unternehmen, das Durchschnitt liefert. Ich glaube, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Das ist die Lieferst du so herausragend ab, dass du auch in schwierigen Zeiten ein gebrauchter Partner bist mit einer Dienstleistung, mit einem Angebot, einem Produkt. In die Frage solltest du investieren, Was kannst du jetzt tun, um einen besseren Job zu machen? Was kannst du jetzt tun, damit du unersetzlich wirst für deine Kunden? Was kannst du vielleicht jetzt tun, um für deine Kunden, wenn es für deine Kunden schwierig wird, zum Vorteil zu werden oder zum Benefit oder zum Asset zu werden in einer schwierigen Zeit?
Das ist der dritte Bereich, in den ich tief reingehen würde. Das heißt zusammenfassend, wenn wir uns mit Minderung beschäftigen und sagen, es könnte sein, dass in den nächsten Jahren nicht immer nur rauf, rauf, rauf, rauf, rauf geht, sondern auch einmal runter. Da müssen wir ja anerkennen, dass viele der Wachstumsfantasien, die da draußen existieren, wo Unternehmen nur darauf gebaut sind, dass sie irgendwann in zehn Jahren erfolgreich sind, dass diese Wachstumsfantasien so in der Form sich nicht auszahlen werden, sondern dass der Fokus in der Bewertung der Qualität von Unternehmen sehr stark wieder ins Hier, Jetzt und Heute kommen wird.
Hat Unternehmen heute die Kraft, Stärke und Resilienz, das zu überstehen. Und deswegen ist der logische Schluss, wenn wir über Minderung rundherum sprechen, dass du die Substanz deines Unternehmens festigen musst, dass du jetzt darauf schauen musst, wie rüste ich mich in Hochwassergebieten, wo man weiß, immer wieder in regelmäßigen Abständen kommen Hochwasser ist man vorbereitet, da werden Dämme gebaut, da werden Hochwasserschutzsysteme gebaut und die sind auch nicht jeden Tag aktiv. Aber wenn es notwendig ist und die Pegelstände steigen, dann werden die hochgefahren und genau davon reden wir.
Und wenn nichts passiert, dann lässt du die sprichwörtlichen Sandsäcke einfach im Schuppen und brauchst sie nicht rausräumen. Aber wenn was passiert, dann hast du sie im Schuppen. Dann hast du das Hochwasserschutzsystem in place und weißt, was zu tun ist.
Und genau darüber reden wir, wenn wir darüber sprechen, wie bereiten wir uns vor und worauf müssen wir uns einstellen. Das ist eine besondere Folge hier von Business Gladiators unplugged. Wir sprechen über bevorstehende Zeiten und die Wie kann es weitergehen? Was kommt auf uns zu und worauf müssen wir uns einstellen? Wir reden ja sehr viel in dem Podcast darüber, was tun wir heute hier jetzt mit konkreten Problemen, konkreten Fragestellungen.
Aber mir scheint es wirklich wichtig, dass wir auch darüber jetzt die Konversation eröffnen. Und deswegen geht es in der nächsten Episode weiter mit der Worauf müssen wir uns einstellen? Vor allem auch beim Thema Arbeitsmarkt und Arbeitskräfte.
Ich freue mich, wenn du dann wieder dabei bist. Bis dorthin alles Liebe und bye bye.