305_ Rakete vs. Dampflok_ Wie du deinen Erfolgsrhythmus findest, ohne auszubrennen
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Akzeptanz unproduktiver Phasen als Teil des eigenen Rhythmus
Die intellektuelle Akzeptanz unproduktiver Phasen als integraler Bestandteil des eigenen Arbeitsrhythmus ist entscheidend. Auch wenn diese Phasen emotional herausfordernd sein können, ist das Verständnis, dass sie zu einem späteren explosiven Produktivitätsschub führen, wichtig für das Selbstmanagement.
“Aber intellektuell habe ich es mittlerweile verstanden, dass das ein Teil von mir ist.”
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Die Frage ist ja sind wir schon dort, wo wir sein wollen? Das macht nur Druck.
Entwickeln wir uns in die richtige Richtung? Welcher Erfolgsdefinition laufen wir hinterher? Ist es unsere eigene? Du stellst plakativ die Kann ich erfolgreich sein mit weniger? Und jetzt kommen wir natürlich in eine harte Debatte. Alexander Mehr Einsatz, mehr Arbeit, mehr Stunden. Muss es immer mehr, mehr, mehr, mehr sein, um erfolgreich zu sein? Oder geht es auch mit weniger? Mein Name ist Philipp Maderthaner. Ich habe einiges durchgespielt im Unternehmergame, hab große Unternehmen aufgebaut, habe einen Exit geschafft, war aber auch auf der anderen Seite N Burnout, Schlafstörungen, alle Probleme. Also geht es wirklich nur mit mehr oder darf es manchmal auch ein bisschen weniger sein? Ich verrate dir meinen Blick auf die Dinge in dieser Folge. Let's go. Ja, das ist die große Frage, oder? In den Momenten, wo wir am Anschlag sind, immer mehr, mehr, mehr, mehr. Oder darf man runter vom Gas?
Oder ist das dann der Moment, wo uns alle links und rechts überholen? Ich glaube, so eine ähnliche Frage beschäftigt die Alexandra gerade, oder? Alexandra, willkommen, du bekanntes Gesicht. Ich freue mich sehr, auch die Alexandra Kitzbühel Alumni Inner Circle, Wirklich sehr, Alexandra, dich zu sehen. Bist wirklich hochgeschätzt von mir. Die Alexandra hat mich schon mal richtig ausgerissen.
Gleich mal kleiner Teaser. Die Alexandra ist eine grandiose TCM Ärztin, aber noch mehr darüber hinaus. Das wird sie uns wahrscheinlich erzählen. Aber sie hat mich vor meiner vorletzten Kitzbühel Veranstaltung gerettet, als ich wieder mal am Anschlag war und am Zahnfleisch dahergekrochen bin, hat sie mich aufgepäppelt mit allen möglichen Wundermitteln, Infusionen, TCM und alles, was dazugehört.
Also sie hat die Veranstaltung mit ermöglicht. Deswegen danke und schön, dass du da bist. Ich hoffe, ich kann was zurückgeben. Alexandra.
Ich danke dir, Philipp, für die Einladung und Gratulation zu diesem großartigen Podcast. Und dementsprechend bin ich geehrt, dass ich hier mit meiner Frage vielleicht auch anderen ein bisschen aus dem Herzen sprechen kann. Super, das wirst du sicher. Das ist ja das Faszinierende an dem Podcast und an die Genesis vom Podcast.
Das, was für eine Person relevant ist, ist meistens für Tausende, Zehntausende, Hunderttausende relevant. Das ist ja das wirklich Irre. Wir wir glauben immer, wir haben alle so individuelle Probleme und die Wahrheit ist, wir kämpfen alle mit den gleichen Fragen. Deswegen danke fürs Teilen, Das verdient immer besondere Wertschätzung, weil die meisten tragen es nur mit sich rum und trauen sich nicht, das zu fragen, was ich respektiere. Aber besondere Wertschätzung habe ich für diejenigen, die es tun. Also deswegen schieß los. Alexandra, erzähl uns ein bisschen, was bewegt dich? Was ist deine Frage?
Naja, meine Frage Darf ich auch weniger machen und kann ich trotzdem erfolgreich sein, weil ich eine gewisse körperliche Erschöpfung wahrnehme? Ich mache halt sehr viel. Ich würde sagen, dass andere sich vielleicht denken, wie bekommt sie das an einem Tag alles unter? Für mich ist es fast normal, weil ich bin jetzt draufkommen, dass ich wahrscheinlich schon mein Leben lang am gewissen Leistungszwang unterliege, der mir als solches nicht bewusst war, weil es für mich mehr normal war, weil ich halt natürlich immer Ideen habe und immer Ziele erreichen möchte. Und dann irgendwann einmal merkt man, das geht sich irgendwann einmal energetisch nicht mehr aus. Und an dem Punkt bin ich jetzt ein bisschen, wo ich mir denke, ich muss was verändern, ich möchte was verändern, aber wie weit darf ich weniger machen und kann dabei trotzdem erfolgreich sein? Weil ich habe mir ja was Großes aufgebaut und mag aber jetzt nicht irgendwie so liebe Leute, danke, ich merke gerade, das Arbeitspensum ist mir doch zu viel.
Was mache ich jetzt? Der wichtigste Punkt, den sagst du gleich vorneweg, Alexandra, das ist Kann ich erfolgreich sein, auch mit weniger? Die entscheidendste Frage ist natü Was ist unsere Definition von Erfolg? Wir dürfen einfach alle lernen, dass Erfolg grundsätzlich was hochgradig Individuelles ist.
Für den einen ist Erfolg was anderes als für wen anderen. Für die einen sind es die Millionen am Konto, für die Wiedernächsten ist es die Freiheit, Freizeit, die man genießen darf. Für die Wiedernächsten ist es Status, Anerkennung, Berühmtheit. Für die Wiedernächsten ist es vielleicht auch eine Form der Effizienz, wo ich sage, mit überschaubarem Aufwand hole ich relativ viel raus. Also ein tolles Verhältnis zwischen Input und Output. Also Erfolg kann natürlich unglaublich viel sein. Das ist der erste und wichtigste Punkt. Und wir dürfen schon alle überprüfen, welcher Erfolgsdefinition laufen wir hinterher? Ist es unsere eigene zum Beispiel? Also ist das wirklich früher immer gehabt? Erfolg für mich ist was Großes aufbauen und groß hat für mich bedeutet, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das kannst du haben, Ob es dann wirklich das ist, was dir Freude bereitet, ist eine andere Frage. Also was ist Erfolg für dich? Das ist schon eine Sache, die wir hinterfragen dürfen und die sich auch ändern darf.
Ich habe zum Beispiel, als ich meine erste Firma gegründet habe, die Agentur, war am Anfang eine sehr eigenartige Situation.
Ich hab damals meinen Job gekündigt gehabt, war eigentlich zu dem Zeitpunkt, wie ich ausgestiegen bin aus dem Angestelltenleben, habe ich schon ziemliche Reputation gehabt, war wirklich ein gefeierter Kampagnenmacher und Kampagnenexperte und alle haben gesagt, na was, du machst dich selbstständig, du musst doch Jobangebote haben. Ja, hatte ich eh, habe mich trotzdem selbstständig gemacht. Und jetzt kann man natürlich sagen, ich war zu dem Zeitpunkt dann gänzlich unerfolgreich, weil zuerst war ich der große Zampano, hab zig Millionen Euro Kampagnen gemacht und auf einmal bin ich alleine gesessen zu Hause mit meinem Laptop, ohne Team, ohne irgendwas. Also könnte man sagen, voll loser. In der Zeit, sage ich dir ehrlich gesagt, habe ich mir gedacht, Wahnsinn. Und es ist sehr schnell gegangen, dass ich mit deutlich weniger Arbeit relativ schnell gleich viel verdient habe wie vorher. Das hat mir nicht ausgereicht natürlich am Ende. Aber ich weiß noch, ich kann mich erinnern, dass eine Zeit lang, weil ich habe nichts anderes gehabt, was meinen Selbstwert bedient, dass eine Zeit lang ich mich wirklich daran erfreut habe, dass ich früher, ich weiß gar nicht, was ich verdient hab, Euro im Jahr oder irgend sowas in den Anfängen oder damals am Schluss meiner Karriere. So und damals habe ich dann auf einmal einen Tagsatz gehabt von, ich glaube Euro in meinen Anfängen. Also damit habe ich mit achtzig Tagen so viel verdient wie vorher mit drei hundert Tage.
Und das hat mir zum Beispiel erfolgreich fühlen lassen. Das heißt, das Verhältnis von Input und Output war meine Definition von Erfolg. Irgendwann war es dann mein Team, die Größe war dann der Erfolg. Heute zum Beispiel definiere ich Erfolg weitestgehend in einer Kombination zwischen Impact, den ich habe und sicherlich auch Freiheit, die ich genieße. Und das sind heute meine zwei zentralen Erfolgsmaßstäbe.
Das heißt, was darin für uns liegt, Alexandra, ist erstens, wir dürfen uns unsere Definition von Erfolg bewusst machen. Zweitens, die darf sich auch ändern, die darf sich ändern, darf früher war mir das wichtig, heute ist mir das wichtig Und drittens, wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht ein fremdes Erfolgsbild eintreten. Also was für den einen Erfolg ist, muss für den anderen nicht sein. Also deswegen lass mich fragen, Alexandra, was ist für dich Erfolg heute?
Ich glaube, das hat sich verändert. Es ist natürlich, wir wollen natürlich alle überleben können. Es ist auf jeden Fall Geld verdient, dass man die Familie halten kann und dass es einem darüber hinaus auch wirklich gut geht. Und das Zweite ist aber ich habe wirklich ein tiefes Bedürfnis, das klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber eine Vision, und das habe ich bei dir gelernt, so einen Polarstern, den ich wirklich ausmalen darf. Ich möchte etwas bewirken, wirklich etwas verändern, was das Bewusstsein in der Gesunderhaltung jetzt, weil Medizinerin einerseits meine Praxis und andererseits habe ich ein Bildungsinstitut gegründet und ich möchte wirklich, dass sowohl bei den Menschen als auch bei den Therapeuten, das heißt generell in der Medizin, ein Umdenken stattfindet und dahingehend mehr Bewusstsein geschaffen wird, dass die Leute selbstwirksam werden können und sich auch selbst gesund erhalten können, dass wir rausgehen aus dieser Krankheitsgesellschaft, aus diesem Krankheitsdenken und aus diesem Opferdenken. Und das ist halt wirklich mir ein Bedürfnis und ich weiß, es ist ein Riesenbedürfnis, wo man sagt, jetzt lass ich mal die Kirchen im Dorf, vielleicht muss ja die ganze Welt retten. Aber das ist halt mir wirklich ein Wunsch Anliegen.
Zwei Dinge dazu, Alexandra, zwei Dinge dazu. Das eine ist wichtig ist, gerade wenn wir von großen Visionen getrieben sind, wo ich auch mich dazu zähle, ist diese Visionen runterzubrechen in einen KPI zum Beispiel, könnte sein verändern, wie wir über Gesundheit denken. Und jetzt weiß ich gar nicht, ob du da dein Begriff, aber da möchte ich jetzt gar nicht reingehen, ob dein Begriff dann überhaupt Patienten ist oder nicht. Also was da der richtige Begriff ist bei dir. Aber ich sage mal, der wichtige Zusatz wäre dann ein Patient, eine Patientin nach der anderen. Das heißt große Vision, one step at a time. Also der Zusatz ist mal so wichtig, weil sonst kann es natürlich sein, dass so eine große Vision einen erdrückt, auch bei mir zum Beispiel, ich will Menschen helfen, Großes zu bewegen, ein ambitionierter Mensch nach dem anderen. Jetzt zum Beispiel, ich lebe meine Vision jetzt gerade total.
Also wenn ich mich jeden Tag nur erdrücken lasse von dem Big Picture dann wird sozusagen dieser Druck so hoch. Wichtig ist, dass wir brauchen Progress Metric, also eine KPI, wo wir sagen, an dem messen wir den graduellen Fortschritt auch, damit wir auf den schauen können und dann auch bewerten können, bewegt sich der in die richtige Richtung oder nicht? Weil du weißt ja, und wir haben das auch oft besprochen in Kitzbühel und Co. Die Frage ist ja nicht, sind wir schon dort, wo wir sein wollen? Das macht nur Druck nämlich, sondern entwickeln wir uns in die richtige Richtung. Deswegen die Progress Metric. Und für die Progress Metric als Voraussetzung ist aber, dass ich weiß, wodurch definiere ich Erfolg. Womit? Da ist jetzt deines ist Impact, OK, passt Impact eine Person nach der anderen.
Das heißt, jede Person, mit jeder Person kommst du dein Ziel deinem Ziel näher. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist, und damit komme ich gleich zum nächsten Punkt, du wirst deine Vision weder erreichen, noch wirst du ihr dienen, wenn du nicht ans Ziel kommst, weil du am Weg eingehst. Also das heißt, du darfst für dich bewerten, wie wichtig ist dir deine Mission und Vision Und du wirst ja keine Sternschnuppe sein, die einfach verglüht, sondern du willst ja ans Ziel kommen. Und wenn du dir das mit ans Ziel kommen ernst ist, naja, dann wirst du den Weg dorthin einteilen müssen. Das heißt, es braucht eine Phasendenke. Was meine ich damit? Du stößt es ja plakativ, die Kann ich erfolgreich sein mit weniger. So und jetzt kommen wir natürlich in eine harte Debatte. Alexandra ist ein Spitzensportler, der härter trainiert, dauerhaft erfolgreicher wahrscheinlich als der andere, der weniger hart trainiert?
Frage Also wenn er die entsprechenden Regenerationsphasen einhält, wird er schon erfolgreicher sein. Und das ist die korrekte Antwort. Es kommt drauf an. Genau, es kommt drauf an.
Wenn einer wie ein IRA durchtrainiert ohne jede Regeneration, wird er nicht erfolgreicher sein als der andere. Wenn einer härter trainiert, in den Trainingsphasen die Regeneration beachtet und dann abliefert, wird er natürlich den outperformen, der weniger hart trainiert. Aber der Schlüssel in der Gleichung ist einerseits das harte Training, das ist unser Äquivalent zu Einsatz. Es ist aber auch der Faktor Regeneration.
Also das heißt, wir wissen aus dem Spitzensport, derjenige Spitzensportler, der als Aufwärmen für den morgigen Marathon heute einen Marathon läuft, der wird wahrscheinlich keine bessere Zeit liefern als der Spitzensportler, der auf dem Marathon härter trainiert als alle anderen, aber davor die Regenerationszeit hat und dann abliefert. Kurze Unterbrechung in eigener Sache. Dieser Podcast hier wird dir präsentiert von Biogena One, dem ersten offiziellen Partner dieses Podcasts.
Ich habe mich lange Zeit gewehrt, Produkte hier zu präsentieren, aber mit diesem hier ist es definitiv was anderes. Ich bin selbst seit langem begeisterter Kunde von Biogena und vor allem von diesem Produkt hier. Biogena One neun und neunzig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente in einem richtig gut schmeckenden Green Drink Pulver für jeden Tag. Bis vor kurzem ist diese Flasche hier noch unter meinem Schreibtisch gestanden. Jetzt steht sie als offizieller Partner auf diesem Schreibtisch, weil ich hier nur Produkte präsentiere, an die ich selbst wirklich glaube, von denen ich überzeugt bin und wo ich selbst auch Kunde davon bin. Wenn du Lust hast, das auch zu werden, dann geh jetzt auf Biogena Com und sichere dir dein Starterpaket.
Und jetzt weiter mit dieser Folge. Es wäre eine Lüge zu Du tust einfach weniger und schnupfst trotzdem alle, die sich mehr ins Zeug legen. Nein, das stimmt nicht. Aber es liegt sozusagen noch ein Körnchen drinnen, das die meisten in der Gleichung auslassen und das ist die Regeneration. Wirst du mit der Regeneration diejenigen outperformen, die gleich viel tun wie du oder mehr, aber keine Regeneration machen und deswegen eingehen?
Ja, das wirst du. So. Und da sind wir am Knackpunkt. Und deswegen müssen wir in die Phasendenke hinein, Alexandra. Und die Phasendenke heiß Jede und jeder von uns ist anders aufgestellt.
Was erkläre ich dir? Du bist die wahre Expertin in diesen Dingen. Wir haben alle unterschiedliche Struktur, unterschiedliche Substanz, mit der wir in dieses Game reingehen und brauchen alle damit unterschiedliche Rhythmen oder wie wir unsere Phasen gestalten.
Es gibt Leute, ich nenne sie immer liebevoll Typus Dampflokomotive, konstant fahren die dahin? No matter what. Werden die oft am Anfang von jemandem, der einfach, so wie ich jetzt zum Beispiel Kategorie Explosiv, werden die oft von jemandem am Anfang überholt, der explosiv ist. Ja, absolut.
Weißt du, was ich mein? Jetzt sind wir wieder beim Punkt Dampflokomotive. Ich habe jetzt ein neues Feature hier bei mir im Podcast. Also ich empfehle euch alle YouTube, Spotify Video. Ich kann jetzt zeichnen, was wirklich grandios ist und mir große Freude macht.
Kategorie Dampflokomotive fangt da an. Machen wir so. Das ist der Fortschritt und das ist die Zeit. Dampflokomotive fangt so an.
Zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack. Stetig. So, ich bin Kategorie Explosiv. Überhole ich den also gleich mal. Ja, absolut. Folgendes Problem.
Bei mir geht es danach wieder runter, dann explodiere ich wieder, dann geht es wieder weiter.
Also kann ich, wenn ich Regenerationszeit einhalte, da vorne sein. Absolut. Was passiert? Aber jetzt schau, ich hab sogar, wir bauen Special Feature, eine zweite Farbe kommt ins Spiel. Was wäre, wenn ich sage, pfeif auf die Regenerationszeiten, dann wäre das gleich. Ich wäre wieder da, ich würde dann keine Regeneration machen und dann würde ich nochmal draufdrücken. Vielleicht schaffe ich sogar noch ein drittes Mal und dann stürze ich ab und vielleicht ist dann überhaupt schon aus, dann wird mich die Dampflokomotive spätestens hier überholen. Oder aber ich weiß, mein Rhythmus ist ein anderer. Ich bin eine eher impulsive, explosive Natur, die kann, wenn was weitergeht, geht um einen Faktor zehn mehr weiter als bei allen anderen. Dafür brauche ich eine Regenerationsphase. So, um das jetzt in die Praxis zu bringen, Alexandra Also ich bin gespannt, ob mit meinen Grafiken irgendjemand was anfangen kann, aber es ist ein Versuch wert, um das in die Praxis zu bringen. In meinem Fall ist es wahrscheinlich das Richtigste. Ich buddel oft Tage rein mit einer Intensität, dass die Leute hören und es hängen vergeht und dann bin ich ein paar Tage wieder total schwach unterwegs, paar Tage wieder Vollgas, paar Tage wieder schwach unterwegs. Also ich bin wahrscheinlich ziemlich das, was da steht. Du wieder andere können wochenlang reinbutteln und brauchen dann eine Wochenpause. Wieder andere buddeln ein halbes Jahr rein durchgehend und nehmen sich dann einen Monat Auszeit. Wieder andere lieben es einfach fünf Tage Vollgas zu geben und zwei Tage Ruhe zu geben. Wieder andere können jeden Tag arbeiten, solange sie bis zum Mittag eine Ruhe haben. Weißt du, was ich mein? Also es ist eine Typusphase.
Aber, und jetzt kommt das große Aber, ich würde sagen, das ist eine unqualifizierte Schätzung. Acht und neunzig Prozent der Menschen sind limitiert in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. Es gibt ein paar so, Also man fragt sich immer, wie macht der Elon Musk das? Ich habe keine Ahnung, ist absurd. Ich weiß aber auch nicht, ob es einem gut geht, wissen wir auch nicht. Aber ich würde mal sagen, ein Großteil der Leute ist limitiert. So, und dann ist einfach nur der Punkt, du musst rausfinden, was für eine Taktung für dich die richtige ist für Training, Regeneration, Performance, so wie jeder Sportler das macht. Und dann folgst du deiner Phase. Ich weiß zum Beispiel, wenn ich krampfhaft andrücke in Phasen, wo eigentlich meine Kraft nicht da ist, na dann macht mir das krank. Ich kenne das, ich hab das alles gehabt. Und gleichzeitig weiß ich aber auch, wenn ich mich in Geduld übe in der Zeit, wo ich nicht im High Performance Mode bin und wo ich mir denke, bist du deppert, Ich krieg genau überhaupt nichts weiter. Und das kann bei mir oft sein. Monate ist unfassbar. Es kann Monate sein, es kann Monate sein, wo ich mir Ich kriege gar nichts weiter. Aber dann detoniert innerhalb von Wochen in einem Ausmaß, wo ich so viel weiterkriege, wie andere Leute in drei Jahren nicht weiterkriegen. Und damit ist alles wieder in Ordnung. Und wenn du das weißt von dir, dann kannst du es dementsprechend planen. Und das bringt mich zum dritten und letzten Punkt. Also der erste Punkt war die Erfolgsdefinition. Zweiter Punkt war die Phasendenkerne. Der dritte und letzte Punkt ist Leverage natürlich. Und.
Du kannst so ein System, wie ich das da habe, so ein unstetiges System, kannst du austarieren, wenn du ein Team um dich hast, wenn du Menschen um dich hast, mit denen du arbeitest, die in den Phasen präsent sind, wo du nicht präsent bist, wenn Leute ein Projekt treiben, während du gerade nicht treibst. Das heißt natürlich ein Team und egal, ob das jetzt Angestellte, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter sind, Geschäftspartnerinnen, Geschäftspartner, Freelancerinnen, Freelancer, völlig wurscht, die dann arbeiten, wenn du gerade nicht in der High Performance bist. Das kann dir ein Leverage bringen, um sogar deine antizyklische Performance am Ende relativ stetig ausschauen zu lassen.
Bei mir fällt es, du hast vor herzhaft gelacht, wie ich gesagt habe, ich bring oft Monate nichts weiter. Naja, weil es nicht auffällt bei mir, Es fällt nicht auf. Wir haben über das schon gesprochen. Ich war zwei tausend fünf und zwanzig ein halbes Jahr in Indien und keiner hat es mitgekriegt, weil einfach mein Content war fertig produziert, mein Team war im Volleinsatz, die Podcasts waren vorproduziert, also für meine Events und Keynotes bin ich eingeflogen. Also nicht einmal irgendwer hat was mitbekommen. Und ich meine, jetzt habe ich in Indien gearbeitet, aber hätte nur acht Stunden am Tag meditiert und Yoga gemacht, hätte es auch keiner mitgekriegt, weil ich ein Leverage gehabt habe. Also das sind, Alexandra, meine drei Punkte im Wesentlichen. Erfolgsdefinition, Phasendenke und Leverage. Als Antwort auf die kann ich auch erfolgreich sein, wenn ich weniger mache. Welche resoniert am meisten mit dir?
Also das mit dieser Phasendecke, das ist fantastisch, weil ich glaube, ich habe mich fehl eing. Du hast glaubt, du bist eine Dampflokomotive und bist in Wahrheit. Ja genau. Und in Wahrheit bin ich wirklich, also ich kann genauso Gas geben wie du wahrscheinlich und ich gestehe mir nicht zu, dass ich dann auch wirklich die Regenerationsphase einhalten darf.
Aber das ist das wichtigste Learning, weil wenn eine eine Rakete, eine Rakete sich benimmt wie eine Dampflokomotive, dann verglüht sie. Es ist nicht that's it und kommt beides ans Ziel. Absolut, ja, absolut, absolut. Aber für mich war es ein großes. Und lass dir gesagt sein, die Phasen der Unproduktivität, die Phasen, wo es mich überhaupt nicht treibt, sie sind für mich noch immer die Hölle. Ich halte mich fast nicht aus, wenn ich so unproduktiv bin, nichts weiterkriege. Aber intellektuell habe ich es mittlerweile verstanden, dass das ein Teil von mir ist. Und ich habe vor allem auch verstanden und beobachte auch das jetzt immer bewusster, dass wenn es dann zündet, dass es dann mit einem Affenzahn abgeht, wo alle anderen die Ohrwascheln anlegen und ich kann innerhalb von acht und vierzig Stunden Dinge rausstampfen, Da tun andere ein halbes Jahr umeinander und dann weiß ich, dann hole ich es auf Zeit wieder auf. Ich würde es nicht aufholen, wenn ich als Rakete mich benimme wie ein Dampflokomotiv, weil dann würde ich verglühen am Ende und dann mache ich das dreimal hintereinander, dann ist der Saft aus, du stürzt ab, danke, das war's.
Und dann kommst du nicht ans Ziel, bevor dieser Podcast hier ins Finale geht. Eine große Bitte in eigener Sache. Ich hoffe, du hast gemerkt, ich investiere hier richtig viel Kraft, Energie und Aufwand, um maximal Nutzen zu stiften. Wenn dieser Nutzen dich erreicht, dann brauche ich jetzt deine Hilfe, um diesen Podcast hier aufs nächste Level zu bringen. Es ist extrem einfach. Abonniere bitte den Podcast jetzt auf der Plattform, auf der du ihn gerade konsumierst und schick ihn an eine Person weiter, von der du überzeugt bist, dass sie davon profitieren kann. Es ist einfach für dich, aber ein großer Schritt für mich. Ich habe viel vor mit diesem Podcast und ich schaff's nicht ohne dich. Und jetzt weiter ins Finale von dieser Folge.
Fantastisch. Also das war wirklich unfassbar und ich bin sehr dankbar für diesen Hinweis, weil ich tatsächlich jetzt einmal in so einer Tiefphase gemerkt habe, dass ich mich eigentlich auf mein Team verlassen kann. Das war auch ein Learning. Also ich merke, dass das Team wächst und dass es immer stabiler wird und dass es tatsächlich funktioniert, auch wenn ich nicht die ganze Zeit die Finger. Eine heilsame Erfahrung. Eine heilsame Erfahrung.
Es läuft auch ohne uns absolut grandios. Vor allem weiter. Weißt du, was ich meine? Und das ist der Knackpunkt. Es läuft weiter. Passiert in dieser Phase, wo du die zurücknimmst, die großen Revolutionen, Weltinnovation und so weiter wahrscheinlich. Nein, die müssen aber auch nicht jeden Tag passieren. Weißt du, was ich meine? Im Gegenteil, es ist für Teams manchmal sehr quälend. Also die würden sich freuen manchmal, wenn wir visionäre Geister und kreative Geister uns hin und wieder ein bisschen zurücknehmen in die Erholung, weil es ist gar nicht gut, wenn jeden Tag was Neues produziert wird. So ehrlich dürfen wir arme sein. Ja, OK. Alexandra, ich danke dir. Das war eine sehr schöne Folge. Danke für die Frage. Danke für die Aufrichtigkeit und allen, die dabei waren. Danke fürs Zuhören und Zusehen auf YouTube und Spotify. Bis bald. Danke schön. Ciao, ciao. Super. Alexandra, das war very fancy Folge.
Wahnsinn. Danke Philipp. Es war nämlich wirklich sehr hilfreich für mich. Das hoffe ich und das freut mich. Also das war jetzt echt. Das war kein Fake. Das war echt.
Danke, danke, danke. Super Drehschluss. Ich hoffe, dir geht's gut auch. Du genießt heute nach einem erfolgreichen Tag einen feinen Abend.
Ja. Ich werde es jetzt mir sehr gemütlich machen, es taugt mir, weil also perfekt, es ist, wir sind fertig. Ich liebe es.
Halt uns die Daumen, weil wir haben jetzt am Freitag eben mit Daniel, der hilft uns unser erstes Event. Wie schaut es aus mit Anmeldungen. Für die Zeiten. Sehr gut, wir sind zufrieden. Jetzt haben wir vierzig, wir wollten acht.
Aber wir waren vor einem Monat anfangen. Alles gut, alles gut, alles gut. Seefeld, du warst fünf und vierzig, waren wir in Seefeld und dann waren wir ein hundert, weißt du was ich mein? Also all things start small, alles gut.